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Pendulum Experiment

32 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Pendulum Experiment ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Pendulum Experiment

08.02.2011 um 20:25
Hallo
Ich möchte mal ein Experiment vorstellen und wissen was Ihr davon haltet.
TIm Jahre 1901 wurde von französischen Wissenschaftlern eine unter dem
Namen "Pendulum-Experiment" (Pendel-Untersuchung) in die
Wissenschaftsgeschichte eingegangene geoätische Messung durchgeführt.
Ziel dieser im Auftrag der französischen Regierung durchgeführten
Messungen war, die Berechnungen zur Größe der Erde zu verbessern. Dazu
wurden zwei je eine Meile tiefe Bergwerkschächte ausgesucht, in die
Bleigewichte gehängt wurden. Die Schächte waren unten durch einen
Stollen verbunden. Nach der Lehrmeinung, der Gravitationsmittelpunkt
läge im Erdinneren, müßte der Abstand der Bleigewichte unten geringer
sein als der Abstand ihrer Aufhängungen oben. Jedoch stellten die
französischen Wissenschaftler fest, daß der Abstand der Bleigewichte
größer war!

Amerikanische
Wissenschaftler, die die Franzosen zu Rate zogen, wiederholten mehrfach
diese Messungen in anderen Bergwerkschächten. Dabei wurden alle
möglichen Störungen wie Luftzug oder magnetische Beeinflussungen
ausgeschlossen. Das Ergebnis blieb das gleiche. Die Ergebnisse wurden
daraufhin zu den Akten gelegt. Jahrzente später kamen chinesische
Wissenschaftler mit dem gleichen Experiment zu identischen Ergebnissen.
Auch Messungen mit Computertechnik und magnetisch sensitiven Gewichten
in Polen und von der Unversität Havard brachten keine grundlegend
anderen Ergebnisse. Der einzige zulässige Schluß aus diesen
Experimenten ist, so Prof. Podklevnov von der Universität Tampere in
Finnland, daß der Gravitationsmittelpunkt nicht im Erdinneren liegt,
sondern wesentlich näher an der Oberfläche.
ext
Ich habe im Netz schon nach weiteren Artikeln und Fachliteratur zum Thema gesucht,
aber nichts inetressantes gefunden.
Vieleicht hat ja hier im Forum Jemand umfangreichere Angaben zum Experiment.

Gruß René


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Pendulum Experiment

08.02.2011 um 21:10
@rene.eichler

Hoffe das hilft dir weiter:

Was das Pendulum-Experiment "beweist"
Auf einer kugelförmigen Erde müssten, rein rechnerisch, die Pendelenden unten näher zusammen liegen als weiter oben. Dies ist aus geometrischen Gründen einfach ersichtlich, und das bestreite ich auch gar nicht.

Dies ist auch gut auf dem unten gezeigten Bild erkennbar. Auf einer kugelförmigen Erde, egal ob die Gravitation nun von einer Vollkugel oder einer Hohlkugel mit "Gravitationsmantel" (schwarz) ausgeht, die Feldlinien des Gravitationsfeldes (rot) zeigen radial weg: Bei der Vollkugel, weil man da rechnerisch ja auch davon ausgehen könnte, dass die ganze Masse im Kern konzentriert ist, bei der Hohlkugel, weil das Lot senkrecht auf dem Gravitationsmantel stehen muss. (Falls es das nicht täte, würde man nicht kugelsymetrisch zur Erde hingezogen! Bzw. ein Stein würde nicht immer senkrecht zur Erde fallen.)

Man sieht auf dem Bild gut, dass in beiden Fällen die hellblaue Strecke (an der Oberfläche) länger ist als die dunkelblaue Strecke (in der Tiefe). Der Abstand hellblaue Strecke zu dunkelblauer Strecke entspricht hier schematisch der Tiefe des Bergwerks. Man bestimmt einmal die obere, dann die untere Strecke und misst einen Unterschied.
In beiden Fällen erwartet man rein geometrisch, dass die hellblaue Strecke länger ausfällt als die dunkelblaue. Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Vollerde- und einem Hohlerde-Modell.

(siehe Bild) >>> http://n.ethz.ch/student/matmeier/download/forumbilder/pendulum_total.gif (Archiv-Version vom 08.02.2006)
...

Vielmehr könnte die Tatsache, dass die dunkelblaue, tiefer liegende Strecke länger ist als die hellblaue, oberflächennahe Strecke darauf zurück zu führen sein, dass wir nicht auf der AUSSENseite einer Kugel leben, sondern auf der INNENseite einer Hohlkugel. In diesem Fall wäre, geometrisch gesehen, eine kurze hellblaue und eine etwas längere dunkelblaue Strecke zu erwarten. (Hier vernachlässigen wir mal die Tatsache, dass es im Innern einer Hohlkugel keine Netto-Schwerkraft zu den Wänden hin gibt.)

Soweit heisst das: WENN das Pendulum Experiment etwas beweisen würde, DANN, dass wir auf der INNENseite einer Hohlkugel leben. Das Pendulum-Experiment kann NICHT unterscheiden zwischen einer Hohlkugel und einer Vollkugel, wie man aus obiger Skizze sieht.
Man bekommt dieselbe, zusammenlaufende Geometrie der Feldlinien auf der Hohl- bzw. Vollkugelaussenseite nicht hin, ohne die Kugelsymetrie zu verletzen.

Zum Beweis der Hohlkugelform der Erde (oben rechts) im Gegensatz zur Vollkugelform (oben links) taugt das Experiment offensichtlich nicht.

Wie kommen die Ergebnisse des Pendulum-Experiments zustande?
Nun, wir leben offensichtlich nicht im Inneren einer Hohlkugel - das wird wohl auch hier niemand behaupten, auch wenn ich schon Links auf eine Seite gesehen habe, die genau dies zum Inhalt hat. Aber eben: Wie kommt es dann, dass die Pendel voneinander abweichen?

(siehe Bild) >>> http://n.ethz.ch/student/matmeier/download/forumbilder/pendulum_erklaerung.gif (Archiv-Version vom 02.04.2011)
...

Auf diesem Bild wurde in die direkte Umgebung des Experiments gezoomt. Die Feldlinien erscheinen nun fast parallel. Allerdings erkennt man in diesem Bild einen wichtigen, ja entscheidenden lokalen Effekt, der das Experiment stört. Lokale Dichteunterschiede: dunklere Farben bedeuten hier (mit Ausnahme des Schachtniveaus, das nur zufällig dieselbe Farbe hat) höhere Dichten. Aus höheren Dichten folgt eine stärkere Anziehung: Die beiden Pendelenden, die auf der höhe der dunkelblauen Ebene hängen, werden von diesen Dichteunterschieden (bzw. deren zusätzlicher Masse) angezogen - dargestellt durch die roten und orangen Linien. Man sieht hier, wie in diesem Beispiel die roten Linien (für das rechte Pendel) eine Nettokraft nach rechts-unten bewirken, was sich in einer leichten Auslenkung des Pendels nach rechts äussert. Das linke Pendel wird ebenfalls von den Dichteunterschieden angezogen, jedoch weniger stark, da die Gravitationskraft der Dichteunterschiede mit dem Abstand abnimmt. Es wird, verglichen mit dem linken Pendel, weniger stark ausgelenkt. Würden beide gleich abgelenkt, wäre der Unterschied zwischen der hell- und dunkelblauen Linie = 0. Nun, da das rechte Pendel stärker nach rechts ausgelenkt wird, wird der Abstand zwischen den beiden unteren Enden des Pendels grösser.

Auf diese Weise (und einer dazu gehörigen Abschätzung, einer Rechnung etwa, wie stark diese Dichteunterschiede ziehen, und ob sie stark genug sind, um die beobachtete Auslenkung zu bewirken) kann man die Streckenunterschiede an der Oberfläche und unter Tag elegant erklären.
Dichteunterschiede sind recht häufig, vor allem in erzreichen Gebieten, wo diese Bergwerke letztendlich auch stehen. Eine ganze Prospektionsmethode (Gravimetrische Vermessung) basiert genau auf diesen Dichteunterschieden. Mit ihnen können Erzkörper im Boden erkannt werden.

Zusammenfassung der Ergebnisse
- Das Pendulum Experiment ist kein Beweis für eine Hohle Erde, weil es die selben Ergebnisse liefern sollte wie für eine Vollerde.
- Das Pendulum Experiment kann als Indiz gedeutet werden, dass wir auf der INNENseite einer Hohlkugel leben.
- Durch die einleuchtende Erklärung der lokalen Dichteunerschiede und deren rechnerische Überprüfung wird das Ergebnis des Experiments aber ebenfalls reproduziert. Die lokalen Dichteunterschiede erklären die Abweichung befriedigend.
- Solche "Abweichungen" durch Dichteunterschiede stellen die Basis einer ganzen Prospektionsmethode dar, welche "funktioniert" und tagtäglich eingesetzt wird. Die Forschung und die Industrie haben tatsächlich grosse Fortschritte gemacht seit 1901...

Vieleicht solltest Du mal nach “Hohle Erde” googeln ;)

LG


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Pendulum Experiment

08.02.2011 um 21:13
@rene.eichler
Wo hast Du denn den Text her?
Ich finde zu diesem Experiment leider keine seriöse Quelle, ich stoße nur immer wieder auf Hohle-Erde-Seiten.
Ich halte das Ergebnis, wenn nicht das ganze Experiment für eine Erfindung von Hohle-Erde-Verfechtern.


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Pendulum Experiment

08.02.2011 um 21:15
@rene.eichler

Schaue mal hier nach: http://www.hohle-erde.de/body_hohle.html

Hoffe du wirst fündig ;)


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Pendulum Experiment

08.02.2011 um 21:19
@SmokingAngel
Danke für die ausführliche Recherche!


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Pendulum Experiment

08.02.2011 um 21:31
Dazu müsste man erstmal genauere Angaben haben. Vor allem würde mich mal interessieren wie groß und wie schwer die Pendel waren, aus welchem Material wäre auch nicht schlecht.


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Pendulum Experiment

08.02.2011 um 22:06
das ist doch käse


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Pendulum Experiment

08.02.2011 um 22:13
wirklich käse... weiß nicht was man dazu sagen soll...spricht zumindest einiges dagegen xDD


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Pendulum Experiment

08.02.2011 um 23:10
Gibt es eigentlich irgendwelche Namen der Personen die das "Pendulum-Experiment" durchgeführt haben sollen? Ich würd mir mal gerne rein aus Interesse ein wenig über die Herrschaften schlau machen. ^^


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 06:26
@kysan
der zitierte Text ist aus einem Buch von einem gewissen Heiner Gehring.
Vielleicht hat das ja jemand zur Hand, z.B. @rene.eichler . Dann könnte man im Quellenverzeichnis nachschauen.
Ich hab nur so eine Vorahnung, dass man in dem Buch kein ausführliches Quellenverzeichnis findet. ;)


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 09:49
Also schon wieder ein Versuch zur "Hohlen Erde"?

Den Eingangspost hab ich relativ interessiert gelesen, allerdings nicht selbst recherchiert was hinter der ganzen Geschichte steckt. So interessiert war ich dann doch nicht :D

Also steckt hinter dem, vom TE, geposteten Text, mal wieder die "alternative" Wissenschaft, die mit solchen Texten auf Dummenfang geht. Wieder was gelernt.

Da passt wohl am besten der Satz von Rac:
Zitat von canpornpoppycanpornpoppy schrieb:das ist doch käse



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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 10:13
ich glaube kaum, dass man bei einem einfachen bleipendel, welches mehrere hundert meter an einer leine in die tiefe gelassen wird
überhaupt einen lotpunkt, eine ruhestellung des pendels finden wird

buddel


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 10:39
Ich habe das Buch nicht.
Habs auch nur aus dem Netz.

Hallo SmokingAngel

Deine Erklärung, weshalb es keine Hohlkugel sein kann, habe ich schon in einem anderen Forum gesehen.

Ich frage mich aber trotzdem wie Prof. Podklevnov dann sagen kann

Der einzig zulässige Schluß ist, daß der Gravitationsmittelpunkt nicht im Erdinneren liegt,
sondern wesentlich näher an der Oberfläche.

Der Prof. müßte doch auf jeden Fall wissen dass der Gravitationsmittelpunkt der Kugelmittelpunkt ist, egal ob Hohl oder Vollkugel.

Trotzdem kommt er zu seinem Schluß.

Gruß René


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 10:49
Mir geht es hier im Thread eigendlich nur darum ob das Experiment wirklich durchgeführt wurde.
Und darum Details zu erfahren.

Etwa wie lang die Pendel waren, wie weit sie an der Aufhängung auseinander lagen und wie groß der Abstand am unteren Ende der Pendel war.

Vieleicht gibt es ja Fachartikel auf englisch oder russisch darüber.

Mein Englisch ist nicht besonders gut deshalb habe ich da noch nicht nachgesehen.
Möglicherweise sind ja hier im Forum ein paar Leute für die das kein Problem ist.

Man könnte ja zum Beispiel mal über die Uni Havard gehen, die die magnetisch sensitiven Pendel gestellt haben sollen.

mfG René


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 13:09
Wie will man mit einem Pendel einen schwebenden Planeten im All simulieren!?


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 14:56
les mal das dazu:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,656937,00.html (Archiv-Version vom 05.11.2010)


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 18:32
Ich glaube nicht an irgendwelche Hohle Welt Theorien.

Hier soll es nur um das Pendulum Experiment gehen.

Einfach nur ob es wirklich durchgeführt wurde und mit welchen Ergebnissen.

Gruß René


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 19:15
Es gibt dazu rein gar nichts vernünftiges. NUr Leute die an der Hohle Welt Theorie dran sind.


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 19:30
Das ist natürlich nicht viel. :-)


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Pendulum Experiment

09.02.2011 um 20:39
Also wenn der von dir genannte Prof. Podklevnov von der Uni Tampere, der russische Chemiker Podkletnow ist, dann ist dieser Herr weder Prof. noch seriös.
Das ist dann der Typ der angeblich an der Uni Tampere ein Gerät gebaut hat, das die Gravitation aufheben kann. Nur leider leider konnte bisher keiner - auch mit seiner Hilfe - das Experiment wiederholen.
Mal ganz abgesehen davon das der Herr kein Physiker ist...
Ich habe dieses Thema auch schon beim Hohle Erde Thread kommentiert...
Mit was wurde gemessen?
Wie genau war die Messung? ( Messgerätefähigkeit )
Um welche Strecke müsste denn theoretisch der untere Abstand kleiner sein?

Müsste er unten 1mm kleiner sein als oben, ist aber unten nun 1mm größer, ist es meiner Meinung nach ein Messfehler.

Sehr komisch ist auch, dass ich keine seriöse Seite im Netz gefunden hab, wo dieses Experiment genau beschrieben ist.
Meiner Meinung nach, hat es das Experiment entweder nie gegeben, oder es waren völlig unzulässige Testbedingungen.


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