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Das Scheinwerferparadoxon

98 Beiträge, Schlüsselwörter: Srt Spezielle Relativitätstheorie Paradoxon

Das Scheinwerferparadoxon

28.01.2019 um 17:35
badhofer schrieb:hätte ich gerne als Animation
Hätte hätte Fahrradkette.
badhofer schrieb:Hinter jeder Realität steckt eine richtige Mathematik
Jup, laut Angabe deiner Winkel beträgt die Geschwindigkeit des Zuges 0,8165c. Ist das korrekt?
Solltest du von einer anderen Geschwindigkeit ausgehen, ist die Angabe des Winkels für die kontrahierte Länge falsch.


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Das Scheinwerferparadoxon

28.01.2019 um 18:28
Mit der Berechung aus dem anderen Thread kann ich nichts anfangen (ich habs geahnt). Deshalb an diejenigen, die da durchblicken die Bitte von einem, dessen Matheunterricht schon 45 Jahre zurückliegt, das Ergebnis doch mal mit Worten zu erklären. (Wenn möglich, und vielen Dank im Voraus)
Ist 81,65 v.H. Lichtgeschwindigkeit nicht viel zu wenig, um revativistische Effekte zu beobachten?


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Das Scheinwerferparadoxon

28.01.2019 um 18:36
Lupo54 schrieb:die da durchblicken die Bitte von einem, dessen Matheunterricht schon 45 Jahre zurückliegt, das Ergebnis doch mal mit Worten zu erklären.
Dazu müsste @badhofer ein bisschen mitarbeiten, also Fragen beantworten.
Lupo54 schrieb:Ist 81,65 v.H. Lichtgeschwindigkeit nicht viel zu wenig, um revativistische Effekte zu beobachten?
Nein, ab 10% der Lichtgeschwindigkeit sollte man besser schon relativistisch rechnen.


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Das Scheinwerferparadoxon

28.01.2019 um 20:38
pluss schrieb:Dazu müsste @badhofer ein bisschen mitarbeiten, also Fragen beantworten.
Die entscheidende Frage ist, ob die Längenkontraktion Winkel verändert? Die Antwort ist: JA

Wieviel sich der Winkel bei welcher Geschwindigkeit ändert, ist Nebensache. Du kannst dir für jeden belibigen Winkel die dazugehörige Geschwindigkeit errechnen und umgekehrt. Auf das kommt es nicht an. Entscheidend ist: Die Längenkontraktion in Bewegungsrichtung und die fehlende Längenkontraktion senkrecht dazu, verändert Winkel.
.


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Das Scheinwerferparadoxon

28.01.2019 um 21:22
badhofer schrieb:Die entscheidende Frage ist, ob die Längenkontraktion Winkel verändert? Die Antwort ist: JA
Korrekt.
badhofer schrieb:Wieviel sich der Winkel bei welcher Geschwindigkeit ändert, ist Nebensache.
Wenn das Nebensache ist, mache aus deinen 30 Grad nach Längenkontraktion doch 60 Grad !
badhofer schrieb:Die Längenkontraktion in Bewegungsrichtung und die fehlende Längenkontraktion senkrecht dazu, verändert Winkel.
Korrekt - die Frage lautet um welchen Faktor.
Beantworte mir bitte wie du von 45 Grad auf 30 Grad gekommen bist !


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 10:14
pluss schrieb:Beantworte mir bitte wie du von 45 Grad auf 30 Grad gekommen bist !
Ich habe die 30 Grad willkürlich angenommen. Genauso hätte ich 27 oder 44 Grad annehmen können. Wenn man den Scheinwerfer um 90 Grad dreht, könnte man auch 60 Grad annehmen oder 70 oder 52 Grad. Um das geht es nicht. Es geht darum, dass die Längenkontraktion grundsätzlich den Winkel verändert und damit den Lichtkegel.


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 10:39
@badhofer
badhofer schrieb:Es geht darum, dass die Längenkontraktion grundsätzlich den Winkel verändert und damit den Lichtkegel.
Für die Lampe ruht der Reflektor, weshalb also sollte sich der Winkel der von ihr ausgehenden Photonen ändern?


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 11:02
badhofer schrieb:Es geht darum, dass die Längenkontraktion grundsätzlich den Winkel verändert und damit den Lichtkegel.
Wenn du beurteilen möchtest ob der Adler geblendet wird oder nicht, muss die Geschwindigkeit des Zuges bekannt sein. Denn der Winkel hängt, wie die Längenkontraktion, vom Lorentzfaktor ab, der sich aus der Geschwindigkeit ableitet. Dein willkürlich angenommener Winkel von 30 Grad passt nur, wenn die Geschwindigkeit des Zuges 0,8165c beträgt, woraus ein Lorentzfaktor von 1,732 resultiert.

Deine grafische Darstellung auf der rechten Seite ist in sich nicht konsistent, sie enthält unterschiedliche Lorentzfaktoren (von 1,25 bis 1,86). Zudem hast du bei der Darstellung der Photonen die Bewegung des Reflektors nicht berücksichtigt.

Die Antwort deiner Frage lässt sich auch grafisch erarbeiten, allerdings nicht mit willkürlich gewählten Längen.


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 12:49
pluss schrieb:Deine grafische Darstellung auf der rechten Seite ist in sich nicht konsistent, sie enthält unterschiedliche Lorentzfaktoren (von 1,25 bis 1,86). Zudem hast du bei der Darstellung der Photonen die Bewegung des Reflektors nicht berücksichtigt.
Die Antwort deiner Frage lässt sich auch grafisch erarbeiten, allerdings nicht mit willkürlich gewählten Längen.
Das ist ja ganz super, wenn sich das erarbeiten lässt. Kannst du bitte eine Grafik erstellen, wo beide Seiten konsistent sind und alle Längen richtig gewählt sind, sodass man den genauen Sachverhalt sehen kann?
Vielen Dank im Voraus.


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 13:03
geeky schrieb:Für die Lampe ruht der Reflektor, weshalb also sollte sich der Winkel der von ihr ausgehenden Photonen ändern?
Sehr gute Frage, alle Achtung. Das kann ich jetzt selbst nicht erdenken.
Bezogen z.B. auf das Garagenparadoxon würde das bedeuten:
Warum sollte sich aufgrund der Längenkontraktion der Abstand zwischen der vorderen Stoßstange und der hinteren Stoßstange verändern, wenn beide Stoßstangen auch während der Fahrt relativ zueinander ruhen? Das klingt ganz logisch. Wie aber sollte sich die Länge des Autos ändern, wenn sich der Abstand zwischen den Stoßstangen nicht ändert?


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 13:15
badhofer schrieb:Kannst du bitte eine Grafik erstellen, wo beide Seiten konsistent sind und alle Längen richtig gewählt sind, sodass man den genauen Sachverhalt sehen kann?
Ja, kann ich machen. Musst aber etwas Geduld aufbringen.


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 13:19
@badhofer
badhofer schrieb: Wie aber sollte sich die Länge des Autos ändern, wenn sich der Abstand zwischen den Stoßstangen nicht ändert?
Aus wessen Sicht ändert sich denn die Länge des Autos? Nicht aus der seines Fahrers, denk ich mal.


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 14:00
geeky schrieb:Aus wessen Sicht ändert sich denn die Länge des Autos? Nicht aus der seines Fahrers, denk ich mal.
Aus der Sicht der Garage ändert sich die Länge des Autos und damit auch der Abstand zwischen den beiden Stoßstangen.
Auf das Scheinwerfer-Paradoxon bezogen: Aus der Sicht des Bahnhofvorstehers ändert sich die Länge des Scheinwerfers und damit auch der Abstand zwischen Lampe und Reflektor.
.


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 14:34
@badhofer
badhofer schrieb:Aus der Sicht des Bahnhofvorstehers ändert sich die Länge des Scheinwerfers und damit auch der Abstand zwischen Lampe und Reflektor.
Ja, und? Das ist doch der Lampe egal, für sie ändert sich die Scheinwerfergeometrie nicht. Stell dir einfach vor neben dem Bahnhofvorsteher gibt es noch einen weiteren Beobachter, der dem Auto entgegenkommt. Das stellt den Scheinwerfer vor ein echtes Dilemma, wenn der seine Geometrie in Abhängigkeit vom jeweiligen Beobachter verändern soll...


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 14:53
geeky schrieb:Das stellt den Scheinwerfer vor ein echtes Dilemma, wenn der seine Geometrie in Abhängigkeit vom jeweiligen Beobachter verändern soll...
Sind relativistische Effekte für alle Beobachter real oder nur eine Erscheinung? (eine optische Täuschung)


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 14:57
@badhofer

Wie soll der Scheinwerfer denn reagieren, wenn es mehrere Beobachter mit unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten gibt - seine Geometrie oszillierend ändern, je nachdem wer gerade guckt? Oder kürzer: Das Beobachtete kümmert sich nicht um die Beobachter.


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 15:06
@geeky

Also, du bist der Meinung, dass relativistische Effekte nur eine optische Erscheinung sind (je nach Beobachter)
Ist das so richtig?


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 15:15
@badhofer

Nein. Auf meine Frage weißt du wohl keine Antwort?
badhofer schrieb:für alle Beobachter [...] je nach Beobachter
Welchen Einfluss sollen die auf das Beobachtete haben?

Der Umstand, daß relativistische Effekte für Beobachter real sind, scheint dich zu einem Trugschluss geführt zu haben....


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 16:46
.
geeky schrieb:Der Umstand, daß relativistische Effekte für Beobachter real sind, scheint dich zu einem Trugschluss geführt zu haben...
Und zu welchem?


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Das Scheinwerferparadoxon

29.01.2019 um 17:03
@badhofer

Ich nahm an das sei inzwischen klar geworden: Dass sich das Beobachtete vom Beobachter beeinflussen läßt. Versuche doch einfach mal die Frage zu beantworten: Wie soll der Scheinwerfer reagieren, wenn es mehrere Beobachter mit unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten gibt - seine Geometrie oszillierend ändern, je nachdem wer gerade guckt?


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