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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

63 Beiträge, Schlüsselwörter: Gefahren Im Duneln
der_brave
Diskussionsleiter
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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 16:10
Man hört ja immer wieder wie brutal die Welt da draußen ist, Frauen werden vergewaltigt, unschuldige Menschen an Haltestellen Grundlos auf Gleise geschubst usw.

Und niemand greift ein, es ist wohl normal das alle lieber wegschauen. Ich habe mit meiner Freundin ausgemacht das sie auf keinen Fall draußen rumläuft, wenn es dunkel ist.

Was mich auch ärgert, ist das sie die Möglichkeit hätte in einem Kino zu arbeiten, diesen Job aber nicht annehmen kann, weil es dann schon dunkel ist wenn sie Feierabend macht.

Man darf nicht leichtsinnig mit dieser Problematik umgehen, weil man ja nie die Garantie hat das man nicht eventuell das nächste Opfer sein kann.

Ich werde demnächst als Fernfahrer tätig sein und werde mir auf jeden Fall eine Kugelsichere Weste kaufen, weil ich keine Lust habe das mich mal jemand auf einem einsamen Rasthof ersticht.


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Frau: Ich lauf Nachts rum und mache mir keine Sorgen das was passieren könnte
19 Stimmen (27%)
Frau: Ich seh zu das ich im dunkeln nicht draußen bin
12 Stimmen (17%)
Mann: Ich lauf Nachts rum und mache mir keine Sorgen das was passieren könnte
29 Stimmen (41%)
Mann: Ich seh zu das ich im dunkeln nicht draußen bin
10 Stimmen (14%)

Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 16:32
Übertreiben muss man es nicht. Ohne Risiko ist das Leben nie... ich halte die Augen offen, aber wenn man alles meidet, was eventuell gefährlich ist, kann man gar nichts mehr machen.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 16:33
Zwischen Wahrnehmung und Realität bei der Bewertung von Lebensgefahren gibt es immer wieder erstaunliche Unterschiede.

In der Todesursachenstatistik des Jahres 2012 werden 20.822 Unfalltote ausgewiesen. Das heißt, etwa 0,03 % der gesamten Wohnbevölkerung erlitten 2012 einen tödlichen Unfall. Aus den vorliegenden Statistiken ist klar, dass es

1.080 Todesopfer durch Arbeitsunfälle gegeben hat, wovon 517 auf den Bereich Verkehr entfielen.

56 Todesopfer durch Schulunfälle gegeben hat, wovon 45 auf den Bereich Verkehr entfielen.

insgesamt 3.817 Todesopfer durch Verkehrsunfälle (inkl. Arbeit und Schule) gegeben hat, und es

8.158 Todesopfer durch Unfälle im Hausbereich gegeben hat.

(Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin)


Etwa 40.000 Menschen sterben jedes Jahr als Folge mangelnder Hygiene in Kliniken, wie DGKH-Vorstand Klaus-Dieter Zastrow (...) sagte.

(TAZ 27.2.14)

Im Jahr 2013 gab es in Deutschland 282 Mordopfer. (statista.com)

So gesehen ist das Risiko, im Krankenhaus, im eigenen Haushalt, im Strassenverkehr oder am Arbeitsplatz zu sterben, deutlich höher als einem Mord zum Opfer zu fallen.

Da hilft einem auch keine selbst verhängte nächtliche Ausgangssperre und keine schusssichere Weste.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 16:39
@der_brave
der_brave schrieb:werde mir auf jeden Fall eine Kugelsichere Weste kaufen, weil ich keine Lust habe das mich mal jemand auf einem einsamen Rasthof ersticht.
Beschusshemmende Westen schützen vor mannstoppenden Teilmantelgeschossen der Polizei, aber nicht vor Messern, außer ab Schutzklasse 3. Was du suchst, ist eine *Stichschutzweste*.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 16:55
Hilft aber auch nichts gegen Kopfschuss.

Erinnert sei an den Bauarbeiterhelm:



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m.shiva
ehemaliges Mitglied

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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 16:58
Warum sprechen wir das Thema nicht beim Namen an??? Die meiste Gewalt geht von Auländern aus und ich rede jetz von der Schweiz und ich denke das sieht bei euch Deutschen nicht anders aus.

Aus der Weltwoche
Lateinamerikaner und Afrikaner morden in der Schweiz im Durchschnitt vier- bis fünfmal häufiger als Einheimische. Auch bei den Immigranten aus dem Balkan sitzen die Waffen lockerer. Jedes zweite Tötungsdelikt findet im häuslichen Rahmen statt.
Von Daniela Niederberger

Wäre die Statistik eine Person, man müsste sie wohl des Rassismus bezichtigen. So auch im Fall der grossen Tötungs-Studie, die das Bundesamt für Statistik vergangene Woche der Öffentlichkeit präsentierte. Darin wurden alle versuchten und erfolgten Morde der Jahre 2000 bis 2004 in der Schweiz genauer unter die Lupe genommen: Wer tötete, in welchem Alter, wo, wer waren die Opfer? Die Befunde überraschen nicht: Die meisten Täter sind Männer im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, in 70 Prozent der Fälle kannte der Mörder sein Opfer, jede zweite Tötung findet innerhalb der Familie statt. Und: Ausländer töten dreimal häufiger als ihre Schweizer Nachbarn.

Dieses letzte Faktum wurde nicht gerade an den Anfang der Mitteilung gestellt, wenn auch nicht verschwiegen. Doch manch einer mochte sich sagen: «Nun gut, ein Luxemburger unterscheidet sich wahrscheinlich in seiner Mentalität von einem Kosovo-Albaner, ein Deutscher ist vielleicht friedfertiger als ein Serbe.» Wir baten also das Bundesamt für Statistik (BfS) um eine genauere Aufschlüsselung.*

Das Resultat: Statistisch gesehen, greifen die Lateinamerikaner am häufigsten zur Waffe, um jemanden umzubringen. In absoluten Zahlen handelt es sich allerdings nicht um viele Fälle, die «Latino-Gemeinde» in der Schweiz ist relativ klein (womit auch ein statistischer Zufallsfaktor eine Rolle spielen kann). Hochgerechnet sind es 137 versuchte oder erfolgreiche Tötungen pro 100000 Einwohner. Unter den Schweizern sind es – zum Vergleich – 25. Ungemütlich kann es auch unter Afrikanern werden: Hier liegt die Quote bei 116 Tötungsdelikten. Rang drei punkto Mordlust nehmen mit 96 Fällen pro 100000 Einwohner Immigranten aus dem Balkan (Albanien, Rumänien, Serbien, Montenegro, Kroatien, Mazedonien et cetera) ein; sie greifen damit viermal häufiger zur Waffe als Einheimische. Wer absolut ungefährliche Ausländer kennenlernen will, der halte sich an die Australier, die Neuseeländer oder die Nordeuropäer: Bei ihnen wurden null Morde registriert.

Doch wer auch immer die Täter sind: Am gefährlichsten lebt es sich nicht etwa in Parkhäusern oder dunklen Unterführungen, sondern nach wie vor im trauten Heim. Jeder zweite Mord findet im häuslichen Bereich statt, in der Regel innerhalb der Familie. Frauen leben hier besonders gefährlich, drei Viertel der weiblichen Opfer wurden von ihrem Partner oder Expartner umgebracht. Im untersuchten Zeitraum waren dies 28 pro Jahr.

Aufzupassen gilt es, so zeigt die Statistik, wenn der Partner arbeitslos ist und übermässig Alkohol, Drogen oder Medikamente zu sich nimmt. Daheim wird nicht etwa das Sturmgewehr als Mordinstrument bevorzugt, sondern das Messer, Schusswaffen kommen eher ausser Haus zu Einsatz (da effizienter). Auch bei Ehe- und Familienmorden liegt die ausländische Bevölkerung deutlich vorn. Eine Aufschlüsselung nach Herkunft wäre hier in Anbetracht der relativ kleinen Fallzahlen nicht aussagekräftig. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Relationen ähnlich sind.

Die häusliche Gewalt ist in den letzten Jahren verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Früher wurde es wohl vielfach geduldet, wenn ein Gatte seine Ehefrau prügelte, oder man schaute einfach weg. Die Polizei, falls sie überhaupt gerufen wurde, beschränkte sich aufs Vermitteln und «Frieden-Machen» (siehe nebenstehendes Interview). Seit einigen Jahren ist dies anders. Häusliche Gewalt ist ein Offizialdelikt, das heisst, der Staat muss einschreiten, sobald ihm ein Fall zur Kenntnis gebracht wird. Und die Polizeien wurden sensibilisiert.

Das zeigt sich beispielsweise darin, dass etwa die Zürcher Kantonspolizei einen jährlichen Bericht zum Thema publiziert. Darin geht es nicht nur um Tötungsdelikte, sondern um familiäre Gewalt aller Art. Diese Statistik schlüsselt die Gewalttäter auch nach Nationen auf. Fazit: Jeder zweite Fall betrifft einen von Ausländern bewohnten Haushalt, obwohl diese Gruppe im Kanton Zürich nur 22 Prozent der Wohnbevölkerung ausmacht. Die meisten Täter (10,4 Prozent) stammen aus Serbien oder Montenegro, gefolgt von den Italienern und den Türken. Dabei fällt auf, dass Inhaber der Niederlassungsbewilligung «C» zu Hause markant häufiger wüten als andere Migranten.

Solche Dinge sagt niemand gern, am wenigsten die Polizisten selbst. Es scheint, als ob man die Polizeikorps in Kurse zum Erlernen der politisch korrekten Sprache geschickt hätte. In einem Telefonat mit dem bei der Zürcher Stadtpolizei für Gewaltdelikte zuständigen Polizeibeamten fiel auf, wie unangenehm ihm das Wort Ausländer war. Gefragt, ob diese gegenüber ihren Frauen häufiger Gewalt anwendeten als Schweizer, zögert er lange: «Ich vermute, ja». Der Beamte sprach dann sogleich von «bildungsfernen Schichten», «kulturellen Hintergründen» und von fehlenden Arbeitsplätzen – man glaubte fast, eine SP-Gemeinderätin am Draht zu haben.


* Das BfS beschränkte sich für diese Detail-Untersuchung auf die tatverdächtigen Männer zwischen 20 und 39 Jahren. In dieser Altersgruppe findet das Gros aller Taten statt.
Und ich finde das hat sich seit 2004 massiv verschlimmert ...
Aber schönreden kann man ja auch den Krieg, kommt immer drauf an auf welcher Seite man steht.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 17:01
der_brave schrieb:Ich habe mit meiner Freundin ausgemacht das sie auf keinen Fall draußen rumläuft, wenn es dunkel ist.
Da dürfte es im Winter mit einem Vollzeitjob leicht problematisch werden.
Überhaupt, was ist das denn für ein Leben, wenn ich bei Dunkelheit nicht mehr rausgehe? Es sollen auch schon mal Frauen bei Sonnenschein vergewaltigt worden sein.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 17:09
@Doors

Aber wer sagt, dass du Unfälle nicht nachts - draußen - im Dunkeln passiert sind? :-O

Ich frag mich gerade, ob der Garten zu Haushaltsunfällen zählt? ich mein, ich hör hier nachts - draußen - im Dunkeln auch öfters nach den Nachbarn Holz hacken...

:D


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 17:10
@m.shiva
Wie es in Deutschland ist, kann ich dir sagen.

Der prozentuale Anteil von Gewalttaten ist abhängig vom Bildungsstand. Je höher die Bildung, desto weniger Straftaten, da unterscheiden sich die Zahlen bei Deutschen und "Ausländern" nicht.

Da aber der Bildungsstand bei den sogenannten "Ausländern" niedriger liegt, als bei den Deutschen, ergibt sich zwangsläufig ein schiefes Bild.

Also müssen nicht die Ausländer weg, sondern ihre Bildung muss gefördert werden.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 17:10
In meinen Singlezeiten, als Strolchi noch lebte, habe ich sehr oft nachts zwischen 2 und 4 Uhr nochmal eine große Runde gedreht - dazu muß ich aber sagen, daß es bei uns hier draußen dunkel wie im Sack ist und man eher aufpassen muß, nicht zu stolpern und sich zu Tode zu stürzen.
Wenn ich damals durch die Gartenanlagen und dunklen Wohnhöfe mit dem Kleinen gelaufen bin, hatte ich allenfalls Angst davor, daß sich irgendein ausgesetzter Hund aus dem Gebüsch auf meinen Zwerg stürzt.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 17:48
Ich liebe es nachts draussen zu sein. Ob das immer so gesund ist, weiss ich nicht.


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Countie
ehemaliges Mitglied

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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 17:58
Kommt darauf an wo ich bin.
Wenn ich nachts am Fluss oder in Feldwegen bin, da hab ich nichts zu befürchten, da ist eh kein Mensch.
Sollte ich aber, was nur selten vorkommt, in der City sein, oder durch irgendwelche Stadtteile laufe, die bekannt für ihre Kriminalität sind, dann grundsätzlich nur bewaffnet.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 17:59
Nein, habe ich nicht.

Einmal bin ich vom Bahnhof nachts im Dunkeln sogar nach Hause gegangen (es war gegen 20:30), weil da leider kein Bus mehr gefahren ist und es ja nicht sehr weit ist.

War ein schöner Spaziergang.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 18:01
Ja, die mörderischen Afrikaner (zumindestens in der Schweiz) lauern einem nachts draussen auf - wo man die doch im Dunklen so schlecht sieht.

Prima, dass hier Ausländer (Schweizer) Ausländerkriminalität betonen.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 18:01
Ich wüsste nun wirklich nicht, vor was ich hier nachts Angst haben müsste. Gut, besoffene Autofahrer vielleicht.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 18:27
m.shiva schrieb:Die meiste Gewalt geht von Auländern aus und ich rede jetz von der Schweiz
In before "die meisten Ausländer in der Schweiz sind Deutsche".


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 18:34
Ich habe noch nie Angst davor gehabt, nachts draußen zu sein, mein Mann ist immer besorgt um mich, aber das ist total übertrieben. Ich gehe auch nach Mitternacht vom Kino nach Hause, kein Problem. Hängt aber vielleicht auch davon ab, wo man gerade ist.


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bennamucki
ehemaliges Mitglied

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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 18:38
Doors schrieb:Ich wüsste nun wirklich nicht, vor was ich hier nachts Angst haben müsste. Gut, besoffene Autofahrer vielleicht.
Du vergisst die überänstlichen Mitmenschen die Dich vor Schreck beim Abendspaziergang mit dem Taser traktieren könnten.


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 18:41
@KillingTime
KillingTime schrieb: "die meisten Ausländer in der Schweiz sind Deutsche"
Stimmt :D :D :D


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Habt ihr Angst euch Nachts draußen aufzuhalten?

04.12.2014 um 19:02
Countie schrieb:Sollte ich aber, was nur selten vorkommt, in der City sein, oder durch irgendwelche Stadtteile laufe, die bekannt für ihre Kriminalität sind
:D Ich würde natürlich auch nicht mutterseelenallein nach Mitternacht übern Alex oder durch Neukölln bzw Kreuzberg laufen wollen ;) .
Bei uns hier draußen kann man höchstens mit einem Fuchs oder Reh zusammen stoßen, oder sich - wie schon gesagt - die Beine brechen.


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