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Autobahnphantom Österreich

70 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord Autobahn

Autobahnphantom Österreich

04.01.2018 um 22:59
Pinus_Nigra schrieb:Der war auf jeden Fall nicht so pleite und kaputt, dass er nicht Auto fahren oder sich die Waffen auf dem Schwarzmarkt besorgen konnte.
Zumindest wird er wohl mit einem Auto unterwegs gewesen sein. Ob es sich dabei um das eigene oder ein geliehenes gehandelt, sei mal dahingestellt. Wenn geliehen, wäre das möglicherweise ein Ansatzpunkt.
Pinus_Nigra schrieb:Der Geschäftsmann aus Honkong, in einem Auto mit niedeländischen Kennzeichen, auf dem Weg nach Rumänien, lässt mich an Drogen und Geld denken. Und vielleicht ist genau das dem Täter durch den Kopf gegangen. Geld & Drogen. Ich fürchte, dies war der Fehler seines Lebens.
Daran hab ich auch schon gedacht. Allerdings war der Chinese ja gar nicht in den Niederlanden, wenn ich das richtig im Kopf habe. Das konnte der Täter natürlich nicht wissen. Die Frage ist, ob es sich dabei um den gleichen Täter handelt. Ich bin mir da gar nicht so sicher. Ist aber mehr ein Gefühl.


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05.01.2018 um 09:48
Ich persönlich glaube nicht daran, dass der Mord am Geschäftsmann das Werk des Autobahnphantoms war, vorallem weil davor und danach keine weitere Tat dem Täter zugeordnet wird.

Nachdem es in Österreich einige Morde in der chinesischen Schleppermafia gab (Bsp.: Chen Donghua), halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass dieser Geschäftsmann ebenfalls in kriminelle Kreise verwickelt war. Vielleicht wussten Gegner, dass er sich an dieser Raststätte aufhielt (weil sie ihn verfolgten?) und räumten ihn dann einfach aus dem Weg oder sie suchten bei ihm etwas. Warum nehme ich sonst den Koffer mit und stelle ihn hinter eine Lärmschutzwand? Gab es überhaupt Zeugen?


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05.01.2018 um 10:10
Barakuda schrieb: Vielleicht wussten Gegner, dass er sich an dieser Raststätte aufhielt (weil sie ihn verfolgten?
Der Mann hat sich nicht an einer Raststätte aufgehalten, sondern laut Aktenzeichen an einem "kleinen, unbeleuchteten Parkplatz in der Nähe von Ybbs".

Ein wesentlicher Unterschied.
Ebenso wie alle anderen Opfer. Keiner der Überfälle war auf einer Raststätte, sondern alle fanden auf einem Parkplatz statt.
Vielfach wird hierfür auch die Bezeichnung Rastplatz verwendet.

Der Unterschied zwischen Rastplatz (Parkplatz) und Raststätte dürfte doch bekannt sein, nehme ich an.


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05.01.2018 um 10:22
@Casa_blanca

Da fällt mir ein Sprichwort ein: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Danke für die Richtigstellung meines Fehlers, dennoch bin ich der Meinung, dass genau das meine These eines Treffens noch mehr unterstreicht, denn ein kleiner, unbeleuchteter Parkplatz ist definitiv zu jeder Zeit unfrequentierter als der Parkplatz einer Raststätte, de facto es gibtweniger Leute die etwas sehen oder hören könnten.


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05.01.2018 um 10:52
Barakuda schrieb:dennoch bin ich der Meinung, dass genau das meine These eines Treffens noch mehr unterstreicht,
Tut leid, aber genau diese These halte ich für sehr weit hergeholt. Der Mann kam ja aus Richtung Salzburg. Im Jahr 1996 hat es zwar schon Mobiltelefone gegeben, aber das war - so glaube ich zumindest - noch das legendäre C-Netz. Wie sollte der großartig ein Treffen auf der Autobahn auf einem der vielen Parkplätze arrangieren, da hätte er schon gründliche Ortskenntnisse haben müssen.

Zudem denke ich, dass beide Überfälle auf der Westautobahn auf das Konto desselben Täters gehen, nur mit dem Unterschied, dass der erste Überfall auf die Frau im LKW auf der Richtungsfahrbahn nach Linz war, also auf der anderen Seite.

Nicht jeder, der aus China kommt, gehört der Mafia an. Es gibt auch ganz seriöse Geschäftsleute unter denen^^

Nein, ich halte ihn für ein Zufallsopfer.


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05.01.2018 um 17:19
Casa_blanca schrieb:Im Jahr 1996 hat es zwar schon Mobiltelefone gegeben, aber das war - so glaube ich zumindest - noch das legendäre C-Netz.
Laut einer bekannten Enzyklopädie ist das D-Netz in Deutschland 1992 in den Regelbetrieb gegangen.

In Österreich war das 1993 als E-Netz (das D-Netz entspricht dem analogen C-Netz).

Das gab es also schon. Allerdings wohl bei weitem noch nicht so verbreitet, wie heute. Mein Vater hat sein erstes Mobiltelefon um die 1996 von seiner Firma bekommen. Wie es mit dem Roaming in den 90ern aussah, kann ich allerdings nicht sagen.


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Pinus_Nigra
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05.01.2018 um 19:18
http://azxy.communityhost.de/t484495350f354157108-LGK-Niederoesterreich-FF-Autobahnphantom-Wien.html
7.März 1996, Parkplatz bei Ybbs
Ein chinesicher Kaufmann wird kaltblütig erschossen (schläft in seinem Auto). Ist sofort tot. Der Täter nimmt den Koffer des Opfers mit und versteckt ihn danach hinter einer Schallschutzwand.
Barakuda schrieb:Warum nehme ich sonst den Koffer mit und stelle ihn hinter eine Lärmschutzwand? Gab es überhaupt Zeugen?
Warum nehme ich dem Opfer etwas weg und verstecke es hinter einer Schallschutzwand?

Vielleicht hat er diesmal eben nicht nur ein paar Hunderter abgegriffen, sondern etwas viel Wertvolleres oder Geld in so großer Menge, dass er es schlecht transportieren konnte, ohne aufzufallen.

Könnte ja sein, sein Fahrzeug war ein Motorad oder Fahrad, dann wäre es etwas schwieriger mit dem Transport gewesen. Er brauchte etwas, womit man auf Fahrrad, Mofa oder Motorad etwas unverdächtig abtransportiern kann.

Er kann zwar die Rastplätze an der Autobahn beraubt haben, dazu muss er aber nicht auf der Autobahn gefahren sein. Es gibt immer auch Zubringerstraßen, Wald und- und Wiesenwege.

Vielleicht war es war nicht sein Fahrzeug, sondern geliehen oder ein Firmenfahrzeug, das er noch abgeben musste. Da kann man ja auch nicht einfach mit Aktentasche herumspazieren.

Egal, vielleicht hat er die Beute zwischengelagert und sie kurz drauf mit einem anderem Fahrzeug abgeholt. Ohne die verräterische Aktentasche.

Vielleicht hat er aber auch damit gerechnet, dass nach dem Auffinden des Toten, die Hölle los ist und Kontrollen stattfinden. Und er dann mit Aktentasche?
Casa_blanca schrieb:Nicht jeder, der aus China kommt, gehört der Mafia an. Es gibt auch ganz seriöse Geschäftsleute unter denen^^
Das stimmt. Es ging darum, was er für Gedanken gehabt haben könnte. Was der Mann letzendlich war ... Bleiben wir eher bei Geschäftsmann.


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06.01.2018 um 02:11
@Pinus_Nigra
Ich frage mich dabei immer noch nach den Grund, den Koffer hinter einer Lärmschutzwand abzustellen bzw. gerade hinter dieser.

Ich hatte vor einiger Zeit mal gefragt, was sich hinter dieser Lärmschutzwand befunden hat. Klar, wahrscheinlich eine Siedlung, denn ansonsten stellt man ja keine solche Wand in den seltensten Fällen auf. Ich habe mich auch die ganze Zeit schon gefragt, warum man sich so sicher ist, dass man der Koffer von der Autobahnseite aus dort abgestellt worden ist. Ich nehme mal an, weil er hinter dieser Tür gestanden hat. Auf dem Seitenstreifen anzuhalten ist ja nicht gerade unauffällig. Mir wäre das zu auffällig, wenn ich mal so an den letzten Winter denke, als ich nachts auf der Autobahn Richtung Dortmund liegen geblieben bin. Viele haben aufgeblendet und einmal hat sogar die Polizei angehalten. Ich hätte da zuviel Angst, dass sich da einer das Kennzeichen notiert hätte.

Unauffälliger wäre das Abstellen von der anderen Seite in der Nacht, z.B. mit einem Fahrrad. So einen Aktenkoffer kann man so ja relativ problemlos transportieren.


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03.03.2018 um 00:38
ich kannte den fall schon von alten xy beiträgen. durchaus interessant und seltsam, vor allem für österreichische verhältnisse.

@Barakuda

also schließt du dies nur daraus, dass das ipfer ein geschäftsmann war. das dies nicht das phantom war?!?


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Pinus_Nigra
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04.03.2018 um 21:05
Barakuda schrieb am 05.01.2018: dennoch bin ich der Meinung, dass genau das meine These eines Treffens noch mehr unterstreicht, denn ein kleiner, unbeleuchteter Parkplatz ist definitiv zu jeder Zeit unfrequentierter als der Parkplatz einer Raststätte, de facto es gibtweniger Leute die etwas sehen oder hören könnten.
Mag sein. Was hat den chinesischen Geschäftsmann derart sicher sein lassen, dass er sich in einer derartigen Gegend schlafen legt. Der muss schon sehr vertraut haben, wenn er sich mit einen Menschen verabredet hat.

Der das Phantom sein kann, oder auch nicht.


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