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Geschichte der Fernsehfahndung

7 Beiträge, Schlüsselwörter: Grusel, Filmfälle, Fernsehfahndung
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GanovenEde
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Geschichte der Fernsehfahndung

11.02.2013 um 20:33
Liebe Freunde der gepflegten Gänsehaut :)

Ich würde gerne einen Thread pflegen, in dem das Thema Fernsehfahndung insofern thematisiert wird, dass über die filmischen Aspekte und die Qualität der Fernsehfahndung diskutiert wird. Jeder kennt das doch. DEN einen Fall aus der Kindheit, der dafür sorgte, dass man Tagelang nicht schlafen konnte und abends erstmal unters Bett gesehen hat, wenn Heia-Zeit war. :D

Hier sollten künstlerisch besondere Highlights mit besonders hohem Gruselfaktor und Bettnässgarantie vorgestellt und diskutiert werden. Unabhängig, ob der Fall geklärt oder offen ist. Wie gesagt, es geht NICHT um eine Spekulationen über den Tatablauf sondern einfach um:

ANGSTLUUUUUUUUUUUUUUUST!!!!

Vorgestellt werden können Fälle aus: Aktenzeichen XY (ZDF), Ungeklährte Morde (RTL II), Fahndungsakte (SAT 1), Kripo Live (MDR), Kriminalreport (NDR/WDR), gerne aber auch aus Sendungen anderer Nationen, wie z.B. Opsporing Verzocht (Niederlande), CrimeWatch (Großbritannien), Crimeline (Irland) oder America's most Wanted (USA).

Ein Muster wie das aussehen könnte, folgt im 2. Post (so als grobes Beispiel).


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GanovenEde
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Geschichte der Fernsehfahndung

11.02.2013 um 20:41
Hier folgt nun mein ABSOLUTES All-Time-High der Fernsehfahndung. Unter Aktenzeichen XY-Fans unumstritten aus filmischer Sicht die unangefochtenen Nr. 1.

Der Doppelmord an Irmgard und Renate Spinner. Arbeitstitel "Akazienweg".

Folge: 28.01.1977
Tattag: 28.06.1976
Dienststelle: Kripo Offenburg
Status: Gelöst
Sprecher: Wolfgang Grönebaum (besser bekannt als Hausmeister Egon Kling in der Lindenstraße)
Musik: "Save your Kisses for me", "Tie a yellow ribbon round the old oak tree"
Spannungsmusik: "Fahradkette"
Regisseur: Kurt Grimm (Träger des deutschen Filmpreises)

Zum Film:





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Geschichte der Fernsehfahndung

11.02.2013 um 20:50
Hier noch interessante Hintergrundlektüre zu dem Fall über den Täter und genauen Tatablauf:
http://rufmichan24.de/index.php?title=Akazienweg


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Geschichte der Fernsehfahndung

11.02.2013 um 20:52
Ich fand übrigens immer am Gruseligsten, wenn sie mit Bildern von unbekannten Toten deren Identität ermitteln wollten, diese Bilder haben mich oft monatelang im Schlaf verfolgt, und ich finde auch heute noch Bilder von Toten, vor allem von den Gesichtern, echt gruselig. Außer bei Kindern, das bricht mir einfach nur das Herz. Irgendwann hatten sie mal das Foto einer unbekannten Wasserleiche gezeigt, das war einfach nur übel. Nur noch übertroffen von dem Erlebnis einer Freundin, die in den 70ern als Kind ECHT eine Wasserleiche gefunden hat beim Spielen am Fluss.


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Geschichte der Fernsehfahndung

11.02.2013 um 21:23
@diegraefin

Da sieht man aber wiedermal die Diskrepanz zwischen Zeugenaussagen (wie sie im Filmfall verwendet wurden) und tatsächlichem Tatablauf (wie er sich im Nachhinein herausgestellt hat).

Wobei das mit den unbekannten Leichen ja dank DNA-Analyse stark abgenommen hat.

Heutzutage so ab 2001 fesselt mich Aktenzeichen nicht mehr so. Der Stil ist mittlerweile so showmäßig und die Filmfälle so grottenschlecht abgedreht (ohne Handlungsbogen, Spannungsaufbau, nicht an Originalschauplätzen gedreht....) also die Zeit nach Butz Peters ist komplett fürn Arsch. Am schlimmsten fand ich die Phase zwischen 2002 und 2008 wo sie angefangen haben, Zeugenaussagen in die Filmfälle einzuspielen. Da dacht ich echt: Super jetzt sind sie auf RTL-Hartz-TV-Niveau angekommen. Aber son bisschen scheint es sich wieder zu bessern.


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GanovenEde
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Geschichte der Fernsehfahndung

11.02.2013 um 21:27
@diegraefin

Schau mal:

Originaltatort:

http://www.zuschauerreaktionen.de/pages/tatorte/1977_januar_offenburg/album/index.html

Wie unschwer zu erkennen ist, hat man sich bis 1995 bei den deutschen Filmfällen und bis 1999 bei den Filmfällen aus Österreich und der Schweiz zumindest noch die Mühe gemacht, an den Originalschauplätzen zu drehen.

Heute machen sie sich noch nichtmal mehr die Mühe, den Schnee wegzukehren, wenn im Januar ein Fall gedreht wird, der im Juli spielt. Geschweige denn, dass sich das Filmteam bequemt, sich aus Unterföhrung wegzubegeben. Extrem selten zumindest.


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GanovenEde
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Geschichte der Fernsehfahndung

11.02.2013 um 22:37
Hier noch ein Filmfall, der mir ebenfalls in gruseliger Erinnerung ist (diesmal übrigens ungeklärt). Der Mord an Gustav R.

Folge: 06.05.1988
Tattag: 25.10.1987
Status: ungelöst
Dienststelle: Kripo Verden a.d. Aller





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