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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

22 Beiträge, Schlüsselwörter: Hoffnung Tod Unsterblichkeit
Sethi
Diskussionsleiter
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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

09.02.2014 um 22:57
Nabend.

Ganz einfache Frage:
Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt, ist man dann quasi unsterblich? Egal ob Atemstillstand, Herzstillstand oder Genickbruch etc. Wenn man sich im metaphysischen Sinne für einen Gott hält.. sich dessen vollkommen bewusst ist. Mir macht das gewissermaßen Sorgen und beruhigt mich zugleich.

Anderseits das andere Extrem, wenn man komplett den Glauben an das Gute(den göttlichen Aspekt) in seiner eigenen Gedankenwelt verliert, stirbt man dann automatisch, und wird möglicherweise zum Dämon?

Alles nur hypothetische Gedankenmodelle, aber Eure Meinung hierzu interessiert mich nun mal.


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tic
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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

10.02.2014 um 01:22
wenn ich nicht an die Schlümpfe glaub sterb ich auch nicht und werd zur Elfe, is das selbe in Grün..

mit oder ohne Hoffnung spielt keine Rolle, Hoffnung ist nicht wirklich ausschlaggebend fürs sterben oder nicht sterben..

das einzige was Hoffnung mit dem tot zu tun hat ist, jemand ohne Hoffnung neigt eher zum Suizid als jemand mit Hoffnung, das wars auch schon..


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Demandred
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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

10.02.2014 um 01:37
Hoffnung ist ein abstraktes Konatrukt und keine lebende Entität.
Da kann nichts sterben, was nur in den Gedanken existiert, wenn man es gerade braucht.
Sethi schrieb: wenn man komplett den Glauben an das Gute(den göttlichen Aspekt) in seiner eigenen Gedankenwelt verliert, stirbt man dann automatisch, und wird möglicherweise zum Dämon?
Nein, dann wird man Politiker.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

10.03.2014 um 16:18
@Sethi
Sethi schrieb am 09.02.2014: Wenn man sich im metaphysischen Sinne für einen Gott hält.. sich dessen vollkommen bewusst ist.
Hältst du dich denn für eine Art Gott oder für gottesgleich?


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

10.03.2014 um 22:04
@Sethi
Sethi schrieb am 09.02.2014:Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt, ist man dann quasi unsterblich? Egal ob Atemstillstand, Herzstillstand oder Genickbruch etc. Wenn man sich im metaphysischen Sinne für einen Gott hält.. sich dessen vollkommen bewusst ist. Mir macht das gewissermaßen Sorgen und beruhigt mich zugleich.
Hierbei geht es nicht um Wahrheit oder die Frage, was ist richtig oder wer hat Recht?

Viel mehr geht es darum, dass du Dir die richtigen Gedanken machst, ungeachtet dessen, was andere Menschen denken.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

14.03.2014 um 01:22
@Sethi das ergibt keinen Sinn!
Der Spruch lautet wie folgt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dies würde meiner Meinung nach im philosophischen Sinne bedeuten, das wenn du am ertrinken wärst und dich dagegen wehrst und dagegen ankämpfst, hast du noch Hoffnung auf Rettung. Aber wenn du diese aufgibst sie quasie "stirbt" dann hast du dich mit deinem Schicksal abgefunden und wirst dich in dem Fall dem ertrinken ergeben.

Deshalb ja auch der schöne Spruch: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat bereits verloren.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

14.03.2014 um 13:18
die frage ist also im grunde , ob wir mit unserer Innenwelt einfluss auf unser Schicksal haben ... ich glaub schon

wo Hoffnung ist , ist Lebenswille ... und wo Lebenswille ist , setzt man alle seine Talente ... all sein können ... al sein wissen ... all seine Erfahrung ... all sein Bewusstsein dafür ein , im leben weiter zu gehen ... also wird man auch weiter kommen , selbst wenn das bedeutet , dass man erkentniss erst am sterbebett erlangt


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

14.03.2014 um 13:43
@Wandermönch etwas pauschal formuliert aber dafür auf den Punkt genau. Würde ich auch so sehen.
Zumal Hoffnung leben bedeutet und leben wiederum voranschreiten. Denn wer Lebt, schreitet immer voran ist stets in Bewegung ob nun so oder so. Erst wenn wir vollkommen still stehen sind wir Tot und erst dann ist auch die Hoffnung gestorben.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

21.03.2014 um 09:29
@Andromeda_N7
@Wandermönch

Das ist doch alles viel zu pauschal formuliert. Ich kann darauf hoffen, dass es morgen schönes Wetter gibt, aber auch das morgen ein Meteorit auf die Erde stürzt und alles auslöscht, oder aber ich kann auf ewiges Leben hoffen. Es gibt infantile Hoffnungen und realistische Hoffnungen - eben nichts anderes als ein Spiel mit Wahrscheinlickeiten.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

21.03.2014 um 10:31
@Peisithanatos dir ist aber schohn klar das dieser Thread ihr in der Rubrik Philosophie aufgemacht wurde oder? Und nicht als Beispiel in der Rubrik Mensch. Denk mal drüber nach.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

21.03.2014 um 10:41
@Andromeda_N7
Andromeda_N7 schrieb:dir ist aber schohn klar das dieser Thread ihr in der Rubrik Philosophie aufgemacht wurde oder? Und nicht als Beispiel in der Rubrik Mensch. Denk mal drüber nach.
Gerade in dieser Rubrik sollte man sich etwas differenzierter ausdrücken, gerade hier zerlegt bzw. analysiert man Begriffe und Sachverhalte und geht etwas mehr in die Tiefe. Denk mal darüber nach. Zurück zum Thema!


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

21.03.2014 um 10:55
@Peisithanatos nun dan lass uns doch bitte an deiner Meinung zu der oben gestellten Frage teilhaben. Denn wer kritisiert ( was ja kein Problem ist sondern manchmal sogar zu neuen Erkenntnisen führen kann ) sollte auch eine eigene Meinung dazu haben.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

21.03.2014 um 11:40
@Andromeda_N7

Hoffnung kann etwas Positives sein, kann uns aber auch narren.
Ich kann mich hoch verschulden, weil ich darauf hoffe, dass das Geschäft morgen besser läuft, was sich dann aber als falsche Annahme erweist. Ich kann darauf hoffen, dass meine Krankheit von selbst verschwindet und darauf verzichten zum Arzt zu gehen, was mit unter Umständen das Leben kosten kann.
Nur weil ich mir etwas wünsche, oder auf etwas hoffe, heisst es noch lange nicht, dass es sich in der Realität manifestiert.
Der weise, abgeklärte Mensch setzt seinen Verstand ein, wägt ab und zieht seine Konsequenzen daraus, er muss sich nicht der Hoffnung bedienen.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

21.03.2014 um 13:40
@Peisithanatos da stimme ich dir voll und ganz zu. Nur bezog ich meine Argumente weniger auf den allgemein weltlichen Aspekt dieser Frage sondern auf die Frage an und für sich die eingangs gestellt wurde und natürlich auch auf das ein oder andere auftauchende Beispiel.

Sprich, gehe ich von einer lebensbedrohlichen Situation aus wie eben beim ertrinken der Fall, muss man Hoffnung und Mut usw. haben um zu überleben bzw. seine Überlebenschancen zu erhöhen.

Oder zb. geht es mir seit einigen Tagen nicht so gut. Weil in dem verschwundenen Flugzeug eine lange und gute Freundin mit ihrer Tochter war. Trotz aller Logik und Fakten, habe ich die Hoffnung das sie alle noch leben. Nur diese Hoffnung in dem Fall läst mich gerade weiter arbeiten etc.
Und ja ich weiß sie ist nicht wirklich realistisch jedoch denke ich das Hoffnung in diesem Fall eine Selbstschutzreaktion des Gehirns ist und wie oben schohn erwähnt einem Kraft geben kann bzw. gibt.

Auf solch prophane Sachen wie Glücksspiel etc. wollte ich mit meiner Ansicht ehr weniger eingehen da sich der "normale" Mensch eben genau das was du sagtest dazu denkt. Ergo macht es für mich keinen Sinn auf diesen Aspekt einzugehen. Zumal du ja recht hast.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

21.03.2014 um 14:30
Die Hoffnung entsteht im EGO.
Und das EGO stirbt irgendwann.
Da kann ich Dir jetzt keine große Hoffnung machen... ;)


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

21.03.2014 um 15:49
@Andromeda_N7
Andromeda_N7 schrieb:Und ja ich weiß sie ist nicht wirklich realistisch jedoch denke ich das Hoffnung in diesem Fall eine Selbstschutzreaktion des Gehirns ist und wie oben schohn erwähnt einem Kraft geben kann bzw. gibt.
Ich bin auch der Überzeugung, dass Hoffnung ein Selbstschutzmechanismus der menschlichen Psyche sein kann, unter bestimmten Umständen.
Wir können z.B. hoffen, dass der Tod nicht das absolute Ende unserer Existenz ist, obwohl diese Annahme sehr unplausibel erscheint, wenn wir rationale Maßstäbe an diese Frage (Gibt es ein Leben/Jenseits danach?) anlegen.
Ich denke, Hoffnung erfüllt in diesem Kontext (wenn es um existentielle Dinge/Ängste geht) dieselbe Funktion wie es manche Illusionen, Ideologien, oder Religionen tun, sie beschwichtigt und hilft uns unangenehme Aspekte innerhalb der menschlichen Existenz auszublenden.
Andromeda_N7 schrieb:Sprich, gehe ich von einer lebensbedrohlichen Situation aus wie eben beim ertrinken der Fall, muss man Hoffnung und Mut usw. haben um zu überleben bzw. seine Überlebenschancen zu erhöhen.
Ja, wobei man hier Einfluss auf das Geschehen hat und durch sein Handeln u.U., die Wahrscheinlichkeit erhöhen kann, dass etwas, worauf man hofft, gut ausgeht. Währenddessen wir, wenn wir z.B. darauf hoffen, dass es irgendwo im Weltraum noch rosarote Einhörner gibt, die Wahrscheinlichkeit, dass das zutrifft durch unser Hoffen wenig beeinflussen können.
Das Fazit ist also, es gibt wahrscheinliche/realistische Hoffnungen und unwahrscheinliche Hoffnungen (man könnte dann genausogut sagen, dass sich jemand Illusionen hingibt). Aber in beiden Fällen erfüllt das Hoffen dieselbe Funktion.
Wir können lernen mit schmerzhaften Sachverhalten umzugehn und wenn wir intellektuell redlich sein wollen, dann ist es geboten sich dem zu stellen und uns nicht selbst zu belügen.


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

21.03.2014 um 16:05
@Peisithanatos so ist es. Dem habe ich nichts mehr hinzufügen ;)


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mal_schauen
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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

01.03.2015 um 21:20
die hoffnung ist ähnlich ist wie die angst
sie überkommt uns und 'berauscht' uns zum glück irgendwie
... gibt uns ein gefühl der zuversicht
sie ist der höhepunkt

und die furcht ist der tiefpunkt...
sie überkommt uns mit einer art vorahnung von unheil...
man kann sie einfach nicht ignorieren, weil wir das, was auf uns zukommt nicht wirklich ändern können...


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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

01.03.2015 um 22:42
Sethi schrieb am 09.02.2014:Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt, ist man dann quasi unsterblich?
Es gibt ein weiteres Sprichwort, welches besagt "Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sie stirbt."
Des Weiteren ist ein Sprichwort ein Sprichwort und kein bewiesener Fakt.


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RoseHunter
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Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt

02.03.2015 um 08:34
@Sethi
Sethi schrieb am 09.02.2014:Ganz einfache Frage:
Wenn die Hoffnung nicht zuletzt stirbt, ist man dann quasi unsterblich? Egal ob Atemstillstand, Herzstillstand oder Genickbruch etc. Wenn man sich im metaphysischen Sinne für einen Gott hält.. sich dessen vollkommen bewusst ist. Mir macht das gewissermaßen Sorgen und beruhigt mich zugleich.
Man stirbt dann mit dem Gefühl unsterblich zu sein.
Wenn es gelingt dieses Gefühl im Leben aufrecht zu halten, kann das sicher ein subjektiver Trost sein, halte ich aber für schwer.
Ähnlich zahnlos kommen mir Epikurs logische Gebrauchsanweisungen vor, dass da wo der Tod ist, ich nicht bin und wenn der Tod da ist, ich nicht mehr bin. Wenn's einem hilft, super, ich finde es nicht hilfreich.

Effektiv scheint mir zu sein, im Moment zu leben, dann hat der Gedanke über Tod und Ich und so weiter keinen Raum. Leicht ist das auch nicht, aber es scheint mir der einzig realistische Weg, bezogen auf dieses Thema zu sein, der keine massiven Selbstsuggestionen erfordert.


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