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Feindliche Aliens (à la Avatar)

26 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen Aliens Krieg Gewalt Kultur Genexport

Feindliche Aliens (à la Avatar)

05.09.2010 um 18:48
rahmspinat schrieb:Also echt, das hast du ziemlich böse ausgedrückt. Es könnte doch auch im Sinne beider sein, nicht zu kämpfen, sich kennen zu lernen; weil man ja nachdem man sie ausgesaugt hat, nicht mehr sagen könnte, ob man von ihren Erkenntnissen profitieren würde (ich denke da wieder an die Spanier in Mittalamerika, die alles als "Hexenwerk" verbrannt haben. Was da an Medizin und Technologie verloren gegangen ist mussten wir nachher wieder rausfinden, und haben es noch lange nicht beisammen.) Es würde beim Raub von Technologie auch viel zerstört, glaube ich. Sicher bin ich auf der Seite von uns Menschen, aber wenn es auf Kosten der wahrscheinlich bis dahin wichtigsten Entdeckung geht, dann lautet das Motto "Größtes Bemühen um Koexistenz".
Ich glaube nicht, dass es in unserem Sinne wäre, auch wenn es in unserer Natur liegt.
Klingt ja alles ganz interessant mit Koexistenz und so. Die Spanier haben auch vieles aus dem Glauben heraus vernichtet. Dieses Problem hat der westlich orientierte Mensch ja kaum noch. Eine Beziehung zu dieser Rasse aufzubauen, dauert lange, hat Hindernisse und würde uns am Ende vielleicht sogar noch durch Diplomatie bremsen. Mal davon abgesehen, dass so ein Volk, auch wenn man gute Kontakte zu ihnen hat, auch immer einen Konkurrenten und Risiko darstellt. Es gibt ja auch einen Grund warum sie uns unterlegen sind, warum uns also mit dieser Spezies die Zeit vergeuden.

Ich persönlich finde den Gedanken grausam. Aber die Frage was für die Menschen, für die Spezies selber, besser ist. Eine Koexistenz mit unterlegenen Völkern, oder das rauben deren brauchbaren Technologien und deren Rohstoffen.


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Feindliche Aliens (à la Avatar)

05.09.2010 um 19:53
@Strahlemann

Der Satz kann was (erinnert mich entfernt an den Sager von Agent Smith in der Matrix: "Der Mensch ist ein Virus", auch wenn ich es nicht so wie Smith sagen würde). Moosbrugger hat das in dem Interview mit der WeltOnline so ausgedrückt, wie ich es unterschreiben würde. Auch, dass wir das Leben auf der Erde nicht vernichten könnten - einerseits schlimm, dass wir überhaupt so einen Gedanken fassen, andererseits tröstlich, dass wir nicht die Nemesis des Lebens sind. Danke jedefalls für den Artikel!

@Silver.

Klar wäre der Konkurrenzdruck und -gedanke nicht von der Hand zu weisen, aber gerade wenn sie uns unterlegen wären, müssten wir verantwortungsvoll[er als bisher] handeln. Es wäre unermesslich schwierig, sich zu verständigen, du hast recht (sicher schwerer als in Avatar; das Beispiel bietet sich einfach an). Doch: weil du "vergeuden" gesagt hast... das ist eine Ansicht, die beinhaltet, dass wir überhaupt nicht profitieren könnten. Mein bevorzugter Ausdruck hierbei ist " Zeit verwenden" oder "aufwenden", aber nicht "veschwenden", weil auch, wenn wir von ihnen nichts lernen könnten, dann doch über sie. Was uns, IMHO, nicht davon abhalten würde, sie zu metzgen.
Wir könnten, auf deinen letzten Absatz bezogen, ja beides machen - ist trotzdem grausam, ja, aber sich Technologien aneignen ohne die Kultur völlig zu assimilieren (in Ermangelung eines deutschen Wortes, sry, also quasi verschmelzen oder einverleiben).
So wie mit nordamerikanischen Ureinwohnern, nur ohne die unrühmlichen Geschichten von Kavallerie, Feuerwasser und Grippe ;)


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Feindliche Aliens (à la Avatar)

06.09.2010 um 15:57
@rahmspinat
rahmspinat schrieb:Du sagst ja auch "das ist meine/ihre/seine/deine Katze" und nicht "die Katze, die sich mit X die Wohnung teilt".
Nein, das stimmt nicht ganz. Ich sage ja zum Beispiel auch mein Vater, nicht "der Mann der mich gemacht hat, welcher sich mit x die Wohnung teilt." Ich sehe Menschen als Tiere an, nicht als höhere Wesen, Tiere sind für mich mindestens genau so viel Wert wie Menschen, meistens sogar noch mehr und ich finde es sehr arrogant von Menschen sich einfach höher zu stellen. Wenn ich entscheiden müsste zwischen dem Leben eines Menschen und eines Tieres welches ihr als niederer einstuft, warum auch immer, welche ich retten sollte würde ich mich für das des Tieres entscheiden.


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Feindliche Aliens (à la Avatar)

06.09.2010 um 21:59
Es stimmt, denn ich habe absichtlich von einem Tier gesprochen.
Wie kann denn ein Tier mehr wert sein als ein Mensch?
Wenn mir jemand die Wahl lassen würde zwischen dem Leben meiner Katze und dem eines wildfremden Menschen, ich würde doch keinen Augenblick überlegen. Natürlich müsste der Mensch leben. Was heißt denn höher?
Ich schätze meine Spezies nun mal höher als andere, und das macht auch jedes Tier.
Du würdest dich also für ein Tier entscheiden.
Ich bin froh, dass keine größere moralische Entscheidung in der Welt unter deine Kompetenz fällt. Dich möchte ich sehen, wenn wer sagt: "Diese Kuh oder dein Vater." Was würdest du wählen? Natürlich.

Den Begriff Arroganz hast du etwas komisch benutzt. Du teilst den Dingen Werte zu, du sagst, meist ist dir ein Mensch weniger wert als ein Tier und bezeichnest deine eigene Art als arrogant.

Tiere, nehmen wir Wirbeltiere, unterscheidet untereinander weitaus weniger, als sich der Mensch vom Tier unterscheidet. Wie kannst du uns also auf einen gleichen Nenner bringen?


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Feindliche Aliens (à la Avatar)

07.09.2010 um 19:06
@rahmspinat
Glaub mir, ich habe gute Gründe Menschen nicht als höhere Wesen anzusehen als sie es sind, welche ich jedoch hier nicht breittreten möchte.
Natürlich würde ich mich für meinen Vater entscheiden wenn es darum geht. Aber das ist etwas anderes. Wenn es um irgendeinen fremden Menschen geht den ich nicht kenne und zum Beispiel "mein" Hund, ich würde nicht zögern meinen Hund zu retten.
Jeder Teilt Dingen Werte zu, aber ich gebe keinen Menschen einfach so, habe ich nicht einen sehr guten Grund dazu (so wie bei meinem Vater) eine höhere Stellung als einem Tier.


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masterpain
ehemaliges Mitglied

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Feindliche Aliens (à la Avatar)

07.09.2010 um 20:14
Hallöchen,
Ich glaub das weniger entwickelte Aliens echt froh sein können das wir sie noch nicht gefunden haben!
Was sich in Avatar zugetragen hat würde sich genau so in Wirklichkeit abspielen weil die Menschheit ihre Raffgier nicht kontrollieren kann.
Das mit den na vi (die Typen in Avatar) kann mann mit der Missionierung durch Religionsgemeinschaften vergleichen.
Im Film waren die den Menschen spirituell weit voraus, aber weil sie in einem Baum wohn(t)en sind sie unzivilisiert und brauchen Schulen und co.


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