AllmysteryNavigation
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Ein Schnitt am Bewusstsein

37 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gehirn Bewusstsein ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ein Schnitt am Bewusstsein

12.05.2020 um 21:13
Das "Bewusstsein" sagt das Wort ja schon aus, bedeutet nur, dass ich Informationen senden und empfangen kann und mir dessen bewusst bin.
Hirnschäden oder ander Organausfälle können selbstverständlich für einen Übertragungsfehler sorgen.
Aufs Ganze gesehen verändert der Hirnschaden einen grobstofflichen Prozess der für die Harmonisierung der Feinstofflichkeit verantwortlich ist.
Er verändert nicht die Feinstofflichkeit aber den Informationsgeber.
Ergo, die Persönlichkeit wird durch einen Defekt fehlgeleitet.
Ob jemand besser oder schlechter, als vorher fungiert, ist rein spekulativ.
Die Frage ist, verändert er bewusst seine Persönlichkeit oder wurde die Feinsensorik verletzt?
Der gesamte Kosmos ist vernetzt mit feinstofflichen Informationen, die für ein unendliches Leben sorgen sollen!
Jeder, der diese Informationen aufnimmt, also alles und alle, darf mit am Projekt SELBST arbeiten, um aus seinen Erfahrungen und der Erfahrung der Feinstofflichkeit eine unendliche Harmonie zu formen, sodass alles und alle die leben möchten, leben dürfen, unzwar so weit, wie es mit dem nächsten kommuniziert wird.


1x zitiertmelden

Ein Schnitt am Bewusstsein

12.05.2020 um 21:28
Zitat von Marsman22Marsman22 schrieb:Der gesamte Kosmos ist vernetzt mit feinstofflichen Informationen, die für ein unendliches Leben sorgen sollen!
Ich sehe Buchstaben, aber das einzige, was ich lese ist Geschwurbel.
Zitat von Marsman22Marsman22 schrieb:der Erfahrung der Feinstofflichkeit eine unendliche Harmonie zu formen, sodass alles und alle die leben möchten, leben dürfen, unzwar so weit, wie es mit dem nächsten kommuniziert wird.
Und noch mehr davon. Ich dachte, das hier wäre der Wissenschaftsbereich.


melden

Ein Schnitt am Bewusstsein

13.05.2020 um 01:53
Für alle die sich ausführlicher mit dem Thema "Was geschieht wenn Teile des Gehirns ausfallen" beschäftigen möchten empfehle ich die Bücher von Oliver Sacks,
Wikipedia: Oliver Sacks
einem britischen Neurologen der auch schriftstellerisch einiges drauf hatte.
Vor allem das Buch "Der Mann der seine Frau mit einem Hut verwechselte" ist ein Klassiker des Genres.


melden

Ein Schnitt am Bewusstsein

16.04.2021 um 22:57
Zum thema bewusstsein kann ich dieses buch empfehlen:

Antonio Damasio
Wie wir denken, wie wir fühlen: Die Ursprünge unseres Bewusstseins

Er ist neurobiologe und schreibt spannend und leicht verständlich


melden

Ein Schnitt am Bewusstsein

18.04.2021 um 09:37
Zitat von NerokNerok schrieb am 29.04.2020:Ist keine Seltenheit das sich die Persönlichkeit nach einer Hirnverletzung ändert.
Berühmtester Fall dürfte wohl Phineas Gage gewesen sein.
Ziemlich einfache Erfahrung wenn man das Thema Lobotomie mal betrachtet, wo man gezielt das Hirn verletzt hat um dies zu erzielen. Gerade aus diesem Grund glaube ich nicht, dass es mehr als das Gehirn gibt was zu unserem Bewusstsein führt.
Zitat von SophiaPetrilloSophiaPetrillo schrieb am 07.05.2020:Dein Bewußtsein bist Du - und wenn man davon ausgeht, dass Dein Gehirn unbeschädigt ist und keine Erkrankung im Gehirn vorliert - liegt jegliche Veränderung Deines Bewußtseins in Deinen Händen.

Du entscheidest, was für ein Mensch Du bist und mit dieser Entscheidung formst Du Dein Bewußtsein.
Ja wenn keine Erkrankung im Gehirn oder des Menschen vorliegt aber selbst Mangel- oder Falschernährung kann das Verhalten ändern und so ist die Frage wieviele Standard Gesunde gibt es überhaupt, gibt es vielleicht nichtmal einen?


melden

Ein Schnitt am Bewusstsein

08.05.2021 um 22:39
[at_user schrieb:SophiaPetrillo[/at_user] id=29903013]SophiaPetrillo schrieb am 07.05.2020:
Dein Bewußtsein bist Du - und wenn man davon ausgeht, dass Dein Gehirn unbeschädigt ist und keine Erkrankung im Gehirn vorliert - liegt jegliche Veränderung Deines Bewußtseins in Deinen Händen.

Du entscheidest, was für ein Mensch Du bist und mit dieser Entscheidung formst Du Dein Bewußtsein
Das ist nur möglich, wenn ein mensch sich in jedem moment seines wachseins voll bewusst ist.
Da dies nur äusserst wenigen menschen, und nur mit jahrzehnte langer übung möglich ist, aber so ganz kann ich selbst das nicht glauben.

Das menschliche gehirn ist nun einmal zum grössten teil unbewusst, so ist es konstruiert.


2x zitiertmelden

Ein Schnitt am Bewusstsein

08.05.2021 um 22:48
Zitat von osakiosaki schrieb:Das menschliche gehirn ist nun einmal zum grössten teil unbewusst, so ist es konstruiert.
Hallo osaki,
ich verstehe auf was du hinaus möchtest, aber das menschliche Gehirn ist nicht bewusst oder unbewusst.

Das Gehirn ist ein Organ, das Körperreaktionen, Wahrnehmungsreaktionen ausführt und modelliert.

Der fehlende Einblick in die Details dieser Reaktionen und in deren Modellierung, ist aus meiner Sicht auch das gravierendste Argument gegen die Idee "Geist".


1x zitiertmelden

Ein Schnitt am Bewusstsein

08.05.2021 um 23:13
@ShakaZulu
Zitat von ShakaZuluShakaZulu schrieb:ich verstehe auf was du hinaus möchtest, aber das menschliche Gehirn ist nicht bewusst oder unbewusst.
Erkläre das bitte genauer.

Ich kann also keine bewussten gedanken haben? Es gibt also keine entscheidungen die mein gehirn unbewusst trifft, und mein bewusstsein hinkt hinterher und denkt nur, dass es eine bewusste entscheidung ist ?


melden

Ein Schnitt am Bewusstsein

10.05.2021 um 22:37
Zitat von osakiosaki schrieb:Du entscheidest, was für ein Mensch Du bist und mit dieser Entscheidung formst Du Dein Bewußtsein

Das ist nur möglich, wenn ein mensch sich in jedem moment seines wachseins voll bewusst ist.
Ui, @osaki, jetzt wirste in die Zange genommen, ich komm von ganz woanders mit meinem Einspruch -
- o.k., in dem Kontext muss ich mit ner Relativierung anfangen (zwei):
ja, das Hirn ist allergrößtenteils unbewusst, aber da dies zum Zwecke des Funktionierens geschieht (Organe, Verdauung, Drüsen...)
ist das mit dem "nicht mitbekommen" relativ.
Ob´s gut läuft oder nicht, bekommen wir schon mit.

Und ja, jede "therapeutische Arbeit" ist eigentlich, als wolle man ein fahrendes Auto reparieren, weil ja das zu Ändernde die Arbeit erledigen soll.

Aaaber - Punkt ist ja erst mal, dass der obere Satz einfach wahr ist, also auch die Unbewussten Entscheidungen uns formen.
Gelle?
Und du hast zwar einen korrekten Schluss gezogen, aber "mein Therapeutenauge" hat dadurch was spottten können,
was mir vorher zu nah war:
Nichts tun.
Innehalten.

Das "zu Ändernde" einfach erst mal stehen lassen.
Mir war vorher nicht bewusst, was für ne "Wucht" das hat.

"Liebe deine Symptome wie dich selbst", den kannte ich; der hilft auch über "Langstrecken",
aber, puh, einfach mal hin und wieder innehalten bei dem, was man tut, ohne es ändern zu wollen,
stellt tatsächlich eine ausgesprochen gute "Heilungsmethode" -Zeremonie - Meditation, -Ritual, je nach Gusto halt, dar.

Und das Wichtige dabei wäre halt, sich darauf zu konzentrieren, dass man das zulässt.
Nicht, dass man es ändern will.

Eigentlich ne Binse.

Aber das ist jetzt für mich wirklich ein Resümee jahrzehntelanger (ergotherapeutischer) Arbeit mit Schlaganfallpatienten bzw. solchen in der Psychiatrie - und da läuft es halt immer unter "Grundhaltung" und "keinen zwingen können" -
ich hab grad so nen "Wald vor lauter Bäumen" endlich sehen können - Moment.

Man kann nicht in sein Bewusstsein "eingreifen" - aber man kann ne Menge damit erreichen,
wenn man fokussiert, was man zulässt.

@Wanagi
Deine Eingangsfrage, war die wörtlich gemeint? Was passiert, wenn ich wo schneide?
Auf der "einfach körperlichen" Ebene lässt sich das ziemlich genau sagen, wie viel zerstörte Fläche welchen Ausfall zur Folge hätte.

Also welche Denkqualitäten, Sinnesfunktionen, Verdauungsprobleme, Sprache, was auch immer.
(Wie viel Details möchtest du?)
Und auch viele Wesensveränderungen lassen sich lokalisieren, die sich natürlich nicht nur am Ausmaß des Unfalls messen
(kleinere lassen sich noch kompensieren, größere ziehen "Nachbargebiete" in Mitleidenschaft),
sondern auch daran, wie der "Charakter" vorher war.

Anführungszeichen deshalb, weil danach wohl deine Frage zielte und, wie soll ich sagen,
wie man auf dem Mond keinen Gott, so hat man im Kopf kein "Bewusstsein" finden können.


3x zitiertmelden

Ein Schnitt am Bewusstsein

gestern um 11:55
@DalaiLotta
Weil alle reden von der menschlichen "Seele", ich frage mich nur wieso bei gravierenden Hirnverletzungen sich die "Seele" so wandeln kann, also der Charakter z.b. von lieb auf böse wechseln kann, er oder sie richtig gemein wird nach einer Hirnverletzung, das zeigt eigentlich, dass es sowas wie eine "feste" Seele nicht gibt, mit dem Tod erlischt das alte Bewusstsein und so auch bei Hirnverletzungen, ein großes Beispiel hierfür ist Juri Gargarin, der nach einem Sturz und Verletzung des Schädellapens nicht mehr kontrollierbar für die soviets war, es gibt aber auch gute Dokumentationen die das Phänomen zeigen, dass eigentlich nichts im körper unveränderbar ist, hier ein Schnitt und da ein Schnitt und man hat einen neuen Menschen, das haben auch die frühen operativen Versuche in der Psychiatrie gezeigt.


1x zitiertmelden

Ein Schnitt am Bewusstsein

gestern um 12:45
Zitat von WanagiWanagi schrieb:das haben auch die frühen operativen Versuche in der Psychiatrie gezeigt.
Du kannst doch bitte so ne archaische Intervention wie eine Lobotomie nicht zum Beweis für was mit "Seele" heran ziehen.
Zitat von WanagiWanagi schrieb:wieso bei gravierenden Hirnverletzungen sich die "Seele" so wandeln kann, also der Charakter z.b. von lieb auf böse wechseln kann,
Man hört halt zu wenig über die Fälle, wo es nach einem Insult besser lief.
Aber sei versichert, dass Menschen auch nach z.B. einen Schlaganfall liebenswert, bzw. für ihre Angehörigen wiedererkennbar sind.
Sie erfüllen halt nicht mehr alle Erwartungen des Gegenübers.

Warum beweist denn eine "nicht feste Seele" die Abwesenheit einer Seele?
Hat das nicht eher mit der Vorstellung, da sei was "unsterbliches", zu tun - und was genau da sonst noch alles nicht zu begreifen ist?
Da bleibt genug übrig, auch wenn es anders ist, als unsere Großeltern sich das vorgestellt haben.


melden

Ein Schnitt am Bewusstsein

gestern um 13:17
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:ja, das Hirn ist allergrößtenteils unbewusst, aber da dies zum Zwecke des Funktionierens geschieht (Organe, Verdauung, Drüsen...)
ist das mit dem "nicht mitbekommen" relativ.
Da sagt der Schalfforscher allerdings etwas anderes. Ich will Deine Qualifikation hier nicht in Frage stellen, doch es gibt Forscher wie ihn, die sich ebenfalls mit der Materie beschäftigen. Das Unbewußte steuert nicht nur die Funktionen des Körpers. Im Schlaf sind wir unbewußt und diese Auszeit benötigt das Gehirn, um Denkprozesse zu etablieren und strukturieren.

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/schlafen-wie-eine-meeresschnecke-albrecht-vorster-erforscht-den-sinn-von-schlaf-swr2-tandem-2020-08-25-102.html

in dem Bericht, bekommt man schon mal einen Einblick in die Arbeit von Albracht Vorster.

Deine Schilderungen wie man zu sich selbst kommt, sind interessant, in die Richtung habe ich auch schon ein wenig an mir selbst gearbeitet. Zulassen ist da ein gutes Stichwort.

Doch all das macht die Aussage von @SophiaPetrillo nicht richtiger

Du entscheidest, was für ein Mensch Du bist und mit dieser Entscheidung formst Du Dein Bewußtsein

Diese Aussage ist mir zu pauschal. Eine Entscheidung bedeutet, daß man etwas bewußt abwägt und dann auswählt. Man kann sich meines Erachtens nicht dazu entscheiden, seine Charaktereigenschaften grundsätzlich zu ändern oder abzulegen. Was man beeinflussen kann, ist die Hanlungsweise. Und man kann sicherlich mit Hilfe seines Unterbewußtseins dazulernen.


1x zitiertmelden

Ein Schnitt am Bewusstsein

gestern um 13:41
@DalaiLotta
Sehr zum Nachdenken, danke, ich habe letztes Jahr meine Oma verloren, sie hatte vor 11 Jahren mehrere Schlaganfälle und konnte seit dem kaum noch "klar" sprechen. Die letzten Monate waren garnichtmehr schön, sie hat und nicht erkannt und war im Pflegeheim isoliert worden, da sie jeden anschrie und beschimpfte. Sie war ihr ganzes Leben lang eine gute Frau, rücksichtsvoll, zurrückhaltend und zuvorkommend egal was war, sie hielt immer zur Familie. Als die Demenz fortschritt war sie nicht wiederzuerkennen, ja das muss ich so leid es mir tut sagen, für mich war sie trotzdem meine Oma, die eben gerade eine finale unumkehrbare Phase ihrer Psyche durchmachen musste. Die letzten Jahre waren gut, sie erkannte uns alle, bemerkte sogar den Tod meines Onkels aber das war der finale Tropfen, der letzte Beschleuniger für ihre Demenz und Veränderung des Charakters. Sie war mehrfach im Krankenhaus aber sie konnten ihr nicht helfen, sie verbrachte die restlichen Monate allein, isoliert in ihrem Zimmer, da sie sonst jeden anschrie und beschimpfte. Selbst meine Mutter, man kann sagen ihr Lieblingskind, da sie alles für sie machte, sie war auch ihre Betreuerin sagte sie bei den letzten Besuchen nichtmal mehr hallo oder tschüss, sie war so in ihrer Welt gefangen, in ihrem kranken Denken, dass sie für ihre Liebste Tochter nichtmal mehr etwas sagen konnte und somit eine so geistige Veränderung durchgemacht hat, dass sie im richtigen Sinn im Kopf garnichtmehr die liebevolle Uroma war, sondern eine letzte am leben gehaltene kranke Frau, die nichtmal mehr mit ihres gleichen am Tisch sitzen konnte und nein sie bekam keine Psychopharmaka, da sie schon so krank war, dass diese Dämpfung wohl umgebracht hätte, sagte der Arzt. Naja er hatte Recht sie lebte nach dieser Veränderung nurnoch 3 Wochen und musste, wegen Corona ganz allein im Krankenhaus ersticken, da sie keine Luft mehr bekam, wir wollten sie besuchen aber das wurde uns, wegen der zweiten Welle verwehrt.


melden

Ein Schnitt am Bewusstsein

gestern um 14:00
@osaki
Diese Aussage ist mir zu pauschal. Eine Entscheidung bedeutet, daß man etwas bewußt abwägt und dann auswählt. Man kann sich meines Erachtens nicht dazu entscheiden, seine Charaktereigenschaften grundsätzlich zu ändern oder abzulegen. Was man beeinflussen kann, ist die Hanlungsweise. Und man kann sicherlich mit Hilfe seines Unterbewußtseins dazulernen.
vollkommen richtig man kann seinen Charakter nicht aussuchen, höchstens etwas "formen" wie etwa nach dem Motto "so wie er möchte ich auch sein".
Ich bin selbst psychisch schwer krank und in der jetzigen Phase, eine gute wohlgemerkt, beobachte ich mich selbst viel mehr, ich achte auf meine Reaktionen, auf meine Gefühle und Gedanken und versuche sie zu sortieren und irgendetwas aus den vergangen Jahren mitzunehmen. Erkrankt bin ich seit 2008 und hatte viele Phasen des Wahnsinns durchgemacht auch 2 schwere Suizidversuche und der letze hat mich auch körperlich kann man sagen zum Krüppel gemacht, ich kann zwar wieder laufen aber so gut wie vorher, ein Turner und Leichtathlet der ich vorher war ist nichts übrig geblieben, außer vielleicht von meinem Kampfeswillen, sodass ich jede Herausforderung wie einen Wettkampf sehe, den ich positiv zu bestreiten habe. Ich lag 6 Wochen im Koma und hatte in dieser Phase Erlebnisse, die mich bis heute beeinflussen, ich erkannte meine Ziele volkommen klar, mir wurde alles klar nach dem zweiten Suizid im Koma, ich sah Dinge die ich hier schon beschrieben habe und das motiviert mich bis heute. Allerdings habe ich auch eine Veränderung an mir beobachtet, mein Charakter hat sich verändert, ich war in Phasen tieftraurig, ohne für mich realisierbaren Grund und wollte dadurch mein Leben beenden.
Die Ärzte nennen das Wahn und das war es auch, ich habe Erinnerung daran aber ich fühle mich in der Erinnerung wie ein Art Fremder, als wäre ich nicht "Ich" gewesen sondern hätte einen anderen Verstand gehabt. Meine Erinnerungen gehen sogar so weit dass ich sah, wie ich kopfüber die Etagen des hohen Hauses an mir vorbeirauschen sah, danach ist Schwärze und ein Gefühl von Aufegung, noch heute wenn ich daran denke aber da schützt mich wohl der Körper vor diesem Leid, denn mein Körper war wortwörtlich zerschmettert(LWS, Becken, Beine, Knie, Füße).
Ich habe die Vorstellung von einer Operation, nehmen wir z.b. einen Patienten mit entfehrntbarem Hirntumor, er wird operiert war glücklich vorher und voller Tatendrang, nach der Operation wacht er auf, ist pessimistisch und agressiv zu jedem.
Von solchen Fällen habe ich in Büchern über Seelenleben von Menschen gelesen und wenn ich daran denke macht es mir Angst, denn ich schlußfolgere draus, dass unser Geist / Seele keine "festen Züge" hat, sondern eine Verletzung da, z,b, am Stirnlappen und ein Mensch wird Unkontrollierbar wie eben Juri Gargarin damals, es gab wahrscheinlich zu der Zeit keinen disziplinierteren und mutigsten Mann, denn er war der erste im All oder sagen wir einer der ersten, wenn man manche Berichte nimmt.
Er war also fest im Charakter, psychisch absolut stabil , sagte nie etwas gegen die Sovietregierung, war immer der, der schaffte was kein anderer schaffte, er stürzte also von der Fensterbank und äußerlich kein großer Schaden aber eine klare Verletzung des Stirnlappens und er wurde labil, trank auf einmal viel, fing an zu schwatzen, auch über interna des Militäraparats, sodass sie ihn schließlich ruhigstellen mussten und das ging nur, in ihren Augen, durch Liquidition.
Das ist eigentlich mein Lieblingsfall, denn er zeigt so viele Dinge, dieser Realität:
-Der Charakter kann sich von jetzt auf gleich um 180° ändern, Charaktereigenschaften eben so, ein nüchterner Held des Weltraums verwandelt sich nach einem leichten Sturz in einen saufenden, labilen Schwätzer und Schläger.


melden

Ein Schnitt am Bewusstsein

gestern um 15:10
Ach, @Wanagi, genauso gibt es aber, wie gesagt, auch den umgekehrten Fall (werd ich nie vergessen: ne Oma mit "Durchgangssyndrom", also den Folgen einer Betäubung bei einer OP. Die hatte ne Art "Glückspsychose", ständig am Strahlen, megafreundlich und fröhlich - und total verpeilt. Eigentlich eine "harmlose alte Dame", die meinen Bildband über Caspar David Friedrich nahm, einen Kuli und ein Stück Plaupause, und sich das Bild, das ihr gefiel "abmalte", durchpauste - mein Buch war Schrott. Hätte die sonst nie getan, vorher, die hätte "Eigentum" respektiert. Und so - strahlte sie mich an wie ein Honigkuchenpferd und mir waren "die Hände gebunden".)
Zitat von osakiosaki schrieb:Doch all das macht die Aussage von @SophiaPetrillo nicht richtiger

Du entscheidest, was für ein Mensch Du bist und mit dieser Entscheidung formst Du Dein Bewußtsein
@osaki, was hat meine Aussage mit dem Schlafforscher zu tun?
Wir haben da anscheinend ein Missverständnis.
Ganz egal, wie viel uns davon bewusst ist - das was ist, beeinflusst das, was weiter kommt. Das ist meine Aussage.
Ich habe versucht, die Wertung aus der Aussage von @SophiaPetrillo raus zu nehmen.

Es ist egal, ob ich mich ändern will oder kann, auf die Tatsache, dass ich Produkt der jeweiligen Entscheidungen bin,
hat der Grad der Bewusstheit nicht den angenommenen Einfluss.
("Die nicht bewusste Entscheidung, nichts (oder etwas) zu ändern, formt mein Bewusstsein" - ist genau so gültig.)
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:ja, das Hirn ist allergrößtenteils unbewusst, aber da dies zum Zwecke des Funktionierens geschieht (Organe, Verdauung, Drüsen...)
ist das mit dem "nicht mitbekommen" relativ.
Irgend etwas an dem Satz war wohl für dich missverständlich, ´tschuldigung.
Ich wollte "nur" darauf hinaus, dass "unbewusst" nicht mit "macht seinen Job nicht" gleich zu setzen ist.
Im Zusammenhang mit eben der Tatsache, dass auch die Entscheidungen, deren Motivation wir nicht "bewusst" mitbekommen,
für uns formend sind, uns halt genauso formen, wie bewusstere Entscheidungen.

Ist es jetzt klarer?
(Entschuldige bitte, dass ich in den Podcast nur reingehört habe - und nix fand, wo ich nen Bezug sehen kann.
Mir ist ne halbe Stunde jetzt zu lang, um da weiter zu suchen; außerdem glaube ich wirklich, dass "der Punkt" woanders liegt.)
Zitat von osakiosaki schrieb:Im Schlaf sind wir unbewußt und diese Auszeit benötigt das Gehirn, um Denkprozesse zu etablieren und strukturieren.
Da gegen sag ich nix, das stimmt. Fällt bei mir aber unter
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Ob´s gut läuft oder nicht, bekommen wir schon mit.



1x zitiertmelden

Ein Schnitt am Bewusstsein

gestern um 16:42
@DalaiLotta

es war tatsächlich ein Missverständnis, Du hattest es so formuliert, als bezöge sich das Unbewußte nur auf die "Mechanik" . Aber nun ist das ja geklärt :)
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:was hat meine Aussage mit dem Schlafforscher zu tun?
Das war ein Hinweis darauf, daß das unterbewußte arbeiten des Gehirnes, insbesondere Im Schlaf, wo es nicht durch das Bewußtsein abgelenkt wird, eine wichtige Funktion für den Geist hat. aber wie oben schon gesaft, ich denke unser Missverständnis wurde ausgeräumt.


1x zitiertmelden

Ein Schnitt am Bewusstsein

gestern um 17:29
Zitat von osakiosaki schrieb:als bezöge sich das Unbewußte nur auf die "Mechanik" .
Wenn ich da nochmal ganz kurz einhaken darf:
das Unbewusste arbeitet, grade wegen der "Verantwortung" für die Mechanik, ziemlich präzise.
(Ich war an der Stelle auch am Überlegen, wie deutlich ich das mit der "Präzision" rausstreichen solle...)

Und grad drum sind die "unbewussten Entscheidungen" eigentlich eher "noch formender", als der "bewusste" Teil.
Weil neben dem, was ich meine mir vorzunehmen, ja immer noch der ganze Kladderadatsch dabei ist, der auch "formt".

(Das war glaub´ich, der Teil, den du meintest: man müsse "ganz bewusst sein", um da wirklich was zu erreichen,
was dem entsprechen könnte, was man sich vornimmt, oder?)

Tja, und ich war halt noch ganz fasziniert von
Zitat von DalaiLottaDalaiLotta schrieb:Mir war vorher nicht bewusst, was für ne "Wucht" das hat.
wenn man einfach nur bewusst beobachtet, was einen stört,
(statt sich gleich auf "Ablehnung" (was eher zu "Ausblendung" führt), zu "programmieren").


melden