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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

12 Beiträge, Schlüsselwörter: M3-Magnetmotor, Rick Gibson
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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

23.06.2020 um 17:23
Liebe Kolleginnen und Kollegen
Hat jemand vielleicht Pläne gekauft, einen M3-Magnetmotor von Rick Gibson oder ein früheres Modell eines Magnetmotors herzustellen?
Ich würde gerne meinen eigenen Magnetmotor bauen, also frage ich mich, ob dies nach ihren Plänen zum Bau eines Magnetmotors machbar ist ... das heißt, ob wir ihn bauen werden und ob er wie in der Anzeige angegeben funktioniert.


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

23.06.2020 um 19:18
Lies dir das mal durch:
Link
Falls du trotzdem einen baust, streame den bitte auf youtube, ich möchte live sehen, wie lange der läuft.
Danke im vorraus!


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

24.06.2020 um 17:20
@MrUniversum: Nimm's nicht persönlich, aber das ist ein Angebot für Doofe. Magnetmotoren (im Freie-Energie-Sinne) sind physikalisch unmöglich. Alles Geschwätz der Dilettanten, Spinner und Betrüger, die anderes behaupten, ändert daran nichts.


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

30.06.2020 um 14:04
@MrUniversum

Du kannst den Magnetmotor auch gleich fertig kaufen!
Der ABB AMS 1400 erreicht einen Wirkungsgrad von 99.05% und ist damit Weltrekordhalter. Und Ja, da fehlen 0,95% um auf 100% zu kommen, das sind Verluste wie sie in JEDEM Motor/Generator auftreten. Du kannst natürlich anfangen mit Magneten zu spielen, aber lies dir vorher ein paar Fachbücher durch und den Energieerhaltungssatz.

Elektromaschinen in Theorie und Praxis: Aufbau, Wirkungsweisen, Anwendungen, Auswahl- und Auslegungskriterien,
Ali Farschtschi, ISBN 978-3-8007-4005-5, 49€

@uatu
@pluss

Bessere Buchvorschläge von euch?


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

30.06.2020 um 14:36
Thorsteen
schrieb:
Bessere Buchvorschläge von euch?
In solchen Fällen würde ich das Werk "Die Geschichte der Dummheit" von Kemmerich empfehlen ;)
Die Fragen die Kemmerich stellt sind zeitlos, denn was: "Wenn ein Gedanke absurd ist? Wenn der Wahnwitz ihm aus den Augen grinst? Wenn er jeder Vernunft, jeder Erfahrung widerspricht, seinen Anhängern die größten Mühen, Opfer und Gefahren an Gut und Blut auferlegt?"

Genau dann wird er - oft belegt durch zahllose Fälle - fanatisch aufgegriffen und es wird versucht diesen mit elementarer Gewalt durchzusetzen.

Dann will und wird der Träge zum Tatenmensch, der Zauderer kühn, der Geizhals verschwenderisch, der Feigling ein Held werden. Es ist nur nötig, dass der Gedanke einen "Held" findet, der, selbst von ihm erfüllt, die Gewalt des Beispiels oder der Rede besitzt, mit möglichst überspannten Bildern und Zukunftshoffnungen nicht spart, der den mystischen Schleier des Geheimnisvollen zu weben versteht und alles wird ihm folgen, wie einst die Kinder dem Rattenfänger von Hameln.
Quelle: https://www.amazon.de/Die-Geschichte-Dummheit-menschlichen-Jahrhunderte/dp/389094549X


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

30.06.2020 um 16:23
@Thorsteen:
Thorsteen
schrieb:
Bessere Buchvorschläge von euch?
@pluss's Buchvorschlag ist so gut, da halte ich es mit Charlie Munger: "I have nothing to add." ;)


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

03.08.2020 um 15:55
Einen Magneten an und aus knipsen…
Na da kommt der Magnetmotor ja doch bald :)

https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/moderne-alchemie-forscher-verwandeln-katzengold-in-wertvolles-high-tech-material20200731


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

03.08.2020 um 20:32
noway
schrieb:
Einen Magneten an und aus knipsen…
Das kann man jetzt schon: Man nennt es "Elektromagnet". ;) Im Ernst: Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Magneten quasi ein- und auszuschalten. Sehr beliebt bei Magnet-Perpetuum-Mobile-Erfindern ist z.B. der magnetische Kurzschluss, wo man das Feld eines Permanentmagneten periodisch dadurch weitgehend "abschaltet", dass man eine magnetisch gut leitfähige Überbrückung zwischen den Polen platziert. Damit lässt sich natürlich genausowenig Netto-Energie gewinnen, wie mit jedem anderen Magnetmotor-Konzept.

Ich garantiere, dass der Energieaufwand, um den im verlinkten Artikel beschriebenen "spontanen Ferromagnetismus" zu erzeugen, in jedem Fall grösser als der Energiegehalt des entsprechenden Magnetfelds ist. Der Energiegehalt von Permanentmagnet-Magnetfeldern ist sowieso selbst bei sehr starken Magneten sehr gering. Um das zu verstehen, muss man natürlich den Unterschied zwischen Kraft und Energie begriffen haben, was bei den meisten Freie-Energie-Enthusiasten nicht der Fall ist.


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

03.08.2020 um 23:18
uatu
schrieb:
Ich garantiere, dass der Energieaufwand, um den im verlinkten Artikel beschriebenen "spontanen Ferromagnetismus" zu erzeugen, in jedem Fall grösser als der Energiegehalt des entsprechenden Magnetfelds ist
Die Sache ist insofern schon interessant, da die aufgewendeten Ströme im µ Bereich liegen und der Aufbau ein wenig an einen FET erinnert, wo das Gate rein über Spannung gesteuert wird.
Das impliziert schon einen geringen Energieaufwand um den Effekt zu produzieren.
Es wird quasi elektrostatisch ein Spin erzeugt der für das Magnetfeld verantwortlich ist und das auch noch reversibel.
Das lässt viele Optionen offen.


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

04.08.2020 um 10:46
Ach ja, allein es fehlt die Energie bei den Erfindern auch die basics der Physik anzulegen. Usw.

Träumen und runspinnen hilft wenig.

Ach ja ganz wichtig... Thermodynamik.

Könnte viel Zeit sparen

Anbei möglichst original Quellen nutzen, nicht grewie


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

04.08.2020 um 11:49
@noway:
noway
schrieb:
Die Sache ist insofern schon interessant, da die aufgewendeten Ströme im µ Bereich liegen ...
Dafür ist das mutmaßlich erzeugte Magnetfeld auch so extrem schwach, dass es nicht direkt, sondern nur über sekundäre Effekte nachgewiesen werden kann (siehe Original-Artikel).
noway
schrieb:
... und der Aufbau ein wenig an einen FET erinnert, wo das Gate rein über Spannung gesteuert wird.
Der Vergleich ist nicht sinnvoll, weil es bei dem "induzierten Ferromagnetismus" anders als bei einem FET keinen Energiefluss gibt, der gesteuert werden könnte. Es muss erst mal Energie da sein, um sie steuern zu können.
noway
schrieb:
Das impliziert schon einen geringen Energieaufwand um den Effekt zu produzieren.
Das Ausrichten der Spins erfordert Energie, und diese Energie muss extern zugeführt werden. Die kommt nicht irgendwo aus dem Nichts. Die makroskopische Energiebilanz ist auch in der Quantenphysik immer Null.
noway
schrieb:
Das lässt viele Optionen offen.
Weder in dem Grenzwissenschaften-Artikel noch in dem Original-Artikel findet sich auch nur der Hauch einer Andeutung, mit dem Effekt liesse sich ein stärkeres Magnetfeld erzeugen, als der aufgewandten Energie entspricht. Es ist reines Wunschdenken, den Effekt in dieser Richtung zu interpretieren.


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M3-Magnetmotor von Rick Gibson

gestern um 11:41
Diese Art von Versprechungen erinnern mich an einen Klassenkameraden.

Eines Tages zeigte er mir einmal stolz, wie sich Strom sparen lässt. Er hatte einen kleinen Gleichtrommotor an eine Batterie angeschlossen. Dann nahm er einen zweiten Motor von der Sorte und steckte die beiden Antriebswellen zusammen. Jetzt ging die Drehzahl erst einmal in die Knie. Logischerweise erzeugte der zweite Motor Strom, weil er als Generator funktionierte
und vom ersten angetrieben wurde.

Einem Geistesblitz folgend schloss der Kamerad darauf die Anschlüsse des zweiten Motors auch an die Batterie an. Die Drehzahl erhöhte sich wieder. Seine Interpretation: Jetzt würde der vom zweiten Motor erzeugte Strom wieder der Batterie zugeführt. Deshalb steht mehr Energie zur Verfügung und es dreht sich deshalb schneller.
Mein Hinweis, dass jetzt auch sein zweiter Motor Strom aus der Batterie schluckt und es deshalb schneller geht, hat den guten Freund schon etwas aus dem Konzept gebracht.


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