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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

28 Beiträge, Schlüsselwörter: Buch Scanner Technik
alschamane
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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 14:45
Hi.

kürzlich musste ich aus irgend einem Grund ein Buch nach einem bestimmten Wort durchforsten, was sich ziemlich zeitaufwendig gestaltete ;)

Da hat sich bei mir die Frage aufgeworfen, ob es nicht evtl. einen speziellen Scanner gibt, mit welchem man das Buch durchleuchten kann, um die Seiten komplett auf den PC zu übertragen?

Jo, deshalb wollte ich mich mal an Euch schlauen hier wenden, könnte man dieses Problem evtl. mit einer höchstpräzisen Magnetresonanztomographie lösen, um alle Seiten in Ihre Einzelteile aufzuspalten? Ich weiss nämlich nicht, ob man mitdieser Methode Bilder oder Buchstaben herausfiltern kann. Was sagt der Fachmann? oder gibt es sowas ähnliches bereits schon als MiniatuturAusgabe, wer weiss was man damit noch so alles anstellen könnte. ;)

Danke für alle Anregungen und Informationen hierzu.

LG


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alschamane
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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 14:50
Also lange Rede kurzer Sinn, gibt es bowas schon, bzw. wie lässt sich sowas technisch umsetzen?


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20.05.2009 um 14:51
Jenseits einer Handvoll Seiten dürfte es schwer werden ...


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Nichtmensch
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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 14:52
Müssteste jede Seite einzeln scannen, denk ich mal, aber einen Buch-Durchleuchter gibts sicherlich nicht :D


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 14:56
Google hat schon über 70 Millionen Bücher eingescannt. Ob die wohl Leute beschäftigen, die den ganzen Tag nichts anderes tun als umzublättern? :D


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Nichtmensch
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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 15:00
Umblätter Maschine^^


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 15:02
Sowas wäre viel zu aufwendig da ein Magnetresonanzscanner(heißt anders) für Menschen auch viel zu teuer ist, denke ich mal das es das nicht für Bücher gibt.


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alschamane
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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 15:02
hmm, also ich würde wahrscheinlich wahnsinnig wrden, wenn ich nichts anderes zu tun hätte, als den ganzen Tag einzelne Seiten einzuscannen.

Irgendwie muss das doch zu realisieren sein.?!

Also ich hab mal mein Hirn durchleuchten lassen, als ich mir die Bilder anschauen durfte, konnte man das Hirn in fast unendlich viele Schichten aufteilen, zu meinem Ertauenen, sogar mit farblichen mir rätselhaften Differenzen. :D


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 15:15
Und wie lange hat das gedauert und wie groß war die Maschine die die Daten verarbeitet hat. Würde mich interesieren.


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alschamane
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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 15:21
@renner

Gern, so ca. ne 10 Minuten... zuvor muss man Literweise Kontrastmittel trinken. Das gerät war ca. 1,50 1,50 gross und Kreisrund. Es gibt aber mittlerweile auch aschon kleinere verbesserte Versionen.

nanu? und wieso sollte es nicht in naher Zukunft solch dolle Geräte im Taschenformat geben?

sorry, ich bin halt ein Visionär, finde mir wird zu wenig geboten :D am liebsten würde ich ja ein paar Aliens überfallen, um deren Technik zu stiebitzen, aber das ist nicht die feine Art.


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 15:25
Du musst nur zur dunklen Seite des Mondes, dort ham se sich angesiedelt.
Das einzige Problem ist wie das Buch Kontrastmittel reinbekommt.
Oder reicht die Tinte aus.


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alschamane
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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 15:31
also ich denke, an den Stellen der Seiten, wo sich Buchstaben befinden, müsste das magnetfeld um einen Hauch verschoben sein, bzw. eine Abweichung von der restlichen Seite zu erfassen sein. Wahrscheinlich nur minimal, aber oho :)

Ahja, apropo Mond, so soll es sein :) ich denke die Technik der teleskope führen Uns ganz schön an der Nase herum... (hat etwas der Physik von Schatten zu tun) denn wenn ein Vogel ganz hoch am Himmel fliegt, dann siehst Du ja den Schatten am Boden nicht......... *g*


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datrueffel
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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 15:33
http://books.google.de/bkshp?hl=de&tab=wp

Das nutz ich, wenn ich sowas brauche.

*blubb*


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 15:46
@alschamane

Ich hatte ein ähnliches Problem :D

Habe ein wenig getrickst:

Habe bei wikibooks eine digitale Version des Buchs runtergeladen. Damit konnte ich dann einfach nach den gewünschten Stellen suchen.

Problem: die Seitenzahlen können abweichen, aber man kann damit arbeiten.


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 20:40
Youtube: SR300: ScanRobot - the automatic book scanner (part no 1)


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

20.05.2009 um 23:42
Der Allwissende hat uns von unserer Unwissenheit befreit. Es gibt Buchscanner.

*verneig und anbete* :>


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

21.05.2009 um 00:32
Nach dem Wikipedia Artikel über Magnetresonanztomograhen gibt es inzwischen experimentelle Scanner die auf 0,02 mm genau erfassen können. Diese Technologie sollte die Tomographie (das lesen von Scheiben) eines Buches erlauben ohne es aufzuschlagen.

Immerhin haben viele Tintenarten metallhaltige Bestandteile.

Ob sich ein solches Vorgehen lohnt ist eine ganz andere Frage, wenn man die enormen Betriebskosten dieser Geräte in die Gleichung einträgt.


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

21.05.2009 um 11:11
Das Vorgehen wäre viel zu teuer... Einmal den Körper scannen kostet schon Geld wie sau...


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Warhead
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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

21.05.2009 um 12:08
Ach Scheiss auf den Zaster,bisschen nervig ist er ja schon der Generator auf dem Tieflader im Garten...und der ganze Messiekram fliegt auch überall im Haus rum,früher lag das Gerümpel in der Garage,aber da steht ja jetzt der Tomograph


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

21.05.2009 um 12:14
Eine Buchseite ist ca 0.1mm dick. Die Tintenschichtdicke liegt bei einigen Mikrometern.

Die Geräte im Krankenhaus haben Auflösungen von einigen Milimetern. Bleiben also (unbezahlbare) experimentelle Geräte, NMR-Mikroskope oder Magnetresonanzkraftmikroskope (Auflösung im Bereich von einigen zehn Nanometern).

Dann muss man sich überlegen in welcher Richtung man das Buch aufnimmt. MRT-Geräte nehmen Schichtbilder auf, d.h. entweder man nimmt Bilder parallel zu den Seiten auf oder senkrecht dazu.

Senkrechte Bildern eröffnen das Problem, dass man alle Seiten des Buches übereinander als Bild erhält. Das bedeutet ein Bildausschnitt von z.B. 5 cm Höhe(Buchdicke) mit einer Auflösung von unter einem Mikrometer. Die Tintenschichten gegenüberliegender Seiten im geschloßenene Buch liegen direkt aufeinander. Man braucht also ein Gerät, dessen Auflösung unter der Schicktdicke liegt um _in_ einer Schicht aufnehmen zu können. Das ist eine enorm große Datenmenge, und hier handelt es sich nur um eine Aufnahme. Ich würde schätzen um die ganze Seite lesbar zu erfassen braucht es Schichtaufnahmenentfernungen von nicht mehr als 0.5 mm(hängt von der Strichdicke der Schrift ab kann auch ohne weiteres bei 0.05 mm liegen). Das macht bei einem Buch von 20cm Höhe 400(oder bis 4000) Einzelnaufnahmen. Wenn man bedenkt wie lange ein MRT im Krankenhaus braucht um 10-20 Schichtbilder eines Gelenks aufzunehmen(~30min) kannst du dir vorstellen das die Methode aus Zeitgründen nicht praktikabel ist. Für das Geld was das Gerät kostet kannst du bis ans Ende aller Tage eine Aushilfe einstellen die den ganzen Tag scannt und mit nem vernünftigen Scanner ist die noch schneller als das MRT.

Parallele Bilder haben ein anderes Problem. Du musst die Tintenschicht treffen und selbst dann hast du soviele Schichtaufnahme wie Buchseiten*2. Du hast also in der Regel noch mehr Bilder. Du hast ebenfalls das Problem der aufeinanderliegenden Tintenschichten.

Die MRT-Mikroskopiegeräte sind prinzipiell in der Lage die Auflösung zu liefern haben aber viel zu kleine Bildausschnitte, der Zeitaufwand erhöht sich nochmal weil alle Auschnitte einzeln aufgenommen werden müssen.

Derzeit ist ein Gerät, was das geforderte leisten kann völlig utopisch. Aber wer die großen Fortschritte in der NMR-Technologie beobachtet hat wird nicht ganz ausschließen können, dass dies eines Tages möglich sein wird. Die Tintenschichtdicke in Relation zur Buchdicke stell für die senkrechte Aufname einen robusten Grund gegen die Annahme eines Gerätes was dieses Problem überwindet dar. Das zweite Problem der Seitenzahl und des unter 1µm dicken Schichtbildes bei paralleler Aufnahme sind zwei klare Probleme die überwunden werden müssten. Dabei ist eine Verkürzung der Aufnahmezeiten und damit der Überwindung des Seitenzahlproblems noch ein überwindbar erscheinendes Problem. Ob man eine Submikrometerschichtdicke der Aufname prinzipiell erreichen kann vermag ich nicht abzuschätzen.


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Buchscanner (ohne es aufzuschlagen)

21.05.2009 um 13:26
Die geringe Schichtdicke der Tinte müsste problemlos sein angesichts der Tatsache das die Tinte wesentlich stärkeren Einfluss auf das Magnetfeld haben müsste als das Papier

und wie gesagt sind experimentelle Scanner im Bereich von 0,02 mm bereits verfügbar.


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