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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

293 Beiträge, Schlüsselwörter: Ungeklärt, Australien, Würzburg, Simone Strobel
Vernazza2013
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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

12.02.2014 um 09:18
Simone Strobel murder: German police offer reward

Nine years have passed since the body of German backpacker Simone Strobel was found, apparently suffocated and hidden on a sports ground near her campsite in northern NSW.
The 25-year-old's parents in Germany remain haunted by so many unanswered questions about the night of her disappearance in Lismore, on February 11, 2005.
Who would want to kill their daughter, a kindergarten teacher who worked with children with a disability, and who was on a one-year holiday of a lifetime with her German boyfriend?


And what exactly happened to her in the hours after she and her boyfriend, Tobias Suckfuell, and two other companions returned to the Lismore Tourist Caravan Park after a night out drinking at a local pub?

"The answer to that would be extremely important for us," Ms Strobel's father Gustl Strobel told German newspaper Main Post in his home town of Wurzburg this week.
"Then we could finally say goodbye. Whether and how someone is punished for us is not so important - but we need to know what happened. "
On the ninth anniversary of her disappearance this week, police in Germany have offered a 10,000 euro ($15,090) reward for information leading to the resolution of the case.
They are hoping that someone in Australia or Germany has information that finally will lead to an arrest and conviction.
Detective Senior Sergeant Dave Mackie, from Casino police, said Ms Strobel and her boyfriend arrived in Australia on August 3, 2004.
The couple, who had been together for six years, planned to travel around the country on a one-year working visa, and had stopped in Lismore less than 24 hours before Ms Strobel vanished.
Mr Suckfuell's sister Katrin and another friend, Jens Martin, had joined the couple a few weeks before they arrived in Lismore, and were with them at the pub on the night Ms Strobel disappeared.
"On February 11, 2005, they checked in at the tourist caravan park in Lismore, NSW and spent the evening together at a pub in downtown Lismore and afterwards returned with friends to the campsite," Senior Sergeant Mackie said.
“From there Simone disappeared. Her body was found on a sports ground near the campsite on February 17, 2005."
Ms Strobel's body was badly decomposed, naked, and covered with palm fonds at the sports ground about 90 metres from their campsite.
While no definite cause of death could be established, a coroner in 2007 found it was most likely she died of suffocation or smothering asphyxia.
The inquest heard that the group had gone to the hotel, where Ms Strobel was reduced to tears after arguing with Mr Suckfuell. Another row followed at the campsite, witnesses said, after which Ms Strobel stormed off.
By June 2005 the Suckfuells had stopped cooperating with both Australian and German authorities, exercising their right to silence.
The inquest heard that the friend with them on the night, Jens Martin, became suspicious after Ms Strobel's body was found, and began to question Mr Suckfuell's insistence they maintain a uniform story about what happened that night.
Mr Martin accepted an invitation to attend the inquest, where he told Deputy NSW Coroner Paul MacMahon that Mr Suckfuell ordered him to lie to the police about the fact he and Ms Strobel had been arguing bitterly.
During that inquest, Mr MacMahon said he had a "very strong suspicion" that at least Tobias and perhaps Katrin Suckfuell were involved in the smothering or suffocation murder of Ms Strobel.
A piece of forensic material at the site where her body was found also supported the suggestion Mr Suckfuell had been present.
"Unfortunately at this stage current technology is not sufficiently advanced to confirm that suggestion," the coroner said.
He found there was insufficient evidence to recommend charges.
NSW Police and the Prosecutor's Office in Wurzburg, Germany both opened homicide cases into Ms Strobel's death.
Senior Sergeant Mackie said the reward was payable to residents both in Germany and Australia.
"It might be a financial incentive for potential witnesses to provide the police with their knowledge not revealed so far,” he said.
Anyone with information has been urged to contact Wurzburg Criminal Police in Germany on 0931/457-1732, or any other police station in Germany or Australia.


http://www.theage.com.au/nsw/simone-strobel-murder-german-police-offer-reward-20140212-32gkf.html


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12.02.2014 um 09:27
heute erschien auch wieder ein Artikel in der lokalen Presse, allerdings ohne neue Erkenntnisse!


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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

12.02.2014 um 09:45
hier ein interessanter Auszug eines Zeitungsartikels vom März 2010:

Zitat:

Ein einzelnes Haar wurde ohne Wurzel am Fundort der Leiche sichergestellt. Es könnte vom Täter sein. Das Problem: Beim Vergleich mit der DNA eines Verdächtigen wird es bei heutigem Stand der Technik zerstört. Gibt es keine Übereinstimmung, ist damit für Oberstaatsanwalt Erik Ohlenschlager in Würzburg die Spur zerstört. Also wartet er und hofft, dass Fortschritte der Kriminaltechnik bald die mehrfache Verwertung ermöglichen – vernünftig, aber kein Trost für Simones Eltern.

Zum fünften Todestag zitiert die Zeitung „Northern Star“ in Lismore Ermittler: „Tobias ist weiter Hauptverdächtiger.“ Doch für die Festnahme reichen die Hinweise nicht, schon gar nicht für eine Anklage. Ermittler sind von Australien nach Würzburg gereist und umgekehrt, um Erkenntnisse auszutauschen. In England und Japan suchten sie nach Zeugen. Sie glauben zu wissen, dass Simone in jener Nacht von einem ihrer drei Begleiter erstickt wurde. Tobias, der seine Unschuld beteuerte, ist auf freiem Fuß, weit weg von seiner Heimat – zuletzt als Surflehrer in Wilderness, Südafrika.

Der 38-seitige Bericht eines Mordanalyse-Teams in Lismore und die Voruntersuchung in Australien 2007 belasten ihn: Die „Tötung war eine Beziehungstat, bei der es eine enge Verbindung zwischen Täter und Opfer gab“, sagt der Bericht. „Solche Taten entstehen oft, wenn emotionale Konflikte eskalieren: vom Streiten zu tödlicher körperlicher Gewalt.“

Ermittler glauben zu wissen, dass der Täter Simones Kleidung versteckte, um das Identifizieren zu erschweren oder ein Sexualverbrechen vorzutäuschen. Er hatte keine Möglichkeit, den Leichnam weit weg zu schaffen und in der Wildnis...


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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

12.02.2014 um 11:32
Zum Thema Drogen des Herrn Suckfuell
http://www.mainpost.de/regional/franken/Drogen-Ex-Freund-der-getoeteten-Simone-Strobel-festgenommen;art1727,6820537


WÜRZBURG/SCHWEINFURT
Drogen: Ex-Freund der getöteten Simone Strobel festgenommen
Haftbefehl außer Vollzug gesetzt

Eine allem Anschein nach "berauschende" Familienfeier hatte ein 32-jähriger Mann geplant, der sich offenbar eigens dafür mit Betäubungsmitteln eindecken wollte, berichtete die Polizei am Freitag. Es handelt sich um den Freund der 2005 in Australien getöteten Simone Strobel aus dem Kreis Würzburg.

Als das Haschisch am Freitagvormittag am Hauptbahnhof in Schweinfurt geliefert wurde, schlugen Fahnder der Kriminalpolizei zu. Kunde und Lieferant wurden festgenommen.

Dass die Familienfeier – nach Informationen unserer Redaktion handelt es sich um eine Hochzeit mit mehreren Hundert Gästen – im Landkreis Main-Spessart mit Drogen aufgefrischt werden sollte, hatte sich bei den Rauschgiftfahndern der Kripo Würzburg herumgesprochen. Im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Ermittlungen, die in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt wurden, wurde auch bekannt, dass ein Mann aus Berlin, der auch eingeladen war, den für die Feierlichleiten offenbar so dringend gewünschten Stoff mitbringen sollte.

Am Schweinfurter Hauptbahnhof legten sich die Kripobeamten auf die Lauer. Wie erwartet traf ein 46-Jähriger mit dem Zug gegen 9.30 Uhr ein. Nach der ersten Kontaktaufnahme mit dem 32-jährigen Kunden beendeten die Ordnungshüter den Deal. In der Reisetasche des Älteren entdeckten die Drogenfahnder knapp 300 Gramm Haschisch und ein Messer.

Die beiden Männer wurden daraufhin festgenommen und zur Dienststelle der Würzburger Kriminalpolizei gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden im Laufe des Freitags noch insgesamt acht Wohnungen in den Landkreisen Main-Spessart und Schweinfurt durchsucht, wobei auch Rauschgifthunde im Einsatz waren. Dabei fielen der Polizei noch einmal 50 Gramm Haschisch, die gleiche Menge Marihuana und 2000 Euro mutmaßliches Drogengeld in die Hände.

Der 32-Jährige, der die Vorbereitungen für die „berauschende“ Familienfeier geplant hatte, und sein Gast aus Berlin wurden festgenommen. Sie wurden noch am Nachmittag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter in Würzburg vorgeführt.

Bei dem festgenommenen Gastgeber handelt es sich um einen 32-Jährigen aus dem Landkreis Main-Spessart, der im Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod seiner Freundin Simone Strobel aus Rieden (Kreis Würzburg) den Ermittlern nach wie vor als Hauptverdächtiger gilt. Simone Strobel war 2005 im australischen Lismore unter bis heute nicht geklärten Umständen zu Tode gekommen.

Rückblick: Der Fall Simone Strobel

Sieben Jahre nach dem gewaltsamen Tod seiner Freundin Simone Strobel will der 32-Jährige diesen Samstag in seinem Heimatort im Landkreis Main-Spessart eine Australierin kirchlich heiraten, mit der er bereits vergangene Woche auf Schloss Saaleck bei Hammelburg (Kreis Bad Kissingen) standesamtlich getraut worden war.

Die kirchliche Trauung kann offenbar wie geplant – wenn auch ohne Drogen – stattfinden. Der Ermittlungsrichter erließ nach Informationen dieser Zeitung zwar Haftbefehl gegen den 46-jährigen Drogenlieferanten aus Berlin und seinen 32-jährigen Abnehmer. Der Haftbefehl gegen den Bräutigam wurde aber gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.


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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

12.02.2014 um 13:25
@stella790 das beweist zwar seine Täterschaft nicht, wirft aber schon ein gewisses Licht auf den HV., zumal seine Affinität zu Drogen ja bestens bekannt ist (siehe Afrika). Von wann stammt denn dieser Artikel?


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lycie
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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

12.02.2014 um 14:09
@Maimonides stella790s Artikel stammt scheinbar vom 1.6.2012.
Interessant auch die Angabe in ähnlichen Artikeln über die damalige Drogenangelegenheit zur Hochzeit (z.B.
www.primaso.de/wuerzburg/lokales/ich-wollte-nur-ein-guter-gastgeber-sein-d406.html),
dass der HV weiterhin abgehört wird -weswegen auch die Geschichte mit den Drogen so rasch aufflog. Wußte der HV nicht, dass er ohne Unterlass mit diversen polizeilichen Maßnahmen im Fokus steht? Oder warum traut er sich den Haschischkauf dann?


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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

12.02.2014 um 14:16
offenbar vernebelt der chronische Missbrauch solcher Substanzen die Sinne oder verändert die kognitiven Fähigkeiten!


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Vernazza2013
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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

24.06.2014 um 17:47
RIEDEN
„Wie ist meine Tochter gestorben?“

Ein Buch belebt neun Jahre nach dem ungeklärten Tod von Simone Strobel in Australien die Diskussion aufs Neue

Schon vor seinem Erscheinen sorgt das Buch der Australierin Virginia Peters auch in Unterfranken für Aufregung. Darin schreibt sie über den seit neun Jahren ungeklärten Tod von Simone Strobel – ein Fall, in dem der Freund der Erstickten unter Verdacht steht, aber seine Unschuld beteuert. Seine Drohung, per Anwalt gegen das Buch vorzugehen, ist wohl beste Werbung für dessen Verkauf.

Den Titel ziert das Fahndungsplakat der zunächst vermissten Kindergärtnerin aus Rieden (Lkr. Würzburg) mit der verzweifelten Frage: „Haben Sie Simone gesehen?“ Virginia Peters erlebte 2005 in der Nähe des Tatortes in Lismore den Beginn des Falls hautnah. Sie sah Zeitungsfotos, die Simones Freund Tobias beim Verlassen einer Polizeiwache zeigten. Schließlich fand man Simones Leiche, versteckt unter vom Baum gerissenen Palmzweigen. Da bringt das Buch eine Neuigkeit: Mit verbesserten Methoden konnte die Polizei inzwischen die DNA-Spuren eines Menschen sichern, der die Zweige in die Hände nahm, um die Leiche zu verdecken.

Der Verdacht gegen Simones Mitreisende, ihren Freund und seine Schwester, erhärtete sich. Allerdings erlaubt der momentane Stand der Wissenschaft noch keine völlig eindeutige Zuordnung. Die Ermittler hoffen auf weitere Fortschritte.

Der Fundort der Leiche, ein umzäunter Sportclub, lag nur 90 Meter vom Campingplatz entfernt. Von dort aus soll Simone (ohne Schuhe, Geld oder Ausweis) nach einem Streit mit Tobias in die Nacht verschwunden sein. Doch die Sohlen der Leiche waren sauber: War sie in Wahrheit tot zum Versteck getragen worden?

Virginia Peters beschloss, Simones Geschichte zu schreiben – erst recht, als der Würzburger Oberstaatsanwalt Bardo Backert erklärte, dass Tobias, dessen Schwester und ein mitgereister Freund verdächtig seien. Sie hätten den Streit mit Simone verschwiegen und falsche Angaben gemacht.

Die Autorin recherchierte sieben Jahre lang, zwei Jahre schrieb sie an dem Buch, wie sie jetzt auf Anfrage dieser Zeitung sagte. Sie hat viele Fakten aus den Untersuchungen zusammengetragen: Den Bericht des Profilers, Einschätzungen der Ermittler, Tagebuch-Eintragungen, die einen wachsenden Streit zwischen Tobias und Simone während der Australien-Rundreise bezeugten.

Ihr Werk bietet eine Fülle von Einblicken, die sie auch ihrer einfühlsamen Art verdankt, auf Menschen zuzugehen. Peters besuchte Simones Eltern, zeigte ihnen Dokumente der Anhörung der Justiz in Australien von 2007 (bei der Tobias sich weigerte zu erscheinen). Der trauernde Vater fragte Peters: „Wie ist meine Tochter gestorben?“ Sie zeigte ihm das Ergebnis der Untersuchung: wahrscheinlich erstickt, mit Kissen oder Tüte.

Das alles zwang Simones Eltern, die Tobias lange in Schutz genommen hatten, den Fall aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten: Seitdem sind sie überzeugt davon, dass Tobias weiß, was in jener Nacht Mitte Februar 2005 mit Simone geschah. Sein mageres „Ich war es nicht“ sei als Erklärung zu wenig, sagt Simones Vater Gustl Strobel im Buch.

Peters brachte auch Tobias – der Ermittlern und dieser Zeitung jede Erklärung verweigerte – zu einem mehrstündigen Interview, das die Autorin aber letztlich nicht weiterbrachte. „Ich will die Wahrheit von ihm wissen“, fordert Simones Mutter Gabi am Ende eines bedrückenden Gesprächs mit Virginia Peters. Danach sucht auch die Kripo hartnäckig weiter – neun Jahre nach Simones Tod.

Zum Buch werde sich Tobias dieser Zeitung gegenüber nicht äußern, sagte jetzt auf Anfrage sein Würzburger Anwalt Peter Auffermann. Nur so viel: „Mein Mandant ist unschuldig.“

http://www.mainpost.de/regional/franken/Wie-ist-meine-Tochter-gestorben;art1727,8197857?pk_campaign=RSS

http://www.goldcoastbulletin.com.au/news/crime-court/local-author-virginia-peters-will-launch-her-book-on-the-unsolved-m...

9781863956697


http://www.booksdirect.com.au/books/?isbn=9781863956697&Have-You-Seen-Simone?:-The-Story-of-an-Unsolved-Murder


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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

24.06.2014 um 18:33
Ich habe den Fall bisher immer mal wieder sporadisch in der Presse verfolgt, aber das Buch werde ich mir wohl holen.
Erinnern kann ich mich noch, daß dieser Fall in zeitlicher Nähe zu einem anderen Fall, wo eine deutsche Rucksack-Touristin ermordet wurde, lag. Die haben meines Wissens nicht soo lange auseinander gelegen, höchstens ein paar Jahre und so, daß bei den ersten Meldungen mich der eine an den anderen erinnert hat und ich noch nichts vergessen hatte. Welcher zuerst war, weiß ich nicht mehr, aber ich glaube, der mit der Rucksack-Touristin.
Anfangs dachte ich deswegen auch, daß es sich hierbei um ein ähnliches Delikt handeln würde, ehe ich dann mit der Zeit die ersten kritischen Berichte gelesen habe und dann hier im Thread nachgelesen habe. Das ist alles sehr fragewürdig, aber anscheinend arbeitet/e die deutsche Kripo sehr gut mit den australischen Ermittlern zusammen, das finde ich schon mal sehr gut. Gibt ja auch andere Beispiele :(

@Vernazza2013
Konntest Du - als unser/e allmy-Recherche-Meister/in :) - herausfinden, ob das Buch auch in BRD erscheinen wird?
Ansonsten hole ich mir das Original, tut meinem Englisch auch mal wieder ganz gut ;)


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Vernazza2013
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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

24.06.2014 um 18:40
@ARWEN1976
ARWEN1976 schrieb:Konntest Du - als unser/e allmy-Recherche-Meister/in :) - herausfinden, ob das Buch auch in BRD erscheinen wird?
Möglicherweise wird die entsprechende Übersetzung des Buches zu einem späteren Zeitpunkt
auf dem deutschen Büchermarkt erscheinen..

http://www.amazon.de/Have-You-Seen-Simone-Unsolved-ebook/dp/B00JAVZMKS


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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

24.06.2014 um 18:45
Super, ich wusste, daß Du schneller bist, als meine Finger tippen können - Danke!!!! :) :) :)


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KonradTönz1
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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

25.06.2014 um 11:03
Danke für diesen hochinteressanten Fall! Der ist mir wohl echt bisher entgangen. Als True Crime Fan hatte ich schon öfter mal den Eindruck, dass in Australien die grausamsten und abscheulichsten Morde stattfinden. Dieser Fall hier sticht in dieser Hinsicht wohl nicht sonderlich heraus, ist aber aufgrund des Beziehungsgeflechts sicher interessant.


folgende Szenarien dürften alle Möglichkeiten abdecken:

- Alle drei stecken gemeinsam drin, dann dürften die 10000 Euro Belohnung ihren Zweck
verfehlen
- Einer der drei war der Haupttäter, die anderen waren Helfer oder zumindest Zeugen (in
diesem Szenario wäre ich zuversichtlich, dass einer irgendwann vollständig aussagt,
da Loyalität zum oder Bedrohung durch den Hauptverdächtigen sicher mit der Zeit erodieren
- Nur ein Teil der Gruppe hat die Tat begangen, der der andere Teil hat nichts mitbekommen
(halte ich für sehr unwahrscheinlich)
- Keiner aus der Gruppe hat die Tat begangen (halte ich für extrem unwahrscheinlich)

Bei den ersten drei Szenarien macht es jedenfalls Sinn, den Druck auf die Gruppe aufrechtzuerhalten und allen regelmäßig vor Augen zu halten, dass weder zeitliche noch räumliche Distanz zum Verbrechen vor Strafverfolgung schützt.


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Vernazza2013
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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

27.06.2014 um 18:42
@ARWEN1976
ARWEN1976 schrieb am 24.06.2014:Konntest Du - als unser/e allmy-Recherche-Meister/in :) - herausfinden, ob das Buch auch in BRD erscheinen wird?
WÜRZBURG
Strobel-Buch bisher nur auf Englisch
Das in dieser Woche erscheinende Buch über den gewaltsamen Tod von Simone Strobel in Australien im Jahr 2005 stößt bei unseren Lesern auf großes Interesse.

Doch das Buch von Virginia Peters mit dem Titel „Haben Sie Simone gesehen – Die Geschichte eines ungeklärten Todesfalles“ ist bisher nur auf Englisch in Australien erschienen, im Penguin-Verlag. Es kann im Online-Buchhandel zum Preis von 29,99 Australische Dollar (23,58 Euro) bestellt werden.

Für die deutsche Ausgabe suche man noch einen Verlag, sagte die Autorin auf Nachfrage.

http://www.mainpost.de/regional/franken/Strobel-Buch-bisher-nur-auf-Englisch;art1727,8202064


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27.06.2014 um 18:44
@Vernazza2013
Super, Danke für die Info!!!!


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egaht
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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

28.06.2014 um 00:24
@KonradTönz1
hallo, du hast vier mögliche szenarien schön übersichtlich zusammengefasst
bei punkt eins hast du recht,andererseits finde ich eine belohnung von 10 000 euro
lächerlich.wenn man bedenkt was jahrelanges nachforschen und arbeiten an diesen
fall letztendlich kosten,dann ist der ausgelobte betrag viel zu gering.
wenn man davon ausgeht,dass ein etwaiger kronzeuge nach seiner aussage woanders
ein neues leben anfangen will,wären 100 000 euro das minimum.
zu punkt 2, das beziehungsgeflecht zwischen haupttäter,etwaigen mittätern oder nur mitläufern
hält aber nun schon 9 jahre.meiner meinung nach steigt mit jeden jahr die wahrscheinlichkeit
des schweigegelübde.die täter werden älter,reifer und irgendwie auch schlauer.
punkt 3 und 4 ist nichts hinzuzufügen


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vielefragen
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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

28.06.2014 um 00:44
@egaht
ich verstehe deine logik nicht.

meinst du, man müsse einem zeugen oder mittäter ein neues leben in der karibik spendieren, damit er auspackt?
oder sollen buchautoren zum thema ausser dem honorar einen start in ein luxusleben ausbezahlt bekommen?

wie kommst du auf die enorme summe von 100 000?


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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

24.08.2015 um 20:59
Der Hauptverdächtigte hat bisher erfolglos gegen die Erscheinung des Buches geklagt:

http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Anhoerungen-Australische-Schriftsteller-Buecher-Campingplaetze-Ermittler-Getoe...

Auf Deutsch ist es wohl noch nicht erschienen.

Auch sonst sind zum 10. Todestag von Simone Strobel einige Artikel erschienen, zb. der:

http://www.mainpost.de/regional/franken/mosaik-Anhoerungen-Buecher-Campingplaetze-Ermittler-Klaeger-Leichen-Verbrechensf...

Man erhofft sich, dass der Hauptverdächtige im Rahmen seiner Klage gegen das Buch Stellung bezieht, um so doch noch überführt werden zu können. Ich glaube aber nicht, dass er dies tut.

Außerdem heißt es in dem Artikel:
Ein Haar und andere DNA-Spuren am Tatort weisen zwar in Richtung der Verdächtigen, lassen aber keine unzweideutige Antwort zu – noch nicht.
Heißt das dieses uminöse Haar wurde jetzt doch untersucht und es gehört dem Hauptverdächtigen?
Wieviele Indizien brauch man noch?


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valentinus
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Tod von Simone Strobel in Australien 2005 noch immer ungeklärt!

11.10.2015 um 06:05
Simone Strobel war mit ihren begleitern auf dem " Lismore Central Caravan Park" Campingplatz und wurde 6 tage später 90 meter weiter südlich, über der Uralba St auf einem gelände, das mit einem rotem kreuz markiert ist gefunden

lismore

Auf dem Google streetview bild sieht man links im hintergrund die einmündung der Uralbastrasse, in der mitte das parkgelände, wo ihre leiche mit palmzweigen bedeckt, gefunden wurde und rechts sieht man noch teile eines tennisplatzes
Den untenstehenden link muss man in den webbrowser direkt kopieren sonst geht er nicht richtig auf

google.de/maps/place/CALTEX,+73-75+Dawson+Street,+Lismore+NSW+2480/@-28.809133,153.280876,3a,36.5y,91.04h,93.55t/data=!3m4!1e1!3m2!1sHFzNQKp0ILnvix6UPjnctQ!2e0!4m2!3m1!1s0x6b909e1bc41f077b:0x9c53bf5a441101af


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12.10.2015 um 13:55
(....irgendwann ist immer das erste Mal...)

Habe mich durch die Posts gelesen und natürlich auch das Netz bemüht. Grundsätzlich bestehen ja immer so lange Zweifel an der Schuld, bis diese nachgewiesen wurde, allerdings werde ich hier das Gefühl nicht los, dass die ermittelnden Beamten den Täter sozusagen schon auf dem silbernen Tablett haben, ihnen allerdings die letzten Beweise fehlen, um ihn tatsächlich dingfest zu machen.

Das Buch über Simone: nun ja, wie würde man im ersten Moment reagieren, wenn man seit 10 Jahren auf dem Präsentierteller ist? Unabhängig davon, ob man Täter ist oder nicht, man würde sich natürlich gegen eine Veröffentlichung wehren.
Ziemlich blöd nur, wenn das nur zu verhindern ist, sofern man "auspackt". Ist zwar kontruiert, aber wenn ich mir anschaue, dass der junge Mann seinen Namen geändert, einstweilige Verfügungen gegen die Veröffentlichung des neuen Namens erwirkt und auch sonst alles getan hat, um sich aus der Affäre zu ziehen, würde es mich nicht wundern, wenn er mehr als Dreck am Stecken hat. Sicherlich sieht sein Umgang mit Drogen und dem ganzen Drumherum eher konträr aus, da es ihn eigentlich eher in die Öffentlichkeit, aus der er ja rausgehalten werden will, zieht.
Ist aber nicht ganz ungewöhnlich. Jahrelanger Haschkonsums macht eine ganze Menge mit den Synapsen, das ist teilweise wirklich erschreckend, weil völlig paradox zu dem, was wir so erwarten und - in Einzelfällen - möglicherweise kennen.
Was vielleicht auch eine Erklärung für eine mögliche Aggression in der Tatnacht wäre. Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Zugekiffter friedlich bleibt. Möglicherweise ist der Streit eskaliert und das Mädel danach abgelegt worden. Und selbst wenn das Gelände dort einsehbar ist und der Transport eines Menschen eigentlich auffallen sollte, so kann man das Opfer auch durchaus als völlig betrunken titulieren, falls man denn erwischt würde. Rein theoretisch natürlich.
Und auch die Mittäterschaft der Schwester samt Freund erscheint nicht ungewöhnlich. Brüderchen baut Sch... und die liebende Schwester steckt mit ihm durch, um es mal salopp auszudrücken.
Ich meine, mal im Ernst, das Mädel verschwindet mitten in der Nacht nach einem Streit mit dem Freund ohne Schuhe (in Australien... Schlangen usw., ja, klar), ohne Geld, ohne alles und wird dann auf einem kleinen Campingplatz von einem wildfremden Kerl um die Ecke gebracht, während am nächsten Tag nach dem Verschwinden in einem fremden Land der Freund samt Anhang seelenruhig die Brocken packt und dann erst auffällt, dass seine Süße weg ist?
Es gibt ja sicherlich Zufälle, das würde ich gar nicht bestreiten, aber das sind mir doch ein paar zu viele.

Betrachtet man nun also die gesammelten Informationen und die dazugehörigen Verknüpfungen, Interpretationen etc., so wird wohl jeder zu dem Schluss kommen, dass die drei etwas damit zu tun haben, unabhängig davon, ob sie das nun zugeben oder nicht. Wobei ich die - recht spärlich beschriebenen - Reaktionen schon als sehr auffällig interpretiere. Dummerweise kann das jedoch nicht als Nachweis gewertet werden.

Die DNA: wie hieß es irgendwo in einem Artikel oder in einem Post? Das gefundene Material kann nicht verwertet werden, weil zu wenig davon da ist. Leider ist die Forensik in Bezug auf solche Techniken noch nicht so weit (wie war das noch: wer CSI für wahr nimmt, sollte einen trinken?), womit vermutlich das letzte Beweismaterial vernichtet würde, was dem Täter wahrlich in die Karten spielen würde.
Daher macht es in der Kette der Beweisführung natürlich mehr Sinn, nicht das Pulver zu verschießen, sondern absolut sicher zu gehen.


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05.02.2016 um 23:38
In der aktuellen Ausgabe der Crime ist das Thema die Titelstory: "Das Ende einer Reise".


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