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Die Geschichte der Dämonologie RSS

48 Beiträge, Schlüsselwörter: Geschichte, Dämonen

zur Rubrik (Mystery)AntwortenBeobachtenSuchenInfos

Seite 3 von 3 123
baal
ehemaliges Mitglied


   

Die Geschichte der Dämonologie

23.09.2005 um 14:52



@Appo

Hmm, dann mal los. Vielleicht steige ich später aufs Pferd...;)

Shai-Huludé....Shai-Huludé....Bial'kaifá!

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Chepre
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Die Geschichte der Dämonologie

23.09.2005 um 15:08

Apollyon
davon gehe ich aus das du den text kenst

aber ich bin mir sicher das die meisten hier nicht so informiert sind wie du

mfg

Credendo Vides
E nomine patre
et fili
et spiritu sancti


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starlight
ehemaliges Mitglied


   

Die Geschichte der Dämonologie

23.09.2005 um 19:41

Hallo,

eines dürfte klar sein - wer an Dämonen glaubt ist klar im Nachteil! Denn die Lehre von Dämonen schnürrt Menschen die daran glauben, nach und nach in ein Gefängnis der Angst ein. Dämonengläubige sehen sich umgeben von bösen Mächten, die ihnen und anderen Schaden zufügen wollen. Das religiöse Leben im Mittelalter nutzte diese Angst aus, indem es auf der einen Seite die Angst vor Dämonen schürrte und auf der anderen Seite die Erlöser- und Lichtgestalten der Bibel in den Himmel hob.

Der Gottesglauben in den Zeitaltern vor der Aufklärung in Europa, war nicht selten ein Angstglauben: 'Du bist umgeben von dunklen bösen Mächten, die Dir schaden wollen und deshalb mußt Du an Gott und Jesus glauben, denn das beschützt Dich.' In diesen Angstglauben paßte die Gestalt des Satan wie die Faust auf's Auge.

Heute, im Abstand und im Wissen der vergangenen Jahrhunderte, müssen wir erkennen, daß die meisten bösen Dinge nicht wirklich nur böse sind, sondern auch Anteile des Guten enthalten. Und das Gute ist nicht nur gut, sondern enthält auch böse Seiten. Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß. Sie ist farbig, voller Gradationen und Schattierungen.

Der Angstglauben der vergangenen Jahrhunderte ist ein Irrweg gewesen, weil er die Menschen zu Gefangenen eines religiösen Bekenntnisses machte und auf psychischen Zwängen beruhte. Wannimmer Menschen aufhören unvoreingenommen zu denken und Ängste/Zwänge ihr Leben zu bestimmen beginnen, beginnt ein psychisches Martyrium.

Der Angstglauben war die Basis für die Hexenverfolgung. Er machte den Zwang zur maßgeblichen Triebkraft ganzer Kulturepochen der Menschheit. Wir dürfen niemals mehr zulassen, daß ein Geister- und Dämonenglauben die Inhalte unserer kulturellen Entwicklung bestimmt. Es ist wichtig die Ideen der Aufklärung zu vertreten und weiter zu entwickeln.

SL

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Die Geschichte der Dämonologie

24.09.2005 um 20:28

@Starlight

eines dürfte klar sein - wer an Dämonen glaubt ist klar im Nachteil! Denn die Lehre von Dämonen schnürrt Menschen die daran glauben, nach und nach in ein Gefängnis der Angst ein.

Hm, das stimmt nicht unbedingt. Ich benutze mal bewußt eine andere Sprache als sonst: Wer gewisse Angstkomplexe verleugnet, beweist damit nicht, daß sie inexistent sind.

Wobei es hier nötig ist, die ganze Sache ohnehin anders zu betrachten- denn wer nicht an die Existenz solcher unterbewußter "Wesen" glaubt, macht dadurch ihre Realität nicht zunichte. Allerdings muß man sagen, daß bei einem geistig gesunden Menschen die Chance, daß etwas aus den tiefen seiner Unterbewußtseinsebenen hervorbrechen könne, außerordentlich klein ist.

Macht erhalten solche "personifizierten Angstkomplexe" erst durch eine entsprechende Veränderung des Bewußtseinszustands- der übrigens auch nötig ist, um sie spüren zu können, oder gar physisch zu sehen.


Ich gebe dir aber recht, teilweise nutzte man (und tut es noch) die Angst vor einem Teufel und seiner höllischen Dämonenschar um die Menschen gefügig zu machen. Dennoch sind schon seit alters her gewisse Erzählungen überliefert, die solchen Wesen eine reale Existenz eingestehen- nur eben meiner Meinung nach nicht in der Hölle, sondern quasi in uns (und aber auch wieder nicht)...

Naja, ist ein ziemlich weitreichendes Gebiet, obwohl man das zunächst nicht denken mag.



Gr,


A.

Gr,


A.


Bedenkt ihr alle, daß das Dasein reine Freude ist; daß all die Sorgen nichts als
Schatten sind; sie ziehen vorbei & sind getan; aber da ist das, was bleibt.


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samcrowley
ehemaliges Mitglied


   

Die Geschichte der Dämonologie

24.09.2005 um 22:31

@Polly

"die solchen Wesen eine reale Existenz eingestehen- nur eben meiner Meinung nach nicht in der Hölle, sondern quasi in uns (und aber auch wieder nicht)... "

Die Aussage gefällt mir schon ganz gut.



Wenn Freunde nicht mehr sind was sie mal waren,wenn sie dir nichts mehr geben,vergiß ihre Namen.Lieber Haß als gespielte Liebe!!

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Die Geschichte der Dämonologie

25.09.2005 um 02:26

DAS darf NICHT passieren:

Gr,

A.

Gr.

A.


...


;)




@ Samael

Ich meine, du kannst auch nicht wirklich von jemandem, der noch nie mit sowas zu tun hatte, eine objektive Meinung erwarten. Daß da erstmal alles als Humbug abgetan wird, ist ja klar.

Gr,


A.

Bedenkt ihr alle, daß das Dasein reine Freude ist; daß all die Sorgen nichts als
Schatten sind; sie ziehen vorbei & sind getan; aber da ist das, was bleibt.


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Die Geschichte der Dämonologie

28.04.2012 um 01:04

Wiederbelebungs versuch...

@Apollyon

Deine ausführung sind sehr interessant, daher würde ich mich freuen wenn es hier weiter ginge.
den leider habe ich in meiner Stadt nämlich nicht mehr die Möglichkeit an Bücher zu diesem Thema ran zukommen.



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