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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

21.11.2010 um 23:56
Warum wollen immer alle überall einen sinn haben ?

Ich begreif euch echt nicht ...

Ich würde fast wetten, wenn alle 'gläubigen' (an was auch immer) mit einem schlag die realität feststellen würden (es gibt keinen festen, zwingenden SINN hinter allem), würde 1/10 bis 1/5 von diesen innerhalb eines tages durchdrehen... und/oder sich und/oder anderen das leben nehmen...

traurig, aber gar nicht so unrealistisch ...


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

22.11.2010 um 00:00
Hare Krsihna

@Habitus

Du schaust nicht länger als ein elektronisches Teleskop zu lässt, du Sinnst nicht länger weil du sie in grenzen hältst.
Lese Ich bin genau in dieser Welt wie du und ich gebrauche meines
Körpers sinne wie jeder andere, darüber hinaus gebrauche ich mein Sinne exraordinär ich versuche sie nicht nur zum, messen und wiegen zu benutzen.

Ich bin 61 wenn du jünger bist, ist es ein Faktum das ich mehr Informationen in meinem Gehirn- gespeichert habe als du oder jeder andre der jünger ist als mein Körper System.

Da wo du bist, war ich schon, jetzt will ich wissen was auf der andren Seite auf der Seite Gottes ist. Und ich bin sein ewiger Diener und werde nicht aufhören Gott an zu beten, ihn zu lieben.

Du versuchst nur den Körper zu sehen nichts anderes deine Identität, du zwingst dich nicht anders zu denken. In mir ist der Atheist zu Grunde gegangen, jetzt bin ich das was ich immer schon war innen drinnen frei, doch in einem Körper gefangen.

Wer spaltet den die Gesellschaft ???????. Doch nur die die leben wollen wie es ihnen passt, nur die die keine anderen grenzen als ihre niedrigen menschlichen Hürden kennen, die sie leicht selbst überspringen können.

Du hast nichts begriffen gar nichts außer das du sehr intelligent bist und nur ausgeschlossen deine Intelligenz gebrauchst um gegen Gott das Göttliche, die Religion und die Gläubigen zu gebrauchen, das tust du sehr gezielt.

Ein gläubiger ist sehr wohl ein Wissenschaftler - Wissenschaftler sind nicht alle Atheisten, du und ich leben in dieser Welt, sie ist mir als Lebens Grundlage gegeben worden genau so wie dir, da ist kein unterschied.

Und wenn du nicht auf die Natur achtest oder ich, dann wird die Natur sich wehren, ob ich gläubig bin oder nicht , ob du nicht gläubig bist oder nicht.

Ich rede von Globalisieren du redest von Deutschland ein Deutscher, aber außer dir gibt es noch ca 6 Milliarden andere hier.Von denen sind langt über zwei drittel gläubig.

Als Mensch nehme ich Fakten war, genau wie du, bleib bitte auf dem Teppich der Möglichkeiten, du kannst mir meine Sinnes Organe nicht abschreiben.

Aber da du anscheinend alle Fakten kennst bist du besser als Gottes Gläubige kann ich aus unserer Post auch aus früheren Treats lesen, nah, dann mal zu. Dann zeig mal was ihr so drauf habt, bis jetzt hat alles mit leiden zu tun, ob gläubige oder nicht. Wann fangt ihr den an mit dem neuen Konzept der Nächstenliebe und Schmerzlinderung? Die Natur auf diesem planten schreit nicht mehr, sie brüllt, so weh tut es ihr, und sie wird noch mehr brüllen,wenn wir nicht aufhören Sie zu peinigen.Das sind Fakten mein lieber und diese Fakten beruhen nicht auf ein zyklisches wieder - hol - bares erscheinen alleine.

Mir liefern die aussagen der Indischen Veden eine exzellente - brillante Variante von dem was geschehen soll, hättest du sie studiert oder gelesen könntest du den Zusammenhang begreifen lernen. Da sind ein große menge von Fakten.
Die Veden sind nicht alleine für gläubige nieder geschrieben worden sondern für jeder Mann auf diesem Planeten.

Du kommst doch noch nicht einmal in die nähe einer Idee, das wenn die Sonne sich breiter macht und zum roten Riesen wird um danach zu einem weißen Zwerg zu werden, nur ein Prozess ist, hier in der Galaxie, Das alle Prozesse hier im Universum zyklisch geordnet sind, das werden deine Freunde sehr bald feststellen können.

Es geht hier doch gar nicht darum wer hier auf dem Planeten ein recht hat zu sein oder nicht, sondern um die Koexistenz alles lebende, alles, nicht nur den Menschen, darum geht es.
Gott wird nie gemessen, dann messe mal die Schwingungen vom Wort Gott und anderen Wörtern.
Ein Mensch der sich außerhalb der Arbeitszeit, also in seiner Freizeit mit Wissenschaft beschäftigt, ist kein Wissenschaftler und wird dieses auch nicht sein, ein Wissenschaftler ist ein Mensch der seine ganze zeit für das empirische wissen opfert und nicht teile seiner kostbaren zeit.

Wenn du Atheist bist und dir die anderen egal sind, nur weil sie aus Ländern stammen die keiner im voraus als sympathisch empfindet, siehst du nicht, das dahinter ein gezielte Propaganda steckt, sie arm und dumm ob gläubig oder nicht leben zu lassen, ihnen nicht gezielt zu helfen, das einzige was verkauft wird und viel Geld kostet sind militärische Apparate und Soldaten, ist dieser Gedanke nicht der abscheulichste überhaupt. Wo bleibt die natürliche Empathie, das Gefühl andere wirklich zu verstehen, Solche Art von Empathie liegt zwischen den kommerziellen Reichtums Interessenten und werden als überflüssig gesehen.Sie sollen ausgemerzt werden, damit niemand auf den Knopf des schlechten Gewissens drücken kann.
Was für einen Sinn gibt das? Diese gegenseitige hetze muss ein ende haben, damit in der Natur auch wieder Frieden einkehren kann.

Darum bleibt Gott was er ist, nämlich Gott und darum bleiben die gläubigen - gläubige, bleiben Atheisten nämlich das was sie sind.Das hat bis jetzt noch keine Hetze oder Krieg verhindert

Warum soll den schon wieder die Geschichte eine hetze durch machen, die letztere ist kaum 50 Jahre her, nicht weil sie Juden waren, ( das war der Vorwand) sondern weil sie Gottes gläubige waren. Wenn es denn nicht die eigenen Gläubigen sind, die sich was einfallen lassen, so sind es die andren die dunklen.

Hari BOl
Bhakta Ulrich


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shadowsurfer
ehemaliges Mitglied

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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

22.11.2010 um 00:15
Vor uns waren die Neanderthaler. Welchen Sinn hatte es das sie gelebt haben?
Richtig keinen

Welchen Sinn hat es das wir leben?
Auch keinen

Und sind wir nicht teil der Natur?
Warum also soll die Natur einen Sinn haben.

Für wen und was? Mag sein das man das ganze was wir Natur nennen auch Gott nennen kann aber es macht zumindest für uns Menschen keinen Sinn weshalb überhaupt irgendetwas existiert.

Wenn wir nicht hier wären, auf diesem Planeten wäre das auch okay. Zumindest für die Natur.

Ehrlich gesagt macht es für uns Menschen keinen Sinn darüber zu spekulieren ob dies und jenes Sinn macht. Dazu sind wir einfach viel zu begrenzt. Vielleicht gibt es hinter oder nach dem schwarzen Loch ein anderes Universum und vielleicht stellen sich dort auch gerade die Frage nach Sinn oder Unsinn. who knows?


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binichdoof
ehemaliges Mitglied

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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

22.11.2010 um 00:40
Also leute ich finde eure Argumentationen zum größten Teil einleuchtent siehe, habitus u.o Fabiano.

aber ich möchte mich um Gottes willen ( =) ) nicht solange fassen, drum mach ich´s kurz und knackig^^.

Ich finde es immer sehr lustig, menschen dabei zuzhören wenn sie über gott und die welt reden, man kennst das ja einer sagt das telefon is blau und der andere sagt es ist grau, wobei es für mich grün ist, und dann nach jahren des zankens ist aus dem telefon was blau grau und grün ist plötzlich ein gelbes geworden, und die kommenden generationen streiten sich nun über das gelbe, mir is grad nix dümmeres eingefallen um diesen sinnlosen konflikt um religion zu beschreiben :=)

Wenn ihr mich fragt, sollte man nicht an einen gott glauben,Wieso?Na weil es ihn gibt bzw ES, wenn wir Es als eine art Bewusstsein anssehen, wir alle haben doch so eine art...ach wie heist das doch gleich.....Gewissen???Na gut ich nenne es Gewissen, es spielt aber auch keine Rolle wie ich es nenne, mit hilfe dessen wir gut und böse richtig und falsch einorden wobei dies ja nur gesellschaftliche vorgelebte verhaltenszüge sind. Mal unter uns ich hab´s gehasst wenn meine mom gesagt hat das macht man nicht! ähmm wieso( klatsch bääm),,Darum......ach glas klar^^

Gott ist für mich der versuch struktur in etwas chaotisches zu bringen, sich seine welt so wie wir sie seit hunderten von jahren bevölkern zu erklären... nein sie nicht zu erklären sondern sie zu besitzen.. sie sein eigentum nennen zu dürfen. Ich frage euch ist das richtig??Wenn ich mir so die welt anschaue, wird im namen gottes ja so zimlich alles gemacht,, im namen gottes füren wir nun krieg, im namen gottes wirst du sterben, gott hat mich berufen, um gottes willen, MEIN Gott was machst du da. blablablablablabl usw. Also wieso das alles. wenn wir doch auf unser "gewissen" hören dann wird doch alles gut, denkste. wenn ich auf mein gewissen hören würde hätte ich mit sichherheit schon mehr leichen im keller als in saw 1-7 oda 8 ,ka wie viel unsinn es jetz schon gibt, zusammen, jeder mensch hat solch eine seite, wir alle kennen sie doch lassen es nicht raus, das macht uns kaputt seelisch kaputt wir suchen verzweifelt nach unser liebe im leben, wir hoffen auf glück wir vegetieren vor uns hin, arbeiten, familie, kaffee trinken, und eine nach der anderen qualmen. da kommt ein höheres wesen doch wie gerufen und wie schön es sich noch anhört, der allmächtige gott.WIR sind allmächtig jedenfalls was unseren Planeten angeht, wir entscheiden jeden tag über das leben von jedem einzelnen, und alles was diesen planeten bevölkert. Die natur die uns umgibt ist nicht nur ein geschenk sie ist vollkommen, damit meine ich, sie ist unkopierbar.Mir ist es egal wer wann wie wo was erschaffen haben soll, oder das wir eine ansammlung von atomen und ein hochkomplexer Biochemischer organismus sind, das hat man jetzt so festgelegt, ist aber in meinem fortkommen im leben unrelevant, es verunsichert mich nur und nimmt mir die sicht auf das wesentliche im leben,"GOTT" zu ehren. jetz denkt ihr sicherlich, verdammt man was labbert der da, aber so gehts mir jeden tag , ich frage mich ständig verdammt was macht er da, was will der jetz, aber wisst ihr, das was ihr zu gott macht ist gott, seht es nicht so kompliziert aber auch nicht zu naiv. Wir wissen nicht was nach dem tod auf uns lauern mag, aber so wie ich die welt um mich herum verstanden habe hat alles einen anfang und alles ein ende aber vorallem beginnt es dann wieder von neuem, mir egal wer oder was mich erlösen wird, die die es glauben, lol glaubt daran. aber wenn ihr nicht lernt unabhängig davon zu glauben, seit ihr verloren, im sinne von,. ihr werdet nur gegen wände reden mit eurer weltanschaung aber niemand wird euch zuhören nicht mal ihr selber, weil ihr zu beschäftigt seit andere davon zu überzeugen das es etwas wie GOtt gibt. Ich möchte niemandem den kopf waschen aber mit meiner leicht provokanten art appeliere ich an alle das leben nicht selbstverständlich zu sehen. nicht nach einer ursache für etwas zu suchen und dann pro und kontra aufzulistenm nein ich bin dafür das wir alle, das leben genießen jeden tag bewusst warnehmen, und uns jeden tag aufs neue die frage zu stellen bin ich meinem gott nun näher?? Respekt und liebe für sich selber und andere zu empfinden, sich nicht dafür zu schämen, bin kein weltverbesserer mir ist sie auch nicht gleichgültig aber ich weis. das wenn ich tot bin es wieder von vorne beginnt, warum?? weil ich glaube =) das es so ist, wenn nicht, ist es doch auch nicht schlimm denn ich bin dann jedenfalls meine Gott näher gekommen und glücklich, naja net jeden tag, .:

Rechtschreibfehler dürft ihr gerne behalten oder bei ebay verkaufen.

LG binichdoof ( hm binichdoof:)


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

22.11.2010 um 00:47
Hmm... im Moment suche ich noch nach dem Sinn, den diese Diskussion mir zu vermitteln versucht =)

@Habitus

Das Einzige, was bislang bei mir ankam, waren plumpe Verallgemeinerungen und Unmutsäußerungen, die nicht plausibel begründet wurden.

Denn nicht jeder, der aus eigener Überzeugung an ETWAS glaubt - nennen wir es ruhig "Gott" - das ihm vielleicht Kraft; Hoffnung oder eine Antwort auf derzeit noch unbeantwortbare Fragen gibt, definiert und interpretiert diesen Gott zwangsläufig so, wie ein anderer es täte.

Und ganz ehrlich... Ein Streben nach Moral und Einheit förmlich als Idiotie, Naivität und falsche Grundeinstellung abzutun, zeugt - wenn ich ehrlich bin - nicht gerade von einer besonders hohen MENSCHLICHEN Intelligenz...
Dieses Streben hat nichts mit Gottesfurcht oder spiritueller Verzerrung zu tun.
Ich werd's mir an dieser Stelle auch getrost sparen, die indiskutablen Vorzüge einer Moral- und Einheitsorientierten Gesellschaft zu beschreiben... DU kennst sie - du genießt sie schließlich in jedem Moment.

Und zum Sinn der Natur bzw. damit auch zwangsläufig zum "Sinn des Lebens" - Sofern es so etwas überhaupt geben sollte...
Wer zerbricht darüber nicht den Kopf?
An eine allgemeingültige Antwort GLAUBE ich für meinen Teil nicht.
Klar, der (tatsächlich naive) Mensch neigt sehr dazu sich abgrenzen zu wollen, sich als etwas Besonderes und Einzigartiges zu sehen - wobei jeder Regenwurm wohl den gleichen Anspruch stellen dürfte. Wir sind Teil der Evolution, nicht die Speerspitze... Wir sind ein kleiner Teil eines Ganzen, dessen Sinn uns - ob wir wollen oder nicht - wohl noch sehr lange Zeit, wenn nicht gar für immer, verborgen bleiben wird.

Mein Vorschlag: Philosophier soviel du willst, nutze deine Möglichkeiten so gut du kannst, setze dein Wissen ein, wann immer es dir möglich ist - aber verurteile nicht diejenigen, die's dir auf andere Art und Weise gleichtun...

Ich persönlich glaube auch nicht an Gott... Aber ich weiß auch, dass ich, wie jeder andere auch, in letzter Instanz weder eine Ahnung, noch einen unwiderruflichen Beweis, gegen einen Gott anbringen kann...

Und um das Ganze jetzt abzurunden: Nur Gott weiß warum ich es nicht lassen konnte, eine (in meinen Augen) unsinnige Diskussion weiterzuführen.... Ein weiteres Rätsel der Natur, auf dessen Lösung ich sehr gespannt bin =)

PEACE!


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binichdoof
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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

22.11.2010 um 01:05
Toll geschrieben:=)

klar is es unsinnig sich darüber den kopf matschig zu denken.

Leben und Leben lassen (vor allem das mim leben lassen sollten sich paar spezies merken :=) )
an irgendwas cmuss ich ja glauben, oder? naja ich bin ja auch net grad der hellste^^ aber etwas zu verallgemeiner ist nicht besser als etwas zu spezifizieren, genau deshalb wird dieser beitrag nicht der letzte seiner art gewesen sein, und deshalb. wünsch ich allen jedenfalls noch ne nette schnitzeljagd nach gott dem sinn des lebens. wenn wer ihn findet sagt allen mal ruhig bescheid damit wir ihn analysieren können ihn in scheiben schneiden und auf jeden menschen passend anlegen können um vllt etwas mal richtig verstanden zu haben.

wer denkt er hätte etwas begriffen, sollte umdenken un sagen ich weis es noch nicht.
wer meint zu sagen ich wäre doof oder naiv und meint er wüsste etwas besser sollte sich den voletzten satz nochmal anschauen.

THX and God bless u =)


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oxbox
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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

22.11.2010 um 03:20
@azrael
dabei ist Sinnfreiheit total befreiend

der deutlich besser Weg um entspannt durchs Leben zu tanzen

nicht, dass das der letzte Weisheit Schluss sein muss
aber zwischendurch fröhlicher Nihilismus bringt entspannende Freude mit sich

und ich will ja auch mal lachen können

wie übrigens sehr hier über den Thread
und die aufgeregten Steifenhörnchen, die alle laut durcheinander schreien

köstlich amüsant


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oxbox
ehemaliges Mitglied

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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

22.11.2010 um 03:25
@binichdoof
binichdoof schrieb: drum mach ich´s kurz und knackig^^.
es folgte eine bleiwüste
die ich natürlich nicht lese nach so einer Ankündigung


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

22.11.2010 um 14:40
Ob es einen 'Geist, der alles durchdringt' gibt (wie Geist in die Materie gekommen ist kann niemand sinnvoll erklären) ist eine offenen Frage. Die scheinbare Sinnlosigkeit kontert Nietzsche mit dem 'Amor fati' (Liebe zum Schicksal). Camus fordert eine Revolte gegen die absurde Logick (das Leben ist sinnlos und trotzdem wählt man nicht den Freitod). Auf meiner Website (siehe Profil) habe ich einen Vortrag zum Thema des Glaubens der Theisten und Atheisten. Vielleicht gibt dies neue Gedankenimpulse.


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

23.11.2010 um 00:11
@bhaktaulrich
bhaktaulrich schrieb:Du hast nichts begriffen gar nichts außer das du sehr intelligent bist und nur ausgeschlossen deine Intelligenz gebrauchst um gegen Gott das Göttliche, die Religion und die Gläubigen zu gebrauchen, das tust du sehr gezielt.
Wie gesagt schürt auch nur eine winzige Dezimale an Interesse die Reaktion, Neid und Selbstverleumdung in anderen zu erwecken. Als du geschrieben hast, ich hätte kein "Recht" deine "Sinnesorgane", äh in irgendeiner Form Fernzusteuern, dachte ich mir, weis ihn mal drauf hin das die Wahrnehmung eines einzelnen die Summe der Errungenschaften erst ermöglicht hat. Die Errungenschaften die noch nicht ermöglicht wurden, weil sie noch niemand erdacht, konstruiert, erfunden, berechnet, formuliert, gemischt, gefunden, ersonnen hat, sind die an denen zukünftige Generationen ihr Leben davon abhängig machen wollen.
bhaktaulrich schrieb:Du kommst doch noch nicht einmal in die nähe einer Idee, das wenn die Sonne sich breiter macht und zum roten Riesen wird um danach zu einem weißen Zwerg zu werden, nur ein Prozess ist, hier in der Galaxie, Das alle Prozesse hier im Universum zyklisch geordnet sind, das werden deine Freunde sehr bald feststellen können.
Das finde ich persönlich beleidigend, so frevelhaft über das Universum zu schreiben. Ein gutes Beispiel für die Auswirkungen von Religion und Glaube. Desshalb muss Religion schon bald verschwinden von diesem Planeten, sie hat einfach kein offenes Auge mehr für dieses Universum.
Zyklen sind erstens nicht unbedingte Voraussetzung für die Entstehung von irgendetwas, zweitens zu beschreiben was da wirklich passiert, bei solchen "nur Prozessen", ist kein Ding der Unmöglichkeit, jedoch wiederstrebt sich unser Alltagsverständniss eines solchen Ereignisses wie der Entstehung eines weissen Zwerges. In unserer menschlichen Sprache fehlen die meisten Worte für die meisten Dinge die es da eigentlich gibt und die auch in diesem Moment ihre Konsequenzen entfalten, zum Beispiel Neutrinos die von der Sonne durch deinen Körper geschossen werden, in jeder Sekunde, nebst dem auch andere Wellen und Strahlen ihr Werk vollbringen. Diese Strahlen wissen vielleicht voneinander, aber sie richten sich nicht zueinander. Ja eigentlich wissen solche Strahlen nicht voneinander, ich mute mir nur an das zu behaupten, weil wir Menschen aus Elementen bestehen, die in der Sonne produziert wurden (ursprünglich), somit ein Produkt der Sonne sind, was zur Folge hat, dass solche Strahlen eben doch von ihrer gegenseitigen Existenz wissen, durch uns. Nicht durch Gott. Desshalb ist es auch ein Allerweltsgedanke, dieses Universum wäre eines unter vielen Möglichen. Die Implikationen die meine Behauptungen hier mit sich führen sollen für niemanden einen erhöhten Stellenwert erreichen. Zweifelt jeden an der sagt er kenne die "rechte und alles beinhaltende Antwort ". Lernt für euer eigenes Universum zu sorgen.

@southmatic

Ja und wenn eine Gruppe Straussen ihren Kopf im Sand stecken hat, reagieren und wittern sie erst dann, wenn sich einer der Straussen am Sand entscheidet ihn herauszuziehen. Was du geschrieben hast, bezüglich irgendeines Textes meinerseits, war so ein Straussen-Ritualisierungs-Bekenntnis. Lieber die Religion verhätscheln, als sie ja schon bemüht ist, sich zu entwickeln, aber nicht bereit absolute Moral aufzugeben.


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

23.11.2010 um 00:39
@Habitus

Lieber Habitus... Zunächst: meine Antwort bezog sich nicht auf irgendeinen Text von dir, sondern auf die Eröffnung.

Wie dem auch sei... Dein Straußen-Gleichnis bzw. "Ritualisierungs-Bekenntnis" hat sich mir auch noch nicht ganz erschlossen, aber ich arbeite dran =)

Ich bin auch jederzeit gern dazu bereit auf deinen zweiten Satz zu antworten, sofern du so freundlich wärst, eben diesen, so umzuformulieren, dass auch ich ihn verstehen kann und auch MIR die Aussage klar wird.

Trotzdem will ich kurz auf das eingehen, was ich glaube verstanden zu haben:
Ich hab - soweit ich mich erinner - keine Religion verhätschelt. Ich hab geschrieben, dass auch ich nicht an einen Gott glaube, aber dennoch JEDEM die Freiheit einräume zu glauben, was er will. Ich hab nur betont, dass ein Gottglaube nicht zwangsläufig zu einer strikten Befolgung und einem blinden Glauben an religiöse Dogmen führt.

Von ABSOLUTER Moral hab ich auch nie etwas geschrieben. Ich habe nur behauptet, dass eine (übrigens ganz natürliche=menschliche) Moral weitaus mehr Vor- als Nachteile für jeden Einzelnen zur Folge hat. Und daran lieber Habitus, daran halte ich fest...
Und wenn du mich umstimmen möchtest, solltest du, was den Begriff "absolute Moral" angeht, vielleicht etwas konkreter werden. Ich spreche mich hier schließlich nur für eine soziale, gerechte und tolerante Umgehensweise untereinander aus - nicht mehr, nicht weniger...


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

23.11.2010 um 10:56
Hare Krsihan

Lieber@Habitus

Du gehst immer vom Menschen aus.Was macht das für einen Sinn?

Der Mensch ist nicht alleine im Universum.Dazu braucht es keine beweise.

Schau mal nachts wen der Himmel frei ist ins All, mir verschlägt es jedes mal die Sprache.

Wenn sich etwas in bestimmten Zeitabständen immer wieder wiederholt so ist dieses ein Zyklus.

Die Geburt und der Tod ist ein Zyklus, der sich für jedes Individuum wiederholt.

Ein jeder kann sehen das der Mensch - das Tier die Pflanzen einen Zyklus durchläuft der für alle gleich gilt

Geboren werden ( um lebend zu leben) - wachsen ( ausdehnen) - jung sein (Basisinformationen sammeln) - heranwachsen ( etwas aus - füllen - erfüllen) - altern ( etwas bestimmtes erkennen) - Sterben ( um weiter lebend zu leben).

Die Strahlen der Sonne sind es die die Erde erwärmen, wenn die Sonne es tun würde wäre die Erde bereits verkohlt. So ist die Sonne, die Quelle und die Strahlen sind ihre qualitative Auswirkung.

So ähnlich verhält es sich mit mit uns Seelen im menschlichen Körper. Gott ist wie die Sonne und wir wie die Sonnenstrahlen.Das nur als bildliches Beispiel.

Die Sonne wird geboren - sie wächst - dehnt sich aus stirbt und wird zu etwas andrem.

Dieses kann man im Universum über all beobachten.

Die Galaxien sind da nicht anders.

Die Erde hat in einem Jahr einen Zyklus von 4 x 3 - Monaten durch zu machen der sich bis jetzt nicht geändert hat. Kleinere und größere Eiszeiten weisen ebenfalls auf eine zyklische Wirksamkeit hin.

Die alten Vedischen Schriften legen den Zyklus der Erde genau fest: 4,320000 Millionen Jahre.
Noch genauer werden diese 4,32 Millionen Jahre unterteilt: Nicht nur das , sie beschreiben wie die Menschen in den einzelnen Zeiteinheiten reagieren, und wie alt ihre Körper werden.

1. Periode Satya Yuga das goldne Zeitalter: 1728000 Jahre
Der menschliche Körper wird 100000 Jahre alt die Tugend und die Religion sind 100% in über
Einstimmung mit Gott und seinem universellem Plan

2. Periode Tetra Yuga das silberne Zeitalter: 1296000 Jahre
Der menschliche Körper wird 10000 Jahre alt und Leidenschaft beginnt ihre Vorherrschaft Tugend
und Religion sind nur noch zu 75% vorhanden.Leidenschaft und Tugend vermischen sich langsam.

3. Periode Dvapara Yuga das bronzene zeit alter: 864000 Jahre
der menschliche Körper wird 1000 Jahre alt Unwissenheit hält langsam ihren Einzug,
Tugend und Religion sind nur noch zu 50% vorhanden. Tugend Leidenschaft und Unwissenheit
begi8nnen sich zu vermischen. In der Schlussphase dieses Zeitalters wurde Metuhsalem 1000
Jahre alt, seine nachkommen wurden immer weniger älter das war also in der Übergangszeit zum
nächsten Zeit alter dem Kali Yuga.

4. Periode Kali yuga das eiserne Zeitalter: 432000 Jahre. wir sind jetzt seit 5000 Jahren
in diesem Zeitalter des Streiten´s und der Heuchelei Religion und Tugend sind noch zu 25%
erhalten und alle drei Lebensqualitäten, Tugend - Leidenschaft und Unwissenheit sind vermischt,
zum Schluss des Kali yugas ist nur noch Unwissenheit.

Alle 4 perioden zusammen werden Divya Yuga genant.

Danach startet das Satya Yuga- das Goldene zeit alter wieder von vorn.Dieses wiederholt sich 10 X
danach ist eine apokalyptische Fase von 4,32 Milliarden Jahren angesagt wo kein Leben auf Erden oder anderen Systemen, abgesehen von den Systemen die der Mensch mit seinen Sinnen nicht wahr nehmen kann möglich ist, da alles überschwemmt ist.

Die Veden sagen das das Universum 311 Billionen Menschen Jahre alt wird.4,32 Milliarden Jahre sind immer ein Zyklus innerhalb dieser 311 Billionen Jahre wo leben gelebt wird ( der Tag - ein Kalpa) des Schöpfers Brahma und 4,32 Milliarden Jahre ist auch immer die Zeit (Nacht - ein Kalpa) wo kein leben gelebt wird.

Der Schöpfer des Inhaltes des Universums, er ist nicht Gott, sonder sein erst geborener und wird Lord Brahma Halbgott genannt,wird genauso alt wie das Universum.
Sein leben lebt er in 100 Brahma Jahren, das sind 360 Brahma Tage und Nächte ( ein kalpa ist 4,32 Milliarden Jahre lang ein Nacht eben so) so lebt Brahma also 311 Billionen Jahre.

Nach dem Brahma sein leben gelebt hat wir das Universum implodieren, und es wird wieder neu starten, und wieder wird ein Brahma geboren und wieder beginnt alles von vorn.

Das lässt sich nur machen wenn man begreift, versteht das das Lebende ewig ist und die Materie eben immer wieder neu orientiert wird.

Dann muss man verstehen das das ewige nicht zyklisch sein kann, da es sonst eben so wie die Materie sich neu Orientieren müsste. also ist die Materie etwas was auch ewig ist, doch muss sie sich immer wieder neu ordnen, während das lebende was wir Gott nennen dieses nicht tut, sondern nur die Seelen wenn sie mit der Materie in Berührung kommt sich immer wider zeitweilig neu orientieren.

Der Sinn des Systems ist es, das sich das Lebenden - der Jiv Atma - die Seele - Gottes fragmentarisches qualitatives selbes kleines Teil, die individuelle Seele,freiwillig und selbst beibringt, was absolute Liebe = Vollkommener Akzept - nicht ist und was sie/es ist.

Sein oder nicht sein ist hier die Frage, war doch jemand von den Menschen der sie gestellt hat.

Das ist der einzige Grund.

Da Gott persönlich nicht vom menschlichen Geist - dessen falschen Ego/Ich - Gehirn und dessen Körper System - und dessen - Verstand - Logik - Intelligenz - Sinnen - Fantasie abhängig ist, so ist sein teil - die individuelle Seele immer wieder das, das sich manipulieren lässt, das sich beeinflussen lässt. Darum ist es auch sehr schwer ( wie sollte es anders sein) wenn wir als Seelen die Fragmentarische Individuelle teile Gottes sind und eigentlich dieses Spiel durchschauen müssten mit der Herkunft. Gott ist eben immer über uns allen wenn wir in der Materie sind, und das sollen wir auch begreifen lernen, denn sonst währen wir nicht auf die Idee gekommen, so wie Gott zu sein.
Denn in der Tanzendenten Welt Gottes gibt es das Unterschieds Gefühl nicht, es existiert nicht in der Immateriellen Welt Gottes.

Hari Bol
liebe grüße
Bhakta Ulrich


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

24.11.2010 um 00:45
@bhaktaulrich

Ja ich finde, mit dem meisten was du gesagt hast, hast du dir angeschaut was es geben kann. Nur zwei kleine Sachen fallen mir an deiner Argumentation auf, die ich so nicht stehen lassen will.

Hier:
bhaktaulrich schrieb:Die Geburt und der Tod ist ein Zyklus, der sich für jedes Individuum wiederholt.

Ein jeder kann sehen das der Mensch - das Tier die Pflanzen einen Zyklus durchläuft der für alle gleich gilt

Geboren werden ( um lebend zu leben) - wachsen ( ausdehnen) - jung sein (Basisinformationen sammeln) - heranwachsen ( etwas aus - füllen - erfüllen) - altern ( etwas bestimmtes erkennen) - Sterben ( um weiter lebend zu leben).
Das ist schlicht und einfach nicht wahr. Wir sind nur einmal auf diesem Planeten vertreten. Jeder der von ewigem Leben spricht lügt euch an, wenn er damit nicht Dinge wie das Innere eines schwarzen Loches meint oder den mathematischen Ewigkeiten.

Hast du eine Erklärung für die Existenz dieser Götter an die du referierst? Hast du dann auch eine Erklärung für das, was diese Götter geschaffen haben mag?

Wenn nicht muss ich dir sagen, dass du in einem Teil dessen was Leben heisst, nocheinmal einen Blick draufwerfen solltest. Ich erinnere ungern daran aber: Wir leben nur einmal und Gott existiert wahrscheinlich nicht.

Das heisst nicht, das ich zwingend vom Menschen ausgehe, der den Beginn von allem Lebendigen ausmacht. Das heisst egentlich, geht dem Universum nichts voran. Nichts das wir kennen zumindest.

Wenn wir es nicht kennen, ist es nicht angebracht zu sagen, Gott hat es gemacht.

Wir müssen diese Erklärungen finden, sie geben uns Aufschluss über den Raum ausserhalb unseres Universums.

Mit den gefundenen Erklärungen können wir vielleicht sogar sagen, dass das Universum in einem graziösen Konstrukt vorkommt, dass den Zweck der Erhaltung des Lebens perfekt erfüllt und eine Komponente ist, von etwas was dadurch in Gang gebracht wird.

Aber darüber Urteilen wie religiöse mit gut und böse Urteilen, wie religiöse mit Wahrheiten umgehen wollen, schreckt mich nicht ab. Denn keine echte Wahrnehmung erwacht aus religiösem Verständnis, in Fakt gibt es so etwas wie religiöses Verständnis für die Welt nicht.

Die Religion bindet den Menschen an einen spezifischen Ansatz.

Sie muss diese Funktion erfüllen, um uns in Gruppen besser organisiert zu haben.

Die spezifischen Lehren und Weisheiten aus der Bibel beispielsweise, den buddhistischen Verwirklichungsvorschlägen und sagen wir, die dominierende Tracht nach besserer Erfüllung, können allesamt ausser Acht gelassen werden wenn wir uns der scheinbar ewigen Weite des Raumes hingeben.

Geben wir uns dieser Weite hin, so beginnt sie auf natürliche Art und Weise, Fragen in uns aufzuwerfen. Wie kann etwas Ewig sein? Warum haben sich die Sterne und Galaxien genau so verteilt, wie sie sich im Raum verteilt haben? Wie entstanden die Ringe von Planeten? Wieso hat es Eis an Himmelskörpern? Wer kann all diese Fragen beantworten? Wer kann zumindest versuchen Antworten und Erklärungen zu finden, die nur Aufgrund einer Singularität den Raum passieren? Wieso will der Menschen noch zu Gott schauen, wenn das Spektakel der bewegten Dinge, Prozessen und Entwicklungen, doch vor ihrer eigenen Nase stattfinden tun?

Sie geben uns in Zukunft also eigentlich keinen Anlass auf sie zurückgreifen zu wollen, diese religiösen Ansichten, wenn wir, wie du so schön geschrieben hast, unseren Atem wieder finden, nachdem die Augen auf einem klaren Nachthimmel geruht haben.

Sie geben keine wirklichen Erklärungen für das, was wir da sehen wenn wir hinaufschauen, zu den Sternen. Sie (die Religion) lenkt viel zu viele Menschen von der simplen Tatsache ab, dass wir unsere Verantwortung, unser Sinn und Gespür für Dinge die wie Wunder erscheinen, total über den Haufen werfen, wenn wir menschliche Bedürfnisse nach Allmacht und ewiger Seele, in den Menschen wecken.

Wenn es zu den ersten Dingen zählen täte, im Leben eines jeden Menschen, dass gleich nachdem er geboren wird, er sich unbeobachtet dem Kosmos oder irgendeinem Phänomen auf der Erde widmen dürfte, hätten nicht nur Religion und Spiritualität keine Chance zu bestehen, Dinge wie Astrologie würden ihre Wirkung nichtmehr im lächerlichen suchen, unser Bedürfniss nach übernatürlichen Präsenzen wären auf ein Minimum beschränkt.

Wir wären nicht geblendet von der Vorstellung, es gäbe Kausalitäten in Bezug auf die Entstehung des Universums. Etwas dessen Ursache man nicht kennt, kann man nicht in kausale Beziehungen setzten.

Wenn wir die Singularität entwrappt haben, sehen wie sie sich entfalten konnte, zu unserem reichen Universum, dann bleiben keine Zweifel: Wir leben an dem wundervollsten und geheimnissvollsten Ort, den man sich nur vorstellen kann. Gott zieht jede Erklärung ins lächerliche.

In einer Zeit, in der sich die Menschen schon lange von Gott verabschiedet haben, so wie wir uns auch von Zigaretten verabschieden werden, von Autos verabschieden werden, von Blindenstöcken verabschieden können (weil wir dank moderner Wissenschaft Implantate die das sehen ermöglichen herstellen werden), in einer solchen Zeit in der wir die Vergangenheit nicht mehr so offensichtlich an unserem Haupt tragen werden, wird es möglich sein, mit jedem Menschen Kontakt zu haben, mit allen Informationen verfügbar zu jonglieren.

Man wird keine Glaubensbekenntnisse mehr einfordern. Man wird selber Impulsgebend sein. Ausser es ändert sich die Wahrnehmung und Handeln von sagen wir, allen Insekten die es auf der Erde gibt. Ausser es gehört zu IHREM evolutionären Plan, von allen viergliedrigen Wesen, des Menschen glibbrige, warme und feuchte Augenmasse, als Nistplatz zu kühren.

Selbst wenn wir uns dagegen streben würden, nicht der ausgefeilteste Vertrag täte daran etwas ändern, dass sich Billiarden von Krabbeltieren in gewaltigen Horden, auf uns zu bewegen täten.

Ich glaube kaum, dass die Religionen den Tieren auch einen Platz im Himmel eingestehen. Wenn es eine Religion geben sollte, die das trotzdem tut, von wem täte dann das heilige Dokument stammen, auf dem stehen würde, welche Tiere in den Himmel gehören? Auf welche Art, könnte so ein Dokument vorsehen, dass wirklich alle Tiere die existieren können und werden, in diesem Dokumt ihre Erwähnung finden und das dann auch alles seine Richtigkeit hat? Auf welche Art, können religiöse Erzeugnisse dasselbe mit den Emotionen, Beobachtungen und Empfindungen der Menschen heute wirklich machen?

Ich gebe die Antwort auf die letzte Frage gerne selber: Keine Religion und kein Schriftstück wird jemals vermögen die Bandbreite menschlicher Wahrnehmung ausreichend zu beschreiben. Keine Religion kann das Recht auf absolute Moral für sich beanspruchen, von universellen Fragen ist sie soweit ich das beurteilen kann, ganz auf verlorenem Posten.

Wer kann das dann, wenn nicht die Religion, wenn nicht die Spiritualität? Wer kann unser Inneres beleuchten? Wer kann uns sagen, wieso Dinge Form annehmen?

Nicht Gott, nur ein Teil von uns, der immer in Bewegung ist, noch an keiner Grenze angelangt. Nicht Gott, sondern unser eigenes, auf dem Verstand basierendes, Interpretationsvermögen.

Ich glaube nicht, dass sich irgendetwas von dem was oben steht, zwingend auf eine religiöse Person abfärben muss, aber das kommt daher, dass ich auch nicht glaube, dass irgendeine Person (einschliesslich des Papstes, Mutter Theresa + Maria, Jesus, Josef, der Buddha, des Propheten Mohammed) wirklich religiös ist. Wenn sie das gewesen wären und wenn die Menschen die jetzt Aktuell einen Glauben haben, wirklich religiös wären, könnten sie den Umständen genauso gelassen ins Auge sehen wie die Atheisten unter uns, ohne auf Moral, Gott und ähnliches pochen zu müssen. Wenn man einen Menschen überhaupt irgendwie religiös machen kann, dann geschieht das indem man seine Vernunft umgeht.

@southmatic

schau mal, das hast du geschrieben:
southmatic schrieb:Denn nicht jeder, der aus eigener Überzeugung an ETWAS glaubt - nennen wir es ruhig "Gott" - das ihm vielleicht Kraft; Hoffnung oder eine Antwort auf derzeit noch unbeantwortbare Fragen gibt, definiert und interpretiert diesen Gott zwangsläufig so, wie ein anderer es täte.

Und ganz ehrlich... Ein Streben nach Moral und Einheit förmlich als Idiotie, Naivität und falsche Grundeinstellung abzutun, zeugt - wenn ich ehrlich bin - nicht gerade von einer besonders hohen MENSCHLICHEN Intelligenz...
Der erste Abschnitt sagt: "Irgendwie kann es schon sein das man das anders angehen könnte, mit den Illusionen, aber es ist irgendwie nicht so schlimm. Dann steht da aber "nicht jeder intepretiert Gott oder sonstwas so, wie ein anderer es täte". Diesem Satz muss ich meine Zweifel anfügen, wenn wir schauen wiesehr sich die muslimische Gemeinschaft beispielsweise abmüht, sich gegenseitig gefällig zu sein. Hast du schonmal von den Mormonen gelesen? Ist dir Weihnachten entgangen, mit der geweckten Konsumfreude um diese spezielle Zeit des Jahres?

Wenn ich sehe, wie Menschen über Intelligenz schreiben, fast noch schlimmer als wenn sie von ihr sprechen, kann ich mir nicht helfen an der Tatsache vorbeizuschauen, dass Gegenstand ihres Interesse, beinahe immer zur Beeinflussung des Gesprächspartners wird.

Also bis jetzt kann ich Bilanz ziehen: Sinn in der Natur scheint ein ausgeprägter Glaube an ein Fantasieprodukt zu sein, religiöse Bevormundung, die Tatsache das unsere Beobachtung verschiedene Schlüsse auf den Sinn zulassen und alles in allem: Die Natur ist sich Sinn genug.

Keine Spekulationen über die mögliche Funktion eines Multiversums?
Keine Spekulationen über die möglichen Gestaltungswahrscheinlichkeiten des Raumes ausserhalb jenes in dem wir Leben?


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

24.11.2010 um 01:08
Hare Krishna
Lieber@Habitus

Ja ich kann lesen da wir doch beide aus der gleichen Materie unsren Körper erhalten haben mit seinem Körper System., und doch haben wir zwei verschieden Bewusstseins Auffassungen, das muss zu denken geben.

Ich schrieb:
Die Geburt und der Tod ist ein Zyklus, der sich für jedes Individuum wiederholt.Da jedes lebende Individuum hier auf diesem planten stirbt, wird ein andres geboren und somit macht dieses Individuum den gleichen Zyklus durch wie die andren die nicht mehr hier sind.

Wenn du einmal in dir hinein horchst und dir wirklich zeit nimmst und nicht von von vornherein abblockst und dein menschlicher Geist dich nicht unterbricht, müsstest auch du etwas vernehmen, was anders ist. Du kennst das sicher.

Es liegt mir wirklich fern dich irgendwie zu
stören in deinem inneren, doch wird dieses fast unmöglich sein mit den Bewusstheiten die wir jeder für sich entwickelt haben.
Doch ist es für mich in Ordnung, da du wie ich deinen freien willen hast, das zu tun was du tun musst.

Hari Bol
liebe Grüße
Bhakta Ulrich


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

24.11.2010 um 02:42
Vielleicht sollte man vorher genau verstehen was ein Sinn ist. Ein Sinn bedeutet das ein Vorgang zu einem ganz bestimmten Zweck erfolgt. Eine Ursache für ein Vorgang kann einen Sinn enthalten aber auch keinen Sinn. Das ist davon abhängig ob die Ursache zufällig entstanden ist oder ob eine Instanz, die die Fähigkeit zu planen und zu ordnen hat, diese Ursache auslöste mit der Absicht eine ganz bestimmte Aktion zu erzeugen.

Die Vorgänge in der Natur können wir auf Naturgesetze zurückführen. Die Naturgesetze sind die Ursachen für die Natur, haben diese Ursachen aber auch einen Sinn?

Die Frage führt direkt zu der Frage ob ein Schöpfer existiert. Nur wenn es einen Schöpfer gibt kann die Natur einen Sinn haben, den anders gibt es keine Instanz die diese Natur als Außenstehender geplant und gestaltet hat.


So gesehen also ja ohne Gott gibt es keinen Sinn für die Natur sondern nur Ursachen ohne Sinn.

Kann es überhaupt Ursache ohne Sinn geben? Oder ist alles was passiert Gottes Wille und damit sinnvoll?
Ich denke wir wissen es nicht und ich kann auch niemandem glauben der behauptet es zu wissen.
Aber ich glaube daran, unterscheide Glauben von Wissen, ich glaube daran weil das was mich antreibt in der Natur, den Wunsch äußert es zu wollen.
Alles Leben versucht zu überleben, zu wachsen, sich zu vermehren, sich zu behaupten, aus einem mehr zu machen, glücklich zu sein.

Dieser Antrieb zu leben und zu existieren führt mich zu dem Wunsch und zu der Hoffnung nach einem Schöpfer. Daher ist der Glaube an einen Gott eigentlich auch sehr natürlich, ist es doch nicht die Idee einzelner, wie manche es darstellen oder glauben, sondern der Glaube an das höhere begleitet die Menschen seit Anbeginn, es ist tief verwurzelt in unserer Psyche, vielleicht weil es eben doch einen Schöpfer gibt.


Und ich sehe keinen Nachteil für mich das ich an Gott glaube. Dogmatisch oder ein Leugner von Wissen bin ich nicht und es bedarf keiner Religion das ein Mensch dogmatisch und leugnerisch wird, daher hat das mit Religion nichts zu tun.
Wenn die grundlegende Einstellung eines Menschen nicht stimmt wird der derjenige auch mit nicht-religiösen Überzeugungen einseitig werden.


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

24.11.2010 um 03:30
@Habitus

Mein Freund,

zunächst: fühl dich und deine Intelligenz von mir bitte nicht angregriffen. Statt dem bewusst hervorgehobenen Ausdruck MENSCHLICH, hätte ich genauso gut moralisch, sozial oder einen ähnlichen Begriff verwenden können. Kognition, Logik & co. waren hier nicht inbegriffen.

Die Zweifel, die du meiner Aussage anfügen musst, sind durchaus verständlich und wurden von mir auch nie ausgeschlossen. Denn ich schrieb nicht, dass NIEMAND "seinen Gott" so interpretiert und definiert wie ein anderer es tut... Nein, ich schrieb: nicht jeder interpretiert und definiert "seinen Gott" zwangsläufig so, wie ein anderer es täte - ein ganz gravierender Unterschied, den man auch nicht weginterpretieren kann.
Ich wehre mich mit diesem Satz einfach nur gegen eine schwarz-weiß Sicht. Ich wehre mich gegen ein "ganz oder gar nicht".
Warum? Weil ich heute in einem Monat auch meine Geschenke an die Menschen verteilen werde, die mir am Herz liegen. Das bedeutet aber nicht, dass ich verpflichtet bin ALLES vorbehaltlos zu akzeptieren, was in der Bibel steht.
Ich für meinen Teil, interpretiere Weihnachten nicht als Geburtstagsparty eines Zimmermanns, dem ich "kommerzielle Opfer" darbiete. Für mich ist das eine Möglichkeit anderen eine Freude zu machen. Ich glaube deshalb nicht an Gott und ich sehe in diesem und vielen weiteren Punkten auch keine Inkongruenz - weil ich die Freiheit habe, zu denken und zu machen was ich will, solange ich damit niemandem schade. Und NUR so, darfst du meine Aussage auffassen.

An einer Aussage von dir, lieber Habitus, muss ich mich jetzt leider auch aufhängen.
Du sagst in deiner "Bilanz": Sinn der Natur scheint ein ausgeprägter Glaube an ein Fantasieprodukt zu sein... Daraus lässt sich ableiten, dass du unmittelbar von einer Personifizierung "Gottes" ausgehst - ein alter Mann, mit weißem Rauschebart... Ich weiß was du sagen willst, aber halte dich mit Aussagen zurück, die du unmöglich beweisen kannst. Wer ernsthaft spekulieren will, sollte auch vor den wildesten Erklärungen seine Augen nicht verschließen. Du KANNST sie nur so stehen lassen. Du kannst sie dir wegwünschen und noch so störrisch gegen dieses Fantasieprodukt ins Feld ziehen, du wirst NIE die Chance haben zu beweisen, dass du Recht hast.

Spekulationen über den Sinn der Natur?
Die permante und bestmögliche Selbsterhaltung und -entwicklung durch Anpassung auf Umstände und Veränderungen.

Spekulationen über die Entstehung der "Natur"?
Vielleicht eine Kette überglücklicher Zufälle.
Vielleicht auch direkt durch den Sinn der Natur zu beantworten. Das würde dann allerdings wohl bedeuten, dass man davon ausgehen muss, dass die Erde kein echter Einzelfall ist (was ich auch nicht ausschließen möchte)

Das Ziel der Entstehung und des Sinns?
Ich habe keine Ahnung! Vielleicht liegt aber auch das eigentliche Ziel in der Selbsterhaltung...?

Der Raum außerhalb des unseren?
Wo endet unser Raum? Ist unser Universum tatsächlich unendlich oder expandiert es nur zeitlich unendlich? Zweiteres würde - meiner Ansicht nach - bedeuten, dass unser Raum in jedem Moment begrenzt sein muss, weil eine Expansion sonst gar nicht möglich wäre... Wie soll sich ausdehnen, was unendlich ist? Was genau ist Unendlichkeit? Ist Unendlichkeit Realität oder nur in der Mathematik existent? Mathematik ist schön, aber sie ist etwas vom Menschen geschaffenes. 2 + 2 ist nicht 4 weil das Universum es sagt, sondern weil wir es so festgelegt haben. In der Mathematik gibt es unzählig viele Stellen nach dem Komma. Doch ist 0,12345 real? Lässt sich das auf die Natur, auf das Universum wirklich übertragen? Gibt es in der Realität nicht auch nur GANZE Teilchen? Entweder Eins oder Null?
Nun, wie sieht der Raum aus...? Wie sah der Raum um die angebliche Singularität aus?
Alles Fragen, die mich wahnsinnig machen, weil ich einfach nicht in der Lage bin sie zu beantworten. Ich könnte alles Mögliche annehmen und nie würde jemand JA oder NEIN sagen können...

Und wenn ich jetzt nach anfangen soll über Paralelluniversen nachzudenken........... =)


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

28.11.2010 um 21:43
@southmatic
southmatic schrieb:Du sagst in deiner "Bilanz": Sinn der Natur scheint ein ausgeprägter Glaube an ein Fantasieprodukt zu sein... Daraus lässt sich ableiten, dass du unmittelbar von einer Personifizierung "Gottes" ausgehst - ein alter Mann, mit weißem Rauschebart... Ich weiß was du sagen willst, aber halte dich mit Aussagen zurück, die du unmöglich beweisen kannst. Wer ernsthaft spekulieren will, sollte auch vor den wildesten Erklärungen seine Augen nicht verschließen. Du KANNST sie nur so stehen lassen. Du kannst sie dir wegwünschen und noch so störrisch gegen dieses Fantasieprodukt ins Feld ziehen, du wirst NIE die Chance haben zu beweisen, dass du Recht hast.
Ja und ein Rad das sich dreht, darf nicht in alle Richtungen fallen dürfen. Nur einmal fällt dein Geist durch die blanke Ebene deines Verstandes. Meiner trifft auf eine kleine Sorge auf, wenn er sich das gestattet. In Zeiten, von denen man längst annehmen dürfte, sie wären Vergangenheit (der Barbarismus, die Kreuzzüge, alles heilige), müssen die Religionen noch immer mit altem Eisen schüren.

Eingeprägt hat man sich, dass man sie respektieren muss (die Religion), dass sie unzweifelbar einen unantastbaren Status besitzt in vielen Ländern, lässt annehmen, sie käme wirklich von einer erleuchteten Domäne. Nun, was passiert, wenn ein Mensch beginnt zu glauben?

Zuersteinmal, hat die Existenz von Gott unmittelbar zur Folge (für diesen, sagen wir normalen, auf der Erde geborenen und nehmen wir den Fall eines nicht von Geburt aus indoktrinierten, sondern eines ausgewachsenen und mental gesunden Menschen), dass er sich hingibt. Um die vielen kleinen Konsequenzen, um die er sich normalerweise kümmert, ranken sich die Streuungen von purem Licht, purer Existenz und alles schenkender Liebe. Nun, dieser Mensch begeht einen folgenreichen Fehler, aus folgenden Gründen:

Wenn wir uns mit so intensiven Begebenheiten wie Gott, indem beschriebenen Masse hingeben, fällt uns dann nicht auf, wer in wessen Interesse gehandelt hatte, als er sagte, sein Wort komme von Gott? Fällt uns noch auf, welche Wege die verrichtete Spende geht? Gehen wir, als hypothetisch gläubige Menschen, noch davon aus, dass keine evaluierte Form ihr Aussehen verändert, wenn sie die Umweltbedingungen in denen sie sich aufhält und leben will, nicht in aktiver Mitgestaltung vollbringt? Heisst dann aktive Mitgestaltung nicht, dass wir jede hypothetische Wahrscheinlichkeit miteinbeziehen? Heisst es dann nicht, dass es nicht ganz sicher ist, wenn uns ein Ei aus dem Nest eines Vogels in die offenen Handflächen fällt, wesshalb es gefallen ist? Muss die Beantwortung einer solchen Frage dann nicht Priorität haben?

Vielleicht fiel das Ei, weil ein Kuckuck sein eigenes Ei reingelegt hat und für das seine Platz schaffen musste. Vielleicht fällt es uns aber auch einfach inmitten der offenen Handflächen, weil die Brüterin des Eies, bei der Geburt danebenzielte. Nunmal ist Gott eine solche hypothetische Wahrscheinlichkeit. Aber Gott ist auch der Ochse der zermürbten, das Geschirr noch gespannt um die eigenen Hälse. So ist auch klar, wesshalb eine einzige Ablenkung genügt, den Menschen wieder blind zu machen.

Also es gibt keine entschuldbaren Erklärungen für den Glauben an einen persönlichen Gott, an einen Gott der in der Natur seine Finger im Spiel hätte, einen Gott der die kosmologischen Begebenheiten in Gang brachte und einen Gott der Hinsichtlich unserer Neigungen mitentscheidet. Es gibt keinen Gott, der uns freilassen wird, wenn sich die gefälligsten
schon so sehr an seine Gesetzte gewöhnen mussten, dass sie fordern, wiederum freigelassen zu werden. Es gibt keinen Gott der uns von den menschlichen Unfehlbarkeiten berichten kommt.

Es gibt keinen Gott der absonderlich gutsinniges oder denkerisches Verhalten fördert. Es gibt da aber den einen Gott, der so abscheulich sein muss, dass er absolute Rechte für sich einfordert. Es gibt da einen Gott, der so kleinlich bleiben wird, sodass ihm nicht Müde werden kann, an dieser Welt gescheitert zu sein. Es gibt da dieses kleine, verkrüppelte, verbunden an durchsichtigen Fäden ziehen die Puppenspieler, Produkt der Gedanken, das uns vorgibt, zu sein was wir können. Oder zu dürfen was wir kennen. Aber stimmt es die Gottesfürchtigen nicht traurig, an ewiges zu glauben und der Vernunft geraubt zu werden? Stimmt es sie nicht traurig, Teil der vollkommensten Illusionen der Weltgeschichte zu werden? Haben sie nie versucht das Alter der Erde zu schätzen? Wollten sie denn nie von der Sonne angeschienen werden? Können sie sich nicht vorstellen, wesshalb es sie wirklich gibt?


Keiner der angebrachten Vermutungen konnten beweisen, dass jemals ein Mensch Gott zu Gesicht bekam. Es gibt Phasenverschiebungen, Spektralanalysen, tektonische Verschiebung, Gelächter in Parks, die Wahrscheinlichkeitsrechnungen, Bananen in ganzen Stauden, Vogelspinnen in ganzen Stauden von Bananen, die Gravitation und unser erstaunlich armer Kulturschatz. Noch ärmer als die Errungenschaften der Kultur, gemessen an den tatsächlichen Errungenschaften der Natur jedoch, sind die Erkenntnisse die uns die Religion gewährt.

Was es unmittelbar vor der Enstehung des Universums brauchte, war nichts was einem Gott als Lebensraum dienlich sein konnte. Aber ganz flüchtig bemerkt: Selbst wenn wir wissen sollten, wie es zu unserem Universum kam, es dürfte keine grosse Aufmerksamkeit erregt haben. Es dürfte auch keinem Erklärungsversuch zur Hand gehen, wenn wir an einen Gott glauben

Uns fällt dann nicht auf, wenn wir glauben und das spiitistische suchen, dass es Menschen gibt, die gerne mit der wirklichen Welt zu tun haben und nichts von solchen Moden der Einfalt, wie Gott, die Transzendenten Zustände, die Dreieinigkeit, das sinnlose Gebimmel der Kirchentürme (hier in der Schweiz ist es wirklich sehr nervtötend, weil meistens gleich zwei davon in jedem Dorf herumstehen müssen bis sie zerfallen), die unbefleckte Geburt eines Kindes mitsammt der ellenlangen Spinnerei historischen Unfugs, hören, wissen oder sich darüber austauschen wollen.

Ich zähle auch gläubige zu den Atheisten, aus folgendem Grund: Eine Person die Allah bevorzugt, hat eine atheistische Grundeinstellung in Bezug auf Isis, eine Person die den christlichen Gott bevorzugt, kommt nicht ohne atheistische Grundeinstellung aus, wenn er von Merkur und Minerva schwärmen wollte.

Atheisten wecken während der Zeit ihres Lebens nicht das Bedürfniss nach Kosmetik. Nicht das Keuchen der Verzweifelten lässt den Atheismus in guter Form daherkommen, doch die verzweifelten sind es, wegen denen die Religion sich in ihre blutleeren Hände klatscht.

Mutter Theresa verfolgte folgendes (sehr religiöses) Beispiel und machte sich, ohne es vielleicht jemals bemerkt zu haben, zu einem weltweit anerkannten Exempel für rhetorische Überzeugungskunst: Unter anderem erhielt sie den Nobelpreis, wurde von den Händen von vielleicht hunderten von geistlichen berührt, konnte es sich leisten ein Sterbehaus zu eröffnen, in Kalkutta. Diese Stadt liegt in Indien. In diesem Haus, wurden Menschen aufgenommen, die todkrank zu sein schienen. Als es einem Reportage-Team erlaubt war, von diesem Haus zu berichten, konnte es sich von den Umständen selber überzeugen. In diesem Haus, wurden nicht nur todkranke Menschen mit unsterilisierten Instrumenten behandelt, die heilige Mutter selber verbot es, einem 15-Jährigen Jungen dem nichts fehlte, ausser Antibiotika, den Weg ins Krankenhaus zu gewähren. Ihr Argument dafür, diese Entscheidung zu favorisieren, war sehr einleuchtend, vielleicht für jene die Gläubig sind und sein wollen, selbst nachdem sie eigentlich wissen sollten, dass es sich lohnt zu zweifeln. Sie sagte:"Gewährt man ihm dies, so würden doch alle todkranken Menschen in dieses eine Krankenhaus gebracht werden wollen, dann wäre es überfüllt, dass könne sie bei Gott nicht zulassen".

Seht ihr wohin das Spiel mit Wahrscheinlichkeiten führt? In jedem Falle, rate ich es einer Person ab, in spiritistischen Überzeugungen Glück und währende Freude am Leben zu suchen.


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

31.07.2012 um 23:38
Das Leben, die Natur? Völlig sinnlos! Ein Blick in die Natur genügt.. hinter die die romantisch Fassade.
Existenz = Reproduktion und Konsumieren anderer Lebewesen!
Ein sinnloser Leidenszirkel... seit sich im Laufe der Evolution vor ca. 2 Mrd. Jahren ein Nervensystem herausgebildet hat und damit das Vermögen Schmerz zu empfinden, hat dieser Mechanismus von Fressen und Gefressewerden soviel Leid und Elend hervogebracht, dass man sich am Liebsten eine Kugel durch den Kopf jagen würde, wenn man sich das vergegenwärtigt.
Jeder intellektuell redliche Mensch müsste vor dem Hintergrund der Lächerlichkeit, Nichtigkeit und des Leidens eines jeden Lebens erkennen, dass die Evolution, der Mechanismus der alles hervorgebracht hat, völlig blind und vernunftlos ist, sowie sein Produkt völlig sinnlos, ja sogar als negatives Phänomen einzustufen ist....


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Kayla
ehemaliges Mitglied

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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

31.07.2012 um 23:47
@Habitus
Habitus schrieb:Wer kommt als nächstes und behauptet die Lösung zu kennen?
Die Atheisten ?


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Kein Gott = Kein Sinn? Was ist Sinn der Natur?

31.07.2012 um 23:58
@Peisithanatos
Wikipedia: Das_egoistische_Gen

ohne reproduktion kann keine evolution ablaufen, also können auch keine mutationen auftreten und keine verbesserungen.
Die Frage ist, ob Nicht-Existenz besser ist als Existenz?
Die Evolution als Mechanismus umfasst ja sämtliche Lebewesen und jedes lebewesen WILL überleben und sich reproduzieren.
Ich find das überhaupt nicht sinnlos, ohne die Evolution könntest du jetzt nicht da sitzen und dir gedanken drüber machen.

@Kayla
ja genau die :)


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