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Der Verlust von Mäusje und warum ich kein neues Tier möchte

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Der Verlust von Mäusje und warum ich kein neues Tier möchte

18.06.2026 um 16:43
Am 10. Oktober letzten Jahres hat mein geliebter Kater Mäusje seine Reise über die Regenbogenbrücke angetreten. Seit diesem Tag ist nichts mehr wie vorher. Mäusje war nicht einfach ein Haustier – er war mein Ein und Alles, mein Halt, mein Mittelpunkt. Sein Verlust hat eine Leere hinterlassen, die Worte kaum beschreiben können. Die Trauer begleitet mich jeden Tag, und sie ist tief und unglaublich schmerzhaft.

Seit seinem Tod werde ich immer wieder gefragt, ob ich mir nicht wieder eine Katze holen möchte. Viele meinen es gut, sie wollen trösten oder Hoffnung schenken. Doch diese Frage hat mich schon sehr oft sehr tief mitten ins Herz getroffen. Denn Mäusje kann man nicht ersetzen. Kein neues Tier könnte die Verbindung, die Liebe und die gemeinsame Zeit jemals auch nur annähernd berühren.

Ich habe lange darüber nachgedacht, warum ein neues Haustier für mich keine Option ist – nicht jetzt und wahrscheinlich auch nicht in Zukunft. Es sind viele Gründe: meine psychische Belastung, meine finanziellen Grenzen, die Verantwortung, die ich heute nicht mehr tragen kann, und die Angst, einem Tier nicht gerecht zu werden. Aber vor allem ist es die Liebe zu Mäusje, die weiterlebt und die keinen „Ersatz“ braucht.

Wer verstehen möchte, warum Mäusje immer mein Ein und Alles bleiben wird und warum ich kein neues Tier aufnehmen kann, findet meine ausführlichen Gedanken hier:

Quelle: Warum ich kein Haustier mehr bekommen kann


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Der Verlust von Mäusje und warum ich kein neues Tier möchte

26.06.2026 um 23:11
Ich verstehe dich. Auch für mich sind meine Tiere Familienmitglieder, und ihr Verlust tut sehr weh.

Es geht aber gar nicht darum, einen Tiergefährten zu ersetzen, sondern vielmehr darum, einem anderen armen Tier ein Zuhause zu geben.

Dass das unter bestimmten Umständen nicht möglich sein kann, wie du beschreibst, ist eine andere Sache. Wenn du das Gefühl hast, die Verantwortung nicht tragen zu können, dann ist es richtig - und durchaus verantwortungsvoll - sich das einzugestehen und auf ein Haustier zu verzichten.

Ich möchte dir aber trotzdem einen schönen Text von Margaret Trowton da lassen:

Das Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch' ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß,

die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebenden Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht: "Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!"

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus und gib' ihr meinen Platz.

Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.


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Der Verlust von Mäusje und warum ich kein neues Tier möchte

27.06.2026 um 17:42
@violetluna


Wir wollten auch nicht mehr, soviele verwilderte tierchen aufgenommen.
Mein Mann sagte schluß jetzt nach soviele jahre.

Trotzdem kam ein ältere verwilderte kater in unser Leben. Und was ist? das war wir nie wieder wollten, das sich das leben um dieses Tierchen dreht ;-)
Tut es aber.

Wir waren seitdem nicht mehr in urlaub. So sollte es eigentlich nicht sein.

Aber @p_gedankenwelt hat recht. Wenn was ist, wer pflegt den kater, es muss geplant sein-


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Der Verlust von Mäusje und warum ich kein neues Tier möchte

27.06.2026 um 22:21
Ach, ich weiß nicht... Mir ist es einfach wichtiger, Tiere zu haben als zu reisen. Ich reise gar nicht so gerne.

Aber so hat halt jeder Mensch seine Prioritäten.

Wir haben zum Glück eine wunderbare Tiersitterin. Manchmal ist es erforderlich, einige Tage wegzufahren.

Uns "passieren" unsere Tiere auch meistens. Die Schildkröten wurden uns in einer Plastikbox in den Garten gestellt und die Katzen sind meist von Kastrationsprojekten und konnten nicht mehr zurück oder sie sind krank bzw. behindert. Ich mache ja auch Palliativbetreuung/Sterbebegleitung von Katzen, meistens mit Krebserkrankungen.


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