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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

11 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Traum in Farbe, Traum in schwarzweiß ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

28.04.2021 um 23:09
Fast alle meiner Träume sind in Schwarz/Weiß und in einer äußerst miesen "Filmqualität". Vergleichbar etwa den Filmen die vor 100 Jahren oder früher entstanden sind. Ich kann mich nur an wenige Träume "in Farbe" erinnern - was mich jedes Mal sehr beeindruckt hat.
Wie geht es den anderen?


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

29.04.2021 um 11:44
@Lupo54
Meine Träume sind in Farbe und sehr lebendig, dafür äußerst symbolisch und teils grausam. Blut & Gewalt sind immer wiederkehrende Themen.


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

29.04.2021 um 12:56
Meine sind sogar immer in 3D ;P

Gucky.


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

29.04.2021 um 13:35
Meine sind vom Bild her sehr real und meistens völlig unzusammenhängend.


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

08.05.2021 um 00:07
Ich träume nur sehr selten in schwarz-weiß. Wenn ich mich denn mal an meine Träume erinnere, ist es meistens wild durcheinander gemischter Unsinn ohne Zusammenhang, oder Ereignisse aus meinem Leben und/oder bekannte Orte werden miteinander vermischt und sind im Traum ganz anders als in der Realität, aber fast immer in Farbe. Alpträume jeglicher Art habe ich zum Glück äußerst selten.


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

08.05.2021 um 10:09
Meine Träume sind sehr lebhaft .
Es ist unterschiedlich ,es sind sowohl Farbe als auch schwarz weiß Sequenzen drin.
Voller symbolik und sehr mystisch wie Rätselhaft .
Ich liebe es zu träumen.


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

08.05.2021 um 12:33
Ich wage mal zu behaupten dass Träume keine Farbe haben, auch kein schwarz-weiss. Man sieht ja nicht wirklich beim träumen, deswegen kommen solche Eindrücke auch erst zustande wenn man drauf achtet oder irgendwie aufmerksam darauf wird.


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

25.07.2021 um 11:58
Ich kann mich seid ein paar Jahren gar nicht mehr an Träume erinnern! (Quasi das Gefühl gar nicht mehr zu Träumen)

Früher waren es aber meist Träume, in denen ich was verarbeitet habe, nur anders verpackt.


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

26.07.2021 um 21:19
Also, ich träume teils luzide, teils nicht, teils in natürlicher Farbe, teils monochrom, nie schwarz-weiß, manchmal ganze Tagesabläufe die realistisch sind (bis zum Grad dass ich nicht mehr sicher sagen kann ob es Traum oder Erinnerung ist, weil völlig banal und eben realistisch), teils ganze Familien"romane" mit Handlungen über Jahrhunderte und Generationen hinweg (mit Zeitsprüngen). Wie ein Buch, das ich aber nie gelesen habe.

Ich glaube, jeder träumt verschieden. Ich rede leider auch manchmal im Schlaf oder bewege mich/stehe auf. Wie peinlich das von außen aussieht, hat mir Gott sei Dank noch niemand offen gesagt. Aber deswegen habe ich schon öfter mal mit Menschen über Träume gesprochen, und da kamen immer unterschiedliche Berichte.


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

01.08.2021 um 13:00
Zitat von Lupo54Lupo54 schrieb am 28.04.2021:Fast alle meiner Träume sind in Schwarz/Weiß und in einer äußerst miesen "Filmqualität".
Ui! Sprich mal mit Deinem innerem Regisseur. Das geht ja gar nicht. :D

Meine Träume sind bunt, manchmal auch s/w (je nachdem, ob die Protogonisten aus dem echtem Leben oder aus alten Filmen entnehme), dreidimensional, Weitwinkel, Nahaufnahmen, Zoom, richtig fokussiert, Ton leider nur in Mono.

Die Themen sind vielfältig. Von Alltäglichen bis zur Spionage (ich denke, daran sind einfach FTV und Filme schuld). Albträume sind nie blutig, aber oft unheimlich, mit diffusen Angstzuständen, die sich aber auf eher alltägliche Situationen beziehen, wie zB die Bremse in einem beschleunigtem Auto nicht finden, oder ohne Wirkung durchtreten; in der Arbeit das Büro nicht finden oder noch nicht einmal das Stockwerk, ich traue mich aber nicht zu fragen.
Das mit dem Stockwerk stammt aus der Realität: Ich war mal in einem Gebäude beschäftigt, das mit dem Nachbargebäude baulich zusammen gelegt wurde. Nur waren beide Gebäude niveaumäßig unterschiedlich, dh, sie lagen um je einem halben Stockwerk auseinander. Verließ man Gebäude A im zweiten Stock, musste man nach dem Verbindungsgang ein halbes Stockwerk höher, um nach B zu gelangen (und umgekehrt dann tiefer). Das hat mich echt ein paar Monate lang geschlaucht (ich war nicht regelmäßig dort). Offenbar so sehr, dass es selbst heute noch nach Jahrzehnten (!) in meinen Träumen ab und an herum geistert.

Manchmal auch landschaftlich sehr schön - ich fahre dann durch unendliche landschaftliche Weiten, und manche Träume sind so lustig, dass ich hie und da auch vor Lachen aufwache.

Ich sehe und höre in meinen Träumen so gut wie am Tage, nur riechen und schmecken will nur höchst selten klappen. Ich erinnere mich daran, als Kind mal von meiner Lieblingslimonade geträumt zu haben, und konnte die einfach nicht schmecken! Das machte mich dermaßen wütend, dass ich deswegen mitten in der Nacht aufgewacht bin.

Allerdings bestehen meine Träume fast nur aus kurzen Sequenzen, die kaum zusammen hängen. Dieser Eindruck kann natürlich täuschen, und ich sehe einfach immer das Ende, das ich kurz vor dem Aufwachen noch bewusst mitbekomme. Die Träume selbst könnten unbewusst durchaus wesentlich länger ablaufen.
Ich bin fast immer die Heldin, die Alle und Alles rettet - falls es mir nicht vorher gelingt, rechtzeitig abzuhauen. ;)


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Träumen wir alle gleich? Oder gibt es Unterschiede?

31.08.2021 um 11:33
Genau genommen träumt niemand in Schwarz/Weiß oder Farbe. Unsere Augen "sehen" nichts im Zustand des Schlafes oder des Träumens. Alles ist nur eine Interpretation der Symbolik, die aus sich selbst heraus entsteht. Das Gehirn erzeugt die Symbole und interpretiert sie gleichzeitig. Es spricht quasi mit sich selbst. Auch Farbe, Helligkeit, Sättigung usw. sind nur Deutungen unseres träumenden Unbewussten.

Durch das Phänomen Qualia ist es also gar nicht möglich, dass wir alle gleich oder ähnlich träumen. Denn nicht nur sind all unsere Gehirne anders beschaffen, auch die Deutung von Wahrnehmungseindrücken läuft bei jeder Person anders ab, abhängig von individueller Vergangenheit (Erziehung, Erlebnisse), kulturellen Hintergründen, Erwartungen und Wünschen und unterschiedlichem reaktiven Verhalten. Das Gehirn ist extrem formbar. Alles, was durch die Sinne erfasst und im Gehirn erfasst wird, muss formatiert und de- und refragmentiert werden. Die gängige These in der Forschung, warum wir träumen, lautet daher, weil unsere Gehirne erfasste Reize und Erfahrungen neu verknüpfen muss, damit das Bewusstsein sie korrekt abrufen kann. Und weil laut Gesetze der Entropie niemals am gleichen Ort existieren können - jeder nimmt die Welt aus seiner persönlichen Position wahr - erfährt auch jedes Gehirn die Reize und Erfahrungen anders. Es spielen einfach zu viele Faktoren mit ein. Insbesondere auch, inwieweit eine Person bereit ist, die Reize bewusst wahrzunehmen. Demzufolge ist die Interpretation der Reize während des träumenden Selbstgesprächs des Gehirns bei jedem auch anders.

Der eine träumt in Farbe, der andere eben nicht. Aber all das ist kein Sehen. Das Gehirn glaubt nur zu sehen. Demzufolge kann man in einem luziden Traum das Gehirn dazu veranlassen, die Filter zu wechseln. Von Schwarz-Weiß auf Farbe. Von 240p-Auflösung auf hyperrealistisch, bis es sogar die normale Wahrnehmung des Alltags übersteigt. (Das bedarf aber langer Übung.) Auch andere Sinnesreize lassen sich im Traum so verändern.


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