Am 10. Oktober letzten Jahres hat mein geliebter Kater Mäusje seine Reise über die Regenbogenbrücke angetreten. Seit diesem Tag ist nichts mehr wie vorher. Mäusje war nicht einfach ein Haustier – er war mein Ein und Alles, mein Halt, mein Mittelpunkt. Sein Verlust hat eine Leere hinterlassen, die Worte kaum beschreiben können. Die Trauer begleitet mich jeden Tag, und sie ist tief und unglaublich schmerzhaft.

Seit seinem Tod werde ich immer wieder gefragt, ob ich mir nicht wieder eine Katze holen möchte. Viele meinen es gut, sie wollen trösten oder Hoffnung schenken. Doch diese Frage hat mich schon sehr oft sehr tief mitten ins Herz getroffen. Denn Mäusje kann man nicht ersetzen. Kein neues Tier könnte die Verbindung, die Liebe und die gemeinsame Zeit jemals auch nur annähernd berühren.

Ich habe lange darüber nachgedacht, warum ein neues Haustier für mich keine Option ist – nicht jetzt und wahrscheinlich auch nicht in Zukunft. Es sind viele Gründe: meine psychische Belastung, meine finanziellen Grenzen, die Verantwortung, die ich heute nicht mehr tragen kann, und die Angst, einem Tier nicht gerecht zu werden. Aber vor allem ist es die Liebe zu Mäusje, die weiterlebt und die keinen „Ersatz“ braucht.

Wer verstehen möchte, warum Mäusje immer mein Ein und Alles bleiben wird und warum ich kein neues Tier aufnehmen kann, findet meine ausführlichen Gedanken hier:

Quelle: Warum ich kein Haustier mehr bekommen kann