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Jack the Ripper

jack
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Jack the Ripper

30.05.2003 um 15:58
Ich habe vor ein paar Tagen den Film "From Hell" gesehen - die Story fand ich wenig überzeugend...

Wer war eigentlich "Jack the Ripper"?


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Gast
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Jack the Ripper

30.05.2003 um 16:00
@ jack

hier ein link

http://www.london1888.de/html/index1.html


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Gast
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Jack the Ripper

30.05.2003 um 16:02
Jack war ein von der Königsfamilie angeheurter Killer der Beweise vernichtet hat. Deswegen hat ihn auch nie jemand fassen können, er war den einfachen Behörden immer einen Schritt voraus.


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jack
Diskussionsleiter
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Jack the Ripper

30.05.2003 um 16:25
@telli

Das ist ja ungefähr auch das, was im Film From Hell gesagt wird. Finde ich ziemlich unsinnig...


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Gast
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Jack the Ripper

30.05.2003 um 17:43
auch übrigens: wusstet ihr, dass es ein historisches Vorbild für Buffallo Bill (Schweigen der Lämmer) gibt?


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stranger
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Jack the Ripper

30.05.2003 um 19:39
In der BILD-Zeitung stand vergangenen November, dass britische Historiker die Identität von Jack the Ripper aufgedeckt haben. Es war ein Deutscher.
Wenn ich mich recht entsinne ein Maler. Aber auf jeden Fall übte er einen handwerklichen Beruf aus.
Bei der Behauptung, der Ripper sei ein geisteskranker Sproß der Königsfamilie gewesen, der seine sexuellen Perversionen des Nachts ausleben musste und dabei von einem Arzt des Königshauses begleitet wurde, damit dieser seine Spuren verwischen sollte handelt es sich ebenso wie bei der Geschichte, der Ripper habe im Auftrag einer französischen Geheimloge gemordet, um Verschwörungslegenden und Greuelmärchen.


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Scipper
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Jack the Ripper

20.09.2013 um 20:36
Hier ein Filmbericht (Doku) aus dem Jahre 2013 über den historischen Kriminalfall Jack the Ripper:



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Jack the Ripper

20.09.2013 um 20:38
@Scipper
Ich meine, das war der erste Fall hier in dieser Rubrik.


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Jack the Ripper

20.09.2013 um 21:07
@Scipper
@obskur
Man was habt ihr denn da ausgegraben ?
Lang, lang ists her, aber echt klasse und interessant :-)


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Jack the Ripper

20.09.2013 um 21:10
Ich dachte es gibt ein anderen Thread der von diesem Thema spricht ???


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Scipper
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Jack the Ripper

20.09.2013 um 21:33
@eglantine

Dies hier ist der älteste Thread über Jack the Ripper und daher setzte ich hier den Filmbericht rein.


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Jack the Ripper

20.09.2013 um 21:52
Also für mich ist Joseph Barnett immer noch der stimmigste Tatverdächtige. Wird leider viel zu selten thematisiert, ich frage mich wirklich, Warum ....


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Jack the Ripper

20.09.2013 um 21:53
@Scipper
Sehr interessantes Video, danke!


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aberdeen
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Jack the Ripper

21.09.2013 um 20:00
@stranger
wahrscheinlich ist die Aktion von Patricia Cornwell gemeint, die ziemlich viel Zeit und Geld in eine eigene Untersuchung des Falles gesteckt hatte?


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Jack the Ripper

22.09.2013 um 08:23
Schneewi77chen schrieb:Also für mich ist Joseph Barnett immer noch der stimmigste Tatverdächtige. Wird leider viel zu selten thematisiert, ich frage mich wirklich, Warum ....
Ich würde den ausschließen. Er ist selbst in der Gegend aufgewachsen und großgeworden und lebte dort, er dürfte dort doch vielen Leuten zumindest vom Sehen bekannt gewesen sein, auch durch seinen Job - also zumindest dem einen oder anderen Zeugen. Das Aussehen des Rippers wurde von den Zeugen als die eines wohlhabenden Mannes beschrieben mit Zylinder und Taschenuhr, was für mich auch nicht auf einen arbeitslosen Fischträger passt.


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Jack the Ripper

22.09.2013 um 08:29
P.S.: Er wäre ein naheliegender Verdächtiger für die Polizeiarbeit damaliger Zeit - dass er trotzdem schnell von der Liste der Verdächtigen gestrichen wurde, wird seinen triftigen Grund haben. Außerdem schien er Mary Kelly innig zugetan gewesen zu sein, hatte danach bis zu seinem Tod wieder eine Lebensgefährtin und ist seinem Umfeld nie durch irgendwelche Gewalttätigkeiten aufgefallen.

Ich denke eher, der Täter kommt aus besseren Kreisen und kannte sich in Whitechapel vor allem deshalb aus, weil der dort die Prostituierten regelmäßig aufsuchte, nicht weil er selbst dort wohnte. Und dass man ihn nie fand spricht auch dafür, dass es jemand war, der in einer gesellschaftlichen Position sich befand, wo evtl. Mitwisser oder -ahner lieber schwiegen über merkwürdige Blutflecken auf der Kleidung oder Schnittverletzungen des Hausherrn, weil sie sonst um ihren Job (als Bedienstete) oder ihren gesellschaftlichen Status (als wirtschaftlich und sozial abhängige Haushalstmitglieder) fürchten mussten. Es war eine Zeit, in der eine Frau gesellschaftlich nichts war ohne ihren Mann, was dazu führte, dass gerade Männer mit Geld und Ansehen sich gegenüber den eigenen weiblichen Haushaltsmitgliedern herausnehmen konnten, was sie wollten, ohne dass die Frauen dies verraten oder zur Anzeige gebracht hätten - zu viel hatte man damals als Frau zu verlieren, wenn rauskam, dass der eigene Mann ein perverser Triebtäter war. Ein Täter aus armen Verhältnissen wie Joseph Barnett hatte diesen Einfluss nicht und wäre viel eher von Mitwissern verraten worden, hätte sich also perfekt verstellen müssen, um nicht aufzufallen, was ich einem si einfach gestrickten Mann mit seiner Sprachbehinderung (Echolalie) nicht zutraue.


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Jack the Ripper

22.09.2013 um 09:15
@diegraefin
Das mit der Beschreibung und den Zeugenaussagen ist das so eine Sache ... Die sind untereinander so widersprüchlich, dass es sich dabei unmöglich um eine Person gehandelt haben kann.

Und im Rast End wohnten damals so unglaublich viele Menschen - es herrschte ein reges Kommen und Gehen - so dass nicht jeder jeden gekannt hat. Bei Barnett hast du sicherlich recht, den kannten einige, aber nicht die vorgeladenen Zeugen.

Es ist auch nicht von einem Zylinder, sondern von einem "bowler hat" die Rede.


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aberdeen
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Jack the Ripper

22.09.2013 um 14:55
Comtesse schrieb: Ein Täter aus armen Verhältnissen wie Joseph Barnett hatte diesen Einfluss nicht und wäre viel eher von Mitwissern verraten worden,
Ja, schon; wobei doch ein Problem von Scottland Yard und der Polizei insgesamt die fehlende Kooperationsbereitschaft der Bevölkerung war.
Man darf nicht vergessen, der "Blutsonntag" von 1887 war noch nicht lange her und Unruhen waren auch an der Tagesordnung. Viele der Einwohner von Whitechapel sprachen kein oder nur schlechtes Englisch und standen der Polizei wahrscheinlich auch eher misstrauisch gegenüber.

Ein weiteres Problem war, dass die Polizei kaum über Kriminaltechnik verfügte. Noch nicht einmal das Fingerabdruck verfahren war bekannt, bzw. steckte noch in den Kinderschuhen und wurde meines Wissens von der Kriminalpolizei noch gar nicht angewendet.
Die übliche Vorgehensweise der Polizei war ja auf Zeugenaussagen hin, mögliche Verdächtige zu verhaften und hoffen, dass diese möglichst gestehen. Blieb das Geständnis aus, wurde es schon schwierig ;-) Wobei ich davon ausgehe, dass die sich damals in Abhängigkeit von der sozialen Schicht des Beschuldigten nicht so um die Gefahr von Fehlurteilen gekümmert haben, wie wir das heute gewohnt sind. Aber das ist ja ein anderes Thema.

Das Problem ist nun, dass die Zeugenaussagen von damals auch nicht zuverlässiger waren, als sie es heute sind, was die Sache auch nicht unbedingt einfacher macht.

In seinem Buch "East End 1888" beschreibt William J. Fishman die Zustände, die dort herrschten, sehr anschaulich. Wer es dann ein bisschen weniger trocken mag, kann sich auch anhand des Erlebnisbericht von Jack London "Die Menschen des Abgrunds" einen Eindruck verschaffen. Dieses Elendsviertel war m. E. in jedem Fall das "perfekte Jagdgebiet" für einen durchgeknallten Killer.


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Jack the Ripper

23.09.2013 um 11:51
Stand nicht auch schonmal ein Deutscher unter Verdacht???


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Jack the Ripper

23.09.2013 um 13:03
Sehr interessanter Beitrag von Youtube.

Hatte mal vor etwa 2 Monaten einen ähnlichen Bericht gesehen.


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aberdeen
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Jack the Ripper

23.09.2013 um 14:20
@jana36
Walter Sickert wurde von P. Cornwell genannt


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Jack the Ripper

23.09.2013 um 19:19
@aberdeen
Kann vor allem deinem vorletzten Beitrag nur absolut zustimmen!! Alles andere hätte mich aber auch gewundert, bei dem vielversprechenden Nick ;-) Gibt es denn jemanden, den du dir am ehesten als Täter vorstellen könntest?


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aberdeen
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Jack the Ripper

23.09.2013 um 20:30
@Schneewi77chen
Vielen Dank, aber ich habe da nur ein "langweiliges", ich weiß es nicht, zu bieten. Leider gibt das einen absoluten langweiligen Buchtitel

"Jack the Ripper - ich weiß auch nicht wer es war!"

Nimmt man Martha Tabram mit dazu, fand ich eine Zeit lang die "Soldaten"-Theorie faszinierend, aber die Spur führt dann auch ins Leere. In jüngeren Jahren fand ich auch eine okkulten Hintergrund spannend, aber das ist wohl eher der Versuch, eine möglichst "rationale" Erklärung für die Morde zu finden.

Aktuell glaube ich, dass der Täter einer der vielen Einwohner von Whitechapel war, der wahrscheinlich irgendwann, möglicherweise kurz nach dem Mord an M. Kelly, im "Lunatic Asylum" verschwunden ist. Das Ausmaß an Brutalität und Verstümmelung lässt mich an eine psychotische Störung des Täters, zumindest ein hohes Ausmaß an persönlicher Desorganisiertheit denken. Gewisse Ähnlichkeiten zeigten meiner Meinung nach die Verbrechen von Robert Napper, der in den 1990er Jahren in UK sein Unwesen trieb und der an einer Paranoiden Schizophrenie litt. Zumindest eines seiner Opfer, Samantha Bisset, wurde regelrecht ausgeweidet und Napper nahm auch eine Trophäe vom Tatort mit. Darüber hinaus war Napper ähnlich sorglos, was Entdeckungen anging wie Jack.

Sollten aber nicht moderne kriminaltechnische Methoden und/oder ein Zufallstreffer wie z. B. in dem Clip von @Scipper einen Täter liefern, werden wir es möglicherweise nie erfahren.

Aber der Fall ist ja noch aus anderen Gründen hoch interessant. Zum einen was die sozialen Komponenten anging und zum anderen, sind die Jack-the-Ripper-Morde erstmals auch massiv von den Massenmedien der damaligen Zeit begleitet worden. Vielen von dem, was wir im Zusammenhang mit Serienmorden kenne, wurde damals schon vorweg genommen. Das "Spielen mit der Polizei", "die Zuschreibung von besonderen Eigenschaftne des Serienmörders (intelligent etc.)


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Jack the Ripper

23.09.2013 um 20:44
@aberdeen
Auch hier kann ich dir nur wieder zustimmen! Der Einfluss der Medien ist in diesem Fall in der Tat hochinteressant ... Schon alleine die Umstände der "Namensgebung" spricht Bände.

Und wie du schon anmerkst ist der soziale Aspekt in dem Fall erheblich. Erst durch die Berichterstattung über die Morde wurde den Lebensumständen im East End wirklich Beachtung geschenkt. In der Folge wurden viele Suppenküchen und workhouses (über deren sozialen Aspekt man sicherlich streiten kann, aber immerhin boten sie ein Dach über dem Kopf) errichtet und in den Menschen wuchs ein Bewusstsein für die Schicksale der Prostituierten.

Nichtsdestotrotz habe ich mir da meine eigene Geschichte zusammengesponnen, die die Taten zumindest für mich persönlich, schlüssig und zusammenhängend erklärt ... Auch wenn ich mich bei der Rolle die George Hutchinson spielte immer noch nicht ganz festlegen kann. Vielleicht schreib ich auch mal ein Buch, schlimmer als die Sickert-Geschichte kann es ja nicht werden ;-)


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Jack the Ripper

23.09.2013 um 20:45
Diskussion: Jack the Ripper

Schaut mal hier :) Da steht schon bissle mehr.


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