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Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

11 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gedicht, Verstehen, Verständnis ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Seite 1 von 1

Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

17.05.2015 um 18:02
Hi.

Ich versteh einen Absatz nicht. Und möchte das in meinen Worten zusammen fassen. Bloß wie wenn ich's nicht checke. Daher wollt ich fragen ob jemand von euch es versteht. Ich kann ja mal sagen wie ich es wahrnehme.

"
Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt,
das von ihren Gesichtern träuft,
und haben sie nachts sich zusammengesellt,
so schaust du eine wankende Welt
durcheinandergehäuft.
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein
alle Gedanken verdrängt,
in ihren Blicken flackert der Wein,
an ihren Händen hängt
die schwere Gebärde, mit der sie sich
bei ihren Gesprächen verstehn;
und dabei sagen sie: Ich und Ich
und meinen: Irgendwen."

Ist es so, dass man da sagen will, dass Licht auf die Menschen scheint und sie schwitzen. Und wenn die Menschen sich zusammen tun, dass die Welt wackelt oder halt bebt oder so. Und dass deren Gedanken nur durch das Licht verdrängt werden. Und dass die Menschen sich nur durch Gestik verstehen.

das ist was ich verstehe. Obs richtig ist weiß ich nicht. Aber ich wollt halt mal fragen.

(Nein, ich übernehme nicht eins zu eins was ihr schreibt, für die die denken, ich würde das machen). Ich schreibe alles auf meine Art. Wenn ihr helfen könnt, top wenn nicht, dann ist auch gut.

Danköööö


Liebe Grüße


Ciaosen.


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17.05.2015 um 18:18
is richtig



ciaosen


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Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

17.05.2015 um 18:34
@achvonmirauus


Es zeigt die Illusion des Menschen auf.


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Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

17.05.2015 um 18:58
@keenan @SagopaKajmer

Donkschön.


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Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

17.05.2015 um 19:08
Das Gedicht von Rilke macht aber nur im Gesamten wirklich Sinn ;)
Rainer Maria Rilke: Menschen bei Nacht

Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.
Von deinem Nachbar trennt sich die Nacht,
und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.
Und machst du nachts deine Stube licht,
um Menschen zu schauen ins Angesicht,
so mußt du bedenken: wem.

Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt,
das von ihren Gesichtern träuft,
und haben sie nachts sich zusammengesellt,
so schaust du eine wankende Welt
durcheinandergehäuft.
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein
alle Gedanken verdrängt,
in ihren Blicken flackert der Wein,
an ihren Händen hängt
die schwere Gebärde, mit der sie sich
bei ihren Gesprächen verstehn;
und dabei sagen sie: Ich und Ich
und meinen: Irgendwen.
https://books.google.at/books?id=G9ESBwAAQBAJ&pg=PA18&lpg=PA18
http://gutenberg.spiegel.de/buch/rainer-maria-rilke-gedichte-831/19

Die Entfremdung (gegenüber dem Anderen wie auch gegenüber sich selbst) lässt sich durchaus auch erklären, dass Rilke dieses Gedicht in einer Großstadt geschrieben hat (Berlin 1899). Achte auf die Verstärkung dieser Entfremdung durch die zeitliche Situation Nacht.

@achvonmirauus

Interpretationsaufgabe für die Schule?


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Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

17.05.2015 um 19:17
@Narrenschiffer
hmmm, was hat aber die Großstadt mit der Entfremdung zu tun. Grade genau weils ne Großstadt ist würde ich glauben, dass die Menschen sich da eig. näher sind. Ooooder ist damit gemeint, dass die Stadt so groß ist, dass nicht jeder jeden kennt und somit die Entfremdung größer ist?


Aber hast mir schon weitergeholfen. Danke.


Naja, es ist ein Teil. Es ist eine Gedichtanalyse.


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Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

17.05.2015 um 19:39
@achvonmirauus

Ich vermute mal, es geht um die wachsende Desilliusioniertheit im 17. Jahrhundert in Preußen.


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Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

17.05.2015 um 19:45
Das erinnert mich an die schwarze Milch der Frühe.


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Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

17.05.2015 um 19:57
Zitat von achvonmirauusachvonmirauus schrieb:was hat aber die Großstadt mit der Entfremdung zu tun
Erste Zeile, die beiden letzten Zeilen (Gesamtgedicht).
Zitat von achvonmirauusachvonmirauus schrieb:Ooooder ist damit gemeint, dass die Stadt so groß ist, dass nicht jeder jeden kennt und somit die Entfremdung größer ist?
Könnte in diese Richtung gehen (siehe den Abschnitt über den Nachbarn bzw. wiederum die letzten beiden Zeilen).
Zitat von ISFISF schrieb:es geht um die wachsende Desilliusioniertheit im 17. Jahrhundert in Preußen
Öhm ... du jagst ihn hoffentlich nicht absichtlich in ein völlig falsches Jahrhundert ;)


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18.05.2015 um 10:35
Wann machst du deine Hausaufgaben endlich mal alleine? Deine Threads bestehen fast nur aus Fragen zur Schule -.-


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Ich versteh diesesn Absatz vom (philosophischen Sinn) her nicht.

18.05.2015 um 12:01
@löm hahaha ich hab alles allein gemacht. Trotzdem darf man mal fragen wenn man etwas nicht versteht. Bin ich allwissend? Nein.

Ausserdem hab ichs schon der Lehrerin geschickt und alles auf meine Art geschrieben. Also ganz ruhig.

Und nein, nicht nur aus Verständnisfragen, sondern auch andere.


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