Vor zwei Wochen habe ich einen Eintrag über das Goldene Zeitalter des Romanuniversums angekündigt. Dieser Eintrag folgt jetzt:

Das Goldene Zeitalter (2622-2798)

Allgemeines: Das Goldene Zeitalter wurde eingeläutet durch zwei Grundlegenede Neuerungen: Zum einen, durch einen Revolutionären Durchbruch in der Nanotechnologie, der die gesammte Vorstellung von Produktion revolutionierte. Zum anderen, war es die Erfolgreiche Entwicklung hochrelativistischer Raumfahrt, wodurch ein Austausch zwischen der verschiedenen Interstellaren Fraktionen möglich wurde.

Wirtschaft und Soziales: Da es möglich wurde, mithilfe selbstreproduzierender Prouktionsnanomaschinen jedes beliebige Gut binnen kürzester Zeit herzustellen, wurde es unnötig, Menschen für die Produktion einzuspannen, sodass diese sich anderen Dingen zuwenden konnten. Dadurch konnte jeder Mensch, unabhängig davon, ob er arbeitete oder nicht, jeden Lebensstandard genießen, den er wollte.(Abgesehen von Kunstgegenständen und Dienstleistungen, da diese prinzipiell nur duch Menschen verwirklicht werden können). Dies hatte zur Folge, dass sich die meisten Menschen entweder einem Leben frei von Verpflichtungen hingeben konnten, oder beschlossen, in Wissenschaft und Kunst tätig zu werden.

Wissenschaft und Kunst: Durch die stärkere Konzentration der Menschen auf diese Bereiche, und noch verstärkt durch den nun stattfindenden Austausch von Ideen und Innovationen zwischen den interstellar verstreuten Menschengruppen, erreichten Wissenschaft und Kunst eine Höhe, die nie vorher erreicht, und auch Jahtrhunderte nachher nicht übertroffen wurde.

Kolonisation: Die nun vorhandene Möglichkeit relativistischen Reisens führte auch zu einer neuen Welle interstellarer Kolonisation. Dabei führte die erhöhte Geschwindigkeit der Raumschiffe dazu, dass, im Gegensatz zur vorherigen Koloniesationswelle , bei dieser die neu gegründeten Kolonien relativ eng mit ihren Mutterkolonien verbunden blieben. Dies führte dazu, das sich drei interstellare Mächte herausbildeten: Die Terraner, die Eridaner, und die Cygnier.

Das Goldene Zeitalter in den verschiedenen Fraktionen: Auch, wenn das goldene Zeitalter eine der besten Epochen der Menschheit im 3. Jahrtausend war, und im großen und ganzen recht friedlich war, war es trotzdem nicht überall gleichlang und gleich ausgeprägt, ja manchmal gar nicht vorhanden:

Das goldene Zeitalter in der Union Eridanischer Systeme (2622-2786): Bei den Eridanern war das goldene Zeitalter am längsten und am ausgeprägtesten. Hier begann es auch, da beide prägenden Neuerungen hier stattfanden. Im Prinzip kann man sagen, das hier das goldene Zeitalter begann. Es fand sein Ende jedoch mit der Entsendung der eridanischen Kriegsflotte nach Sol, womit der terranisch-Eridanische Krieg begann.

Das goldene Zeitalter in der terranischen Föderation (2650-2798): Bei den Terranern war das goldene Zeitalter ähnlich ausgeprägt und lang, allerdings qurden die dafür wesentlichen Neuerungen nicht selbst gemacht, sondern von den Eridanern übernommen. Die Tatsache, das die Eridaner als erste in das goldene Zeitalter eintraten, und am stärksten davon profitierten, war jedoch ein herber Schlag für das terranische Selbstbewusstsein, und ist zweifellos einer der Umstände, die zum Terranisch-Eridanischen-Krieg führten. Dieser beendete schließlich auch das goldene Zeitalter für die Terraner, beginnend mit dem Beginn der eridanischen Invasion Sols im Jahre 2798.

Das goldene Zeitalter bei den Cygniern (2655-2678): Von allen Großmächten, war das goldene Zeitalter bei den Cygniern am kürzesten und auch am wenigsten ausgeprägt. So hatte die Cygnische Republik nicht die Möglichkeit, die Technologie für relativistisches Reisen von den Eridanern zu übernehmen. Das Cygnische goldene Zeitalter endete nach ziemlich kurzer Zeit, als 2678, nach gerade mal 23 Jahren, das Militär putschte, was erst zum langen und verherrenden cygnischen Bürgerkrieg und dann, ab 2705, zur Diktatur des Cygnischen Imperiums führte.

Das goldene Zeitalter in der Republik Tau Ceti (Nicht ausreichend ausgeprägt, um klare Jahreszahlen zu nenne): Ansätze des goldenen Zeitalters sind zwar auch in der Republik Tau-Ceti vertreten, aber es war nie auch nur halbwegs so ausgeprägt, wie bei den Eridanern, Terranern oder auch nur Cygniern. So fehlt das Element der interstellaren Kolonisation völlig, während zugleich die soziale Gleichheit dramatisch geringer ist, als bei den anderen Mächten. Ursache hierfür ist die enorme Korruption, die den größten teil des Wohlstandes an ausländische (Eridanische) Konzerne, einen kleinen Teil an die lokalen Mithelfer und gar nichts an das einfache Volk verteilte.

Das goldene Zeitalter bei Pocryon (nicht vorhanden): Bei der Kolonie Pocryon gab es nie auch nur Ansätze des goldenen Zeitalters. Grund dafür ist, das die ganze Kolonie von ihrer Gründung bis zum letzten bekannten Zeitpunkt in einem permaneten Bürgerkrieg liegt. Diese Tatsache verhinderte, in Verbindung mit dem fehlen irgendeiner Form von annerkannter Regierung, effektiv, das es zu irgendeiner Form von technologischer oder sozialer Weiterentwicklung kam, oder das irgendwer ernsthaftes Interesse daran gehabt hätte, diese zu Födern.

Das Ende des goldenen Zeitalters: Das Ende des goldenen Zeitalters wurde schließlich Hegemonieweit durch den Beginn des Terranisch-Eridanischen-Krieges gesetzt. Dadurch wurde schließlich das Eiserne Zeitalter eingeläutet.


Und hier noch der Wöchentliche Fortschrittsbericht: Ich stehe derzeit bei 146 Din-4-Seiten, also 292 Buchseiten. Damit habe ich in dieser Woche 7 Din-4-Seiten bzw. 14 Buchseiten geschrieben.