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Frau Maria im christlichen Himmel installiert

29 Beiträge, Schlüsselwörter: Himmel, Christen, Maria, Christlicher Himmel
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Frau Maria im christlichen Himmel installiert

18.12.2004 um 14:56
@ Hi all

Im Konzil von Ephesos im Jahre 431 wird Maria als Mutter Gottes anerkannt.Sie erhielt den Titel Theotokos [Gottesgebärerin], betont wurde dabei die Jungfräulichkeit Mariens. "Eine jungfräuliche Geburt erscheint als Widerspruch, aber die Vorstellung überlebt in der christlichen Jungfrauengeburt. Hera und Aphrodite erneuern alljährlich ihre Jungfräulichkeit durch ein Bad in einer heiligen Quelle. Derselbe Doppelcharakter erscheint bei Artemis, die sowohl als jungfräuliche Jägerin als auch als Schutzgöttin der Kindsgeburt verehrt wird. Die Große Göttin ist jungfräulich im Sinne ihrer Unabhängigkeit von den Männern."1Maria sollte Jungfrau bleiben, aber keine Göttin mehr sein, dies war der wesentliche Unterschied: sie wurde symbolisch aus dem Bereich der Göttlichkeit verdrängt. Sie war keine selbständige Göttin mehr, sondern eine ancilla, die Magd des Herrn. "Jungfrauengeburten sind in der antiken Welt so bekannt gewesen, daß die prominentesten Patristiker Jesu jungfräuliche Geburt geradezu durch den Hinweis auf ähnliche Mythen propagierten.

Und obwohl die Katholiken Maria als die Mutter Jesu verehrten, sehen sie sie doch nie als selbstständig göttlich: wenn sie auch "Mutter Gottes" ist, so ist sie doch nicht "Gott die Mutter", im gleichen Rang wie Gott der Vater!

Die Einsetzung Marias als theotokos war eindeutig ein politischer Schachzug. Es galt, eine schwierige Aufgabe zu lösen, die darin bestand, die gewohnheitsrechte der 'heidnischen' Menschen in den Dienst der Kirche zu nehmen, ihre Rituale und Energien an die kirchliche Organisation zu binden, denn das orthodoxe Christentum mußte gegenüber den heidnischen Mysterienkulten konkurrenzfähig werden. Die Aufnahme Marias war auch die Folge des vehementen Beharrens einiger Gruppen, darunter "rein weibliche", die versuchten, Maria als Göttin neben oder an die Stelle Gottes zu setzen.Dies war einer der Hauptgründe, warum Maria integriert wurde, es gab dennoch langanhaltenden Widerstand, sie wurde angegriffen und nur unter theologischen Befürchtungen und Vorbehalten angenommen. Das hartnäckige Fortleben antiker Göttinnen und Götter im Christentum war evident. Es kam dem Christentum entgegen, daß sich bereits über einen längeren Zeitraum im religiösen Bereich ein Zug zum Monotheismus herausbildetet hatte, an diese Entwicklung konnte man anschließen und band die Verehrungen an eine Gestalt.

Wir sehen wie von Anfang an die Wieder-Einführung des Weiblichen in die göttlichen Gefilde ein rein politisches Kalkül beinhaltete, um die Massen zu befrieden, denn im realen Leben wurden zur gleichen Zeit gelehrte Frauen vernichtet, ihr Wissen einverleibt, entstellt oder verschwiegen. Die Verehrung der Muttergottheiten und der weiblich göttlichen Erscheinungen, die vielfältig waren, wurden gebündelt und auf die Marienverehrung übertragen, damit konnten breite Schichten der Bevölkerung angesprochen werden. Die Göttinnen dienten der Ikonographie der Muttergottes als Vorbild mit dem Unterschied, daß die Weiblichkeit und ihre Person aus dem Göttlichen gestrichen, ihre Leiblichkeit zum Werkzeug für die Menschwerdung Gottes wird. Maria wurde in den Götter Himmel aufgenommen ohne Göttin sein zu dürfen. Eine offensichtliche Ähnlichkeit im Status einer Göttin sollte vermieden werden.

Als die Theologen Mariens mögliche Rolle als himmlische Mutter neutralisierten, indem sie über ihre Rolle bei der Geburt Jesus stritten, bestanden noch viele Kulte von Muttergottheiten fort, zumindest auf einem volkstümlichen Niveau. Das gilt, vor allem für den Orient des Römischen Reichs, für Kybele, die "Göttermutter", ebenso wie für die Diana von Ephesos, die jungfräuliche Allmutter, deren Kult seinen Höhepunkt erst im 3. Jahrhundert n. Chr. erreicht hatte. Sie war eine mütterliche Instanz für Heil und Rettung ebenso wie Isis, die in Plutarchs Schilderung als "Gerechtigkeit, die, weil sie die Weisheit ist, in die göttlichen Dinge einführt", Züge der gnostischen Sophia trägt.

Die Siegel der Sophia werden auf eine neue weibliche Gestalt übertragen - auf Maria, die neue Königin des Himmels wie sie in der Bevölkerung gesehen wurde. Die Gottesgebärerin wird zum Sitz der Weisheit. In die Ikononographie aufgenommen wird die Figur der sedes sapientia, der "Thron der Weisheit" eine königinnenhafte Darstellung der Muttergottes. Mit einer Hand hält sie meist ein Rosen- oder Lilienzepter, umgeben vom Tempel der Weisheit mit sieben Säulen. Eine ihrer Tugenden ist die Gerechtigkeit. Die Aufgabe des Urteilens und des Zu-Gericht-Sitzens wie auch des Kampfes, zeigt sich an den Insignien Schwert oder/und Zepter. In der Folge werden viele Märtyrerinnen des Christentums mit Schwertern dargestellt werden: Das Schwert soll auch an die Tapferkeit erinnern, mit der sie ihren Glauben verteidigt hatten; hatten sie doch mit ihrer Zunge, wie mit einem Schwert, ihre Sprache eingesetzt und den neuen Glauben verteidigt und über die Zeiten hinaus einen Beweis geliefert für die Unverwüstbarkeit ihres Glaubens. [Daß sich im Gewand der Märtyrerinnen häufig weise Frauen, die noch heidnisch und in jedem Fall rebellisch dachten, verbargen, dürften viele Frauen im Mittelalter noch gewußt haben.] Das zweite Symbol ist die Krone, das Symbol, welches die Himmelskönigin Maria nun ziert. Ein unsichtbares Band zwischen weltlichen und geistigen Angelegenheiten war in diesem Symbol enthalten, welches zur Gerechtigkeit, zum "richtigen" Spruch, zum weisen Rat und zur weisen Wahl gehörte.

Die Signaturen der Sophia sind dabei nur teilweise auf Maria übertragen worden. Überbetont wurde die Mutterschaft. Dieses identifikatorische Potential sollte auch die Frauen von ihren bisherigen Tätigkeitsbereichen und ihrem Aktionsradius ablenken und ihnen innerhalb der Kirche einen eindeutigen Platz zuweisen. Auf der Suche nach einer passenden "Vorbildgöttin" bot sich Isis an, denn eine bedeutende Nahtstelle für das Anknüpfen an den Glauben an die 'Großen Göttinnen' ist das Thema der Mutterschaft Mariens.Isis war diejenige, von der gesagt wurde sie hätte das größte Identifikationspotential für Maria. Der Isiskult hatte zahlreiche andere weibliche Kulte in sich aufgenommen und beeinflußte nicht nur die griechische Welt. In Kleinasien, Athen, auf Sizilien, in Pompeji - von Alexandria bis Rom, und in vielen anderen Teilen Europas, standen ihre Heiligtümer. Anknüpfend an die Verehrung und an den Kult der Isis wird versucht, Maria an ihrer Statt einzusetzen.Manche der Isistempel, die am Ende des 4. Jahrhunderts geschlossen wurden der Tempel in Philä sogar erst im Jahre 560, wurden in Marienkirchen umgeweiht

Das Konzil von Ephesos tagte bereits in einer Marienkirche. Die allgemeine Marienverehrung wurde durch die Konzilsentscheidung sanktioniert und offiziell eingeleitet. Kyrill von Alexandrien legte auf dieser Versammlung die Grundlagen einer Marienmystik. Auf die Figur Mariens wurden Wunderkräfte und die Züge zahlreicher gestürzter Heil- und Schutzgöttinnen übertragen. Sie wird damit zur universalen Mutter und bindet Symbole und Attribute der vormaligen Göttinnen an sich. Heiligtümer und Tempel wurden zahlreich in Marienkirchen umgewandelt; dies geschah häufig in der Form daß eine Ikone Mariens in das Heiligtum gebracht wurde. Das Rezept, Maria als Stellvertreterin der weiblichen Kulte einzusetzen schien erfolgversprechend, sie wurde akzeptiert und die Verehrung konnte sich breit entfalten. Für die theologische Definition war eine Formel gefunden, Maria als universale Mutter auszustatten, nun mußte die Biographie einer realen Person nachgeholt werden. Die Nachkonstruktionen ihrer Biographie als heilige Person beginnen. Ikonen und Gewandreliquien werden dabei unabdingbar.

Gott wird Mensch in Christus: dafür wurde ein heiliger Leib benötigt, denn die Vorstellung, daß Gott aus sich gebiert mag wohl zu anmaßend geklungen haben und entbehrte jeder Grundlage einer kulturell-gesellschaftlichen Erfahrbarkeit.Wer konnte Jesus gebären, wenn nicht eine Frau? Und war dieses göttliche Kind gezeugt und war es zum Zeitpunkt seiner Geburt bereits göttlich oder nur im Fleisch geboren?Die Antworten auf diese Fragen wurden zum Anlaß für die Kirchenspaltung. Es ging entschieden um die Frage, bis zu welchem Grad die Göttlichkeit einer Frau zugelassen werden kann. Und inwiefern durch diese Verehrung die heidnischen Kulte im Bewußtsein der Menschen blieben.

War Maria nun selbstschöpfend - aus sich selbst gebärend oder nur Gefäß jener Göttlichkeit. Mit Maria wird sich das Bild der empfängnisbereiten Frau, die bereitwillig Gottes Willen [Form] in sich aufnimmt durchsetzen. Daß es dabei zu Verwirrungen kam, ist offensichtlich, hatten doch heidnische Kulte die göttergebärende Frau als parthenogen definiert - als aus sich selbst schöpfendes und daher heiliges Wesen. Dem Christentum konnte die Durchsetzung nur gelingen, indem es beide Konzepte vermischte und damit auch Verwirrung stiftete, daß Maria doch ohne leiblichen Mann ein göttliches Wesen zur Welt brachte. Was war nun Maria bloßes Gefäß, in das sich der logos spermatikos eingießen konnte oder selbstschöpfend - aus sich selbst zeugende Göttin? Die Spekulationen um die Schwängerung Mariens reichten von der Vorstellung, Gottes Samen sei im Schnabel der heiligen Taube befördert worden bis dahin, daß der Erzengel Gabriel den Samen aus seinem Mund brachte und durch eine Lilie gefiltert durch Marias Ohr in ihren Körper gelangte. Um dem Verdacht einer Parthenogenese zu entkommen, wird die Verkündigungsszene mit dem Engel eingeführt, die sich auch durchsetzte: die frohe Botschaft wird ihr durch einen angelos vermittelt. Ein magisches Wort, der logos mag dafür verantwortlich gewesen sein, daß Maria schwanger wurde. Die Phantasie aber sollte nicht mehr zur Ruhe kommen und entzündete sich in jeder Generation aufs neue, zu unglaublich war die Geschichte, um wahr zu sein.


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18.12.2004 um 16:18
Kannst Du mir mal erklären wo die ganzen Rechtschreibfehler hin sind?
Den Text kannst Du unmöglich selbst geschrieben haben...


Es lebe der Hedonismus...

Wenn ich schon schizophren bin, dann darf ich auch zwei Frauen haben!


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18.12.2004 um 16:18
Kannst Du mir mal erklären wo die ganzen Rechtschreibfehler hin sind?
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18.12.2004 um 17:21
@anychrist

Aus verschiedenen texten zusammen kopiert.Darf mann das nicht mehr???


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18.12.2004 um 17:50
Na dann schau mal in den Regeln nach...


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18.12.2004 um 18:40
@target
Der Grund warum das so gemacht wurde ist, dass der damalige Oströmische Herrscher ein starkes Jesubild brauchte, da er direkt mit Jesu (logos) in direktem Kontakt stand. Die Anerkennung Maria als "Gott-Mutter" und damit Jesu Mutter ist eigentlich nur Nebensache gewesen. Unser Jesu hier wurde nach dem Athanasischen Weltbild (basierend auf dem Johannesevangelium) "festgelegt". Hauptbestandteil dabei ist das Jesu ewig ist! =>Im Anfang war das Wort (logos (das Wort) -> bezieht sich auf Christus)... So und da Jesus Christus nun von Anfang an göttlich ist hatte das auch Auswirkungen auf Maria. Ihr Bild wurde umgestaltet, sie als Mutter Gottes - vielmehr als Empfängerin des Geistes Jesu, der ja schon immer da ist - anerkannt. Und Gott war in Einheit als gesamtes Gott-Vater, Gott-Sohn und nun auch Gott-Mutter. Dies ist das Bild, welches sich in unserer westliche Zivilistion nun etabiliert hat: Das Athanasische Weltbild. Jedoch wurde es im Osten abgelöst von einem andern Bild Jesu (und einem anderen Bild von Maria). Dieses war das Weltbild nach - verdammt Namen vergessen -, welches auf dem Markus-Evangelium basiert. Dieses weltbild (ähnlic mitd em heutigen Orthodoxen) hatte Maria noch nicht als Mutter Jesu in der Weise anerkannt wie es im Konzil von Ephesus gemacht wurde. Denn hier ist Jesus nicht ewig und bei seiner Geburt auch nicht heilig, weswegen Maria eine "normalere" Mutter war.

"Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für HUMOR fehlt." (J.E. Coleridge)


"Es ist weder Zukunft noch Vergangenheit, und man kann nicht sagen, es gibt drei Zeiten, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern... vielleicht muss man sagen es gibt drei Zeiten, die Gegenwart des Vergangenem, die Gegenwart vom Gegenwärtigen und die Gegenwart vom Zukünftigen... Die Gegenwart des Vergangenen ist Erinnerung, und die Gegenwart des Zukünftigen ist die Erwartung" (Aurelius Augustinus 354-430 v.Chr.)


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18.12.2004 um 18:44
Mist hab icgh doch glatt die Zusammenfassung vergessen!!!!
Also hier:
=> Unser Bild von Maria hatt sich irgendwie aus beiden zusammengesetzt. Nur der Marienkult im Mittelalter und die ehemalige Oströmische Kirche hat "Gott-Mutter" mit "Gott-Vater" gleichgestellt. Bei uns wurde "Gott-Mutter" vom heiligen Geist (Einheit "Gott-Vater" und "Gott-Sohn") abgelöst - oder besser gesagt übergangen. Maria ist "nur" noch eine der wichtigsten Heiligen.

"Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für HUMOR fehlt." (J.E. Coleridge)


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18.12.2004 um 18:45
Ja schön und gut,
aber Jesus Tochter Sarah und ihre Mutter (Jesus's Frau) Maria Magdalena werden von der Kirche nicht anerkannt und die verbreiter dieser Wahrheit als Ketzter hingestellt!

Gruß

TvT

"Wer sagt hier herrscht Freiheit der lügt,denn Freiheit herrscht nicht!"

Non mortem timemus, sed cogitationem mortis... [Nicht den Tot fürchten wir, sondern seine Vorstellung]


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18.12.2004 um 18:57
@theonlywarchief
Die Kirche let halt hinterm Mond. Sie sind einfach nicht in der Lage ihr Bild von Jesu zu ändern (vorallem net die katholische), da so ein Jesu nie und nimmer heilig sein könnte: Er würde ja nicht zu dem passen, was die Kirche predigt.... So zumindest der Papst....
Da frag ich mich doch: Wieso nicht??? Ist die Ehe und die Familie nicht heilig? Ist es nicht eines der Sakramente in der (katholischen) Kirche???

"Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für HUMOR fehlt." (J.E. Coleridge)


"Es ist weder Zukunft noch Vergangenheit, und man kann nicht sagen, es gibt drei Zeiten, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern... vielleicht muss man sagen es gibt drei Zeiten, die Gegenwart des Vergangenem, die Gegenwart vom Gegenwärtigen und die Gegenwart vom Zukünftigen... Die Gegenwart des Vergangenen ist Erinnerung, und die Gegenwart des Zukünftigen ist die Erwartung" (Aurelius Augustinus 354-430 v.Chr.)


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18.12.2004 um 19:13
@Schdaiff

Sehr gut argumentiert.Aber ich denke mit der heilungsprechung von maria wurden den alten göttinen das wasser abgegraben.Denn neben dem chtistlichen glauben das auf gott basiert können keine göttinen existieren.


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Frau Maria im christlichen Himmel installiert

18.12.2004 um 19:35
Hi@All !

"Ihr sprecht von den Toten und seht den Lebendigen nicht,
der vor euren Augen ist..."


Weder bei der wahren PERSON Jesu, noch bei Maria geht es um die
historischen Figuren aus Fleisch und Blut.
Die sind nur die Verkörperungen der ewigen GEIST-Wesenheiten,
die hinter den irdischen Figuren wirksam werden.

Und vom Ewigkeitsaspekt her betrachtet ist Maria nun mal Jungfrau, -
allein dem göttlichen WILLEN ergebene Gebärerin des GOTTes-Sohnes Jesu,
ohne fleischliche Gelüste oder Interessen bei der Empfängnis durch
"den heiligen Geist".

Aber wer das verstehen will, der muß aus dem Verstand heraus-
und selbst "in den GEIST" hineinkommen...

Möge DIE MACHT mit Euch sein ! Und :

"Hütet euch davor, über Dinge zu spotten, die ihr nicht versteht"

In liebevoller Hingabe an den EINEN gebiert sich der EINE wiederum liebevoll in uns.

"Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben !" P.Pilatus


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Frau Maria im christlichen Himmel installiert

18.12.2004 um 23:32
@MIKESCH
Wir reden doch net von der Realfigur Maria und Jesu... sondern davon was die Kirche aus ihr gemacht hat. (Also ich net...)


"Hütet euch davor, über Dinge zu spotten, die ihr nicht versteht"
Ich zeig dir mal was ich so über die Bedeutung Marias verstehe:
Zu der Betrachtung Marias sage ich hier nun mal das, was die Kirche sich mit der Jungfrauengeburt (in der heutigen) Zeit vorstellt:
1. Die Geburt Jesu ist völlig "unerotisch" (-> also kein Sex, sondern empfangen duch den heiligen Geist), sie ist "vergeistert" (-> d.h. es war eine Jungfrauengeburt). Maria ist ein begnadedes Menschenwesen, das Zeugniss nicht nur von Jesu wahrem Menschenschein gibt, sondern auch von Jesu Ursprung in Gott. Dadurch hatt Maria eine Bedeutung für die christliche Frömmigleit als Mutter Jesu, als Beispiel und Vorbild des christlichen Glaubens und als "Magnifikat" (was soviel heißt wie:"prophetische Zeugin der Großtaten Gottes").
2. Zum heiligen Geist: Er ist die wirkende Kraft, welche das Empfängnis Jesu speißt. Eine Personifiezierung des heiligen Geistes darf dadurch nicht sein. Er wird ja nicht mal in Gestalt einer Taube dargestellt (wie es bei markus der Fall ist, deshalb ist da Jesu ja auch menschlich und nicht göttlich bei der Geburt). Von dieser Wende in der Marienansicht habe ich je gesprochen: Das Athansische Weltbild hat das Bild der Maria verändert. Man kann das besonders an der Änderung in den Bibelabschriften bemerken:
-> In den älteren religiösen Texten(z.B. dem Symbolum Romanum) steht geschrieben: geboren aus dem heiligen Geist und der Jungfrau Maria.
-> In den neueren Fassungen steht: empfangen vom heiligen Geist [...] geboren aus [der Jungfrau] Maria.

Das Marienbild hat sich immer weiter entwickelt: Die Jungfräulichkeit der Maria ist heute ein Ideal. Viele sehen das übrigens als "sexuelle Verklemtheit der Kirche" (Hans Küng).

Übrigens wird die Gebnurt Jesu durch eine Jungfrau Maria in der Bibel kaum erwähnt.
-> Markus kennt die die Geburtsgeschichte gar nicht. Das Markusevangelium fängt mit dem Bekenntniss Johannes des Täufers an, worauf Jesu taufe folgt. Nun er nennt mal den Namen Marias als Jesu Mutter, aber das war alles. Übrigens hat Jesu 4 Brüder und ein paar Schwestern (es ist nicht überliefert wie viele): Ist das nicht der Zimmermann, Marias Sohn, und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern hier bei uns? Markus 6,7
Erst das Johannes-Evangelium (das älteste) berichtet ausführlich von Maria.
=> Das heißt Maria hat keinen historischen Hintergrund in dem Sinne, wie wir sie sehen.

Was bedeutet das für den (theologischen Sinn) der Jungfrauengeburt?
->Die Jungfrauengeburt ist kein biologisches faktum, kein realer Bericht, sondern eine Deutung von Wirklichkeit mit mithilfe eines Ursymboles: Mit Jesus ist durch Gott ein neuer Anfang gemacht worden. Dadurch ist die Wichtigkeit Jesu aus dem Handeln Gottes durch ihn zu verstehen und hat daher keinen historischen Bezug. Jesu ist ein Symbol ein Bild, dass jeder für sich selbst interpretieren kann, ein Vorbild für (Nächsten-)Liebe und Vergebung, ein Symbol für etwas, dass in unserer harten Welt so oft vermisst wird. Durch die Jungfrauengeburt aus Maria und durch Gott mit Hilfe des heiligen Geistes als wirkende Kraft, als Symbol der Einheit Gottes, Jesu und Maria (Gott-Vater, Gott-Mutter, Gott-Sohn) wird die Wichtigkeit und Heiligkeit Jesu unterstrichen.

Jetz sag ich nochmal:
Bei uns wurde "Gott-Mutter" vom heiligen Geist (Einheit "Gott-Vater" und "Gott-Sohn" und "Gott-Mutter" (das Gott-Mutter hatte ich vergessen, sry)) abgelöst - oder besser gesagt übergangen. Maria ist "nur" noch eine der wichtigsten Heiligen.
Dazu: Viele verstehn unter dem Heiligen Geist nicht mehr die ursprüngliche Bedeutung! Für viele ist das die Taube, welche auf Jesu bei seiner Taufe herabkommt, was aber eigentlich nichts damit zu tun hatt (wenn wir nach dem Athanasiusbild ausgehen, bei Markus ist das der Punkt an dem Jesus heilig ist)

So @MIKESCH jetzt sag nochmal ich hätte keine Ahnung von dem was ich hier sage.

"Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für HUMOR fehlt." (J.E. Coleridge)


"Es ist weder Zukunft noch Vergangenheit, und man kann nicht sagen, es gibt drei Zeiten, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern... vielleicht muss man sagen es gibt drei Zeiten, die Gegenwart des Vergangenem, die Gegenwart vom Gegenwärtigen und die Gegenwart vom Zukünftigen... Die Gegenwart des Vergangenen ist Erinnerung, und die Gegenwart des Zukünftigen ist die Erwartung" (Aurelius Augustinus 354-430 v.Chr.)


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19.12.2004 um 10:06
Hi@Schdaiff :

Ich hab nicht gesagt, Du hättest "keine Ahnung", -
sondern ich hab von dem gesprochen, "was ihr nicht versteht", -
zwischen "eine Ahnung haben" und etwas verstehen liegen Welten.

Es ist auch löblich, das Du dich kirchengeschichtlich und intelektuell so
ausführlich mit dem Thema beschäftigst !
Nur im Hirn wird das Rätsel um die Rolle der Jungfrau Maria nicht gelöst, -
wenn überhaupt, dann wird es im Herzen erkannt.

Dazu ist aber eine "herzliche" Beziehung zu Maria notwendig...

Das Bild Mariens hat sehr darunter gelitten, das die kath. Kirche
von ihren Mitgliedern verlangt, etwas einfach zu "glauben",
was sich dem intelekuellen Verstehen auf ewig entzieht.

Davon abgesehen ist Maria in den Evangelien nur eine Randfigur
und mein Lieblingssatz von Ihr ist :

"...auf Ihn hört !" bzw. "...Was Er euch sagt, das tut ! " ( in Bezug auf Jesus )

Und Jesus selbst sagt :

"Du sollst anbeten, den HERRN, deinen GOTT und IHM allein sollst Du dienen !"

"Du sollst den den HERRN deinen GOTT lieben,
- aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele,
mit deinem Verstande und all deiner Kraft"
Und :
"Liebe deinen Nächsten, wie (auch) Dich selbst !"

Schon Jesus versteht sich selbst nur als Mittler und Wegweiser auf GOTT
und Maria erst Recht "...sieh ich bin des HERREN Magd..."

Wer diese Wegweiser liebevoll annehmen kann,
"der wird nicht irre gehen",
aber das Ziel bleibt "der VATER" !

Allein durch wissenschaftliche "Erkenntnis" und intelektuelle Betrachtungen
kommt kein Mensch in das "Himmelreich" !

"In liebevoller Hingabe an den EINEN, gebiert sich der EINE
wiederum liebevoll in uns."


Wenn es Euch nicht möglich ist, Jesus und Maria einfach liebevoll
in euer Herz zu schließen, -
dann laßt sie doch wenigstens "in Frieden ruhen" !

Möge DIE MACHT mit uns sein !

MIKESCH

In liebevoller Hingabe an den EINEN gebiert sich der EINE wiederum liebevoll in uns.

"Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben !" P.Pilatus


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19.12.2004 um 11:02
@MIKESCH
Vielleicht dürftest du mitbekommen haben (wenn du einige Posts von mir gelesen hast), dass ich daran glaube, das Gott in allem ist. Dass wir Teil Gottes Seele sind, ein Puzzlestein im großen Ganzen des Weltprozessess. Das erstmal als Grundlage. Dann gibt es da noch Jesus desses Prinzipien (voralllem die Nächstenliebe) mir sehr wichtig sind und nach denen ich versuche zu leben. Er zeigt den richtigen Weg zu Gott. Und auch Maria hat eine Vorbidfunktion. Indem was sie sagt, indem was sie glaubt und indem wie sie lebte (einfach mal Johannesevangelium lesen). Diese beiden haben besondere Plätze als Vorbilder eingenommen, die uns zeigen wie ein Weg zu Gott aussehen kann. Denn es geht nicht nur um Liebe, es geht um unser tägliches Verhalten. Ob Maria nun Jungfrau war oder nicht, spielt dabei für mich keine Rolle. Werden wir ihre Prinzipien akzeptieren - verstehen (am besten ausleben), dann sind wir wahrlich "gut" und bereit für ein Leben im Himmelreich.

Nun habe ich sie damit friedlich ins herz geschlossen... Ich weiß es nicht... Aber eines weiß ich: Das Maria sehr wichtig für mich ist.

Wenn es Euch nicht möglich ist, Jesus und Maria einfach liebevoll
in euer Herz zu schließen, -
dann laßt sie doch wenigstens "in Frieden ruhen" !

Ich habe die ganze Zeit überhaupt nicht meine Ansicht über diese beiden mitgeteilt. Du konntest gar nicht wissen, wie ich mir Maria vorstelle. (Naja es kommt der Eindruck raus, dass ich mich damit gar nicht so befasst habe...)

Übrigens schöne Worte:
"In liebevoller Hingabe an den EINEN, gebiert sich der EINE
wiederum liebevoll in uns."


"Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für HUMOR fehlt." (J.E. Coleridge)


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19.12.2004 um 11:34
Target will mal wieder auf eine Provokation hinaus. Er kann nicht ohne.

vielleicht will er aber auch nur einen vorweihnachtlichen Religionsstreit entfachen
Feierst du kein Weihnachten? *g*

«wenn ich aus dem Haus gehe, langweile ich mich» CapaRezza


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19.12.2004 um 14:41
@MIKESCH

"Und Jesus selbst sagt :

"Du sollst anbeten, den HERRN, deinen GOTT und IHM allein sollst Du dienen !""

Dann stellt sich mir die frage warum dann jesus und maria angebetet werden?
Warum der der papst als glühende maria anhänger nicht gott anbetet sonder zu heiligtümer der maria fährt und sie anbetet.Er sollte doch ein beispiel für die christenten doch sein.


"...sieh ich bin des HERREN Magd..."

Diese aussage von maria bestätigt nur das sie nicht gott gleich ist sondern auch nur ein mensch vieleicht ein besonders gläubiger.Was mich zu der aussage leiten läst das früher mägde auch konkobienen waren.


"Nur im Hirn wird das Rätsel um die Rolle der Jungfrau Maria nicht gelöst, -
wenn überhaupt, dann wird es im Herzen erkannt."

Sory ich verehre nicht maria deswegen können mir nicht die geheimnisse um sie erschliesen.Aber ich kann mir von anderen meschen die vieleicht ihr geheimnis erkannt haben aufklären lassen.


"Wenn es Euch nicht möglich ist, Jesus und Maria einfach liebevoll
in euer Herz zu schließen, -
dann laßt sie doch wenigstens "in Frieden ruhen""

Wiso soll mann nicht die fehler der kirche ergründen.Darf mann sich nicht mit der christlichen theologie auseinander setzen.Ich versuche nur zu verstehen wer die personen jesus maria sind.Wer waren diese personen das uns die kirche erzählt wir sollen sie anbeten.Es ist nicht alles wahr was uns mal die kirche lehrte und diese fehler will ich erkennen.

Ich will dich nicht angreifen sondern ein dialog um die person maria führen.Damit ich vieleicht einiege meine vorurteile abbauen kann.


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19.12.2004 um 14:47
@Schdaiff

Ich wollte dir mal ein paar fragen um die person maria stellen.
Ich habe mal gelesen (ich weis leider nicht mehr wo) das maria vor der geburt jesus eine sekte angehörte oder war sie jüdisch???
Hatte maria mit der gemeinde von qumram was zu tun.So das sie schon eigentlich christlich war und deswegen von gott auserwählt wurde um jesus auf die welt zu bringen.


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19.12.2004 um 15:16
@target
Wie kann jemand christlich sein bevor Jesus Christus geboren wurde? *vogelzeig*

«wenn ich aus dem Haus gehe, langweile ich mich» CapaRezza


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19.12.2004 um 21:01
@target
Natürlich war sie Jüdin! Schließlich hat Herodes es ja geschaft die jüdische Religion in Israel nicht aussterben zu lassen (eine große Leistung von ihm). Ob Maria einer Sekte angehört hatte kann ich dir nicht sagen. Das ging sowieso nur mit dem Einverständniss ihres Mannes. Aber ich kann dir sagen welche (jüdischen) Gruppen es gab:
->Pharisäer: Eine Gruppe ganz frommer Gläubigen, welche die Thora ganz strikt befolgen. Maria wir dieser Gruppe wohl eher nicht angehört haben... Jesus jedenfalls erst recht nicht, denn er verstieß manche dieser Regeln. (Als er z.B. an einem Sonntag Datteln pflückt... Sonntags ist arbeiten verboten)
->Sadduzäer: Aus dieser Gruppe stammte Herodes (ja, er war Jude). es war vorallem die reichen Juden und herschenden Familien, welche dazu gehörten. Diese versuchten mit Rom einen Kompromiss zu schließen und sie haben es auch geschafft. Da Maria nicht wohlhabend war eher unwahrscheinlich, dass sie dazu gehörte.
->Zeloten: Einfache Rebellen, welche sich dem römischen Reich widersetzten.
->Essener/Essäer: Diese ist die interessanteste Gruppe, also werd ich dir mal nen schönene Link geben:
http://mypage.bluewindow.ch/Ahmet/bildung/esse.htm
Es wird vermutet, das Jesu Familie in Zusammenhang mit den Essenern steht.

Jesu Zeit war eine Zeit von großer Unruhe, da nach dem Tide Herodes die einzelnen Gruppen wieder ihre Streitigkeiten aufnahmen, nachdem dieser es geschaft hat die Lebensbedingungen und die Bedürfnisse der Israeliten zu befriedigen (vorallem Tempelbau). Keiner kann genau sagen welchen Weg Maria für sich gewählt hat. (Oder Joseph für sie) Man kann nur sagen: Sie war Jüdin.

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Frau Maria im christlichen Himmel installiert

19.12.2004 um 21:46
@Schdaiff

Danke für deine ausführungen und für den link.

Wenn maria und joseph den essener angehörten müssten sie ja jesus auch die regeln der essener beigebracht haben.Damit könnte man auch sagen das sie eigentlich die urchristen waren.Jesus hat ihre lehren angenommen und weiter endwickelt.Kann mann es auch so auslegen???


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20.12.2004 um 00:35
@andychrist

Duschreibst an TARGET:
<"Kannst Du mir mal erklären wo die ganzen Rechtschreibfehler hin sind?
Den Text kannst Du unmöglich selbst geschrieben haben... ">>

Ich aber sage Dir: "Wer von Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!"

DU hast noch nie kopiert, gelle!


@Schdaiff

<"Der Grund warum das so gemacht wurde ist, dass der damalige Oströmische Herrscher ein starkes Jesusbild brauchte, da er direkt mit Jesu (logos) in direktem Kontakt stand.">

Genau so wars. Um das zu verdeutlichen präsidierte der Basileus auf einem Thron, der neben einem höherpostierten stand auf dem eine aufgeschlagene Bibel plaziert war. Er, der Basileus, war nur Stellvertreter Christi.

hierzu:

<"1. Die Geburt Jesu ist völlig "unerotisch" (-> also kein Sex, sondern empfangen duch den heiligen Geist), sie ist "vergeistert" (-> d.h. es war eine Jungfrauengeburt).">

möchte ich bemerken, daß es zu der Zeit weniger um das "sexuelle" ging, als um die Tatsache, daß KEIN Gesalbter, Heros etc. OHNE Jungfrauengeburt ausgekommen wäre. Ob Herakles oder Alexander der Große - das gehörte sozusagen zum "outfit" solcher Personen und Götter.

@target

<"Aber ich denke mit der heilungsprechung von maria wurden den alten göttinen das wasser abgegraben.Denn neben dem chtistlichen glauben das auf gott basiert können keine göttinnen existieren. ">

Genau so ist es. Dem Kult der Isis (Osiris und ihres Sohnes des Horus), der in der Antike sich überall ausgebreitet hatte musste etwas gleichweriges entgegegesetzt werden.

oder um es mit MI'KESCH´s Worten zu verdeutlichen:

<" Weder bei der wahren PERSON Jesu, noch bei Maria geht es um die
historischen Figuren aus Fleisch und Blut.
Die sind nur die Verkörperungen der ewigen GEIST-Wesenheiten,
die hinter den irdischen Figuren wirksam werden. ">

und hierzu:

<"Und Jesus selbst sagt :

"Du sollst anbeten, den HERRN, deinen GOTT und IHM allein sollst Du dienen !""

Dann stellt sich mir die frage warum dann jesus und maria angebetet werden? ">

ist zu sagen, daß Jesus selbst die Anbetung ablehnte - jedenfalls tat er das in den FRÜHEN
Überlieferungen. Aber die siegreiche Kirche stellte je mehr die Endzeit und die Wiederkunft des Herrn auf sich warten ließ, den Aspekt der Vergöttlichung heraus.

im weiteren schreibst Du:

<"Ich habe mal gelesen (ich weis leider nicht mehr wo) das maria vor der geburt jesus eine sekte angehörte oder war sie jüdisch???
Hatte maria mit der gemeinde von qumram was zu tun.So das sie schon eigentlich christlich war und deswegen von gott auserwählt wurde um jesus auf die welt zu bringe">

Das meiste ist von SCHDAIFF schon beantwortet. Vielleicht noch das. Ja, Jesus seine Mutter, wie auch sein Bruder Jakobus scheinen Mitglieder einer Essener-Gruppierung (in dem Fall: Nazoräer - es gab deren mehrere) gewesen zu sein. Und durch seine Heirat mit Maria Magdalena aus dem Hause BENJAMIN verband sich wieder das Haus DAVID (Jesu Vorfahren) mit dem anderen wichtigen der alten "Häuser". Genealogisch-politischer Sprengstoff ...






Welches Muster verbindet den Krebs mit dem Hummer und die Orchidee mit der Primel und diese vier mit mir? Und mich mit Ihnen? (Gregory Bateson)


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