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Die Seele des Kriegers

67 Beiträge, Schlüsselwörter: Kshatriya
Hiroichi
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 15:45
Ich laß diesen text , und ich weiss nich wer ihn geschrieben hat.
vorab; Wer von euch fühlt sich davon berührt , und hat jemand die innere gewissheit eine kriegerseele zu haben?

Der Text;
Das Gesetz des spirituellen Kriegers
Der Krieger ist politisch nicht tätig und somit von Parteipolitik und
Glaubensbekenntnissen unabhängig. Die geistigen Angehörigen einer spirituellen Kriegerkaste, in der die heiligen überlieferten Rituale und Lehren Anwendung finden, haben sich von der Politik abgewandt und wahren einer innere Distanz zu dieser Gesellschaft und ihren Werten, sie weigern sich, ihr anzugehören. Diese Kriegerkaste ist eine asketische und opferbereite Kampfgemeinschaft, die ihre Zeit nicht mit Programmdiskussionen vergeudet, sondern in Übereinstimmung mit den himmlischen Mächten handelt. Eine Bewegung also, die vollkommen außerhalb der modernen Welt
steht. In heutiger Zeit ist es nicht möglich politisch zu arbeiten, da in dieser Arbeit kein höherer Sinn zu sehen ist. Als Staaten existieren nur noch Systeme, keiner verkörpert die Idee einer höheren Macht. Wahre Staatsführer, die sich auf den Willen einer ganzen Nation berufen können, gibt es nicht. Demagogen, Volkstribunen, Manipulatoren und Meinungsmacher bestimmen den Weg. Es gibt auch keine Parteien mehr, für die man sich schlagen könnte. Politische Tätigkeit ist zum würdelosen Handeln geworden.
Ein Staat, so wie wir uns vorstellen, gruppiert sich selbsttätig um eine höhere Idee und in hierarchischer Gliederung hat jeder Teil davon seine eigene Funktion. Die Menschen dieses Staates erkennen den Gesamtzusammenhang, die Kraft einer gemeinsamen Idee und werden sich freiwillig unterordnen. Das Staatsoberhaupt soll ein spiritueller Mittler zwischen dem Diesseits (Welt) und Jenseits (Überwelt), und oberster Richter sein. Der wahre Herrscher verkörpert also ständig jenes Leben, das "jenseits allen Lebens" ist. Der spirituelle Krieger gehört einem neuen Geistesadel an, der das Amt der Wächter bei der
Errichtung einer neuen Ordnung, des neuen Reichs, übernommen hat.
Der spirituelle Krieger fühlt sich berufen, die Verlorenen und Ahnenden zu suchen und das alte Wissen zu wahren. Es eröffnen sich für all jene Menschen reale Möglichkeiten, bei denen auf mysteriöse Art und Weise ein weit zurückliegendes Erbe wieder auftaucht und neu hervortritt, gleich einem Instinkt von einer anderen Rasse, die seit Jahrzehnten
verschwunden war. Der Sinn unseres Menschseins liegt darin, uns von den materiellen Gegebenheiten zu lösen und den spirituellen Anteil in uns zu wecken. Der moderne Mensch hat aber darüber hinaus auch die Beziehung zur Natur und den natürlichen Kreisläufen verloren. Wenn es auch unser Ziel ist, uns von den bloß erdgebundenen Zwängen zu lösen und uns dem Gesetz des Himmels zu öffnen, so soll dies doch in einer
Weise geschieht, die die Natur nicht vernichtet, sondern transzendiert.
Unverzichtbar sind für spirituelle Krieger die Tugenden von Ehre, Treue,
Pflichterfüllung, Wahrheit, Sitte, Zucht und Ordnung. Wer diese Voraussetzungen erfüllt und tätig vorlebt gehört zu uns - er ist ein Kshatriya, ein Krieger. Materialismus und Profitstreben sind dem Krieger fremd. Neid und Gier sind ihm Eigenschaften, die er nicht kennt. Er faßt das Leben als Lernen und Kampf auf. Der Krieger hält nicht Einzelpersonen die Treue, sondern einer Autorität geistiger Art. Er führt ein selbstbeherrschtes, einfaches und asketisches Leben, ein Dasein in Zucht und Pflichten.
Carlos Castaneda schreibt: "Ein Krieger ist immer bereit. Tatsächliche ein Krieger zu sein, ist nicht einfach der Wunsch, es zu sein, sondern ein endloser Kampf und eine Anstrengung bis zum letzten Augenblick seines Lebens."
Auf der Jagd nach Materialismus, Profit und Wohlleben hat der Mensch sein innerstes Wesen verraten. Anders der Ritter oder Krieger, der dem göttlichen Weg folgt. Dieser weiht sich nicht einer einzelnen Person sondern seinem Vaterland. In ihm ist noch eine Ethik, die sich durch Ehre, Wahrheit, Mut und Treue auszeichnet. Nur Krieger sind es, die dem "Dunklen Zeitalter" ein Ende bereiten können indem sie alles Übel vernichten.
Der Krieger greift zum Schwert, dem Sinnbild der Treue und der Ehre, die seine Seele und seinen Geist beherrschen.
Wie die Blume keine Leitsätze und Statuten braucht um leben zu können, sondern dem inneren Gesetz zufolge sich nach der Blume öffnet, so braucht auch eine spirituelle Kriegerkaste keine besonderen Statuten und Regeln. Es ist dieses innere Gesetz nach dem sich der Krieger richtet und das die geistige Gemeinschaft, zu der er sich zugehörig fühlt, zusammenhält. Außerdem ist jedes Nachahmen von Formen zwecklos, da es vom Wesentlichen ablenken würde.


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HiKO
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 15:47
Wer hat schon die "Gewissheit"? Kann man dass überhaupt wissen?


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Hiroichi
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 15:48
na sicher doch.^^
indem man seine seele studiert.@HiKO


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HiKO
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 15:49
@Hiroichi: Und wie stellst du dir das so genau vor? Einfach in sich selbst gehen?


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Hiroichi
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 15:51
naja ist keine einfache frage...
in sich selbst gehen ja....
Selbsterkenntnis , alles mit der zeit,und es offenbart sich einiges


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HiKO
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 15:51
Achaj... Definiere mal bitte deine Ansicht von Kriegerseele :ask:


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Hiroichi
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 15:53
ich denke das werde ich im laufe der tage machen, da ich selber das wesen der seele des kriegers begreifen möchte.
Eine direkte definition ist daher nicht möglich, ich definiere in dem ich geschichten schreibe..


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Hiroichi
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 16:02
Lege deine Angst ab!
Schaue nach vorn...
Bleibe nie stehen...
Gib auf und du wirst altern.
Zögere und du wirst sterben.
-Zangetsu-

Das laß ich zum ersten mal in nem profil von nem guten freund, und es hat sich tief in mir eingebrannt...


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wiccagirl
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 16:38
@Hiroichi
Siehst du dich selbst als so einen "Krieger"?


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Hiroichi
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 16:42
ja, @wiccagirl
Schon immer, noch bevor ich wirklich denken konnte ^^


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wiccagirl
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 17:00
@Hiroichi
Darf ich dich dann mal fragen was du so machst (Schüler, Azubi, Angstellter) und wie du diese Existenz als Krieger lebst? Also, ich meine heutzutage ist es ja schwer sich jenseits der Gesellschaft zu stellen und so gegen den "Strom zu schwimmen" - mich würde mal interessieren wie dein Alltag so aussieht. Erzähl doch mal!


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onehitwonder
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 17:13
@Hiroichi
Die Seele eines Kriegers ist immer ersichtlich an dem Zusammenhang des Scorpions in den Sternzeichen seines Geburtshoroskops. Die ersten ägyptischen Kriegerkönige nannten sich alle Scorpio und trugen den Gott Seth in ihren königlichen Zeichen, der selbst der Scorpion am Himmel ist. Aus diesem Scopion wurde, weil er ein all zu häßliches Tier war, der Adler, oft dargestellt mit einer Schlange, denn das Zeichen des Scorpion wird zusammen mit seinem mythologische verwandet Zeichen dem Schlangenträger gerrechnet. Die Römer hatten also somit den Adler als höchstes Zeichen des Kriegers in ihren Wappen. In dem Film "seasson of the witch" sieht man auf dem Schwert von Nicolas Cage, das das Schwert eines Kreuzritters darstellt, einen Adler der eine Schlange in seinem Greif trägt. Da in der Bibel der kabbalistischste Evangelist Johannes auch als Adler, ehemals Scorpion, dargestellt wird, wird somit klar, dass der geistige Krieger hier ein Schwert aus königlicher Kunst trägt, geschmiedet aus der Kunst und Wissenschaft der Hermeneutik der heiligen Zeichen des Tanach. So erklärt sich das Zusammenfallen von echtem Krieger und Krieger der königlichen Kunst der heiligen Zeichen in dem Orden der Tempelritter. Deswegen kann man in den original Quellen immer wieder davon lesen, dass viele der Tempelritter auch Priester waren.


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Sidhe
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 17:29
@Hiroichi


Hi,
ich kann Dir zwar nachfühlen, habe aber den Eindruck, daß Du das "kriegerische" zu sehr auf die körperliche und mentale Ebene verlagerst und die geistige dabei ein wenig außer acht läßt.
Ein wahrer Krieger bekämpft nur sich selbst und seine inneren Dämonen, damit er sich aus der Ebene des materiellen Krieges, also dem Festhalten an veralteten Strukturen, seinen Ängsten und Fehlern etc. mit der Zeit heraus auf die geistige Ebene transzendieren kann.
Dann wird das Schwert zur Feder und die Feder mag leichter sein, ist aber da sie als geistiges Prinzip gilt weitaus mächtiger, als ein materielles Schwert.
Denn der echte Krieger braucht kein Schwert, weil ihn einzig der Weg zur Erleuchtung interessiert, um eines Tages die Feder zu beherrschen, da das Wort eine größere Macht hat, als der materielle Kampf.

Um das zu verdeutlichen lasse ich Dir mal ein Zitat da:


“Das erste Ziel der Kunst des Schwertkampfes
ist die Einheit von Kämpfer und Schwert.
Wenn Schwert und Mensch eins werden,
wird selbst ein Grashalm in der Hand zur starken Waffe.

Das zweite Ziel der Kunst des Schwertkampfes
ist das Schwert aus der Hand zu legen.
Da man das Schwert auch im Herzen trägt,
kann man seine Feinde mit bloßen Händen besiegen.

Das höchste Ziel der Kunst des Schwertkampes aber ist,
sowohl auf das Schwert in der Hand als auch auf das im Herzen zu verzichten.
Im Herzen sollte man das Wohl der Welt haben.

Und das bedeutet nicht töten, das bedeutet Frieden.”


Natürlich ist dies direkt auf Kampfkunst bezogen und nicht auf ein ausschließlich spirituelles "Kriegerdasein", doch es wirken darin die gleichen Prinzipien.


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Pascoli
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 21:02
@Hiroichi
Hiroichi schrieb:Das Gesetz des spirituellen Kriegers
Der Krieger ist politisch nicht tätig und somit von Parteipolitik und
Glaubensbekenntnissen unabhängig. Die geistigen Angehörigen einer spirituellen Kriegerkaste, in der die heiligen überlieferten Rituale und Lehren Anwendung finden, haben sich von der Politik abgewandt und wahren einer innere Distanz zu dieser Gesellschaft und ihren Werten, sie weigern sich, ihr anzugehören. Diese Kriegerkaste ist eine asketische und opferbereite Kampfgemeinschaft, die ihre Zeit nicht mit Programmdiskussionen vergeudet, sondern in Übereinstimmung mit den himmlischen Mächten handelt. Eine Bewegung also, die vollkommen außerhalb der modernen Welt
steht.
Klingt ganz nach dem Rekrutierungstext für Al-Quaida
Hiroichi schrieb:Das Staatsoberhaupt soll ein spiritueller Mittler zwischen dem Diesseits (Welt) und Jenseits (Überwelt), und oberster Richter sein.
Also ganz wie das Mullahregime im Iran
Hiroichi schrieb:Unverzichtbar sind für spirituelle Krieger die Tugenden von Ehre, Treue,
Pflichterfüllung, Wahrheit, Sitte, Zucht und Ordnung.
Wie Sittenwächter in Saudarabien


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souljah
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 21:05
menschliche theorie über das spirituelle und spiritualität, passen nicht zusammen.


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Hiroichi
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 21:35
@onehitwonder
interessant , danke für deine mühe.

------
hallo @Sidhe
Find ich schön was du geschrieben hast.

Und im ganzen hast du mit allem recht.

"der größte krieger ist derjenige, der sich selber besiegt hat"

Und es stimmt.
Kämpfe ich gegen irgendjemandem oder irgendewas anderes, so kämpfe ich im grunde nur gegen anteile in mir selber.
aber irgendwie reicht es mir nicht nur das zu wissen.
In anbetracht meiner lage, sehe ich dass es da noch mehr gibt...^^

---

@wiccagirl
naja
das kann ich nich mal ebenso machen ^^


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Hiroichi
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 21:43
@Sidhe

ich kann Dir zwar nachfühlen, habe aber den Eindruck, daß Du das "kriegerische" zu sehr auf die körperliche und mentale Ebene verlagerst und die geistige dabei ein wenig außer acht läßt

ne ne, bezogen auf allen ebenen.^^
"Die Seele des Kriegers"


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Sidhe
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 21:43
@Hiroichi

Bin jetzt gleich weg, werde Dir beim nächsten Mal antworten. Bis dann.


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Hiroichi
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 21:44
^^


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zongo
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Die Seele des Kriegers

29.08.2011 um 23:18
@Hiroichi

Ohne Dein (religiöses?) Empfinden verletzen zu wollen, aber ganz ehrlich, ich halte den Text für grottenschlecht. Ja, ich fühle mich berührt, aber mehr als unangenehm. Der Verfasser beruft sich wahrscheinlich auf Carlos Castaneda, der ja auch zitiert wird. Informationen zu Castaneda findest Du z. B. hier:

Wikipedia: Carlos_Castaneda

Ich will aber nicht nur meckern, sondern auch versuchen, meine Meinung zu belegen. Der Text startet mit einem Rundumschlag gegen Politik und Politiker:
Hiroichi schrieb:In heutiger Zeit ist es nicht möglich politisch zu arbeiten, da in dieser Arbeit kein höherer Sinn zu sehen ist. Als Staaten existieren nur noch Systeme, keiner verkörpert die Idee einer höheren Macht. Wahre Staatsführer, die sich auf den Willen einer ganzen Nation berufen können, gibt es nicht. Demagogen, Volkstribunen, Manipulatoren und Meinungsmacher bestimmen den Weg. Es gibt auch keine Parteien mehr, für die man sich schlagen könnte. Politische Tätigkeit ist zum würdelosen Handeln geworden.
Das könnte man zwar durchaus differenzierter sehen, aber mit solchen Stammtischparolen hat man schon mal rund 70 % der Wahlberechtigten in der Tasche. Der Verfasser wird an dieser Stelle auf breite Zustimmung stoßen, was es ihm leichter macht, anschließend seine kruden Thesen zu verkaufen.
Hiroichi schrieb:Ein Staat, so wie wir uns vorstellen, gruppiert sich selbsttätig um eine höhere Idee und in hierarchischer Gliederung hat jeder Teil davon seine eigene Funktion. Die Menschen dieses Staates erkennen den Gesamtzusammenhang, die Kraft einer gemeinsamen Idee und werden sich freiwillig unterordnen.
Klar, so etwas gibt es. Nennt sich Ameisen- oder Bienenstaat. Wenn man eine Ameise oder Biene ist, kommt man damit wahrscheinlich gut zurecht. Schön wäre gewesen, wenn die "gemeinsame Idee" (Freibier für alle?) mal erklärt worden wäre.
Hiroichi schrieb:Der spirituelle Krieger gehört einem neuen Geistesadel an, der das Amt der Wächter bei der Errichtung einer neuen Ordnung, des neuen Reichs, übernommen hat.
Ein neuer Geistesadel .... neue Ordnung ... neues REICH ... hm ... warum kommt mir das nur so verdammt bekannt vor?
Hiroichi schrieb:Der spirituelle Krieger fühlt sich berufen, die Verlorenen und Ahnenden zu suchen und das alte Wissen zu wahren. Es eröffnen sich für all jene Menschen reale Möglichkeiten, bei denen auf mysteriöse Art und Weise ein weit zurückliegendes Erbe wieder auftaucht und neu hervortritt, gleich einem Instinkt von einer anderen Rasse, die seit Jahrzehnten
verschwunden war
Die Ahnenden zu suchen? Ich ahne was, aber sucht mich bitte nicht. Wenn es sich bei dem alten Wissen um das verlorene Keksrezept von Tante Hilde handelt: Das nehme ich gern. Bei dem Erbe müsste man erst mal schauen ...
Hiroichi schrieb:Unverzichtbar sind für spirituelle Krieger die Tugenden von Ehre, Treue,
Pflichterfüllung, Wahrheit, Sitte, Zucht und Ordnung
Tja, eigentlich ganz wertfrei. Leider wurden genau diese Begriffe von - Du weißt schon wem - pervertiert. Seither haben sie irgendwie ein "Geschmäckle". Was darf man sich z. B. unter "Zucht" und "Sitte" vorstellen?
Hiroichi schrieb:Er führt ein selbstbeherrschtes, einfaches und asketisches Leben
Harz IV Empfänger wären damit also grundsätzlich auch Krieger - wenn auch eher unfreiwillig.
Hiroichi schrieb:Auf der Jagd nach Materialismus, Profit und Wohlleben hat der Mensch sein innerstes Wesen verraten. Anders der Ritter oder Krieger, der dem göttlichen Weg folgt. Dieser weiht sich nicht einer einzelnen Person sondern seinem Vaterland. In ihm ist noch eine Ethik, die sich durch Ehre, Wahrheit, Mut und Treue auszeichnet. Nur Krieger sind es, die dem "Dunklen Zeitalter" ein Ende bereiten können indem sie alles Übel vernichten. Der Krieger greift zum Schwert, dem Sinnbild der Treue und der Ehre, die seine Seele und seinen Geist beherrschen.
Er weiht sich seinem Vaterland und greift zum Schwert? Ich habe es ja schon angedeutet, aber das klingt für mich schon sehr nach der braunen Eso-Ecke ...

Wie ist das mit dem Schwert übrigens gemeint? Ganz real? Oder doch mehr so metaphorisch?
Hiroichi schrieb:Wie die Blume keine Leitsätze und Statuten braucht um leben zu können, sondern dem inneren Gesetz zufolge sich nach der Blume öffnet, so braucht auch eine spirituelle Kriegerkaste keine besonderen Statuten und Regeln
Die Blume öffnet sich ggf. nach der Sonne, nicht nach der Blume. Und sie braucht keine Leitsätze, aber Wasser. Apropos Wasser: Ich könnte wetten, dass der Verfasser des Textes zwar Wasser predigt, aber Wein trinkt.
Hiroichi schrieb:Das Staatsoberhaupt soll ein spiritueller Mittler zwischen dem Diesseits (Welt) und Jenseits (Überwelt), und oberster Richter sein.
Das beste habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Das "Staatsoberhaupt". Merkst Du was? Wer das wohl sein mag? Gewählt wird er ja offensichtlich nicht. Vielleicht sähe sich der Verfasser gern in dieser Rolle? Ach ja, bei uns sind Exekutive, Legislative und Judikative aus gutem Grund getrennt; Staatsoberhaupt UND oberster Richter, so was gibt es nur noch bei ganz wenigen Despoten.

Auch wenn meine Kommentare zum Teil flapsig waren, ich will Dich nicht runtermachen. Ich kann verstehen, dass man gerade als Jugendlicher solche Texte ansprechend findet. Wenn man sie sich aber genauer anschaut, stellt man fest, dass es sich um eine Ansammlung von Worthülsen, garniert mit einem kräftigen Schlag brauner Soße handelt.

Wenn Du die Welt wirklich verbessern willst: Schau Dich doch mal bei den Zielen des Humanismus um, da kann man auch fündig werden. ;)

LG

Zongo


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