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Universum als Organismus

73 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum Organismus

Universum als Organismus

27.05.2014 um 15:18
OMG och sollte nächste mal besser lesen ...
Hab das ni glatt überlesen -.-


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Brumsle
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Universum als Organismus

27.05.2014 um 18:45
Ich stelle mir das ganze in etwa so vor wie am Ende von Man in Black, wo unser Universum an Ende ne Murmel ist, nur betrachte ich es eher wie ein Atom oder sowas. Unendlichkeit heißt, kein Ende. Jedes Atom könnte ein Universum sein, jedes Universum irgendwo ein Atom, usw. usw. usw. usw.

Die Wissenschaft hatte und hat schon immer ein Problem: Etwas muss erst gesehen oder bewiesen werden bevor es zur Wissenschaft wird. Alles was wir heute wissen kann genau so "schlau" sein wie die Ansicht dass die Erde eine Scheibe ist um die sich die Sonne dreht.

Die einzig wahre Weisheit, ist das Wissen, dass ich gar nichts weiß!


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ErikLensherr
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Universum als Organismus

27.05.2014 um 19:20
Albert Einstein sagte: "Es scheint mir so als ob das Universum ein einziger genialer Gedanke wäre!"
Materie besitzt Bewusstsein, alles im Universum hat Schwingungen, selbst ein Stein hat Bewusstsein.


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Universum als Organismus

27.05.2014 um 20:22
@ErikLensherr
ErikLensherr schrieb:Albert Einstein sagte: "Es scheint mir so als ob das Universum ein einziger genialer Gedanke wäre!"
Demnach ist alles in einem Bewusstsein, ein einziger genialer Gedanke.

Aber ich denke nicht, das ein Stein in einem Bewusstsein, als Gedankenkonstrukt, ein eigenes Bewusstsein hat. Er ist eher Teilaspekt eines Bewusstseins.


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ErikLensherr
ehemaliges Mitglied

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Universum als Organismus

27.05.2014 um 20:24
@Zonara
Ja... du weiß ja was ich meine :D Aber wir Menschen sind dann im Prinzip auch nur ein Teilaspekt eines Bewusstseins. Wir erzeugen gar keine Gedanken, wenn schon empfangen wir welche vom Fluss aller Gedanken. Oder denkst du das ich mich irre? Das würde auch endlich erklären wie das menschliche Gehirn funktioniert, Forscher suchen schon seit Jahrzehnten vergeblich danach. Meine Theorie: Das Gehirn ist nur ein Empfänger.


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Universum als Organismus

27.05.2014 um 21:03
@ErikLensherr
ErikLensherr schrieb: Meine Theorie: Das Gehirn ist nur ein Empfänger.
Wenn es nur Empfänger ist, bedeutet das, das der Mensch keinen freien Willen hat.

Ist stelle mir gerade einen von Krankheit, Schmerz und Schicksal gebeutelten Menschen vor, dem ich sage: "Hey, wir alle sind nur Empfänger, wir können zwar Leid, Not, Kummer, Schmerz, Hunger empfinden, aber nicht das geringste dagegen tun."

Oder stell die einen Menschen vor der aggressiv ist und seine Aggressionen in den Griff bekommen möchte.
Was sagst du ihm? Hey egal was du machst, alles ist gesteuert......

Der Mensch als Marionette, nicht Herr seiner Gedanken und seiner Taten, da diese von Gedanken gesteuert werden.Hilflos den das raus entstehenden Emotionen ausgeliefert....

Denkst du nicht auch, dass das grausam wäre?

Wer weiß, vielleicht ist das Universum ein sich selbst steuernder, organisierender Organismus, der die Menschen hervor gebracht hat. Vielleicht hat es viel Einfluss auf uns, aber ich glaube nicht an Ausschließlichkeit.


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Universum als Organismus

31.05.2014 um 01:27
Diese ganzen Diskussionen führen zu Nichts.
Aus dem einfachen Grund: Wir wissen zu wenig, damit sollten wir uns - zumindest vorerst - abfinden.
Alle Versuche, die bisher mit wirklich gut belegten wissenschaftlichen Erkenntnissen erforscht wurden, bringen uns ein Quentchen weiter, in unserem Verständnis von dem, was wir da sehen. Das meine ich wörtlich. Was wir sehen, darin sind wir beschränkt. Punkt. Ist so und alle Kommentare dazu bitte auf zukunftsgesteuerte Ideen. Danke.
Im Moment sehen wir das, was wir sehen, was unser Gehirn zulässt. Ob das auch auf den Rest des Universums zutrifft? Es wäre anmaßend, darüber Spekulationen anzustellen.
Aber, wir können Dinge nur mit den uns gegebenen Mitteln messen. Das ist ok, nur sollten wir bedenken, dass das einer Realität entspricht, die auf uns hier auf der Erde zutrifft, mit allen Instrumenten, mit denen wir messen, mit all unseren Sinnen, die ausgerichtet sind auf Überleben.
Darum ist die Frage nach einer Art Schöpfungsstrategie immer interessant. Denn Leben gibt es, zumindest das, was wir kennen.
Ich will damit sagen, dass wir weniger arrogant denken sollten und mehr auf Basis des Entdeckens.
Wir werden vielleicht als Spezies niemals hinter die Geheimnisse des Universums kommen, aber dass wir uns darüber Gedanken machen, ist doch einzigartig, denke ich zumindest.
Wir fragen uns doch oft, ob schon mal Aliens hier auf der Erde waren, und ich frage mich dann oft, ob die dann nicht entsetzt wieder schnell das Weite gesucht haben, nachdem sie festgestellt haben, dass wir nicht weiter entfernt von Hexenverbrennung sind als die Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe ist. Das alles in den letzten Jahrhunderten. Jahrhunderte gegen Jahrmilliarden, keine gute Startposition, es wäre etwas mehr Bescheidenheit angebracht.
Den Mathematiker kann ich hier nicht raushängen, weder den Astronomen, noch den Forscher.
Aber ich kann meinen Verstand nutzen, und der sagt mir, dass das, was wir bis jetzt erreicht haben, einerseits für uns einzigartig ist, aber nicht genug, um mal eben im Universum rumzupfuschen ohne Kenntnis der Konsequenzen.
Das übliche Beispiel: Zwilling 1 reist ins All, die Wissenschaft sagt, er altert langsamer als sein Zwillingsbruder auf der Erde.
Jein, sage ich, denn der Bruder, der im All seine Zeit verbringt, altert für sich selbst kein bisschen anders als der Bruder auf der Erde. Erst die Relation macht den Unterschied und die sehen wir mit unseren menschlichen Augen und Messinstrumenten.
Da können wir messen, was wir wollen, seit wir Irritationen in Meßergebnissen hatten durch Teilchen, müßten wir neu ansetzen in der Physik, denn vielleicht ist doch noch etwas anderes da, was wir noch nicht mit unseren Sinnen erfassen. Und wäre es nicht arrogant, zu sagen, dem ist nicht so? Das wäre dumm und unklug, oder einfach nur engstirnig.
Möglicherweise haben all diejenigen Recht, die da messen und sagen, es ist so, und das ist Gesetz.
Ich glaube, da draußen ist noch irgendetwas, was wir noch nicht wissen. Und Menschen leugnen gerne Dinge, die sie nicht erklären können, oder sie erfinden Erklärungen, schadenfeinige Erklärungen.
Ok, ich mag diese ganze Diskussion, aber das Bett ruft,
so long....


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Universum als Organismus

31.05.2014 um 19:55
Wenn alles ein Organismus wäre,
dann wärst auch du ein Teil davon ...
Also müsstest du auch ein Teil des Bewusstseins sein ...
Mithin gibt es kein Bewusstsein dieses Organismus


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Universum als Organismus

31.05.2014 um 22:27
Sokratesenkel:
Du schreibst/antwortest:
"Wenn alles ein Organismus wäre,
dann wärst auch du ein Teil davon ...
Also müsstest du auch ein Teil des Bewusstseins sein ...
Mithin gibt es kein Bewusstsein dieses Organismus"

Worin liegt da ein Widerspruch?
Ich sehe mich schon als Teil dieses Bewusstseins und deshalb gibt es keines?
Könntest Du näher erläutern, was genau Du damit meinst?
Fast könnte ich das ja als persönliche Beleidigung auffassen *schmunzel*


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Universum als Organismus

31.05.2014 um 22:46
Ich überlege immer, was Schein sein könnte und was nicht. Ob wir wirklich von einer 'Macht' gesteuert werden, ich sehe das eher skeptisch.
Es gibt Wissenschaftler, die annehmen, wir könnten in einer Art 'Matrix' leben und sie meinen sogar, dafür Beweise zu haben. Die Rede ist von Computertechnik und der Art, wie Daten übermittelt und verarbeitet werden. Dabei beruft man sich auf Pixel und diese Wissenschaftler meinen, diese Pixel auch in unserer Realität gefunden zu haben. Hier scheiden sich wohl die Geister, ich denke, das ist Auslegungssache, es ist möglich und auch nicht. Da denke ich an Substrukturen, die überall vorkommen können, im Mikro- wie im Makrokosmos, Mandelbrot, Apfelmännchen... hm.

Eine interessante Theorie aber allemal, jemand hat mal gesagt, ich erinner mich nicht wer es war,
dass wir heute wohl noch auf Bäumen leben würden, hätte es nicht immer einige Individuen gegeben, die ein wenig 'spinnert' waren.
Bis ins 19. Jahrhundert glaubte man, die Erde sei eine Scheibe. Das ist ca. 200 Jahre her und seither ist doch eigentlich nicht sehr viel Zeit vergangen. In unserer Gegenwart ist es ähnlich. Wir wissen zwar inzwischen, dass die Erde keine Scheibe ist, aber es gibt immer wieder sehr viele andere Phänomene, die eigentlich von uns dieselbe Reaktion hervorrufen wie die vor 200 Jahren. Was nicht sein kann, darf nicht sein...
Wie ein roter Faden zieht sich Ignoranz, Angst, Unverständnis und Engstirnigkeit von vor Jahrtausenden bis in die heutige Zeit.
Vielleicht sind wir so gestrickt, dass wir viele Dinge gar nicht wissen wollen, denn wir haben ja einen Glauben, und an etwas zu glauben, ist für Menschen extrem wichtig. Wenn dieser Glaube durch wissenschaftliche Erkenntnisse erschüttert wird oder gar zerstört, wird auch ein Teil unserer Fantasiewelt zerstört. Ich glaube, dahinter steckt die Angst vor dem Tod. So einfach und plausibel.


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Universum als Organismus

31.05.2014 um 22:50
Jamira schrieb:Ob wir wirklich von einer 'Macht' gesteuert werden
Richtig, die Naturgesetze sind diese Macht. Sie zu kennen bedeutet nicht mehr, glauben oder raten zu müssen, sondern wir können berechnen und somit vorhersagen, was passieren wird. Diese Macht zu verstehen und unsere Rechenmöglichkeiten zu erweitern ist es, was uns als Spezies mächtig macht und die Grundlage unserer Technologie ist. Das, was unsere Spezies von allen anderen dieser Welt unterscheidet ist, dass wir eine besondere Beziehung zu den Naturgesetzen haben.


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Universum als Organismus

31.05.2014 um 23:16
LeviaX1, ich gebe Dir da recht in den meisten Punkten. Soweit, wie wir rechnen und messen und das auch ok ist für uns, denn mehr haben wir nun einmal nicht.
Wir sind schon eine außergewöhnliche Spezies, soweit ich das beurteilen kann, im Positiven sowie auch im Negativen.
Aber wir haben etwas, was keine andere Spezies auf diesem Planeten hat, wir können nicht nur unsere Gene weitergeben und verfeinern, wir praktizieren Evolution auf psychischer Ebene, durch Überlieferung von Wort, Schrift und Gedanken. Beides geniale Erfindungen der Evolution.

Nichtsdestotrotz kamm man auch hier wieder die Frage stellen, ob die uns bekannten Naturgesetze überall im Universum herrschen, denn sollten wir jemals weiter ins All vorstoßen, werden wir mit diesen Fragen konfrontiert werden. All unsere Berechnungen und Messungen beruhen auf irdischen und menschlichen Maßstäben, und diese können wir leider nicht überwinden, weder mit unserem Geirn noch mit Instrumenten, die von Menschen geschaffen wurden.
Es wird immer eine Befangenheit geben. Deshalb glaube ich, wenn wir mal, vorausgesetzt, der Mensch überlebt, sagen wir mal die nächste Million Jahre, utopisch vielleicht, aber nicht undenkbar.
Und er hätte sich bis dahin soweit entwickelt, dass er seine Sinne erweitert hätte, vielleicht auf geistiger Ebene. *ich spinne mal bisserl rum*
Dann wäre doch tatsächlich die Rede von einem universellen Organismus. Wir sind ja ein Organismus.
Undenkbar ist das nicht.
Alles, was wir imstande sind zu denken, könnte Realität werden oder schon sein.
Wenn man die Drake-Gleichung berücksichtigt, wäre schier nichts unmöglich und die Naturgesetze könnten auch variieren.


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Universum als Organismus

01.06.2014 um 00:26
Jamira schrieb:Soweit, wie wir rechnen und messen und das auch ok ist für uns, denn mehr haben wir nun einmal nicht.
Wobei unsere Fähigkeit, Dinge zu messen inzwischen, inzwischen extrem hoch entwickelt sind. Wir können das Universum wiegen, seine Geometrie feststellen, und Abstände genauer als die Größe eines Teilchens messen - mit den richtigen Apparaturen. Da sich die Geschwindigkeit von Computern alle 18 Monate verdoppelt, haben wir heute auch eine unglaubliche Rechenleistung. Wir können Probleme lösen und die Welt simulieren wie nie zuvor. Wir können sogar Gehirne simulieren, und derzeit gibt es ein Projekt das exakte Gehirn eines Wurms in Software zu simulieren, d.h. das exakte Lebewesen allein im Computer. Man braucht nur eine Hand voll Gleichungen, um so etwas korrekt zu berechnen.
Jamira schrieb:Wir sind schon eine außergewöhnliche Spezies
Eigentlich nicht; unsere Unterschiede zu allen anderen Spezies sind genauso groß wie ihre untereinander. Wir haben lediglich einen Unterschied, der sich gewaltig niederschlägt, sodass wir wie mehr aussehen als wir sind. Ein einzelner Mensch aber kann so gut wie nichts. Es gibt niemanden auf der Welt, der weiß, wie man einen Bleistift herstellt. Jene, die ihn zusammen setzen wissen nicht, wie man Bäume fällt, Holz verarbeitet, Graphit findet und abbaut, Gummi herstellt etc. Das Wissen und die Fähigkeiten sind nie in einer Person vereint, sondern in vielen. Das Tastatur, auf der ich schreibe, wurde von Millionen von Menschen hergestellt, denn du musst den Kaffeefarmer miteinbeziehen, der den Kaffee angebaut hat, der für den Mann auf der Ölplattform zubereitet wurde, der das Öl förderte für das Plastik usw.
Wir sind eine Cloud, ein Netz und nicht in der Struktur mächtig. Wir alle haben spezielle Fähigkeiten, die wir in die Gesamtheit einbringen. Aber als Lebewesen sind wir ganz normal, wie alle anderen auch.
Jamira schrieb:wir können nicht nur unsere Gene weitergeben und verfeinern
Gene werden durch die Evolution nicht verfeinert, sie ändern sich nur und können auch genauso gut in eine Sackgasse führen. Es gibt viele Spezies, die aussterben, weil sie sich blöd entwickelt haben. So gibt es z.B. eine Vogelart, sieht ein bisschen aus wie ein Truthahn, die hat ein Territorium von hunderten von Km und verbringt ihre Zeit nur damit, wie verrückt die Grenzen zu schützen. Eventuell gibt es die Art schon gar nicht mehr, ist nämlich ein paar Jahre her, dass ich darüber gelesen habe.
Jamira schrieb:wir praktizieren Evolution auf psychischer Ebene, durch Überlieferung von Wort, Schrift und Gedanken
Sprache und Schrift enthalten allerdings keine Evolution. Evolution ist ein Algorithmus, der Dinge automatisch optimiert. Sprache und Schrift sind mächtig, aber du kannst damit auch Unsinn weitergeben, denn es gibt keine Selektion, die nur wissenschaftliche Texte in der Allgemeinheit zulässt und Unsinn raus wirft. Übrigens sind Sprache und Schrift in meiner Aussage enthalten, dass wir eine besondere Beziehung zu den Naturgesetzen haben.
Jamira schrieb:ob die uns bekannten Naturgesetze überall im Universum herrschen
Das tun sie. Wir haben sie bis an die Grenze des sichtbaren Universums getestet und sogar erst kürzlich Gravitationswellen am Anfang der Zeit nachgewiesen (d.h. am Rand des sichtbaren Universums). Tatsächlich haben wir eine so genaue Kenntnisse der Eigenschaften des Universums, dass wir inzwischen ausgezeichnete Computermodelle haben, in denen wir die Strukturverteilung von Universen berechnen können. Es ergibt sich die gleiche Verteilung, und es ergeben sich die gleichen Arten von Galaxien. Wir haben so viele Galaxien gemessen, dass wir das statistisch vergleichen können. Falls du da videos von sehen möchtest, schau z.B. nach "Bolshoi simulation".
Der heutige Stand der Astrophysik wird oft sehr unterschätzt, auch unter Physikern.
Jamira schrieb:All unsere Berechnungen und Messungen beruhen auf irdischen und menschlichen Maßstäben
Auf irdische wie gesagt nicht, und menschliche Maßstäbe gibt es nicht. Das Universum und seine Eigenschaften sind mathematisch, und Mathematik sind Ausdrücke der Logik. Diese sind wahr, unabhängig was für eine Spezies man ist, unabhängig von allem. Um das allerdings wahrlich zu verstehen und zu schätzen zu wissen, muss man sich selber durch die Naturgesetze gerechnet haben. Alle Naturgesetze enthalten und entspringen aus mathematischen Symmetrien; es ist elegant.
Jamira schrieb:diese können wir leider nicht überwinden, weder mit unserem Geirn noch mit Instrumenten, die von Menschen geschaffen wurden.
Der Witz an der Wissenschaft ist gerade, dass wir uns nicht auf unsere Sinne und Gehirne verlassen. Wir wissen, sowohl in aus Psychologie als auch allen anderen Disziplinen, dass die minderwertigste Form von Beweisen, die auf dieser Welt existiert, die Aussage eines Zeugen ist. Stattdessen haben wir Maschinen, die Messungen unabhängig davon durchführen, wie man sich gerade fühlt oder ob man seinen Morgenkaffee hatte.
Jamira schrieb:Und er hätte sich bis dahin soweit entwickelt, dass er seine Sinne erweitert hätte, vielleicht auf geistiger Ebene
Wir werden uns selbst in dieser Hinsicht nie erweitern, denn dann brauchst du ein anderes Gehirn, welches neue Sinne miteinbezieht. Was wir allerdings tun können und auch bereits haben, ist intelligente Software, die genauso funktioniert wie der menschliche Neokortex. Wenn wir ein solches System an einen exotischen Sinn anschließen, etwa eine Radioantenne (für Radioastronomie), dann ist dasselbe Ziel erreicht. Solche Systeme gibt es schon, z.B. Gesichtserkennung in modernen Kameras basiert darauf.
Jamira schrieb:Dann wäre doch tatsächlich die Rede von einem universellen Organismus. Wir sind ja ein Organismus. Undenkbar ist das nicht.
Wenn man die Naturgesetze nicht kennt, so hat man keine Beschränkungen dafür, was möglich und was unmöglich ist. Die Storch-Theorie der Fortpflanzung ist auch nicht undenkbar, aber biologisch unmöglich. Menschen machen immer die gleichen Denkfehler, einer davon ist, das Universum als etwas zu bezeichnen. Als die Uhr erfunden wurde, da war das Universum eine Uhr. Als der Computer erfunden wurde, da war das Universum auf einmal ein Computer. Lebewesen sind kompliziert, also ist das Universum für manche ein Organismus.
Allerdings erlauben die Naturgesetze, dass sich ein Universum spontan aus dem Nichts heraus ergeben kann. Das funktioniert aber nur für ein Universum, das ganz bestimmte Eigenschaften hat. Wie unsere Messungen heute zeigen, hat unser Universum exakt diese Eigenschaften.
Jamira schrieb:Alles, was wir imstande sind zu denken, könnte Realität werden oder schon sein.
Die Naturgesetze sagen, dass alles, was möglich ist, geschieht. Genauer ist das, was die Quantenmechanik sagt und ist. Es bedeutet aber eben nicht, dass alles möglich ist! Nur das, was möglich ist, geschieht. Der Rest der Physik dreht sich darum festzustellen was möglich ist und was nicht.
Jamira schrieb:Drake-Gleichung
Das ist eine einfache statistische Abschätzung, wie viele intelligente Zivilisationen es geben könnte. Sie enthält keine Naturgesetz und macht auch sonst keine tiefere Aussage.
Jamira schrieb:die Naturgesetze könnten auch variieren.
Nein, das können sie eben nicht C:
Ganz kurz nach dem Urknall, waren alle Naturkräfte eine einzige Kraft, die sich in die vier bekannten aufgespalten hat. Es gibt derartige Phasenübergänge in den Naturkräften selbst, aber sogar dies ist in unseren Theorien enthalten. Die Naturgesetze sind mathematisch, wie bereits gesagt, sie sind fundamental logisch und es gibt nur eine Logik, eine Mathematik.
Das einzige, was von einem Universum zu einem anderen verschieden sein kann, sind die Naturkonstanten und existierenden Teilchen. Dann würden die Kräfte mit verschiedener Stärke wirken und andere Strukturen (oder garkeine) erzeugen.
Falls die Stringtheorie korrekt ist, sind die Naturkonstanten und existierenden Teilchen durch die geometrische Form der Extradimensionen festgelegt, die an jedem Punkt im Raum existieren (wie Pixel, die in ein 3D Gitter angeordnet sind und den "Bildschirm" aufbauen, auf dem wir sind). Diese Pixel haben eine sehr komplizierte, gekrümmte Geometrie, und zwingen die Strings (Teilchen) in bestimmte Schwingungsformen. Andere Geometrie -> andere Schwingungsformen -> andere Werte für, sagen wir, die Elementarladung, der Lichtgeschwindigkeit usw.
Wir gehen davon aus, dass verschiedene Universen verschiedene Formen für die Extradimensionen haben.


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