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Der Film des Lebens

29 Beiträge, Schlüsselwörter: Glück Gerechtigkeit
Phil209
Diskussionsleiter
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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 16:08
Betrachte ich den Menschen und die in jedem Subjekt verankerte Wahrnehmung der Dinge als Film der sich in den Köpfen der Einzelnen abspielt ... so möchte ich dennoch auf einer zweiten Ebene die Emotionen des Einzelnen als gefühltes Erleben neben dem bloßen "Film" mit hinzufügen ...

Und jetzt stellt sich mir die Frage ...

Ist jeder Mensch in einem ausgeglichenen Ausmaß glücklich ?


Nehmen wir z.B einen Reichen Millionär der mit seiner Traumfrau in Kalifornien wohnt und jeden morgen aufsteht um über den Balkon aufs Meer zu schauen...

Ist dieser Mensch,... glücklicher als ein durchschnittlicher Mensch ?

Ich möchte dazu dem Film in dem jener beschriebener Millionär die Hauptrolle spielt ein bisschen Inhalt verleihen :

Nehmen wir an er schläft mit seiner Frau die er über alles liebt ... sie ist bildhübsch und interessant .... der Sex ist einzigartig gut .... am nächsten morgen steht er nach einem kurzen morgentlichen sexuellen Gemächtel auf und zieht sich seinen Bademantel an .... er macht sich frisch, nimmt eine Dusche und ist mit seiner Frau Frühstück welches sie ihm in der Zwischenzeit liebevoll zubereitet hat .... nun geht er ein paar Geschäftstermine durch ... telefoniert mit Kontakten und Kunden .... geht auf seinen Balkon raucht seine tägliche Zigarre und genehmigt sich dabei ein Schluck feinsten Gin .... er genießt dabei den Ausblick auf das Meer welches sich links und rechts neben den barocken Säulen welche seinen Balkon einrahmen erstreckt ....
Nun zieht er sich seinen Anzug an und fährt mit seinem Lieblingsauto zur Arbeit ... ein alter Oldtimer ... ein sportlicher Jaguar ohne Verdeck in olivem Grün ....
Er geht auf in seiner Arbeit ... ja sie erfüllt ihn und sein Herz vollkommen ... es ist das was er schon immer machen wollte ... er leitet eine Firma .... er ist Chef ... es geht ihm einfach gut ... er hat Spaß bei der Arbeit und freut sich auf jeden Arbeitstag .... er ist kein schlechter Mensch ... er geht stehts gut mit seinen Mitarbeitern um und pflegt ein kollegiales Verhältnis ...
Heute gibt es ein besonderes Meeting in einem teuren Restaurant ... es geht um viel Geld ... voller Spannung wird er in einer Limosine die ihm der Kunde bereit gestellt hat zum Ort gebracht .... er liebt diesen Nervenkitzel vor einem wichtigen Geschäftstermin .... das Adrenalin steigt in ihm hoch ....
..... am späten Nachmittag fährt er zurück zu seiner Frau .... sie spielt mit seinem Sohn und seiner Tochter im Garten .... ein schöner, großer Garten ... mit Swimmingpool und einer Grillvorrichtung ......
Die Sonne geht schon unter es ist ein schöner Anblick so wie jeden Abend wenn die Sonne untergeht und der Himmel rötlich rosane Streifen zieht ....
Seine Frau sagt ihm das Freunde angerufen hätten undn sie eingeladen wurden auf eine Party zu gehen in dem jeder ein bestimmtes Kostüm tragen soll ... das Motto ist Märchen .....
Er freut sich und fährt mit seiner Frau wenig später in die Stadt um ein paar Kostüme anzuprobieren ..... sie fahren Abends schließlich zu ihren Freunden und verbringen einen sehr amüsanten Abend ....
Spät nachts fahren sie zu zweit nach Hause und fallen in ihr Bett ... sie haben Sex ... Sex aus Liebe ... Sex aus Lust .... hemmungslos und gefühlvoll ......
Nachdem erschöpfenden Liebesakt liegen beide Arm in Arm im Bett, schauen zur Decke hinauf und es sprudelt aus ihm heraus und er sagt das er glücklich ist ....





Nehmen wir jetzt einen Obdachlosen der in Berlin wohnt ....

Film ab :

Es ist schon wieder Morgen .... es ist bitter Kalt aber wer soll bei dem Gezwitscher der Vögel im Park noch schlafen können ? ..... er richtet sich auf guckt ob noch alles da ist .... seine Jacke ... sein SChlafscak ... seine Flasche Wodka aus der er schon die Hälfte getrunken hatte .... ja es scheint alles da zu sein .....
Er richtet sich langsam auf ..... was nun ? ..... er geht spazieren sucht nach Flaschen in Mülleimern und am Wegesrand .... findet im laufe der Zeit ein paar Flaschen die er bei seinem vertrauten Kiosk um die Ecke eintuaschen kann .... er redet mit dem Kioskbesitzer ein paar Zeilen doch hat immer das Gefühl dieser würde die Gespräche mit ihm irgendwie als unangemehn wahrenehmen auch wenn er stehts freundlich ist .....
er geht durch die Stadt und trifft seinen Kumpanen Erik .... Erik war schon seit 30 Jahren obdachlos die beiden wussten was es bedeutet .... sie gingen in den Park und tranken ... tauschten sich ausa über das Leid des Lebens ... über alte Zeiten in denen sie noch gebettet wahren in die Gesellschaft und einen sozialen Kontext ....
Es ist generell nichts los bei ihm .... er geht umher ... sitzt auf der Bank und beobachtet die Vögel ..... sieht eine schöne Frau des Weges gehen und ist ein bisschen traurig .....
er wirft ihr einen netten Spruch zu doch fängt sich einen verachtenden Blick ein ....
Was tun ? ....
nach einem langen Tag und sehr wenig erlebtem setzt er sich unter den Baum in einer kleinen Lichtung zwischen mehreren weiteren Böumen die von den anderen Menschen selten besucht wird ..... er legt sich hin ... es ist kalt .....
Auf einmal hört er Gelächter ... er war schon ein bisschen eingenickt ....
Da kommen auf einmal mehrere Gestalten auf ihn zu sie lachen und wirken aggressiv und betrunken ..... es sind Skinheads .... sie zünden seinen Schlafsack an ... er kann sich grade noch aus diesem retten um sich einen schlag mit einem Baseballschläger direkt ins Gesicht einzufangen .... das war die Nase ..... scheisse denkt er .... was soll ich machen ich habe kein Geld für einen Arzt ..... er wird verprügelt, getreten bis er nicht mehr gehen kann und liegt am Boden ...... schließlich kommt die Polizei und er wird mit auf die Wache genommen und dort erst einmal festgehalten ....
Sie wollen wissen ob er etwas getrunken hat .....
Sie fragen ihn zuviel er weiß keine ANtworten daruaf zu geben ....
schließlich wird er verarztet in ein Krankenhaus gebracht .....
dort geht es ihm zum ersten mal seit langer Zeit ganz gut ...
ein warmes Bett .... eine warme Mahlzeit .... ja sogar ein Fernseher vor seinem Bett ...
er fühlt sich wie im Paradies ....
es geht ihm wohlig .... er kommt für einen Moment raus aus seiner grauen Welt und empfindet fast schon ein bisschen Spaß ....
nach drei Tagen wird er entlassen und sucht sich einen Platz zum schlafen ....
er liegt alleine in seinem Schlafscak ... schaut zum Himmel herauf und denkt sich ...
diese Welt ist ungerecht .....




Das sind jetzt zwei Extreme die es aber doch so schon gegeben haben sollte ....
Wenn wir dsa ganze nun ein bisschen enger ziehen würden ... dann könnten wir auch zwei Studenten nehmen .... die Jura studieren ....

Ich halte mich diesmal etwas kürzer im Text denn Lesen macht bekanntlich keinen Spaß ...

David :

Morgens um 8 klingelt der Wecker ... er wacht neben seiner Freundin Jette auf ... er ist glücklich ... es ist seine Traumfrau ... er möchte mit ihr sein Leben verbringen ... ja sie haben schon beschlossen irgendwann einmal zu heiraten und Kinder wollen sie auch ..... sie erfüllt ihn voll und ganz ..... sie muss nun zur Arbeit .... nach einer Runde Morgensex geht sie aufgeweckt und glücklich aus dem Haus .... er schläft noch ein bisschen weiter ... die Vorlesung beginnt erst um 12 Uhr .... schließlich klingelt es an der Tür ... es sind seine Freunde .... sie wollen das er mit ihnen kommt sie haben eine geniale Idee sagen sie .... sie wollen aber nicht verraten worum es geht .... er sagt ihnen das er eine wichtige Vorlesung habe doch wird überredet ....
sie fahren zu einem Freund und dieser hat vor eine Überraschungsparty für seine Freundin zu schmeißen bei der sie alle helfen sollen .... sie machen Besorgungen und kaufen viel Alkohol ...
Nachmittags nachdem alles vorbereitet ist wird dann erstmal einen Runde Fussball gespielt ...
Es macht ihm spaß Fussball zu spielen besonders wenn er viele Tore schießt was häufig der Fall ist .... er freut sich ... ein erfolgreiches Spiel ..... 5 Tore undn das auf seine Kappe .... er wird von seinen Mitspielen gefeiert gibt sich aber bescheiden ... er ist kein schlechter Mensch ... er mag seine Freunde und sie mögen ihn .....
er geht nach Hause seine Freundin sitzt am Schreibtisch er ist verliebt und fällt über sie her ....
Abends geht er zur Party und hat jede Menge Spaß ... völlig betrunken wankelt er um 5 Uhr morgens durch die Straßen zu seiner Wohnung und fällt neben seiner Freundin die bereits schläft ins Bett ... er legt seinen Arm um sie ... streichelt sie und schläft sofort ein ....
Bevor er anfängt zu träumen erinnert er sich das er am nächsten Tag nach Berlin wollte mit seiner Verbindung seinen Verbindungsleuten mit denen er regelmäßig viel Spaß hat und er freut sich ....

Jens :

Morgens um 8 klingelt der Wecker ... Jens steht auf und macht sich Frühstück .... er setzt sich vor den computer und spielt ein Computerspiel .... er wird langsm wach und geht schließlich zur Vorlesung ... nach der Vorlesung geht er nach Hause .... er bereitet die Vorlesung nach und geht dann noch zu einem Seminar ..... danach geht er einkaufen ... es gibt Pizza .... er fährt ncah Hause und begegnet auf dem Nachhause weg einer Kommulitonin ... sie ist Bildhübsch, sie heißt Jette ... er wünschte er hätte auch mal so eine Frau als Freundin ... doch er hat immer Pech ... er hatte noch nie eine Freundin .... er fährt nach Hause .... es läuft ihm eine Studentin vom Radio über den Weg... sie mache eine umfrage ... sie fragt ihn was sein schönstes Erlebnis in der Woche war ..... er kann daruf nicht antworten ... stottert ein wenig ... geht schließlich weiter ..... er ist zu Hause macht sich seine Pizza und guckt Fernsehen .... dann setzt er sich vor den Pc chattet mit ein paar Freunden die er übers Internet kennt .... er hat sonst keine Freunde .... er kennt ein paar Kommulitonen aber mit denen redet er nur in der Uni ..... er lädt sich ein Computerspiel runter und spielt den neusten teil der Serie ....... Abends geht er ins Bett ....





Was ich damti sagen möchte ist das mit dem Erlebten auch erlebte Emotionen verbunden sind und jeweils das erste Beispiel der zwei Beispielgruppen scheinbar eine wesentlich glücklichere und spaßigere Emotionswelt erlebt als das zweite Beispiel ....
Mithin ist das Glück nicht gerecht verteilt .... es gibt keine Ausgleichende Gerechtigkeit in dieser Hinsicht sodass jeder Mensch gleichviel vom Leben hat ....

Ist es nun einfach Glück oder Pech welcher Film abläuft .... ? ... Welche Emotionen der jeweilige Mensch erleben darf ... wieviel Spaß und Freude er am Leben haben kann ....

Wieso kann nicht jeder Mensch Spaß und Freude und Glück haben und gleichermaßen am Leben partizipieren ?

Ist man wirklich selber Schmied selber Regisseur und Drehbuchschrieber seines Films oder ist man einfach wer man ist und hat darauf garkeinen Einfluss ? ....

Könnte sich dsa Blatt schlagartig wenden .... gibt es einen Ausgleich ... ist es Relativ ?

Ist die Verteilung des Glücks ... der gefühlten Emotionen der sinnlichen Wahrnehmung des Menschen .... ist sie doch relativer als es auf den ersten Blick durch meine oben gegebenen Beispiele zu sein scheint ? .....

Müsste nicht jeder Mensch der nicht maximal glücklich ist alleine schon deshalb unglücklich sein weil er weiß das andere Menschen mehr vom Leben haben ... mehr Glück, mehr Freude, mehr Spaß erleben ....

Was denkt ihr allgemein darüber was ich geschrieben habe ?

Was denkt ihr dazu was kommt euch in den Sinn welche Meinung habt ihr dazu ?


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 16:16
Es gibt einen Film namens "Der Film deines Lebens". Gerade im Kontext zu dieser Diskussion - meiner Meinung nach - ein äusserst sehenswerter Film.

Der Trailer zum Film:


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 16:24
Phil209 schrieb: er kann sich grade noch aus diesem retten um sich einen schlag mit einem Baseballschläger direkt ins Gesicht einzufangen .... das war die Nase ..... scheisse denkt er .... was soll ich machen ich habe kein Geld für einen Arzt
Ich denke in dem Moment denkt er nicht an due Arztgebühren nach ;)
Dein Spchreibstil ähnelt den von Polarheld :D

Ich versteh nur Berlin Hauptbahnhof :D


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StarlessAeon
ehemaliges Mitglied

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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 16:27
@Phil209

Es ist, wie in dem Clip "Der Zug des Lebens".... manche haben Glück, andere erfahren auf ihrer Reise nur Traurigkeit....



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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 16:54
@Phil209
Du denkst Dir Geschichten aus und nimmst diese als Basis für eine Theorie? Das ist nicht gerade mit viel Substanz unterfüllt - vorsichtig ausgedrückt.


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 16:56
Jemand, über den eine Horde Baseballschläger schwingender Skinheads marschiert, kommt nicht für drei Tage in die Zelle, fühlt sich dort glücklich und legt sich irgendwann wieder, als wäre nichts passiert in seinen Schlafsack zurück.


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 16:57
Reiche Millionäre in alten Oldtimern... Hoffentlich schreibst Du nie einen Werbetext für den Film Deines Lebens.


Und das "olivgrün" beim Jaguar E-Type Cabrio heisst British Racing Green - und ist mitnichten oliv.


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myrna
ehemaliges Mitglied

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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 17:24
Gut sehen wir mal von ein paar Schwächen in den Geschichten ab, aber das Leben an und für sich ist nicht so flach, wie es von @Phil209 dargestellt wird. Ich sehe Glück und Unglück eher als so eine Art Kotinuum. Es gibt kein Leben, dass nur das reine Glück beinhaltet, Glück und nichts anderes als Glück, das gibt es in keinem Leben und es gibt auch kein Leben, das nur Unglück und nichts anderes beinhaltet. Jedes noch so glückliche Leben hat auch ein wenig Unglück, jedes noch so unglückliche Leben birgt auch ein wenig Glück. Oder vergleichen wir es mit einer Balkenwaage: links liegt das Glück, rechts das Unglück. Mal wiegt das eine schwerer, mal das andere. Ein Beispiel: du bist ein durch und durch glücklicher Mensch, aber es wird dir nicht erspart bleiben, einen geliebten Menschen durch den Tod zu verlieren. Oder du bist jemand, der denkt, er hat immer Pech, aber gleichzeitig hast du wunderbare Kinder, die dir viel Freude machen. Klar gibt es diese Leben, wo man denkt, es gibt nur Unglück, aber wenn man genau hinschaut, findet man auch in diesem Leben etwas Glück. Ich kenne jemanden, der behauptet, nur Pech zu haben. Stimmt, fast, denn dieser Mensch hatte wirklich viel Pech in seinem Leben, ABER auch Glück! Das Unglück besteht darin, dass dieser Mensch sein Glück nicht mehr erkennt. Ich kenne diesen Menschen sehr gut und auch seine Lebensgeschichte und habe mal versucht ihm aufzuzeigen, wo in seinem Leben er wirklich Glück hatte (z.B. wunderbare Kinder, eine stabile Gesundheit u.s.w.) Für einen Moment ist es mir sogar gelungen, dass er sein Glück gesehen hat.
Deshalb behaupte ich auch, dass Glück zum Teil damit zusammenhängt, ob man eine optimistische oder eine pessimistische Grundeinstellung hat.

Den Film unseres Lebens können wir nur zum Teil beeinflussen, aber wir können viel für unsere Einstellung dazu tun.


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 17:27
"Glück" und "Unglück" sind halt sehr relative Bezeichnungen von Sachverhalten.


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 18:52
Mit jeden Schritt den wir tun ändern wir die Richtung wie unser Leben verlaufen kann.

Ob jemand mit viel Geld glücklicher ist als mit weniger, das bezweifle ich mal sehr stark. Geld macht nicht glücklich es beruhigt höchstens. Jeder wählt sich außerdem selber wie er leben möchte. Die Welt ist nicht ungerecht, aber wenn man seinen Allerwertesten nicht hoch bekommt, kann man nicht erwarten im Geld zu schwimmen. Bitte jetzt natürlich keinen Vergleich mit anderen Ländern anstellen. Man kann ja auch nicht eine Apfel mit einer Birne vergleichen.


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 19:07
@Phil209

Man kann sich jeden Tag die Frage stellen : Möchte ich so weiter leben oder ändere ich etwas .
Viele sind zu bequem , erfinden Ausreden, geben anderen die Schuld an ihrer Lage oder haben sich mit ihrem Leben abgefunden.
Es wird immer schwieriger auszubrechen, je länger die Situation anhält .


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 19:14
Anderen die Schuld geben ist bekanntlich - neben jammern - der einfachste Weg, sein Leben zu bewältigen.


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tic
ehemaliges Mitglied

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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 21:23
ich wünsche sehr vielen das sie mal einen Tag meinen Film Leben ..
danach sind se still ..


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 21:25
@tic

Kannst Du den Film nicht hinter Dir lassen ?
Ausschalten.
Einen neuen anfangen ?


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 21:27
@Phil209

Jens hatte an diesem Tag so viele Chancen.
Hat er sie nicht erkannt ?
Warum hat er sie nicht genutzt ?
Hat er schon resigniert ?


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tic
ehemaliges Mitglied

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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 21:29
öhm, nein! .. ich mein ja meine kranke Wahrnehmumg etc nich erlebtes @.lucy.


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Der Film des Lebens

16.11.2012 um 22:00
Hat sich das in den letzten Jahren gehäuft, dass immer mehr junge Leute psychisch krank sind ?
Oder kommt mir das nur so vor, weil ich hier öfter darüber lese .
"Mir gehts schlecht , mir gehts mies , ich will mein Leben nicht, mein Leben ist scheiße........"


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Der Film des Lebens

17.11.2012 um 06:59
.lucy. schrieb:Hat sich das in den letzten Jahren gehäuft, dass immer mehr junge Leute psychisch krank sind ?
genau diesen eindruck habe ich auch gewonnen und das schlimme daran ist, dass die personen auch immer jünger werden. mir kommt vor als wäre jeder 2 jugendliche depressiv oder schizophren diese entwicklung ist wirklich bedenklich.


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matraze106
ehemaliges Mitglied

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Der Film des Lebens

17.11.2012 um 12:46
glück ist nur ein wort. es widerspiegelt einen riesen komplex an gefühlsmischmasch, der vor allem eins ist: relativ. der obdachlose wird sicher neidisch, hältst du ihm den milliardären vor die nase. und wenn ihm der milliardär erzählen würde, wie gut es ihm geht, würde der obdachlose sich vermutlich noch beschissener als ohnehin fühlen. glücksgefühl basiert fast immer auf einem vergleich, das kann auch ein fiktiver vergleich sein à la "es hätte schlimmer kommen können" oder "hätte ich nur diesen fehler nicht gemacht". glücksgefühl lässt uns unsere fehler erkennen. glück ist auch oftmals das überwundene leid. ein millionär unter vielen hat keinen vergleich zu jemanden, dem es schlechter geht, von daher wird er sich auch nicht großartig dauer-glücklich fühlen, zumal ich bezweifle, dass es dieses gefühl, dass uns die werbeclips so stetig propagieren tatsächlich gibt. der milliardär wird sich sicherlich auch hin und wieder sorgen machen, ob seine firma gut läuft, und ob seine frau ihn nicht mit dem poolboy betrügt. selbst ein kleiner tiefschlag und er fühlt sich genauso niedergeschlagen wie der lebensabschnitt des obdachlosen im ganzen sich anfühlt.
wenn man aber bedenkt, dass es im leben um erfahrungswerte geht: wer kann sich dann reicher/glücklicher an erfahrungen schätzen? der wohlbetuchte oder der, der durch die schei..e watet? mit einem kleinen kniff lässt sich jedes genre zur komödie erklären. aber komödie und die heutige deutsche filmindustrie haben ja nicht unbedingt viel gemein... ;)
SmileItCouldBeWorse


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Der Film des Lebens

20.11.2012 um 11:43
@kleinundgrün
Ich denke nicht, dass @Phil209 diese Geschichten
als Diskussionsbasis nehmen wollte, sondern als
überspitzt dargestellte Fallbeispiele, die uns auf
seine Fragen einstimmen sollten. Halte ich für
gar keine dumme Idee.
Und diese Geschichten sollten provokant
formuliert sein, damit man sich an ihnen
stößt und das Gehirn so richtig in Fahrt kommt.
Und Dein Gehirn scheint in Überschallgeschwindigkeit
an dem Grundgedanken vorbei gerast zu sein.
Ein prächtiges Beispiel dafür, dass eine Provokation
ein gutes Mittel ist, um das Denken anderer
anzuheizen.

@matraze106
So denke ich auch. Wer immer nur auf die
schaut, die über einem stehen, der wird von
Schuld und Gier zerrissen.
Wer aber immer nur auf die anderen, die
unter einem stehen, hinabsieht, wird leicht
überheblich und weiß das, was er hat, auch
nicht zu schätzen.
Der Blick nach oben sollte nicht geschehen,
um den anderen ihre Position zu neiden,
sondern um zu sehen, was alles möglich ist,
mitunter auch wie man etwas ermöglichen
kann und lediglich Anreiz und Motivation
sein.
Der Blick hinab wiederum sollte nicht
geschehen, um sich anderen überlegen
fühlen zu können und ihnen dies auch
zu zeigen, sondern um zu erkennen,
wie priviligiert man ist und uns Demut
lehren.

Hier spielt der Vergleich eine große
Rolle. Zum einen, wen man mit sich/
seiner Situation vergleicht, zum anderen
aber auch, wie man diesen Vergleich
bewertet.

Ich würde sogar behaupten, dass das
gesamten Leben, wie wir es kennen,
auf Vergleichen basiert, nur durch Vergleichen
möglich ist.
Wenn man nun die Komparation in der
Grammatik ansieht, dann kann man diese
auch wunderbar auf das Leben an sich
übertragen.
1. Stufe: Positiv (vom Lateinischen ponere
= festlegen) wichtig
2. Stufe: Komparativ (comparare = vergleichen)
wichtiger
3. Stufe: Superlativ (super = über / ferre = tragen)
am wichtigsten

Zunächst legen wir fest, das ist a, das ist b.
Das ist wichtig, um die zweite Stufe zu
erklimmen.
Im zweiten Level suchen wir nach den
Unterschieden. Nach dem Grund dafür,
dass a und b anders sind, was sie
auszeichnet.
Auf der letzten Stufe können wir dann
die besten Eigenschaften von a und b
zusammenführen und etwas erschaffen,
dass die Vorteile von a und b besitzt
und erhalten somit c.
c wird nun wieder mit anderen Parametern
verglichen und dabei entsteht wieder
etwas völlig Anderes, Neues, Besseres.

Jeder Mensch vergleicht, um
seinen Zustand zu verändern, auch wenn
er (nachdem er sich mit anderen
verglichen hat) keine Notwendigkeit/
keine Hoffnung darin sieht, den Zustand
zu ändern. Jeder Vergleich verändert
etwas. Und wenn es schon nicht die
äußeren Umstände sind, dann doch
zumindest die inneren.

Um meine Gedanken zu untermauern,
hier ein kleines Beispiel aus dem All(mystery)tag:
Phil209 schrieb:Ist dieser Mensch,... glücklicher als ein durchschnittlicher Mensch ?
acc schrieb:Gerade im Kontext zu dieser Diskussion
RobbyRobbe schrieb:Dein Spchreibstil ähnelt den von Polarheld :D
StarlessAeon schrieb:Es ist, wie in dem Clip "Der Zug des Lebens"....
-ripper- schrieb:legt sich irgendwann wieder, als wäre nichts passiert
Doors schrieb:das "olivgrün" beim Jaguar E-Type Cabrio heisst British Racing Green
myrna schrieb:Oder vergleichen wir es mit einer Balkenwaage
Doors schrieb:"Glück" und "Unglück" sind halt sehr relative Bezeichnungen von Sachverhalten.
Eire schrieb:Man kann ja auch nicht eine Apfel mit einer Birne vergleichen.
.lucy. schrieb:Es wird immer schwieriger auszubrechen, je länger die Situation anhält .
Doors schrieb:der einfachste Weg
tic schrieb:einen Tag meinen Film Leben ..
danach
tic schrieb:ich mein ja meine kranke Wahrnehmumg etc nich erlebtes
.lucy. schrieb: kommt mir das nur so vor, weil ich
-Therion- schrieb:genau diesen eindruck habe ich auch
matraze106 schrieb:ein fiktiver vergleich sein à la "es hätte
Und jetzt Kaffee-Pause.
Bei der ganzen Kopiererei fühlt man sich
ja wie eine Sekretärin.
Aber Sekretärinnen bekommen mehr
Geld als ich.
Ist wohl am besten, wenn ich
jetzt gehe.

So lebt denn wohl.


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