@Parcours

Ich kann mich da nur wiederholen.
Zum Kanzleramt brauchts auch den unbedingten Machtwillen dorthin, daran ist per se nichts zu beanstanden, und gilt nicht nur für Schröder.
Sollen die Leute jemanden wählen, der diesen Machtwillen nicht hat?
Als Hannelore Kraft (SPD) sagte, ich bin voll glücklich in NRW und habe keine größere Ambitionen, hat ihr das - lustigerweise - sehr geschadet.

P.S.
Das Buch ist von 2002 und der Autor gehört(e) selbst zum Freundeskreis von Schröder.
Das Buch von Reinhard Urschel ist noch dicker als das von Hogrefe – und dafür völlig ideenlos. Urschel ist seit fast fünfzehn Jahren Hauptstadtkorrespondent der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und kennt Gerhard Schröder persönlich sehr gut, was auch er gleich auf der ersten Seite seines Buches ausposaunt. Urschel wird sich gedacht haben, ein paar Bierchen mit Gerd bilden die beste Voraussetzung dafür, um in einer 400-Seiten-Biografie all das über Schröder zu schreiben, was ohnehin jeder weiß.

Das Buch wirkt dann auch wie die gebundene Ausgabe aller Artikel, die seit 1980 in der Hannoverschen Allgemeinen über ihren Local Hero erschienen sind. Dazu gehören auch ein paar interessante, nicht ganz so bekannte Anekdoten über Gerhard Schröder aus der Niedersachsen-Zeit. Der Ton des Buches ist unaufgeregt. Manchmal jedoch lässt Urschel seiner Kumpelhaftigkeit freien Lauf, da nennt er Schröder schon mal liebevoll „Gerd“.
Quelle: https://taz.de/Der-Gerd-ist-toll/!1111552/

Es ist auch sein einziges Buch.

Ich empfehle - bei Interesse - dieses Buch (siehe auch EP).

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