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Themen-Wiki: Fumos miese Spelunke

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bearbeitet von Ocelot am 05.12.2018
Verknüpfte Diskussion: Unterhaltung: Fumos miese Spelunke

Das Spelunken-Wiki



Wissenswertes // Fakten // Allerlei






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Der König der Penner Fumo kam Anfang 2013 auf die völlig bescheuerte Idee, einen Zufluchtsort für den absoluten Bodensatz von Allmystery zu gründen. Hier tummeln sich allerlei Gesocks, die ihren missratenen Humor - wenn man das Gelaber so nennen kann - ohne Scham freien Lauf lassen. Machst Du dich gerne über Minderheiten wie Rentnergesocks, Stinkeratten, Curry-Inder, Kleinwüchsige (Pimmel) und Frauen lustig, Fäkalsprache ist bei dir oberste Priorität und Du schreibst lieber einmal zu oft irgendwelchen Müll, dann bist Du hier goldrichtig. Knall dich hin und bestelle die beste Plörre der Welt, das Fumobräu. Frag aber lieber nicht, was da drin ist... :trollbier:







Die Geschichte der Spelunke



SpoilerDie Geschichte der Spelunke ist eine Geschichte voller Missgeschicke. Alles begann mit der Geburt Fumos im Jahre des Herrn Anno 1935.
Zu dieser Zeit herrschte ein grausamer Pharao (auch der Rattenkönig genannt) im Lande, der alle Erstgeborenen beseitigen wollte, vor allem wenn sie den Abschluss an der Waldorfschule vergeigt hatten, so wie er selbst.In einem Stall, der nicht der Mietpreisbremse unterlag, und somit 50 Taler am Tag Miete kostete, wurde er zu Welt gebracht. Es war eineZangengeburt, bei der auch der Esel als Hebamme fungierte. Als der überdimensionale Kopf endlich durch die Schamlippen der Mutter flutschte, kam es zurKatastrophe. Fumo stieß sich den Kopf an einem Strohballen. Dieses Ereignis sollte sein ganzens Leben prägen.

Während draußen im Stechschritt marschierende Anhänger des großen Rattenkönigs unterwegs waren, wuchs der kleine Fumo in der kleinen Welt desStalls auf. Drei anerkannte Asylbewerber aus Syrien brachten ab und an frische Windeln, Zigaretten und Fumobräu. Immer wieder klopften Menschen an die Tür des Stalls, doch zu dieser Zeit war Fumo gerade mit seiner Ausbildung beschäftigt. Vom Esel lernte er die syrische Sprache, die ihm im späteren leben noch sehr nützlich sein sollte.

Als er endlich den Stall verlassen durfte, kam es zur Abgasaffäre. So musste er die Gegend fluchtartig verlassen, denn es stank zum Himmel.Esel und Kuh hatten ganze Arbeit geleistet, die Ausbildung des kleinen Fumo war abgeschlossen, und er machte sich schnell einen Namen als Heilpraktikant
und Zimmerkellner. Er zog durchs ganze Land und sammelte immer mehr Anhänger um sich, aber auch einige Leichen pflasterten seinen langen Weg zum Wirt der Spelunke.

Zuerst kam ein Lurch, der Fumos späteres schaffen sehr beeinflussen sollte, doch dieser verriet ihn drei mal, als der Hahn nach einer durchzechten Nacht zu früh krähte. Lurch wurde deshalb fristlos entlassen.
Als Fumo merkte das er nicht über Wasser laufen konnte, kaufte er sich ein Surfbrett. Am Edersee surfte er und teilte seinen frisch gefangenen Fisch miteinem Schwarzbiertrinkenden Wesen das nicht von dieser Welt zu sein schien.
Weil Leonardo keine Frauen malen konnte, wurde Fumos zweiter Begleiter, der mit dem
ungewöhnlich kalten Blick, irrtümlich für einen Mann gehalten.
So kam es, dass er nicht jeder Steinigung beiwohnen konnte.

Inzwischen hatte Fumo 10 Jünger, die alle viel jünger waren als er selbst. Diese Erkentnis bereitete ihm eine schwere Mitleids Krise. Er baute eine Arche, weil seine Tränen eine Flut zu verursachen drohten. Doch bevor sie feritg gestellt werden konnte, nach einer durchzechten Nacht, sank das stolze Schiff auf dem Vogelsberg.Alle Insassen konnten jedoch gerettet werden und arbeiten heute als Moderatoren in seltsamen Foren.

Fumo war wieder glücklich und heilte alleine durch seine Hände einen Binger der taubdumm, fast erblindet an den Schreibtischstuhl gefesselt war. Binger (auch ein starkrer Raucher) ertrank nach neuesten Erkenntnissen in der Nähe des Mäuseturm, wo er noch heute als Schatz der Nebellungen am Grunde des Flusses liegt.

Dann sah Fumo den Rattenkönig zum ersten mal, dieser schreckliche Anblick veranlasste Fumo zur letzten Abendorgie, die Eindrucksvoll von Leonardo auf Leinwand gebunden, heute in der sexteenischen Kapelle hängt. Den heiligen Bembel schenkte er seinem Jünger Gwyddion, dieser verschacherte ihn für ein paar Rupien auf dem Schwarzmarkt in Mumbai.

Mit zunehmenden Alter bekam es Fumo mit dem Kreuz zu tun, es war eine Last, und so beschloss er sich endlich sesshaft zu machen. Er dachte an den Stall, in dem er seine Kindheit und Jugend verbrachte. Kurzerhand kaufte er den Stall und lies ihn beim königlich bayrischen Amtsgericht unter dem Namen "Fumos miese Spelunke" eintragen.

to be continued (ayashi)







Die ewige Liste der Hirten



Spoiler
03.02.2013 - 30.04.2013 - Fumo I.
01.05.2013 - 09.06.2013 - Pumpkin I.
10.06.2013 - 07.09.2013 - Sensibella I.
08.09.2013 - 13.11.2014 - Fumo II.
14.11.2014 - 17.11.2014 - Jule I.
17.11.2014 - 25.11.2014 - Suffel I.
25.11.2014 - 19.12.2014 - ahri I.
19.12.2014 - 08.01.2015 - Kaffee I.
08.01.2015 - 22.04.2015 - Suffel II.
22.04.2015 - 11.05.2015 - Drogon I.
11.05.2015 - 04.06.2015 - Suffel III.
04.06.2015 - 03.08.2015 - Broos I.
03.08.2015 - 17.08.2015 - Chu I.
17.08.2015 - 22.09.2015 - Suffel IV.
22.09.2015 - 29.10.2015 - Ayashi I.
29.10.2015 - 28.12.2015 - Suffel V.
28.12.2015 - 31.03.2016 - Rattensohn I.
31.03.2016 - 04.07.2016 - Jule II.
04.07.2016 - 03.12.2016 - Broos II.
03.12.2016 - 21.01.2017 - Ocelot I.
21.01.2017 - 10.03.2017 - ahri II.
10.03.2017 - 03.08.2017 - Kältezeit I.
03.08.2017 - 03.01.2018 - Jule III.
03.01.2018 - 15.01.2018 - Kältezeit II.
15.01.2018 - 17.05.2018 - Jule IV.
17.05.2018 - 24.09.2018 - Leela I.


Seit dem 24.09.2018 - Jule V.







Die Generationen der Spelunke



Spoiler
Generation 1

SpoilerTinaMare
Victory
Blackpony
Kenti
Gwyddion
vanderlurch
fumo
tiefflieger (aka Spelunke)
Stesegler
DieSache
Scayla
Pumpkin
Sensibella
Skeptikerin
Juppstrahleman
DonFungi
poet
suffel
ahri


Generation 2

SpoilerRattensohn
Jule
Stonechen
joleen
Paradigga
Vincent
Assassine
michii21
Tireachan



Generation 3

SpoilerKältezeit
luciafackel
Frau.n.zimmer
aero
ayashi
Broos
basto
Chu
k4b00m
inci2
Lemniskate
lilit
nodoc
nosleep
privateeye
planke
jala-phemia
Blackout



Generation 4

SpoilerCerberus RIP
Emily
Kuriten
Ragnar
mal_schauen
MissM
Ocelot


Generation 5

SpoilerLeela
Darina
Dedux
Defacto
il.pernsiero
intoxicated
KFB
pinkpony
Axt
borabora
ldex97
menschenkind
paterson
senigma
venom
serial_chiller
chefheizer






Das Interieur


Spoiler
Fumo

SpoilerIm Grunde macht dieser User, der im Inzestverseuchten Saarland aufwuchs, nichts anderes, als täglich Schmink-Tutorials auf Youtube zu wälzen und seine Reactions während seiner Livestreams zu übertragen. MEGA! Dennoch erfreut Fumo sich einer großen Fangemeinde, was mitunter vielleicht daran liegt, dass er auch ab und an ein Unboxing mit seinen Syrern dreht, wenn die nicht gerade nen eigenen Haul streamen. Die Syrer zwingt er darüber hinaus zu "Handwerk-Arbeiten" in seiner Behausung, die er "Schule" nennt und bezahlt sie mit Schweinebraten.

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ahri

Spoilerahri entstammt der fränkischen Kaff-Welt. Sie haust in einer heruntergekommenen Scheune und spielt begeistert auf Steam Indie-Horror-Games für Leute, die keine Kohle haben. Wenn sie sich erschreckt und die Spelunker sich darüber lustig machen, beleidigt sie diese. Wenn sie nicht gerade 2 Euro für halbgare Grusel-Games ausgibt, hängt ahri auf Youtube ab und schaut hanebüchene Short-Horror-Filme. Allerdings drückt sie alle 5 Sekunden auf Pause weil sie sich sonst in die Hosen macht. Ansonsten terrorisiert ahri Kinder, auf die sie eigentlich aufpassen soll und nennt das "Erziehung"

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Gwyddion

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Gwyddion, geschätzt 200 Jahre alt und Bewohner der Spelunken-Gruft.


Poet

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Weitere Archivaufnahme:

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Jule

SpoilerJule ist auf dem Land aufgewachsen und gehört demnach auch zu den Anderen wie Ostdeutsche, Inder und Franzosen. Jule kocht und backt den ganzen Tag und präsentiert diese in der Spelunke. Alle, die ihre Künste verachten, werden schnell als Vollidioten, die keine Ahnung haben, betitelt. Um das zu verdeutlichen, hat sie mit ihren riesigen Augen den Blick des Todes drauf, welches dazu führt, dass die anvisierte Person explodiert. Spelunker, die Jule in ihrer Baracke ungeladen aufsuchen, schlägt sie mit ihrem kleinen Finger zusammen.
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Lemniskate

Spoiler"Es war einmal ein kleines Lemnisbrödel, welches großen Ärger mit seiner bösen Schwiegermutter hatte. Die sagte ihr stets, wie ungewollt und nervig sie doch sei."
Monate später... sieht Kate So aus!
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Weil die böse Schwiegermutter es so wollte. Weil sie es nicht ertragen kann wenn Kate das Maul aufmacht...oder einfach nur da ist.
Sie muss die Kate in ketten legen, ihr einen Maulkorb verpassen. Ja, so gefällt es der Bösen "Mutter"

Òó


Rattensohn

SpoilerRattensohn ist eine raubtierisch-kapitalistische Mischung aus einer Ente und einer Ratte. Er stammt ursprünglich aus Frankreich und lebt in einem versifften Ententeich und lässt sich mit Baguettes belegt mit Froschschenkeln füttern. Er nennt diesen Ort "Niedersachsen" Wer etwas gegen diesen Ort sagt, wird durchgehend getrollt. Wenn andere Enten aus dem Ausland in seinem Teich abhängen, kapituliert er regelmäßig, weil er im Gegensatz zu diesen seine Eier outsourced. Er ist außerdem unter dem Synonym "Hans Rotten" oder aber auch "Tortenhans" bekannt. Seine kurzzeitige Arbeit als Verkuppler zeigte keinerlei Erfolge, weswegen er nun wieder Pfandflaschen sammelt.

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Blackout

SpoilerBlackout ist ein digitales Relikt vergangener Tage. Er durchstreift den UH seit undenkbarer Zeit ohne wirklichen Nutzen und erinnert sich nostalgisch an frühere Zeiten, von denen nicht mal er selbst noch weiß, ob sie wirklich besser waren. Dabei nähert er sich sowohl optisch als auch charakterlich immer weiter Gollum an. So liebt und hasst er die Spelunke zugleich, weil sie aufgrund ihres einmalig tiefen Niveas eine unwiderstehliche Anziehung auf ihn ausübt.
Zudem hat er eine Schwäche für alles, was vor 2010 im Internet mal „cool“ war und beleidigt jeden, der sich darüber lustig macht.
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Kältezeit

SpoilerKälte stammt aus der bolschewistisch-kommunistisch-sozialistischen DDR und ist vor einigen Jahren in den goldenen Westen geflüchtet, um endlich Bananen konsumieren zu können. Je länger, desto besser. Wenn Stöpselzeit ist, verspürt sie eine große Freude, dies allen Leuten auf Allmy mitzuteilen. Ständig. Immer. Jederzeit. Spelunker kriegen sogar exklusive Bilder zugeschickt. Durch Kältezeit hat sich der Begriff "Kälteblick" durchgesetzt. Diese Bezeichnung verwendet man, wenn eine Person auf jedem Foto exakt gleich guckt. Wer das erwähnt, wird sofort blockiert. Übrigens ist sie mit frostiger Jugendlichkeit, vong Aussehen her, gesegnet. Zumeist helfen ihr Handyfilter und die richtige Kameraperspektive dabei, ihrer Jugendlichkeit bildlich Ausdruck zu verleihen.
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Chu

SpoilerPiggeldy stammt aus dem Kölsch-Land und hat sich zeitweise ins Ghetto von Frankfurt verirrt. Sie kann saufen wie ein bodenloser Eimer und heißt eigentlich Chu-Chu weil sie sich gerne an Flixbusse klammert um hin und her zu pendeln und sich keinen Fahrschein kaufen zu müssen. Chu lernt neue Leute kennen, indem sie diese mit Händen und Füßen im Gesicht abtastet. Wodka Mate verstärkt diese Angewohnheit ungemein. Ihr größter Schatz ist eine Pflanze namens Gras-Tomato, die sie regelmäßig vor Gangstern aus Frankfurt verteidigen muss. Zeitweise stellt sie dafür einen heimischen Inder ein.
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Ocelot

SpoilerOcelots sind seltsam anmutende, dunkle und braune Gestalten, die jede Sprache absolut gleich sprechen. So lässt sich ein Satz auf Englisch von einem auf Französisch oder Deutsch nur per Münzwurf unterscheiden. Sowohl in der Anzahl absolut gleich aussehender Leute, als auch im Grinsen liegen die Ocelots trotz intensiver Bemühungen immer noch hinter ihren Hauptrivalen, den Chinesen, zurück. Sie mögen am liebsten Curry. Ocelots aus Südindien tragen mit 99% Wahrscheinlichkeit den sog. Pornobalken, einen Schnauzbart der in den 80er Jahren in Europa hauptsächlich bei Pornodarstellern populär war. Und einen Sprengstoffgürtel.
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-Leela-

Spoiler-Leela- stammt aus dem Kölschland. Beim ständigen Saufgelage ist ihr ein Auge geplatzt und so zählt sie sich voller stolz zu den Zyklopen und macht in der Spelunke jeden an, der ihre wahre Heimat thematisiert. Wie Rattensohn hat sie einen Hang für Verkupplungen, die allerdings ebenso nicht von Erfolg gekrönt sind. Eine große Schwäche hat sie für Rattensohn und die riesige Nase von Ocelot.
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Menschenkind

SpoilerIst unsere Spelunkeneigene Künstlerin. Manchmal hantiert sie rotweingeschwängert mit... Rotwein und lässt hieraus Bilder entstehen.
Eigentlich ist sie nur hier, weil sie irgendwann einmal den Bus verpasst hat und nun nicht mehr nach Hause findet.
Womöglich ist da auch irgendwie der... Rotwein involviert.
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Paterson

SpoilerPaterson ist der ostfriesische Spelunken-Soldat. Durch seine thekenfarbene Tarnung sieht man ihn erst, wenn er direkt neben einem sitzt und salutiert. Seine ruhige und ausgeglichene Art erhält etwas mehr Auftrieb, wenn er schwarze Brühe trinkt. Er wird von anderen Ostfriesen gemobbt, weil er keinen Tee trinkt und kommt dann halt lieber in die Spelunke. In seiner Freizeit läuft er außerdem gerne nackt durch die Gänge seiner Kaserne.
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Pinkpony

SpoilerPinkpony haust wie einige andere Spelunker im Hessenland. Ihr Markenzeichen ist ein Tattoo an der Stelle, wo nicht die Sonne hin scheint. Ihre Hobbys sind Animes, deutsche Gangster-Rapper und der Facepalm, den sie Usern gerne zeigt, die keine besoffenen Beiträge schreiben.
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Venom

SpoilerVenom ist ein jugoslawisch-kommunistischer Flüchtling der es Ende 2006 schaffte nach Österreich zu kommen, seitdem ist er ein Sozialschmarotzer. Deutsch hat er bei Yoda gelernt. Man weiß ansonsten nicht viel über ihn. Angeblich ist er ein ehemaliger UDBA-Agent, Beweise konnten bisher nicht geliefert werden (liegt vielleicht daran, dass die Beweis-Lieferanten zum Schweigen gebracht wurden).
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Spelunkenwunder



SpoilerLiebe Spelunkenfreunde, liebe Gäste,


ich freue mich, euch heute Abend hier begrüßen zu dürfen. Wir haben uns hier versammelt, um dem Wunder beizuwohnen, das sich in den späten Abendstunden ereignen wird. Es ist ein Wunder biblischen Ausmaßes, so gewaltig, so wunderschön, so widernatürlich, so.. spelunkisch, dass wir uns wochenlang im Voraus gewissenhaft darauf vorbereitet haben, um diesen Abend nicht nur für uns, sondern auch für euch, zu einem ganz besonderen Erlebnis zu machen.


Nun, lehnt euch entspannt zurück, nehmt die wundervolle, besinnliche Atmosphäre in euch auf und erlebt mit uns das Wunder der Spelunke.



*Licht aus*
*Vorhang zu*
...
*weihnachtliche Melodien im Hintergrund*
*Vorhang auf*
*Licht an; winterliche Kulisse; zwei vermummte Gestalten laufen durch den Schnee*




Es begab sich zu einer Zeit, in der keiner der fleißigen Bürger der Spelunke mehr damit gerechnet hätte. Zu viel Hoffnung hatten sie in den großen Tag gesteckt und wurden immer wieder enttäuscht. Der letzte große Schlag war noch nicht lange her, diverse Vermählungsversuche, um gebärfreudige Becken zu eruieren, schlugen fehl. Zu sehr waren die Spelunkianer darauf versteift endlich ihr Wunder erleben zu dürfen.

Die Zeiten, in denen man keinen Druck verspürte, wenn man an die Prophezeiung dachte, weil man im Urvertrauen bleiben konnte, sind vorbei. Es waren herrliche, unbeschwerte Tage, an denen sich die Spelunkianer die Zeit noch damit vertrieben, sich gegenseitig anzupimmeln, sich mit Kacke zu bewerfen und Leute hinterlistig anzulocken, um sie für die Spelunkenarmee zu rekrutieren.



*Rückblende*
*Bilder werden eingespielt, man sieht einen Lurchen friedlich mit seinem Hosenlurch spielen, fumo schenkt noch selbst hinterm Tresen aus, anstatt im Büro unter Formularen und Anträgen zu versinken, ahri schmeißt eine Teeparty für ihre Kuscheltiere und lädt Paradigga und Gwyddion dazu ein*
*Rückblende Ende*




Heute ist nicht viel davon geblieben. Dunkel sind die Zeiten, in denen wir uns befinden. Viel ist passiert. Spelunker fingen an, an der Prophezeiung zu zweifeln und rissen eine tiefe Kluft in die Gemeinschaft der Bürger. So wollten sie einfach nicht mehr länger auf die Erlösung warten und sie schafften es nicht mehr den Versuchungen, denen Satan höchstpersönlich uns aussetzte, zu widerstehen und wandten sich ab. Manche gingen zurück in ihr reales Leben, resigniert und hoffnungslos, andere suchten sich neue Götter und neue Heiligenstätten, um durch einen neuen Glauben wieder Sinn im Leben zu finden und nur wenige blieben.

Die, die noch hier sind, sind wahrhaft dunkle Seelen. Verzweifelt auf der Suche nach dem Licht, das ihnen versprochen wurde, vegetieren sie in den dunklen, feuchten Kellern der Spelunke vor sich hin, manche sieht man nur noch, wenn der modrige Duft von Bier in ihre Krypta durchdringt. Von der Euphorie des Anfangs und dem Urvertrauen war nichts geblieben. Nur noch Wut, Angst, Trauer und kümmerliche Seelen, die langsam aber sicher ihrem tragischen Schicksal entgegenblickten.

Nach dem letzten niederschmetternden Versuch Erlösung zu finden, gab es einfach nichts mehr, worauf sie noch hoffen konnten. Dabei hatten sie sich die größte Mühe gegeben, die nur möglich war. Sie erwählten den indischen Straßenprinzen aus, um eine holde Dame zu finden, die seine Spermien empfangen sollte, um der Spelunke den Erlöser zu bringen, den sie zwar nicht verdiente, aber nur allzu dringend brauchte.

Er wurde geschmückt mit den buntesten Federn, mit den edelsten Edelsteinen und doch schien jede Mühe vergeblich. Rauchzeicheninserate auf Weihrauchship24.de blieben erfolglos, obwohl der Prinz dort wirklich von seiner aller schokoladigsten Schokoladenseite präsentiert wurde. Es wollte sich einfach keine Maria für ihn finden. Doch vor allem drei Spelunkianer gaben nicht auf und blieben hartnäckig, um nicht auch noch den letzten Restfunken Hoffnung zu verlieren. Rattenjosef, Leelchior und ahria kämpften bis zum Letzten, um ihr Volk zu erreten, doch nachdem mehrere Damen den indischen Prinzen verschmähten und sich lieber dem Bachelor hingaben, mussten auch sie erkennen, dass ihr Schicksal besiegelt schien.

Doch wer, wenn nicht der indische Prinz könnte ihnen den Erlöser schenken? Er schien der zu sein, der auserwählt ist, der seine Gene in ein holdes Weib katapultiert und uns alle in den Himmel führt. Die Frustration wuchs ins Unermessliche, sie schienen verloren zu sein. Und das auch noch kurz vor dem heiligen Fest der Liebe.

Doch was dann geschah, wird kaum einer glauben können!
Die freudige Botschaft kündigte sich kurz vor dem Abend an, an dem die Prophezeiung ihn angekündigt hatte. Er wird kommen. Der Held, den die Spelunke all die Jahre sehnlichst erwartet hat. Das Kind von ahria und Rattenjosef, entsprungen aus der Frucht ihrer Lenden, gezeugt aus reiner Menschenliebe. Und somit befinden wir uns am heutigen Tag. Die beiden irren nun schon seit Stunden durch den Schnee, auf der Suche nach einem Ort, der ihnen Schutz und Wärme geben kann, in dieser eisigen Winternacht. Doch alle anderen Threads haben schon geschlossen oder sind so voll, dass sie keinen Platz mehr finden. Sie waren so weit weg von Zuhause, gerade auf dem Rückweg der heiligen Salbung mit fumobräu, die dem Kind Kraft und Vitalität schenken soll, als sie bemerkten, dass sie es niemals schaffen werden, den Schoß ihrer Heimat, die Spelunke, zu erreichen, bevor die Nacht über sie hereinbrechen würde und mit ihr auch der Schneesturm, der sich ankündigte. Lasst uns nun gehen, um sie zu begleiten auf ihrer abenteuerlichen Reise.



*Kamera zoomt näher an die Szene*
*Spotlight auf die beiden Gestalten*




"ahria, ich habe wirklich Angst, dass wir keine Unterkunft mehr finden und am Ende in der Drachenschanze Unterschlupf suchen müssen. Ich möchte das wirklich nicht, der kleine Rattahri-Jesus ist dort nicht sicher und wir müssen auf ihn aufpassen. Sobald er auf der Welt ist, wird er das wichtigste Wesen im Universum sein und wir müssen ihn beschützen, solange er es noch nicht selbst kann", Rattenjosefs Lippen waren bereits blau, doch er spürte, dass sie weiterlaufen mussten, ansonsten würden sie sterben in dieser stürmischen, kalten Winternacht. Sie würden das Licht der Welt verlieren, wenn sie es nicht schafften. Das Licht, auf das alle so sehnsüchtig warteten. Sie konnten nicht aufgeben, sie hatten die Bürde auf sich genommen und mussten sie nun auch tragen.

"Kannst du noch laufen, ahria?" - "Es geht schon, Rattenjosef.. ich muss nur.. *keuch* eine kurze Pause machen, bitte. Meine Beine schmerzen und der kleine Rattahri-Jesus tritt mich dauernd. Ich spüre es, er ist bald bereit. Vielleicht noch heute Nacht." - "Gut, dann lass uns kurz Rast machen. Ich habe noch einen Apfel aus der Taverne, in der wir nach der Salbung Vorräte gekauft haben."

Er reichte ihr den Apfel, der durch den Transport bereits einige Druckstellen hatte und schaute sich um. Um sie herum waren verschneite Tannen, die sich im Wind bogen, alles weitere entzog sich dank des unbändigen Schneesturms seinem Blick. Doch da, in der Ferne.. War da nicht ein Licht? Er wollte nicht zu voreilig sein, so könnte es doch auch einfach das Licht seiner Hoffnung sein, die langsam am Horizont zu verglühen begann, also trat er ein paar Schritte in die Richtung der vermeintlichen Rettung. Doch.. da war es! Ein Licht. Ein Reales! Zwar in weiter Ferne, doch es war da.

"ahria, sieh! Dort hinten scheint ein Licht durch das Dickicht der Bäume, vielleicht finden wir dort Hilfe" - "Ich kann auch während dem Laufen weiter essen, wir sollten keine Zeit verlieren, Rattenjosef."
Und so machten sie sich auf den Weg, hinein in die finstere Nacht.


*Licht aus*
*Vorhang zu*
*Zeit für Applaus lassen*
...
*Vorhang auf*
*Licht an; man sieht eine rustikale Holzhütte, vor der ahria und Rattenjosef stehen*




Klopf, klopf. Rattenjosef hämmert gegen die Tür, unsicher ob jene, die das Haus bewohnten, sie überhaupt hören würden unter dem tosenden Lärm des Sturmes, der sie zu verschlingen drohte. Er klopfte nochmal. Lauter. "Hallo? Ist jemand zuhause? Wir brauchen Hilfe!"

Die Tür öffnete sich und von innen blickten ihnen große Juleaugen entgegen, die sie verwundert musterten.

"Wer seid ihr? Was macht ihr so spät noch hier draußen?"
"Werte Maid, wir sind in den Schneesturm geraten und brauchen Hilfe. Kein Thread wollte uns mehr aufnehmen und meine ahria ist schwanger! Sie könnte jeden Moment das Kind gebären. Wir brauchen nichtmal ein Zimmer oder ein Bett. Wenn Sie einen Stall hätten, würde uns das schon reichen, wir wären Ihnen so dankbar!"

Die edle Hirtendame Jule musste nicht lange überlegen und bat die beiden rein.
"Ihr seid ja ganz durchgefroren, jetzt setzt euch erstmal. Ich mach euch einen warmen Tee und stell euch auch noch ein paar Plätzchen hin, die ich heute morgen erst gebacken habe, sie sind wirklich sehr lecker. Ihr könnt auch gerne mit mir zu Abend essen, ich habe leckere Leckerheiten gemacht, die nicht nur verdammt geil aussehen, sondern auch noch unnormal gut schmecken, weil ich einfach ein Koch- und Backgenie bin!"
ahria und Rattenjosef schauen sich kurz an und nicken.
"Das wäre wirklich herzallerliebst von Ihnen", sagte ahria.
"Bitte, nennt mich Julehirtin", entgegnete die Julehirtin.
"Julehirtin, nun gut. Du bist ein guter Mensch, Gott möge dich segnen und schützen. Wir sind dir zu Dank verpflichtet. Solltest du je unsere Hilfe benötigen, so zögere nicht, dich an uns zu wenden."

Die Julehirtin lächelte ihr herzlichstes, wärmstes Lächeln und entschwand in die Küche, nur um wenige Minuten später mit einem herrlichen Festmahl wiederzukehren. ahria und Rattenjosef merkten, wie ihnen der Magen knurrte. So gab es bei der Salbung zwar ausreichend fumobräu, aber nur Käsebrote und Linsensuppe, die einen Geruch angenommen hatten, der sich jenseits von Gut und Böse befand. Sie hatten in der Kälte gar nicht gemerkt, wie hungrig sie waren und waren überglücklich die Julehirtin hier inmitten der Wildnis gefunden zu haben.

Nach dem Festmahl bereitete die Julehirtin alles für die Nacht vor. Sie schüttelte das Stroh in der Scheune auf, legte eine kuschelige Flauschdecke darüber und gab ahria und Rattenjosef zwei Kissen, gefüllt mit Liebe.

"ahria, du solltest ein heißes Bad nehmen, bevor du schlafen gehst, das wird dir gut tun! Ich lasse dir eine Wanne ein!" - "Oh Julehirtin, wie kann ich dir jemals danken?" - "Sorge dich nicht, mein Kind, es ist meine Bestimmung eine Mutti zu sein, die sich um andere kümmert. Das ist meine geheime Superkraft!" - "Du bist ein wahrer Schatz, Julehirtin!"

Nachdem ahria sich in der Wanne aufgewärmt und für die Nacht umgezogen hatte, begleitete die Julehirtin die Beiden in die Scheune. "Wenn ihr möchtet, kann ich euch noch eine Gute Nacht Geschichte vorlesen? Ich kann nämlich nicht nur richtig gut kochen und backen, sondern habe auch noch eine wahrlich bezaubernde Stimme, die euch sofort entspannt in den Schlaf wiegen wird!" - "Das wäre sehr, sehr schön, liebe Julehirtin!"

Sie machten es sich bequem, ahria eingekuschelt in das gemütliche Strohbett, das die Julehirtin ihr gebettet hatte und sie fing an zu lesen. Es dauerte nur ein paar Minuten, da waren ahria und Rattenjosef bereits im Reich der Träume.



*Licht aus*
*Vorhang zu*
...
*Vorhang auf*
*Licht an; eine Kuh nähert sich vorsichtig den beiden Schlafenden*




"Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuh, ich bin eine Kuh!", machte die Kuh. ahria erschrak und stupste Rattenjosef an. "Rattenjosef, wach auf, hier ist eine Kuh!" - "Was?" - "Eine Kuh, sieh nur!". Rattenjosef rieb sich die Augen und erschrak ebenfalls, als er die wirklich voluminöse Kuh vor ihnen erblickte. "Keine Angst, muuuuuh. Ich bin die blackoutkuh!" - "Die was?" - "Die blackoutkuh! Ich bin der treuste Begleiter der Julehirtin und lebe hier im Stall, weil ich nicht gut genug bin, um mit ihr im Haus zu leben, aber damit komm ich klar, solange sie mir lecker Kuhfladen zum Frühstück backt!" - "Hallo blackoutkuh.. du hast uns ganz schön erschreckt!" - "Oh, das tut mir leid, das wollte ich nicht. Ich war nur neugierig, hier im Stall sind nicht so oft Besucher und manchmal bin ich einsam und hoffe, dass sich ein indischer Prinz hierherverirrt und mich einfach begattet.." - "Was??" - "Ach, ähm.. nichts, nichts. Ich freue mich jedenfalls, dass ihr hier seid. Was führt euch zu uns in so einer stürmischen, kalten Nacht?" - "ahria ist schwanger und wir sind mitten in den Sturm geraten, als wir uns gerade auf dem Rückweg befanden. Wir haben verzweifelt eine Unterkunft gesucht und die gutherzige Julehirtin hat uns liebevoll aufgenommen." - "Oh, du bist schwanger, ahria? Kommt das Baby denn bald?" - "Ja, es könnte sogar noch heute Nacht kommen. Du musst wissen, es ist ein ganz besonderes Kind. Ich weiß, deine Mama hat dir das sicher auch immer gesagt, als du noch klein warst, aber bei unserem Kind ist es keine Phrase, die Mütter ihren Kindern sagen, damit sie sich besser fühlen, als eine Scheibe Toast. Dieses Kind wird uns erretten, wahrhaftig!" - "Oh, wirklich? Das klingt erfreulich! Ein neuer Heiland, auf den haben wir hier auch schon lange gewartet, aber die Hoffnung schwand, je mehr Zeit ins Land zog." - "So verhielt es sich bei uns auch, aber das Wunder geschieht gerade, wir dürfen wieder Hoffen und Glauben! Freude wird uns diese Nacht erfüllen", verkündete ahria der blackoutkuh. "So soll es sein. Ich werde mich auf den Weg machen und die frohe Botschaft verkünden. Dieser Tag muss gefeiert werden!"

Und so ging die blackoutkuh hinaus, in die eisige Kälte der Nacht, um zu verkünden, dass der Heiland geboren wird!


*Licht aus*
*Vorhang zu*
...
*Vorhang auf*
*Licht an; drei nur schemenhaft erkennbare Gestalten sind in der Winternacht erkennbar*



"Otzhasar, wir haben uns verlaufen, du Plumpspferd..", schimpfte Leelchior, die müde davon war, durch den Schnee zu irren.

"Du sollst keine Zweifel haben, Leelchior. Wir werden ihn finden, der Stern zeigt uns den Weg und wird uns sicher durch die finstere Nacht führen.", entgegnete Otzhasar der stöpselnden Weisen, die ihn begleitete.

"Hört auf euch zu streiten,
lasst uns weiterreiten,
auf dass wir ihn finden,
bevor wir erblinden,
um ihm zu huldigen, um ihn zu ehren,
die Menschen werden sich nach ihm verzehren.", dichtete der dritte Weise, poeper.

"Bitte Ferlassung einleiden, Rentner..", witzelte Otzhasar, woraufhin poeper ihn mit einem Schneeball bewarf.

"Hey Rentner, was soll das?", kreischte Otzhasar und war im Begriff sich auch eine Ladung Schnee zu greifen.

"Schluss jetzt", zischte Leelchior, "es kann doch gar nicht mehr weit sein.."

Sie brachten ihre Kamele zum stehen und sahen sich um. Der Stern war klar vor ihnen erkennbar, selbst durch den dichten Schneesturm. Doch schien er nicht näher zu kommen, egal wohin sie gingen. Fest stand jedoch, dass sie ihn finden mussten. So wussten sie doch, dass die Prophezeiung im Begriff war, sich zu erfüllen und sie aus der dunklen Zeit hinein ins Licht zu führen.

"Können wir den Stern nicht einfach über Google Maps orten oder so?", jammerte Otzhasar angeschlagen.

"Nein, der Stern ist heilig, wenn man ihn auf Google Maps finden würde, weißte aber, dass wir uns nachher mit 500 Mann um den Heiland scharen dürfen, als wäre er eine Wohnung zur Besichtigung in Berlin oder München?!", entgegnete Leelchior dem frierenden Weisen.

"Ihr Lieben, könnt ihr das auch hören?
Ich fürchte etwas wird uns jede Sekunde stören!", dichtete poeper, um darauf aufmerksam zu machen, dass er ein Geräusch gehört hat.

Die beiden anderen Weisen lauschten angestrengt, als sie raschelnde Blätter hörten. Nur wenige Sekunden später kam die blackoutkuh aus dem Gebüsch auf sie zugestolpert. Durchgefroren und zitternd näherte sie sich ihnen.

"blackoutkuh, was machst du denn bei diesem Wetter hier draußen?", fragte Otzhasar die fleischige Kuh.

"Ich muss die frohe Botschaft verkünden, wir erwarten noch heute Nacht den Heiland, den Erlöser und die Menschen können sich freuen!", erklärte die blackoutkuh.

"Der Stern ist also bei euch?", Leelchior wurde hellhörig.

"Ja, er ist über Julehirtins Scheune erschienen, nur wenige Minuten, nachdem ich den Stall verlassen habe. Folgt mir, ich führe euch zu ihm!", die blackoutkuh eilte voraus, um die Weisen zu dem Kind zu führen, für das sie Geschenke mit sich trugen.

Sie begaben sich auf den Weg, um den kleinen Rattahri-Jesus willkommen zu heißen.


*Licht aus*
*Vorhang zu*
...
*Vorhang auf*
*Licht an; die beleuchtete Scheune scheint im Hintergrund, während sich die Weisen und die blackoutkuh durch die letzten Meter des Sturmes schlugen*



"Wir haben es geschafft, welch ein Glück", krächzte Leelchior und atmete auf. Die Scheune war in ein helles Licht getaucht, das in der Dunkelheit schien, wie das letzte Licht der Welt. Es war beinahe magisch. Weihnachtsglöckchen klingelten, sanfte Klänge durchdrangen die stille Nacht. Als sie sich näherten, hörten sie ihn. Er schrie leise. Sie beschleunigten ihre Schritte und öffneten die Tür zur Scheune, die ihren Erlöser und seine Eltern beherbergte.

ahria und Rattenjosef saßen in ihrem Strohbett, in ihren Armen lag der kleine Rattahri-Jesus und jeder im Raum spürte, dass das Licht nun endlich bei ihnen angekommen war. Er war da und vereinte alle Spelunkianer, ohne auch nur einen Tag auf der Welt zu sein.

"ahria, wie geht es dir meine Liebe?", fragte Otzhasar.
"Ich war noch nie in meinem Leben glücklicher. Außer, als ich damals Bier getrunken hab. Und damals, als der eine Kerl so einen flauschigen Bart hatte, das war auch toll.. oder.." - "ahria!", Rattenjosef schnitt ihr das Wort ab, "Wir sind überglücklich euch den Heiland bringen zu dürfen. Seine Widernatürlichkeit wird uns alle in bessere Zeiten führen und wir können endlich die abgängigen Threads mit ausreichend Wabenkröten bewerfen, um unsere verlorenen Kinder wieder einzusammeln und ebenso ins Paradies zu führen."

"Das ist das Weihnachtswunder, das wir alle gebraucht haben. Endlich", seufte die Julehirtin.

"Gekommen um uns zu erlösen,
von anderen Threadgöttern und all dem Bösen,
der Rattahri-Jesus, unser aller Retter,
bei gutem und bei schlechtem Wetter!", dichtete poeper.

ahria legte ihn in die Krippe, so dass sich alle um ihn versammeln konnten. Die drei Weisen hatten neben ihren Kamelen noch ihr Kälteweilzuwenigaufdenrippenschaf mitgebracht, das schon die ganze Zeit neugierig darüber sinnierte, ob der Heiland später wohl eine Möhrchenbinde tragen muss oder nicht. Nun näherte sie sich langsam dem kleinen Wesen, das sie vor sich in der Krippe liegen sah. "Leelchior, meinst du ich kann schnell ein Selfie mit ihm machen? Für den Selbstportrait Thread? Es würde mir so viel bedeuten, wenn ich die Erste sein könnte, die mit ihm ein Foto machen darf!", fragte sie, an ihre Besitzerin gewandt.

"Nun gut Kälteweilzuwenigaufdenrippenschaf, aber nur wenn du dich abschminkst und keinen Filter über das Foto legst. Das hier ist ein heiliges Ereignis, es darf nicht durch dich jünger machende Veränderungen am Foto verfälscht werden, klar soweit?!", verklickerte Leelchior dem Kälteschaf.

"Was?! Nichtmal ein kleiner Filter?", versuchte das Kälteschaf zu verhandeln.
"Nein!", hatte Leelchior das letzte Wort.

Das Kälteschaf zückte etwas geknickt sein Smartphone und befestigte es an dem Selfiestick, den sie eingepackt hatte, um gut vorbereitet zu sein.

"Moment, ich muss mein Gesicht noch kurz einfrieren, damit ich ausseh, wie auf den anderen Fotos, damit man mich erkennt..", philosophierte sie vor sich hin und drückte letztendlich den Auslöser.
"Das ist so gut geworden, ich poste es direkt..", freute sie sich und entfernte sich von der Krippe mit dem kleinen Rattahri-Jesus.

Plötzlich war ein leises Geräusch zu vernehmen. Ein herrliches, nicht mit Worten zu beschreibendes Geräusch, das sich zu nähern schien. Die Stalltür öffnete sich und hinein schwebte der Heilige nataSgeist der vergangenen Weihnacht.

"Kinder, ich komme euch besuchen, um an diesem wahrhaft wunderbaren Ereignis teilzunehmen und um meine Freude mit euch zu teilen!", sprach der nataSgeist.

"Wie schön, dass du gekommen bist, ich habe gehofft, dich hier zu treffen", entgegnete ahria, die sichtlich berührt davon war, wie viele Wesen sich hier um sie herum versammelt hatten, um die Geburt ihres Sohnes, dem Heiland, zu feiern.

Und kaum war der nataSgeist in dem Stall eingekehrt, erfüllte er sich mit einem zauberhaften Duft, wohlig warmem Licht und dem Gefühl von tiefer Geborgenheit.

"Wir haben dem Kind Geschenke gebracht, erlaubst du uns, sie ihm darzureichen, ahria?", fragte Otzhasar die frisch gebackene Mutter.
"Natürlich, er soll nur das Beste bekommen!", antwortete ahria dem Weisen, "so sprecht, was habt ihr für ihn?"

Die drei Weisen traten vor und stellten sich hintereinander vor die Krippe, um dem Rattahri-Jesus seine Gaben zu überreichen. Leelchior hatte eine Packung biologisch abbaubarer Stöpsel dabei, die ihm auch in schwierigen Situationen Halt geben sollen. Otzhasar brachte Döner mit, die edelste Speise aus seinem Heimatland, um für Stäkung zu sorgen und poeper hatte die heilige Spelunkenmütze für ihn dabei, die Mut und Zuversicht spendete. Sie überreichten ihm die Geschenke und er hörte sofort auf zu weinen und sah sie mit großen Augen an. Fasziniert war er vor allem von den Augen der Julehirtin, die ihn anstrahlten, als hätte sie ihm jetzt schon alle Süßigkeiten der Welt gebacken.

"Julehirtin, was hältst du davon, Patin zu werden?", fragte ahria die Hirtin.
"Das.. das würdet ihr wirklich wollen..?", sie war sichtlich berührt.
"Natürlich. Ohne dich hätten wir sterben können, du hast uns aufgenommen und dich um uns gekümmert, das ist das Mindeste, das wir für dich tun können!", entgegnete ahria.
"Nun dann.. wäre es mir eine Ehre!!", die Julehirtin wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel und umarmte ahria.

Und so waren sie nun vereint. ahria und ihr Rattenjosef, die sich in den Armen hielten, die drei Weisen aus dem Morgenland, Leelchior, Otzhasar und poeper, ihre Kamele und ihr Kälteweilzuwenigaufdenrippenschaf, das auch zur Krippe zurückgekehrt war, nachdem es zufrieden mitteilte, bereits 8 positive Rückmeldungen auf das Foto bekommen zu haben. Die blackoutkuh war ebenso noch bei ihnen, auch ein paar Tränen verdrückend bei dem Gedanken daran, dass die Zeiten von nun an besser werden und sie endlich wieder glücklich sein können. Sie alle verdrückten die ein oder andere Träne deswegen. Endlich war es so weit.

"Und nun, freut euch Kinder, denn ich bin gekommen, um euch zu sagen, dass sich die Prophezeiung nun erfüllt hat und wir nun das Kind haben, das uns zur Erlangung der Weltherrschaft führen wird. Das Kind, das unser aller Herzen mit Licht erfüllen wird; das Kind, das die Verkörperung des Spelunkenboldes höchstpersönlich ist und das meine Linsensuppe gerne isst!", erklang eine Stimme aus der Ecke der Scheune. Alle blickten sich irritiert um, um hinter ihnen den wunderschönen Rauschfumoengel zu entdecken, der sich still und heimlich zu ihnen gesellt hatte. So ein Ereignis konnte er sich nicht entgehen lassen, denn er war alt und wusste sowieso nicht, wie lange er noch hatte und außerdem musste er die Konkurrenz, die ihm den Spelunkenthron wegnehmen würde, genauer betrachten, um sicherzugehen, dass er zumindest kein arabisch spricht und ihm zumindest seine Stelle, als Integrationsexperte lässt, bei der er mit seinem Expertenwissen glänzender glänzen konnte, als seine Wampe nach der Salbung mit fumobräu.

"Lasst uns singen!", schlug der Rauschfumoengel vor und stimmte ein besinnliches Lied an.
Und unter dem Stern, der so hell am Firmament leuchtete, dass nun auch der Rest des Forums mitbekommen hat, dass der Erlöser nun unter uns weilt und die Zeiten sich ändern werden.


*Licht aus*
*Vorhang zu*
...
*Vorhang auf*
*Licht an; es handelt sich wohl um die Schlussszene, man weiß es nicht genau. Man sieht die blackoutkuh alleine in ihrem Stall liegen*




"Hach, war das schön, als hier so viel Leben in meiner kleinen, feinen Scheune war. Herzliche Leute, Geborgenheit.. es hat sich fast so angefühlt, als hätte ich Freunde..", seufzte die blackoutkuh, als sie wieder alleine in ihrem Stall lag, der Besuch war vor einigen Stunden gegangen, um sich dem neuen Heiland zu widmen und er selbst versuchte seit gut einer Stunde zu schlafen. Jedoch machte sich trotz des Wunders, dem er beiwohnen durfte, Melancholie in ihm breit. War er doch nun wieder allein und der nächste Besuch stand nicht in Aussicht.
"Wenn doch nur endlich der indische Straßenprinz kommen würde und..", sinnierte er vor sich hin, als plötzlich die Stalltür weit aufschwang.

Mit wehendem, rot und braun verdrecktem Mantel und Krönchen auf dem Haupt stand er in der Tür. Er, nach dem er sich so lange gesehnt hatte. Der indische Straßenprinz in seiner vollen Pracht.

"Bist du..?", fragte die blackoutkuh erstaunt.

"Ich bin es! Ich habe dich gesucht, so lange.. ich musste Qualen erleiden, in der Spelunke wollten sie mich mit irgendwelchen Frauen verkuppeln.. stell dir das mal vor. Frauen! Du kannst dir vorstellen, wie ich gelitten habe und wie sehr ich mich nach dir verzehrt habe, aber ich habe nicht aufgegeben und dich endlich gefunden!", erklärte der indische Prinz ihm.

Er trat näher. Spürte die Funken in der Luft, die zwischen ihnen nur so hin und hersprangen. Stand ganz nah vor ihm und konnte seinen Atem riechen.

"Ich habe so lange auf dich gewartet, oh du mein Prinz..", hauchte die blackoutkuh.

"Ich bin nun für immer dein..", hauchte der Prinz zurück und legte sich langsam und vorsichtig zu der blackoutkuh auf das Stroh.

Kurz überlegte er, ob er fragen sollte, wieso hier denn so viel Stroh liegen würde, entschied sich dann jedoch einfach, seine Maske überzuziehen und die Zeit, die er mit seiner geliebten Kuh hatte, nicht mit Fragen, sondern mit Taten zu füllen.


*Licht aus*
*Vorhang zu*
*erotische Musik ertönt*


© ahri


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Rollen

ahri als ahria
Rattensohn als Rattenjosef
Rattahri-Jesus als Rattahri-Jesus
Ocelot als Otzhasar und als indischer Prinz
-Leela- als Leelchior
poet als poeper
Jule als Julehirtin
blackout als blackoutkuh
Coquet als Kälteweilzuwenigaufdenrippenschaf
fumo als Rauschfumoengel
nataS als Special Guest in der Rolle des Heiligen nataSgeistes


Regie

ahri


Buch

ahri


Idee

ahri
fumo
blackout
Ocelot
Rattensohn
Coquet



Neuer Heiland

Rattahri-Jesus





Die Spelunken-Umschau - Das Spelunken-Syndrom



SpoilerUnter dem Spelunken-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem User der Spelunke ein objektiv nicht nachvollziehbares, positives emotionales Verhältnis zu Fumo aufbauen. Dies kann dazu führen, dass der User mit dem Fumo sympathisiert und mit ihm kooperiert.

In erster Linie manifestiert sich die Wahrnehmungsverzerrung, die zum Spelunken-Syndrom führt, darin, dass die subjektive Wahrnehmung der User nur einen Teil der Gesamtsituation erfassen kann. Der User erlebt eine Zurückhaltung der Moderatoren vor Ort, er fühlt sich mit zunehmender Dauer des Besuchs in der Spelunke von diesen alleingelassen.

Dagegen wird das Agieren des Fumos überproportional wahrgenommen, schon kleinste Zugeständnisse (das Anbieten von Nahrung, auf die Toilette gehen lassen oder das Lockern von Fesselungen) werden als große Erleichterungen empfunden. Der User erlebt eine Situation, in der er ausschließlich „Gutes“ von der Spelunke erfährt. Es kommt zu der für Außenstehende subjektiv nicht nachvollziehbaren Folge, dass ein User der Spelunke mehr Sympathie für Fumo, als für die Rettungskräfte (Moderatoren) empfindet.

Ebenfalls als sehr störend werden in der Folge Rettungsversuche durch die Verwaltungskräfte wahrgenommen, die wiederum ein Klammern an Fumo auslösen. Der Fumo wird sich den Usern der Spelunke gegenüber oftmals wohlwollend verhalten, weil er die User als Vermögenswerte ansieht oder um eine Eskalation der Situation zu vermeiden.

Hieraus kann eine emotionale Bindung und Dankbarkeit von Usern gegenüber dem Fumo entstehen. Der maximale Kontrollverlust bei einem Besuch in der Spelunke ist nur schwer zu verkraften. Erträglicher wird dies, wenn sich der User einredet, das Geschehen sei zum Teil auch sein Wille, beispielsweise, da er sich mit den Motiven Fumos identifiziert.

(c) Lemniskate






Declaration of Insanity



SpoilerDie "Declaration of Insanity" gilt als Verfassung der Spelunke. Wenn du Teil des grenzenlosen Wahnsinns werden möchtest und willst das dich die Spelunke assimiliert, dann solltest du diese Verfassung ausfüllen, unterzeichnen und dem glorreichen Gottkaiser fumo zukommen lassen, auf das er dir seine ultimative Indoktrinierung zu kommen lassen kann.

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Das beste Spiel aller Zeiten: Spelunke5 - Kniffeln



Spoilerhttps://www.allmystery.de/fcgi/?m=spelunke5




Zuletzt bearbeitet von Ocelot am 05.12.2018
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