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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

45.880 Beiträge, Schlüsselwörter: Evolution, Schöpfung, Biologie, Entstehung, Lebewesen, Darwin, Arten

Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

02.08.2015 um 10:03
Sideshow-Bob schrieb:Du hast immer noch um den entscheidenen Punkt herrum argumentiert - ( um Deine angeführten Beispiele ging es gar nicht ) - die Bibel enthält die benannten Hygiene-Punkte und NICHT die Ägyptische, noch eine andere Kultur.
verstehst du das denn wirklich nicht ...... es ist quasi eine "Zusammenfassung" aus den vorangegangenen Erkenntnissen der Kulturen die schon Jahrtausende VORHER gelebt haben !!!

.... bis in unsere Zeit wurden Erkenntnisse von einer auf die nächste Generation weitergegeben und das wird sich auch zukünftig nicht ändern ! = Weiterentwicklung !
Sideshow-Bob schrieb:Eine konkrete Herkunft aus anderen Kulturen belegen Deine Quellen nicht.
----> die Belege sind DA ! allerdings muss man diese auch anerkennen können bzw. WOLLEN !
- was bei gläubigen leider definitiv nicht der Fall ist !


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

02.08.2015 um 11:21
......... bezüglich der Gesetze habe ich gerade etwas lustiges gefunden :)




a) Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev.1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?

b) Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?

c) Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev.15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

d) Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe. Einer meiner Freunde meint, dass würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen? [Und, wie wär’s mit einem Polen zu Weihnachten? Ich sag’s gleich: Einen Schweizer kann ich unmöglich bezahlen.]

e) Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: bin ich moralisch verpflichtet ihn eigenhändig zu töten?

f) Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren, wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität. Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen?

g) In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben, dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt's hier ein wenig Spielraum?

h) Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?

i) Ich weiß aus Lev. 11:16-8, dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Footballl spielen, wenn ich dabei Handschuhe anziehe?

j) Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19 weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüber hinaus trägt seine Frau Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev.24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen, familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern schlafen? (Lev. 20:14)




DAS FÜNFTE BUCH MOSE (DEUTERONOMIUM) - 25. Kapitel


Wenn zwei Männer, ein Mann und sein Bruder, miteinander raufen und die Frau des einen hinzukommt, um ihren Mann aus der Gewalt des andern, der auf ihn einschlägt, zu befreien, und wenn sie die Hand ausstreckt und dessen Schamteile ergreift, dann sollst du ihr die Hand abhacken. Du sollst in dir kein Mitleid aufsteigen lassen.


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

02.08.2015 um 11:46
Netter Versuch - zunächst geht es aber um die konkreten Punkte, die sich in ihrer medizinischen Qualität, auch nicht entwerten, wenn man andere Aspekte aus der Bibel daneben stellt oder gar moralische Regeln diskutieren will, oder in eine völlig andere Situation überträgt - korrekte wissenschaftliche Ergebnisse widerlegen sich auch nicht grundsätzlich durch andere fragwürdige Abenteuer aus der Wissenschaft - danach können wir über die anderen Punkte reden, und schlussfolgern, ob alles einen medizinischen Hintergrund hat, ob auch menschliche Wahrnehmungen in der Bibel abgebildet sind, oder Verhalten unkommentiert abgebildet ist, und in welchen Kontext und Verständnis andere Aspekte überhaupt stehen.

Bisher wurden aber die konkreten medizinischen Regeln nicht in eine logische Erklärung geführt, sondern nur krampfhaft versucht, diese bzw. die Bibel in ein schlechtes Licht zu rücken - Willkommen im Umfeld von Dr Semmelweis!



@-Therion-
-Therion- schrieb:
.... bis in unsere Zeit wurden Erkenntnisse von einer auf die nächste Generation weitergegeben und das wird sich auch zukünftig nicht ändern ! = Weiterentwicklung !
Und weil das genau in DEN BENANNTEN REGULARIEN nicht so ist, habe ich sie angeführt!

Die Beispiele stehen einer umliegenden und vorherigen Praxis völlig ab – und wurden nach dem vermeintlichen Einsatz, nicht mehr groß Weiterentwickelt – sonst müssten ja folgende Kulturen konkret darauf aufbauen – 3000 Jahre hat sich die Medizin weit unter den benannten Punkten verhalten.

(eine Hyperbel zum Verständnis: )
Wenn sich im Kulturschatz einer altertümlichen Kultur ein Bauplan vom Teilchenbeschleuniger findet, kann man auch nicht sagen, es gab schon immer menschliche Technik und Bauwerke, die sich da zusammenfasst – so wie es heute eine Unterscheidung gibt, welche Firma sich mit fremden Wissen schmückt, oder selber in der Befähigung steht, dies hervorgebracht zu haben – ist auch in diesem Fall nicht mit allgemeinen menschlichen Vorwissen zu argumentieren.
-Therion-
----> die Belege sind DA ! allerdings muss man diese auch anerkennen können bzw. WOLLEN !
- was bei gläubigen leider definitiv nicht der Fall ist !
Ein “Wollen“ hängt auch immer mit der Qualität von Belegen zusammen:

- wo hat allein die ägyptische Kultur, einen solchen konkreten Umgang mit Leichen und Hygiene medizinisch begründet? Warum finden sich in dieser “Zusammenfassung“ , nicht klassische medizinische Fehler aus der Epoche und dem vorhergehenden Wissensstand?


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

02.08.2015 um 12:14
@Sideshow-Bob

Die Tatsache, dass Doc. Semmelweis selbst auch nichts von Bakterien wusste (diese wurden erst nach seinem Ableben von Robert Koch nachgewiesen), scheint dich wohl nicht sonderlich zu irritieren oder wurde dessen Wissen auch göttlich inspiriert?

mfg
kuno


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02.08.2015 um 12:51
@kuno7

Doch, es ist bisher die einzige Argumentation, Dich mich bisher beeindruckt – vor der Kapitulation, sind aber sicher noch ein paar Worte erlaubt ;) (...)


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02.08.2015 um 13:59
Sideshow-Bob schrieb:- wo hat allein die ägyptische Kultur, einen solchen konkreten Umgang mit Leichen und Hygiene medizinisch begründet? Warum finden sich in dieser “Zusammenfassung“ , nicht klassische medizinische Fehler aus der Epoche und dem vorhergehenden Wissensstand?
schon 400 v.chr wurden Leichen als "Waffen" gegen Feinde eingesetzt .... man hatte sich also diese Erkenntnisse von bakteriologischen und toxischen Leichengiften schon damals durch Beobachtung angeeignet !

-----> das hier solltest du lesen es sind Studien vom Aachner Kompetzenzzentrum über Wissenschaftsgeschichte in Bezug auf Leichen ..... sehr interessant !

http://www.uni-kassel.de/upress/online/frei/978-3-89958-664-0.volltext.frei.pdf





III Die Historische Entwicklung



1. Die Anfänge der experimentierenden Medizin

Archäologische Funde belegen, daß bereits in der Steinzeit, also ca. 15.000 v.Chr., chirurgische Eingriffe vorgenommen wurden.
Die prähistorischen Menschen glaubten, Schmerz und Krankheit entstünden außerhalb des Körpers, durch Geister und andere geheimnisvolle Kräfte. Damit die feindseligen Mächte entweichen konnten, wurde die sog. Trepanation vorgenommen. Dabei wurde dem Leidenden mit Faustkeilen und bohrerähnlichen Instrumenten ein kleines Loch in den Schädel geschnitten. Tatsächlich erwies sich diese Methode - sofern der Eingriff überlebt wurde - gelegentlich als „erfolgreich". Denn durch die Öffnung wurde manchmal der Schädelinnendruck beseitigt und somit chronische Kopfschmerzen behoben. Die ausgeschnittenen Knochenstücke galten als wunderwirkendes Zaubermittel und wurden vermutlich als Amulette getragen. Trepanationen wurden zum Teil bis ins Mittelalter vorgenommen, in manchen Teilen Brasiliens und Australiens sogar bis ins 19. Jahrhundert n.Chr.

Während in Ägypten zwischen 3.000 und 500 v.Chr. die Medizin weitgehend Sache der Priester war, die an mystischen Behandlungsmethoden festhielten, teilte sich in Mesopotamien der medizinische Berufsstand in Zauberer (ashipu) und Ärzte (asu). Die Babylonier waren vermutlich die ersten, die die gesetzliche Regelung der Medizin anstrebten: Der aus dem 19. Jhdt. v.Chr. stammende Hammurabi-Kodex schrieb den Verdienst und die Verantwortlichkeiten des Arztes vor. So sollte ein Arzt, der „mit einem Bronzemesser eine große Operation an einem Adligen ausgeführt hat", zehn Silberschekel bekommen. Verursachte er dabei den Tod des Adligen, wurde ihm zur Strafe die Hand abgeschnitten.

Weitere Faktoren untermauern die Annahme, daß man zu dieser Zeit von Humanexperimenten absah: Platon, der 347 v.Chr. starb, beschäftigte sich mit den Ideen hinter der greifbaren Welt und lehnte daher alles experimentelle ab. Der Idealismus seines Denkens beeinflusste vermutlich auch Ärzte seiner Zeit.

Fast gleichzeitig, da wahrscheinlich nicht von ihm selbst formuliert, wurde der Eid des Hippokrates niedergeschrieben. Dieser gilt bis heute als Grundsatz und unumstößliche Basis medizinischer Ethik. Der hippokratische Eid ist das früheste Dokument, daß ethische Prinzipien für die Heilberufe festlegt.

„Ich will Verordnungen zum Nutzen der Kranken treffen nach meinem Können und Urteil; ich will sie vor Schaden und Unrecht bewahren."

Neben diesem eher generellen Gebot, niemandem durch die Medizin zu schaden, legt der Eid auch andere, sehr konkrete Maximen ärztlichen Verhaltens fest, deren Gültigkeit heute zum Teil anerkannt, aber auch umstritten ist. Angeführt werden die ärztliche Schweigepflicht, aber auch das Verbot von Abtreibung und aktiver Sterbehilfe.

Die Formel „niemals Kranke zu schneiden" deutet darauf hin, daß man Eingriffen in den menschlichen Körper eher skeptisch gegenübertrat. So war auch Hippokrates selbst als Anhänger der Viersäftelehre eher diagnostisch tätig und führte nur kleinere Eingriffe aus (Entfernung von Polypen).

Schon bald veränderte sich das medizinische Klima der Antike. Die zurückhaltende Medizin der Beobachtung wurde zunehmend biologischer und war von Experimentierfreudigkeit geprägt. Der Arzt und Philosoph Aristoteles übte großen Einfluß auf die Heilberufe aus. Seine Auffassungen bildeten die Basis für bedeutsame Entwicklungen im Bereich der Forschung. Im Gegensatz zu seinem Lehrer Platon wurde sein Denken durch Realismus bestimmt. Er wandte sich allem Existenten zu und führte selbst sorgfältige Pflanzenstudien und Tierzergliederungen durch. Immer stärker wurde der Glaube unter den Ärzten, die genaue Kenntnis auch der menschlichen Anatomie sei unerläßlich für den medizinischen Fortschritt.

Das besondere Interesse des Aristoteles galt jedoch dem lebendigen Körper. Denn durch den Tod, so glaubte er, verändere sich der Leib so grundlegend, daß Sektionen nur morphologische Kenntnisse vermitteln könnten. Auf den Lebenden hingegen seien die Ergebnisse nicht übertragbar.

Als 333 v.Chr. Alexander der Große sein Imperium gründete, wurde Alexandria das neue Zentrum der Welt. Da am Nil das Öffnen der Toten bei der Besorgung der Mumie üblich und sogar religiöse Verpflichtung war - die Griechen dagegen äscherten ihre Toten ein - war fortan die moralische Grundlage für die Sektion menschlicher Leichen gegeben.

Die Ptolemäer in Ägypten waren neben ihrer unbarmherzigen Härte auch für die Unterstützung der Künste und Wissenschaften bekannt. So kam es in Alexandria nicht nur zur Forschung am toten Menschen, sondern auch zu sog. Vivisektionen, d.h. zu Öffnungen lebendiger Körper. Dies erscheint aus heutiger Sicht barbarisch. Die Geschichte der Anatomie muß jedoch besonders in zeithistorischem Zusammenhang betrachtet werden. Man kann davon ausgehen, daß die Lebendsektion in den Augen damaliger Mediziner ethisch weitaus weniger verwerflich erschien. Die Ärzte Alexandrias sahen - geprägt durch aristotelisches Gedankengut - in der Vivisektion den einzigen Weg zur Erkenntnis. Auch die Auswahl der Forschungspersonen war nicht beliebig. Vivisektionen wurden nur an zum Tode verurteilten Verbrechern vorgenommen. Letztendlich sah man das Opfer und das Leiden weniger durch den großen Nutzen für die Allgemeinheit gerechtfertigt.

http://jung.jura.uni-saarland.de/Vertiefung/Nora.htm


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02.08.2015 um 14:31
@Sideshow-Bob

Möchtest du es jetzt tatsächlich versuchen zu erklären, dass jede andere Kultur, gerade Hochkulturen, die der jüdischen Kultur davor, zu der Zeit und danach überlegen war keine grundlegenden Medizinischen Standards hatten?

o.O

Die haben alle Leichen abgeschleckt und sind dann gestorben? Überspitzt dargestellt.

Die Ägypter hatten eine Hochkultur bevor die Juden da angeblichen Sklaven waren und die Juden lebten auch noch unter den.

Vollkommen unmöglich, dass sie die Hygiene Ideen von den abgeschaut haben?
Und dann einfach später, um es etwas wichtiger klingen zu lassen, Gott in den Text geschrieben haben?

Mal von den Fehlern in den Texten abgesehen.

Ich vermute mal stark, dass du dich Morgens duscht... ja pech, du bist wenn du X macht, leider bis zu Abend, wann auch immer das ist, unrein.

Klar wir spielen nicht so viel mit Leichen, aber mit der Asche von der Kuh abreiben, macht einen da auch nicht reiner...


Ich finde es persönlich sehr schade, dass du die geistigen Fähigkeiten der Menschen auf der ganzen Welt in den Schatten stellst und sagst, dass wir gewisse Erkenntnisse nur durch einen Gott bekommen können, weil wir sonst schlicht zu blöd wären.


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02.08.2015 um 14:33
Ich bin mir sicher, dass @FrankD einiges zur Hygiene im Alten Ägypten sagen kann.
Vielleicht meldet er sich ja nochmals hier.

(sorry, dass ich dich wieder reinziehe, Frank! ;) )


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02.08.2015 um 14:44
@Lepus

100%ig

was ich nur so erschreckend finde ist eben, dass @Sideshow-Bob uns versucht zu verkaufen, dass die Juden die Vorschriften von Gott bekommen haben und eben nicht einfach selbst raus gefunden oder abgeschaut haben.

Besonders wenn dann so ein fragwürdiges Beispiel mit dem Teilchenbeschleuniger kommt.
Händewaschen und komplexe Hochenergie Physik zu vergleichen grenzt schon fast an Verdummung der Leute.


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02.08.2015 um 14:56
@Lepus
Gerade zurück...

Ist eigentlich überflüssig, denn Moses lebte nicht 1605 v. Chr., sondern nie, und, wie ich schon schrieb, wurden die 5 Bücher Mose (der Pentateuch) erst im babylonischen Exil (ab 597 v. Chr.) verfasst. Davor waren die Judäer (um die es geht, denn das biblische Reich Israel gab es historisch genau so wenig wie Moses und den Exodus) lange Jahre mit den Ägyptern verbündet, deren "Drecksapoheke", die auch heute noch medizinische Experten verblüfft (wegen der vielen antibiotischen Produkte die man je nach Vorfall verwendete; Herodot schrieb, dass jeder einfache Ägypter mehr von Medizin versteht als der beste Arzt der Griechen), da schon mindestens 2000 Jahre alt war.

Ist aber irrelevant, da @Sideshow-Bob das eh nur als wissenschaftlich-atheistisches Bibel-Bashing abtut. Bei Fundamentalisten kann man mit Fakten nichts erreichen :)


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02.08.2015 um 15:42
@thedefiant
thedefiant schrieb:was ich nur so erschreckend finde ist eben, dass @Sideshow-Bob uns versucht zu verkaufen, dass die Juden die Vorschriften von Gott bekommen haben und eben nicht einfach selbst raus gefunden oder abgeschaut haben.
Richtung. Außerdem würde das ja heißen, dass sie alle, bevor Gott sich endlich mal offenbarte, vor Schmutz nur so starrten.

Tiere halten sich sauber, und da sollen ausgerechnet Menschen zu blöde dazu sein?


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Til
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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

02.08.2015 um 16:15
FrankD schrieb:Ist eigentlich überflüssig, denn Moses lebte nicht 1605 v. Chr., sondern nie
Firlefanz.

Es gibt mindestens 5 Pharaonen die Moses/is heißen alle um ca 1500 v. Chr. Und auch wenn Du das leugnest oder gar nicht weißt gibt es auch Wissenschaftler die Hatschepsut, auch um diese Zeit, als die Königstochter ansehen die angeblich das Kind aus dem Wasser holte. Immerhin hat die Pflegemutter nach der Bibel ihrem Kind einen ägyptischen Namen gegeben. Das könntest Du dort nachlesen.

Prahle hier nicht ständig mit Deinem Halbwissen. Ich weiß warum gerade Du hier als eine "Instanz", was Geschichte angeht, angesehen wirst. Das was nicht in Deinen Kram passt ignorierst Du genauso wie die ach so doofen "Gläubigen".


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02.08.2015 um 16:20
@Til
Du schreibst Unsinn. Befasse Dich mal mit biblischer Archäologie. Ach ne, ich vergaß, Du bist ja ein besonders extremer Bibelfundi, YEC wie er im "Buche" steht. Für die ist sowas natürlich tabu.

BTW: Besser Halb- als gar kein Wissen :Y:


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Til
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02.08.2015 um 16:28
Wikipedia: Liste_der_Pharaonen

Hier runterscrollen bis ca 1500 vor "Christus". Ahmose, Kamose, Ahmose I., Thutmosis I-III. .

@FrankD

Da bist du natürlich die Koryphäe. Wieso schafft es Dieter B. ins Fernsehen und Du nicht? ;)


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02.08.2015 um 16:36
@Til

Naddel schafft es auch ins Fernsehen, das belegt nun nichts. Die Geschichten von Dieter B. sind nachweislich Unfug, ganz sicher ist der Mond so nicht entstanden wie der behauptet.


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02.08.2015 um 16:49
@Til
Dein Problem ist dein völliges Nichtwissen. Ahmose ist z.B. seh pikant, da er in der Tat mit Moses der Phantasiegestalt verknüpft ist.
Schon im Mittelalter wurde, basierend auf den Niederschriften des ägyptischen Hohepriester Manetho (ca. 251 v. Chr.) darüber spekuliert, dass die Vorfahren der Hebräer die Hyksos - Hirtenkönige - waren. Die kamen zum Ende des Mittleren Reichs nach Ägypten und wurden freundlich empfange. Sie bekamen Posten auch in der Verwaltung, dienten sich hoch, holten immer mehr Angehörige nach - und übernahmen auf einmal die Macht in Ägypten.
200 Jahre lang unterdrückten und versklavten die Hyksos ganz Ägypten. Ganz Ägypten? Nein, ein kleines Dorf namens Theben (ägyptisch Niut-Seret) widersetzte sich erfolgreich, konnte eine Armee aufbauen und unter dem General und späterem Pharao Ahmose die Hyksos erst in ihre Stadt Avaris zurückjagen, und nach 6 monatiger Belagerung aus dem Land jagen.
Nach ägyptischen Quellen waren das insgesamt 240000 Mann plus Familien.

Die Hyksos ließen sich dann teilweise in Kanaan nieder (später als Pharisäer bekannt), ein Teil wanderte aber auch ins Bergland Juda ein - und begründete die Exodus-Legende. Nur war es eben anders herum. Kein Mose führte sie in die Freiheit, sondern ein Ahmose jagte sie aus dem Land. Sie waren nicht von Ägyptern versklavt worden, sondern hatten die Ägypte versklavt.

Kannst Du in den Handschriften des Mönchs Syncellus nachlesen, und auch beim Mönch Flavius Josephus. Dürften beide online verfügbar sein.

Auch heutige Ägyptologen (z.B. Assmann, "Moses der Ägypter") vertreten diese These.


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Til
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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

02.08.2015 um 18:36
@FrankD

Geschichte/n die sich widerspricht/sprechen. Welche soll ich dann anzweifeln. Oder welchen folgen.

Das kleine Theben legt sich mit dem ganzen Land an?!
FrankD schrieb:Die kamen zum Ende des Mittleren Reichs nach Ägypten und wurden freundlich empfange. Sie bekamen Posten auch in der Verwaltung, dienten sich hoch, holten immer mehr Angehörige nach
Soweit stimmt ja auch die "Bibel". Und vielleicht hatte "Moses" eine höhere Stellung als das die Bibel durchblicken läßt. Haben gerade die Ägypter nicht angeblich Pharaonen die nicht so gut gelitten waren aus ihrer Geschichtsschreibung verdrängt, gar ausgemeißelt? Wieso nicht auch den abtrünnigen Moses, der sich mit einem viel größeren Gegner ("Gott"?!) zusammen tat. Vielleicht ein Bürgerkrieg, weil Einige gar nicht weg wollten.

Es wäre auch nicht das erste Mal, daß Geschichte so hingebogen wird, daß es dem Jeweiligen Zeitpunkt entsprach/entspricht.


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02.08.2015 um 18:39
@Til
Ja, die Bibel hat die Geschichte hingebogen. Aber da wirst Du nie einsehen.


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whiplash
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02.08.2015 um 19:01
@Til
Vielleicht, vielleicht, vielleicht....
Fakt ist doch, die Mythen der Bibel sind doch mehr als anzuzweifeln.
Til schrieb:Haben gerade die Ägypter nicht angeblich Pharaonen die nicht so gut gelitten waren aus ihrer Geschichtsschreibung verdrängt, gar ausgemeißelt?
Das ist ein Fakt.
Den kann man heute noch sehen.
Wo kann man das für das reale Leben eines Moses ?
Til schrieb:Es wäre auch nicht das erste Mal, daß Geschichte so hingebogen wird, daß es dem Jeweiligen Zeitpunkt entsprach/entspricht.
Also wenn, biegt oder biegen sich doch eher die Religionen ihre "Tatsachen" zurecht.


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Artenvielfalt - Produkt der Schöpfung oder Evolution?

02.08.2015 um 19:04
@Til
Die Dogmatiker sollen so etwas wie eine Gesamtschau der christlichen Lehre liefern und das christliche Glaubensbekenntnis intellektuell rechtfertigen. Um diese Aufgabe sind sie nicht zu beneiden, denn es waren in den vergangenen 150 Jahren vor allem ihre neutestamentlichen Kollegen, die den dogmatischen, den kirchlichen Jesus durch ihre wissenschaftlichen Forschungen immer weiter zurechtgestutzt und destruiert haben. Heute dürfte kein Professor der Theologie, der an einer staatlichen Universität lehrt, noch der Meinung sein, dass an den Geburtsgeschichten Jesu im Neuen Testament sich mehr findet als christliche Legenden. Es ist jedem Neutestamentler klar, dass Jesus sich in der Erwartung des „Reichs Gottes“, das er als unmittelbar bevorstehend glaubte, schlicht geirrt hat.
Jesus hatte mit dem entstehenden Christentum eher wenig zu tun

Man weiß heute, dass die biblische Verherrlichung ihrem Herrn bald davongaloppiert ist. Es ist allgemein anerkannt, dass er gläubiger Jude war und es bis zu seinem Tode geblieben ist, dass er sich nur gesandt sah „zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“, dass also Nichtjuden einfach nicht seine Adressaten waren. Den Auftrag zur Weltmission hat ihm erst der Evangelist Matthäus in den Mund gelegt. Kaum ein Neutestamentler nimmt heute noch an, dass er sich tatsächlich selbst als Messias verstanden hat. Und jeder Neutestamentler weiß, dass Jesus mit seinem Tod offenbar keine Sühnefunktion verband, wie das später Paulus behauptet hat. Die großen Differenzen zwischen der Lehre Jesu und der Verkündigung des Paulus ist Theologen hinlänglich bekannt.

Jesus hat mit dem entstehenden Christentum eher wenig bis gar nichts zu tun, der eigentliche Protagonist ist Paulus. Jungfrauengeburt, Wunder und Exorzismen gelten als Übernahmen von alttestamentlichen Vorbildern oder der heidnischen Umwelt. Die Auferstehungserzählungen der Evangelien halten wohl alle Neutestamentler für legendär, auch wenn der Auferstehungsglaube selbst sehr alt ist. Erst die altkirchlichen Konzilien haben aus Jesus einen Gott gemacht. Das sind bekannte Fakten unter Theologen, doch immer noch weithin unbekannt beim Kirchenvolk.
Die Erzväter Abraham, Isaak und Jakob hat es wohl kaum gegeben

Im Alten Testament ist der Kahlschlag fast noch größer. Dort haben die Archäologie und die alttestamentliche Forschung die wenig spektakulären Anfänge des alttestamentlichen Gottes als Wetter- oder Berggott von Nomadengruppen freigelegt, der später noch lange Zeit zusammen mit seiner Ehefrau Aschera verehrt wurde. Der Monotheismus war auch in Israel eine recht späte Erscheinung und hat sich erst nach dem babylonischen Exil durchgesetzt.

Dass es die Erzväter Abraham, Isaak und Jakob tatsächlich gab, wird von vielen Forschern verneint. Es gab offenbar keinen spektakulären Auszug (Exodus) aus Ägypten. Viele Alttestamentler halten selbst Mose für eine rein literarische Figur. Es gab keine Wüstenwanderung, keine „Landnahme“ und keinen Josua, offenbar auch kein Großreich unter David (obwohl ein „Haus Davids“ nachweisbar ist). Die Israeliten waren offenbar selbst Kanaanäer und verehrten wie diese lange kanaanäische Götter.

Deshalb sind die Glaubensgrundlagen, wie sie in den Bekenntnissen der Kirchen fixiert sind, intellektuell schon lange nicht mehr haltbar. Der dogmatische Gott der Kirchen ist tot, und der übrig gebliebene „historische Jesus“ ist eher spröde und hat erstaunlich wenig zu bieten. Dogmatiker wissen dies, dennoch ist es ihre Aufgabe, die Denkmöglichkeit ihrer eigentlich längst hinreichend widerlegten Religion zu erweisen.
Mehr unter http://www.tagesspiegel.de/wissen/ist-theologie-eine-wissenschaft-lehre-unter-denkmalschutz/11588538.html
Sieht so aus als überwiege bei der Bibel die Fiction. @Kc , du studierst die Theologie. Kannst du aus deiner Warte etwas zur historischen Belastbarkeit der Bibel beitragen?


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