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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

45.880 Beiträge, Schlüsselwörter: Evolution, Schöpfung, Biologie, Entstehung, Lebewesen, Darwin, Arten
Hoffmann
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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 17:33
Auch das ist ganz interessant:

http://de.richarddawkins.net/articles/ein-fehlendes-bindeglied-in-der-evolution-komplexer-zellen-im-meer

Wieder mal eine Übergangsform, die bestimmt bald die Frage aufwirft, wo denn die fehlenden Übergangsformen für diese Übergangsform sind? :D


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interrobang
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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 17:34
@Hoffmann
Immer der jammer mit den Missing link..
Youtube: Professor Farnsworth debates Creaturism


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Hoffmann
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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 17:35
@interrobang

:D :D :D


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 17:39
@Hoffmann
Die Versuche zu erklären, dass das Bestreben der Wissenschaftler, sich nicht auf dem status praesens auszuruhen sondern weiter zu forschen und gegebenenfalls Fehler einzugestehen und zu korrigieren, sinnvoll ist, gehen wohl mittlerweile, allein hier im Board, in die hunderte.
Dogmatiker scheinen darin eine Schwäche zu sehen.


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Hoffmann
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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 17:41
@Zyklotrop

In diesem Fall ist es sogar eine systemische Schwäche, denn das Zweifeln und Hinterfragen ist ja das, was Wissenschaft als Methode ausmacht. Also ja, es ist natürlich eine Schwäche, aber anders als das die kreationistischen Ideologen jemals zu begreifen in der Lage sind ... :D


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 22:09
Ist ja völlig plausibel, dass sich die Arten alle weiterentwickeln und ihrer Umwelt anpassen, wie hier in diesem Beispiel die Fliegen.
interrobang schrieb:Bei diesem Experiment gewinnen nur jene Fliegen den Kampf ums Überleben, die rasch lernen und sich richtig entscheiden. Nur ihnen gestattet Kawecki, Nachkommen zu haben. Und diese sind im Durchschnitt schlauer als andere Fliegen.
Hmm, aber es bleiben nach wie vor Fliegen.
Möchte wetten, die würden sich auch nach Millionen Jahren nicht zu Schmetterlingen oder irgendwas anderes entwickeln, sondern immer Fliegen bleiben, halt nur gut angepasste und schlauere Fliegen :)

Ja, ja, schon gut, ich weiß ja was jetzt wieder kommt. Spart Euch die Mühe ;) :)


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 22:25
@Pan_narrans
@pere_ubu
@Zyklotrop
@Optimist


Hallo ihr Lieben!


Mir ist etwas wichtiges aufgefallen, was es zu berichtigen gilt:

Pan_narrans hat folgendes gegenüber perte_ubu behauptet:
pere_ubu schrieb:Gibt es irgendeinen Grund dafür, dass du zwar eine Rekonstruktion des Schädels von Ambulocetus aus dem 94er Paper postest, wo man nur Teile des Skellets geborgen hatte, aber nicht die aus dem 96er Paper, als man dann das vollständige Fossil hatte?
per_ubu hat übrigens NICHT den Schädel von Ambulocetus gepostet, sondern von Pakicetus. Von Pakicetus gab es neuere Funde, ALLERDINGS hat Pakicetus als Landtier kein verschobenes Atemloch!

Das Bild, das Pan_narrans gepostet hat, ist allerdings von Ambulocetus und von diesem FOSSIL fehlt OFFENSICHTLICH der obere Schädel immer noch, denn dazu gibt es keine neueren Funde!

Und es ging übrigens um AMBULOCETUS, wo bei den Skelettrekonstruktionen, die in Museen ausgestellt wurden, das Nasenloch im künstlichen Schädelteil VERSCHOBEN rekonstruiert wurde.
Pan_narrans schrieb:Naja, er hat ein Paper zitiert, aber das Folgepaper, welches das komplette Fossil zeigt, unterschlagen. Das ist definitiv eine Fälschung, die auf ihn zurück geht. Wenn er diese nur von einer anderen Seite übernommen hätte, so hätte er doch sicherlich diese von ihm genutzte Seite als Quelle angegeben, oder?
Ich denke, diese obige Aussage müßte @Pan_narrans nun zurücknehmen, denn die Fälschung liegt eindeutig bei den Evolutionisten.

Man wollte das Skelett von Ambulocetus als vermeintlichen Walvorfahren offensichtlich passend machen!


Gruß, Tommy


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24.06.2015 um 22:26
An dieser Stelle ärgere ich mich dann doch hin und wieder das es so langwieriger evolutionärer Prozesse bedarf um neue Arten entstehen zu lassen denn an diesen "Strohhalm", man könne ja nicht live beobachten wie neue Arten entstehen, klammern sich Kreationisten immer und immer wieder fest wenn sie nicht gerade wieder mit einem neuen Missing Link herumwedeln.

Dabei sind evolutionäre Prozesse mehr als ausreichend dokumentiert aber es müssen ja unbedingt neue Arten vor ihren Augen entstehen bis auch der letzte Designanhänger von der Evolution überzeugt ist aber an ein unsichtbares Wesen das Geschöpfe aus Lehm erschaffen kann wird natürlich blindlinks geglaubt, ist klar..


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 22:35
@Pan_narrans
@Zyklotrop
@pere_ubu
@Optimist



Hallo ihr Lieben!

Hier noch einmal der Film als LINK auf youtube der diese "Fälschung" in Verbindung mit AMBULOCETUS richtig stellt!


Youtube: Dr. Hans Thewissen Interviewed About Blow Hole of Ambulocetus




Gruß, Tommy


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24.06.2015 um 22:36
Tommy57 schrieb:per_ubu hat übrigens NICHT den Schädel von Ambulocetus gepostet, sondern von Pakicetus. Von Pakicetus gab es neuere Funde, ALLERDINGS hat Pakicetus als Landtier kein verschobenes Atemloch!
Dann hat sich @pere_ubu nicht nur auf ein veraltetes Paper bezogen, sondern anschließend noch ein falsches Bild gepostet. Wie diese doppelte Fälschung nun besser sein soll, erschließt sich mir jedoch nicht.
Tommy57 schrieb:Das Bild, das Pan_narrans gepostet hat, ist allerdings von Ambulocetus und von diesem FOSSIL fehlt OFFENSICHTLICH der obere Schädel immer noch, denn dazu gibt es keine neueren Funde!
Offemsichtlich fehlt er nicht:
tf94434 ambulocetus
Tommy57 schrieb:Ich denke, diese obige Aussage müßte @Pan_narrans nun zurücknehmen, denn die Fälschung liegt eindeutig bei den Evolutionisten.
Ja, ein Kreationist unterschlägt neuere Funde und zeigt außerdem noch ein falsches, irreführendes Bild. Natürlich liegt die Fälschung dann eindeutig bei den Evolutionsbiologen :D


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24.06.2015 um 22:54
@Pan_narrans

Hallo!
Pan_narrans schrieb:Dann hat sich @pere_ubu nicht nur auf ein veraltetes Paper bezogen, sondern anschließend noch ein falsches Bild gepostet. Wie diese doppelte Fälschung nun besser sein soll, erschließt sich mir jedoch nicht.
Nein, pere_ubu hat keine doppelte Fälschung gepostet!

Er bezog sich bei seinen Bildern auf Pakicetus, dem Tier, dass als Landtier von Evolutionisten als der ERSTE Walvorfahre auserkoren wurde.

Und dass übrigens nur, weil ein kleiner Knochen im Schädel, dem eines heutigen Wales ähnelt!

Es ist bei der ET immer wieder der gleiche Irrtum in den man verfällt! Man vergleicht
z. B. verschiedene Knochenteile verschiedener Spezies und wenn sich diese ähneln, geht man von einer Abstammung aus.
Das aber nur, weil man NICHT von einem Konstrukteur ausgehen will, der gleiche bewährte Prinzipien immer wieder anwendet!
Offemsichtlich fehlt er nicht:
https://www.allmystery.de/i/tf94434 ambulocetus
Doch, es fehlt genau der Teil, wo das verschobene Blasloch sein müsste!

Schau dir bitte den Film auf youtube noch einmal an, den ich gepostet hatte, dann weißt du wovon ich Rede!

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=tkwhd_gIR7c


Ich habe mich mit dem Thema genauer beschäftigt und so weiß ich wovon ich Rede!


Gruß, Tommy


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 22:57
@Pan_narrans

Tommy57 schrieb:
Das Bild, das Pan_narrans gepostet hat, ist allerdings von Ambulocetus und von diesem FOSSIL fehlt OFFENSICHTLICH der obere Schädel immer noch, denn dazu gibt es keine neueren Funde!

-->P:
Offemsichtlich fehlt er nicht
Weiß nicht ob Tommy sich etwas zu ungenau ausgedrückt hat?
So wie es für mich aussieht fehlt der VORDERE Teil des oberen Schädels. Und am hinteren Teil des oberen Schädels kann ich kein Nasenloch erkennen, wo soll es sein?


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 22:59
Tommy57 schrieb:Das aber nur, weil man NICHT von einem Konstrukteur ausgehen will, der gleiche bewährte Prinzipien immer wieder anwendet!
Ganz einfach deshalb weil es 0,0 Belege oder Anhaltspunkte für ein solch übernatürliches Wesen gibt.
Dagegen ist die treibende Kraft der natürlichen Selektion ausreichend dokumentiert.

Worauf du dich hier stürzt sind lediglich Details.
Ich habe jetzt nicht den kompletten Anfang eurer Waldebatte verfolgt aber mit dieser steht und fällt die Evolutionstheorie mit sicherheit nicht.


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 23:12
@Tommy57
Aus dem Kontext scheint es doch sehr um Ambulocetus zu gehen (auch wenn das Bild korrekt ausgezeichnet ist).
Beitrag von pere_ubu, Seite 2.006

Außerdem schrieb ich ja auch nicht vom Bild, sondern von der Behauptung
bei dem "wal" passt noch mehr nicht . augen ,"hände und füsse" , da passt ja komplett nichts in die hyphothese eines übergangs von einer art in eine andere.
Beitrag von pere_ubu, Seite 2.006
Tommy57 schrieb:Es ist bei der ET immer wieder der gleiche Irrtum in den man verfällt! Man vergleicht
z. B. verschiedene Knochenteile verschiedener Spezies und wenn sich diese ähneln, geht man von einer Abstammung aus.
Der Satz macht so keinen Sinn. Die Abstammungen zeigen zwar eine Evolution, die Evolutionstheorie selber ist aber etwas anderes.
Tommy57 schrieb:Doch, es fehlt genau der Teil, wo das verschobene Blasloch sein müsste!
Ja und davor erkennt man Stukturen, die mit dem Blasloch assoziiert sind.
Tommy57 schrieb:Schau dir bitte den Film auf youtube noch einmal an, den ich gepostet hatte, dann weißt du wovon ich Rede!
Habe ich und ich erkenne da wieder ein nettes Quotemining :)
Tommy57 schrieb:Ich habe mich mit dem Thema genauer beschäftigt und so weiß ich wovon ich Rede!
Leider muss ich Dir mitteilen, dass Du die Zeit völlig verschwendet hast. Konnte man schon bei Deinem Schwachsinn zu Dinosauriern und Vögeln erkennen.

Ich nehme an, dass Deine Beschäftigung mit dem Thema hauptsächlich wirre Internetseiten und abgefahrene YouTube-Videos war?

@Optimist
Optimist schrieb:Weiß nicht ob Tommy sich etwas zu ungenau ausgedrückt hat?
So wie es für mich aussieht fehlt der vordere Teil des oberen Schädels.
Der vordere Teil der Schnauze fehlt schon. Aber man kann trotzdem folgern, wo das Blasloch liegt.


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 23:29
@Pan_narrans
Pan_narrans schrieb:konnte man schon bei Deinem Schwachsinn zu ....
Warum solche Art Beleidigungen bzw. solch ein abwertender Ton? Tommy bleibt doch seinerseits auch nett und kommt ohne persönliche Abwertungen aus?
Optimist schrieb:
Weiß nicht ob Tommy sich etwas zu ungenau ausgedrückt hat?
So wie es für mich aussieht fehlt der vordere Teil des oberen Schädels.

--->
Der vordere Teil der Schnauze fehlt schon. Aber man kann trotzdem folgern, wo das Blasloch liegt.
Wo? Ich kann es nicht erkennen?
Könntest Du das evtl. mit einem Bildbearbeitungsprogramm mal einzeichnen?


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 23:35
@Libertin
@all


Hallo!
Libertin schrieb:Ganz einfach deshalb weil es 0,0 Belege oder Anhaltspunkte für ein solch übernatürliches Wesen gibt.
Wer diesen Konstrukteur in der Schöpfung nicht erkennt, muss "blind" sein!
Libertin schrieb:Dagegen ist die treibende Kraft der natürlichen Selektion ausreichend dokumentiert.
Es ist dokumentiert, dass sich durch "natürliche Auslese" Lebensformen EINER ART besser an ihre Umwelt anpassten. Dieser Vorgang ist aber nichts anderes als Modifikation. Der Vorgang BLEIBT allerdings innerhalb einer Art beschränkt und es gibt keine Beweise, dass er artenübergreifend wirksam wird!

Es ist und bleibt ein MYTHOS der ET, dass durch natürliche Selektion NEUE ARTEN enstehen würden.

Durch Mutationen können KEINE ganz und gar neuen Pflanzen- und Tierarten entstehen. Das beweisen die in den letzten Jahren besonders geförderten Mutationszüchtungen!

Die meisten Evolutionsbiologen bleiben allersdings bei ihrer Behauptung, dass die natürliche Auslese positive Mutationen nutzt, um neue Arten hervorzubringen.
Worauf stützen sie sich z. B. dabei?

Eine vor einigen Jahren herausgegebene Broschüre der Amerikanischen Akademie der Wissenschaften (NAS) erwähnte dazu das Beispiel der „13 Finkenarten, mit denen sich Darwin auf den Galapagosinseln befasste und die heute überall als Darwinfinken bekannt sind“.

In den 1970er-Jahren beobachtete z. B. eine Forschergruppe um Peter und Rosemary Grant von der Universität Princeton diese Finken auf den Galapagos - Inseln. Sie fand heraus, dass nach einem Jahr Dürre die Finken mit etwas größeren Schnäbeln eher überlebt hatten als die mit kleineren Schnäbeln. Da Größe und Form der Schnäbel zu den Hauptkriterien gehören, nach denen die 13 Finkenarten bestimmt werden, galt diese Entdeckung als bedeutsam.

Warum?

In der NAS war zu lesen:

" Wenn es auf den Inseln etwa alle 10 Jahre eine Dürre gäbe, könnte den Grants zufolge schon nach rund 200 Jahren eine neue Finkenart auftreten."

Was die Broschüre allerdings verschwiegen hatte:

Das in den Jahren nach der Dürre wieder Finken mit kleineren Schnäbeln dominierten!!

Wie die Forscher feststellten, waren einmal Finken mit größeren Schnäbeln in der Überzahl und dann ein andermal Finken mit kleineren Schnäbeln, was augenscheinlich an den stark wechselnden Klimabedingungen auf den Inseln lag.

Ja, sie beobachteten sogar, dass sich verschiedene Finken„arten“ untereinander kreuzten und dass dann sogar diese Nachkommen überlebensfähiger waren.

Wenn sich dann dieses "Kreuzen" immer weiter fortsetzen würde, so folgerte man, könnten sogar zwei „Arten“ letztendlich zu einer verschmelzen.

FAZIT:

Werden durch die natürliche Selektion also wirklich ganz neue Arten geschaffen?

Schon vor Jahrzehnten bezweifelte der Evolutionsbiologe George Christopher Williams, dass die natürliche Selektion dazu in der Lage ist.*

*George C. Williams: Adaption and Natural Selection. 1966, S. 54.

1999 schrieb der Evolutionstheoretiker Jeffrey Schwartz, die natürliche Auslese könne die Arten zwar darin unterstützen, sich den Umweltbedingungen anzupassen, doch sie produziere nichts Neues.*

*Jeffrey H. Schwartz: Sudden Origins—Fossils, Genes, and the Emergence of Species. 1999, S. 317-320.

TATSACHE zum alten Beispiel der Darwinfinken in Verbindung mit der natürlichen Auslese:

Aus den Darwinfinken entsteht und entstand bis heute nichts wirklich Neues.
Sie sind und bleiben Finken!!!

Und dass sie sich untereinander kreuzen können, lässt offensichtlich Zweifel an den Methoden aufkommen, mit denen manche Evolutionsbiologen Arten bestimmen.

An dem Beispiel der Darwinfinken sieht man sogar deutlich, dass selbst renommierte Forschungsinstitute die Fakten nicht immer objektiv darstellen!

Warum?

Um die Idee der ET zu fördern weil es in ihrem Sinne ist!


Gruß, Tommy


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 23:37
TeEs ist bei der ET immer wieder der gleiche Irrtum in den man verfällt! Man vergleicht
z. B. verschiedene Knochenteile verschiedener Spezies und wenn sich diese ähneln, geht man von einer Abstammung aus.
Das aber nur, weil man NICHT von einem Konstrukteur ausgehen will, der gleiche bewährte Prinzipien immer wieder anwendet!
Angenommen, dieser Konstrukteur benutzt diese Prinzipien. Dann ist er doch logisch gezwungen, genau diese auszuführen und unterläge nur weiteren, "erweiterten" Naturgesetzen und würde sich nicht durch eine Göttlichkeit distinguieren. Selbst wenn man es nicht so logisch-philosophisch betrachtet: Die "Prinzipien" sind Notwendigkeit und Zufall, Selektion und Mutation. Kein Organismus ist perfekt und hat seine Schwachstellen; dass wir alle halbwegs funktionieren, liegt an milliardenjahrer Evolution, die einzelne Systeme erst halbwegs zum funktionieren brachte, ehe es zusammen als vielzelliges System verschmelzen konnte.

Beispielsweise hier [1], wo Blitzevolution uns komplexere Organismen ziemlich schaden kann:

Die Biologen Dominik Fuchs und Carsten Berges aus der Arbeitsgruppe von Dr. Cord Naujokat entdeckten, dass ein bisher unbekannter enzymatischer Rückkopplungsmechanismus die Krebszellen aggressiver macht, als das bislang von anderen Resistenzmechanismen gegen Krebswirkstoffe bekannt ist. Dieses Phänomen könnte die Ursache für Rückfälle nach zunächst erfolgreicher Krebstherapie sein. [...]

Zunächst lief in den Zellkulturen der Wissenschaftler alles nach Plan: Bortezomib tötete wirkungsvoll Blutkrebszellen ab, indem es ein Enzym-System der Zellen, das so genannte Proteasom, blockierte. Doch nach vier bis sechs Wochen sind die wenigen überlebenden Krebszellen "geradezu explodiert", so Arbeitsgruppenleiter Cord Naujokat. "Wir konnten eine Mini-Evolution im Labor beobachten. Einige Zellen setzten sich aufgrund besonderer Fähigkeiten durch und wurden praktisch unsterblich. Die veränderten Zellen sind so bösartig, dass weder starke Zellgifte noch eine Bestrahlung sie abtöten können."


Oder ein weiteres Beispiel [2], bei denen Regulationsmechanismen der Apoptose (programmierter Zelltod) dysfunktional sind und starke Schäden hinterlassen können:

Apoptosis is a fundamental process that is essential for normal tissue homeostasis and development (31, 40, 56). Hence, the dysregulation of apoptosis has been implicated in several human diseases, including autoimmune disorders and malignancies. [...]

Nur ist es auch so, dass es ebenso positive Mutationen (Änderungen im Erbgut) gibt und die nach und nach eine Gruppe von Organismen von anderen auf verschieden Weise isolieren können. Es sind also rein mechanische und blinde Prozesse, die die Evolution antreiben - sie lassen sich alle nahtlos aus den bekannten und sehr gut erforschten Naturgesetzen herleiten. Spätestens hier wird die Annahme eines "Konstrukteurs" völlig überflüssig bzw. er seiner Aufgabe nicht mehr gerecht, da wir ja zwei mögliche Systeme haben, die diese Phänomene beschreiben. Nur ist das eine (Evolution / Naturgesetze) empirisch klar begründet, das andere nicht.

DIESE Mechanismen angewandt auf die Naturgeschichte ist Evolution. Mit diesem Wissen ausgerüstet, lassen sich sehr wohl Homologien stammesgeschichtlich erklären. Deine Aussage zeugte also von starkem biologischen Analphabetismus.

Gäbe es einen Konstrukteur, wäre er höchstens ein recht schlechter Programmierer, der einen Baukasten zur Verfügung gestellt bekommen hat (auf dessen Erhalt er selbst keinen Einfluss hatte!) und nun damit herumbastelt. Wer also von einer gelenkten Evolution überzeugt sein möchte, kann sich ja extraterrestrischem Leben zuwenden, das uns künstlich erschaffen hat und aus unfähigen Programmierern wie uns bei mancher Software besteht. :D
Tommy57 schrieb:Ich habe mich mit dem Thema genauer beschäftigt und so weiß ich wovon ich Rede!
Dunning-Kruger-Effekt. Die YouTube-Universität ist keine anerkannte Hochschule, mein Freund.
__________________________________________________________________________________________

Quellen:
[1]: "http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/ShowSingleNews.176.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news (=3208"]http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/ShowSingleNews.176.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=3208)
[2]: http://mcb.asm.org/content/26/5/1967.full


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

24.06.2015 um 23:49
@Mr.Dextar


Hallo!

Vorweg einmal zu deiner Bemerkung eine Frage:
Mr.Dextar schrieb:Dunning-Kruger-Effekt. Die YouTube-Universität ist keine anerkannte Hochschule, mein Freund.
Wer bestimmt, welche Hochschulen anerkannt sind?

Worauf beruht diese Anerkennung?
Nerok schrieb:Dunning-Kruger-Effekt
Es scheint offensichtlich zu sein, dass nur die "dem heutigen Zeitgeist gebildeten" anerkannt werden.

Wird da nicht zu hoch gegriffen?

Gruß, Tommy


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

25.06.2015 um 00:21
@Lepus

Optimist schrieb:
Es mag ja vieles belegt sein, nur WIE dieses dann interpretiert wird, gerade Knochenfunde von vermeintlichen Urmenschen, steht ja wieder auf einem anderen Blatt und DAS zweifle ich an.

--->
Lepus schrieb:
Was genau ist dir da denn nicht recht?
es geht nicht um "recht sein" oder nicht "recht sein", sondern darum, dass ich - wie ich auch gestern schon schrieb - die Rekonstruktion anhand von Fossilien in meinen Augen einen ziemlichen Interpretationsspielraum und somit auch Fehlermöglichkeiten hat.
Ich bezweifle, dass ALLE Funde in JEDEM Falle RICHTIG zusammengefügt werden können.

Also meine Aussage oben war ganz allgemeiner Natur, denn ich - als Laie - kann natürlich NICHT beurteilen, wo etwas möglicherweise fehlerhaft und wo es korrekt ist.
Mir geht es also nur um die grundsätzliche Möglichkeit von Fehlern.

Fehler werden zwar hin und wieder korrigiert.
Aber bis dies soweit ist, werden diverse Rekonstruktionen erst mal als korrekt angenommen. Ich als Laie weiß aber nicht, wo korrekt rekonstruiert wurde und wo nicht bzw. ob es sich später herausstellen könnte, dass da was revidiert werden muss.


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25.06.2015 um 00:40
@Zyklotrop
@Optimist
@pere_ubu


Hallo!
Bei einigen Bildungsresistenten scheint die Vorstellung vorzuherrschen, dass man Fossilien immer komplett und mit einem Namenschild versehen vorfindet, so, wie der Herr sie halt vergraben hat.
1.) Ist hier keiner Bildungsresistent

2. ) Vorstellung ( scheint ) vorzuherrschen, dass man Fossilien immer komplett und mit einem Namenschild versehen vorfindet

@Zyklotrop hat eigentlich in Verbindung mit Fossilfunden KEINEN Grund zu jammern, denn man kann nicht behaupten, dass seit Darwin nur sehr spärlich Fossilfunde gemacht wurden.

Wie viele Fossilien wurden denn in den letzten 150 Jahren weltweit ausgegraben und katalogisiert?

Man hat weltweit bisher über 200 MILLIONEN große und unzählige kleine Fossilien ausgegraben und archiviert!

DAS nur einmal zu dem schon öfter angeführten Argument von @Zyklotrop, Fossilien seien so selten gefunden worden!

FRAGE:
Beweisen die über 200 MILLIONEN gefundenen Fossilien nun tatsächlich eine Entwicklung gemäß dem erdachten "Entwicklungsstammbaum der Lebewesen" vom Einzeller aufwärts über Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere zum Menschen, den die Evolutionsbefürworter vehement vertreten?

Was sagen Wissenschaftler selbst dazu?

Der Paläontologe und Evolutionsforscher David M. Raup sagte:

„Statt eine allmähliche Entstehung von Leben zu entdecken, haben die Geologen aus Darwins und auch aus unserer Zeit eine äußerst unzusammenhängende, ungereimte Dokumentation vorgefunden. Will sagen: Arten erscheinen in den verschiedenen Schichten urplötzlich, weisen kaum oder gar keine Veränderungen auf und sind mit einem Mal wieder verschwunden.“ *

*David M. Raup: „Conflicts Between Darwin and Paleontology“. Field Museum of Natural History Bulletin, Januar 1979, S. 23.

In Wirklichkeit zeugt also die Fossilsammlung fast durchgängig davon, dass die unterschiedlichen ARTEN über sehr lange Zeiträume unverändert geblieben sind.

Man kann absolut nicht nachvollziehen, wie eine Art in eine andere Art übergegangen sein soll!!!

Typische Körperbaupläne treten im Fossilbericht plötzlich auf, und genauso plötzlich treten neue Merkmale auf.

Über die Hälfte der grossen Tierstämme scheint gemäß den Fossilfunden in einer relativ kurzen Zeitspanne zum Vorschein gekommen zu sein.
Da so viele neue, unterschiedliche Lebensformen so plötzlich im Fossilzeugnis sichtbar werden, spricht man in der Paläonthologie von der „Kambrischen Explosion"!

Wie und wann ist die Kambrische Explosion einzuordnen?

Wenn wir uns die Geschichte der Erde einmal als Zeitleiste vorstellen, die z. B. so lang wäre wie ein Fußballfeld ( vorausgesetzt die Schätzungen der Forscher sind korrekt ), dann müsste man bei diesem Maßstab sieben Achtel der Strecke zurücklegen, um das Kambrium zu erreichen 

Und in einem kleinen Abschnitt dieses Zeitraums treten dann im Fossilbericht dann plötzlich alle großen Tierstämme in den fossilführenden Schichten auf.

Wie lang ist dieser Zeitabschnitt auf dem gedachten Fußballfeld?

Nicht einmal so lang wie ein einziger Schritt!!!

Das verhältnismäßig spontane Auftreten all der verschiedenen Lebensformen hat neuerdings viele Evolutionswissenschaftler dazu veranlasst, die "traditionelle Theorie" Darwins anzuzweifeln.

Der Evolutionsbiologe Stuart Newman sagte im Jahre 2008 in einem Interview sinngemäß:
Man brauche eine ANDERE Evolutionstheorie, die das PLÖTZLICHE Erscheinen neuer Lebensformen im Kambrium erkläre.
Er sagt: „Darwins Denkmodell zur Erklärung der Makroevolution, also der Entwicklung größerer Veränderungen im Körperbau, hat meiner Meinung nach so gut wie ausgedient. Es wird nur noch als eines von vielen Modellen übrig bleiben, und nicht einmal als das bedeutendste.“*

*Suzan Mazur: „The Origin of Form Was Abrupt Not Gradual“. Archaeology, 11. Oktober 2008. URL: www.archaeology.org/online/interviews/newman.html, 23. 02. 2009.

Die SCHWACHSTELLEN im fossilen Beweismaterial, dass z. B. aus Fischen Amphibien und aus Reptilien Säugetiere wurden:

1.) Die Grössenverhältnisse in der Abstammungsreihe z. B. vom Reptil zum Säugetier wird in Lehrbüchern manchmal ziemlich falsch dargestellt.
Die Vertreter der verschiedenen Arten, die zur vermeintlichen Abstammung herangezogen werde, sind gar nicht ähnlich groß, wie die Abbildungen vermuten lassen, sondern einige sind riesig und andere sind eher klein.

2.) Eine noch gravierendere Schwachstelle ist, dass man in Wirklichkeit keinerlei Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den aufgeführten Arten nachweisen kann.
Die Glieder der Abstammungsketten sind oft durch eine zeitliche Kluft, die man auf MILLIONEN JAHRE schätzt, voneinander getrennt.

Deshalb kommentiert der Naturwissenschaftler Henry Gee dazu folgendes:

"Die zeitlichen Intervalle zwischen den Fossilien sind so gewaltig, dass wir überhaupt nichts Definitives über eine mögliche verwandtschaftliche Beziehung sagen können.*

*Henry Gee: In Search of Deep Time—Beyond the Fossil Record to a New History of Life. 1999, S. 23.

Das gleiche trifft übrigens bei der erdachten evolutiven Entwicklung der Wale von einem prähistorischen Landtier zu!

Henry Gee sagte außerdem:

"Eine Reihe von Fossilien zu nehmen und zu behaupten, sie repräsentiere eine Abstammungslinie, ist keine nachprüfbare wissenschaftliche Hypothese, sondern eine Behauptung mit derselben Gültigkeit wie eine Gutenachtgeschichte — amüsant, vielleicht sogar lehrreich, aber alles andere als wissenschaftlich“*

*(Henry Gee: In Search of Deep Time — Beyond the Fossil Record to a New History of Life, S. 116, 117)




Gruß, Tommy


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