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Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

15.03.2019 um 13:26
Ein korruptionsskandal wurde in jetzt in den USA aufgedeckt.

Prominente und priveligierte eltern bezahlten mehr oder weniger große geldbeträge an universitäten oder anderen einrichtungen, damit ihre kinder, die meist den anforderungen von selber nicht standhalten konnten, auf eine elite-uni aufgenommen wurden, bessere noten bekamen, oder in ein exclusives uni-ruderteam aufgenommen wurden, obwohl sie nie mitruderten.


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Eliteuniversität "Georgetown" in Washington.
US-Hochschulen

Felicity Huffman und Lori Loughlin in Bestechungsskandal angeklagt


Dutzende Eltern in den USA sollen mit "enormen Summen" bestochen haben, um ihre Kinder an Elite-Universitäten unterzubringen. In der Anklageschrift finden sich auch prominente Namen.

Nun wurden 50 Personen, darunter 33 Eltern und neun Trainer, angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft in Massachusetts mitteilte. Die Eltern hätten "enorme Summen" gezahlt, um die Annahme ihrer Kinder zu garantieren, hieß es.

Den Trainern werde vorgeworfen, die Bestechungsgelder angenommen zu haben. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Hochschulen von den Aktivitäten der mutmaßlichen Täter gewusst haben. Sie sind laut Staatsanwalt Andrew Lelling nicht Teil der aktuellen Ermittlungen.

"Diese Eltern sind ein Katalog an Reichtum und Privilegien", sagte Lelling. Für jede Person, die durch Betrug angenommen worden sei, sei eine ehrliche, wirklich talentierte abgelehnt worden.

Eltern sollen 200.000 bis 6,5 Millionen Dollar gezahlt haben, um ihrem Kind einen Platz an der Wunsch-Universität zu sichern.
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Rund 50 Personen werden nun angeklagt - darunter auch die Schauspielerinnen Felicity Huffman (links) und Lori Loughlin.
http://www.spiegel.de/panorama/leute/felicity-huffman-und-lori-loughlin-in-bestechungsskandal-angeklagt-a-1257507.html

http://www.spiegel.de/panorama/leute/lori-loughlin-verliert-nach-bestechungsskandal-tv-rollen-a-1257959.html

http://www.spiegel.de/panorama/leute/lori-loughlin-zahlt-eine-million-dollar-kaution-in-betrugsskandal-an-us-unis-a-1257...

http://www.spiegel.de/panorama/leute/felicity-huffman-uni-bestechungsvorwuerfe-treffen-viele-prominente-a-1257551.html


Ist dort eine scheinwelt entstanden, die die realität aufgrund von promistatus und viel geldbesitz nicht mehr wahrnimmt ?


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Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

15.03.2019 um 13:42
Wen wundert es denn?
Die Eltern wollen für ihre Kinder eine möglichst erfolgreiche Zukunft und sie haben Geld. Die meisten Eltern würden, wenn sie das Geld hätten, ihrem Kind gewisse Privilegien erkaufen.
Zeit und Geld in Nachhilfen, oder private Förderung zu investieren, ist deutlich aufwändiger als 'mal eben' ein paar Millionen auf das Konto eines Lehrers / Trainers zu überweisen.
Die Kinder würden im Berufsleben aufgrund mangelnder Qualifikation sowieso untergehen, wenn sie sich im Laufe der Hochschulzeit nicht verbessern. Außer der Arbeitgeber würde ihren 'Promistatus' ausnutzen.

Mich überraschen solche Meldungen nicht. Geld regiert die Welt.


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15.03.2019 um 13:54
Zerox schrieb:Wen wundert es denn?
Die Eltern wollen für ihre Kinder eine möglichst erfolgreiche Zukunft und sie haben Geld. Die meisten Eltern würden, wenn sie das Geld hätten, ihrem Kind gewisse Privilegien erkaufen.
Zeit und Geld in Nachhilfen, oder private Förderung zu investieren, ist deutlich aufwändiger als 'mal eben' ein paar Millionen auf das Konto eines Lehrers / Trainers zu überweisen.
Die Kinder würden im Berufsleben aufgrund mangelnder Qualifikation sowieso untergehen, wenn sie sich im Laufe der Hochschulzeit nicht verbessern. Außer der Arbeitgeber würde ihren 'Promistatus' ausnutzen.

Mich überraschen solche Meldungen nicht. Geld regiert die Welt.
Da klingt aber auch resignation aus den worten, beinahe schon ein hinnehmen dieses nicht rechtmäßigen zustands.

Egal wie prominent oder finanziell gut dastehend man ist, das bedeutet nicht das man sich zu einer art "outlaw" finanzieren kann, für den die gesetze nicht gelten.

Wer das nicht kapiert, oder sich so in eine andere realität ent-lebt hat, der muß das eben auf andere art erkennen, das er keine gesetzlichen-und auch gesellschaftlichen sonderprivilegien besitzt.


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15.03.2019 um 14:06
stahlflug schrieb:Da klingt aber auch resignation aus den worten, beinahe schon ein hinnehmen dieses nicht rechtmäßigen zustands.
Ist es ja auch, was will man denn machen? Wenn sich die Unis bestechen lassen, kannst du als Einzelner ja nichts dagegen tun.
Natürlich ist das Mist. Aber da könnte man jetzt wieder die Grundlagendiskussion über Chancengleichheit ankurbeln.


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15.03.2019 um 14:16
Zerox schrieb:Wen wundert es denn?Die Eltern wollen für ihre Kinder eine möglichst erfolgreiche Zukunft und sie haben Geld. Die meisten Eltern würden, wenn sie das Geld hätten, ihrem Kind gewisse Privilegien erkaufen. Zeit und Geld in Nachhilfen, oder private Förderung zu investieren, ist deutlich aufwändiger als 'mal eben' ein paar Millionen auf das Konto eines Lehrers / Trainers zu überweisen.Die Kinder würden im Berufsleben aufgrund mangelnder Qualifikation sowieso untergehen, wenn sie sich im Laufe der Hochschulzeit nicht verbessern. Außer der Arbeitgeber würde ihren 'Promistatus' ausnutzen.Mich überraschen solche Meldungen nicht. Geld regiert die Welt.
Mich hat die Meldung auch nicht überrascht, ich mein das ist ja nichts neues. Das diejenigen die Geld haben, sich Annehmlichkeiten erkaufen gab es schon immer und wird es immer geben. Im Job zeigt sich ja später wers drauf hat und nicht. Und wie viele "Juniors" die von Papa ne Firma geerbt haben, sind gescheitert? Ich kenne etliche. Unsere Juniors hier waren auch auf Privatschulen mit allen drum und dran? Ist das fair? Die Eltern hatten halt das Geld. Aber hier merken sie auch das sie hart arbeiten müssen um alles zu halten. Von daher...


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15.03.2019 um 14:51
Reiche Leute kaufen sich mit ihrem Geld Vorteile für sich und ihre Kinder......welch große Überraschung. :D


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15.03.2019 um 14:53
@stahlflug
Ich war nicht an der Uni aber ich kann dir sagen, dass da ein Rechtschreibfehler in deiner Überschrift ist.
Es sollte heißen:
Eliteuni
nicht Elituni
:D

Aber egal. Und ganz ehrlich? Na und? War ja klar dass die reichen Promis das Geld benutzen, damit die Kinder gut dastehen. Ist ein Promikind irgendwo schlecht, kommt es sofort auf die Promieltern zurück. Und keiner will schlechte Nachrichten verbreiten wie Britney Spears oder Paris Hilton.


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Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

15.03.2019 um 17:05
Erst einmal finde ich, dass diese Rubrik immer mehr zur Regenbogenpresse verkommt, aber das ist nur meine bescheidene Meinung.

Topic:

Ja, und ?
Alle tricksen, gaunern ...

Dann kommt eine kleine Pfui-Welle und gut ist.
Das Leben ist nicht gerecht.
Punkt.


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Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

17.03.2019 um 13:59
Ist da nicht auch das System Schuld, das mitgespielt hat? Ich sehe die "Schuld" auf beiden Seiten ...

Die Frage ist auch, wo die Trickserei anfängt ... im Kleinen tun das viele (aufstiegsorientierte) Eltern. Mein Sohn hatte letztes Jahr eine katastrophale Französischlehrerin, die im Laufe des Schuljahres immer häufiger krank war - war sie da, war der Unterricht unverständlich. Das habe ich auch kompensiert, indem ich eine nette Französin gefunden habe, die 1x die Woche das erledigte, was in der Schule vemittelt werden sollte. Damit das kompatibel ist, habe ich den Verlag angeschrieben und alles gekauft, was zum Buch erhältlich war. Um sicherzugehen, dass keine Defizite vorliegen, waren wir noch drei Wochen in Frankreich im Urlaub und auch dort habe ich eine reizende Französin gefunden, die fürs neue Schuljahr vorgearbeitet hat. Also: Ich habe viel Geld in die Zukunft meines Kindes investiert. Fazit: Das Kind hat in Französisch nun wieder eine vernünftige Note. Der Schüler neben ihm, dessen Eltern die finanzielle Kapazität nicht haben und das Problem nicht bemerkt haben, rudert wegen Französisch an der Versetzung rum.

Anderes Beispiel: Bei uns auf dem Gymnasium gab es einen Haufen mittelmäßiger Schüler, die für ein Jahr in die USA geschickt wurden, mit Top Englisch wiederkamen und dann im Englisch LK 15 Punkte bekamen und Leute, die brav mit ihrem Schulenglich rumruderten in die zweite Reihe verwiesen. Ist das fair?

Bildung ist (leider) nie fair. Da kann man viel früher anfangen. Meine Kinder sind auf einer Privatschule. Ich arbeite auf einer staatlichen Schule - die Unterrichtsqualität ist meilenweit voneinander entfernt, da die Privatschule schwierigen Schülern einfach kündigt, schon bei der Aufnahme darauf achtet, dass ein gewisser Notenschnitt erreicht wurde, und v.a. Schüler aus solchen Elternhäusern nimmt, wo ein Anruf, z.B. wegen nicht gemachter Hausaufgaben was bewirkt.


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17.03.2019 um 15:32
Auch in Deutschland gibt es sowas im kleineren Rahmen.

Wenn man Geld hat, kann man eigentlich relativ sicher dafür sorgen, dass das Kind einen annehmbaren Master bekommt, wenn es einigermaßen spurt.

@MissMary

Ja, das ist auch ein Punkt. Mit Geld kann man dafür sorgen, dass man 'unter sich' bleibt, also in einer angenehmen atmosphäre die genau auf einen zugeschnitten ist.

Nachhilfe ist bei Schülern ein riesiger Faktor. Man kann da mit ein bisschen geld relativ verlässlich zumindest 5en streichen und die motivierten schüler können sich so 1en kaufen.

Aber hier geht es ja noch eine Ecke weiter. Hier haben Leute anderen, die eventuell wirklich hart arbeiten mussten für ihre Noten, den Platz weggenommen. Und das nicht durch lernen (unter welchen schönen umständen auch immer), sondern durch bestechung.

Es ist eine sache, zu sehen, dass manche LEute höhere widerstände haben bei der Bildung, es ist aber eine andere, wenn sie, selbst wenn sie diese widerstände überwinden, trotzdem den PLatz weggenommen bekommen von jemandem der weniger kann.


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17.03.2019 um 15:33
@Hyperborea

Man sollte aber ja unterbinden, dass menschen gaunern. Und alle tun das nicht. Die aller meisten studenten bekommen ihre plätze auf einem sauberen weg.


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Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

17.03.2019 um 15:58
Der im EP erhobene Vorwurf, im vorliegenden Fall hätten sich Unis bestechen lassen, trifft nicht zu. Vielmehr waren es einzelne Angestellte, insbesondere Sporttrainer, sowie Mitarbeiter von externen, kommerziellen Testzentren, die sich haben schmieren lassen.

Diese Unterscheidung spielt insofern eine Rolle, weil es natürlich auch vorkommt, dass sich Unis quasi offiziell schmieren lassen, durch Großspenden z. B. für die Errichtung eines neuen Instituts. Diese Praxis gibt es, seit es Eliteunis gibt, aber das ist finanziell eine ganz andere Hausnummer, ohne einen zweistelligen Millionenbetrag in USD funktioniert das nicht.

Das Besondere an dem vorliegenden Fall ist, dass hier sozusagen ein Hintertürchen für den kleineren Geldbeutel aufgetan wurde, der mit wenigen hunderttausend USD denselben Effekt erzielte, der bislang den Superreichen mit ihren Großspenden vorbehalten war. Sehr clever, und sehr lukrativ für alle Beteiligten einschließlich der Eltern, denn man sollte nicht vergessen, was diese Elite-Unis zu Elite-Unis macht: Nahezu alle Studenten finanzieren ihr Studium über ein von der Uni vergebenes Darlehen, das erst dann fällig wird, wenn das Gehalt der Absolventen ein bestimmtes Niveau erreicht hat. Die Unis haben also ein vitales Interesse daran, ihre Absolventen möglichst schnell in möglichst hoch bezahlte Jobs zu bringen, und dieses Ziel erreichen sie auch regelmäßig. An wirklich guten US-Unis haben >98% der Studenten noch vor ihren Abschlussprüfungen eine Jobzusage.

Für die Eltern rechnete sich diese Investition ins Schummeln somit: An schlechteren Unis hätten sie stattliche Studiengebühren aus eigener Tasche berappen müssen, welche die Eliteunis als Darlehen gewähren, und sie können davon ausgehen, dass der Besuch dieser Unis das zu erwartende Lebenseinkommen ihres Nachwuchses tatsächlich erhöht.


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Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

17.03.2019 um 16:10
shionoro schrieb:Es ist eine sache, zu sehen, dass manche LEute höhere widerstände haben bei der Bildung, es ist aber eine andere, wenn sie, selbst wenn sie diese widerstände überwinden, trotzdem den PLatz weggenommen bekommen von jemandem der weniger kann.
Den Studienplatz von einer akademisch weniger begabten Person weggenommen zu bekommen, gehört dazu, denn selbstverständlich haben diese Elite-Unis im Namen von Diversity und Inclusion bestimmte Quoten für Angehörige ethnischer Minderheiten, Getto-Kinder, LGBT, Behinderte und so weiter.

Ist es für ein hochbegabtes, fleißiges Kind weißer amerikanischer Durchschnittsbürger besser, den Studienplatz weggenommen zu bekommen von jemandem, dessen Eltern "native Americans" sind, als von jemandem, dessen Eltern einen Hauch wohlhabender, smarter und skrupelloser als die eigenen Eltern sind?


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17.03.2019 um 16:29
@VanDusen

Das kommt ganz darauf an, wie die affirmative actions ausgestaltet sind.
Es gibt affirmative actions, die sinn machen. Das ist z.B. dann der Fall, wenn man sieht, dass eine Gruppe mehr von sozialen Problemen betroffen ist als eine andere und sie fördern will, weil man weiß, dass diese gruppe eben mehr Probleme haben wird, selbst wenn sie grundsätzlich leistungsfähig wäre.

In jedem fall ist ein transparentes verfahren, wo man drüber diskutieren kann, ob das sinnvoll ist oder nicht, immer einem Verfahren das auf Betrug und Bestechung aufgebaut ist vorzuziehen.


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17.03.2019 um 16:37
shionoro schrieb:In jedem fall ist ein transparentes verfahren, wo man drüber diskutieren kann, ob das sinnvoll ist oder nicht, immer einem Verfahren das auf Betrug und Bestechung aufgebaut ist vorzuziehen.
Da hast du wohl Recht, als Betroffener wäre es mir allerdings ziemlich egal, warum ich meinen Wunschstudienplatz nicht bekomme.


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Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

17.03.2019 um 18:23
die illusion das leistung alles ist, wird den menschen hier vorweg genommen. finde ich also gut.


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Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

17.03.2019 um 20:20
Can schrieb:die illusion das leistung alles ist, wird den menschen hier vorweg genommen. finde ich also gut.
Das muss aber keine Illusion sein, bis zu einem gewissen Grad.
Ich kann sagen, dass in meinem Studiengang damals alles nach Leistung ging, mit höchstens minimalsten gefälligkeiten (man kennt wem der einem etwas erklärt).


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17.03.2019 um 22:28
shionoro schrieb:Ich kann sagen, dass in meinem Studiengang damals alles nach Leistung ging
Sorry, aber das sind völlig andere Welten. ;)


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Schmiergeldaffäre an Eliteunis (USA)

18.03.2019 um 13:49
Eine us-lehrerin will die beschuldigten stars nun verklagen, u.a. wegen "zufügen von emotionalen leid".
Im Bestechungsskandal um mutmaßlich gekaufte Studienplätze an angesehenen US-Hochschulen hat eine Lehrerin die beschuldigten Prominenten verklagt. Jennifer T. verlangt von Lori Loughlin, Felicity Huffman und anderen Stars eine gewaltige Entschädigung:

eine halbe Billionen, also 500 Milliarden US-Dollar.

Die Frau wirft den Beschuldigten unter anderem Betrug, Verschwörung sowie das Zufügen emotionalen Leids vor, wie aus Unterlagen hervorgeht, die das Magazin "Deadline" veröffentlicht hat.
Demzufolge behauptet sie, dass ihr Sohn Joshua trotz guter Leistungen keinen Platz an einem College erhalten habe - sie hätten es auch bei Institutionen versucht, die in den Skandal verwickelt sind.

Der Anklageschrift zufolge, aus der die "Los Angeles Times" zitiert, wurde der Junge demnach einer fairen Chance beraubt.
http://www.spiegel.de/panorama/leute/lori-loughlin-und-felicity-huffman-die-milliarden-klage-a-1258374.html


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18.03.2019 um 14:55
Ich habe diese Info auch eher mit einem Achselzucken zur Kenntnis genommen. Ich finde diese Zustände untragbar, bin aber überrascht, dass mache darüber überrascht sind.

Geht es denn in Deutschland deutlich anders zu, mal überlegen:

Eltern möchten ihrem Kind ein Medizinstudium ermöglichen, aber die Noten geben es nicht her, was nun?

1. Studienplatzklage: gute Aussichten auf Erfolg, aber sehr teuer. Resultat: Geht nur dann, wenn Eltern reich sind. Sind die Kinder deshalb besser geeignet?

2. Studium an einer schicken Privatuni im Ausland. Geht auch nur mit Kohle, vorbei an vielen Menschen mit besseren Noten aber kleinerem Konto.

Oder schaut doch mal in Unternehmen unterhalb der DAX Konzerne. Sucht Euch mal die Direktoren, Verwaltungsleiter etc raus, die jünger als 33 Jahre sind. Dann schaut mal hin, was deren Eltern beruflich machen. Na, irgendeine Idee?

Aber es fängt doch schon im Kleinen an und ich möchte mich nicht ausnehmen. Als einer meiner Söhne mal ein überschaubares Problem mit einer sehr eigenwilligen Lehrerin hatte, rief ich die Dame an, um einen Gesprächstermin auszumachen. Ich habe natürlich nicht selbst angerufen, sondern eine Kollegin mit bestimmendem Tonfall gebeten, als meine Sekretärin anzurufen und zu mir 'durchzustellen'. Anschließend haben wir noch lange über diese Köpenickade gelacht. Das Problem war im Anschluss leicht lösbar.


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