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Was haltet ihr von der fat tax, die in den USA eingeführt wird?

104 Beiträge, Schlüsselwörter: Fat Tax Usa Und Europa

Was haltet ihr von der fat tax, die in den USA eingeführt wird?

06.04.2011 um 18:04
@GilbMLRS
Die gesetzlichen Krankenkassen sind keine Huren, die dafür geschaffen wurden, ungesunden Lebensstil und torpedierte Behandlungsversuche zu finanzieren!

Sinn und Zweck einer Krankenkasse ist, dass der zu Behandelnde schnellstmöglich wieder gesund wird. Das setzt aber Kooperation voraus. Hat er kein Interesse daran, benötigt er die von Allen bezahlten Leistungen auch nicht und soll sehen, wie er klar kommt.
^^Wenn du das so siehst, dann bist du ja sicher auch meiner Meinung, dass auch o.e. Magersüchtige und Bulimiekranke, Alkoholiker, Drogensüchtige und auch Leute mit sehr gefährlichen Hobbies selber blechen müssen, oder?


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Bernard
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06.04.2011 um 18:05
@dasewige
Bisserl jung für die "Ewigkeit"... ;)
dasewige schrieb:"...wenn mich was juckt,kratze ich mich..."
Das ist Dir gerade noch erlaubt. Wenn beim Kratzen aber Blut kommt und es ein Fall für Klinik und Kostenerstattung wird, würden gewisse Leute auch wieder auf eigenes Verschulden schließen und Dich im Regen ohne Schirm stehen lassen...

Es war einmal vor gar nicht langer Zeit, da haben die, die heute den Zusatzbeitrag für gesetzlich Krankenversicherte beschlossen haben, wegen 20 Pfennig Fahrpreiserhöhung, den Bussen und Strassenbahnen die Scheiben eingeworfen... ;)


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06.04.2011 um 18:10
@Luma30

Wer nicht kooperiert. Gern. Bei Magersucht ist es das Gleiche wie bei WIRKLICHER Fettsucht also solche, wo der Betroffene selber nicht allzuviel Einfluss hat. Ich bezweifel aber, dass die Leute, bei denen die URSACHE (und nicht die Folge) eine Krankheit ist, sonderlich Interesse dran haben, das Leben wirklich so weiterzuführen.

Mir gehts hier nur um die, die zwar die Behandlungen mitmachen, von sich aus aber keine Kooperationsbereitschaft zur Genesung zeigen.

Drogensüchtige sind auch von selber zu den Drogen gekommen, Eigenverantwortung muss auch irgendwie noch was bedeuten. Aber auch hier....hat derjenige den ernsthaften Willen, das zu beenden und auch hinterher nicht wieder da reinzufallen, ist das für mich wieder was anderes. Der Trinker, der weiter trinkt ist für mich das Gleiche, wie der stark Übergewichtige, der ebenso weitermacht.

Ich habe nur was gegen die, die das System, die Solidargemeinschaft ausnutzen. Die sollen mehr zahlen. Denn die haben nicht den Willen, etwas an ihrer Situation zu ändern.


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06.04.2011 um 18:16
Und ihr könnt mir nicht erzählen, dass die Hälfte der Gesellschaft krankhaft fettleibig ist. Wenns so wäre, könnten wir die Gene der Menschheit schreddern und tief vergraben, in der Hoffnung, dass die Natur sowas Krankes nicht nochmal ausbuddelt.


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06.04.2011 um 18:58
Und die andere Hälfte ist krankhaft magersüchtig:

http://www.jolie.de/bildergalerien/size-zero-stars-im-magerwahn-15602.html


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06.04.2011 um 20:51
@GilbMLRS
Also von dir hätte ich ja nicht gedacht, dass du so engstirnig bist. Habe schon vieles von dir gelesen und fast immer sind das vernünftige Beiträge. Von daher wundere ich mich gewaltig, dass do so einen "bullshit" schreibst.
GilbMLRS schrieb:Ganz einfach deshalb, weil es bei denen Unfälle sind, die ihnen passieren, bei stark übergewichtigen Menschen ist die Krankheit aber billigend in Kauf genommen und herbeigeführt....
Ein Bergsteiger, Radfahrer, Skateboarder usw. nimmt einen Unfall ja auch in Kauf. Es sind eben Risikosportarten.
Ich möchte auch keinem eine Reha bezahlen, der Bungeejumping macht und sich dabei das Kreuz bricht. Er riskiert ja auch einen Unfall.
Von daher kann ich absolut nicht nachvollziehen, wie du hier argumentierst.

Am besten alle zu Hause sitzen, TV kucken und gesundes Solyent Green von Staat futtern.


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06.04.2011 um 21:08
@onuba

Der Unterschied ist ganz einfach der, dass der Sportler nach dem Unfall (in welchem Verhältnis stehen Verletzungen von Extremsportarten den aus Fettleibigkeit resultierenden Erkrankungen gegenüber?) wieder gesund werden möchte und sich nicht damit abfindet, den Rest des Lebens mit irgendwelcher Medikation weiterzuführen. Der Sportler sorgt von sich aus dafür, dass er wieder gesund wird und den Sport ausüben kann.

Wenn du das nun auf die Fettleibigkeit übertragen willst, dann müsste der Sportler schon auf die Straße gehen mit dem festen Vorsatz, sich möglichst viele Knochen zu brechen.

Das ist aber nicht der Fall. Der Fettleibige, der nichts gegen seine Fettleibigkeit tut, der provoziert aber gezielt die Probleme, die er später bekommen wird...er verlässt sich drauf, dass ihm irgendwer seine Faulheit, was zu tun, schon bezahlen wird. Und wenn es heißt, immer Tabletten zu schlucken, dann wird er das tun und genauso weitermachen, wie vorher, seine daraus erwachsene Krankheit weiter fördern, weils ja die Kassen bezahlen.

Als Sportler tu ich aber alles dafür, um eben nicht ein Fall für die Krankenkasse zu werden, als Bergsteiger sichert man sich, als Bungeespringer verwendet man ebenso hochsichere Materialien, als Radfahrer macht man die Augen im Verkehr auf. Man sagt sich nicht "Ach die Kasse wirds schon zahlen" und fährt schnurstracks in den nächsten Vierzigtonner...DAS ist der Unterschied.

Außerdem ist so ein Unfall in den meisten Fällen einmalig. Manchmal sogar der Erste und der Letzte, weil der Unfall mit dem Tod endet, das Risiko muss man halt eingehen aber so eine Behandlung von Fettleibigkeit dauert Jahrzehnte, wenn derjenige nur auf die Medikation vertraut und nicht selber aktiv mitwirkt.

Und von verbreiteter aktiver Mitwirkung kann bei den gebrachten Prozentzahlen an betroffenen Leuten wohl kaum ne Rede sein.

Unfälle kannste nich nur in Risikosportarten haben. Die meisten sterben immernoch auf reinen zweckbezogenen Wegen von A nach B. Eigentlich müsste die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr DIE Extremsportart schlechthin sein.

Aber Unfälle, die man ja bestrebt ist zu verhindern, sind nicht im Geringsten mit einer Lebensweise zu vergleichen, die jede Genesung von vornherein torpediert, indem man zu schwach oder nicht gewillt ist, selber aktiv etwas dagegen zu unternehmen. DAS ist für mich Ausnutzen der Solidargemeinschaft genauso wie Leute, die Arbeiten können aber trotz Angebot nicht wollen und somit die Solidargemeinschaft ausnutzen. Sie beziehen auch eine Leistung, die zur Überbrückung gedacht ist und richten ihr Leben darauf aus. Eben genauso wie die, die nicht bereit sind, von sich aus ihre bereits krankhafte Fettleibigkeit zu beenden. Und kommt mir da nicht mit Lebensstil, mutwillig krank zu bleiben hat mit Lebensstil nichts mehr zu tun. Da kann ich mich auch auf H4 ausruhen, ist auch eine Leistung, die nicht für Dauerzustände gedacht ist, aber das Leben verdammt einfach macht.


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06.04.2011 um 21:17
@GilbMLRS
Ziemlich langer Text, für mich aber trotzdem völlig haltlos.
Der Fettleibige sitzt ja nicht da und denkt sich: "So, ich fress mir jetzt die Hucke voll, später wird ja für mich bezahlt."

Ausserdem vergisst du, dass z.B. der Bungeejumper, der sich den Hals bricht zu einem Pflegefall werden kann. Hätte er ja vermeiden können, indem er dieses Hobby nicht ausübt. Wieso sollte ICH dafür mit bezahlen, wenn ich diese "Sportart" für sinnlos empfinde.

Du sagst ja selber, der Radfahrer hält die Augen offen, der Bungeejumper benutzt hochwertiges Material. Aber auch so passieren Unfälle, seinen es leichte, schwere oder sogar Todesfälle. Das liesse sich vermeiden, indem er sich NICHT aufs Rad setzt oder eben NICHT von der Brücke springt.

Du weisst doch sicherlich, dass es "Fette" gibt die einfach krank sind. So kann z.B. ein psychisch kranker schnell zum "Frustfresser" werden. Oder der Metabolismus ist angeknackst....usw...


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06.04.2011 um 21:39
@onuba

Hab ich dir nicht grad den Unterschied zwischen nem Unfall und bewussten und provozierten Folgen erklärt?

Rauchen, wo man Bluthochdruck schon als Folge hat, Saufen, wo einem die Leber schon aufquillt und Fressen, wo man sich kaum noch bewegen kann, das ist in keinstem Falle mit einem Unfall zu vergleichen, gegen den man sich im Vornherein bestmöglich abzusichern versucht....maßloses Rauchen, Saufen, Fressen sind provozierte Verhaltensweisen, die man ablegen kann, wenn man will. Gegen einen Unfall kann man aber nichts tun, weil man ihn nicht vorhersieht.

Und nochmal...bei der Fettleibigkeit rede ich von Leuten, die krank sind, weil sie dick sind und nicht dick sind, weil sie krank sind. Gegen ne Veranlagung kann man selber nichts machen, gegen die Folgen einer selbst induzierten Krankeit kann man aber was machen, das beste Mittel heißt Vorbeugung.


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06.04.2011 um 21:41
GilbMLRS schrieb:Hab ich dir nicht grad den Unterschied zwischen nem Unfall und bewussten und provozierten Folgen erklärt?
Und habe ich dir nicht darauf geantwortet?
Nochmal: Der"Fette" setzt sich bestimmt nicht hin und frisst sich bewusst voll.
GilbMLRS schrieb:gegen die Folgen einer selbst induzierten Krankeit kann man aber was machen, das beste Mittel heißt Vorbeugung.
Und die Unfälle kann man vorbeugen, indem man diese gefährlichen Hobbies nicht ausübt.


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06.04.2011 um 21:46
@onuba

Ja und Fettleibigkeit kann man vermeiden, indem man es gar nicht erst soweit kommen lässt. Und wenn es soweit kommt....was macht der Sportler nach dem Unfall? Er tut alles dran zu genesen.

Was macht der Dicke nachdem er dick ist? Also entweder nimmt er ab und ist hinterher kein Dicker mehr oder er lässt sich gehen, vermeidet alles was ihm helfen kann und führt sich so selber verschuldet immer tiefer in die Krankheit rein. Und wenn das Erstere die Regel wäre, wie erklärt sich dann die hohe Zahl an Fettleibigen?

Im Gegensatz zum Radfahrer kommt die Fettleibigkeit nicht in Sekundenbruchteilen von der Seite angerauscht. Das heißt dem Radfahrer bleibt ne Sekunde, die gesundheitlichen Folgen zu vermeiden, dem Fettleibigen bleiben Monate oder sogar Jahre und er schaffts offenbar nicht.

Das seh ich als mutwillig an.


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06.04.2011 um 21:48
GilbMLRS schrieb:...was macht der Sportler nach dem Unfall?
Vielleicht ein Pflegefall sein? Vielleicht sogar tot?
GilbMLRS schrieb:Das heißt dem Radfahrer bleibt ne Sekunde, die gesundheitlichen Folgen zu vermeiden, dem Fettleibigen bleiben Monate oder sogar Jahre und er schaffts offenbar nicht.
Würde der Radfahrer oder Bergsteiger oder welcher Extremsportler auch immer, zu Hause bleiben, wäre ihm diese Sekunde erspart geblieben.


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06.04.2011 um 21:54
@onuba

Vielleicht ein Pflegefall sein?

In wieviel Prozent der Fälle passiert das im Vergleich zu den Fettleibigen?

Vielleicht sogar tot?

Wem verursacht er dann Kosten?

Würde der Radfahrer oder Bergsteiger oder welcher Extremsportler auch immer, zu Hause bleiben, wäre ihm diese Sekunde erspart geblieben.

Also unterstellst du ihm, dass er es drauf anlegt, ein Pflegefall zu werden? Warum darf ich dem Fettleibigen dann keine Mutwilligkeit unterstellen? Wenn er zuhause geblieben wäre, dann wäre er vielleicht fettleibig geworden und hätte somit eine lebenslange Krankheit gehabt, die mehr Kosten verursacht hätte als ein Unfall, dessen Folgen nach einer Nacht im Krankenhaus beseitigt wären?


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Paka
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Was haltet ihr von der fat tax, die in den USA eingeführt wird?

06.04.2011 um 21:56
Ich finds schwachsinnig und diskriminierend. Zudem finde ich diese sogenannten Statistiken, dass angeblich mehr als die Hälfte der Deutschen zu dick seien, Unsinn. Hat man das halbe Volk vermessen? Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich nur sehr wenige Dicke, ich denke eher man versucht gegen sie aufzuhetzen, erstens damit man was zum hetzen hat (analog zu Ossis, Ausländern usw), oder aber man will unbedingt seine nutzlosen Diätprodukte an den Mann bringen.

Zudem ist nicht jeder Dicke krank. Und ab wann ist man überhaupt zu dick? Für manche ist doch schon oberhalb Größe 36 fett, den hirnwaschenden Medien sei Dank. Auch der BMI ist Blödsinn, denn nach dem sind auch Ringer und Kraftsportler fettleibig.

Der Lebensmittelindustrie gehört auf die Finger geklopft, denn was die manchmal alles ins Essen mischen, geht auf keine Kuhhaut. Erst die Leute krank machen und dann noch von denen abkassieren, das ist Kapitalismus, wie er leibt und lebt.


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06.04.2011 um 22:00
GilbMLRS schrieb:Also unterstellst du ihm, dass er es drauf anlegt, ein Pflegefall zu werden? Warum darf ich dem Fettleibigen dann keine Mutwilligkeit unterstellen?
Ich unterstelle gar nichts, sondern spinne nur deine Denkweise weiter.
Ich will damit sagen, dass der "Fette" sich wohl auch wehren würde, wenn ein Extremsportler verunglückt und er diesen Unfall mit finanzieren muss.
Oder der "Fette" nörgelt, weil er einem Raucher seine Behandlung mit bezahlen muss.

Von daher müsstest du eigentlich einsehen, dass deine Argumentation und und dieses Gesetz einfach nur diskriminierend ist.


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Bernard
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06.04.2011 um 22:01
@GilbMLRS
@onuba
Sei wie es ist - in jedem Falle muß ein fürsorglicher Staat auf solche strittigen, ganz persönlichen Dinge eines Menschen nicht auch noch mit "Strafen" wie Steuererhöhungen für einzelne Bürger reagieren. Die -auch das wissen wir ja- gar allzu oft nur vorgeschoben und nicht für den vorgesehen Zweck verwandt werden...

Die Dicken essen länger. Dafür leben sie eben kürzer... ;)


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06.04.2011 um 22:04
Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich nur sehr wenige Dicke

Die andern kommen nich mehr raus :D

Zudem ist nicht jeder Dicke krank. Und ab wann ist man überhaupt zu dick? Für manche ist doch schon oberhalb Größe 36 fett, den hirnwaschenden Medien sei Dank. Auch der BMI ist Blödsinn, denn nach dem sind auch Ringer und Kraftsportler fettleibig.

Keiner hat bisher gefordert, das nur am Nettogewicht oder dem BMI festzumachen. Ne sinnvolle Methode wäre eine Einschätzung des Arztes mit Meldung an die Krankenkasse ob eine riskante Fettleibigkeit vorliegt oder ob sie die Gesundheit nicht beeinträchtigt. Das wäre bei kräftig gebauten Menschen der Fall, die aber trotzdem keine Einschränkungen durch ihr Gewicht haben, solche gibts ja auch.

Ist eindeutig klar, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt, bekommt derjenige Vorschläge und Hilfsangebote um das zu verhindern oder, wenn er das nicht will, bezahlt er einen höheren Beitragssatz, weil er dann die Krankheit an sich bewusst herbeiführt.

Wenn ich mit Knieproblemen meine Beine versichern will, muss ich ja auch nen höheren Beitrag zahlen als einer, der noch top in Form ist oder seh ich das falsch?


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06.04.2011 um 22:09
@GilbMLRS
GilbMLRS schrieb:Wenn ich mit Knieproblemen meine Beine versichern will, muss ich ja auch nen höheren Beitrag zahlen als einer, der noch top in Form ist oder seh ich das falsch?
Und wenn jemand von deiner Lebensversicherung heraus findet, dass du Bungeejumping machst, zahlst du ja auch mehr, das stimmt schon so.
Aber sollte es so ein Gesetz geben, würden andere ähnliche Gesetze erscheinen. Gegen Raucher, Kiffer, Trinker usw.
Stell dir vor, ich müsste als "Fetter" jetzt mehr zahlen. Dann würde ich, als Nichtraucher und als Antialkoholiker, wohl auf die Barrikaden gehen. Wieso sollte ich für die anderen "Sünder" auch bezahlen? Wo wäre ein Strich zu ziehen?


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Paka
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Was haltet ihr von der fat tax, die in den USA eingeführt wird?

06.04.2011 um 22:11
Arizona ist sowieso so ein Faschistenstaat, die wollten doch auch Kontrollen nur nach Hautfarbe, also wenn man ausländisch aussieht, einführen, um illegale Einwanderer aufzuspüren.


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06.04.2011 um 22:13
@Bernard

Mir gehts drum, dass wohl genug der Leute das Gesundheitssystem ausnutzen und sich kugelrundfuttern, weil sie auf ihre Cholesterinblocker oder sonst was für Zaubermittel vertrauen, die ihnen die Kasse zahlt.

Das ist dann nichts anderes als Arbeit abzulehnen und sich auf ALG2 auszuruhen.

Dass die Raucher von der Allgemeinheit ihre Rundumversorgung bekommen find ich genauso bedenklich. Auch sie arbeiten auf die Folgen aktiv hin. Die Behandlungen sind aber so gewaltige Posten geworden, dass sich die rein praktische Frage stellt, wie weit man die Allgemeinheit weiter für bewusst herbeigeführte Sachen bezahlen lässt.

Gebt mir mal bitte Zahlen für die Kosten von Rauchen und Fettleibigkeit und dann Zahlen für Kosten von verunfallten Extremsportlern. Und dann schauenwer mal, was da noch am Ehesten vertretbar ist, rein von den Kosten für die Behandlungen.

Übrigens zahlt die Kasse schon jetzt nicht mehr die Behandlungen, die nötig sind, wenn es bei einer Tätowierung Komplikationen gibt. Mit welchem Recht dürfen sich die anderen Leute also kassenfinanziert die Lunge asphaltieren und die Arterien cholesterinieren?


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