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Gedichte

388 Beiträge, Schlüsselwörter: Gedichte
kurvenkrieger
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Gedichte

02.11.2006 um 15:46

Aus aktuellem Anlaß mal wieder was aus meiner Feder:


Buchweizen schmökerhaft

Krasser Weizenlocker/flockiger
Haferhafengilde
Corn-flakes am Sprießen wie Frühling
Sorgeunentbehrlicher
Dichtung - mit oder ohne Gummi
Hauptsache dicht, sonst geht allesdaneben
Fest
fast genauso wie flüssig Fuß fassend

Braungebrannt will derDeutsche sein

Ich für meinen Teil bin zu genüge gebranntmarkt
BraundeutscheBrandgeister

Vergleiche hinken eben
Marschieren grad´heraus

NehmenNichts zurück

Trotzten den Sammlern im Quittungsrausch
Wir sind hier nicht imSupermarkt!

Beim Restposten Deutscher Werte
Wird allseits verlangter Kanonverramscht


Er, der Defizite wie Kriegsverbrechen sammelt
Kauft alles!!!
Polizist George
sagt:
Schaubt noch´n fettes E hinten dran
Und man hat neprima Kanone


Deutsche Wertekanonen im Kampf gegen den Terror
Wirverrückten Krieger sind
vernetzt
Und zu allerfeinstem Nichts zu gebrauchen
Wagen Reflektionen der Dinge
in uns
Die alles aus der Haut fahren lassen

Grau melieretes will man uns
weißmachen
Niederringen muß man sich aber selber
Das erspart den Elitären Ärger

Züchtet fleißig hohl gebirnt
BinenmäßigesSchwarmgeschwirre

Weite Leere
toter Bäume
Abgestorben - die Stimme desGewissens
Totgeschwiegen - der rote
Faden blanken Willens
Zerredet -abgerissen und getrennt
Verleugnet gar - das
göttliche Selbst

ImKompromiß eingelullt
Die Bequemlichkeit des Michels

Hirnschmalz ausverkauft
Verstandsgesülze zum halben Preis
Geizgeile ischa
grenzenlos

NeueDeutsche Wahl-Welle
Kotzgenau vorhergesagte Bruchlandung

GestrandeteWahlfraktale wirken noch nach
Wo das Gesetz den Grund gebensoll

Grundlosgesetz grunzt noch der letzte Wal

Dem Volk seinen Willenausgemerzt

Demokratie von Grund auf abgesetzt
Helmtragende hochglanz Kohortenmarschieren
wieder
Im Gleichtakt stampfender Maschinerie gibt schon jemand denTakt an

Taktlos wie immer

Deutschland in der Nacht
Transparenzsüchteauf Entzug
vom Nabel der Welt
Blendend künstlich erleuchtete Lebensräume
Verspiegelt - der
klare Blick nach Draußen
Nur ewig gestrige Finsternis

Metamorphosen wie
harte Metaphern auf Spesen gesoffen
Mit Metermobhosen amTresen die Sau rausgelassen

Problemumwälzung zum Polemikwalzer gewalzt
Spielmir das Lied vom Tod und ich
spiel mit Dir
Auf der alten Leiter des Lebens



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Gedichte

04.11.2006 um 00:04
Warum ich Dich so gern hab,
das fragst Du mich
und schaust mich an
undwartest nun,
was ich drauf sag.
Der Gründe mag es viele geben,
wo nurbeginnen,
wo nur zählen,
warum hier mit Listen quälen?
Es läuft daraufhinaus,
es ist,
nun einmal Fakt,
Du bist,
mir wichtig
und ich sorgemich
gleich einem Freund
gar oft um Dich...

© Maccabros


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Gedichte

04.11.2006 um 09:37
ist es wirklich liebe

ich sehe dich häufig und doch nicht richtig .
ichrede oft mit dir und doch zu selten.
ich verstehe mich gut mit dir und doch nichtgut genug .
ich habe nur ein gefühl für dich und das ist eins zu viel ,
denn esist liebe .

© MiYu


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Gedichte

04.11.2006 um 09:40
ein engel hat mich in der nacht gestreift
ich öffnete meine hände
er warzum greifen nah
wollte ihn fangen
behalten nur für dich und mich .

aber

engel darf man nicht fangen ,
sperrt man sie ein sterben sie .
sie brauchen ihre freiheit
so wie du und ich .

die engel fliegen zudir und zu mir
ganz von allein .
sie brauchen ihr kleines himmelreich ...
darum sage ich dir ,fange niemals einen engel ein .

wenn einer kommt in dernacht ,er sich dann nieder legt
auf deiner brust
sich an dich kuschelt ,ganzsanft und zart .
dann geschieht das aus seiner liebe zu dir .
er wird bei dirbleiben solange du liebst .
er wird dir beistehen ,wenn´s mich nicht mehr gibt .
liebe ihn so wie du mich geliebt hast ,doch denke daran , engel sperrt man niemalsein .

© MiYu


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Gedichte

08.11.2006 um 07:12
@ Miyu

sehr schön !


Der Mond scheint heute gar so hell,
ichglaub, ich zähl die Sterne schnell.
Sie funkeln und sie blinken,
so als würdensie mir winken.
Der Himmel wolkenlos und dunkel,
ich liebe dieses Lichtgefunkel.
Als wär ich fast ein Teil davon,
nur, wie ich wohl nach oben komm?

© Maccabros


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Lithium
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Gedichte

08.11.2006 um 07:55
Ein Blick, er mich nicht berührt,
er in deinem Innern wühlt.

Eine Hand,hingehalten,
Zeuge vieler Gewalten.

Ein Geräusch, sachte vorüberziehend,
es sich verflüchtet, in meinen Tränen wiegend.

Ein Kuss, bedeutungslos undkalt,
ohne Wiederhall; ein Schrei im Wald!

Berührungen, betäubend...
Wiruns wiederfinden sträubend.

Gedanken, wie sie kreisen,
wie sie sichverfangen und ins Leere greifen.

Worte, sie nicht mehr durchdringen,
wie sieversuchen zu erzwingen!

Lügen, bestimmend...
Trotzdem den Berg erklimmend.

Liebe, sie vor sich hin vegitiert:
Sie mich auch heute noch irritiert...


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Gedichte

08.11.2006 um 08:02
Liebe irritiert
Gefühl verwirrt
Lügen und Berge
wer glaubt an Zwerge?
Berührungen und schreien
wer wird verzeihen...

© Maccabros


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09.11.2006 um 06:58
Dunkle Wolken,
Regen fällt,
Schlaf entflohen,
kaum erhellt.
Denke an
bestimmte Menschen,
die mir wert
und wichtig sind.
Keiner wird mich
je verlassen,
in Gedanken
bei mir sind...

© Maccabros


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Lithium
ehemaliges Mitglied


Gedichte

09.11.2006 um 07:48
Letzte Nacht...

Liegend in meinem Bettchen,
zerbrach dort ein Kettchen!
Hab es einfach liegen lassen,
es dann anfing zu verblassen.
Es wand sich umdie Finger mein,
hatte dabei einen seltsamen Schein!

Funkelte, zwinkerte undbat mich zu sich,
"Halt bereit die schönsten Reichtümer für dich!"

Rücklingsich mich davon schlich,
weil das Kettchen plötzlich ganz ausser sich!
Fing an zuwirbeln und zu schreien,
ich solle mich zu ihm beeilen!

"Ich werde dichbesitzen!
Wirst für mich arbeiten, wirst für mich schwitzen!
Du gehörst zu mir,
ich schenk mich dir!
Komm jetzt und schau nicht zurück...
Lass uns liebergehen ein Stück."

Plötzlich, wie ein Blitz...
lief ich davon, flink wie einKitz.
Erkannte endlich was es war,
sah es in diesem Moment ganz klar:

Eine Gewohnheit, sie mich gefangen nahm,
mich allmählich machte lahm!
Sie,die mir Fesseln hat angelegt,
mein Gefühl warnte mich zu spät!

Ausgelaugtund unter Krämpfen:
Ich werde nie mehr um dich kämpfen!


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Gedichte

12.11.2006 um 12:54
Freunde,du und ich,
bringst du einen neuen Freund
sindwir zu dritt
wir bilden eine Gruppe
und haben einenFreundeskreis
Es gibt niemals ein Beginn oder ein Ende.


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Gedichte

12.11.2006 um 13:26


ein feuerwerk voller leidenschaft ,ein tosender wasserfall voller tränen.
ein gedankenmeer von gefühlen , eine endlosteppe voller sehnsucht .
einreisender fluss voller erinnerungen .
funken voller hoffnungen ,kurz ,meingebrochenes herz .

© MiYu



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iraschatz
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Gedichte

12.11.2006 um 17:15
Liebe?

Ich glaub ich kann nicht ohne dich,
denk die ganze Zeit an dich.
Doch wo fängt denn Liebe an?
Nur weil ich ohne dich nicht kann?
UnsereFreundschaft zu zerstören,
davor hab ich Angst.
Hör nie auf mir zuzuhören,
weil du mich so gewannst.
Liebe ich? Oder ist's nur Sympathie?
Ich weiß esnicht. Ich wusst es nie.


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Gedichte

12.11.2006 um 23:12
ist ein ziemlich fieses Gedicht, aber ich war sehr deprimiert
hab es eben erstgeschrieben... und ein richtiges Gedicht ist es auch nicht, eher so ein lyrischer Text

Freude

Er sitzt allein dort vor dem Fenster
Schweigend
Er denkt
Als einziger weiß er, dass er es kann
Er steht auf
Und streckt sich
Vorsich, die Stadt
Grau
Dunkel
Niemand auf der Straße
Er würde suchen müssen
Und er wird finden
Er geht zum Nachttisch
Und nimmt seine Freude
Mitausgestreckten Händen führt er sie vor sich
Er läuft durch seine Wohnung
Gibtallen darin ein bisschen Freude
Dann öffnet er die Tür
Um auch draußen Freude zuverbreiten
Auf der Straße schweigt es
Die Fenster seiner Wohnung sind bedeckt
Er weiß, womit
Dann läuft er, auf der Suche nach unglücklichen
Durch dieStadt
Vor sich, eine Frau
Ein Kind
Sie brauchen Freude
Er setzt seinenWeg fort
Und findet sich im Stadtzentrum wieder
Er lächelt
Hoffend
Dannruft er laut
Freude für euch alle
Und verteilt die Freude
Bis er fast keinemehr hat
Doch er gibt nicht auf
Er muss heute seine Soziabilität leben
Durchdie fröhlichen Massen läuft er davon
Und verteilt weiter Freude
Endlich findet erwas er sucht
Ein Laden, das Freude verkauft
Lange hat er gespart, um sich nochmehr Freude zu kaufen
Er geht in den Laden
Legt das Geld auf den Tresen
Undruft laut
Freude
Dann sind auch die wenigen Menschen in diesem unbeliebten Ladenfröhlich
Er geht um die Theke
Ungehindert
Und nimmt sich, so viel Freude ertragen kann
Dann läuft er weiter
Ins Einkaufszentrum
Ins Rathaus
In denBahnhof
Überall verteilt er Freude
Dank dem Laden nun noch schneller
Dann,endlich
Nach drei Stunden hat er alle Menschen in der kleinen Siedlung glücklichgemacht
Die er gefunden hat
Er hat sogar kleine Päckchen Freude durch die Fenstergeworfen
Männer, Frauen, Jungen, Mädchen
Alle sind voll Freude
Ein letzterRest Freude bleibt noch
Es ist sein Rest
Lange, lange hat er gewartet
Undjetzt endlich
Ist es soweit
Er nimmt den Rest Freude
Schließt ihn fest inseine Hand
Spürt die Kälte, die sie ausstrahlt
Freude
Er drückt ab


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Conquestus
ehemaliges Mitglied


Gedichte

13.11.2006 um 02:05
Ob Freund, ob Feind, ob Nemesis

Nie gesehen und doch so bekannt
Freund undFeind in einem Wort benannt
Ein Gedanke, ja ein Gedicht
Eine Harmonie und dochkein Gesicht
Zwei Schatten in der Ewigkeit
Sind weder vereint, noch sind sieentzweit...

Trug, tief verankert im Gedankengut
In Adern verborgen,versteckt im Blut
Suchend und stets auch scheuend
fanden sie und dann nur bittresBereuen
Zwei Gedanken, und kein Gedicht
Gesamte Erkenntnis, gefangen im Nichts...

Zwei Seelen wandernd auf zwei gleichen Pfaden
Die eine findet, die andereverliert, die Gnaden
Nur zwei Seelen, die durch ein Trugbild quälen,
Und keinGedanke, um Gut ob Schlecht zu wählen,
Nur noch ein Beben und ein Schweben,
Aufdiesen und allen andern Wegen...

Es ist Bestimmung, nie getauft in Verirrung!
Dein Schicksal und deine Wahl!


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Gedichte

13.11.2006 um 07:00
Die Nacht erwacht aus ihrem Schlaf,
der Mensch er reckt und wundert sich
das erschon jetzt erwachen darf.
Er reibt die Augen, streckt den Arm,
auf das er nichtmehr schlafen kann.
Ein Blick durchs Fenster, alles dunkel,
selbst Sterne träumenim Gefunkel.
Hilft alles nichts, die Nacht ist aus,
ich muss jetzt aus demBettchen raus...


© Maccabros


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Gedichte

14.11.2006 um 07:09
@ ghostsicall

stark...


6 : 1 war etwas glücklich war,
Fortunaden Moment gebar.
Den Beckerhecht,
das linke Bein,
oh Gott, der Punkt
muss meiner sein.
Es zwickt mal hier,
es zwickt mal da,
doch heißt esTENNIS,
bin ich da.
Dann hüpfe und
dann springe ich,
der nächste Tag
wird fürchterlich... :)

© Maccabros


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Gedichte

15.11.2006 um 07:34
Hier an diesem Schreibtisch sitzen,
über eine Arbeit schwitzen,
Tasten quälen,Zettel zählen,
Rechnungen und Auftragsblöcke,
Zahlenberge, Bleistiftstöcke.
Wird die Luft zu dünn und krumm,
sitze ich nicht lange rum,
Jacke an und aufund raus,
einmal laufen rund ums Haus,
tief einatmen, Kopf wird klar,
frischeLuft ist wieder da...


© Maccabros


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Gedichte

15.11.2006 um 08:07
-- Cold world -- by Punx

Es heisst nur immer nehmen, doch geben will man nicht.
Ein jeder will nur haben doch opfern will er nichts.
Die Welt geht aus den ruderndoch viele nicht verstehn,
der Dumme sieht mit Augen des klugen Herz kann sehn.
Drum denke stehts daran wenn du was haben willst, lerne
erst zu geben bevor Duetwas nimmst.
Doch leider gibt es Dumme die selbst das nicht verstehn,
was sollman da nur sagen die Welt wird untergehn ^^


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octavios.
ehemaliges Mitglied


Gedichte

16.11.2006 um 23:07
SOLI INVICTO

Die meisten Spezies beschreiten einen eigenen Evolutionspfadund improvisieren unterwegs,
womit sie dem Gebot der Natur gerecht werden.
Soetwas mag mit geheimnisvollen kosmischen
Zyklen in Einklang stehen, die der Meinungsind, jahrmillionenlanges Probierverfahren sei bestens
geeignet, um moralischeFestigkeit und in einigen Fällen sogar Rückgrat zu verleihen.

Wenn man die Sacheaus dem Blickwinkel der Spezies betrachtet, gibt es nichts dagegen
einzuwenden. Dochganz anders sieht die Sache aus, sobald man sich die Perspektive der
betreffendenIndividuen zu eigen macht. Dann kann einem diese ganze Evolutionsgeschichte schon
bald zum Halse heraushängen.



SOLI INVICTO


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gsb23
ehemaliges Mitglied


Gedichte

16.11.2006 um 23:51
Bild nicht mehr verfügbar




Für immer

Und als sie kämmte ihr langesHaar
Gab er ihr einen Kuss
Und als der Tag vorüber war
War mit dem Küssennoch lange nicht Schluss



Gruß


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