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Licht und Schall

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Licht und Schall


31.05.2010 um 23:05, in der Kategorie Technologie, keine Kommentare
Ich habe im Internet eine interessante Meldung gefunden.

Deutschen Wissenschaftlern ist es gelungen, die Informationsübertragung via Lichtfaser zu verbessern. Je größer die Entfernung, die die Information überwinden musste, um zum Empfänger zu gelangen, desto schwächer wurde das Signal.

http://idw-online.de/pages/de/news371901

Soll Licht als Übermittler von Nachrichten dienen, dann kann man auf die bewährten Instrumente der Nachrichtentechnik zurückgreifen:
Modulierte Lichtsignale wandern durch Glasfaserstrecken mit zwischengeschalteten Verstärkerstationen, die die durch Dämpfung schwächer gewordenen Lichtsignale wieder „auffrischen“. Schwieriger wird es, wenn das Licht selbst – genauer: seine Frequenz – die Nachricht ist und wenn diese Nachricht mit einer extremen Genauigkeit übertragen werden soll.
Dabei geraten konventionelle Verstärker an ihre Grenzen.
Eine dreiköpfige Forschergruppe in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hat hier nun die Lösung gefunden:
Sie nutzen stimulierte Brillouin-Streuung. Das heißt, sie schicken dem Signal-Licht sogenanntes Pump-Licht mit genau definierter Frequenz entgegen, das in der Glasfaser akustische Wellen (im Teilchenbild: Phononen) anregt.
An diesen akustischen Phononen wird wiederum das Pump-Licht gestreut, wobei die wenigen schon vorhandenen Signal-Photonen die Emission weiterer Signal-Photonen stimulieren.
So entsteht eine mittels Schallwellen in Gang gehaltene Photonen-Lawine, die die Frequenz-Information mit extrem geringen Verlusten bis ans andere Ende der Glasfaser bringt.
Auf einer Glasfaserstrecke von 480 km Länge haben die PTB-Forscher dies bereits nachgewiesen. Die relative Messunsicherheit, die sie erreichten, entspricht einer Sekunde in 16 Milliarden Jahren.
Jetzt sollen noch längere Glasfaserstrecken folgen. Die neue Technik vereinfacht den Vergleich von neu entwickelten optischen Uhren, deren hohe Frequenzstabilität mit den üblichen Verfahren der Zeit- und Frequenzübertragung über Satelliten schwer zu fassen ist.
Und selbst Anwendungen in der Radioastronomie erscheinen sinnvoll.

Und da sage noch einer Deutschland falle in der Forschung zurück... :D
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