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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

92 Beiträge, Schlüsselwörter: Der Tot Tod

Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

12.06.2008 um 23:58
Hallo,

wollte euch fragen ob man eigentlich ein besseres leben hat, wenn man sich am ende (später dann) mit dem Tod abgefunden hat ?!

Manche sagen .. " ich liebe den tot, weshalb ich richtig leben kann " usw.

Hatte das Thema eben in ICQ mitn Kumpel:
Er hat bei einer Fußballwette viel Geld gewonnen und meinte dann " ich liebe mein leben "

Ich meine das Leben ist ja praktisch der Tod.. egal wie, aber ALLES endet mit dem Tod, mit dem leblosen Körper, dessen Seele verschwunden ist..

Oder sollte man den Tod respektieren und DAS lieben was einem nach den Tod erwartet ?

Ist der Tod vielleicht nur der "Überbringer" in die nächste Welt ? Wenn ja, warum wird der Tod dann so mystisch, dunkel und gruselig dargestellt ?

was meint ihr dazu ?


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 00:07
ich habe keine furcht vor dem tod da ich gläubig bin, mein leben im diesseits hat einen sinn und ich weiß wenn ich sterbe dann gehe ich zu gott. das gibt mir kraft unendlich viel kraft. die angst vor dem tod habe ich überwunden.

der tod wird nur mystisch und dunkel und gruselig dargestellt weil meiner meiner meinung nach die menschen sich zu sehr vor dem tod fürchten.

ein beispiel: die welt hatte angst vor hitler, niemand hätte hitler mit rosaroten strapsen dargestellt. heute ist er tod, keiner fürchtet sich.


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 00:08
Hatte das Thema eben in ICQ mitn Kumpel:
Er hat bei einer Fußballwette viel Geld gewonnen und meinte dann " ich liebe mein leben "

Interessanter Gedankensprung... Respekt ;)

Mein Tipp dazu, hängt wohl auch etwas mit religiöser Einstellung zusammen :

Bevor du dir so Sachen wie, ka, egal, als Stein wiedergeboren zu werden, ins nirwana zu kommen, zur rechten Gottes zu sitzen, eine Stufe im Zyklus aufzusteigen, von Ausserirdischen des Planeten Taxi abgeholt zu werden, mit Jesus Tischtennis zu spielen, mit den Engeln Halleluja zu singen, mit Satan Anwälte in die Hölle zu holen oder was du ansonsten für einen tollen Glauben hast, "wünschst" für deinen, wie du schon treffend geschrieben hast, unweigerlichen Abgang, lebe dein Leben, welches du sicher hast und renn nicht irgendwelchen religiösen Krampf hinterher.


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 00:17
ich habe zivildienst gemacht.
folgendes habe ich erlebt. ein alter mann lag im sterben.
er sagte junge in deinem alter war ich in der armee. ich wollte studieren, habe mich nach dem dienst eingeschrieben. nach dem studium habe ich mich selbsständig gemacht. gearbeitet gespart. ich kaufte mir einen mercedes sl. nach 10 jahre kaufte ich mir ein ferienhaus. nach weiteren 10 jahren habe ich mir eine villa gekauft in essen bredeney. meine kinder haben studiert, einer in usa der andere in england. ich war nie religiös. heute habe ich krebs und ich weiß nicht wie lange ich zu leben habe. ich habe angst vor dem tod. was nützt mir mein ganzes geld was nützt mir mein haus. ich sterbe alleine.

du bist 20 jahre alt. du hast keine angst vor dem tod denn du bist gläubig.


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Obrien
ehemaliges Mitglied

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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 01:25
Oder sollte man den Tod respektieren und DAS lieben was einem nach den Tod erwartet ?


Es ist schwer etwas zu respektieren, was man nicht kennt, von dem man nichtmal weiss ob es überhaupt existiert. Wenn nichts danach kommt, kann ich es denn respektieren, geschweige denn akzeptieren?

Ich gebe zu, ich fürchte den Tod, denn ich liebe das Leben.


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 01:26
Der alte Mann hatte mit 20 auch keine Angst vorm Tod.
Wie du!
Was soll uns diese Aussage nun sagen?

Meine Gedanken zum Tod:
Leben heißt langsam Sterben......
Klingt doof ist aber so.

Sterben ist eine vom Leben an mich gestellte Aufgabe, wie andere Aufgaben auch.
Z.B:
Fortpflanzung
Nahrungsaufnahme

Alle Selbstmordgefährdeten geht wo anders lesen!!!

Immer wenn ich eine Aufgabe erfülle die das Leben an mich stellt, werde ich dafür Belohnt.
Fortpflanzungà Orgasmus
Nahrungsaufnahmeà Sättigung Leckerlie

Manchmal überlistet mich das Leben sogar! :-)
Mir wird kalt und ich suche einen schönen WARMEN kuscheligen Ort.
Es ist herrlich, wenn man Gefroren hat, an einem solchen Ort zu sein.

Ist schon pfiffig dieses „Leben“.

Somit erscheint es mir völlig Abwegig das Sterben als eine unangenehme Sache zu betrachten.
Der Weg dorthin kann schmerzlich sein, das Ziel wird alles erlebte in den Schatten stellen.

Tut mir leid das ich Euch und meine Lieben zurück lassen muss.
Aber so ist das Leben.
„Überaus dankbar, und absolut rücksichtslos.“
Keine Ahnung ob Ihr mir folgen könnt, ich meine das tatsächlich Ernst.

Also ein angenehmes Ableben @All ;-)

Aber erst mal eine aufregende Nacht. :-)
Gruß
Mailo


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Obrien
ehemaliges Mitglied

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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 01:32
Es gibt kein Ziel Mailo, Sterben ist immer eine eklige Sache. Diese ganze Gefasel von in Würde sterben ist nur hohles Gewäsch. im Gehirn gehen die Türen zu und es erwartet dich NICHTS.

Dein Gehirn bedankt sich für deine Aufmerksamkeit mit einer erhöhten Ausschüttung von Endorphinen, du fühlst dich euphorisch, du fühlst dich leicht, siehst das Licht am Ende des Tunnels. Ein letzter Trip und dann ist der Drops gelutscht.


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 01:55
@Obrien
Verlustangst?
Noch eine Aufgabe nicht erfüllt?
Weder ich noch Du wissen was kommt.
Was macht dich so sicher das es Unangenehm ist.
Angst vor dem Unbekannten?
Wenn Dich das Glücklich macht, Bitte.

>>Dein Gehirn bedankt sich für deine Aufmerksamkeit mit einer erhöhten Ausschüttung von Endorphinen<<
Geiler Törn!!!
Kann man gar nicht bezahlen So was.

Nüx für ungut.
Eine wunderbare gute Nacht
Mailo


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 04:16
"Am Tage der Geburt beginnen wir zu sterben."

"Der Tod ist genau so natürlich wie die Geburt."

"Lebe jeden Tag so als wär es dein Letzter."

Der Tod als solches macht mir keine Angst,
nur die Art des Todes ist das Ungewisse.

Früher oder später sind wir alle dran,da gibt es keine Umwege.
Und was dann kommt?....
Ich laß mich überraschen:)


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machito
ehemaliges Mitglied

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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 04:37
@resendingens...

Suche dir Quellen und beschäftige dich mit der Theorie des Existenzialismus...
Scheinst ein simpler Mensch zu sein...somit nutze simple Wege..das hochgelobte Wiki wird dir einen Einstieg bieten.


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DieSache
ehemaliges Mitglied

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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 07:11
Ich denke man sollte ihn nicht lieben, sondern ihn als Bestandteil des Lebens sehen und annehmen, viele Menschen haben aufgrund eugener Erfahrungen in ihrem Umfeld mit dem Tod Angst davor was auf sie zukommt, wenn besagter irgendwann mal an die Tür klopft.

Muss sagen, dass mir der Umgang mit dem Tod in manch anderen Ländern besser gefällt, da hierzulande Tod meist mit Leid und mit Krankheit assozeiert wird. Irgendwie haben wie Europäer eine eigenwillige "Sterbekultur", die ich schon fast als ambivalent bezeichnen will.

Sterben ist keine Krankheit, sondern ein Prozess eines natürlichen Kreislaufs...zumindest für mich !


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 08:28
Ich habe im Laufe meines Lebens sehr viele Menschen sterben sehen. Zum Teil unter schrecklichsten Umständen und höllischen Qualen.
Den Tod lieben? Nicht, wenn er Schulmädchen zerfetzt, Menschen ihre eigenen Därme in den Händen tragen lässt, Kinder lebendigen Leibes verbrennt, Leute qualvoll und über Stunden buchstäblich im Dreck ohne Hilfe verrecken lässt.
Nein, diesen Tod kann ich nicht lieben. Ich kann ihn hassen, ich kann ihn verdrängen, aber ich kann ihn nicht vergessen.

Aber der Tod kann natürlich auch anders sein, beispielsweise erlösend, nach langer Krankheit, oder am Ende eines erfüllten Lebens, als Schlusspunkt einer immer weiter um sich greifenden Demenz, die zur absoluten Zerstörung einer Persönlichkeit führt.
Dann kann der Tod gnädig sein. Dann wünscht ihn sich der Sterbende meist herbei. Insgeheim auch die Angehörigen.

Was nach dem Tode kommt, darüber können Menschen, seit es sie gibt, nur spekulieren.

Wir werden es alle erfahren. Einige von Euch früher, unter den erstgenannten Umständen, andere später unter den letzgenannten Umständen.

Und danach?
Werden vielleicht einige überrascht sein - weil alles ganz anders ist.


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 08:33
@Doors, ist nach Deinen erstgenannten Beschreibungen der Tod nicht auch eine Erlösung, eine Erlösung vom grauenvollen Sterben? Das Sterben ist doch eigentlich nur der Weg in den Tod


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 08:40
Doors schrieb:Nein, diesen Tod kann ich nicht lieben. Ich kann ihn hassen, ich kann ihn verdrängen, aber ich kann ihn nicht vergessen.
Warum nicht aktzeptieren? Der Tod gehört genau so "dazu" wie das Leben. Ich fokussiere meinen Hass lieber gegen die Leute die den Tod so elendig machen und
Scholmädchen zerfetzen, Menschen ihre eigenen Därme tragen lassen , Kinder lebendigen Leibens verbrennen


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 09:01
@Sumpfi:
So gesehen ist der Tod für den Betroffenen eine Erlösung aus momentanen Qualen. Aber diese sind ja nicht "gottgewollt" oder "naturgegeben", wie im Alter, nach langer Krankheit o.ä.

Diese Qualen und letztlich der Tod sind von anderen Menschen beabsichtigt, geplant.
Die Opfer werden mitten aus ihrem Leben gerissen.

Als meine Mutter vor kurzem starb, ist mir dieser Unterschied noch einmal bewusst geworden. Es ist in meinen Augen eben schon ein Unterschied, ob jemand mit 90 von absoluter Altersdemenz und körperlichem Verfall "erlöst" wird, oder ob ein kleines Mädchen in meinen Armen verblutet, nachdem ihm eine Mine die Beine abgerissen hat.


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 09:15
Also ich finde, man muß den Tod nicht lieben, ihn aber als das sehen, was er ist, als Realität, die jedem Einzelnem von uns am Ende seines längeren oder kürzeren Lebens steht. Einer kommt - einer geht, Geburt und Tod gehören zum Leben, wie schlafen, essen etc. da gibt es nix zu beschönigen oder zu verdrängen, das Leben hat verschiedene Stationen, mal schauen, wie die nächste ist, ich hoff, es ist noch nicht die letzte, aber wenn's so wäre.... that's life... so und jetzt möcht ich mich doch lieber erst mal dem aktuellen Tagesgeschehen widmen.


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 09:59
Der Tod steht dir gut ;)
Alles hat einen Anfang und ein Ende.

Wer ein schlechtes Leben hatte wird Angst haben, ansonst er gehört dazu zum Leben.


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 12:55
machito schrieb:@resendingens...

Suche dir Quellen und beschäftige dich mit der Theorie des Existenzialismus...
Scheinst ein simpler Mensch zu sein...somit nutze simple Wege..das hochgelobte Wiki wird dir einen Einstieg bieten.
@machito wie meinst du dein text ? Inwiefern meinst du das ich ein simpler mensch bin bzw. scheint es so ?


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VHO-Hunter
ehemaliges Mitglied

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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 13:00
Der Tod ist auch nur ein armer Kerl. Warum sollte man ihn nicht lieben, wer weiß..viel. hat das nach dem Ableben Vorteile! :D


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Obrien
ehemaliges Mitglied

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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 17:12
Man sollte dn Tod nicht personifizieren...er ist keine Perso, sondern ein Prozess der unweigerlich zu unserer Auslöschung führt.

@Mailo

Verlustangst?
Noch eine Aufgabe nicht erfüllt?


Eine Mischung aus beidem. Ich bin ein sehr wissbegieriger Mensch und würde gerne bis ans Ende aller Tage wissen in mich hineinsaugen,schüsse ziehen, weise werden.
Der Tod ist das letzte Mysterium, daher will ich noch soviel vom diesseits erleben, wie es nur eben geht.

Ein Jenseits fürchte ich nicht. Sollte ein Gott mich richten, wird er zwar den Mangel an Glauben bemängeln, aber sicherlich meine aufrichtige Menschlichkeit zu schätzen wissen. Sie ist deswegen aufrichtig, weil sie nicht gottgeschuldet ist, nicht aus Angst entstand eine mächtige Entität könnte mich zerquetschen wie ein INsekt.


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Muss man den Tod lieben ? Ist er nur ein Überbringer ?

13.06.2008 um 17:26
Dieses Thema erinnert mich an den Spruch 'Der Tod ist erst der Höhepunkt des Lebens'.
Ich bin mir oft unschlüssig über den Tod.
Mal denke ich, dass es einfach nur schrecklich ist, wenn Menschen von ihm gequält werden und er sie einfach nicht erlösen will.
Aber er kann auch erlösend sein, wenn man zum Beispiel sowieso nicht mehr lange zu Leben hat, leidet und dann wirklich nur noch sterben will.
Trotzdem fürchte ich mich vor dem, was danach kommt.
Obwohl...naja.
Es kommt halt auf die jeweilige Situation an.
:)


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