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Psilocybe spp. in der medizinischen Anwendung

... aus dem Blog von lesslow   Profil von lesslow

"Es gibt immer noch Menschen die Psychedelika wehement ablehnen.

Kaum einer davon hat sie je ausprobiert und die Ablehnung geht zu 99% auf das Konto von Leuten,

die nicht die geringste Ahnung von ihren Wirkungen haben.

Aber ob sich daran in nächster Zeit wesentlich etwas ändern wird, ist schwer zu sagen."



Duncan Blewett - ehem. Dekan der Psychologischen Fakultät, Universität Saskatchewan

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Psilocybe spp. in der medizinischen Anwendung


20.12.2009 um 15:31, keine Kommentare
Jochen Gartz, geboren 1953 in Mansfeld studierte Chemie, war danach im Hochschulbereich als wissenschaftlicher Assistent tätig. Dr. Gartz betrieb Industrieforschung (Synthese und Analyse von Arzneistoffen) und wandte sich Anfang der 80er Jahre, inspiriert durch mehrere ungewollte psychotrope Intoxikationen im Berliner Raum, dem Studium von Inhaltsstoffen höherer Pilze zu. Mit mehr als 100 Veröffentlichungen zu Biochemie und Mycologie verschiedener Pilzarten, u.a. in “Planta Medica”, dem “Tintling”, “Entheogene Blätter“, der “Zeitschrift für Mykologie” und einer großen Zahl weiterer Fachzeitschriften sowie als Autor der Bücher “Narrenschwämme”, “Salvia divinorum - Die Wahrsagesalbei”, “Magic Mushrooms Around the World” (1996), “Teonanácatl: A Bibliography of Entheogenic Fungi”, “Halluzinogene im ‘Sozialismus’”, “Halluzinogene in historischen Schriften”, “Psychoaktive Pilze”, “Zauberpilze” und anderer Bücher, ist Dr. Gartz einer der wesentlichen Forscher auf dem Gebiet natürlicher Halluzinogene.

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Betrachtungen zur früheren und heutigen Verwendung von Psilocybin in der Heilkunde und zu Erfahrungen bei ungewollten Pilzintoxikationen rund um die Welt.
Nach einer kurzen Betrachtung der mexikanischen Heilrituale mit Pilzen wird auf die früheren psychotherapeutischen Erfahrungen mit Psilocybin und änlichen Substanzen eingegangen.
In den letzten Jahren begann ein neues Interesse an möglichen therapeutischen Anwendungen des Alkaloides. Hierbei sind Therapien bei Migräne, Clusterkopfschmerz, Zwangsneurosen mit Verkrampfungen sowie an Todkranken zu nennen. Bei der Erforschung von Synästhesien wäre das Alkaloid hilfreich.
Ungewollte Intoxikationen mit Psilocybinhaltigen Pilzen rund um die Welt liefern wertvolle Ergänzungen zur Bewertung der Sicherheit dieses Wirkstoffes.
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