ockham
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dabei seit 2019
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Zur Erinnerung
um 18:28Hallo,
mir geht es heute darum Lösungen ersichtlich zu machen, doch Lösungen werden immer erst im Gesamtzusammenhang ersichtlich und für Lösungen im Gesamtzusammenhang, dafür würde ich sterben. Deswegen möchte ich über den Weg zum ersten Weltkrieg diskutieren, wie es zum versailler Vertrag kam. Wenn ihr den Weg zum zweiten Weltkrieg und den zweiten Weltkrieg selbst verstehen wollt, dann kann ich darüber, auf Nachfrage, gerne mal einen Blog aufmachen, da ich hier auf Allmystery schon eine Sperre einkassiert habe, weil ich mit KI in Archiven recherchiert habe bzw. dieses recherchierte hier im Forum reinkopiert habe. Dies werde ich, wenn überhaupt, natürlich nur in Absprache mit der Verwaltung machen, sofern es denn, von irgendjemanden, gewünscht ist. Wenn nicht, halte ich den Weg zum zweiten Weltkrieg und den zweiten Weltrkrieg kurz, da dieses Thema nichts mehr für schwache Nerven ist.
Mir geht es ganz zum Schluss darum, daran zu Erinnern, das man eine Lösung für den Frieden erst nach dem zweiten Weltkrieg fand und daran möchte ich im letzten Absatz einfach mal erinnern, warum es in dieser Lösung gegangen ist und worum es auch jetzt geht.
Aber fangen wir von vorne an.
Die Kriegsschuldfrage des ersten Weltkriegs lautet in der modernen Forschung (heute) weniger nach einer einfachen „Schuld“, sondern eher nach Verantwortung, Risikopolitik und Eskalationsentscheidungen. Es gibt viele Thesen, als belegt gilt, dass alle Großmächte zur Vorkriegsspannung bei trugen. Die alte Versailler Formel einer deutschen Alleinschuld gilt in dieser Form, in der modernen Forschung (heute) nicht als haltbar. Dass ist wichtig zu verstehen, um den Weg zum zweiten Weltkrieg verstehen zu können, da erst der Gesamtzusammenhang eine Lösung ersichtlich macht und für den Gesamtzusammenhang selbst (und die daraus ersichtliche Lösung) würde ich sterben. Aber bleiben wir erst mal bei der Zeit, vor dem ersten Weltkrieg.
Es gibt folgende verschieden Erklärungen der Historiker.
Präventivkriegsthese (den Gegner zuvor kommen).
Da alle Mächte aufrüsteten, wollte man den Gegner zuvor kommen
Weltmachtthese. (Griff nach der Weltmacht)
Schlafwandlerthese.
Die Schlafwandlerthese hat alle Mächte zusammen im Blick. Die europäischen Staatsmänner seien nicht bewusst und zielgerichtet auf einen Weltkrieg zugesteuert, sondern hätten durch Fehleinschätzungen, übersteigertes Sicherheitsdenken, Bündniszwänge, Nationalismus und riskante Entscheidungen eine Krise immer weiter eskalieren lassen. Sie handelten also wie „Schlafwandler“: nicht völlig ahnungslos, aber ohne das volle Ausmaß der Konsequenzen zu erkennen. Kurz gesagt: Der Krieg entstand nicht durch einen einzigen Masterplan, sondern durch eine Kette riskanter Entscheidungen vieler Akteuere, die die Gefahr unterschätzten oder falsch einschätzten.
Meine Meinung
Alle Mächte tragen Schuld am (ersten) Weltkrieg, weil alle Entscheidungen trafen, die zu einer Eskalation, zu einer Zuspitzung beitrugen. Man hat sich gegenseitig immer mehr eingekreist, fühlte sich immer mehr von den anderen bedroht, wollte womöglich den anderen zuvorkommen. Das gegenseitige Belauern, die ständige Angst führte dazu, dass man die Lage in allen Hauptstädten falsch einschätzte. Darum wurden falsche Entscheidungen getroffen. Irgendwann war es dann zu spät und die militärische Planung wurde wichtiger als politische Entscheidungen. Alle Mächte tragen Verantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Ab einen gewissen Punkt war es also nicht mehr möglich, den Krieg politisch zu stoppen, denn da griff schon die militärische Logik. Denn wenn A mobilisiert, dann muss auch B die Gewehre entsichern, weil man sonst keine Chance mehr sieht.
Meine ganz persönliche Meinung: Jeder wollte, irgendwann mal, vor dem ersten Weltkrieg der Geilste sein. Meine noch persönlichere Meinung: der Kampf um die dicksten Eier. Aber gut, weg von meiner Meinung.
Das Deutschland eine bedeutende Mitschuld zukommt, ist unter Historikern auch klar (Das Kaiserreich war kein Opfer)
Versailler Vertrag:
Beendet den 1. Weltkrieg und ist eine schwere Belastung für die Weimarer Republik.
Am 18. Januar 1919 treffen sich die Siegerstaaten des Krieges in Paris. Es handelte sich um einen Weltkrieg und deshalb nehmen an der Konferenz teil: Belgien, Bolivien, China, Kuba, Griechenland, Haiti, Liberia, Peru, Portugal, Siam und noch etliche Staaten mehr. Groß zu Sagen (die Entscheider) haben nur Großbritannien, Frankreich und die USA. Die Verlierer sitzen nicht am Tisch, mit diesen soll erst später verhandelt werden.
Um den Weltkrieg zu beenden werden schließlich zwischen den Siegermächten auf der einen Seite und Deutschland und seinen Verbündeten auf der anderen Seite insgesamt fünf Verträge geschlossen.
Der erste dieser Verträge, nämlich der, der das deutsche Kaiserreich betrifft, ist der versailler Vertrag, den die Siegermächte am 7. Mai 1919 den Deutschen übergeben.
Was steht in den Vertrag drin? Wichtig sind vier Punkte:
1: Entmilitarisierung
- keine schweren Waffen
- Armee auf 100.000 beschränkt
- Verbot von Wehrpflicht
- Linksrheinische Besetzung
- Entmilitarisierte Zone
2: Reperationen
- 132 Milliarden Goldmark
- Sachleistungen
3: Gebietsabtretungen
- Abtretung von Gebieten im Westen und im Osten
- Verlust aller Kolonien
4: Artikel 231 des Versailler Vertrages
Alleinschuld von Deutschland und seinen Verbündeten
Die Deutschen empören sich über die Bestimmungen des Vertrages, aber ganz so einfach ist es nicht, da die Regierung des Kaiserreiches die Leute schlicht und ergreifend angelogen haben, wie die Lage an der Front wirklich war. Obwohl schon lange feststand, dass der Krieg nicht gewonnen werden kann, hat man weiter vom bevorstehenden Sieg gesprochen. Die Bevölkerung hat die Niederlage nicht selbst sehen können. Es bildete sich daraufhin eine Legende, nämlich die Legende, das Heer sei im Felde unbesiegt gewesen und man hätte von hinten einen Dolch in den Rücken gestoßen, die Dolchstoßlegende.
Dass man jetzt die alleinige Schuld tragen soll, dass empört die Bevölkerung, sie empört sich über den Diktatfrieden, einen aufgezwungenen Friedensvertrag, der von der Siegerseite festgelegt wird. Einen ungerechten Friedensvertrag. Allerdings drohen die Alliierten Deutschland damit Deutschland zu besetzen, wenn der Vertrag nicht geschlossen wird. Und deshalb sieht die Mehrheit der Nationalversammlung auch keine andere Möglichkeit, als den Vertrag von Versailles zu unterschrieben. Zwar ist praktisch jeder Abgeordnete dagegen, die Schuld alleine zu übernehmen, aber man fürchtet, dass wenn man nicht unterschreibt, Deutschland von den Siegern zerteilt wird. Um das zu verhindern, ist man bereit, zu unterschreiben. Am 28. Juni 1919 wird also der Versailler Vertrag unterzeichnet. Und am 10. Januar 1920 tritt er in Kraft. Der Versailler Vertrag belastete die junge deutsche Weimarer Republik schwer und damit auch die junge Demokratie. Die Geschichtswissenschaft ist sich heute sicher, der missglückte Friedensvertrag von Versailles, hat den nächsten Krieg quasi begünstigt. Aber waren die Staaten, die in Versailles verhandelt hatten, dumm oder waren sie bösartig? Nein, waren sie nicht, schauen wir uns mal die Motive der Sieger an:
Motive der Siegermächte:
Frankreich
- Sicherheit vor Deutschland (Deshalb der Versuch, den Gegner zu schwächen wo es geht, kleiner machen, Deutschland soll keine Großmacht mehr sein)
Vereinigtes Königreich (Großbritannien)
- Gleichgewicht der Kräfte (Deutschland als Gegengewicht, geschwächt, aber nicht zu schwach)
Präsident der vereinigten Staaten
- Unzerbrechlicher Frieden (nicht durchgesetzt, nicht einmal vom Präsident selbst unterschrieben)
Umgang mit dem Vertrag
1926
Deutschland wird Mitglied des Völkerbundes
1930
Ende der Besetzung des Rheinlandes
1932
Ende der Reparationszahlungen
1938
die festgeschriebenen Grenzen werden verändert
und nach 20 jahren war der krieg wieder da
Die Frage die ich mir stelle, wie konnte Deutschland aufrüsten, um überhaupt in den zweiten Weltkrieg eintreten zu können? Die äusserst kurze Antwort: Der versailler Vertrag hat mehr Probleme geschaffen als gelöst und durch dieses „Probleme schaffen“ etwas fatales losgestoßen, man hat (abartige) Möglichkeiten gefunden, die man auch durchgesetzt hat. Wenn ihr mehr von diesen durchgesetzten Möglichkeiten wissen wollt, würde ich auf Nachfrage „vielleicht“ mir Mühe machen, dem nachzugehen um es niederzuschreiben.
Aber nun zu der Lösung, um diesen es mir seit Anfang an geht, also zum letzten Absatz:
Eine echte Lösung für den Frieden fand man erst nach dem zweiten Weltkrieg. Die deutsch-französische Aussöhnung und Einbindung der Bundesrepublik Deutschland in die europäische Union, die es damals noch nicht gab, dies hat sich mit der Zeit so entwickelt. In meinen eigenen Worten, Frieden hat man geschlossen, indem man Deutschland, mit der Entwicklung, in etwas größeres eingebunden hat und genau darum geht es auch heute noch, also darum, eingebunden zu werden und ums einbinden, für alle die es können. Genau dies dürfen wir nie vergessen.
LG
ockham
Quelle: MrWissen2go Geschichte | Terra X
mir geht es heute darum Lösungen ersichtlich zu machen, doch Lösungen werden immer erst im Gesamtzusammenhang ersichtlich und für Lösungen im Gesamtzusammenhang, dafür würde ich sterben. Deswegen möchte ich über den Weg zum ersten Weltkrieg diskutieren, wie es zum versailler Vertrag kam. Wenn ihr den Weg zum zweiten Weltkrieg und den zweiten Weltkrieg selbst verstehen wollt, dann kann ich darüber, auf Nachfrage, gerne mal einen Blog aufmachen, da ich hier auf Allmystery schon eine Sperre einkassiert habe, weil ich mit KI in Archiven recherchiert habe bzw. dieses recherchierte hier im Forum reinkopiert habe. Dies werde ich, wenn überhaupt, natürlich nur in Absprache mit der Verwaltung machen, sofern es denn, von irgendjemanden, gewünscht ist. Wenn nicht, halte ich den Weg zum zweiten Weltkrieg und den zweiten Weltrkrieg kurz, da dieses Thema nichts mehr für schwache Nerven ist.
Mir geht es ganz zum Schluss darum, daran zu Erinnern, das man eine Lösung für den Frieden erst nach dem zweiten Weltkrieg fand und daran möchte ich im letzten Absatz einfach mal erinnern, warum es in dieser Lösung gegangen ist und worum es auch jetzt geht.
Aber fangen wir von vorne an.
Die Kriegsschuldfrage des ersten Weltkriegs lautet in der modernen Forschung (heute) weniger nach einer einfachen „Schuld“, sondern eher nach Verantwortung, Risikopolitik und Eskalationsentscheidungen. Es gibt viele Thesen, als belegt gilt, dass alle Großmächte zur Vorkriegsspannung bei trugen. Die alte Versailler Formel einer deutschen Alleinschuld gilt in dieser Form, in der modernen Forschung (heute) nicht als haltbar. Dass ist wichtig zu verstehen, um den Weg zum zweiten Weltkrieg verstehen zu können, da erst der Gesamtzusammenhang eine Lösung ersichtlich macht und für den Gesamtzusammenhang selbst (und die daraus ersichtliche Lösung) würde ich sterben. Aber bleiben wir erst mal bei der Zeit, vor dem ersten Weltkrieg.
Es gibt folgende verschieden Erklärungen der Historiker.
Präventivkriegsthese (den Gegner zuvor kommen).
Da alle Mächte aufrüsteten, wollte man den Gegner zuvor kommen
Weltmachtthese. (Griff nach der Weltmacht)
Schlafwandlerthese.
Die Schlafwandlerthese hat alle Mächte zusammen im Blick. Die europäischen Staatsmänner seien nicht bewusst und zielgerichtet auf einen Weltkrieg zugesteuert, sondern hätten durch Fehleinschätzungen, übersteigertes Sicherheitsdenken, Bündniszwänge, Nationalismus und riskante Entscheidungen eine Krise immer weiter eskalieren lassen. Sie handelten also wie „Schlafwandler“: nicht völlig ahnungslos, aber ohne das volle Ausmaß der Konsequenzen zu erkennen. Kurz gesagt: Der Krieg entstand nicht durch einen einzigen Masterplan, sondern durch eine Kette riskanter Entscheidungen vieler Akteuere, die die Gefahr unterschätzten oder falsch einschätzten.
Meine Meinung
Alle Mächte tragen Schuld am (ersten) Weltkrieg, weil alle Entscheidungen trafen, die zu einer Eskalation, zu einer Zuspitzung beitrugen. Man hat sich gegenseitig immer mehr eingekreist, fühlte sich immer mehr von den anderen bedroht, wollte womöglich den anderen zuvorkommen. Das gegenseitige Belauern, die ständige Angst führte dazu, dass man die Lage in allen Hauptstädten falsch einschätzte. Darum wurden falsche Entscheidungen getroffen. Irgendwann war es dann zu spät und die militärische Planung wurde wichtiger als politische Entscheidungen. Alle Mächte tragen Verantwortung am Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Ab einen gewissen Punkt war es also nicht mehr möglich, den Krieg politisch zu stoppen, denn da griff schon die militärische Logik. Denn wenn A mobilisiert, dann muss auch B die Gewehre entsichern, weil man sonst keine Chance mehr sieht.
Meine ganz persönliche Meinung: Jeder wollte, irgendwann mal, vor dem ersten Weltkrieg der Geilste sein. Meine noch persönlichere Meinung: der Kampf um die dicksten Eier. Aber gut, weg von meiner Meinung.
Das Deutschland eine bedeutende Mitschuld zukommt, ist unter Historikern auch klar (Das Kaiserreich war kein Opfer)
Versailler Vertrag:
Beendet den 1. Weltkrieg und ist eine schwere Belastung für die Weimarer Republik.
Am 18. Januar 1919 treffen sich die Siegerstaaten des Krieges in Paris. Es handelte sich um einen Weltkrieg und deshalb nehmen an der Konferenz teil: Belgien, Bolivien, China, Kuba, Griechenland, Haiti, Liberia, Peru, Portugal, Siam und noch etliche Staaten mehr. Groß zu Sagen (die Entscheider) haben nur Großbritannien, Frankreich und die USA. Die Verlierer sitzen nicht am Tisch, mit diesen soll erst später verhandelt werden.
Um den Weltkrieg zu beenden werden schließlich zwischen den Siegermächten auf der einen Seite und Deutschland und seinen Verbündeten auf der anderen Seite insgesamt fünf Verträge geschlossen.
Der erste dieser Verträge, nämlich der, der das deutsche Kaiserreich betrifft, ist der versailler Vertrag, den die Siegermächte am 7. Mai 1919 den Deutschen übergeben.
Was steht in den Vertrag drin? Wichtig sind vier Punkte:
1: Entmilitarisierung
- keine schweren Waffen
- Armee auf 100.000 beschränkt
- Verbot von Wehrpflicht
- Linksrheinische Besetzung
- Entmilitarisierte Zone
2: Reperationen
- 132 Milliarden Goldmark
- Sachleistungen
3: Gebietsabtretungen
- Abtretung von Gebieten im Westen und im Osten
- Verlust aller Kolonien
4: Artikel 231 des Versailler Vertrages
Alleinschuld von Deutschland und seinen Verbündeten
Die Deutschen empören sich über die Bestimmungen des Vertrages, aber ganz so einfach ist es nicht, da die Regierung des Kaiserreiches die Leute schlicht und ergreifend angelogen haben, wie die Lage an der Front wirklich war. Obwohl schon lange feststand, dass der Krieg nicht gewonnen werden kann, hat man weiter vom bevorstehenden Sieg gesprochen. Die Bevölkerung hat die Niederlage nicht selbst sehen können. Es bildete sich daraufhin eine Legende, nämlich die Legende, das Heer sei im Felde unbesiegt gewesen und man hätte von hinten einen Dolch in den Rücken gestoßen, die Dolchstoßlegende.
Dass man jetzt die alleinige Schuld tragen soll, dass empört die Bevölkerung, sie empört sich über den Diktatfrieden, einen aufgezwungenen Friedensvertrag, der von der Siegerseite festgelegt wird. Einen ungerechten Friedensvertrag. Allerdings drohen die Alliierten Deutschland damit Deutschland zu besetzen, wenn der Vertrag nicht geschlossen wird. Und deshalb sieht die Mehrheit der Nationalversammlung auch keine andere Möglichkeit, als den Vertrag von Versailles zu unterschrieben. Zwar ist praktisch jeder Abgeordnete dagegen, die Schuld alleine zu übernehmen, aber man fürchtet, dass wenn man nicht unterschreibt, Deutschland von den Siegern zerteilt wird. Um das zu verhindern, ist man bereit, zu unterschreiben. Am 28. Juni 1919 wird also der Versailler Vertrag unterzeichnet. Und am 10. Januar 1920 tritt er in Kraft. Der Versailler Vertrag belastete die junge deutsche Weimarer Republik schwer und damit auch die junge Demokratie. Die Geschichtswissenschaft ist sich heute sicher, der missglückte Friedensvertrag von Versailles, hat den nächsten Krieg quasi begünstigt. Aber waren die Staaten, die in Versailles verhandelt hatten, dumm oder waren sie bösartig? Nein, waren sie nicht, schauen wir uns mal die Motive der Sieger an:
Motive der Siegermächte:
Frankreich
- Sicherheit vor Deutschland (Deshalb der Versuch, den Gegner zu schwächen wo es geht, kleiner machen, Deutschland soll keine Großmacht mehr sein)
Vereinigtes Königreich (Großbritannien)
- Gleichgewicht der Kräfte (Deutschland als Gegengewicht, geschwächt, aber nicht zu schwach)
Präsident der vereinigten Staaten
- Unzerbrechlicher Frieden (nicht durchgesetzt, nicht einmal vom Präsident selbst unterschrieben)
Umgang mit dem Vertrag
1926
Deutschland wird Mitglied des Völkerbundes
1930
Ende der Besetzung des Rheinlandes
1932
Ende der Reparationszahlungen
1938
die festgeschriebenen Grenzen werden verändert
und nach 20 jahren war der krieg wieder da
Die Frage die ich mir stelle, wie konnte Deutschland aufrüsten, um überhaupt in den zweiten Weltkrieg eintreten zu können? Die äusserst kurze Antwort: Der versailler Vertrag hat mehr Probleme geschaffen als gelöst und durch dieses „Probleme schaffen“ etwas fatales losgestoßen, man hat (abartige) Möglichkeiten gefunden, die man auch durchgesetzt hat. Wenn ihr mehr von diesen durchgesetzten Möglichkeiten wissen wollt, würde ich auf Nachfrage „vielleicht“ mir Mühe machen, dem nachzugehen um es niederzuschreiben.
Aber nun zu der Lösung, um diesen es mir seit Anfang an geht, also zum letzten Absatz:
Eine echte Lösung für den Frieden fand man erst nach dem zweiten Weltkrieg. Die deutsch-französische Aussöhnung und Einbindung der Bundesrepublik Deutschland in die europäische Union, die es damals noch nicht gab, dies hat sich mit der Zeit so entwickelt. In meinen eigenen Worten, Frieden hat man geschlossen, indem man Deutschland, mit der Entwicklung, in etwas größeres eingebunden hat und genau darum geht es auch heute noch, also darum, eingebunden zu werden und ums einbinden, für alle die es können. Genau dies dürfen wir nie vergessen.
LG
ockham
Quelle: MrWissen2go Geschichte | Terra X