Hallo, mein Name ist Manfred und ich habe ein Gedicht aus meinem Leben geschrieben. Ob man es Gedicht nennen kann, bin ich mir nicht so sicher, aber ich empfinde es als schön, aus eben meinem Leben. (Für den Gesamtkontext hab ich zu viel vergessen, aber ich empfinde es trotzdem als Ganz)


Den letzten beissen die Hunde


(wenn Herzen bluten, ohne sich öffnen zu können)



Wenn sein Selbst in der Dunkelheit des Universums ist, von der Familie beraubt und Züge ein zu überfahren drohen

Wenn die Ungerechtigkeit das Böse ist und dich jagt und man sich dem Unrecht stellt, damit die Ungerechtigkeit seine Vergeltung bekommt

Wenn Katzen plötzlich in allen Ecken vielleicht und tatsächlich erscheinen und man selbst nie den Hauch einer Chance hatte, selbst wenn man davon felsenfest überzeugt war

Wenn der Gesamtkontext dich bewahrt

Wenn Ambivalenzkompetenz verschiedene Seiten in die Freiheit entlässt

Wenn Alf’s tiefschwarze Augen und Wille Gefängnisse zersplittert und Bienen plötzlich unwissend helfen, um durch Hilfe „den Hass“ aufgeweicht zu haben, damit es mir nichts dir nichts zu Ende geht

Wenn Wasser in Beziehung ist
und der Fluss sich bedankt, weil er begreift, das singen wertvoller als schweigen war

Wenn „die“ Mutter falsche Tränen zersticht und du dich dafür mit all deinem Hab und Gut bedankst

Und Freundschaft blüht

Wenn Sonnen frohlocken
Und Universen weinen
Und man über Teiche geht

Wenn Riesen an dir vorüber gehen und dich nicht begreifen

Wenn das Ende naht, dann ist der Anfang nicht mehr fern

Ende | Anfang

(Das Universum, die tiefschwarze Schönheit, denn die Schönheit liegt im Begreifen)




Manfred