Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturHelpdeskAstronomieGruppenSpieleGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryWillkommenEnglishGelöscht
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Wächter

46 Beiträge, Schlüsselwörter: Wächter

Wächter

17.07.2005 um 20:54
was wist ihr über die Wächter

damit meine ich jezt Wächter jeder art
las mal sehen (lesen)
wie viele unterschidliche es davon gibt

mal ne samlung hier machen
wie viele es gibt
was sie bewachen
und so weiter

mfg



Credendo Vides


melden
Anzeige

Wächter

17.07.2005 um 20:57
omg.

mich würde mal interessieren wozu man so etwas wissen muss/will.
ich will mir aber nicht vorwerfen lassen, nix zu diesem sinnlosen thread beizutragen.

nachtwächter.

(der/die bewacht logischerweise die nacht)



zitat shadow: "Kreis: 288 Beiträge (288 Spam)"
zitat gurkenhannes: "Ich hab dich ein bisschen beobachtet und glaub jetzt, dass ich kaum selten jemanden entdeckt hab, der soviel unsinn von sich gibt..."
zitat lesslow:" hehehe ^^ kreis wird dir schonsagen,dass das ein fake ist ^^"
zitat derpate:"ya die alte PESSIMISTIN... nicht böse gemeint MY KREISELCHEN..."


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:00
dazu fällt mir nur ein: Warum sind wir Menschen so, wie wir sind?
(s. Grenzwissenschaft) :D

Liebe Esoteriker, seid gewarnt, meine kabbalistische Quersumme ist die E I N S
-----------------------------
Nur Atheisten kommen in den Himmel! Ihre Nächstenliebe ist nicht gottgeschuldet, sondern ehrlich.


melden
yersinia
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Wächter

17.07.2005 um 21:01
Gemient sind wohl eher solche Sachen wie Hades, der Fährmann und auch eine Art Wächter der Unterwelt....oder irre ich mich?
Na egal...mir fallen noch Türsteher ein ;)

Sobald mir klar ist,was all dies soll, werde ich Vögel töten



melden

Wächter

17.07.2005 um 21:02
ach ja: Frau vom Nachtwächter

Liebe Esoteriker, seid gewarnt, meine kabbalistische Quersumme ist die E I N S
-----------------------------
Nur Atheisten kommen in den Himmel! Ihre Nächstenliebe ist nicht gottgeschuldet, sondern ehrlich.


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:04
kreis
auf dich hab ich mich schon gefreut lol

Yersinia
Gemient sind wohl eher solche Sachen wie Hades, der Fährmann und auch eine Art Wächter der Unterwelt....oder irre ich mich?

nö du irst dich nicht
eigentlich wahr es so und so ehnlich gemeint
auf die türsteher und nachtwächter kann ich verzihten

mfg


Credendo Vides


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:06
dann sag auch das, was du willst und alles wird gut.

zitat shadow: "Kreis: 288 Beiträge (288 Spam)"
zitat gurkenhannes: "Ich hab dich ein bisschen beobachtet und glaub jetzt, dass ich kaum selten jemanden entdeckt hab, der soviel unsinn von sich gibt..."
zitat lesslow:" hehehe ^^ kreis wird dir schonsagen,dass das ein fake ist ^^"
zitat derpate:"ya die alte PESSIMISTIN... nicht böse gemeint MY KREISELCHEN..."


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:07
Die Himmelswächter:

Uriel
(„Licht Gottes”) Dieser ist mit Michael, Gabriel und Raphael einer der vier Erzengel christlicher Tradition.
Das apokryphe Buch Henoch nennt Uriel einen von sechs Erzengeln, wobei Uriel über das Engel-Heer und den Tartarus gesetzt ist (WEIDINGER, Die Apokryphen, 311).
Uriel, dessen Name nicht in der Bibel erwähnt ist, dessen Zuordnung zu den vier höchsten Engeln aber alter jüdischer Tradition entspricht, gilt als Vorsteher eines Ortes der Abgeschiedenen, der am jüngsten Tag die Tore zur Unterwelt öffnen und die Seelen der Toten vor den Thron Gottes führen wird (MALA, 68).
Als einer der vier Erzengel ist er Himmelswächter, der südlich von Gottes Thron wacht (MALA, 67).

Gabriel
(„starker Gott” o. „Gott hat sich stark gezeigt”) Als einer der vier Erzengel ist Gabriel ein Himmelswächter und soll im Norden von Gottes Thron stehen.
Im apokryphen Buch Henoch ist Gabriel einer von sechs Erzengeln. Gabriel wird hier der Vorsteher des Paradieses, der Schlangen und der Kerube genannt (WEIDINGER, 311).
Im ebenfalls apokryphen Bartholomäus-Evangelium heißt es, Gabriel sei als dritter der Engel von Gott gebildet worden, als der die Hand voll Feuer nahm und die sieben Himmel erschuf (WEIDINGER, 500).
Eine weitere Apokryphe, die Epistula Apostolorum, berichtet, der Engel Gabriel, der Maria ihre baldige Schwangerschaft offenbarte, sei Jesus selbst gewesen (WEIDINGER, 410).
Im Buch Daniel deutet dieser Engel dem Propheten Daniel dessen Vision (Daniel 8,16ff.) und legt ihm die Schrift aus (Daniel 9,21ff.).
Dem Zacharias verkündete Gabriel die Geburt ihres Sohnes Johannes, der als Täufer bekannt wurde, obwohl Zacharias’ Gattin Elisabeth (wie auch er selbst) bereits wohlbetagt war (Lk 1,11ff.).
Das Neue Testament berichtet weiter von Gabriel, der Maria den Samen Gottes bringt und ihr den als Ave Maria bekannten „Englischen Gruß” entbietet (Lk 1,28-42).
Wenn es bei Lukas heißt „Und der Engel trat bei ihr ein”, so soll damit der Geschlechtsverkehr gemeint sein; der Name Gabriel bedeute „göttlicher Gemahl” (WALKER, 292) — eine Interpretatation, die indes eine Außenseiterposition ist.
Im Kalender der Namenstage wird das Fest Gabriels am 29. September gefeiert. In früherer Zeit war dieser Tag der 24. März, aber seit 1969 feiert man ihn gemeinsam mit den Erzengeln Michael und Raphael.
Dargestellt wird Gabriel, wie er Zacharias die Geburt des Johannes und der Maria die des Jesus ankündigt, als leuchtender Engel, mit Weltkugel, Stab und Lilie.
Seine Patronate entsprechen Gabriels Funktion als Verkünder. Er schützt Postboten und allgemein das Nachrichtenwesen, auch dem Radio und Philatelisten steht er bei. Bei ehelicher Unfruchtbarkeit wird er um Fürbitte gebeten.
Als schrille Blüte des Reliquiendienstes präsentierte der Mönch Eiselin um 1500 eine Feder aus dem Flügel des Gabriel. Wer diese kostbare Reliquie küsste, der war angeblich vor der Pest gefeiht. Leider wurde dem Eiselin diese Feder gestohlen und ist — ein Jammer für die Biologie — seither verschollen.
Nach muslimischen Glauben war es Gabriel (arab. Djabrail), der dem Propheten Mohammed zwischen 608 und 632 n. Chr. den von Allah geschaffenen Koran übermittelte.
Für den Islam ist Gabriel auch bedeutsam, weil er Abraham und Ismael jenen schwarzen Stein übergeben haben soll, der heute in der Kaaba zu Mekka liegt. Dieses Heiligtum soll einst Adam nach seiner Vetreibung aus dem Paradies errichtet haben, nach der Sintflut sollen es Abraham und Ismael neu erbaut haben.
Gabriel soll zudem Mohammed in Medina dazu aufgefordert haben, seine Gebete statt gen Al-Quds (Jerusalem) fortan in Richtung Mekka zu sprechen (Koran 2,144).
Auch wird gesagt, Gabriel habe Mohammed die besondere Ordnung der Kapitel des Koran mitgeteilt, allerdings erst in den letzten beiden Lebensjahren des Propheten.

Michael
(hebrä. Mika'el „Wer ist [Gott] El ?”) Er ist neben Gabriel, Raphael und Uriel einer der Erzengel. Michael heißt der Engelsfürst, Hüter des Paradieses, Vertrauter Gottes, der dessen Weisungen der von ihm beschützte Kirche und den Menschen vermittelt.
Als Schutzengel Israels steht er zur Rechten Gottes.
Im apokryphen Buch Henoch ist Michael als vierter von sechs Erzengeln genannt. Er steht speziell dem Volk Israel vor, das hier der „beste Teil der Menschen” genannt wird (WEIDINGER, Die Apokryphen, 311).
Als einer der vier Himmelswächter soll Michael im Osten von Gottes Thron stehen (MALA, 67).
Er ist es, der den Drachen (Satan) aus dem Himmel stürzte (Offenbarung 12,7-9).
Ein wichtiges Heiligtum Michaels befindet sich auf dem Monte Sant’Angelo in Apulien, Italien. Hier sei er am 8. Mai 495 einigen Hirten erschienen. Dieses Ereignis ließ seinen Kult auch im Abendland aufleben. 709 erschien er auch in der Normandie, Frankreich dem Bischof Autbert, der ihn in einer Vision auf einem Felsen im Atlantik erblickte. Daraufhin entwickelte sich Mont-Saint-Michel als Wallfahrtsort (SCHAUBER, 297).
Michael soll auch dem Ritter Galgano erschienen sein und ihn zum Leben in der Einsiedelei bewegt haben (12. Jh.).
Im Jahre 590 soll Michael über der damals von der Pest heimgesuchten Stadt Rom erschienen sein. Eine Bittprozession bewegte sich durch die Stadt und über dem Hadriansmonument (moles Hadriani) sah man Michael, wie er sein Schwert in die Scheide steckte. Das Hadriansmonument, Grabmal der römischen Kaiser, wird seitdem Engelsburg genannt.
Sein Gedenktag am 29. September geht bis ins 5. Jahrhundert zurück, seit 1969 werden auch die Erzengel Gabriel und Raphael an diesem Tag gefeiert.
Dieser Tag ist als Michaelis wichtiger Tag im bäuerlichen Kalender, er gilt als wetterbestimmend und Lostag.
Dargestellt wird Michael als Ritter in schimmernder Wehr, der den Drachen mit seiner Lanze durchbohrt sowie im Kampf mit Luzifer; auch mit einer Waage, die ihn als Schützer der Gerechtigkeit ausweist.
Er behütet als Patron die katholische Kirche und die Deutschen („deutscher Michel”) und er steht Sterbenden bei, denen er einen guten Tod beschert und ihre Armen Seelen schützt (vgl. Psychopompos). Zahlreichen Berufsgruppen steht er bei: Apotheker, Bäcker, Blei- und Zinngießer, Drechsler, Glaser, Händler, Radiomechaniker, Soldaten, Waagenmacher.
Weiter schützt er als Wetterpatron vor Blitz und Unwetter und hütet die Friedhöfe.
Auf der griechischen Insel Simi in der südöstlichen Ägäis befindet sich ein dem Erzengel Michael geweihtes Kloster.
Gelegentlich wurde die Gestalt des germanischen Gottes Tyr, auch er ein Schwertkämpfer und Schützer des Rechts, im Erzengel Michael wiederkannt.

Raphael
(hebr. „Gott hat geheilt”; Rafael) Einer der höchsten und wichtigsten Mala'ak (Erzengel).
Das apokryphe Buch Henoch nennt Raphael als zweiten von sechs Erzengeln, wobei Raphael über die Geister der Menschen gesetzt ist (WEIDINGER, Die Apokryphen, S. 311).
Laut dem ebenfalls apokryphen Bartholomäus-Evangelium wurde Raphael als fünfter der Engel geschaffen, indem Gott bei der Erschaffung der Himmel eine Hand voll Feuer nahm (WEIDINGER, Die Apokryphen, S. 500).
Raphael soll als einer von vier Himmelswächtern im Westen von Gottes Thron stehen (MALA 2000, S. 67).
Raphael beschützt als christlicher Patron besonders die Reisenden und Pilger, die Apotheker und Kranken, Bergleute, Dachdecker sowie die Auswanderer.
Raphaels Fest wurde ab 1921 am 24. Oktober gefeiert, seit 1969 hat er mit den Erzengeln Michael und Gabriel am 29. September einen gemeinsamen Festtag.
Dargestellt wird Raphael als Pilger, mit Stab, Flasche und Fisch sowie mit dem Tobias.

†Liebe...überlässt du sie der Zeit wird sie hässlicher als Leichenfleisch...†


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:11
ich gehe davon aus
das man den menschen nicht ales aufmalen muss

ich glaube da dran das sie noch genug inteligenz haben
um es selbst zu verstehen was ich von ihnen will

;)

mfg

Credendo Vides


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:13
DarkBal
genau so hab ich mier das vorgestelt

mach nür weiter
es erfreut mein herz
das zu lesen

mfg

Credendo Vides


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:14
kreis
der vorlezte post wahr für dich
als antwort gedacht

mfg

Credendo Vides


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:17
aha,

zwinker zwinker.
wers glaubt.

zitat shadow: "Kreis: 288 Beiträge (288 Spam)"
zitat gurkenhannes: "Ich hab dich ein bisschen beobachtet und glaub jetzt, dass ich kaum selten jemanden entdeckt hab, der soviel unsinn von sich gibt..."
zitat lesslow:" hehehe ^^ kreis wird dir schonsagen,dass das ein fake ist ^^"
zitat derpate:"ya die alte PESSIMISTIN... nicht böse gemeint MY KREISELCHEN..."


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:22
glauben ist heut zu tage schwer

man mus mum und liebe im herz haben um zu glauben

den wie ich imer sage

CREDENDO VIDES

mfg

Credendo Vides


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:24
und?

ich meine in welchem zusammenhang steht das?
ich kann auch mit irgendwelchen allg. anerkannten weisheiten um mich schmeißen.
sieht nett aus, hat aber nix damit zu tun.

zitat shadow: "Kreis: 288 Beiträge (288 Spam)"
zitat gurkenhannes: "Ich hab dich ein bisschen beobachtet und glaub jetzt, dass ich kaum selten jemanden entdeckt hab, der soviel unsinn von sich gibt..."
zitat lesslow:" hehehe ^^ kreis wird dir schonsagen,dass das ein fake ist ^^"
zitat derpate:"ya die alte PESSIMISTIN... nicht böse gemeint MY KREISELCHEN..."


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:27
Ich vermute mal, dass das Wächter der Hölle sind. Ich weiß es aber nicht genau (das sind zumindest aus "Angel Sanctuary" die Wächter):

Belial
(hebrä. Belija'al „Bosheit”, „Nichtigkeit”, griech. Beliar) Die Personifikation der Bosheit, ein der Dunkelheit, der Nichtsnutzigkeit und Heillosigkeit.
Im christlichen Neuen Testament ist Belial eine Bezeichnung des Satan (2. Korinther 6,15) und Widersacher des Jesus. Die Dämonologen des Mittelalters stuften ihn in der höllischen Hierarchie an nachrangiger Position ein.
In einem Volksbuch zum Doktor Faust von 1589 ist eine Beschreibung des Belial zu lesen: „Belial aber erschien Doctor Fausto in gestalt eines zotteten und gantz kolschwartzen Beeren, alleine das seine Ohren uber sich stunden, unnd waren die Ohren unnd Rüssel gantz brennend roth, mit hohen schneeweißen Zeenen, unnd einem langen Schwantz, drey Ellen lang ungefehrlich, am Halse hatte er drey fliegender Flügel.” (zit. n. BIEDERMANN, 1998, S. 132)


Beelzebub
Beezebul, Beelzebul. (aram. Baal „Herr”) Ihn erwähnt das Neue Testament als obersten Teufel bzw. bösen Geist, mit dessen Hilfe Jesus nach Ansicht mancher seiner Zeitgenossen Austreibungen vorgenommen habe (Mt 12,24, Mk 3,22, Lk 11,15).
Deutungen des Namens sehen Beelzebub als Enstellung von Baal-Zebul, dem Gott der Philister-Stadt Ekron (2. Könige 1,2c). Diesen Gott der Philister nannten die Hebräer Baal-Sebub („Fliegen-Baal”), angeblich, weil sein Altar von zahllosen Fliegen umschwirrt wurde.
Die Umdeutung zum „Herrn der Fliegen” muß ursprünglich nicht unbedingt eine Verspottung sein. Die Fliege gilt als Seelentier, ihr Herr ist damit als Psychopompos der Führer, der den Verstorbenen ins Jenseits geleitet. Auch der Beginn des Seelen-Weges durch verschlucken einer Fliege mit nachfolgender Schwangerschaft ist überliefert (z.B. die keltische Cuchulain).
Der christliche Beelzebub ist nach der Dämonologie des Peter Binsfeld als einer der höchsten Dämonen für die Todsünde der Unmäßigkeit zustandig, manche hielten ihn für den Höllenfürst höchstselbst.
Wenn er sich zeigt, erscheint er als eine riesige gehörnte Gestalt, bedeckt mit schwarzem Haar, Entenfüßen (Drudenfuß), Löwenschwanz und Fledermausflügeln.
Ein Volksbuch über Doktor Faust von 1589 beschreibt Beelzebub als Mischwesen aus Mensch und Rind: „der hatte ein leibfarbes Haar, und einen Ochsenkopff, mit zweyn erschrecklichen Ohren, auch gantz zottig und härigmit zweyen grossen Flügeln, unnd so scharff, wie die Disteln im Felde, halb Grün unnd Gelb, allein das uber den Flügeln Fewerströmen heraus flogen, hatte einen Kühschwantz.” (zit. n. BIEDERMANN, 132)
Gern soll er zum Hexensabbat erschienen sein, wo er sich mit allen Teilnehmern paarte. Bei Hexenversammlungen soll Beelzebub als „Schöpfer und Erhalter aller Dinge” angerufen worden sein. Es sind dies Anklänge an seine ältere Bedeutung. In 2. Könige 1 werden Boten zu Baal-Sebub ausgesandt, um bei der Gottheit die Heilung des Königs von Israel, Ahasja, zu erwirken.
Andere Deutungen sehen in Beelzebub den Saturn astrologischer Geheimlehren.

Astarte; Astarot
(griech.; hebr. Aschtoret, aramä. Attar) Eine phönizische / westsemitische Große Göttin und Göttin der Liebe und der Fruchtbarkeit. Dargestellt wird sie mit Mondsichelhörnern (Kuhgehörn und Sonnenscheibe bzw. Vollmond).
In dieser Eigenschaft ähnelt sie den zahllosen aufbauenden und zerstörenden Göttinnen, deren Kult den Ablauf der Jahreszeiten wiederspiegelt. Nach dem Winter oder einer Dürrezeit kehrt die Muttergottheit auf die Erde zurück und vermählt sich mit dem Himmelskönig. Als Folge der Heiligen Hochzeit sprießt das frische Grün und alles schreitet zur Paarung.
Aus der Naturgöttin Astarte leitet sich der Dämon Astarot ab, wie ihn besonders christliche Dämonologen des Mittelalters beschrieben.
Laut Bibel förderte der biblische Salomo auf Anregen seiner Tempelpriesterinnen (1. Könige 11,5) den Astarte-Kult. Im Osten Jerusalems errichtete er ihr eine Stätte der Anbetung (UHLIG (2002), S. 122).
Die orgiastischen Riten zu ihren Ehren erzürnten den mittelalterlich-christlichen Autoren zufolge den biblischen Gott und verwandelten die weibliche Astarte in den männlichen Astarot, der als halb schwarzer, halb weißer Mann mit üblen Atem dargestellt wird. Als einer der führenden Dämonen steht er 40 Legionen des höllischen Heeres vor.
Astarot zu beschwören soll nur am Mittwoch in der zehnten und elften Nachtstunde gelingen (PICKERING 1999, S. 21).
Die Umwandlung der Göttin in einen männlichen Dämon der Unterwelt mag aus Frauenverachtung geschehen sein, ist aber nicht ganz abwegig, bedenkt man, daß die Große Göttin als Gottheit schlechthin galt. Solche Gottheiten sind auch doppeltgeschlechtlich gedacht (vgl. bärtige Aphrodite); die Göttin der Fruchtbarkeit ist auch Gottheit des Todes und der Unterwelt.
Astarte ist der Ischtar gleichgesetzt. Sie entspricht auch der griechischen Aphrodite.
Halb schwarz - halb weiß soll auch die germanische Unterweltsgöttin Hel gewesen sein, auch das Christentum kennt dieses Phänomen in Gestalt der lichten Maria und der schwarzen Madonna.

Liwjatan
(hebr. „gewundenes Tier”, dt. Leviathan) In der Bibel ein Ungeheuer.
Dargestellt wird Liwjatan als vielköpfiger Drache. Ihr Gegenstück ist das stierähnliche Ungeheuer Behemot.
Liwjatan umschlingt als Verkörperung chaotischer Urkräfte ringförmig die Erde.
In der Vorzeit wurde Liwjatan von Jahwe gebändigt (Ps. 104,26) oder vernichtet (Ps. 74,13f).
Im Buch der Könige wird berichtet, wie König Hiskia die „eherne Schlange des Moses”, der bis dahin Rauchopfer gebracht wurden, zerstört (2. Könige 18,4). Hier heißt Leviathan Nehusthan.
Der Name der Priester, Levi, bedeutet „Sohn der Leviathan”.
In christlicher Dämonologie versucht der Drache Leviathan als einer der sieben Dämonenfürsten den Menschen zur Todsünde des Neides, der Dämonologe Peter Binsfeld erkannte im Leviathan denjenigen Dämon, der zur Trägheit verführte (PICKERING, 1999 S. 198).
Siehe auch die nordische Midgardsomr, mit der Leviathan seit der Christianisierung des Nordens gleichgesetzt wurde BELLINGER, 1999, S. 312).
Ein Nachkomme der Meerschlange Leviathan soll Tarasconus sein, ein Drache, den die hl. Martha in Südfrankreich überwand. Vater des Tarasconus war der in Galatien aus der Erde geborene Onachus (VORAGINE 1994, S. 263).
Nach Thomas Hobbes, einem englischen Staatstheoretiker des Absolutismus, ist der Leviathan Sinnbild für einen alles vereinnahmenden Staat, der „große Leviathan” ist die Person, die alle Macht in sich vereint, damals also der absolut herrschende Fürst.

Mammon
(aramä. v. aman „das, worauf man traut”?) Im Verständnis des nachalttestamentarischen Judentums der unredlich erworbene Gewinn oder unmoralisch eingesetzte Reichtum.
Die Dämonologie machte Mammon zu einem Dämon, der den Menschen zum Geiz verführt.
Mammon ist heute ein Synonym für das Geld, insbesondere gierig zusammengerafftes.

†Liebe...überlässt du sie der Zeit wird sie hässlicher als Leichenfleisch...†


melden

Wächter

17.07.2005 um 21:28
Zu Balbero und Asmodeus habe ich leider nix gefunden.

†Liebe...überlässt du sie der Zeit wird sie hässlicher als Leichenfleisch...†


melden
jejoh
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Wächter

17.07.2005 um 21:43
Mich wundert ja das hier noch niemand "Giles", den Wächter von Buffy erwähnt hat! :D


“ICH BIN WICHTIG! ...schrie das Staubkörnchen.”
Oo.NWIO-WBIN.oO


melden

Wächter

17.07.2005 um 22:08
Die Tempelritter... -Wächter des Schatzes :D

Die Tempelritter, kurz Templer genannt, war ein Ritterorden im Mittelalter. Der volle Namen dieser Gemeinschaft war „Arme Ritterschaft Christi vom Salomonischen Tempel“. Diesen Namen bekamen sie, da sie unter anderem ein Armutsgelübde ablegten und ihr Ordenssitz sich in Jerusalem befand, wo früher der Tempel von König Salomon stand. Außer Armut gelobten sie Keuschheit und Gehorsam.



Der Geist des Wiederspruchs und die Lust zum Paradoxen steckt in uns allen...


melden

Wächter

17.07.2005 um 22:39
Die Wächter - Watchmen. Von Alan Moore und Dave Gibbons. Eine mehrteilige abgeschlossene Comicnovelle, die Superhelden in einer reale Umwelt und einen realen historisch-politischen Kontext setzt. Hat das gesamte Comicgenre mit seinem düsteren Realismus revolutioniert und gilt als eines der wichtigsten Werke dieser Populärkunstform.

Im Comic gehts es am Ende um die Frage: Wer überwacht die Wächter?





"Es ist Unsinn, sich in Fragen der Wahrheit darauf zu berufen, dass man etwas glauben müsse - denn etwas wird nicht dadurch wahr, dass man daran glaubt."
Konfuzius



melden

Wächter

18.07.2005 um 00:12
DarthHotzmk2
Wer überwacht die Wächter?

also das ist eine verdamt gute frage
das würd ich gerne wisen

mfg

Credendo Vides


melden
Anzeige

Wächter

18.07.2005 um 08:18
Mein Lieblingswächter: Cerberus der dreiköpfige Hund :D

Und ich sah, und siehe! in der Mitte des Throns und der vier Tiere und inmitten der Ältesten stand ein Lamm wie getötet, und hatte sieben Hörner und sieben Augen, welches die in alles Land ausgesandten sieben Geister Gottes sind.


melden
274 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt
Anzeigen ausblenden