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ku-klux clan

26 Beiträge, Schlüsselwörter: Ku-klux Clan
suicidevictim
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ku-klux clan

12.03.2005 um 19:57
gibts die leute eigentlich noch oder ham die sich aufgelöst oder was?


ohne stress, schlechte ernährung und schlafmangel wär das leben doch nur halb so toll

FREAK UND STOLZ DARAUF


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apaika
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ku-klux clan

12.03.2005 um 20:25
ich glaube die gibt es noch.
was mich aber mal interessiert: wie ist der clan entstanden?
weil wir in unserem spanisch-schulbuch ein bild haben, was die menschen bei den "Feria de Abril" in sevilla zeigt. und die tragen auch (ich würde mal sagen) exakt die gleiche weiße kleidung mit den kaputzen...

vielleicht weiß jemand einen zusammenhang darüber?

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
(Albert Einstein)


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arkana
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ku-klux clan

12.03.2005 um 21:29
zur information aus www.wikipedia.de, die beste und neutralste zusammenfassung im netz:

Der Ku-Klux-Klan (abgekürzt KKK) ist ein noch heute bestehender, rassistischer Geheimbund in den Südstaaten der USA. Er nennt sich selbst "The Knights of the Ku Klux Klan".

Etymologie
Der Name Ku Klux Klan kommt vermutlich von kyklos, dem griechischen Wort für Kreis – das entsprechende englische Wort "circle" kann im Englischen auch für einen geheimen Zusammenschluss, einen "Zirkel" von Eingeweihten, stehen. Das Wort wurde in zwei Silben getrennt. Da alle Gründungsmitglieder schottischer Abstammung waren wurde Clan hinzufügt, der Alliteration wegen aber mit K geschrieben.

Beschreibung
Die Mitglieder des Klans tragen weiße Kapuzengewänder, welche die Geister der im Amerikanischen Bürgerkrieg gefallenen Konföderationssoldaten repräsentieren, die vom Tode auferstanden sind, um sich an ihren Feinden zu rächen. Treffen finden meist im Schutze der Nacht statt.

Es gibt enge Verbindungen des Klans zur "Church of the Creator", einer rassistischen Glaubensgemeinschaft, welche in der Vergangenheit u. a. durch die Verbreitung rassistischer Computerspiele über das Internet aufgefallen ist.

Geschichte
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Der Klan der Rekonstruktionsära
Gründung 1865
Der originale Ku-Klux-Klan wurde am 24. Dezember 1865 in Pulaski, Tennessee in einer Art Whiskylaune von sechs jungen Kriegsveteranen gegründet. Dieser ursprüngliche Klan hatte keine politische Zielsetzung, die Männer wollten eigentlich nur der tödlichen Langeweile der Nachkriegsära entkommen und spielten der Öffentlichkeit Streiche. Unter anderem tarnte man sich bei nächtlichen Ritten durch die Landschaft mit weißen Bettlaken. Eine politische Dimension bekam der Klan erst, als man erkannte, dass sich vor allem die abergläubischen ehemaligen Sklaven von den nächtlichen Ausritten einschüchtern ließen. Schon bald erhielt der Klan deshalb Zustrom aus dem ganzen Süden der USA.

Bundeskongress in Nashville 1867
Den Gründungsmitgliedern entglitt bald die Führung des Klans. Um die zahlreichen Ortsgruppen als gemeinsame Organisation zusammenzufassen und unter einheitliche Führung zu stellen organisierte man Anfang 1867 in Nashville, Tennessee einen Bundeskongress des KKK. Auf dieser Versammlung gab man sich eine Verfassung und wählte den Ex-Südstaatengeneral Nathan Bedford Forrest zum ersten "Großen Hexenmeister" des Ku-Klux-Klans. Die tatsächliche Macht Nathan Bedford Forrest war aber mehr symbolischer Natur, da die einzelnen Klangruppen weiterhin unabhängig voneinander operierten. In jener Zeit hatte der Klan nach ungefähren Schätzungen ungefähr eine halbe Million aktiver Mitglieder und unzählige Sympathisanten im gesamten Süden. Jener Klan der Rekonstruktionszeit hinderte die Schwarzen an der Wahrnehmung und Ausübung ihrer damals neu erworbenen Bürgerrechte. Das geschah mittels Einschüchterung, Brandstiftung, körperlicher Gewalt, Entführung und Mord. Er richtete sich jedoch nicht bloß gegen die ehemaligen Sklaven; Opfer des Klans wurden auch die sogenannten "scalawags" (englisch für ein Wachstum zurückgebliebenes Tier, im Südstaaten-Slang für Kolloborateure mit den Yankees, Kriegsgewinnler und Bürgerrechtsaktivisten) und Mitglieder der Republikanischen Partei und der Yankee-Besatzungsarmee und ihrer Administration (sogenannte "carpetbaggers").

Auflösung 1871
Nach Erlassung der sogenannten "Ku-Klux-Acts", einer Gesetzesreihe, die die Terrorakte im Süden eindämmen sollte, und einem gescheiterten Versuch der Bundesführung unter Nathan Bedford Forrest die Kluxer zur Räson zu bringen, löste jener den Klan 1871 offiziell auf.

Politische Bedeutung und tatsächliches Ende
Der Klan verschwand erst allmählich, jedoch nicht aufgrund öffentlichen Drucks, sondern, weil er im Grunde genommen seine politischen Ziele erreicht hatte und sich damit selbst überholt hatte: 1874 hatten die Demokraten wieder die Mehrheit im Repräsentantenhaus erhalten, zwei Jahre später war ihre de facto-Alleinherrschaft im Süden wieder hergestellt. Trotz allem wird die tatsächliche politische Macht des KKK der Rekonstruktionszeit heute oftmals überschätzt. Er war niemals auch nur annähernd in der Lage, die Vorkriegszustände wieder herzustellen, weder auf politischem Weg, noch auf der Basis von Terrorübergriffen. Tatsächlich beschränkte sich die Macht des Klans darauf, die Wahlen durch Einschüchterung massiv zu verfälschen, ein Mittel, daß letztendlich dazu führte, daß die Demokraten wieder die Macht im Staate erlangten.

Der Klan im 20. Jahrhundert
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Die Wiedergeburt 1915
Am 8. Januar 1915 hatte in Los Angeles David Griffiths epischer Film "Birth of a Nation" Premiere. Die auf dem pro-Klan eingestellten Buch "The Clansmen" von Thomas Dixon basierende Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des amerikanischen Bürgerkriegs und der Rekonstruktionsära berührte die ganze Nation; 150 Millionen Zuseher verhalfen dem Film zu 10 Millionen Dollar Gewinn. Diese durch den Erfolgsfilm hervorrgerufene Stimmung und die damalige allgemeine Neigung der amerikanischen Öffentlichkeit, den Bürgerkrieg und seine Ursachen und Auswirkungen, als Fehler zu sehen, nutzte der der ehemalige Wanderprediger der Methodisten William Joseph Simmons um den Klan wiederauferstehen zu lassen: Am Thanksgivingstag 1915 hielt er die erste Aufnahmezeremonie des 20. Jahrhunderts am Stone Mountain, östlich von Atlanta ab. Er erweiterte das mythische Repertoire des Klans um das brennende Feuerkreuz, daß heute als Symbol des KKK allgemein bekannt ist.

Dieser (neue) Klan erfreute sich regen Zustroms, vor allem auch, weil die Greueltaten der Rekonstruktionszeit bereits vergessen waren und bloß das "Heroische", jene Illusion, die in Griffiths Film gezeigt wurde, weiterlebte. Gemeinsam mit dem für die Klan-Propaganda zuständigen Eduard Young Clarke baute Simmons den Klan zu einem profitablen Unternehmen aus, mehr aus kommerziellen, denn aus ideologischen Gründen wandte sich der neue Klan nun auch gegen Neueinwanderer, Juden und Katholiken. Der Klan wurde von einer regionalen, bereits in Vergessenheit geratenen Terrororganisation zu einer nationalen Bewegung, der sich nicht mehr bloß auf die Südstaaten beschränkte.

Die Ära Evans
Unstimmigkeiten zwischen den Klanführern führten dazu, daß zunächst Simmons, später auch Clarke (der daraufhin seinen eigenen Klan, das "Supreme Kingdom" gründete) den KKK verließen und ein Zahnarzt aus Dallas, Wesley Hiram Evans die Klanführung übernahm. Unter ihm stieg der Klan zu einer mächtigen Geheimorganisation auf, der es gelang durch Bestechung hunderte Richter, Sheriffs und Bürgermeister klanfreundlich zu stimmen. Zudem hatte der Klan an die 5 Millionen aktiver Mitglieder, welchen auch bei Wahlen Gewicht zukam. Einige aktive Kluxer waren sogar selbst angesehene Politiker im Senat, Kongreß oder auf untergeordneter Ebene. Unter Evans war der Klan politisch am aktivsten, zudem steigerten sich die Terrorakte immens. Der KKK war hatte sich über bestehende Gesetze hinweggesetzt und agierte als eigene Macht im Staat. Am 15. September 1923 verhängt der US-Bundesstaat Oklahoma als Maßnahme gegen den Terror und das Morden des Geheimbundes sogar das Kriegsrecht, eine Maßnahme, die den Einfluß des KKK jedoch nicht mindern konnte. Paradoxerweise war am erneuten Ende des Klans dieser selbst schuld: Es kam immer öfters zu Streitigkeiten, Abspaltungen und separaten "Klan"-Gründungen, Evans mußte des öfteren Zivilgerichte einschalten, wodurch das Ansehen des Klans weiter sank. Eine Vergewaltigungsaffäre um den "Groß-Drachen" D. C. Stephenson brachte das Fass zum Überlaufen: Vom Klan fallengelassen drohte er für den Fall einer Verurteilung mit Enthüllungen, als Folge seiner Denunziationen mußten zahlreiche Politiker zurücktreten, die Macht Evans sank. Einfache Mitglieder wurden durch den Verrat abgeschreckt, binnen weniger Monate traten cirka 60 % der Kluxer aus, die Mitgliederzahl sank auf zwei Millionen. Hinzu kam die Weltwirtschaftskrise, die dem Klan stark zusetzte. Letztlich sah sich Evans gezwungen den Klan zu verkaufen.

Der zweite Weltkrieg
Die beiden Käufer, James H. Colescott und Samuel Green, versuchten, sich mit den Nationalsozialisten zu allieren, der japanische Angriff auf Pearl Harbor und die darauf resultierende amerikanische Kriegserklärung an Hitler-Deutschland machte ihnen jedoch einen Strich durch die Rechnung. Nach Steuerforderungen des Staates mußten sie den Klan 1944 ein zweites Mal offiziell auflösen.

Endgültige Spaltung nach 1944
Bereits wenige Monate nach der Auflösung kam es zu Neugründungen, wie zum Beispiel dem "Ku Klux Klan of Florida Inc." oder den "Southern and Northern Knights of the KKK". Die Spaltung war jetzt nicht mehr aufzuhalten, heute existieren zahlreiche "Klans" auf dem Staatsgebiet der USA. Einen legitimen Nachfolger des "Original-Klans" zu suchen würde wenig Sinn machen, letztlich weisen beinahe alle rechtsextremen und rassistischen Gruppierungen der USA irgendeine Verbindung zum Ur-Klan auf oder betrachten sich als dessen Nachfolger.

Der Klan in jüngster Vergangenheit
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts schätzte man die Mitgliederzahl auf 7.000 Mitglieder. Seit 1995 bekämpft der Klan gezielt schwarze Kirchengemeinden. Mehr als 180 Kirchen afroamerikanischer Gemeinden wurden durch Brandanschläge des KKK in den letzten Jahren zerstört. In die Schlagzeilen kam der Klan auch, als David Duke, ehemaliges Mitglied, sich um das US-Präsidentenamt bewarb.

Doktrin
Der Ku Klux Klan sieht sich selbst als eine radikale christliche Organisation. Von den frühen 1900er Jahren durch die 1940er hinweg sahen hunderttausende fundamentalistischer Protestanten (vor allem aus dem mittleren Westen, aber mit der Zeit auch wieder aus dem Süden) den KKK als Teil ihres Glaubens. Millionen weitere sahen die Methoden des KKK zwar als tadelnswert und extrem an, erkannten die Mitglieder aber trotzdem als vollwertige Christen an und stimmten mit der Meinung des Klans überein, dass weiße Protestanten von Geburt an anderen Gruppen überlegen sind. Zu dieser Zeit wurde die Unterdrückung von Schwarzen, Juden und Katholiken von vielen als Teil von "Gottes Plan" gesehen.

Flaggen und Symbole
Im Gegensatz zu dem Klan in seiner originalen Erscheinungsform des 19. Jahrhunderts, welcher bekanntermaßen keine Flaggen oder Symbole hatte, konzentrierte sich die 1915 entstandene Version auf den Gebrauch der amerikanischen und der christlichen Flagge, was Materialien und Fotografien aus den Zwanzigern des 20. Jahrhunderts, dem Höhepunkt dieses Klans, bezeugen. In den 50er und 60er Jahren versuchten einige Klangruppen sich die Kriegsflagge der Konföderation (das St. Andreas Kreuz) anzueignen, um sie im Kampf gegen die Aufhebung der Rassentrennung und die Rassenintegration im Süden der USA zu benutzen. Diese Identifikation mit südlichen Symbolen ist von historischen Aktivisten im den Klan dominierenden mittleren Westen weitgehend nicht anerkannt worden. In seiner derzeitigen, zersplitterten Form benutzen einige Instanzen des KKK noch immer die Kriegsflagge und die amerikanische Flagge, allerdings ohne offizielle Anerkennung. Die bekannteste Flaggenart ist die "Omega-apollus"-Flagge.

Ein wichtiges und relativ bekanntes Symbol des KKK ist das brennende Kreuz, da sich der Klan selber als radikale christliche Organisation sieht. Es soll das Licht Jesu Christi repräsentieren.

Politischer Einfluss
Der zweite Ku-Klux-Klan gewann vom mittleren Westen ausgehend bis in den Süden und Nordosten an Bedeutung und Verbreitung und zählte zu dieser Zeit viele Politiker zu seinen Mitgliedern. Sogar der 33. Präsident Harry Truman war auf dem Weg ein Mitglied des Klans zu werden, änderte aber bald seine Meinung auf Grund der anti-katholischen Haltung des KKK

Nach der Erholung von der Weltwirtschaftskrise und dem Zweiten Weltkrieg ließ der Klan weiter nach. Er erreichte nie wieder die einstigen Mitgliederzahlen, obwohl er noch immer existiert.


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arkana
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ku-klux clan

12.03.2005 um 21:31
@apaika

du meinst wohl las procesiones de la semana santa de sevilla


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ku-klux clan

12.03.2005 um 21:36
ich find die menschen irgendwie voll krank.. und lächerlich mit den kaputzen

lg

Während die Schlaugen grübeln Erstürmen die Dummen die Burg


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arkana
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ku-klux clan

12.03.2005 um 21:39
la semana santa ist der spanische begriff für die karwoche (palmsonntag bis ostersonntag) und am berühmtesten sind die traditionellen feierlichkeiten in sevilla.
während der gesamten karwoche finden prozessionen statt, die jeweils von einer hermandad (dt. bruderschaft) ausgerichtet werden.
die Prozessionen setzen sich in der regel aus den pasos, den penitentes (dt.: büßer) und einer musikkapelle zusammen.
pasos sind tischförmige konstruktionen, die eine virgen (marienstatue) oder eine szene aus der karwoche mit jesusstatue zeigen. Sie werden von mitgliedern der hermandades auf schultern getragen.
die penitentes laufen oft barfuß, tragen lange kutten und sind mit der typischen spitzhaube maskiert, was der anonymität des bußakts dient.


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flowers
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ku-klux clan

12.03.2005 um 21:57
@arkana, wenn ich dießen Namen nur höre :-(((
Üble Genossen<

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd (Chinesische Weltweisheit).


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arkana
ehemaliges Mitglied

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ku-klux clan

12.03.2005 um 22:01
@flowers

eh! aber es ist immer wichtig zu informieren, damit eben kein falsches oder glorreiches bild entsteht


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arkana
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ku-klux clan

12.03.2005 um 22:17
@apaika
der erste blick täuscht, denn das bußgewand der "nazarenos" hat sich aus dem mittelalter heraus entwickelt und ist voll mit kirchlichen symbolen (kreuz von malta, etc...). jede bruderschaft hat ihre farben, auch die haben sich im laufe der jahrhunderte verändert und nicht jede bruderschaft trägt eine spitzhaube und den mantel.


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ku-klux clan

12.03.2005 um 22:48
Echt interesant soviel wusste ich garnich über die Danke.

Life's a bitch.


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corey
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ku-klux clan

12.03.2005 um 23:54
wenn es nach mir gehen würde würde ich diese schweine jeden einzelnen tag zu tode foltern lassen und dann wieder neu auferstehen lasse um diesesn vorgang zu wiederholen!

Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
Die Zeit ist ein Feind, denn wir uns selbst erschaffen haben(ich)
Energie ist Gott
bringt euch umverfluchte menschenbrut qualvoll und brutal blutig mordend deine vene aufzuschlitzen und das blut strömen zu lassen reinige deine seele begehe selbstmord elendiges menschenwesen (papst corey 2005)


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ku-klux clan

13.03.2005 um 01:49
Du bist nicht Gott. @corey

Life's a bitch.


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corey
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ku-klux clan

13.03.2005 um 02:51
aber papst!

Es wäre leichter die Menschheit zu vernichten als sie zu verstehen (ich)
Die Zeit ist ein Feind, denn wir uns selbst erschaffen haben(ich)
Energie ist Gott
bringt euch umverfluchte menschenbrut qualvoll und brutal blutig mordend deine vene aufzuschlitzen und das blut strömen zu lassen reinige deine seele begehe selbstmord elendiges menschenwesen (papst corey 2005)


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arkana
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ku-klux clan

13.03.2005 um 09:20
@corey
dein engagement in ehren, aber am meisten hilft aufklärung, information und die fähigkeit zu entwickeln, manipulation rechtzeitig zu erkennen.


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kikuchi
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ku-klux clan

13.03.2005 um 09:27
Der Vollstaendigkeithalber, hier die Encarter Zusammenfassung

Ku Klux Klan
1 EINLEITUNG

Ku Klux Klan, terroristische Geheimorganisation, die in den Südstaaten der USA in der Zeit der Reconstruction nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg entstand und im 20. Jahrhundert wieder belebt wurde. Der erste Klan wurde am 24. Dezember 1865 in Pulaski (Tennessee) von sechs ehemaligen Armeeoffizieren der Konföderation gegründet. Der Name der Organisation leitet sich aus dem griechischen Wort kyklos („Kreis”) her. Der Ku Klux Klan begann als gesellige Vereinigung, richtete seine Aktivitäten jedoch bald gegen die republikanischen Reconstruction-Regierungen und ihre Führer, schwarze wie weiße, die 1867 in den Südstaaten an die Macht kamen.

2 ZIELE UND TAKTIKEN

Die Klanmitglieder sahen in den Regierungen der Reconstruction ihre Feinde und Unterdrücker. Außerdem waren sie der Überzeugung, dass die Schwarzen von Natur aus den Weißen unterlegen seien, und beobachteten daher voller Misstrauen und Ablehnung, dass ehemalige Sklaven zu gleichberechtigten Staatsbürgern wurden, die sogar schon politische Macht ausübten. So entwickelte sich der Klan zu einer illegalen Organisation, die sich der Bekämpfung der Reconstruction-Regierungen von North und South Carolina bis nach Arkansas verschrieben hatte.

Die Klanmitglieder kleideten sich in Roben oder Tücher, maskierten sich und trugen spitze Kapuzen. Sie terrorisierten Beamte, um sie aus ihren Ämtern zu drängen, und Schwarze, um sie daran zu hindern, zur Wahl zu gehen, ein Amt einzunehmen oder in anderer Weise von ihren neu erworbenen politischen Rechten Gebrauch zu machen. Es war bei den Klanmitgliedern üblich, Kreuze auf Anhöhen und in der Nähe der Häuser derer zu verbrennen, die sie ängstigen wollten. Wenn solche Taktiken nicht die erwünschte Wirkung zeigten, peitschten sie ihre Opfer aus, verstümmelten oder ermordeten sie. Der Klan rechtfertigte solche Aktivitäten als notwendige Maßnahmen zur Verteidigung der weißen Vorherrschaft und zum Schutz der weißen Frauen.

Eine geheime Versammlung der Klanmitglieder 1867 in Nashville (Tennessee) verabschiedete die Grundsätze der Organisation: Sie bekundeten ihre Loyalität gegenüber der Verfassung der Vereinigten Staaten und der Regierung, und sie betonten die Entschlossenheit des Klans, „die Schwachen, die Unschuldigen und die Wehrlosen zu schützen...; den Geschädigten und Unterdrückten zu helfen; den Leidenden beizustehen”. Die Versammlung gab dem Klan die Bezeichnung „Unsichtbares Reich” (Invisible Empire) und stellte an seine Spitze den „Großen Hexenmeister des Reiches” (Grand Wizard of the Empire), der den Klan praktisch autokratisch beherrschte und dem zehn Geister (Genii) zur Seite standen. Weitere wichtige Posten innerhalb des streng hierarchisch gegliederten Klans waren der „Große Drachen des Reiches” (Grand Dragon of the Realm), dem acht Hydren assistierten, der „Große Titan des Dominions” (Grand Titan of the Dominion), unterstützt von sechs Furien, und der „Große Zyklop der Höhle” (Grand Cyclops of the Den) mit seinen zwei „Nachteulen” (Nighthawks).

Von 1868 bis 1870, während die Besatzungstruppen des Bundes aus den Südstaaten abgezogen und radikale Regimes durch demokratische Regierungen ersetzt wurden, kam der Klan zunehmend unter den Einfluss von radikalen Elementen aus der Bevölkerung. Die lokalen Organisationen, Klaverns genannt, wurden dermaßen unkontrollierbar und gewalttätig, dass der Große Hexenmeister, der ehemalige General Nathan B. Forrest, 1869 den Klan offiziell auflöste. Die Klaverns jedoch operierten auf eigene Faust weiter. 1871 erließ der Kongress ein Gesetz, das Force Bill, um den 14. Zusatzartikel der US-Verfassung in Kraft zu setzen, der die Rechte aller Bürger garantierte. Im gleichen Jahr veröffentlichte Präsident Ulysses S. Grant eine Erklärung, in der er die Mitglieder illegaler Organisationen aufforderte, die Waffen niederzulegen und sich aufzulösen; daraufhin wurden Hunderte von Klanmitgliedern festgenommen. Die verbliebenen Klaverns verschwanden allmählich, als die politische und soziale Unterordnung der Schwarzen wieder fest etabliert war.

3 INVISIBLE EMPIRE, KNIGHTS OF THE KU KLUX KLAN

Name, Rituale und ein Teil des Gedankengutes des ursprünglichen Klans wurden von einer neuen Bruderorganisation übernommen, die 1915 der ehemalige Prediger Oberst William Simmons in Georgia gründete. Der offizielle Name der neuen Gesellschaft war Invisible Empire, Knights of the Ku Klux Klan („Unsichtbares Reich, Ritter des Ku Klux Klan”). Alle einheimischen, weißen, protestantischen Männer ab 16 Jahren konnten Mitglied werden. Schwarze und Katholiken waren ausgeschlossen und wurden zunehmend zum Ziel der Diffamierung und Verfolgung durch den Klan.

Bis 1920 hatte die Gesellschaft wenig Einfluss. Nach dem 1. Weltkrieg, in einer Zeit wachsender wirtschaftlicher Probleme und politischer und sozialer Unruhen, stieg die Mitgliederzahl des Klans vor allem in Städten rasant an. Der Klan entwickelte in vielen Staaten Aktivitäten, insbesondere in Colorado, Oregon, Kansas, Oklahoma, Texas, Alabama, Georgia, Illinois, Indiana, Ohio, Pennsylvania und New Jersey. Der Klan predigte überall vehement die weiße Überlegenheit, konzentrierte seine Angriffe aber außerdem auf alles, was er als fremd und als Außenseiter ansah. Er attackierte besonders die katholische Kirche, da sie nach Auffassung des Klans die traditionellen amerikanischen Werte bedrohte. Alle Nichtprotestanten, Fremden, Liberalen, Gewerkschafter und streikenden Arbeiter wurden als subversiv gebrandmarkt.

Wie sein Vorgänger stellte auch der zweite Klan brennende Kreuze auf, um seine Opfer zu ängstigen. Maskierte Klanmitglieder marschierten durch die Straßen einiger Gemeinden mit Plakaten, auf denen bestimmten Personen Strafen angedroht und andere aufgefordert wurden, die Stadt zu verlassen. Viele wurden vom Klan entführt, ausgepeitscht und verstümmelt; etliche wurden sogar umgebracht. Nur wenige Klanmitglieder wurden vor Gericht gestellt, und in manchen Gemeinden waren lokale Beamte sogar ihre Helfershelfer.

Enthüllungen in der Presse über die Verbrechen des Klans und über Korruption und Unmoral in seiner Führung veranlassten 1921 eine Untersuchung durch den Kongress, woraufhin der Klan eine Zeit lang seine Taktik änderte. Nach 1921 erlebte er einen großen Zustrom an Mitgliedern und wurde landesweit politisch einflussreich. 1924, auf dem Höhepunkt seiner Macht, hatte der Klan schätzungsweise drei Millionen Mitglieder.

Mitte der zwanziger Jahre brachten unfähige Führer, Streit, Unmoral und Gewalttätigkeit den Klan schwer in Verruf, und der politische Widerstand gegen den Klan nahm zu. Bis 1929 war der Klan auf ein paar tausend Mitglieder geschrumpft. Während der Wirtschaftskrise der dreißiger Jahre blieb der Ku Klux Klan in kleinem Umfang aktiv, besonders gegen Gewerkschaftsfunktionäre im Süden. Er bedrohte auch Schwarze, sofern sie versuchen sollten, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. 1940 veranstaltete der Klan zusammen mit dem Deutsch-Amerikanischen Bund, einer zum Teil von der nationalsozialistischen Regierung Deutschlands finanzierten Organisation, eine Massenversammlung bei Camp Nordland in New Jersey.

Nach dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den 2. Weltkrieg schränkte der Klan seine Aktivitäten ein. 1944 konnte er seine Steuerschuld nicht begleichen und löste sich formell auf. Nach dem Krieg nahm der Klan seine Aktivitäten wieder auf; die breite Öffentlichkeit wandte sich allerdings gegen die Organisation und wollte sie abschaffen. Der Klan erlitt in seiner nationalen Hochburg, in Georgia, einen empfindlichen Rückschlag, als Georgia 1947 die Klan-Charta aufhob. Als der stärkste Klanführer der Nachkriegszeit, Samuel Green aus Atlanta (Georgia), starb, löste sich der Klan in zahlreiche unabhängige, miteinander konkurrierende Gruppierungen auf, die oft nicht einmal lange genug bestanden, um auf die Liste subversiver Organisationen gesetzt werden zu können.

4 JÜNGSTE AKTIVITÄTEN

Die Entscheidung des Obersten Gerichts der USA vom 17. Mai 1954, dass Rassentrennung an Schulen verfassungswidrig sei, veranlasste den Klan wieder zu Aktivitäten: Er versuchte, neue Mitglieder zu rekrutieren und Gewalttaten zu verüben, konnte aber weder Übereinstimmung in den eigenen Reihen erzielen, noch in nennenswertem Maße ein Ansteigen von Mitgliederzahlen, Macht oder Ansehen im Süden verbuchen. Die meisten Gegner der Aufhebung der Rassentrennung wandten sich anderen Führern zu, zum Beispiel den „Weißen Bürgerräten” (White Citizens Councils), während die Klans hauptsächlich die Randelemente der Gesellschaft anzogen und mehr eine Status- als eine Widerstandsbewegung blieben.

Als die Bürgerrechtsbewegung Ende der fünfziger Jahre an Stärke gewann und der Widerstand gegen die Integration der Schwarzen im ganzen Süden allmählich schwächer wurde (siehe Afroamerikaner), beschränkte sich der Klan weiterhin auf sture Opposition gegen Bürgerrechtsprogramme, und es ist nicht auszuschließen, dass er in viele Fälle rassistischer Gewalttaten, Einschüchterungen und Repressalien, besonders Bombenattentate, verwickelt war. Nach der Verabschiedung des US-Bürgerrechtsgesetzes von 1964 verzeichnete der Klan einen merklichen Zuwachs an Mitgliedern und hatte 1965 wieder schätzungsweise 40 000 Mitglieder.

Bis Mitte der siebziger Jahre hatte der Klan im Süden sein Ansehen etwas aufgebessert. Klanführer bewarben sich dort um öffentliche Ämter und konnten eine beträchtliche Anzahl der Stimmen gewinnen. Es gab ungefähr 15 einzelne Organisationen, u. a. die „Ritter des Ku Klux Klan” (Knights of the Ku Klux Klan), die „Vereinigten Klans von Amerika” (United Klans of America) und den „Nationalen Klan” (National Klan). Ende der siebziger Jahre lebten die Gewalttätigkeiten des Klans wieder auf. 1980 wurde in Toronto (Kanada) ein Büro des Klans eröffnet. Ende der achtziger Jahre hatten alle Einzelorganisationen zusammen rund 5 000 Mitglieder. Ein ehemaliger Großer Hexenmeister des Klans, David Duke, wurde 1989 in das Repräsentantenhaus von Louisiana gewählt und kandidierte 1991 erfolglos für das Gouverneursamt von Louisiana.

Seit 1995 bekämpft der Ku Klux Klan gezielt schwarze Kirchengemeinden, bis Ende 1996 wurden mehr als 160 Kirchen meist schwarzer Gemeinden durch Brandanschläge des Klans oder aus dessen rassistischem Umfeld zerstört.


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で、遅い平静深い、
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ku-klux clan

13.03.2005 um 09:28
das meißte sind doch auch nur dumme Kinder denen man etwas Macht gibt und sie dazu gehören dürfen...ist wie bei uns mit den Nazis...und verschwinden werden die wohl nie ganz...denn die größte Scheiße hält sich am längsten(wie die Werbung schon so shcön sagte)

Manchmal muß man erst sehr tief in die Dunkelheit fallen um wieder Licht zu sehen...danke denen die mir ein Licht waren und sind


EINSAM KÄMPFEN WIR GEMEINSAM FÜR DAS EINE...(zu Erinnerung an einen Freund)


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kikuchi
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ku-klux clan

13.03.2005 um 09:29
Welche Werbung sagt denn das?

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apaika
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ku-klux clan

13.03.2005 um 11:15
@arkana:
ja, das ist es! kein wunder, dass ich nichts dazu gefunden hab! danke :)
hätte ja sein können, dass da ein zusammenhang besteht und der kkk diese traditionen missbraucht hat.

was meine meinung über dem kkk angeht, schließe ich mich ganz der von corey an!

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
(Albert Einstein)


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xerxis
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ku-klux clan

13.03.2005 um 13:33
Diesen Leuten fehlt Bildung und ne vernünftige Erziehung.

Es ist sinnlos jemanden zu hassen den man nicht kennt, genau so sinnlos wie deren Sache.



Cotperum ip des umte des weranes istom metis tet it pero


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kikuchi
ehemaliges Mitglied

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ku-klux clan

13.03.2005 um 13:34
Jeder Hass ist sinnlos, und in sich selbst unbegründet,
jeder der hasst ist sinnlos, hass hört niemals durch hass auf,
hass hört durch liebe auf

で、遅い平静深い、
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ku-klux clan

13.03.2005 um 13:42
The KKK took my Baby away!!!!

U haffi see wi flop,
But wi solid as a Rock,
Could no haffi hold wi back,
But wi headin to the TOP!!!!


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