Für gesundes mentales und emotionales Wachstum brauchen wir eine sanfte, erfahrene und ausbalancierte Einstellung die unsere Extreme vermeidet. Werden wir arrogant oder selbstgefällig, so besteht das Gegenmittel darin, sich seiner eigenen Probleme und Leiden bewusst zu werden, um uns auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Fühlen wir uns jedoch überwältigt, mutlos, hilflos oder depressiv. Dann ist es wichtig an unsere positiven Eigenschaften oder Erfolge zu denken um der Seele einen Auftrieb zu geben.
Dalai Lama

Alte Helfer erkennen, Drehbücher und Zwanghaftigkeiten sehen, sich trotz der gespürten Gelebtheit, wahrhaftig und tief zu lieben, ist ein hohes Gut. Heraustreten aus dem Schatten der Illusionen, Beendigung des sich wiederholenden Leidens, Bewusstwerdung der Bedingtheit, sind wahre Lebensübungen. Freiheit ohne Freiheit, Frieden ohne Frieden, Liebe ohne Liebe, Dank ohne Dank, Gott ohne Gott, spüren das alles ein Teil vom Großen Geist ist, welch größtes Geschenk.
Sokaeiko

Der Erwachsene ist ein Mensch, der die Anmut, die Frische, die Unschuld des Kindes verloren hat, der keiner reinen Freude mehr fähig ist, der alles kompliziert, der in alles Leiden hineinbringt, der sich fürchtet, glücklich zu sein, und der darüber hinaus gleich wieder einschläft, wenn es einmal besser geht. Der Weise ist ein glückliches Kind.
Arnaud Desjardins

Was immer es an Freude gibt auf der Welt, alles entsteht aus dem Wunsch nach dem Wohl der anderen. Was immer es an Leiden gibt auf der Welt, alles entsteht aus dem Wunsch nach dem eigenen Wohl.
Shantideva

Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, wir von unserem Geist erschaffen. Auf jedes Wort, auf jede Tat, die durch einen reinen Gedanken hervorgebracht wird, folgt Freude, so wie dein Schatten dir folgt, untrennbar.
Buddha

Übe Dich in liebender Freundlichkeit, um Ärger zu überwinden. Liebende Freundlichkeit hat die Fähigkeit, Anderen Glück zu bringen, ohne etwas als Gegenleistung zu verlangen. Übe Dich in Mitfühlen, um Grausamkeit zu überwinden. Mit-Fühlen hat die Fähigkeit, Andere von ihren Leiden zu befreien, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Übe Dich inMit-Freude, um Hass zu überwinden. Mit-Freude entsteht, wenn wir uns an der Freude Anderer erfreuen und wenn wir ihnen Glück und Freude wünschen. Übe Dich in der Nicht-Anhaftung, um Vorurteile zu überwinden. Nicht-Anhaftung ist das offene, unvoreingenommene Schauen auf die Dinge; Schauen auf die Dinge, wie sie sind. Ich bin nicht unterschiedlich von allem Anderen. Verwerfe niemals eine Sache, nur um einer Anderen hinterher zu laufen. Ich nenne diese Vier die vier Unermesslichen. Übe Dich in ihnen und Du wirst eine erfrischende Quelle der Vitalität und des Glücks für Andere sein.
Buddhistische Weisheit

Im Buddhismus erkennt man das Schicksal, die Ursache und die Wirkung. Wir sollen aber den Kampf dagegen erklären. Wir sollen verändern, die Mitmenschen aus den Leiden helfen und sie auf den Weg zur Freude und Glückseligkeit führen. Das hat Kosten. Das erfordert großen Mut und energetisches Bemühen. Von diesem Geist sollen wir lernen und uns üben.Buddhistische Weisheit
Wenn der Wunsch nach Glück ausreichte, um es herbeizuführen, gäbe es keine Leiden, denn niemand sucht das Leid.
Dalai Lama

Wer etwas für einen anderen tut, darf sich nichts darauf einbilden oder selbstgefällig werden. Nicht um Belohnung soll es ihm gehen, nur eins: das Glück des anderen sei seine ganze Leidenschaft.
Buddhistische Weisheit

Wir sind alle gleich geboren in dem Sinne, dass wir alle Menschenwesen sind, die den gleichen eingeborenen Wunsch haben, Leiden zu vermeiden und Glück zu finden.
Dalai Lama

Wir hoffen, dass die Welt unbedingt die Erfüllung unserer Wünsche zulässt, und da das nicht der Fall ist, sind wir in den Fängen des Leidens. Unsere Suche nach dem Glück ist häufiger auf unsere Illusionen gegründet als auf die Wirklichkeit. Es ist müßig, zu versuchen, die Welt nach unseren Launen zu gestalten; wir müssen vielmehr unseren Geist transformieren.
Matthieu Ricard (* 1946)

Der Unterschied zwischen dem, was ist, und dem, was wir wahrnehmen, ist die Quelle aller Leiden.
Dalai Lama

Ich fühle das ein Mensch, dessen Handlungen darauf ausgerichtet sind, andere glücklich zu machen, sicherlich weniger Unglück im Leben erfährt - als jemand die dies nicht tut. Krankheit, hohes Alter, Missgeschicke und dergleichen treffen uns alle gleich. Aber die Leiden, die unseren inneren Frieden untergraben - Sorgen, Zweifel, Misserfolg - sind definitiv weniger.
Dalai Lama

Um andern durch unsere Worte und Taten zu helfen, ist es sinnvoll, eine Haltung des Mitfreuens für die Errungenschaften und das Glück der Anderen zu kultivieren. Diese Haltung ist ein wirksames Gegenmittel gegen den Neid, der nicht nur eine Quelle des unnötigen Leidens auf der individuellen Ebene ist, sondern auch eine Barriere gegen den Dialog darstellt.
Dalai Lama

Mitgefühl ist die Antwort des Herzens auf den Schmerz. Wir haben Anteil an der Schönheit des Lebens und am Ozean der Tränen. Das Leiden am Leben ist Teil unseres Herzens sowie Teil dessen, was uns miteinander verbindet. Es trägt eine Zärtlichkeit in sich, ein Mitgefühl und ein Wohlwollen, das alle Dinge umfängt und jedes Wesen berühren kann.
Jack Kornfield (* 1945)

Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, denen wir gestern nachgingen und unser gegenwärtiges Denken bestimmt unser Leben, wie es morgen sein wird. Die Schöpfung unseres Bewusstseins, das ist unser Leben. Spricht oder handelt darum ein Mensch mit unreinem Bewusstsein, folgt ihm das Leiden nach, so wie das Rad den Hufen eines Zugtieres folgt.
Buddhistische Weisheit

Der Buddhismus sagt, das nichts von Dauer ist, jeder Moment geht in einen neuen über. Das Leiden, das wir spüren, die Unbefriedigtheit, die Unzufriedenheit kommt nicht aus der Tatsache, dass man nichts festhalten kann, um es "ewig" an sich zu binden, sondern vielmehr aus der Tatsache, dass wir dies ständig versuchen. Dass nichts so bleibt, wie es ist, muss so sein, sonst gäbe es kein Leben, keine Evolution, kein Baby, das zu einem starken Mann wird, keine Blüte, die zur Frucht wird. Wenn wir akzeptieren, dass der Wandel dem Leben gleichgestellt ist, dass wir loslassen müssen, um etwas Neues zu bekommen, dann werden wir mit Ruhe und weniger Leiden durch unser Dasein gehen.
Buddhistische Weisheit

Verschließe nicht deine Augen vor dem Leiden und lasse dein Bewusstsein nicht für seine Existenz abstumpfen.
Buddha

Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.
Dalai Lama

Güte ist durch die Erkenntnis von den Schlacken der Leidenschaft geläuterte Liebe.
Buddha

Wahre Liebe bedeutet Weisheit. Man liebt einen anderen, aber am Ende geht oder stirbt der geliebte Mensch. Dann wehzuklagen und voller Sehnsucht an den Gegangenen zu denken, nach dem zu greifen, was sich verändert hat, ist Leiden, nicht Liebe. Wenn wir mit dieser Wahrheit ganz eins sind, nicht mehr verlangen, wird die Weisheit oder Wahre Liebe, die über das Verlangen hinausgewachsen ist, unsere Welt erfüllen.
Buddhistische Weisheit

Man könnte das Mitgefühl definieren als die Empfindung, dass das Leid des anderen, das Leid aller Lebewesen unerträglich für uns ist. Aufgrund wahren Mitgefühls wünschen wir uns, dem Leiden anderer ein Ende setzen zu können, und wir fühlen uns für die Leidenden verantwortlich.
Dalai Lama

Unser Eintauchen in die vier Paare von Gegenteilen - Lust und Schmerz, Verlust und Gewinn, Ruhm und Schande, Lob und Tadel - ist es, das uns am Leiden des Samsara festkleben lässt.
Pema Chödrön (* 1936)

Jeder Konflikt beginnt mit dem Gedanken der Angst, der Feindseligkeit und der Aggression, die im Geist mancher Menschen wuchern und die dann um sich greifen wie Feuer im trockenen Gras. Das einzige Gegenmittel gegen solche Abirrungen besteht darin, das Leiden der anderen in vollem Umfang in sich aufzunehmen.
Matthieu Ricard (* 1946)

Das Mitgefühl lässt sich zusammenfassend als ein gewaltloser, nicht angriffslustiger, nicht aggressiver Geisteszustand definieren. Es ist eine geistige Haltung, die mit einem Sinn für Engagement, Verantwortung und Respekt vor dem anderen einhergeht. In tse-wa, dem tibetischen Wort für Mitgefühl, klingt mit, dass man sich selbst gute Dinge wünscht. Es spricht also nichts dagegen, dass wir damit beginnen, diese Empfindung zu nähren, indem wir uns selbst wünschen, von allem Leiden befreit zu sein. Danach können wir diese Empfindung kultivieren, verstärken und auf die äußere Welt ausdehnen, so dass sie die anderen mit einschließt.
Dalai Lama

Wenn wir unser Vertrauen in uns selbst besser gelehrt und praktiziert würde, bin ich überzeugt, dass ein sehr großer Teil der Missetaten und des Elends, unter denen wir leiden, verschwinden würde.
Buddhistische Weisheit

Alllein sitzend, allein ruhend, allein umhergehend, frei von Trägheit; wer tiefe Einsicht in die Wurzeln des Leidens hat, genießt großen Frieden, wenn er in in Einsamkeit weilt.
Buddhistische Weisheit

Das Unglück, das uns heute widerfährt, ist die karmische, auf Ursache und Wirkung beruhende Vergeltung eines Unrechts, das wir anderen zugefügt haben. Unsere eigenen negativen Handlungen in der Vergangenheit schaffen die Bedingungen für unser jetziges Leiden. Wenn wir es uns recht überlegen, sind wir eigentlich diejenigen, die einem anderen schaden: Wer uns Leid zufügt, häuft unseretwegen negatives Karma an und legt damit die Grundlage für sein zukünftiges Leiden.
Dalai Lama

Wenn man seine spirituelle Praxis vertieft und den Schwerpunkt auf Mitgefühl und Weisheit setzt, begegnet man immer wieder dem Leiden anderer empfindungsfähiger Wesen. Und man entwickelt die Fähigkeit, es wahrzunehmen, darauf zu reagieren und tiefes Mitgefühl zu verspüren statt Apathie oder Ohnmacht.
Dalai Lama

Alles ist vergänglich und deshalb leidvoll.
Buddha

Es gibt viele verschiedene Arten Leid verursachender oder negativer Emotionen, zum Beispiel Hochmut, Arroganz, Eifersucht, Begierde, Lust, Starrsinn und so weiter. Zorn und Hass sind jedoch die schlimmsten Übel von allen, weil sie die größten Hindernisse für die Entwicklung von Mitgefühl und Altruismus bilden und die Tugenden und die Ausgeglichenheit einer Person zerstören.
Dalai Lama

Wir bemerken zudem, dass auch menschliche Wesen verschiedene akute Arten von Schmerz erleben. Da sie nicht in der Lage sind zu finden, was sie wollen, sind sie hasserfüllt und fügen einander Schaden zu. Sie leiden unter dem Schmerz, die schönen Dinge, die sie haben wollen, zu verlieren und mit den hässlichen Dingen, die sie nicht haben wollen, konfrontiert zu werden, sowie unter dem Schmerz der Armut.
Dalai Lama

Unsere Taten, Worte und Gedanken bestimmen unser Karma, mit anderen Worten, das Glück und das Leiden, die unser Los sein werden.
Dilgo Khyentse Rinpoche (1910 - 1991)