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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

42 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschlichkeit, Genetical Engineering, Bioethik

Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

28.01.2014 um 12:55
tic schrieb:aber wird heut nicht auch quasi schon nach Intellekt gemessen? halt nur mit dem schlechten beigeschmack des "haste was biste was" ?
Genau, das Problem ist nur dass 1.) Die "Messlatte" Geld, trotz ihrer mathematischen Genialität unzureichend ist und 2.) Die Chancengleichheit alles andere als global vertreten wird :/


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tic
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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

28.01.2014 um 12:58
find es ist noch nicht mal im Inland Chancengleich genug so das zb jeder sein potenzial nutzen kann @MrBananentoast


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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

28.01.2014 um 13:00
@tic
Vorallendingen gibt es Menschen die entscheiden welches Potential zu nutzen ist und welches nicht.
Das empfinde ich persönlich als enormen Bruch im Rückrad der Gesellschaft.

Edit: Eigendlich wäre es ja o.k. dass jemand etwas für sich alleine tut solange er niemanden damit stört, sollte die allgemeinheit gegen sein Treiben sein. Man braucht aber dummerweise schon allein um zu Leben materielle Güter, von dem mMterialaufwand für so etwas wie Kunsthandwerk oder Erfindungen ganz zu schweigen.


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tic
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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

28.01.2014 um 13:01
das unterschreib ich so :note: @MrBananentoast

geh arbeiten, egal was, Haupsache du zahlst in die Staatskasse ein, nur dann bist du ein "akzeptiertes" Mitglied der Gesellschaft, bist aber noch lang nicht akzeptiert weil du Arbeit für dumme machst


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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

28.01.2014 um 13:03
Nur damit ich hier nicht anfnage wie ein paranoider Nazi zu klingen *schluck*


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tic
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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

28.01.2014 um 13:04
wie soll man das jetzt verstehen? @MrBananentoast


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28.01.2014 um 13:06
@tic
Ich wollte nur sichergehen dass das mit dem "Rückrad brechen" nicht irgendwie als Dolchstoßlegende oder dergleichen aufgefasst wird und dass ich keinen Individuen die Schuld für diesen Misstand gebe.


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28.01.2014 um 14:28
@MrBananentoast
Das wird sich mit der Zeit zeigen .


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28.01.2014 um 17:36
Wer sich verzweifelt an seine jeweiligen (!) Vorstellungen von "menschlich sein" klammert, hat in der Regel durch eine Veränderung viel zu verlieren. Was gilt denn als "menschlich"? Nehmen wir das Beispiel der Geschlechterfestlegung bereits durch Zeugung, streng männlich/weiblich und wer irgendwo "dazwischen" landet, hat dann schon mal Pech gehabt, wird gegen seinen Willen zu irgendeiner "eindeutigen" Fassung umoperiert, oder ist bi oder gleich homosexuell (mit allem, was da an Diskriminierungen dranhängt... anderes Thema) -- stellen wir uns vor, es wäre ab heute möglich, das Geschlecht nach Belieben zu wechseln: was sich da an gesellschaftlichen Veränderungen einstellen würde? Das muß man sich in aller Ruhe mal vorstellen und durchkauen, wenn etwa in Ländern, in denen Frauendiskriminierung üblich ist (islamische Länder, Indien...) plötzlich alle Frauen, die sich benachteiligt fühlen, einfach in Männer umwandeln, weil dann Schluß ist mit der Benachteiligung? ... und es als Ergebnis dann kaum noch eine Frau dort geben würde?.... übrigens ein aktuelles Beispiel, wer in den letzten Tagen die Berichte über den Mann gelesen hat, der freiwillig als Frau lebte: während die Frauen ihn anerkannten und sogar die eigene Ehefrau es schließlich als Selbstfindungstrip akzeptierte, waren seine Erfahrungen mit dem "eigenen Geschlecht" so übel, daß er am Ende keinem Mann mehr vertraute... sowas macht echt nachdenklich, oder?

Oder, anderes Beispiel: jeder Mensch hätte die Möglichkeit, körperliche Defekte sofort und im Alleingang zu reparieren (z. B. durch so eine Maschine wie im Film "Elysium", die jeder bei sich zuhause stehen hat) - was würde da mit Pharmaindustrie, Medizintechnik, dem gesamten Pflegebereich etc. passieren? Die Folgen möge sich jeder selber vorstellen...

oder, noch ein Beispiel: jeder Mensch bekäme die Möglichkeit, die Zentren im Gehirn, die durch Drogen (Alkohol etc.) aktiviert werden (Lust/Belohnungssystem etc.) gezielt und ohne äußere Drogenzufuhr zu stimulieren - was passiert dann mit dem ganzen System des Drogenhandels, sowohl legal wie illegal ab Herstellung (auch Weinanbau, Bierbrauer) samt damit seit jeher verbundener organisierter Kriminalität...?

Oder ein letztes Beispiel: was wäre wenn man die "menschliche" und aufwendige und auch leicht danebengehende Methode des Kinderkriegens und -aufziehens ganz abschaffen täte, Kinder stattdessen grundsätzlich in Reagenzgläsern heranzüchtet, aber nicht nur bis zum Babyalter (Babys machen ja jede Menge Arbeit...), sondern, sagen wir mal, bis zum 6. Lebensjahr (oder danach) und ihnen bereits von Anfang an ein "einprogrammiertes" Mindestwissen mitgeben könnte, so daß sie quasi bereits als halbwegs gebildeter Mensch, dem nur noch die persönlichen Erfahrungen zur Ausbildung eines eigenständigen Charakters fehlen, auf die Welt kommen?

Man kann sich jede Menge mehr oder weniger utopischer Szenarien ausmalen, wie die Menschen das, was momentan als "menschlich" verstanden wird, aufgeben oder verlieren könnten. Manches wirkt auf den ersten Blick bizarr oder befremdlich, eben weil es unvertraut ist, hätte auf den zweiten Blick aber auch viele Vorteile. "Menschlich sein" ist nun mal nicht nur eingeschränkt positiv, sondern hat auch jede Menge Nachteile und negative Seiten, und es gibt leider auch sehr viele Leute, die sich zwanghaft an überalterte Strukturen klammern, sei es "weil es schon immer so war und sich nie ändern darf (darf??!!!), sei es weil sie denkfaul oder denkunfähig sind, sei es weil sie zu den wenigen Gewinnern einer solchen Struktur gehören, die vielen anderen Schaden und Unglück bringt (Religion...)...
die Frage ist, ob man solchen Leuten dann tatsächlich die Entscheidung darüber überlassen sollte, oder nicht lieber jenen, die mit offenen Augen und offenem Verstand und vorurteilslos über eine neue Sache oder Entwicklung urteilen können...


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04.02.2014 um 04:38
@Rao
Das Problem ist auch, wer urteilt darüber dass es gut ist über das Urteilsvemögen anderer zu urteilen.
Man steht dann nämlich schnell als Tyrann dar und hat all die Utopie die man aufbaute eigentlich nur
für sich selbst gebaut.


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Primpfmümpf
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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

04.02.2014 um 04:59
Sobald noch eine biologische Zelle mit menschlichen Genen im Cyborg ist, ist dieser menschlich. Bis auf seine Persöhnlichkeit


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04.02.2014 um 05:07
Primpfmümpf schrieb:Sobald noch eine biologische Zelle mit menschlichen Genen im Cyborg ist, ist dieser menschlich. Bis auf seine Persöhnlichkeit
Ich hätte gesagt ein Android, dem das Bewusstsein eines Menschen aufgespielt wurde, der sich menschlich verhält ist ebenfalls menschlich.

Sogar ein Roboter der sich menschlich verhält ist menschlich. XD


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Primpfmümpf
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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

04.02.2014 um 05:14
Timotheus schrieb:Sogar ein Roboter der sich menschlich verhält ist menschlich
Stimmt. Aber dann ist meine Katze aucn menschlich. Denn sie atmet Luft ein und aus wie ich :)


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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

04.02.2014 um 05:49
@Primpfmümpf
Nunja, ich zähle zum menschlichen Verhalten, mehr als nur dass ich Luft atme.
Z.B. erachte ich es als menschlich, dass man anderen hilft.
Oder ich finde es ist menschlich sich zu irren. ^^

Da ist jedoch auch wiederum die Frage was man mit menschlich meint. Meint man mit menschlich nur das, was den Menschen physikalisch ausmacht? (Luft atmen, Fortpflanzen, Essen usw.) Oder meint man mit menschlich, humane Verhaltensweisen (Helfen, Mitgefühl, Teilen,...). Oder vielleicht beides?

Ich würde z.B. beides meinen.

Inwiefern irrt sich deine Katze denn? xD
Jedoch habe ich auch 2 Katzen und man kann manchmal menschliche Züge erkennen, jedoch meiner Meinung nach kein menschliches Verhalten. (Außer man betrachet eben einen ganz bestimmten Zug als Verhalten).


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Primpfmümpf
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04.02.2014 um 06:12
Timotheus schrieb:Jedoch habe ich auch 2 Katzen und man kann manchmal menschliche Züge erkennen, jedoch meiner Meinung nach kein menschliches Verhalten. (Außer man betrachet eben einen ganz bestimmten Zug als Verhalten).
Vielleicht wäre da die Bezeichnung "humanes Verhalten" angebrachter :)

Das bedeutet zwar "menschlich", aber nur weil wir keine anderen menschenähnlichen Spezien kennen.


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04.02.2014 um 15:55
Unter "menschlich" fiele bei mir alles, was einen bestimmten Mindestsatz an artstypischer Durchschnitts-Intelligenz aufweisen kann. Artstypischer Durchschnitt, wohlgemerkt, vereinzelte Ausreißer nach unten (geistig Behinderte z. B.) wären kein Widerspruch. Mit dieser Definition wären dann auch Androiden, Roboter, Außerirdische etc. abgedeckt und evtl. sogar Menschenaffen und Delphine, wenn der Mindestsatz tief genug angesetzt würde (Katzen würden dann beispielsweise nicht mehr dazugehören). Eine einzelne menschliche Zelle in einer Maschine würde die Maschine noch lange nicht menschlich machen, ein menschliches Gehirn (samt Persönlichkeit und Charakter) in einem Maschinenkörper dagegen schon, genauso eine voll virtuelle Persönlichkeit mit nachweisbarer eigener Intelligenz.

@MrBananentoast: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Wer sich krampfhaft im Mittelalter festklammert und vor jeder Neuerung die Augen zukneift, hat definitiv nicht die Befähigung, über zukünftige Entwicklungen zu urteilen. Und letztlich geht so ziemlich jede neue Entwicklung, jede verwirklichte Utopie, erst mal von einem Erfinder aus, der so "egoistisch" ist, "seine" Verbesserung in die Welt zu bringen. Macht ihn das gleich zum "Diktator"? Das würden sich wohl viele wünschen... ist bloß nicht so, weil jede Verbesserung, die bekannt wird und sich herumspricht, postwendend kopiert, geklaut, zweckentfremdet, von anderen abermals verbessert (oder pervertiert) wird. Keine Chancen also für einen Möchtegern-Diktator mit Alleinherrschaftsallüren...


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04.02.2014 um 18:24
Ich glaube, dass die Persönlichkeit zwar an Materie gebunden ist, aber „portabel“ ist. Sofern sich das Bewusstsein aus dem Zusammenspiel des neuronalen Netzes ergibt, könnte man eine Maschine bauen, die die erforderlichen Berechnungen durchführt und so dem Menschen einen neuen Körper geben. Dieser wird nun so lange leben, bis diese Maschine den Geist aufgibt oder das Bewusstsein so verrückt wird, dass es erlischt. Denn hirnorganische Krankheiten wie Demenz lassen sich so wohl, anders als die meisten anderen physischen Krankheiten, nicht verhindern.

Was ich aber überhaupt nicht finde, ist, dass wir eine Ellenbogengesellschaft sind. Schaut man sich die Menschheitsgeschichte an, so erscheint es schon als revolutionäres ethisches Konzept, dass der Staat Leuten, die sonst nichts bekommen, Wohnung und Essen bezahlt. Dass es eine gesetzliche Krankenversicherung gibt, dass jeder Mensch ein Bürger ist. Das Bewusstsein, dass jeder Mensch gleiche Grundrechte hat, war noch nie so stark verankert in der Gesellschaft. Wann habt ihr das letzte Mal Sklaven und Leibeigene gesehen? (So oft man auch Zeitarbeiter mit ihnen vergleichen möchte)

Zum Thema(abwechslungsweise =) )
Nicht mehr menschlich sein ist dann ein Problem, wenn man das hinter sich lässt, was als Humanität bezeichnet wird (und dennoch nur einen Teil der menschlichen Verhaltensweisen ausmacht): Mitgefühl. Was aber wohl kaum der Fall sein wird, wenn man nur seinen Arm durch einen Funkadapter ersetzt und damit Kräne steuert oder seine Augen und Ohren verbessert. Denn diese Änderungen betreffen nicht die Funktionsweise des Gehirns.


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coppakiller
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05.02.2014 um 11:34
Übles, schwer wiegendes Thema. Glaube ein nichtmenschliche Person wäre woll so etwas wie ein Bork. Ohne Mitgefühl, keine Emotionen, Perfektion, leben nach Programm. Wenn man die Probleme dieser Welt anschaut sind viele Probleme ganau dieses Programm.


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24.02.2014 um 13:42
@Lingu
Sehe ich so ähnlich! Menschlichkeit ist deswegen erfolgreich, weil sie ganz einfach logischen Systemen folgt. Jemanden, der später einmal vielleicht einen großen Dienst an der Gesellschaft leistet, ein Haus und Bildung etc. zu geben ist simpel ausgedrückt eine Form der gewinnorientierten Kultivation.
Und solange ein Gehirn/Steuercomputer oder dergleichen logisch und gleichzeitig so komplex denkt wie ein Mensch, wird er früher oder später Ethik neu erfinden, oder dieser zustimmen.


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matraze106
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Ist das nicht mehr menschlich sein eigentlich echt ein Problem?

24.02.2014 um 19:44
@MrBananentoast
zu dem thema fällt mir eine gute kurzgeschichte ein.
es handelt sich um eine mögliche gerichtsverhandlung in ferner(?) zukunft, in der ein mann, der fast ausschließlich aus technischen ersatzteilen besteht, um die anerkennung seiner grundrechte, ja existenz kämpft.
http://www.youtube.com/watch?v=jfQngfXqIaE

eine sehr ähnlich handlung hatte eine folge von star trek TNG, bei der die Rechte des Androiden Data ebenfalls verteidigt werden müssen. (Folge "Wem gehört Data?")
Youtube: Star Trek Weisheiten Teil 2 - Sklaverei


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