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Ein moralisches Problem

25 Beiträge, Schlüsselwörter: Moralisches Problem

Ein moralisches Problem

12.07.2011 um 23:11
@goron
Ich halte diese Überlegung für ziemlichen Mumpitz. Du bist ja nicht ausgerechnet Du, du könntest jeder andere sein und (würdest) doch dasselbe denken. Einzig die Annahme einer Seele, eines einzigartigen Bewusstseins, könnte diesem Ansatz zu Relevanz verhelfen.

@DarkRose375
Ja, gab es schon so ähnlich.
Diskussion: Ereignisse aus der Vergangenheit und ihr Einfluss auf unser heutiges Leben


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BlackFlame
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Ein moralisches Problem

13.07.2011 um 03:28
@goron
Die Zeit ist linear und an der Vergangenheit kannst du sowieso nichts mehr ändern.
Sich für die Taten einer vergangenen Person verantwortlich zu fühlen ist ein selbstgemachtes Leid, weil du für etwas verantwortlich sein willst, was in keinster Weise auf deine Handlungen zurückführbar ist. Es ist nicht deine Schuld, dass diese Dinge geschehen sind, also gib sie dir auch nicht.
Zu spekulieren "was gewesen wäre, wenn..." oder "was wird sein, wenn" ist absolut ergebnislos.


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Ein moralisches Problem

13.07.2011 um 15:57
@goron
ansich hast du recht nur kommende ereignisse finde ich nicht toll da ich vll bei drauf geh?


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Ein moralisches Problem

13.07.2011 um 22:20
goron schrieb:Aber wie soll man über die grausamen Geschehnisse empfinden? Soll man denken gut das es so passiert ist sonst wäre ich nicht ich, oder wie?
Nicht einmal die Moralphilosophie könnte eine
zufriedenstellende Antwort darauf entgegnen.

Versuch' am besten, dich konträr auf die Wege
des diesseitigen Glückes zu beschränken, wie
beispielsweise der Phänomenologie deines
Hierseindürfens, deren Substanz ist deine
Domöne.

Der gemeine Lauf der Dinge hat immer mit der
Einmischung einer höchsten Ursache zu tun,
das Wirkspektrum des Einzelnen ist bedingt,
annähernd gleich den Naturgesetzen.

Ich denke, Ursache und Einfluss lassen sich nicht
a priori ausmachen, sowie abstrakte Fiktionen auch
keine Antworten in Bezug auf Tatsächlichkeit und
Präsenz geben.

Mehrfach hab' ich mir diesbezüglich den Kopf
zermattert und bin zu dem Entschluss gekommen,
die Seele sei immaterielles Substrat eines Ganzen,
von welchem die Natur auch zu einem vorherigen
Zeitpunkt Nutzen bezogen hätte.

Ich finde, mit diesem Gedanken lebt's sich besser.


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Ein moralisches Problem

30.06.2016 um 08:56
Hallo, @goron
ich stimme Dir zu.
Ohne den 2. Weltkrieg gäbe es mich,
meine Geschwister (und auch andere meiner Bekannten) garnicht.
Mein Vater hätte meine Mutter niemals kennengelernt,
und falls durch einen extrem unwahrscheinlichen Zufall doch,
hätten sie dennoch niemals geheiratet.

Andererseits bringt mich das weder dazu,
den Nationalsozialismus zu befürworten,
noch dazu, mich ununterbrochen vor Schuldgefühlen zu winden.
Ich versuche einfach mein Leben zu leben
und dabei ein guter Mensch zu sein, so weit es mir möglich ist.
Viele Grüße,
sandra


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