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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

50 Beiträge, Schlüsselwörter: Angststörungen, Verhaltensstörungen
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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

18.11.2014 um 11:43
@z3001x
z3001x schrieb:Bei Leuten, die Wahnvorstellungen haben, sollte man mMn nicht versuchen, ihnen den Wahn auszureden, oder ständig darauf hinzuweisen, dass das nicht normal ist, sondern sie lieber im Wahn "begleiten" und auch inhaltlich darauf eingehen, soweit möglich.
Das kann ich bestätigen.
So wie sie hineingefunden haben (in den Wahn), finden sie auch wieder hinaus.
Wenn so jemand vor etwas Angst hat z.B., was sonst keiner sieht, geht es für denjenigen nicht weg, wenn man ihm sagt, es existiert nicht. Man kann aber, wenn man ihn ernst nimmt, ihm helfen damit umzugehen, und zwar genau innerhalb der Logik des Wahns.
Wie du auch hier schreibst, nur etwas anders, denke , du meinst das..
z3001x schrieb:Ständig gesagt zu bekommen, man sei nicht normal ist, ist quälend und führt bei manchen dazu, dass sie eine "doppelte Buchführung" anlegen, also einfach die Anteile, von denen sie merken, dass sie als irritierend wahrgenommen werden, nicht mehr kommunizieren. Dadurch wird das nur unzugänglicher, was die Heilungsaussichten negativ beeinflusst.
__________________________________________________________________
z3001x schrieb:Wir hatten so eine Erkrankung in der Familie und mein Eindruck ist, dass es am besten ist, zu der Person nett zu sein und geduldig und möglichst oft, da zu sein. Also eien Atmosphäre der Geborgenheit aufzubauen, eigentlich ganz banal. Kommt natürlich drauf an, worum es sich dreht.
In einem Wahn ist man quasi völlig abgeschnitten von seinen Mitmenschen und in einer eigenen Welt. Geht wohl auch mit Isoliertheitsgefühlen einher.
Da hilft dann schon menschlicher lieber Kontakt.


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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

18.11.2014 um 11:49
@waterfalletje
waterfalletje schrieb:Sie gehen davon aus, das der psychisch erkrankte mensch im grunde auch in eine umgebung sein kann wo eigentlich der andere erkrankt ist.

Also im grund merh oder weniger der falsche behandelt wird.
In einer Gruppe oder Familie ist es meist das sensibelste Mitglied, was Schwingungen auffängt und dann über Psyche oder Körper "nach aussen" an seine Mitmenschen transportiert.
Auf jeden Fall hinschauen, nicht ignorieren, wenn einem so etwas begegnet.
Sollte es allerdings zu belastend werden und man selbst darunter zu leiden, hat man auch die Pflicht sich selbst gegenüber, sich um sich zu kümmern. Denn sonst hilft man in kürzester Zeit gar niemand mehr, sondern benötigt selbst Hilfe.


@OrdoXeno


:)


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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

18.11.2014 um 12:00
@Reflexion


Diese Isoliertheitsgefühlen sind oft schutzgefühle. man wills sich schutzen und andere.

Es geht dabei auch um loslass prozesse.

Nur alles so einfach mal lolassen da muss reflektiert werden, und genau das macht ein erkrankte sehr viel. Die eigene gefühle geben ein recht der verstand auch, nur man hinterfragt auch was mit der andere ist, oder umgebung.
Und kämpft im grunde der kampf seines lebens ;-)

So würde mir berichtet.


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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

18.11.2014 um 13:18
waterfalletje schrieb: Nur alles so einfach mal lolassen da muss reflektiert werden, und genau das macht ein erkrankte sehr viel. Die eigene gefühle geben ein recht der verstand auch, nur man hinterfragt auch was mit der andere ist, oder umgebung.
Und kämpft im grunde der kampf seines lebens ;-)
ja so in etwa wurde es auch mir zugetragen ^^

Der Erkrankte befindet sich quasi im Dauerkrieg mit sich selbst.


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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

18.11.2014 um 16:26
Das weiss ich nicht @OrdoXeno

Ich denke sie hinterfragen ihr ganzes leben, und stellen manchmal dinge in frage die so gar nicht nötig sind. Nur müssen schauen wie es weiter geht.
Und müssen lernen kein mensch ist perfekt, sie nicht, und auch der gegenüber nicht.

oder so ;-)


Nur ich denke auch es ist verdammt hart. Vielleicht platze so manche illusion, aber vielleicht auch nur in erste instanz ;-)


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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

18.11.2014 um 18:10
waterfalletje schrieb:Ich denke sie hinterfragen ihr ganzes leben, und stellen manchmal dinge in frage die so gar nicht nötig sind. Nur müssen schauen wie es weiter geht.
Und müssen lernen kein mensch ist perfekt, sie nicht, und auch der gegenüber nicht.
So in etwa meinte ich das auch ;)
Das es hart ist, da stimme ich dir zu. Aber es kommt ja immer anders als man denkt^^


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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

19.11.2014 um 15:28
waterfalletje schrieb:Diese Isoliertheitsgefühlen sind oft schutzgefühle. man wills sich schutzen und andere.
Das kommt darauf an, was derjenige erlebt hat. Kann man so allgemein nicht sagen denke ich.
waterfalletje schrieb:Es geht dabei auch um loslass prozesse.
Um Loslassprozesse geht es sehr oft im Leben, und zwar bei jedem Menschen.
Um was loszulassen, muss davor angenommen sein und auch verarbeitet.
Loslassen ist dann der letzte Schritt. Wenn alles geklärt ist, was das betrifft, was man loslässt.
waterfalletje schrieb:Nur alles so einfach mal lolassen
Wieso sollte jemand alles loslassen? Überleg, was das bedeuten würde in jeglichem Sinne.

Glaube nicht, dass man "alles" loslassen sollte und kann als Mensch, denn sonst wär man keiner mehr. Vlt. ist es auch genau umgekehrt. Dass manche Menschen alles losgelassen haben samt ihnen selbst und jetzt nicht mehr dazugehören und deshalb isoliert sind oder werden.

In dem Fall ist annehmen dann eher das anstehende.


Wenn du dir die eine Seite anschaust, schau dir auch die andere an..

Wie du siehst, kannst du nur jeden einzeln betrachten, denn keiner ist wie der andere.
waterfalletje schrieb:da muss reflektiert werden, und genau das macht ein erkrankte sehr viel.
Es gibt "den Erkrankten" nur als allgemeinen Begriff. Wenn du einen Menschen triffst, triffst du genau diesen. "Den Erkrankten" der "genau dies tut" gibt es nicht.
An deiner Stelle wäre ich sehr vorsichtig mit so allgemein rausgehauenen Aussagen, die ziemlich unreflektiert sind. Du könntest damit "Bilder von Erkrankten" erschaffen, die so nicht existieren, ausser in deinem Kopf.



Unter reflektieren verstehe ich das objektive Sichselbstbetrachten und damit auch Prüfung dessen, was ich nach aussen gebe in Form von Worten oder Taten. Genau so die Prüfung dessen, was "hineinkommt".

Es gibt auch Formen von Erkrankungen,bei denen die Personen durch affektierte "unreflektierte" Taten auffällig werden. Sie sind dann völlig subjektiv als Ich einem "Film" ausgeliefert, den sie nicht mehr von aussen betrachten können. Sie können quasi nicht "aussteigen" und ihnen fehlt in dem Moment das Reflektieren über das, was gerade geschieht und was sie gerade tun. Die Instinkte haben dann auch so eine Art Eigenleben entwickelt.


Genau kommen unreflektlierte affektive Handlungen bei Menschen vor, die nicht als "krank" bezeichnet werden und die auch eine Belastung für ihre Mitmenschen teils darstellen.
Das nennt man dann cholerisch oder impulsiv und ist verschieden stark augeprägt bei jedem.
Diesen täte etwas Reflexion bisweilen ganz gut...


Desweiteren haben wir die (zu?) ruhigen Menschen, die viel reflektieren und dadurch weniger spontan sind, dafür alles sehr kontrolliert machen. Die Spontanität kann hierunter typbedingt etwas leiden. Da ist es ganz gut, als Ausgleich mehr spontan zu sein...


Und jetzt haben wir noch die Mischformen.. ( :D )

Wo beides gleichzeitig vorhanden ist oder zeitweise wechselnd hitereinander schwankend in beide Extreme. Da ist dann nur ständiger Ausgleich anzuraten und hinspüren, in welcher Phase man sich befindet oder gerade hineinrutscht, da Übergänge auch fliessend sein können.
waterfalletje schrieb:Die eigene gefühle geben ein recht der verstand auch, nur man hinterfragt auch was mit der andere ist, oder umgebung.

Und kämpft im grunde der kampf seines lebens ;-)

So würde mir berichtet.
Es wurde dir so berichtet. Ok. Von einer Person. Um dir ain umfassenderes Bild zu machen, müsstest du dir aber schon mindestens sehr viele Berichte anhören..
Und ich könnte mir denken, dass wenn man dies tut bzw. einfach die Menschen kennenlernt, von denen ja diese "Berichte" kommen, dass man dann erst recht nicht mehr sagen kann: Es ist so und so..

Denn auch in diesem deinem Beispiel könnte ich Gegenbeispiele bringen..
Bei manchen sind Gefühle und Verstand eben nicht im Einklang..


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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

19.11.2014 um 15:34
@waterfalletje


..das darüber



Genau kommen unreflektlierte


..das soll: Genauso kommen unreflektierte....


heissen


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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

19.11.2014 um 20:13
@Reflexion


Das mag alles stimmen was du sagst ;-)
Vielleicht beschreibst du auch alle fasen die 'mensch' durchmachen muss.
Und es gibt viele arten von psychische krankheiten.


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Dr.Thrax
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Umgang mit psychisch erkrankten Menschen

04.05.2015 um 11:50
"Die Irren sind keine Schuldigen, die man bestrafen muss, sondern Kranke, die alle Rücksicht verdienen, die wir einer leidenden Menschheit schuldig sind.“

Pinel


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