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Das Leben in einer digitalen Gesellschaft

47 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Digitalen Gesellschaft ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Das Leben in einer digitalen Gesellschaft

15.02.2018 um 00:56
Zitat von PurpurPurpur schrieb:r wenn man was ausmacht und über Whatsapp bespricht, dann wird verständlicherweise erwartet, dass man schnellstmöglich antwortet, damit Klarheit herrscht, wie man was macht. Mir wäre telefonieren in diesem Fall lieber, weil ich dieses ewige hin- und herschreiben anstrengend finde,
Dann ruf doch einfach an!
Zitat von PurpurPurpur schrieb: aber wenn es mehrere Leute sind, wird das wieder schwierig.
Da ist ein Gruppenchat wieder von Vorteil.

Man muss sich doch nur entscheiden können, welche Art der Nutzung einer Technologie in einer bestimmten Situation von Vorteil ist und diese nutzt man dann.

Wenn ich z.B. etwas berechnen will, kann ich einen Taschenrechner benutzen, eine Tabellenkalkulation oder ich rechne es mit Bleistift und Papier aus. Und von Fall zu Fall ist eine dieser Methode umständlich und die andere die einfachere, manchmal ist es andersrum. Also nutze ich die einfachere Methode.


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Das Leben in einer digitalen Gesellschaft

15.02.2018 um 01:24
Zitat von SuppenhahnSuppenhahn schrieb:Dann ruf doch einfach an!
Das sollte ich wohl. 😄
Die Sache ist halt oft die: Ich denke, dass Ganze lässt sich in ein, zwei Sätzen klären, lässt es sich dann aber doch nicht und
schon ist man beim hin- und herschreiben und wenn man denkt, jetzt reicht es, jetzt rufe ich an, dann ist es schon
erledigt. ^.^'
Aber in Zukunft versuche ich es gleich mit dem Telefonieren. (;


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Das Leben in einer digitalen Gesellschaft

15.02.2018 um 10:39
Die Menschheit wird die digitale Gesellschaft genauso verkraften, wie sie die Abhängigkeit vom Feuer, vom Rad, von Elektrizität und Massenviehzuchthaltung. Alles Dinge an dem die Menschheit sich ja entwickelt hat. Was die Konsequenz daraus ist wird sich zeigen, aber nur weil etwas anders sein wird - z.b. die Kommunikation - , heißt es ja nicht unbedingt schlechter.


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15.02.2018 um 12:19
Zitat von SharasaSharasa schrieb am 03.02.2018:Meine eigentliche Frage ist:
Es ist zwar gut wenn sich die Welt weiterentwickelt und Menschen mehr zur Forschung und Entwicklung beitragen. Aber bleibt am Ende nicht der Mensch dabei auf der Strecke?
Fortschritt lässt sich leider nicht aufhalten, da er im Wesen des Menschen liegt. Ohne Forschergeist und Fortschritt hockten wir immer noch haarig auf einem Baum und würden über die afrikanische Savanne gucken und uns dabei die Läuse aus dem Pelz fummeln.

Die Frage ist eher die nach den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen sich Fortschritt vollzieht: Wer entwickelt was, warum und für wen? Wie sehen die Folgen aus? Lassen die sich abschätzen? Erinnert sei an Individualverkehr, Rüstungstechnik, Klimawandel oder Atomkraftwerke.

Natürlich kann ich mich bestimmten technischen Fortschritten auch verschliessen. Ich bin weder auf Facebook noch habe ich WhatsApp. Meine Daten mögen sich NSA & Co. anderweitig zusammen suchen. Ich weiss, es wird ihnen gelinggen, aber ich sehe nes nicht als meine Aufgabe an, sie ihnen auf dem Silbertablett zu präsentieren. Ich shoppe nicht online, ich buche keine Tickets online, ich wickle keine Bankgeschäfte online ab. Mein Konsumverhalten müssen sich Interessierte schon aus den Informationen von Überwachungskameras, Supermarktkassen und EC-Abbuchungen zusammen sammeln. Das sichert Arbeitsplätze.

Meinen Rasen mähe ich selbst, mein Auto fahre ich selbst, mein Kühlschrank ist eben so wenig im Netz wie meine Heizung. Die sind alle strunzdumm und unkommunikativ. Selbst das Licht kann ich noch allein einschalten. So lange ich das noch kann und darf, macht mir die Digitalisierung eigentlich keine Angst.


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Sharasa Diskussionsleiter
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15.02.2018 um 20:26
Meine Frage war ja eigentlich, ob der Mensch nicht dabei auf der Strecke bleibt, bzw. vereinsamt. Für die Industrienation ist es ein Segen und der Computer nicht mehr weg zu denken.
Aber durch die Digitalisierung kommt es zu Änderungen im Informations- sowie auch im Entscheidungsverhalten des Einzelnen und im Miteinander unter den Menschen. Das Miteinader der Menschen wird doch immer mehr vernetzt und wenn Jemand zu seinen Freunden nur noch durch das Netz Kontakt hält oder zu anderen Menschen, muss sich doch unwillkürlich eine schleichende Vereinsamung einstellen. Darum ging es mir eigentlich als ich den Beitrag einstellte. Durch das Netz kommt man schnell an Informationen, aber wo bleibt da die Vertrauenswürdigkeit. Heute kann jeder seine Meinung, seine Ansichten ins Netz stellen (Facebook ist ja das beste Beispiel) aber wo bleibt auch da die Gläubigkeit, das alles was ins Netz an Informationen und Meinungen kommt, auch der Wahrheit entspricht? Ich weiß das es auch dafür keine Garantie gibt. Aber wie könnte sich das auswirken?


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Das Leben in einer digitalen Gesellschaft

16.02.2018 um 01:42
@Sharasa
Ich hab durch das Netz überhaupt erst angefangen wirklich gesellig zu werden. An Fremde im realen Leben kommt man halt schlecht ran, kann mich ja nicht in deren Gespräche einmischen oder fragen ob sie meine Freunde werden sollen und zumindest auf der Arbeit passierts oft, dass man einfach niemanden da hat, der mit einem selbst auf einer Wellenlinie schwingt oder Bock hätte gemeinsam was zu unternehmen.
Aber im Internet sieht man praktisch zuerst die Interessen, dann die Art einer Person (oder umgedreht), also das Relevante. Irgendwann schreibt man mal miteinander und daraus entsteht schnell eine Freundschaft. Im schlimmsten Fall wohnt man auf unterschiedlichen Kontinenten, wichtig und erfreulich sind solche Freundschaften mMn aber dennoch, auch wenn sie rein geistig-verbal sind, oder wie immer man das nennen will. Bei vielen ist es aber auch so, dass man sich dann irgendwann auch mal trifft und ab und zu findet man sogar Leute aus demselben Gebiet.

Der Punkt ist auch, dass man potentielle Freunde in der Realität oft übersieht. Man sieht ja keine Interessen oder Eigenarten, wie es im Internet ist, wo Leute ihr "Ich" zeigen. Hatte es schon dass ich jahrelang Kollegen hatte und wir an uns vorbeilebten, jeder von uns dachte, dass der jeweils andere nichts für einen wäre - bis wir dann eines Tages zufällig auf ein bestimmtes Thema kamen und ewig laberten und dabei entdeckten, dass wir ähnlich ticken und uns verstehen. Im Internet ist sowas halt sichtbarer.
Ich finde auch nicht dass Personen im Internet fake sind, wie viele sagen. Die einzigen die das sind sind aktive Rollenspieler, aber die gibts selten. Oft sind Personen ruhiger oder aufgeweckter und lustiger als sie im Internet wirken, aber nicht an sich eine andere Person was die Weltsicht und Hobbies angeht. Daher find ich das Internet ganz gut für sowas. Zumal man wie gesagt auch blind ist, man weiß ja nie wie die andere Person aussieht, lange nicht Mal was das Geschlecht ist, geschweigen denn die Herkunft oder welchen Sozialstatus sie hat und beurteilt somit sehr neutral nur das Inhaltliche. Wodurch man dann auch öfter an Leute rankommt, die man im "echten" Leben nie angesprochen oder angetroffen hätte.


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16.02.2018 um 05:51
Jo, mit Internet ist es sehr viel einfacher seine Zeit zu verbringen, man muss nicht rausgehen, ausser zum Einkaufen und Arbeiten, ich merke es an mir, ich bin manchmal zu bequem und schau lieber eine Serie als dass ich mir Gedanken mache, was ich am WE unternehmen könnte. Von daher doch, man kann dadurch vereinsamen, wenn man nicht aufpasst.


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