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Mutter Erde & Entstehung/Schöpfung und ihre Wesenheiten

2 Beiträge, Schlüsselwörter: Schöpfung, Wesenheiten, Mutter Erde
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Mutter Erde & Entstehung/Schöpfung und ihre Wesenheiten

29.01.2012 um 13:58
Da eine Diskussion in einem anderen Thread sehr Off-Topic wurde, mich der Weitergang aber interessiert, habe ich einmal ein neues Thema aufgemacht.
Laut SuFu gibt es einen Thread zu genau der Diskussion nicht, obwohl ich mir sicher bin, dass schon tausend Mal darüber diskutiert wurde. ;)

Anfang der Diskussion findet sich in "Das spürbare Ende des Bösen".
- Diskussion: Das spürbare Ende des Bösen (Beitrag von Sidhe) -
Es geht grob gesehen um das Grundthema der Schöpfung - Aber nicht wie in der Rubrik Spiritualität darum, ob Gott nun der Schöpfer ist oder die Evolution, sondern es geht speziell auch um die Wesenheiten auf der Welt, die den meisten Augen verborgen bleiben.

_________________________


@Sidhe
Doch doch, sie sind die gleichen. Es gibt ja nicht nur die kleineren Naturwesen sondern auch große und hohe; auf jeden Fall werden sie vom Glauben oder Nicht-Glauben nicht geschwächt.
Du meinst, nach deiner Überzeugung. ;)

Also ich kann rein vom Bauchgefühl da nicht recht mitgehen, da die Charaktere, die den Göttern zugeschrieben werden, nicht einmal ansatzweise zu einem Elementarwesen passen würden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Mensch sich derart blind etwas ausgedacht hat, aufgrund der flachen Wahrnehmung... Es gäbe ja auch keine Erlebnisse, in denen Zeus eine Frau geschwängert hat o.ä. Ich meine, ein Elementarwesen würde derartiges - selbst wenn es das könnte - gar nicht tun. Der Mensch hat in seinen Religionen etwas völlig anderes erschaffen. Sicher lasse ich mich darauf ein, dass der Mensch die wahre Natur nicht fassen kann, und sich daher so viel ausgedacht hat. Aber dass er anstatt an etwas neues zu Glauben, das bekannte derart falsch interpretiert....
Ich bin mir nicht sicher, ob ich tatsächlich daran glauben wollen würde, selbst wenn du mich überzeugst. ;)
Aber die Erde ist ebenfalls etwas materielles und kann somit nicht ewig existent sein, da alles Materielle der Vergänglichkeit unterworfen ist.
Jain. ;)
Für mich ist die Erde nicht einfach nur eine Kugel fester Materie, die durch ein paar geniale Zufälle lebenzulassende Eigenschaften erhalten hat. - Das heißt, die Erde vielleicht schon, aber nicht Mutter Erde.
Daher mein Kommentar, dass sie für mich etwas göttliches ist.
Sie hat für mich eine große Seele, wie eine Urseele. Sie ist Brennpunkt allen Lebens, die Ursache und das Ende. Sie beinhaltet alle Ebenen, sie ist Schnittpunkt von Dimensionen weit über unserer Vorstellungskraft hinaus. Sie handelt nach dem Gleichgewicht ohne Gefühle, wie wir Menschen sie empfinden, zu kennen.
Sie weint, wenn ein großer Flecken Erde stirbt, sie lacht, wenn sich ihre pflanzlichen Kinder durch die Ruinen von Hiroshima kämpfen und die Welt von Neuem erobern. Aber sie kennt kein Glück und keine Trauer. Sie dient ihren Kindern, und doch wird sie niemals einschreiten. Mutter Erde lebt vielleicht nicht, aber sie IST.
So wie man über einen Gott nichts weiter aussagen kann, so kann man das auch nicht über Mutter Erde.
Solche Ansichten sind mir bekannt, aber ich verstehe sie nicht, denn es ist doch offensichtlich, daß vom Menschen unabhängige Gesetzmäßigkeiten existieren, an denen Subjektivismus gar nichts ändern kann. Damit sind nicht nur die Teile der physikalisch bereits erkannten Naturgesetze gemeint, sondern auch diejenigen, die sich durch die gesamte Schöpfung ziehen und Seele sowie Geist gleichermaßen betreffen.
Mhm. Ich brauche also ein Beispiel...
Okay, vielleicht etwas ganz simples.
Mutter und Sohn haben sich gestritten. Der Sohn packt seine Sachen und geht auf ein Schiff, um das Land zu verlassen. Die Mutter steht an Land und schaut dem Sohn voller Trauer nach.
Für den Sohn bedeutet das Dröhnen der Maschinen Freiheit, für die Mutter Verlust. Der Sohn wird die Technik lieben lernen, weil sie ihn in die Weite Welt führt, die Mutter wird es hassen, weil es ihr nahm, was sie geliebt hat...
Es sind die selben Gesetze, die für beide gelten, aber in ihrer persönlichen Welt, haben sie einen völlig anderen Einfluss. - Die Realitäten entscheiden sich:
Die Industrialisierung war das schlimmste, was der Menschheit passieren kann. stellt sich gegen Der Fortschritt der Technik war das beste, was den Menschen passieren konnte.
Realität ist für beide, dass die Erfindung des Bootes das Möglich gemacht hat, das schon. Aber sie nehmen es dennoch anders wahr.
Eine Realität hängt für mich also nicht nur von den Grundfaktoren ab, sondern sie ist das Gesamtbild aus der Wahrnehmung und dem Wissen eines Individuums. Die Schnittmenge aller Realitäten ist quasi für mich das, was für dich die eigentliche Realität ist. Ich denke, so könnte man das ausdrücken.



So. Bin gespannt, was du antwortest. :) - und alle anderen, die zu dem Thema was zu sagen haben.
LG
Moire


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Amedeusz
ehemaliges Mitglied

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Mutter Erde & Entstehung/Schöpfung und ihre Wesenheiten

29.01.2012 um 15:01
@Moire
Mhm. Ich brauche also ein Beispiel...
Okay, vielleicht etwas ganz simples.
Mutter und Sohn haben sich gestritten. Der Sohn packt seine Sachen und geht auf ein Schiff, um das Land zu verlassen. Die Mutter steht an Land und schaut dem Sohn voller Trauer nach.
Für den Sohn bedeutet das Dröhnen der Maschinen Freiheit, für die Mutter Verlust. Der Sohn wird die Technik lieben lernen, weil sie ihn in die Weite Welt führt, die Mutter wird es hassen, weil es ihr nahm, was sie geliebt hat...
Es sind die selben Gesetze, die für beide gelten, aber in ihrer persönlichen Welt, haben sie einen völlig anderen Einfluss. - Die Realitäten entscheiden sich:
Die Industrialisierung war das schlimmste, was der Menschheit passieren kann. stellt sich gegen Der Fortschritt der Technik war das beste, was den Menschen passieren konnte.
Realität ist für beide, dass die Erfindung des Bootes das Möglich gemacht hat, das schon. Aber sie nehmen es dennoch anders wahr.
Eine Realität hängt für mich also nicht nur von den Grundfaktoren ab, sondern sie ist das Gesamtbild aus der Wahrnehmung und dem Wissen eines Individuums. Die Schnittmenge aller Realitäten ist quasi für mich das, was für dich die eigentliche Realität ist. Ich denke, so könnte man das ausdrücke




Nice gefällt mir dieser Gedankengang. Kommt wirklich dem was ich als meine Philosophie betrachte nahe :)


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