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Können wir noch glauben?

Können wir noch glauben?

12.06.2012 um 01:16
Wie der Titel vermuten lässt, frage ich mich ab wann (auch Skeptiker) etwas glauben, bzw. als Wahrheit akzeptieren?

Wenn man sich einmal quer durch das Forum liest, so stellt man einige Geminsamkeiten fest. Ob es nun um Verschwörungstheorien, Ufo´s / Aliens, Technologie, Archäologie etc. betrifft.

So ist es meistens so, dass von irgendjemanden eine These/Theorie aufgestellt wird. Naturgemäß kommen dann in den meisten Fällen (vorallem bei den "unnormalen" Fällen) sofort die ersten hardcore Skeptiker die nach einer verlässlichen Quelle schreien. Das ist für mich auch nachvollziehbar. Aber was ist denn eine Seriöse Quelle. Bildzeitung wird von vornherein (verständlicherweise) nicht akzeptiert. CNN und dergleichen meist auch nicht. Wissenschaftler gelten auch oft als unseriös und Journalisten sind eh lügner.

Was bleibt denn dann noch als seriöse Quelle (vor allem bei den hardcore Skeptikern)?

Mir fällt auf, dass Medien welche eine bestimmte Theorie als Schwachsinn abstempeln, oftmals als glaubwürdig gelten, wohingegen Medien die eine bestimmte Theorie stützen, oftmals sofort als unseriös gelten. So kann, bei hardcore Skeptikern, eine Quelle sowohl seriös als auch unseriös sein, je nachdem welche Stellung sie zu einer Theorie nimmt.

Ich selbst zum Beispiel bin auch nicht Naiv, und denke, man sollte generell nicht alles glauben. Weder den Stimmen die für etwas sprechen, noch den Stimmen die gegen etwas sprechen.

Da das alles etwas undeutlich ist, versuche ich mal anhand eines Beispiels zu beschreiben was ich meine.

Jemand sagt es gäbe irgendwo eine geheime Einrichtung in der Aliens leben (so etwas wie Area 51 / Dulce). Als Quelle wird ein Wissenschaftler genannt der dort gearbeitet hat.

Sofort kommt der Aufschrei: Wie soll man soetwas geheimhalten? Warum hat keiner Bilder davon? etc...

Auf die erste Frage wird (von den Befürwortern) geantwortet: Es wird ja nichtmehr geheimgehalten, schließlich hat ja der und der ausgepackt. Aber selbst wenn der Insider ein ehemaliger Militär, Wissenschaftler oder Arbeiter etc. ist, gilt er nicht als seriöse Quelle.

Wenn jetzt jemand ein Bild aus so einer "Institution" posted, dann gilt dieses Bild von vorneherein als gefaked.
Was müsste denn eine Aufnahme von einem Alien, Ufo, Geist etc. beinhalten, damit es glaubhaft ist? Muss dieser Alien/Geist in einer Livesendung von Günther Jauch interviewed werden? Ich denke selbst das würde von den Kritikern nicht akzeptiert (irgendwie ja auch zu Recht).

Ich meine gerade bei Themen wie Aliens/Ufo´s, Geheimtechnologien, False Flag Operationen etc. ist doch von vorneherin klar, dass die Regierungen uns soetwas vorenthalten würden.

Und das in solche Machenschaften viele Menschen/Mitarbeiter verstrickt sein könnten, heißt doch trotzdem nicht das soetwas nicht geheimgehalten werden könnte. Ich meine, wenn ich jetzt an soetwas beteiligt wäre, und man würde mir (und meiner Familie) mit dem Tod drohen wenn ich auch nur einem was davon erzähle, dann würde ich auch nichts erzählen. Egal wie unglaublich "krass" dieses Projekt auch ist. Warum auch, ich hätte ja nichts davon. Wirklich glauben würde mir ja eh keiner, denn ich wäre ja wiedereinmal nur irgendein Spinner, der als Medien-/Geldgeil oder verrückt abgestempelt würde. Geiheimhaltung funktioniert im Großen und Ganzen also sehr gut, egal wieviele Menschen an soetwas beteiligt sind.

Wenn aber dann mal ein vermeintlicher Insider auspackt, dann passiert ja auch genau das. Es heißt dann eben der ist Medien-/Geldgeil oder verrückt.

Würden, jetzt mal im Falle von Aliens, die Skeptiker einen solchen Vorfall nur glauben, wenn irgendein Machtinhaber es zugibt? Warum sollte er denn soetwas tun?


Warum hat bei vielen Menschen die Regierung eine so hohe Glaubwürdigkeit, obwohl ja nachweislich, von denselben Politikern, vor deren Wahl, allerhand versprechen gemacht werden, die dann im Nachhinein nicht eingehalten werden. Warum sollten die gleichen Menschen auf einmal aufhören zu lügen? Ich persönlich glaube dass Regierungen in den meisten Fällen die unseriöseste Quelle darstellen.

Also, liebe hardcore Skeptiker(damit meine ich diese, welche einfach nichts glauben, was nicht in ihr Weltbild passt), wann gilt bei euch eine Quelle als seriös? Und vorallem, worauf begründet sich eure übermäßige Skepsis in vielen Bereichen?

Das alles soll jetzt kein Angriff sein, jeder Mensch sollte immer eine gewisse Skepsis gegenüber allem haben, sonst würden wir wohl alle in einer Sekte landen.
Ich frage mich wie gesagt nur, ob es für gewisse Themen überhaupt seriöse Quellen geben kann?

Ich glaube nämlich, wenn die Skepsis überhand nimmt, so ist ein Vorankommen in vielen bis allen Bereichen (geistig, technologisch, persönlich usw.) einfach nicht möglich. Denn wenn alle Menschen immer so skeptisch gewesen wären, dann könnte ich diese (teilweise etwas wirren) Zeilen jetzt nicht schreiben, da es wohl keinen Computer gäbe. Denn viele Menschen die etwas großes vollbracht haben, haben ihre Skepsis über bord geworfen, und einfach an etwas geglaubt, ohne ihren Glauben auf eine Quelle begründet zu haben.

PS: Das ist jetzt alles etwas wirr, ich hoffe aber es kommt einigermaßen durch auf was ich hinaus will. Ich könnte noch zig Zeilen zu dieser ganzen Thematik schreiben, aber jetzt seid erstmal ihr dran.


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AveCrux
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12.06.2012 um 02:30
Man muss sich halt fragen, wem denn eine bestimmte Einstellung nützt. Bestimmte einflussreiche Leute wollen doch sicher, dass die anderen Dinge glauben, die nicht ihnen selber, sondern eben diesen einflussreichen Leuten nützen. Das ist eine Verschwörungstheorie (d.h. dass ich hier den einflussreichen Leuten unlautere Motive unterstelle), jedoch hat sich in der Geschichte immer wieder herausgestellt, dass es Verschwörungen einflussreicher Leute mit unlauteren Motiven gegeben hat. Natürlich haben auch weniger einflussreiche Leute manchmal unlautere Absichten.
Dass Verschwörungstheorien bei bestimmten Leuten gar nicht gut ankommen, könnte ich (wieder verschwörungstheoretisch) dadurch erklären, dass diese Leute in einer Partei sind oder Beamte oder anderweitig vom Status quo abhängen, der ihnen ein angenehmes Leben ermöglicht, das sie eben nicht unnötig in Gefahr bringen wollen. Oder sie finden ihre Politiker halt sonst gut, weil sie sehen, dass ihr Leben in Deutschland viel besser ist als das in anderen Ländern. Warum sollte man das also alles riskieren, indem man die Politik angreift und madig macht?
Aber diese Leute sind eben unehrlich, machen sich und anderen etwas vor und suchen letztlich doch nur ihren eigenen Vorteil. So beherrscht die Lüge die Welt, auf allen Ebenen. Was die dringende Notwendigkeit verschiedener (aber bitte sinnvoller!) Verschwörungstheorien nur wieder bestätigt.


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AveCrux
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12.06.2012 um 02:33
Demosthenes hat ja schon im 4.Jh.v.Chr. gesagt, dass die Menschen nur glauben, was sie wollen, d.h. was ihnen nützt und Vorteile bringt. Alles andere wird abgeblockt.


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nas
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12.06.2012 um 02:36
@mig

Hallo.

Ich finde das gar nicht wirr.
Seit ich bei Allmy lese, wundere ich mich über die sogenannten Skeptiker.Denn wenn da nach einer seriösen Quelle gefragt wird, sollte es in der Folge doch auch möglich sein zu erklären, warum der Skeptiker diese dann genannte nicht für seriös empfindet.Mal angenommen eine Seite, eine Zeitung oder eine andere "verbrannte" Quelle titelt exklusiv mit einer Nachricht die belegbar ist.So geht es doch dann wohl eher um den Inhalt und nicht um die Quelle, oder?
Was wäre, wenn morgen ein Schreiberling bei so einer "unseriösen" Quelle schreibt, der vorher bei einer "seriösen" Quelle schrieb...gilt dann das Geschriebene automatisch als ebenso unseriös?
Ich denke nicht.Quellenangaben sind immer wichtig.Mensch kann es mit der Vorverurteilung auch übertreiben.

Gruß, nas.


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12.06.2012 um 03:26
@AveCrux
Könnte man also sagen, es ist fast immer besser der Seite Glauben zu schenken, welche durch ihre Meinung keinen Vorteil erlangt? (vereinfacht ausgedrückt)

@nas
Leider habe ich das Gefühl, dass es aber oft genau so ist. Nehmen wir mal das Beispiel Bild-Zeitung: Selbst der angesehenste Journalist würde nicht mehr als seriöse Quelle anerkannt, sobald er zur Bild-Zeitung wechselt. Da würden dann wohl seitens der Skeptiker unzählige Gründe aufgeführt warum dieser Journalist nun nicht mehr glaubhaft ist, ohne auch nur eine Quelle zu liefern.

Vorallem wenn danach gefragt wird, warum eine Quelle als unseriös angesehen wird, wird ja oft von den Skeptikern selbst verschwörungstheoretisch geantwortet, bzw. kann von den Skeptikern selbst oft keine Quelle genannt werden, welche die "Unseriösität" der vorgelegten Quelle bestätigen würde.


Es ist vielleicht genau wie AveCrux sagt. Menschen welche einen Vorteil durch ihr bisheriges Weltbild haben, werden versuchen alle Andersdenken als "Spinner" darzustellen, um ihren Vorteil auch weiterhin zu behalten.


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nas
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12.06.2012 um 03:45
@mig

Naja :)...
Es ist ja nun auch nicht immer so, daß alles sofort zerfetzt wird.Einige in diesem Forum, werden nicht müde, ihre Kritik auch zu begründen.Das ist einer der Gründe, warum ich hier schon so lange lese.In erster Linie und das erwähntest Du ja auch im Eingangspost, bin ich sehr, sehr dankbar für Aufklärung und kann durch so manche Quellenkritik hinzulernen.
Worum es hier geht, ist doch die Form.Wir sind alle Opfer unserer Prägung und ich kann echt verstehen, wenn der sogenannte Skeptiker müde wird, immer und immer wieder Fakten zu wiederholen, um aufzuklären.Wenn dann bestimmte Namen, oder Quellen genannt werden, leuchtet beim Skeptiker die rote Lampe und er macht sich auf den Aufklärungsfeldzug.
In vielen Fällen ist es doch wirklich so, daß Leute Beiträge eröffnen ohne sich auch nur ansatzweise informiert zu haben.Nicht mal hier,wo es doch so praktisch ist.Einmal Suchfunktion benutzt und *schwupp* ist Mensch schlauer, die Skeptiker ein wenig entlastet :).
Es muss also von beiden Seiten betrachtet werden und die einseitige Schuldzuweisung oder sogar Verschwörungsunterstellung ist völlig unangebracht.Hier und auch eigentlich sonst überall auch.

Gruß, nas.


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12.06.2012 um 04:01
@nas
Ja, dass war jetzt ein bisschen zu allgemein von mir formuliert. Klar gibt es viele Beiträge welche zu Recht mit Skepsis betrachtet werden müssen. Und längst nicht alles was jemand irgendwo aufgeschnappt hat, hat Hand und Fuß. Was du sagst find ich eben auch toll an diesem Forum. Hier wird eben nicht alles für Bare Münze gehalten was sich jemand einfach mal so ausdenkt. Und oftmals ist Kritik auch wirklich angebracht.

Auf was ich hinaus wollte ist, dass es einfach Themen gibt, zu denen man eben gar keine, in den Augen der hardcore Skeptiker seriöse, Quellen liefern kann, weil eben Menschen oder Institutionen darin verwickelt sind, welche in gewisser weise zu mächtig sind, um eine objektive Berichterstattung zu zulassen. Wenn es sich also um solche Themen handelt, kann man den Anforderungen der Skeptiker an glaubhafte Beweise nie gerecht werden, weil sie in solchen Fällen eben gar keine existierenden Quellen zu lassen bzw. als seriös befinden.


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AveCrux
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12.06.2012 um 04:02
@mig
Klar, die wertvollsten Zeugnisse sind immer die, die von der Gegenseite kommen, das heißt uninteressierte Zeugenaussagen, wenn etwas sogar von jemandem bestätigt wird, der das eigentlich nicht sagen dürfte, weil es seine Position schwächt.
Jedenfalls ist die Lüge überall, wahrscheinlich mehr als die Wahrheit. Sicher, oft ist es nicht böswillig, aber manche Sachen gehen den Leuten so in Fleisch und Blut über, dass sie gar nicht mehr merken, wie falsch etwas ist.


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nas
ehemaliges Mitglied

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12.06.2012 um 04:20
@mig

Hm.
Also nur das ich das jetzt mal verstehe.
Du willst etwas belegen.Das tust Du mittels einer Quelle, die vom Skeptiker als nicht glaubwürdig betrachtet wird.Du selbst sagst, es gibt keine als objektiv zu betrachtende Quelle als Beleg, da eine objektive Berichterstattung von den "mächtigen" Menschen verhindert wird.Fällt Dir was auf?Und würdest Du nicht genauso wie der Skeptiker reagieren?
Für mich sieht das so aus, als könne Mensch dann eben nicht über die Belegbarkeit reden, sondern es wird zusammen spekuliert.Und so wie ich die Überschrift für diesen Beitrag hier eher "Skeptiker, was überzeugt sie?" genannt hätte, müsstest Du dann halt einfach vermeiden, Deine Quelle als Beleg zu bezeichnen, sondern eher als Gedankenanstoß.

@AveCrux

Was ist denn mit Dir?Liest sich ja erschreckend.Sind nicht alle Menschen immer Lügner.Und "falsch" und "richtig" ist auch irgendwie...naja...Deine Interpretation, oder?

Gruß, nas.


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12.06.2012 um 04:24
Ich finde es schon verständlich,wenn viele einige Sachen nicht glauben.

Aber es kommt drauf an was es ist.

Am besten ist immernoch an das zu glauben,was man mit eigenen Augen sieht.

Manche Sachen können nie bewiesen werden. Somit gibt es eine große Spekulationsbandbreite.

Ich glaube aber,wenn eine Theorie mit einem Video oder einem seriösen Beweis belegen kann,sollte man vll. mehr dazu tendieren,jemandem zu glauben. Auch wenn das einem schwer fällt.


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nas
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12.06.2012 um 05:23
@mig

Ich weiß OT aber...wie viel Text schreibst Du denn da?Schläfst Du zwischendurch immer ein? ;)Ich bekomme Angst.


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12.06.2012 um 05:24
@nas
Ja, dass mit der Überschrift ist mir dann auch aufgefallen. War ein bisschen unpassend gewählt. Zum editieren wars dann aber leider schon zu spät.

Du siehst dass alles schon ganz richtig so. Und wenn solche Themen dann in einer gemeinsamen Spekulation enden würden, wäre dass ja auch alles vollkommen in Ordnung. Nur leider gibt es eben viele, die sich erst garnicht auf eine Spekulation einlassen. Es wird darauf beharrt einen Beleg zu liefern, welcher aber nicht erbracht werden kann, oder aber erbracht wird, um dann sofort als unseriös oder der gleichen abgestempelt zu werden. Daraufhin wird das Thema als völlig unlogisch dargestellt, da, wenn es wahr wäre, ja auf jeden Fall ein Beweis zu finden wäre.

Ich will hier auch ganz klar zwischen einem "normalen" Skeptiker und, wie ich ihn nenne "hardcore Sekptiker" unterscheiden. Die einen lassen sich auf Spekulationen ein. Man kann mit ihnen diskutieren, jeder kann seinen Standpunkt äußern, versuchen den anderen zu überzeugen etc..

Die anderen glauben nichts was nicht, durch eine in ihren Augen seriöse Quelle, belegbar ist. Und ich habe das Gefühl dass immer mehr Menschen sich zu der zweiten Gruppe hin entwickeln. Und das halte ich für nicht besonders förderlich.

Vorallem da man in vielen Bereichen ja überhaupt nichts über die Seriösität von Quellen sagen kann.

Nehmen wir als Beispiel mal an, dass das Bundesministerium für Gesundheit schon immer behauptet hätte, dass Quecksilber nicht giftig wäre. Es gäbe auch keine öffentlichen Studien darüber, bzw. nur eine Studie die besagen würde es sei ungefährlich. Da der Otto-Normalverbraucher keine Ahnung von der Materie hat, glaubt er das verständlicherweise. Jetzt kommt irgendein Wissenschaftler daher, der z.B auf Youtube glaubhaft belegt, dass es eben doch giftig sei. Er hätte dies durch verschiedene Experimente herausgefunden. Das Bundesministerium für Gesundheit leugnet das. Aus welchen Gründen auch immer.

Die hardcore Skeptiker werden das youtube video aber auf keinen Fall als seriöse Quelle akzeptieren. Sie wollen eine Quelle, welche irgendwie staatlichen ursprungs ist. So eine Quelle kann man aber eben überhaupt nicht liefern. Und sofort werden sie sagen, dass es ja dann auch nicht stimmen kann. Würde man dann zum Beispiel mit dem Argument kommen, warum der auf youtube denn lügen sollte, kämen wahrscheinlich Argumente wie: Der will doch nur sein neues Buch promoten, will im Rampenlicht stehen etc.

Der normale Skeptiker hingegen würde die Sache erstmal für sich hinterfragen, und zumindest in Erwägung ziehen, dass der Wissenschaftler recht haben könnte.

Das ist zwar bestimmt nicht das beste Beispiel, aber um die Uhrzeit ist mir kein anderes eingefallen.

Man sollte einfach für neues offen sein, auch wenn es vielleicht nicht immer belegbar ist, und nichts von vorneherein ausschließen.

@nas
hahaha sorry, hatte grad nen kleinen Schreibflash.


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tic
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12.06.2012 um 05:26
blub bla ... sofort die ersten hardcore Skeptiker die nach einer verlässlichen Quelle schreien
Für mich ist die Quelle egal, sie muss mich nur überzeugen können!

Ich binn auch nen "Hardcore Skeptiker" in manchen Fällen.....

nehmen wir als Beispiel mal "Gott" ... wenn ich dort nach ner "verlässlichen Quelle" frag die mich überzeugen könnte an ihn zu glauben meine ich damit einfach irgend etwas, was mich überzeugen könnt was nicht auf Märchen beruht.

Ich bin dann überzeigt wenn mir etwas präsentiert wird, was mich einfach überzeugt....
Man muss halt mehrere "Seriöse Quelle" abklappern um sich nen Bild machen zu können....

Is aber auch von Thema zu Thema verschieden, glaube, Technik, Politik....


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12.06.2012 um 05:29
@tic
Genau so sehe ich es eben auch. Und ich habe das Gefühl das sich viele Leute garnicht mehr von etwas überzeugen lassen, sei es noch so logisch, wenn in ihren Augen die Quelle nicht "stimmt".


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nas
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12.06.2012 um 05:36
@mig

Oha.
Vorsicht, da wäre ich mir nicht so sicher.Ich halte einige der "Hardcoreskeptiker" für durchaus willens, einem Videobeleg nachzuforschen und sich ihrerseits kundig zu machen.
Wenn Du aber Menschen meinst, die grundsätzlich alles ablehnen, was nicht in ihr Weltbild passt, dann ist meine Meinung folgende: Wer nicht mit mir reden möchte, der ist auch für mich als Gesprächspartner eher ungeeignet.
Das ist doch hier ein öffentliches Forum.Was sich hier alles tummelt, will ich eigentlich gar nicht genau wissen.
Und natürlich sind da auch solche Menschen dabei, die selbst in einem Beitrag in dem es um reine Spekulationen geht, es nur darauf anlegen, Dich auseindander zu nehmen.Störend?Ja?Wichtig?Nein.
Um also solche Konflikte zu vermeiden, sollte Mensch dann eben von Beginn an darauf hinweisen, daß es nicht um das Belegen, sondern um das Fantasieren gehen soll.


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tic
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12.06.2012 um 05:38
@mig
würde das nicht bedeuten das viele garkeine eigene Meinung haben und nur das glauben was ihnen vorgesetzt wird?! das hört sich furchbar an...

7e7f9a fliege


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12.06.2012 um 05:46
Ich glaube zum Beispiel das die Menschen gezielt darauf getrimmt werden welche Quellen als seriös gelten und welche nicht. Ich stelle zum Beispiel öfter fest, dass im Fernsehen, gerade bei irgendwelchen wirklich unsinnigen Theorien steht. Quelle: Internet

Was soll damit bezweckt werden?

@nas
Klar, es gibt solche und solche. Und ich meine eben genau solche die grundsätzlich alles ablehnen was nicht in ihr Weltbild passt.
Mir geht es auch nicht darum ob mir persönlich jetzt jemand etwas glaubt oder nicht. Sowas ist mir wirklich s***** egal. Mir geht es vielmehr darum, dass ich befürchte dass immer mehr Menschen so denken wie @tic es anspricht. Vermeintlich seriöse Quellen geben diesen Leuten ihr Weltbild vor. Und soetwas kann dann eben schnell zu einem gesellschaftlichen Problem werden. Und zwar nicht bei belanglosen Angelegenheiten, sondern bei wirklich wichtigen Dingen.


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nas
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12.06.2012 um 05:47
@mig

Oh, oh, oh das sehe ich ja jetzt erst.
mig schrieb:Und ich habe das Gefühl dass immer mehr Menschen sich zu der zweiten Gruppe hin entwickeln. Und das halte ich für nicht besonders förderlich.
Das ist doch gut!Es ist mir tausendmal lieber, wenn Mensch immer wieder fragt und bohrt und nicht aufhört kritisch zu betrachten.Wir brauchen viel mehr davon.


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nas
ehemaliges Mitglied

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12.06.2012 um 05:55
@mig

Und nebenbei:

Was ist Dir wichtiger?
Menschen mit denen Du philosophieren kannst, Deine Gedanken ausleben kannst, oder Menschen, die (aus welchen Gründen auch immer) eh nicht hören/lesen wollen was in Dir vorgeht.
Ich kenne die Antwort ;).
Stürze Dich auf erstere und verschling ihre Gedanken, halte Dich nicht mit letzteren auf.


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12.06.2012 um 06:00
Ja klar brauchen wir mehr davon, aber die gehören eben zur ersten Gruppe, und nicht zur zweiten. Die zweite Gruppe glaubt ihren vermeintlich "seriösen" Quellen ja alles. Zum Beispiel, der Regierung, dem Fernsehen, etc. Und diese sind dann eben durch andere Quellen nicht zu überzeugen.

Genau wie du es beschreibst ist es, und ich befürchte es gibt immer weniger Menschen mit denen man einen wirklichen Gedankenaustausch zustande bringen kann.


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