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Die Legende von Morbach

34 Beiträge, Schlüsselwörter: Der Werwolf von Morbach
Demon
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Die Legende von Morbach

07.09.2009 um 16:39
@Samnang

Das finde ich mal interesant


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Samnang
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Die Legende von Morbach

07.09.2009 um 16:53
@Demon
Schön...Freut mich .)
naja es gibt da schon wirklich schöne Geschichten über diese Spezies und manches klingt gar nicht soooooooo abwegig,

Werwolf in Frankreich (Gevaudan). Laut dem Buch Ritus gab es die "Bestie".
Also die Bestie von Gevaudan....leider hatte es zur folge dass unzählige Wölfe abgeschlachtet wurden, was ich persönlich furchtbar finde. Das ist eben immer der bittere Beigeschmack, auch heute noch...wird irgendwo was (SELTSAMES" gesehen..wird drauf los gejagt ohne wenn und aber...Tragisch, oder ?

Hatten wir glaube auch schon mal, aber hier noch ein Link zum nachlesen:

http://www.canis.info/caniden/mythologie/gevaudan.htm

auch mal ganz nett dazu, es gab nicht nur Hexenprozesse, sondern auch WERWOLFPROZESSE.
Nun nicht unbedingt mit Morbach alleine, aber so zum Thema...

http://www.gigapolis.com/zauberwald/wolf/werwolfspezial/werwolf.htm

...denn ein Monstrum ist nichts anderes als eine Verbindung wahrhaftiger Wesen, und die Kombinationsmöglichkeiten grenzen ans Unendliche...

J. L. Borges und Marg. Guerrero


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Hexchen30
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Die Legende von Morbach

06.11.2009 um 14:23
Ich finde das passt gut hier rein


Als Bestie vom Gévaudan (frz. La bête du Gévaudan) bezeichnet man den bis heute nicht bekannten Verursacher einer Serie von mörderischen Überfällen mit rund 100 Opfern, die sich von 1764 bis 1767 in Frankreich, in der Gegend des Gévaudan, einer einsamen Gegend der Auvergne (heutige Départements Lozère und Haute-Loire) ereignete.

Nach einer Reihe von Vorfällen, von denen sogar der Königshof erfahren hatte, stationierte König Ludwig XV. eine 57-köpfige Dragonereinheit unter dem Befehl von Capitaine Duhamel in der Region mit dem Auftrag, das Tier aufzustöbern und zu töten. Daraus ergab sich für den König auch die Möglichkeit, den Kampf der Jesuiten gegen die Hugenotten, die sich in die bergigen Gegenden geflüchtet hatten, unauffällig zu unterstützen. Die königlichen Befürchtungen, die Hugenotten könnten sich bewaffnen, konnten so zerstreut werden.

Drei Gruppen beteiligten sich an den Jagden:

* Vom September 1764 bis April 1765 war Capitaine Duhamel mit seinen Dragonern in Saint-Chély-d’Apcher stationiert.
* Im ersten Halbjahr 1765 ließen sich die bekannten normannischen Wolfjäger Denneval, Vater und Sohn, in Malzieu nieder. Die beiden hatten bereits über 1.200 Wölfe geschossen.
* Im Sommer 1765 logierte François Antoine, der königliche Armbrustträger und Zweiter Jäger des Königs im Schloss Besset. Monsieur Antoine führte einige Dutzend Hunde mit sich sowie 14 Jagdhüter mit vier großen Hunden, die bereits einige Wölfe getötet hatten.

Am 16. August beschuldigten zwei königlich vereidigte Wildhüter die beiden Brüder Chastel, sie in ein Schlammloch geführt zu haben, wo sie angeblich fast den Tod gefunden hatten; die beiden Chastel hätten daneben gestanden und nichts unternommen. Sie wurden Ende August verhaftet. Dass die Bestie während der Haft untätig blieb, sollte die späteren Gerüchte nähren, die Chastels hätten das Tier gezüchtet. Da die beiden jedoch nur zwölf Tage inhaftiert waren, eine Zeitspanne also, in der die Bestie des Öfteren „untätig“ blieb (und teilweise deutlich länger), kann dies auch schlicht ein Zufall sein.

Bei der größten Treibjagd im Februar 1765 waren über 20.000 Personen beteiligt. Jedoch fanden auch während dieser Treibjagden weitere tödlich verlaufende Überfälle außerhalb des bejagten Gebietes statt.

Schließlich wurden über 9.000 Livres für die Ergreifung der Bestie ausgesetzt. Der König steuerte 6.000 davon bei, der Bischof 1.000. Die Belohnung war für die damalige Zeit beträchtlich, sie entsprach etwa dem Wert von 100 Pferden.

m September 1765 schoss der persönliche Beauftragte des Königs einen stattlichen Wolf. Antoine wollte wegen des Kopfgeldes sicher sein, auch die richtige Bestie erlegt zu haben. Er wartete daher einige Wochen, ob sich weitere Taten ereigneten. Als nichts geschah, reiste er ab, um sich in Paris feiern und belohnen zu lassen.

Quelle: Wikipedia


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Demon
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Die Legende von Morbach

08.11.2009 um 18:02
Der Bericht gefällt mir @Hexchen30


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Samnang
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Die Legende von Morbach

28.05.2010 um 16:30
Kam gerade gestern wieder mal zur Sprache

Der Werwolf von Bedburg
Der Fall Peter Stubbe – Eine Legende aus dem Rhein-Erft-Kreis


http://koeln.suite101.de/article.cfm/der-werwolf-von-bedburg

http://www.xara-queeny.de/queeny_umgebung.php

http://vampireresearchsociety.blogspot.com/2009/02/life-and-death-of-stubbe-peeter.html

Diesen vorläufigen und nicht abschließend bearbeiteten Übertragungsversuch verdanke ich dem Nachlaß des Bedburger Bürgers und Heimatforschers Ernst Schopen (+ März 2000), dem es leider nicht mehr vergönnt war, seine langjährigen Forschungen zu diesem Fall zu veröffentlichen.
(Korrektur- und Verbesserungsvorschläge zur Übertragung sind willkommen.) Kontakt

Eine wahrhaftige Abhandlung, die das verdammenswerte Leben und den Tod eines gewissen Peter Stubbe beschreibt. Dieser war ein niederträchtiger Hexer, der (in Erscheinung) als ein Wolf viele Morde verübte und dieses teuflische [Verhalten] 25 Jahre lang fortsetzte und [alles] tötete und verschlang: Männer, Frauen und Kinder.
Er wurde wegen all dieser Taten verhaftet und hingerichtet am 31. Oktober in dem Ort Bedburg in der Nähe der Stadt Köln in Deutschland.
[Dies alles] wurde buchstabengetreu übersetzt aus dem Hochdeutschen (??) gemäß dem Flugblatt, das man in Köln druckte. Es wurde nach England gebracht durch George Bores mit der amtlichen Post [und zwar] am 11. Juni 1590. [Bores] hat tatsächlich alles sowohl gesehen als auch gehört.
London
Gedruckt für Edward Venge. Diese [Ausgabe] kann gekauft werden in der Fleet-Street (im Hause] "Zur Rebe".
1
Eine wahrhafte Abhandlung, die das Leben und den Tod des Peter Stubbe beschreibt, der ein
niederträchtiger Hexer war.
Diejenigen, denen es der Herr erlaubt (ermöglicht), der [Vorstellung] ihrer eigenen Herzen zu folgen, indem sie seine angebotene Gunst ausschlagen, gehen am Ende durch Herzenshärte und unter Mißachtung seiner väterlichen Gnade den direkten Weg zur Absage und endgültigen Verdammnis des Leibes und der Seele. (Genau) so kann es in dieser hier vorliegenden Geschichte gesehen werden: Die Absonderlichkeiten darin - verbunden mit den verübten Grausamkeiten und dem langen Zeitraum, in denen sie verübt wurden - können [durchaus] viele in Zweifel stürzen, ob [das alles] wahr sei oder nicht. Dies sind [auch] die Gründe für manche falsche und sagenhafte Annahme (Aussage), die demzufolge in der Vergangenheit gedruckt wurde;
2
dies hat auch viele Zweifel in den Herzen aller Menschen aufkommen lassen. Denn heutzutage befürchten einige tatsächlich, daß es überhaupt nicht so sicher sei. Aber dies [hier] entbehrt] jeder Spur einer Lüge oder Falschmeldung. Nachdem ich diese Geschichte gelesen habe, bitte ich zunächst um Vorurteilslosigkeit und dann um geduldiges, sorgfältiges Lesen, denn sie ist [schließlich] veröffentlicht worden, um [ein warnendes] Beispiel zu geben. Letzten Endes aber auch [wurde sie veröffentlicht], um alles, was man so bequemlichkeitshalber aus Vernunft und Klugheit denkt, anzuprangern in Anbetracht der Raffinesse, die der Satan aufbringt, um die Seelen zu vernichten. [Ich zeige aber auch] den großen Aufwand (?), was alles die feinen Praktiken der Hexerei erreichen, deren Frucht der Tod und die ewige Verdammnis ist. Und dennoch [werden sie] zu allen Zeiten ausgeübt seitens der verkommenen und niederträchtigen Subjekte dieser Welt - einige [treiben es] in dieser, andere in jener Art, eben, wie es dem Teufel versprochen wurde. Doch von allen, die jemals gelebt haben, war keiner mit diesem Höllenhund zu vergleichen, dessen Tyrannei und Grausamkeit ihn wirklich so auswiesen, daß sein Vater der Teufel war. Er war ein Mörder seit seiner Geburt; sein Leben und Sterben und sein blutiges Treiben werden im Folgenden dargestellt. Und das alles rechtfertigt diesen Bericht.
3
In den Orten Epprath und Bedburg in der Nähe Kölns in Oberdeutschland (eigentlich ein sprachliches Verbreitungsgebiet) wurde dieser Peter Stubbe großgezogen und ernährt. Seit frühester Jugend hatte er einen großen Hang zum Bösen. Er praktizierte unerhörte Tricks und Kniffe schon seit dem 12. Lebensjahr bis zum zwanzigsten. Und so machte er [auch] weiter bis zu seinem Todestag. [Dies trieb er] dermaßen, daß er sich verlor an verdammenswerte Zauberwünsche, an die Nekromantie und Hexerei. Das machte ihn vertraut mit vielen teuflischen Geistern und feendes(?). Das führte so weit, daß er vergaß, daß der Heilige GOTT ihn erschaffen hatte und daß der HEILAND sein Blut gab, die Menschheit zu erlösen. Schließlich - ohne an sein Seelenheil zu denken - übergab er dem Teufel auf ewig seinen Leib und seine Seele, Er wollte kleine sinnliche Vergnügungen im diesseitigen Leben, er wollte berühmt werden, die ganze Welt sollte von ihm reden - wenn er auch den Himmel (?) darüber verlieren würde! Der Teufel, der ein offenes Ohr hat, um auf die geilen Wünsche verdammter Menschen einzugehen, versprach, ihm alles zu geben, was immer sein Herz während seines irdischen Lebens wünschen würde: Daraufhin wünschte dieser wilde und scheußliche Wicht weder Reichtümer noch gesellschaftlichen Aufstieg; es lag ihm auch nichts an ständigen oder äußerlichen Vergnügungen - er hatte vielmehr ein tyrannisches Herz und einen blutrünstigen Geist.
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Deshalb wünschte er zu seinem Vergnügen, daß er seine Schlechtigkeiten ausüben könnte an Männern, Frauen und Kindern in Gestalt irgendeines wilden Tieres. Dabei [aber] möge er ohne Angst und Lebensgefahr leben und unerkannt der Vollstrecker aller möglichen blutigen Unternehmungen sein, die er meinte begehen zu müssen. Der Teufel, der in ihm ein williges Instrument erkannte, Unheil anzurichten und auch niederträchtige feend (?) freute sich über den Wunsch zum Bösen und zur Zerstörung. Er gab ihm einen Gürtel - wenn er den umgebunden hätte, würde er sofort verwandelt in die Gestalt eines gefräßigen, alles verschlingenden Wolf. [Er würde] stark und mächtig [sein], mit großen und übergroßen Augen, die in der Nacht funkeln würden wie Feuerbrand; [er würde] ein riesiges, weites Maul [haben} mit den schärfsten und grausamsten Zähnen, [er würde] einen riesengroßen Leib haben und mächtige Tatzen. Den Gürtel sollte er nicht eher ablegen, wenn er nicht augenblicklich seine vorige Gestalt annehmen wollte - entsprechend den männlichen Proportionen - so als wäre er niemals verwandelt gewesen. Peter Stubbe hörte [dies], und es übertraf seine Erwartungen, und der Vorschlag [beflügelte] seine Phantasie und [er] stimmte [ja] ausgezeichnet mit seiner Veranlagung überein, die [ohnehin] dem Blut und der Grausamkeit zugetan war. Deshalb war er mit dieser seltsamen und teuflischen Gabe einverstanden.
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Es gab [doch] nichts Schreckenerregenderes , nichts Größeres in cariage (?). Aber das müßte versteckt werden in einem kleinen Raum (???), wenn er sich aufmachen würde, um die verschiedenen scheußlichen und wilden Morde zu verüben, zu denen niemand vor ihm fähig war. Er würde unaufhörlich Rachedurst (?) haben, und nicht länger sollten sie oder irgendeiner von ihnen über die Felder gehen oder um die Stadt herum: in Gestalt eines Wolfes würde er ihn sofort angreifen, und [er] würde nicht eher Ruhe geben, bis er ihre Kehlen herausgerissen hätte und teare their toyntes sunder. Und als er auf den Geschmack gekommen war, gewann er ein derartiges Gefallen und Vergnügen am Blutvergießen, daß er Tag und Nacht durch die Felder strich und fürchterliche Grausamkeiten verübte. [Und] zu verschiedenen Zeiten [Zu anderen Zeiten] ging er harmlos (?)durch die Straßen Kölns, Bedburgs und Eppraths in bequemer Kleidung and very ctully (?) wie jemand, den alle gut kannten. Oft wurde er sogar von jenen gegrüßt, deren Freunde und Kinder er abgeschlachtet hatte, aber niemand ahnte etwas davon. In den genannten Orten - glaubt es mir - ging er hin und her. Und falls er irgendein Mädchen, eine Frau oder ein Kind entdeckte,
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woran er Gefallen fand, wenn sein Herz höher schlug, [dann] wartete er darauf, bis sie aus der Stadt kamen und sah zu, wie er sie auf irgendeine Weise alleine treffen konnte. Er folgte ihnen alleine, riß sie im Felde nieder und in seiner Wolfsgestalt ermordete er sie dann. Wenn er durch die Felder streifte, konnte es sogar geschehen, daß er eine Schar Mädchen if he chaunste beobachtete, die miteinander spielten oder [er sah] andere, die gerade ihre Kühe melkten. In seiner Wolfsgestalt stürzte er unter sie. Während die übrigen die Flucht ergriffen, war er sicher, daß er eine unter sich zu liegen brachte. Wenn er dann seine ekelhafte sinnliche Begierde gestillt hatte, ermordete er sie danach. Außerdem - wenn er Lust hatte oder er kannte welche von ihnen, dann prüfte er zunächst, welche ihm gefallen würde. Die wurde verfolgt - ganz gleich, ob sie vorne oder hinten war. Er trennte sie ab von den übrigen, denn dazu verhalf ihm die Schnelligkeit seiner Läufe, weil er ja währenddessen ein Wolf blieb. [Er war so schnell] daß er den schnellsten Windhund der Gegend überholen würde. Diese Abscheulichkeiten verübte er so oft, daß das ganze Land [in Furcht] war vor den Grausamkeiten dieses verfluchten, reißenden Wolfes. Der aber setzte seine teuflischen und verdammenswerten Taten fort. Im Verlauf mancher Jahre
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ermordete er dreizehn Kinder, zwei nette junge Frauen, die ein Baby erwarteten. Denen riß er die Ungeborenen in der blutdürstigsten und brutalsten Art aus dem Mutterleib. Dann fraß er ihre Herzen pantig hotte and raw [heiß geifernd und roh]??? Dies [alles] hielt er für Leckerbissen und die beste Nahrung für seinen [Heiß]Hunger. Darüber hinaus tötete er Lämmer, Zicklein und anderes Vieh, die er alle auf dieselbe außergewöhnliche grausame und blutige Art fraß, als wäre in der Tat ein echter Wolf dagewesen. Schließlich fürchteten alle Leute nichts weniger als diese seine teuflische Hexerei. Er lebte damals mit einem hübschen jungen Mädchen zusammen: seiner Tochter. Auch zu ihr trieb ihn die unnatürlichste Geilheit, und grausam vollzog er an ihr die gemeinste Blutschande. [Dies ist ] eine himmelschreiende und niederträchtige Sünde - weit schlimmer noch als Ehebruch und Vergewaltigung; wenngleich jede der drei [Sünden] die Seele todsicher in das Höllenfeuer führt - es sei denn, er würde von Herzen bereuen und Gott ist barmherzig. Diese seine Tochter zeugte er, als er noch nicht so niederträchtig war. Sie wurde Beell Stubbe gerufen. Ihre Schönheit und Anmut wurde von allen geschätzt und gelobt, die sie kannten.
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Und so stark war seine außergewöhnliche Geilheit und waren seine schmutzigen Wünsche, daß er mit ihr ein Kind zeugte, während er sie Tag für Tag als seine Konkubine gebrauchte. Aber wie eine unersättliche und ulthy (?) Bestie - den Greueltaten hingegeben - lag er auch mit Gier seiner eigenen Schwester bei. Über lange Zeit suchte er häufig deren Gesellschaft - eben so, wie die Niederträchtigkeit seines Herzens ihn führte. Nach einiger Zeit (?) ließ er seine Gevatterin kommen oder: schickte er nach seiner Gevatterin ???, um fröhlich und ausgelassen zu sein ere he departed the house (???)

(Im Folgenden sind unklare Passagen mit ? gekennzeichnet.)
Wie er dort weilte, gewann er die Frau durch seine ausgelassenen und schmeichlerischen Reden. Und so überredete er sie und blieb im Hause. Er lag bei ihr und immer hatte er ihre Gesellschaft so, wie er wollte. Diese Frau hieß Katherine Trompin, eine Frau von hoher und attraktiver Gestalt, aufregend schön und of erceeding (?) wohl angesehen und eine, die hoch geschätzt wurde seitens ihrer Nachbarn. Aber seine lüsterne und außergewöhnliche Geilheit wurde nicht befriedigt durch die Gemeinsamkeit mit mehreren Beischläferinnen; auch gab sich seine niederträchtige Lüsternheit nicht zufrieden mit der Schönheit einer einzigen Frau. Schließlich schickte ihm der Satan einen [schändlichen] lüsternen Geist in Gestalt und Erscheinung einer Frau. [Dieses Wesen] war so schön von Angesicht und von attraktiver Persönlichkeit,
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daß es eher einer himmlischen Helena glich denn irgendeinem sterblichen Geschöpf: so weit überstrahlte ihre Schönheit die auserlesene Art von Frauen. Und mit ihr blieb er - zur Freude seines Herzens - sieben Jahre zusammen. Wenn sie sich am Ende in der Tat als nichts anderes als ein Teufel erwies und so befunden wurde, [so wie] diese geile Sünde der Lüsternheit konnte nichts anderes seine schrecklichen und verfluchten Begierden besänftigen. Aber - seinen unstillbaren Blutdurst weiter löschend - fand er darin ein so großes Vergnügen, daß er erklärte, keinen Tag in Freude zugebracht zu haben, wenn er nicht Blut vergossen hätte; und dies ohne Rücksicht darauf, wieviel [Menschen] er ermordete. Und [gerade] die Art, wie er mordete und [seine Opfer] vernichtete und aus welchem Grund - daraus ergibt sich der Beweis für die eigenartige Ausprägung seines grausamen und verhärteten Herzens. Weil er a proper youth to his sonne (???) gezeugt in der Blüte und Kraft seiner Reife (?), die erste Frucht seines Leibes, an dem er so viel Freude hatte, daß er ihn allgemein sein Herzensglück nannte. Jedoch sein Vergnügen zu töten, überschritt seine Freude, die er für seinen einzigen Sohn empfand, daß ihm [sogar] nach dessen Blut dürstete. Eines Tages lockte er ihn in die Felder und von dort in einen nahen Wald.
10.
Dort entschuldigte er sich wegen eines natürlichen Bedürfnisses. Der junge Mann ging indessen weiter. Verwandelt in Gestalt und Erscheinung eines Wolfs, sprang [Peter Stubbe] seinen eigenen Sohn an und stürzte sich so grausam auf ihn, daß er am Boden lag. Augenblicklich fraß er das (Ge-)Hirn aus seinem Schädel als eine besonders schmackhafte und leckere Köstlichkeit - gerade recht, seinen unbändigen Hunger zu stillen. Es war dies die abscheulichste Tat, die man jemals von einem Menschen berichtete: vollkommen entartet. Lange Zeit setzte er dieses gemeine und schurkische Leben fort, manchmal in der Gestalt als Wolf, manchmal als Mann; manchmal in den Ortschaften und Städten und manchmal im Unterholz der Wälder, das sie begrenzte. Wie die deutsche Flugschrift glauben macht, traf er eines Tages zwei Männer und eine Frau [und] er spürte heftiges Verlangen, sie [alle] zu töten. Um seine teuflische Absicht besser durchführen zu können und weil er befürchtete von ihnen überwältigt zu werden und weil er einen von ihnen namentlich kannte, wollte er gerade diese Taktik nutzen, um ihnen ein Ende zu machen. Ganz geschickt hielt er sich fern und beobachtete sie außerhalb ihres Gesichtskreises.
11.
Aber sobald sie sich der Stelle näherten, wo er lauerte, rief er einen mit seinem Namen. Der Betreffende hörte sich ein oder zweimal bei seinem Namen gerufen und vermutete, es sei ein naher Freund, der sich spaßeshalber versteckt habe. Er verließ die Gruppe in Richtung der Stelle, woher die Stimme kam, um nachzusehen, wer es wohl sei. Aber sofort war er mitten in der Gefahr, die von diesem verwandelten Mann ausging, und sofort wurde er an dieser Stelle ermordet Die übrigen seiner Gruppe blieben seinetwegen stehen und warteten auf seine Rückkehr und meinten, daß er zu lange ausbliebe. [Deshalb] ließ der andere Mann die Frau stehen und ging ihn suchen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der zweite Mann getötet. Als die Frau keinen der beiden wieder zurückkommen sah, ahnte sie, daß irgendein Unglück über sie gekommen sei. Deshalb nahm sie ihre ganze Kraft zusammen und versuchte, sich durch die Flucht in Sicherheit zu bringen. Aber es half nichts - for good soule sie wurde auch bald überwältigt von diesem leichtfüßigen Wolf. Sie wurde von ihm zunächst vergewaltigt. Danach brachte er sie grausam um. Die Männer wurden später zerfleischt im Walde gefunden; aber die Leiche der Frau wurde niemals mehr gesehen -
12.
der Unhold hatte [sie] wolfshungrig verschlungen. Er schätzte ihr Fleisch zweifach: der Geschmack war süß von köstlichem Geschmack. So verbrachte dieser verfluchte Peter Stubbe einen Zeitraum von fünfundzwanzig Jahren, ohne daß er verdächtigt wurde, der Urheber so vieler grausamer und unnatürlicher Morde zu sein. In dieser Zeit hatte er zerstört und vernichtet eine unbekannte Zahl von Männern, Frauen und Kindern, von Schafen, Lämmern und Ziegen - auch anderes Vieh. Wenn er nämlich wegen der Wachsamkeit der Leute weder Männer, Frauen noch Kinder in seine Gewalt bringen konnte, dann wütete er grausam wie brutale und schonungslose Bestien. Er verübte mehr Untaten und Grausamkeiten, als man glauben möchte, obgleich high Deutschland aufgefordert war, die Wahrheit von alldem herauszufinden. Aufgrund dieser Verhältnisse fühlten sich bald die Bewohner von Köln, Bedburg und Epprath greenoufly (???) gefährdet, geplagt und verunsichert durch diesen gefräßigen und grausamen Wolf. Dieser brachte [ja] unaufhörlich Schaden und Unheil. [Das ging so weit,] daß nur wenige oder [bald] gar keiner[mehr} zu reisen wagte - hin zu diesen Orten oder von diesen weg ohne sicheren Geleitschutz [eben] aus Furcht vor diesem reißenden und grimmigen Wolf.
13.
Zu ihrem Leidwesen und mit wehem Herzen fanden nämlich die Einwohner weit verstreut über die Felder die Arme und Beine toter Männer, Frauen und Kinder. Sie wußten, daß alles dieses verübt würde von jenem seltsamen und greulichen Wolf. Sie hatten keine Ahnung, wie sie ihn fassen und überwältigen könnten. [So kam es], daß sie, wenn ein Mann oder eine Frau ihr Kind vermißten, keine Hoffnung hatten, es jemals lebend wiederzusehen; sie waren sich sicher, daß der Wolf es vernichtet hatte. Aber hier muß nun eine seltsame Sache vermerkt werden. Sie beweist wieder einmal die große Macht und die Fürsicht Gottes für das Heil jedes Christenherzens. Eines Tages spielten einige kleinen Kinder miteinander in einer Wiese nicht weit vor der Stadt; dort weideten auch einige Kühe. viele [der Rinder] hatten (kleine) Kälber, die an ihnen säugten. Da stürzte plötzlich dieser wilde Wolf zwischen die(se) Kinder. Und er packte ein liebreizendes Mädchen am Kragen mit der Absicht, ihre Kehle freizulegen. Aber, und das war Gottes Wille, [der Wolf] konnte den Kragen nicht vom Mantel des Kindes reißen, Der Kragen war nämlich hoch und sehr gut gestärkt (sehr steif ?) und umschloß fest seinen Nacken. ??? therewith all the sodaine great crye ??? Die übrigen Kinder schrien so laut sie konnten und ergriffen die Flucht.
14.
Die grasenden Rinder wurden aufgescheucht und fürchteten, daß sie ihrer Kälber beraubt werden könnten. Sie alle zusammen liefen auf den Wolf zu [und zwar] mit solch einer Gewalt, daß der gezwungen war, seine Beute fahren zu lassen und fliehen mußte vor ihren drohenden Hörnern. Durch die Hörner wurde das Kind vom [sicheren] Tod errettet und - dem Herrn sei Dank - es überlebte diesen [schrecklichen] Tag. Dieser Vorfall ist wirklich wahr: Meister Tice Artine, ein Braumeister, wohnhaft in London am Puddle - wharfe, ist ein Mann, der in dieser Gegend geboren wurde. Er steht in gutem Ansehen und hat einen guten Ruf. Und Meister Artine kann alles bezeugen, denn er ist ein direkter Verwandter des betreffenden Kindes. Er hat von dort zweimal Briefe erhalten, die dies alles bestätigen. Über den ersten Brief war er [so] verwundert, daß er Bedenken anmeldete. Kurz nachdem er um Nachricht gebeten hatte [Einzelheiten angefordert hatte], wurde ihm noch ein Brief geschickt. Der klärte ihn über alles auf. Schließlich haben noch verschiedene andere durchaus glaubwürdige Leute in London über den selben Vorfall Briefe erhalten mit der selben Darstellung. Es wurde in den deutschen Städten ein "ewiges Gebet" angeordnet, daß es
15.
Gott gefallen möge, sie alle aus der Gefahr dieses schrecklichen Wolfs zu erretten. Nachdem sie alles Menschenmögliche getan hatten, um diese grauenhafte Bestie zu fangen, hatte endlich der Herr dessen Untergang beschlossen. Sie [selbst] konnten in keiner Weise etwas ausrichten: [Es nutzte nichts], daß sie täglich ihr Vorhaben fortsetzten und täglich versuchten, ihn zu fangen. Zu diesem Zweck hielten sie ständig große Bulldoggen und äußerst kräftige Doggen, um die Bestie zu jagen und zu erlegen - ganz gleich, wo man sie finden würde. Letztlich aber - als sie bereit waren und ihn suchten, da gefiel es Gott, daß sie ihn erspähten in seiner wölfischen Gestalt. Sofort ?legten? sie sich um ihn herum [umzingelten sie ihn ?] und setzten ganz vorsichtig so ihre Doggen auf ihn an, daß es [für den Wolf] keine Aussicht auf Flucht gab. In so günstiger Situation hatten sie ihn bisher noch nicht bekommen können. Und so, wie Gott der Herr den Goliath in die Hände Davids fallen ließ, so wurde der Wolf in die Hände dieser Männer gegeben. Für den aber gab es - wie ich vorhin schon sagte - keine Möglichkeit zur Flucht aus der drohenden Gefahr. Als man ihm so hart auf den Fersen war, schlüpfte [Peter Stubbe] aus seinem Gürtel, wodurch sich die Wolfsgestalt ganz auflöste.
16
Er kam sofort in seiner wahren Gestalt und Erscheinung zum Vorschein. [Dabei] hatte er einen Stab in der Hand wie jemand, der zur Stadt gehen wollte. Aber die Jäger, deren Augen fest auf die Bestie gerichtet waren, sahen ihn eben an derselben Stelle - ganz gegen ihre Erwartung - verwandelt. ??? Es ergriff sie eine unbeschreibliche Verblüffung, und war es nicht so, daß sie den Mann augenblicklich erkannten. Sie hatten tatsächlich den selben ergriffen, der ein Teufel in Menschengestalt gewesen war. Aber genauso gut erkannten sie ihn als alteingesessenen Bewohner des Städtchens. Sie gingen auf ihn zu uns sprachen mit ihm. Dann zwangen sie ihn, mit ihnen nach Hause zu gehen, und da fanden sie schließlich bestätigt, daß er wirklich [Peter Stubbe] war - da gab es keinen Irrtum oder eine phantastische Selbsttäuschung. Daraufhin schleppten sie ihn vor das Gericht, damit er verhört werde. Nach seiner Verhaftung wurde er kurzerhand in die Folterkammer der Stadt Bedburg gebracht. Aber er fürchtete sich vor der Folter. [Deshalb] war er bereit, sein ganzes Leben offen zu legen. Er schilderte seine Boshaftigkeiten, die er innerhalb der 25 Jahre verübt hatte. Er bekannte auch, wie er durch Hexerei sich beim Teufel den Gürtel besorgte, der - umgelegt - ihn zum Wolf machte Er sagte aus, daß er den Gürtel bei seiner Verhaftung weggeworfen habe in einem bestimmten Tal (hier besser: Hohlweg) und dort habe er ihn liegen gelassen.



Holzschnitt aus der Londoner Flugschrift von 1590

17.
Als dies die Richter hörten, schickten sie [jemand] in diesen Hohlweg, um [den Gürtel] zu suchen. Aber als die [Sucher] dort ankamen, fanden sie überhaupt nichts. Also nahm man an, daß er zum Teufel gegangen sei. Von dort sei er ja auch gekommen und deshalb sei es nicht möglich, ihn zu finden. Nun also hatte der Satan einen armen Schelm ins Elend gestürzt - und zwar so tief er nur konnte. Er ließ ihn nun all die Qualen erleiden, die er wegen seiner Untaten verdient hatte. Als er eine Weile im Gefängnis gesessen hatte, fand das Gericht bei den vorgeschriebenen eindringlichen Verhören heraus, daß die beiden [Frauen] - seine Tochter Belle Stubbe und Katharina Trompin - Mitschuldige wären bei der Ausführung verschiedener Morde. Dafür und auch wegen ihrer übrigen obszönen Lebensweise mußten sie bestraft werden. Zusammen mit Peter Stubbe wurden sie verurteilt. Die einzelnen Urteile wurden am 28. Oktober 1589 verkündet. Dazu ist im einzelnen zu sagen: Peter Stubbe - als der Hauptübeltäter - wurde zunächst dazu verurteilt, daß sein Leib auf ein Rad gelegt werde und daß mit rotglühenden Kneifzangen an zehn verschiedenen Stellen [des Körper] das Fleisch bis auf die Knochen herausgerissen werde. Danach sollten seine Beine und Arme gebrochen werden [und zwar] mit (einem hölzernen Rad) oder einem Hackbeil.
18.
Danach soll sein Kopf vom Körper abgeschlagen werden, und zuletzt dann sollte sein Kadaver (!) zu Asche verbrannt werden. Auch seine Tochter und seine Gevatterin wurden verurteilt, (schnell?) zu Asche verbrannt zu werden. [Und zwar] zur selben Zeit und am selben Tag zusammen mit dem Leichnam des eben genannten Peter Stubbe. Am 31. desselben Monats [Oktober 1589] erlitten sie dem [Urteil] entsprechend in der Stadt Bedburg den Tod - in der Anwesenheit vieler Adeliger aus Deutschland. In diesem ausführlichen Text habe ich die wahre Geschichte dieses gemeinen und niederträchtigen Menschen des Peter Stubbe, niedergeschrieben. Ich meine, er soll eine Warnung sein an alle Zauberer und Hexen, die ohne Rücksicht auf Gesetze ihrer eigenen Vorstellung (Einbildung) folgen, um [schließlich] ihre Seelen auf ewig zu zerstören und zu vernichten - eben durch verhexte und verdammenswerte Lebensweise und durch die Grausamkeit ihrer gemeinen Herzen. Ich flehe zu Gott, daß er alle guten Menschen beschütze. Amen. Nach der Hinrichtung wurde auf Anweisung des Bedburger Gerichts ein hoher Pfahl aufgerichtet und fest verankert. Dieser ging zuerst durch das Rad auf dem man ihm [die Glieder] gebrochen hatte.

19.
Und da oben machte man es fest. Danach setzte man ein wenig höher auf das Rad die Figur eines Wolfs aus Holz gefertigt. So sollten alle Leute sehen, daß er wegen solcher Grausamkeiten hingerichtet wurde. Ganz oben auf die Spitze der Stange setzte man [den abgeschlagenen] Kopf des Hexers. Rund um das Rad hängte man sechzehn Holzlatten etwa ein Yard lang [91,44cm ]. Diese symbolisierten die sechzehn Menschen, von denen man genau wußte, daß sie durch ihn umgebracht worden waren. Dies alles - so wurde angeordnet - sollte dort stehen bleiben als ständiges Mahnmal für alle folgenden Zeiten. Es sollte zeigen, wie die Morde des Peter Stubbe bestraft wurden im Auftrag seiner Richter - wie es dieses Bild noch ausführlicher zeigt [erklärt], Zeugnis daß das alles wahr ist

Tyse Artyne.
William Brewar.
Adolf Staedt.
George Bores.
Mit verschiedenen anderen, die dasselbe gesehen haben.


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3. Buch Weinsberg zu Stump

Dass es unter den Zeitgenossen auch damals schon überzeugte Skeptiker des Verfahrens gab, das über so viele Flugschriften verbreitet wurde, ist unter anderem im Hausbuch des Kölner Bürgers Weinsberg belegt, der sehr wohl seine Zweifel an dem hatte, "was man vom zaubern sagt, dreumt und nachswetzt", wie er am Ende des Eintrags vom Jahre 1589 schreibt. (p.115)

A. 1589 den 31. oct. ist Stupe Peter rechtfertiget worden. Disser war ein baur, uff drei meiln von Coln zu E(r)perade wonhaft. Disser wart gefangen und hin uff Bedber gefuirt. Man sagt, er were ein zeuberer, der sich zum werwolf het kunnen machen und vil schadens und schreckens im lande gemacht. Wie das gerucht den sommer durch von im seltzsam gangen hat in villen stucken, die man in und baussen Coln verzalt hat. Von dissem war in truck ausgangen, das er frei bekant het, das neulich lautet, er hette 25 jar mit einer duvelinnen gebolet, auch darzwischn bei siner eigen rechten dochter gelegen. Er hett einen gurtel gehat, wan er den umbgetain, so were er zum werwolf worden, dess art an sich gehat, doch darneben menschen-verstant behalten, wan er den abgetain, widder zu menschlicher gestalt komen. Und hett in wolfsgestalt 13 kinder von 6 oder 7 jaren, auch sin eigen sontgen zerrissen und innen die hirnen aus den kopfen fressen, zwein menner und ein frau umbs leben bracht und vil vehes beschedigt. Nach laut sulcher urgicht were er zu Bedber den 31. oct. zum toit verdamt, eirstlich mit einer gluender isern zangen ins fleischs gepitzst, darnach mit einer axst arm und bein zersclagen, auch der kop abgehauwen, letzstlich sin lichnam mitsamt siner dochter Stupe Beeln und gefatterschn Tringen Trumpen verbrennet und einen hulzen wolf uff ein rat gesatzst, sinen, Peters, kopf druff gestechen und also zum exempel laissen stain. Man sagt daneben, es were ein groisse mennigde von folk uff der richtplatzen gewest, die gehoirt, das er ein gut bekentnis gehat und alles wol wert were, was er litte, wult es auch liden, und gepitten, got wulle ihm barmherzich sin. Nuhe was die bekante und befonden morderei, bloitschande und ander ubeltaiten anla(n)gt, ist pillich, das er nach beschriben rechten zum abscheue andern gestraift worden, derglichen, wa er mit zaub(er)eien umbgangen oder boisses gewirkt oder im sinne gehat zu wirken, drumb gelitten habe. Es ist ein heimlich verborgen wirk mit der zauberien, uff vil ortn und bei viln glaubt man dran, kunnen es aus der hilliger schrift bewern.

Was es aber vor ein handel sei, ist boven minem verstande und mir verborgen. Sol ichs gleuben, so wil ichs geleuben. Aber das alles war sei, was man vom zaubern sagt, dreumt und nachswetzst, das kan ich nit all gleuben. Wan sulche boese zeuber in Coln wern, da man auch recht weis, wurde wol justicia druber geschein. Wer weis, ob es versclach, bedroch, inbildung sei? Ich lais heimlich, verborgen dingen gode, dem nitzs verborgen, richten.
Quelle elmar lorey
http://www.elmar-lorey.de/werwolf/Stump.htm


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Die Legende von Morbach

28.05.2010 um 21:36
Viel Spaß beim Lesen


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Samnang
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Die Legende von Morbach

29.05.2010 um 10:49
@Shiido
lesen schadet den meisten nicht.... :D dafür hat man unter anderem einen KOPF*


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Die Legende von Morbach

29.05.2010 um 13:59
Hallo ich habe das mal be galileo gesehen schon ein zwei wochen her.
Sie haben das aufgeklärt das war ein anderer soldat der den neuankömlingen einen schrecken einjagte das mit dem zaun war übertrieben und das der HUnd ihm nicht verfolgt hätte.


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Die Legende von Morbach

29.05.2010 um 16:11
@Samnang

Hab ich auch nicht gesagt, wollte euch nur etwas dabei motivieren! :)


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Can
ehemaliges Mitglied

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Die Legende von Morbach

29.05.2010 um 17:19
Die Amerikaner hatten bloß Heimweh und wollten sich mit netten Geschichten aus der Heimat die Zeit vertreiben, erinnert mich an "American Werwolf"

Aber unterhaltsam sind solche "Legenden" definitiv :D


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Samnang
ehemaliges Mitglied

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Die Legende von Morbach

31.05.2010 um 10:12
@Shiido
lächel...also ich persönlich bin motiviert, kannst du galuben-so viel, dass es für mehr als Einen reicht- aber verstehe schon :) im übrigen ist die o.g. Geschichte von GEVAUDAN 3irklich sehr spannend, leder vielen dieser "Mystik" sehr viele Wökfe zum Opfer- :(



Zu MORBACH

http://books.google.de/books?id=2kdQpWmImsgC&pg=PA48&lpg=PA48&dq=Legende+von+Morbach&source=bl&ots=67I439RWS1&sig=Jv3oec...

Da es wirklich nicht weit ist-kamm nman ja tatsächlich mal ne excursion im Sommer einplanen...

Burgard, Matthias
Das Monster von Morbach
Eine moderne Sage des Internetzeitalters

Verlag : Waxmann

ISBN : 978-3-8309-2043-4
Einband : Paperback
Preisinfo : 19,90 Eur[D] / 20,50 Eur[A]

bei Amzon ab ca 10.-


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Ranger42
ehemaliges Mitglied

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Die Legende von Morbach

04.07.2010 um 16:05
Hmmm weir weiss was das wirklich ist. In früheren Zeiten in dem die Menschen von tollwütigen Tieren angefallen wurden und sich dann selber mit der Tollwut infizierten denke mal das so die Werwolfsagen entstanden sind!


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Die Legende von Morbach

04.07.2010 um 18:55
Wenn es eine amerikanische Sage ist, sollte man vielleicht eher englische Seiten Googeln als deutsche Seiten.

Folgender Beitrag in einem Diskussionsforum eines amerikanischen Soldaten, der von 1988 bis 1991 in Hahn (also richtige Zeit und richtiger Ort) stationiert war, hört sich so an, als hätten sich die Soldaten die Geschichte ausgedacht, um Neulinge zu veralbern:
I was stationed at Hahn from 1988 to 1991, and I worked at the Morbach depot a lot from 88-90. It is a very large area, and at the time it had only perimeter lighting and lights on some buildings near the front gate. It was true that there were several areas, mostly on the east side, that were heavily wooded, but for the most part the area was a tangle of open roads and steep, grass-covered burms.

We joked about the Morbach Monster, but usually only to scare the new guys. I worked with several people who had been there since before the 1988 incident cited above, and none of them ever mentioned it to me. The only stories I had heard were about one of the wild boars that the local forrestmeister kept in the area getting loose and chasing someone up a light pole. Not freaked out dogs, no fence jumping.
Hier noch ein Beitrag eines Soldaten, der von 1986 bis 1990 dort stationiert war:
It was always fun to scare the new guys with stories of the werewolf, and then make them do a security check of the perimeter on foot ( the perimeter road was only accessible by foot). One of our K-9,s was this big black bovier with bloodshot eyes. We would always send that dog handeler to the backside of the area to meet the new guys with that dog. there was also reports of a German WW-2 soldier that roamed the area.
Quelle: http://www.unexplained-mysteries.com/forum/index.php?showtopic=39010


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