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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

41 Beiträge, Schlüsselwörter: Informationen, Doppelmord, Horchheim, Schemmer
sensibella
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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

03.03.2013 um 18:58
Um den bisherigen Stand der Dinge kompakt zusammenfassen zu können und sich genauso kompakt zu Gemüte führen zu können, gibt es diesen Thread. Hier sollen ausschließlich Informationen, Erklärungen, Links, Medienveröffentlichungen und Fachmeinungen zu lesen sein. Diese Gruppe ist nicht zum Diskutieren gedacht, sondern zum gegenseitigen Informieren.


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sensibella
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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

03.03.2013 um 19:20
XY vom 11.04.2012




Xy vom 06.06.2012



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sensibella
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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

03.03.2013 um 19:22
Alle bisherigen Artikel der RZ:


http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Leichen-eines-Ehepaares-entdeckt-Hinweise-auf-Gewaltverbrechen-_arid,274...
http://www.rhein-zeitung.de/bilder_mmid,17047.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Spurensuche-nach-dem-Doppelmord-Polizei-bittet-um-Mithilfe-_arid,274985....
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Toedliche-Attacken-auf-Rentner-Polizei-Kein-Zusammenhang-mit-Koblenzer-D...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Koblenzer-Doppelmord-Das-BKA-hilft-bei-den-Ermittlungen-_arid,276632.htm...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Trauergottesdienst-fuer-dasermordete-Ehepaar-_arid,277158.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-in-Koblenz-10-000-Euro-Belohnung-ausgesetzt-_arid,282368.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-in-Horchheim-Suchhunde-folgen-Spur-nach-Koeln-_arid,386615.ht...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-von-Horchheim-Die-Polizei-gibt-die-Suche-nicht-auf-_arid,3907...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-von-Horchheim-Jagd-nach-Taeter-geht-weiter-_arid,390506.html
http://www.rhein-zeitung.de/bilder_mmid,13203.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-von-Horchheim-Wieder-Spurensuche-mit-Hunden-_arid,399876.html
http://www.rhein-zeitung.de/bilder/bilder-regional_mmid,8564.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Horchheim-bei-Aktenzeichen-XY-Polizei-prueft-neue-Hinweise-_a...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-CHRONOLOGIE-Der-Doppelmord-von-Horchheim-von-der-Tat-bis-zum-Fahndungser...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-von-Horchheim-Schwiegertochter-festgenommen-_arid,429438.html
http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Doppelmord-von-Horchheim-Wer-hat-die-Verdaechtige-in-der-Mordnacht-geseh...
http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Chronologie-Von-der-Tat-bis-zum-Fahndungserfolg-_arid,430271.html
http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Zwischenruf-Der-Wunsch-nach-Normalitaet-_arid,430272.html
http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-In-Horchheim-gibt-es-kein-anderes-Thema-als-den-Mord-_arid,430273.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-von-Horchheim-Nur-wenige-neue-Hinweise-im-Fall-Schemmer-_arid...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Horchheimer-Doppelmord-an-Ehepaar-Schemmer-wieder-im-Fernsehen-_arid,432...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Fahnder-spricht-bei-XY-Weitere-Hinweise-zum-Koblenzer-Doppelmordfall-Sch...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Horchheimer-Doppelmord-Polizei-verfolgt-neue-Spuren-nach-Lahnstein-_arid...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Horchheimer-Doppelmord-Polizei-befragte-50-Buerger-in-Lahnstein-_arid,48...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-in-Horchheim-Schwiegertochter-ist-angeklagt-_arid,482857.html
http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/jahresrueckblick-2012/meistgesehene-fotostrecken-2012/jahresrueckblick-2012-meis...
http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/jahresrueckblick-2012/jahresrueckblick-2012-meistgeklickte-artikel_artikel,-Dopp...
http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/jahresrueckblick-2012/jahresrueckblick-2012-meistgeklickte-artikel_artikel,-Die-...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Ehepaar-Schemmer-ermordet-Schwiegertochter-ab-Dienstag-vor-Gericht-_arid...
http://www.rhein-zeitung.de/bilder/bilder-regional_mmid,15805.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Prozess-Horchheimer-Doppelmord-Hat-sie-ihre-Schwiegereltern-getoetet-Nac...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Mordprozess-Wann-starben-die-Schemmers-_arid,537184.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-von-Horchheim-Keine-Wende-im-Mordprozess-_arid,537160.html
http://www.rhein-zeitung.de/bilder/bilder-regional_mmid,8625.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Koblenzer-Doppelmord-Prozess-Mieterin-hoerte-nachts-Schritte-und-Schreie...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Prozess-Keine-DNA-Spur-von-angeklagter-Schwiegertochter-im-Ho...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Mordprozess-Zeuge-sah-verdaechtigen-BMW-_arid,543339.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Nachbarin-horchte-Tatverdaechtige-fuer-die-Polizei-aus-_arid,...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Prozess-Fragte-Henrike-Schemmer-nach-einem-Auftragsmoerder-_a...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Koblenz-Fuehrten-Geldprobleme-zum-Doppelmord-von-Horchheim-_arid,550819....
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Prozess-Familie-schweigt-vor-Gericht-_arid,551043.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Prozess-Wollte-Opfer-den-Sohn-enterben-_arid,554563.html
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Schemmer-Prozess-in-Koblenz-Boese-Worte-und-Fakten-zum-Thema-Geld-_arid,...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Prozess-Landgericht-misstraut-Spuerhunden-im-Fall-Schemmer-_a...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Prozess-Henrike-Schemmer-hatte-Panik-vor-Spuerhunden-_arid,55...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Prozess-Angeklagte-wurde-beim-Einkauf-festgenommen-_arid,5608...
http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Doppelmord-Prozess-Auch-Ehepaar-will-verdaechtigen-BMW-gesehen-haben-_ar...


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sensibella
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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

05.03.2013 um 22:23
Von Usualsuspects

Hallo,

nicht so gut und ausführlich wie von @DerGreif - aber ein kleiner Überlick....

ich hab mal eine kleine Zusammenfassung erstellt und alles rausgesucht was bisher zur Sprache kam. Ich hab´s teilweise Chronologisch niedergeschrieben, mit kleineren Querverweisen und wollte dabei so objektiv wie möglich bleiben. Wenn was fehlt - Sorry. Steht auch nichts Neues dabei.

Meine Quellen sind ausschließlich die Berichte der Rhein Zeitung und die Berichte der Prozessbeobachter und die ZDF Sendung „ Aktenzeichen XY ungelöst“


7.7.2011
- W.S. wird von einer Garagenmieterin gegen 19 Uhr das letzte mal gesehen.

- H.S. ist bis ca. 21 Uhr bei der Nachbarin, verhält sich lt. Aussage der Nachbarin an diesem Tage und in den Tagen davor anders als gewohnt, wirkt nervös und raucht mehr, steht früher auf als sonst.

- H.S. hat die Nachbarin im Nachhinein nach einem Alibi gefragt, dies wurde von der Nachbarin abgelehnt
- H.S. hat lt. eigener Aussage im Polizeiverhör, nach der Verhaftung, kein Alibi für die Tatnacht
- H.S. gibt im Verlauf des siebenstündigem Verhörs immer wieder Widersprüchliche Angaben, bezüglich ihres Aufenthaltsorts in der Tatnacht von sich

- B.S. ist an diesem Abend bei einem Freund in Neuss und nächtigt dort. Der Freund bestätigt dies vor Gericht

- am späten Abend des 7.7.2011 wird ein Fahrzeug mit dem Kennzeichen, was dem PKW der beschuldigten zugeordnet wird, auf der B42 in Tatortnähe von einem Zeugen gesehen. Er gibt vor Gericht an, er hätte einen „beinahe“ Zusammenstoß mit dem Fahrzeug gehabt. Den oder die Fahrer/in konnte er nicht erkennen, merkte sich jedoch aufgrund einer „Eselsbrücke“ das Kennzeichen des Fahrzeugs. (Aussage im September 2012)

- ebenfalls am späten Abend des 7.7.2011 wird vermutlich das gleiche Fahrzeug mit dem besagten Kennzeichen auf einem Parkplatz an einem Restaurant an der B42 in Pfaffendorf gesichtet. Das Fahrzeug wurde von der Zeugin angeblich auch schon am 2.7.2011 in Neuwied gesichtet. Vor Gericht berichtet die Zeugin, das sie sich relativ sicher sei das es ein 4-Türer ist. (Aussage Januar 2013)

- das von der Polizei vermutete Tatfahrzeug hat 2 Türen


8.7.2011
- In der Nacht vom 7.7.2011 auf den 8.7.2011 bemerkt die Nachbarin der Fam. S. Senior, die im Stockwerk über dem Ehepaar wohnt, Geräusche und dunkle Stimmen aus der Wohnung der getöteten. Vor Gericht beschreibt sie es, unter anderem, als „Ausruf des Erschreckens“. Sie hört feste Schritte und eine Tür ins Schloss fallen. Danach war alles ruhig.

- Mind. eine Tageszeitung, die im Briefkasten der Seniors steckte, wurde im Verlauf des Freitags nicht entnommen.

- Telefonisch seien die Seniors am 8.7.2011 nicht erreichbar gewesen sein (der Sohn hat wohl mehrfach versucht sie am Freitag zu erreichen)

- Den Nachbarn der Seniors fällt am Morgen des 8.7.2011 auf, das entgegen aller Gewohnheiten der Seniors die Rollläden am Morgen nicht hochgezogen worden sind.

- H.S. wird, lt. Nachbarin, am Morgen des 8.7.2011 gegen 6:30 Uhr rauchend und gut gelaunt auf der Teerasse gesehen

- Drei Zeugen aus Koblenz sagen vor Gericht aus, das Ehepaar Sch. Senior am Vormittag des 8.7.2013 in der Stadt gesehen zu haben

- Lt. der Spurensicherung wurde das Auto der Seniors am Freitag nicht mehr bewegt

- Der Gerichtsmediziner schließt einen Todeszeitpunkt nach Freitag, aufgrund der fortgeschrittenen Verwesung der Leichen, aus.

- die Leichen trugen lt. Gerichtsmediziner „Schlafkleidung“

9.7.2011
- Die Rollläden sind, lt. den Nachbarn, den ganzen Tag unten gewesen und wurden zwischenzeitlich auch nicht hoch gezogen

- gegen 21 Uhr finden H.S. und B.S. im Rahmen eines Überraschungsbesuchs das Ehepaar S. Senior getötet im Schlafzimmer vor, der Notruf wird abgesetzt

- Die Senioren wurden mit Stichen in den Körper und Schnitten am Hals getötet. Lt. dem Gerichtsmediziner wurde bei W.S. größere Gewalt angewendet als bei H.S.

- Es werden keine Einbruchspuren gefunden

- ebenfalls wurde keine DNA der beschuldigten am Tatort gefunden
- eine Tatwaffe wurde bis dato ebenfalls nicht gefunden
- ein Blutiger Schuhabdruck wurde einem Sanitäter zugeordnet
- ein „staubiger“ Fußabdruck wurde im Treppenhaus gefunden, der vermutlich nicht weiter Tatrelevant ist

- Vermutlich wurde mit einem Schlüssel die Tür geöffnet

- Ein passender Schlüssel wurde auf dem Treppenabsatz vor dem Haus am Tatort gefunden

- lt. Zeugenaussagen ist nicht 100% nachvollziehbar wie viele Schlüssel zu dem Haus der Seniors existiert haben. Der Schlüsseldienst, der das Schloss seinerzeit einbaute, konnte hierzu keine angaben machen. Gab aber an, dass nach Ablauf des Patents für das Schloss, jeder Schlüsseldienst einen Schlüssel nachmachen kann.


- H.S. sprach im Verhör vom Verlust eines Schlüssels durch W.S. weitere Details zu diesem Gespräch waren der beschuldigten im Polizeiverhör nicht mehr erinnerlich.

- H.S. war lt. eigenen und Zeugenaussagen sehr Hysterisch am Tatort, und hat lt. eigenen Angaben sehr viel, inklusive die Leichen, angefasst


weitere Angaben
- H.S. wurde lt. RZ seit August 2011 von der Polizei abgehört
- H.S. hat angeblich vor Ihren Freunden/Bekannten öfters mal negativ über die Schwiegermutter gesprochen, („mit Betonschuhe schwimmen schicken“) einen Freund hat sie angeblich nach einem „Auftragskiller“ gefragt
- Ein befreundetes Pärchen wurde angeblich seitens der H.S. gefragt, ob sie ihr für den 7.7.2011 ein Fahrzeug anmieten könnten
- H.S. beschrieb im Polizeiverhör, das sich das Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter gebessert hätte
- lt. einer Nachbarin war das Verhältnis zwischen H.S. und W.S. kein gutes
- Im Mai 2011 kam es, lt. Zeugenaussagen, auf der Konfirmation der Kinder zu einem größeren Disput zwischen H.S. und ihrer Schwiegermutter
- Die Familie aus Haren sollten lt. Zeugenaussagen enterbt werden, dies hätte W.S. einer Freundin persönlich erzählt
- W.S. sprach einem Zeugen bedenken gegenüber ihrer Schwiegertochter aus
- Die Familie aus Haren erhielt, lt. Polizei, seit 2007 Zuwendungen in Höhe
von ca. 170 000 € (teilweise als Zinsloses Darlehen)
- Ein Zeuge sagte aus das es auch Monatliche Zuwendungen gab, die im Frühjahr 2011 gekürzt worden sind
- Ein weiterer Zeuge gab vor Gericht an, das die Familie sogar ein Pferd verkaufen mussten um liquide zu bleiben
- lt. Zeugenaussagen musste die Harener Familie „jeden Groschen zweimal“ umdrehen
- Die Familie Senior verfügte, lt. Polizei, über Immobilien in Wert von über 1 Millionen €
- Zwei unabhängige Psychologische Gutachter trauen H.S. ein siebenstündiges Verhör ohne Müdigkeitserscheinungen zu
- H.S. äußerte sich in abgehörten Telefonaten mit ihrem Mann besorgt über die Spurverfolgung mit Mantrailer Hunden
- H.S. sorgte sich darüber „das die Spur (der die Hunde folgten) zu Ihr führe“
- H.S. äußerte, lt. Rheinzeitung, den Satz „Wegen einem Hund verurteilt zu werden – das
ist bitter!“


Was evtl. noch zur Sprache kommen wird:

Weitere Telefongespräche (lt. Rhein Zeitung vom 28.02.2013)
Aussagen im Bezug zur Becherhöllstraße/Lahnstein
Protokolle vom „Abhörgespräch“ der Nachbarin

Quellen: Rhein Zeitung, Berichte der Prozessbeobachter, XY Sendung


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sensibella
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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

06.03.2013 um 09:19
Von verbum_peto

Der Doppelmord von Horchheim

In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2011 wurde das Ehepaar W (68) und H S (75) in ihrem Haus Niederfelder Weg 22 brutal mit Messerstichen und Schnitten ermordet.



Einbruchsspruren wurden keine festgestellt Es gibt bisher keinen Anhalt, dass im Tathaus etwas entwendet wurde.



Die Leiche von HS lag zwischen Schlafzimmer und angrenzendem Bad. Frau WS wurde in ihrem Bett überwältigt und erstochen.



Entdeckt wurden die Leichen durch den Sohn und die Schwiegertochter, die am Samstag Abend für einen – angeblich mit dem Vater abgesprochenen – Überraschungsbesuch zum Geburtstag der Schwiegermutter anreisten.



Während eine – Tochter der jungen Familie S mit einem der beiden Familienhunde in Haren/Emsland, der Heimat der Familie, blieb, reisten die damals dreizehnjährigen Zwillinge mit nach Koblenz. Am Haus der Großeltern angekommen, gingen sie mit dem anderen Hund Gassi, während ihre Eltern die grauenvolle Entdeckung machten.



Während der Sohn der Getöteten seine zwei Töchter zu einem Onkel fuhr, will die Schwiegertochter –die Leichen und etliche Gegenstände berührt und durch diverse Zimmer im Haus gegangen zu sein.



Noch an diesem Wochenende wurde die Familie von einem Onkel des Sohnes zurück nach Haren gefahren. Die junge Familie hatte scheinbar von Anfang an den Eindruck, im Visier der Ermittler zu sein.



Das Ehepaar W&H S vor der Tat

Die Rentner genossen bis zu ihrem gewaltsamen Tod ihren Ruhestand in vollen Zügen: Sport, Wandern, Reisen, Gartenarbeit. Trotz ihres beträchtlichen Vermögens war der Lebensstandard der Senioren eher bescheiden und sparsam. Sie waren bekannt, als äußerst korrekt.. Bis Ende der 90er Jahre betrieben sie ein Lebensmittelladen in der Koblenzer Innenstadt. Nach dem Verkauf des Marktes zogen sie in das Haus auf der Horchheimer Höhe. Neben diesem Haus gab es noch einige Mietshäuser und auch sonst ein nicht unbeträchtliches Vermögen. Der Kontakt zum Sohn gestaltete sich insofern schwierig als dass die Mutter und Schwiegertochter kein gutes Verhältnis hatten. Häufige Besuche der beiden Familien untereinander gab es nicht. Beide litten darunter, so wenig Kontakt zu den Enkeln zu haben.


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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

06.03.2013 um 10:03
Zeugen belasten Schwiegertochter im Doppelmordprozess

SWR Studio Koblenz-Das Thema des Tages 30.01.2013 um 13.05Uhr



http://swrmediathek.de/player.htm?show=fc1b2b70-6ada-11e2-9844-0026b975f2e6


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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

06.03.2013 um 10:12
Zeugen berichten, den BMW der Familie S. in der Tatnacht in KO gesehen zu haben. Bisher hat allerdings kein Zeuge ausgesagt, der HS UND den BMW in KO gesehen haben will.
Hier einige Fakten und Gedanken zum BMW von @DerGreif:

Im folgenden eine kurze Analyse zum BMW:

1. Fahrtüchtigkeit
Zunächst ist die Frage relevant, ob der BMW überhaupt als Tatauto in Betracht kommt. Dazu müsste mit ihm die lange Fahrt (700 km hin und zurück) überhaupt machbar gewesen sein. Laut Aussage des Werkstattleiters war das Auto zum Zeitpunkt der Untersuchung durch ihn (am Sa.) nicht geeignet für längere Fahrten, da er nur auf drei Zylindern lief. Außerdem hätte das zu Benzinrückständen im Öl geführt, die aber gerade nicht nachgewiesen wurden. Eine Benutzung des Fahrzeugs in diesem Zustand durch HS scheidet also aus.

Denkbar wäre, dass HS die Zündkerze selbst zunächst ausgetauscht, und später wieder die alte kaputte eingesetzt hätte. Das ist zumindest theoretisch möglich. Dass sich das so abgespielt hat, konnte aber bis jetzt nicht nachgewiesen werden.

2. Aufenthaltsort des BMW
a) vor der Tat
Vor der Tat haben wir eine Zeugenaussage von einer Nachbarin der Opfer, die ein älteres dunkelblaues "eckiges" Auto vor dem Haus der Opfer geparkt gesehen haben will. Das Auto soll ein Emsländer Kennzeichen gehabt haben. Die Zeugin hat das Fahrzeug mit einem älteren Golf verglichen, konnten sonst zu dem Typ aber keine Aussagen machen. Das Fahrzug sei dort Ende Juni, Anfang Juli also etwa eine Woche vor der Tat dort gestanden. Laut einem anderen Prozessberichterstatter sei der Lack verblichen gewesen. Die Zeugin hat das Fahrzeug nicht als das auf dem Fahndungsplakat identifiziert.

Ich habe mir mal die Fotos von dem BMW angeschaut. Ich kann mir zwar theoretisch vorstellen, dass jemand, der sich mit Autos gar nicht auskennt, das Fahrzeug mit einem Golf verwechselt. Aber es fällt mir schon sehr schwer. Insgesamt ist die Aussage zu vage, um daran einen Aufenthaltsort des BMW vor dem Haus der Opfer festzumachen.

Weiterhin will ein Ehepaar den BMW am 2.7. in Neuwied gesehen haben. Das Ehepaar beschreibt den BMW als viertürig, also so, dass man auch hinten einsteigen kann, obwohl der BMW nur dreitürig ist (zwei Türen und die Heckklappe). Außerdem sei eine sehr große Frau mit zwei stämmigen Zwillingen gesehen worden. Insbesondere auf der Anzahl der Türen beharrte die Zeugin, weil sie nämlich nie neben zweitürigen Autos parke. Das lässt starke Zweifel an dem Wahrheitsgehalt ihrer Aussage aufkommen. Der BMW ist nunmal zweitürig (dreitürig). Wenn dieser Umstand nicht stimmt, obwohl sie gerade auf diesem Umstand so beharrt, ist es auch fraglich, ob das Kennzeichen sich richtig gemerkt wurde. Insgesamt ist dazu zu bemerken, dass die Zeugen sich auch erst sehr spät gemeldet haben.

Die Nachbarin der Angeklagten hat das Fahrzeug schließlich am Mittwoch vor der Tat schlammbespritzt in der Straße gesehen. HS soll der Nachbarin erzählt haben, dass sie hierhin und dorthin gefahren sei und etwas shoppen war. Am Donnerstag morgen sei das Auto dann wieder gewaschen in der Straße gestanden. Ein anderer Zeuge sagte aus, der BMW wäre am Do. noch schmutzig gewesen.

Fazit: Ob der BMW sich kurz vor der Tat in Koblenz bzw. entsprechender Nähe aufhielt, konnte nicht wirklich festgestellt werden. Relativ unstreitig war der BMW am Mi./Do. recht verschlammt und stand in der Straße geparkt.

b) innerhalb der möglichen Tatzeit
Laut der Nachbarin wäre der BMW Do. abend/nacht weggewesen. Am Fr. hätte ihr dann HS erzählt der BMW sei über Nacht auf dem Netto-Parkplatz gestanden und wäre jetzt in der Werkstatt. Der Werkstattleiter hat angegeben, dass der BMW jedenfalls am Freitag in die Werkstatt kam.

Ein Motorradfahrer hat angegeben, angeblich mit einem dunklen Fahrzeug mit dem fraglichen Kennzeichen im Raum Koblenz in der Tatnacht einen Beinahe-Zusammenstoß gehabt zu haben. Die Zeuge war sich insbesondere über den Zeitraum seiner eigenen Abfahrt nicht sicher ("als es dunkel wurde") und blieb hier schwammig. Er gab an, keine Nachrichten zu hören, nicht Fernzusehen oder Zeitung zu lesen. Dennoch habe er an diesem Tag gehört, dass in den Nachrichten ein Mord in Norddeutschland erwähnt wurde. @Verbum_peto hat in seinem Bericht nichts darüber geschrieben, ob das jetzt in Zusammenhang mit den Nachrichten bei der Mutter war, die er dort über den Fernseher mitbekommen hat, oder ob er die selbst irgendwo anders aufgeschnappt hatte. Zwei der Nachrichten, die er gehört haben will (Frauenfußball und Strauss-Kahn) haben gepasst, von dem Mord in Norddeutschland wurde jedenfalls aber nicht berichtet. Der Motorradfahrer gibt ferner an, sich mit einer Abfahrt vertan zu haben und hatte deshalb gewendet. Auch der Motorradfahrer hat sich erst vergleichsweise spät gemeldet.

Insgesamt scheint mir auch diese Aussage etwas dürftig. Sie weit jedenfalls Ungenauigkeiten auf. Ich frage mich auch, wie der Motorradfahrer bei dem angegebenen hohen Tempo des Fahrzeugs und der eigenen hohen Geschwindigkeit inklusive des Beinahe-Unfalls er überhaupt das Kennzeichen noch wahrgenommen haben will.

Letztlich fällt es mir schwer, die Glaubwürdigkeit des Zeugen zu beurteilen, ohne ihn selbst gehört zu haben. Davon - wie diese Aussage beurteilt wird - hängt viel ab. Schwer zu sagen, aber definitiv ein Schlüsselindiz in diesem Fall.

c) nach der Tat
Hier ist wohl relativ unstrittig, dass der BMW seit Freitag (genauer Zeitpunkt ist unklar) sich auf dem Hof der Werkstatt befand.

Fazit: Dass der BMW noch vergleichweise kurz vor der Tat in der Nähe von Koblenz bzw. direkt vor dem Haus der Opfer gestanden haben soll, lässt sich nicht feststellen. Unklar bleibt auch, was das beweisen soll, wenn es denn so wäre.

Ob man den BMW tatsächlich in der Tatnacht in der Nähe des Tatortes verortet, hängt allein von der Beurteilung der Glaubwürdigkeit dieses einen Zeugen ab. Diese Beurteilung maße ich mir - angesichts meiner Abwesenheit im Prozess - nicht an.

Zu alternativen Aufenthaltsorten des BMW nach Darstellung von HS werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas schreiben.


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10.03.2013 um 18:13
Sorry, die Formattierung ging irgendwie völlig daneben. Also nochmal:




Ich werde mal 3 Beiträge einstellen, in denen ich nach bestem Wissen die hier zusammengetragenen Infos gekürzt darstelle. Die Informationen enthalten keine Wertung, Jeder soll selbst entscheiden, welchen Quellen er Glauben schenkt und welchen nicht. Fehler bitte ansprechen, ich werde sie dann so gut es geht korrigieren.



Fakten und Indizien rund um den Doppelmord in Horchheim (Koblenz)


Regionale Einordnung:



karte Koblenz
Horchheim, Stadtteil von Koblenz. Liegt am Rhein.




Zeitliche Einordnung:


In Rheinland-Pfalz waren 2011 ab dem 27.06. Schulferien, die bis 05.08. andauerten.
In Koblenz fand zudem vom 15.04.2011 bis 16.10.2011 die Bundesgartenschau statt, wobei die Ausstellungsorte sich über ein weites Gebiet erstreckten und rund um die Sehenswürdigkeiten Deutsches Eck, Festung Ehrenbreitstein und Kurfürstliches Schloss verteilt waren. Im Bereich dieser Ausstellungsorte fuhren während der BuGa Shuttlebusse, die für Dauerkartenbesitzer ohne zusätzliche Kosten genutzt werden konnten (Horchheim wurde durch die Shuttlebusse nicht angefahren).
Entdeckung der Tat: Am Samstag, den 09.07.2011, wurden in einem gepflegten Wohnhaus gegen 21 Uhr 2 Leichen durch Angehörige entdeckt.
Das Haus befindet sich in einer ruhigen Wohnsiedlung, die oft Ziel von Einbrüchen wird.
Das zweistöckige Haus liegt direkt an der Straße (Niederfelder Weg 22) und wurde bis zum Mord von dem älteren Ehepaar S. bewohnt. Die Hauptwohnung befindet sich im Erdgeschoss, außerdem nutzte das Ehepaar noch Büroräume im Dachgeschoss sowie einen Teil des ersten Stockes. Der restliche erste Stock war an eine Frau langfristig vermietet.
Die Fenster im Erdgeschoss sowie die Haustüre waren gut gesichert.
Die Opfer: Das Ehepaar S. war seit vielen Jahrzehnten verheiratet und hat einen Sohn, der seit Jahren im Emsland wohnt. Beide stammten aus alteingesessenen Koblenzer Geschäftsfamilien ab und waren vermögend.
Waltraud S. war zum Zeitpunkt der Tat 68 Jahre alt, ihr Ehemann Heinrich S. 75. Der Auffindetag ist gleichzeitig der Geburtstag von Waltraud S..
Das Ehepaar leitete bis etwa 15 Jahre vor der Tat ein Lebensmittelgeschäft in der Koblenzer Innenstadt am Münzplatz. Erst danach zogen sie nach Horchheim.
Beide Opfer werden als freundlich und nett beschrieben, gleichzeitig aber auch als übervorsichtig und zurückhaltend. Die Opfer galten als sehr vorsichtig, laut den Nachbarn hätten sie nie Fremde empfangen. Das Rentnerehepaar war sehr wohlhabend und unternehmungslustig und war erst am Samstag vor der Tat aus einem Frankreichurlaub zurückgekehrt. Sie besaßen Dauerkarten für die BuGa und wollten wahrscheinlich am Morgen nach der Tat wieder einmal die BuGa besuchen.
Trotz des Vermögens lebte das Ehepaar bescheiden und war sparsam.


(Quelle Grafik: http://www.plz-postleitzahl.de/land.rheinland-pfalz/koblenz/index.html)


Die Familie:



karte Haren
Bernd S., der Sohn der Getöteten lebt in Haren (Emsland).
Seine Frau Henrike S. (damals 45) hat gemeinsam mit ihm 3 Töchter, eine zum Tatzeitpunkt 16jährige und zwei 13jährige Zwillinge.
Bernd S. arbeitet als Versicherungsvertreter auf Provisionsbasis. Henrike S. hat einen Aushilfsjob in einer Buchhandlung und verdient sich so ein wenig Geld hinzu. Die Mädchen gehen noch zur Schule und bessern sich das Taschengeld durch Zeitungsaustragen auf. Die Familie hat einen Hund.
Der Kontakt der Opfer zu der Familie ihres Sohnes war schwierig, v.a. deshalb weil zwischen Schwiegertochter und Schwiegermutter kein gutes Verhältnis bestand. Zudem gab es finanzielle Sorgen.
Zur erweiterten Familie gehören noch Geschwister der Ermordeten.

(Quelle Grafik: http://www.plz-postleitzahl.de/land.niedersachsen/17895/index.html)



Verletzungen der Opfer:


Beide Opfer verstarben aufgrund massiver Gewalteinwirkung. Sie wiesen verschiedene Stich- und Schnittverletzungen auf.
Als Tatwaffe kommt ein sehr stabiles Messer in Frage, Klingenlänge mind. 11cm.

Heinrich S.: gezielter Schnitt in den Hals, ein Stich in den Bauch. Schnittverletzung am rechten Arm.

Waltraud S.: 3 tödliche Verletzungen, ein Stich in den Herzbeutel, ein Stich in den Hals, der die Halsschlagader durchtrennte und einen weiteren Schnitt im Halsbereich, der den Kehlkopf durchtrennte. Desweiteren wies die Leiche diverse Schnitte im Bereich des Bauches und es konnten an den Unterarmen Abwehrverletzungen festgestellt werden. Die Leiche war zugedeckt. Stärkere Gewalteinwirkung als gegen ihren Mann.
Tatzeit: Laut Obduktionsbericht wurde die Tatzeit eingegrenzt auf "zwischen Donnerstag Abend (07.07.2011) und Freitagmorgen (08.07.2011)".
Der Fäulniszustand deutete auf die Nacht von Donnerstag auf Freitag hin, anhand des Mageninhalts könnten auch die frühen Morgenstunden des Freitags als Tatzeit in Betracht kommen.



Tatort/Spuren:


Es wurden keine Einbruchsspuren gefunden.
Augenscheinlich wurde nichts entwendet.
Alle Rollläden im Erdgeschoss waren heruntergelassen, entgegen den Gewohnheiten des sonst früh aufstehenden Ehepaares, das immer sehr bald die Rollläden hochzog.
Neben der Eingangstür des Hauses wurde ein Schlüssel gefunden, vermutlich der Schlüssel von Waltraud S.. Der Schlüssel war nicht versteckt und lag nicht in einem Gebüsch, war somit leicht zu finden. Weitere (der Polizei bekannte) Schlüssel haben nur der Sohn und bei Abwesenheit die Mieterin. Es ist allerdings nicht klar, ob von den Vorbesitzern des Hauses noch weitere Schlüssel im Umlauf sind.
Blutspuren und Fingerabdrücke konnten alle den Opfern zugeordnet werden.
Am Boden direkt hinter der Haustür wurde ein kreisrunder Blutfleck/Blutstropfen gefunden, weitere Bluttropfen/-spritzer befanden sich auf der Innenseite der Haustüre. Beide Spuren konnten Waltraud S. zugeordnet werden.
Heinrich S. lag im Badezimmer, das vom Schlafzimmer her betreten wird. Seine Brille hielt er noch in der Hand, sie war zerbrochen, die Gläser blutbeschmiert. Die Toilette war nicht abgezogen, zum Tatzeitpunkt also gerade benutzt.
Blut wurde am Türrahmen zum Badezimmer, auf den Fliesen und im Waschbecken gefunden. Außerdem auf dem Bett, dem Kissen und dem Teppich.
Waltraud S. lag im Bett.
Ein Schuhabdruck ("staubig) wurde im Treppenhaus festgestellt, keine Zuordnung bisher.
Ein weiterer blutiger Schuhabdruck konnte einem Sanitäter zugeordnet werden.
Die übrige Wohnung war penibel ordentlich zurückbelassen. Der Frühstückstisch war gedeckt, gepackte Rucksäcke lagen in der Küche und liessen auf einen geplanten Besuch auf der BuGa schliessen.
Es wurde keine DNA gefunden, die nicht den Opfern zugeordnet werden konnte.
Das Waschbecken in der Küche war trocken, es lag ein benutzer (mittlerweile ausgetrockneter) Teebeutel darin.
Im Briefkasten fanden die Ermittler mehrere Werbeheftchen, zwei Postkarten und die Freitags- und Samstagsausgabe der Welt vor.

Ergänzung zur Spurensicherung: am BMW der Verdächtigen wurden keine verwertbaren Spuren sichergestellt.



Tathergang:


Heinrich S. war vermutlich das erste Opfer, er war zum Tatzeitpunkt wach und wurde vom Täter/ von den Tätern in der Tür zwischen Schlafzimmer und Bad überrascht.
Waltraud S. scheint wach geworden zu sein, sie hatte einige Abwehrverletzungen.



Die Ermittlungen: [/B]


Die Polizei durchsuchte nach der Spurensicherung im Haus und im Garten auch angrenzende Straßen, Gärten und Waldstücke.
Von den befragten Nachbarn hat niemand was gesehen, lediglich die Mieterin im ersten Obergeschoss des Tathauses hatte in der Tatnacht Geräusche wahrgenommen, die sie aber keiner Gefahr zuordnete.
Zur Ergreifung der Täter wird eine Belohnung von 10.000€ ausgesetzt. Die Ermittlungen konzentrieren sich zunächst auf mögliche noch vorhandene Haustürschlüssel, mit denen der oder die Täter sich Zutritt zum Haus verschafft haben könnten.
Im Februar 2012, 7 Monate nach der Tat, wurde mit Spürhunden nochmals nach der Tatwaffe gesucht, es tauchen die ersten Hinweise auf einen Fluchtweg des Täters nordwärts entlang der A 3 auf. Die Hunde hatten auf einem Parkplatz an der Auffahrt zur B 42 in Pfaffendorf (Balthasar-Neumann-Straße) angeschlagen.
Während zunächst noch in alle Richtungen ermittelt wird, konzentrieren sich die Ermittlungen später auf den Bekanntenkreis und die Familie, die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus.
Als Motiv wird Habgier angenommen als sich die Ermittlungen auf eine
Tatverdächtige konzentrieren.


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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

10.03.2013 um 18:15


Allgemeine Aussagen (ohne Sortierung und ohne Wertung)


- Verdächtige hatte in Motiv (Habgier) (Quelle: Fahndungsplakat)
- ihr stand ein eigenes Auto zur Verfügung (BMW 3er kompakt, Kennzeichen EL-RS 566), evtl. auch ein Mietwagen oder ein geliehenes Auto (Quelle: Fahndungsplakat)
- ihr stand ein Haustürschlüssel zur Verfügung (Quelle: Zeitungsartikel, Prozess)
- kein Alibi (Quelle: Pressemitteilung, Prozess)
- schlechtes Verhältnis zwischen Verdächtiger und Schwiegermutter (Quelle: Prozess)
- es gab regelmäßige finanzielle Zuwendungen von den Schwiegereltern (monatlich) (Quelle: Aussage Freund von Bernd S.)
- sehr gute finanzielle Lage der S. sen. (Quelle: Aussage Kripobeamter I)
- 5 Wohn-/Mietshäuser (Quelle: Aussage Kripobeamter I)
- Große finanzielle Zuwendung an den Sohn, insgesamt 170.000€ zwischen 2007 und 2001. 2/3 davon als Geschenk, der Rest als unverzinsliches Darlehen (Quelle: Aussage Kripobeamter I)
- S.s sen. haben selbst bei Gartenarbeiten immer auf geschlossene Türen geachtet. (Quelle: Aussage Nachbarn (Horchheim))
- Der Sohn kam mit Familie 1-2 mal im Jahr auf Besuch. (Quelle: Aussage Nachbarn (Horchheim))
- Der Sohn kam alleine öfters zu Besuch. (Quelle: Aussage Nachbarn (Horchheim))
- S. sen. waren Frühaufsteher (6:30 - 7:00 Uhr). (Quelle: Aussage Nachbarn (Horchheim))
- Henrike S. hatte eine Affäre (Quelle: Aussage J. (Domina))
- Sie wurde als kalt und materialistisch beschrieben (Quelle: Aussage J. (Domina))
- Sie habe das Beste für ihre Kinder gewollt, jedoch fehlte die Herzlichkeit (Quelle: Aussage J. (Domina))
- Es gab ständig Geldsorgen bei S. jun. (Quelle: Aussage T. (Hufschmied))
- Henrike S. besaß einen trockenen Humor (Quelle: Aussage T. (Hufschmied))
- Bernd S. lebte bescheiden (Quelle: Aussage Freund Bernd S. (2))
- Finanzielle Unterstützung durch die Eltern (Quelle: Aussage Freund Bernd S. (2))
- Bernd S. redete sehr respektvoll von seinen Eltern (Quelle: Aussage Freund Bernd S. (2))
- Henrike S. ist handwerklich begabt (Quelle: Aussage Freund der S. jun.)
- BMW nicht geeignet für längere Fahrten, Leistungsverminderung (Quelle: Aussage Werkstattleiter (Haren))
- Längere Fahrt wäre anhand einem Benzin-Öl-Gemisch zu erkennen gewesen (Quelle: Aussage Werkstattleiter (Haren))
- Türschloss schon vor Einzug der S. sen. Vorhanden (Quelle: Aussage Sicherheitstechniker)
- Nicht mehr nachvollziehbar, wie viele Schlüssel insgesamt angefertigt wurden (Quelle: Aussage Sicherheitstechniker)
- inniges Verhältnis der S. sen. Untereinander (Quelle: Aussage Freundin der Opfer (2))


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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

10.03.2013 um 18:20
Fakten, Indizien, Aussagen - chronologisch geordnet

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zwei Jahre vor der Tat
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Henrike S. fragt nach einem Auftragsmörder
(Quelle: Aussage T. (Hufschmied))


Henrike S. sagte zu ihrer Schwiegermutter "Ich kann Dich nicht leiden"
(Quelle: Aussage der Schwester von Waltraud S.)


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irgendwann vor der Tat
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Geldnot der S. jun., ein Pferd musste verkauft werden, Bernd S. musste einen Nebenjob annehmen.
(Quelle: Aussage Freunde der Angeklagten)


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Frühjahr 2011
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Kürzung der Zuwendungen der Schwiegereltern
(Quelle: Aussage Freund von Bernd S.)


Streit bei Familienfeier
(Quelle: Aussage Freund Bernd S. (2))


Streit bei Familienfeier (Konfirmation)
(Quelle: Aussage Freund der S. jun.)


Eklat bei Familienfeier, als die Schwiegereltern zu Gast über Nacht in Haren waren.
(Quelle: Aussage Freund Bernd S. (3))


*********************************************************************
Mai 2011
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Waltraud S. erzählte von einer geplanten Enterbung des Sohnes
(Quelle: Aussage Freundin der Opfer)


*********************************************************************
einige Wochen vor der Tat
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Täter könnte sich in der Becherhöllstraße aufgehalten haben
(Quelle: Pressemitteilung)


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ungefähr 27.06.2011 (Ferienbeginn)
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Ein älteres Auto (evtl. Golf) mit EL-Kennzeichen wurde in der Straße am Tatort gesehen
(Quelle: Aussage Nachbarin (Horchheim)


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02.07.2012
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Sichtung des BMWs mit Kennzeichen EL-RS-566 am Kaufland in Neuwied; Beschreibung einer auffallend großen Fahrerin mit zwei Kindern (Zwillingen, stämmig, Kurzhaarfrisuren); laut den Zeugen war der BMW ein Viertürer
(Quelle: Aussage Rentnerehepaar (Koblenz))


Rückkehr des Ehepaar S. sen. aus dem Frankreichurlaub (Schlösser der Loire)
(Quelle: Aussage Nachbarn (Horchheim))


in den Tagen nach der Rückkehr: Die S. sen. waren nach dem Urlaub bedrückt und ernst
(Quelle: Aussage Nachbarn (Horchheim))


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kurz vor der Tat
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ohne Zeitangabe
Waltraud S. erzählte, sie habe Angst vor ihrer Schwiegertochter. Den Haustürschlüssel in deren Besitz zu wissen sei ihr unangenehm. Der Sohn werde einmal Alleinerbe sein.
(Quelle: Aussage Metzger (Koblenz))


ohne Zeitangabe
Anmeldung des BMWs zur Reparatur durch Bernd S.
(Quelle: Aussage Werkstattleiter (Haren))


Tage vor der Tat
Henrike S. wurde überraschenderweise zum Frühaufsteher; sie fuhr (das war neu) mit dem BW ihres Mannes; sie plante einen Besuch bei den Schwiegereltern, rauchte mehr als sonst
(Quelle: Aussage Nachbarin (Haren))


Tage vor der Tat
Henrike S. bat ihre Freundin, ihr einen Mietwagen zu besorgen
(Quelle: Aussage J. (Domina))


Tage vor der Tat
Bernd S. besuchte eine Fortbildung in München
(Quelle: Aussage Freund von Bernd S.)


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04.07.2011
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ohne Zeitangabe
Beginn Seminar München Bernd S.
(Quelle: Aussage Freund Bernd S. (Neuss))


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05.07.2011
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ohne Zeitangabe
Treffen zw. Ehepaar S. sen. und Makler
(Quelle: Aussage Makler)


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06.07.2011
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früher Morgen
Henrike S. fuhr ungewöhnlich früh mit dem BMW weg;
abends stand der BMW ein Stück entfernt von dem üblichen Parkplatz, er war auffallend mit Schlamm verschmiert
(Quelle: Aussage Nachbarin (Haren))


ohne Zeitabgabe
BuGa-Besuch
(Quelle: Presse)


ohne Zeitabgabe
Telefonat der Henrike S. Koblenz zu den S. sen.
(Quelle: Presse)


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07.07.2011
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frühmorgens
Henrike S. war frühmorgens in der Waschstraße, der BMW ist wieder sauber
(Quelle: Aussage Nachbarn (Haren) (1))


vormittags
Bernd S. fährt mit dem Zug von München nach Düsseldorf; geplanter Aufenthalt bis 08.07.2011 (andere Aussage: geplantes Ende 10.07.2011 und Weiterfahrt zur 2. Seminarwoche; nach München) Stattdessen neuer Plan: Überraschungsbesuch bei den Eltern
(Quelle: Aussage Kollege/Freund Bernd S.)


15:00
Der Audi der späteren Opfer zeichnete die letzte Fahrt auf
(Quelle: Aussage 4 KfZ-Sachverständige)


abends
Geplantes Ende der Woche 1 Seminar München
(Quelle: Aussage Freund Bernd S. (Neuss))


17:00:00 - ca. 20:50
Kaffeekränzchen in Haren (Henrike S. und Nachbarin); Ende anhand von den Schliessungszeiten des Nettomarktes festgemacht, da Henrike S. noch kurz vor Schliessen Zigaretten holen wollte; das Abendprogramm hatte schon begonnen
(Quelle: Aussage Nachbarn (Haren) (1))


19:30
letzte Begegnung einer Nachbarin mit Waltraud S.
(Quelle: Aussage Nachbarn (Horchheim))


20:00 - 02:00
Gemeinsamer Spaziergang und Abendessen, anschliessend auf dem Balkon gesessen; Übernachtung in Neuss
(Quelle: Aussage Kollege/Freund Bernd S.)


07.07.2011 21:30 Mieterin ging zu Bett
(Quelle: Aussage Mieterin)


22:50
Sichtung des BMWs am Café Novum in Koblenz (Deichstadtfest), die Zeugen kamen aus Richtung Neuwied über die B42 und fuhren am Parkplatz mit 60km/h vorbei.
(Quelle: Aussage Rentnerehepaar (Koblenz))


irgendwann zwischen 22:30 und 23:30 Uhr
Fastkollision eines Motorradfahrers mit einem dunklen Auto mit Kennzeichen EL-RS-566. Er fuhr in einer Rechtskurve von der B49/Südbrücke kommend auf die B42 auf, mit ca. 80 km/h. Das Kennzeichen hatte er sich anhand einer Eselbrücke gemerkt, die Buchstaben wußte er sicher, von den Zahlen nur die ersten beiden "56"
(Quelle: Aussage Autoschlosser)


nachts
Täter könnte sich in der Becherhöllstraße aufgehalten haben
(Quelle: Pressemitteilung)


nachts
Mieterin hörte festere Schritte, eine Frauenstimme, eine Männerstimme. Einen Ausruf des Erschreckens und eine Art Weinen. Dazu Poltern im Treppenhaus und das Zuziehen einer Türe. Danach wird es ruhig, die Mieterin schlief weiter.
(Quelle: Aussage Mieterin)


ohne Zeitabgabe
BMW stand auf dem Werkstattgelände
(Quelle: Aussage Werkstattleiter (Haren))


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08.07.2011
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irgendwann zw. 6:30 - 8:00
Bernd S. telefoniert im Wohnzimmer des Freundes
(Quelle: Aussage Kollege/Freund Bernd S.)


06:30
Begegnung zwischen Henrike S. und ihrer Nachbarin
(Quelle: Aussage Nachbarin (Haren))


morgens
Rolläden im Wohnhaus bleiben unten, das fällt auf
(Quelle: Aussagen mehrere Nachbarinnen (Horchheim))


ohne Zeitabgabe
Makler konnte das Ehepaar S. sen. den ganzen Tag telefonisch nicht erreichen
(Quelle: Aussage Makler)


ohne Zeitabgabe
Das Ehepaar S. sen. war telefonisch nicht mehr erreichbar
(Quelle: Aussage der Schwester von Waltraud S.)


10:00
3 Zeugen bestätigen, die S. sen. in einer Bäckerei gesehen zu haben. Die Verkäuferinnen können sich nicht erinnern (es lag keine sonst übliche Vorbestellung vor)
(Quelle: Aussage 3 Zeugen (Koblenz))


10:00
S.s sen. werden nicht in der Bäckerei gesehen
(Quelle: Aussage Verkäuferinnen der Bäckerei und Chefin der Bäckerei (insg. 7-8 Zeuginnen))


nachmittags
Kostenloses Wochenblatt im Briefkasten des Tatortes
(Quelle: Aussage Nachbarn (Horchheim))


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09.07.2011
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ohne Zeitabgabe
BMW wurde untersucht; Ersatzteile wurden bestellt
(Quelle: Aussage Werkstattleiter (Haren))


ca. 17:30
Die Familie in Haren brach mit 2 Töchtern nach Koblenz auf
(Quelle: Presse)


21:00
Fingerwunde der Henrike S., als sie bei der Auffindung die Faust ihres Schwiegervaters öffnete und sich an einem zerbrochenen Brillenglas schnitt.
(Quelle: Aussage Freund von Bernd S.)


21:00
(erneute Öffnung der schon vorhandenen beim Rosenschneiden zugezogenen) Fingerwunde der Henrike S. durch eine zerschnittene EC-Karte kurz vor dem Öffnen der Haustüre vor der Auffindung
(Quelle: Videoaussage Henrike S.)


ab 21:00
Ankunft in Koblenz
Die Kinder führten den Hund aus
Die Erwachsenen betraten das Haus und entdeckten die Leichen
Die Polizei wurde verständigt
Bernd S. brachte seine Töchter zu seinem Onkel (einfache Fahrtzeit 7min)
Henrike S. verbleibt am Tatort
Bernd S. kommt wieder hinzu
(Quelle: Presse)

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10.07.2011
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02:50
Abholung der Leichen zum Transport in die Rechtsmedizin nach Bonn
(Quelle: Aussage Mitarbeiter Bestattungsinstitut)


ohne Zeitabgabe
Ausstellung Werkstattauftrag
(Quelle: Aussage Werkstattleiter (Haren))


15:00
Beginn Obduktion
(Quelle: Aussage Pathologe)

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11.07.2011
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ohne Zeitabgabe
Anruf Bernd S. mit der Bitte, seine Frau ans Telefon zu holen. Er hatte Angst, abgehört zu werden.
(Quelle: Aussage Nachbarn (Haren) (1))



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12.07.2011
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ohne Zeitabgabe
BMW wird repariert
(Quelle: Aussage Werkstattleiter (Haren))


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bei der Trauerfeier
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ohne Zeitabgabe
Henrike S. sagte über ihre Schwiegermutter "Waltraud hat immer Stinkbomben gelegt"
(Quelle: Aussage der Schwester von Waltraud S.)


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irgendwann nach der Tat
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ohne Zeitabgabe
Mithilfe beim Ausräumen und Putzen des Wohnhauses der S. sen.
(Quelle: Aussage Freund der S. jun.)


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ab 25.08.2011 / danach
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ohne Zeitabgabe
Telefonüberwachung Wohnhaus Haren, Verwanzung der Autos
(Quelle: Prozess)


ohne Zeitabgabe
Henrike S. verlangte im Gespräch mit ihrer Tochter im verwanzten Auto, dass diese ihr ein Alibi geben solle
(Quelle: Prozess)


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25.02.2012
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ohne Zeitabgabe
Mantrailereinsatz (Spur über A3 und A2 bis Köln und Oberhausen)
(Quelle: Presse)


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05.03.2012
*********************************************************************
ohne Zeitabgabe
Parkplatz in Koblenz-Pfaffendorf wurde untersucht (u.a. mit Metalldetektoren)
(Quelle: Presse)


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23.03.2012
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ohne Zeitabgabe
Mantrailereinsatz in Horchheim
(Quelle: Presse)


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11.04.2012
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ohne Zeitabgabe
Vorstellung des Falles bei Aktenzeichen XY
(Quelle: Presse)


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vor Mai 2012
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ohne Zeitabgabe
Versuch der Henrike S., von ihrer Nachbarin und Freundin ein falsches Alibi zu bekommen
(Quelle: Aussage Nachbarin (Haren))


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01.05.2012
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ohne Zeitabgabe
Eisdielenbesuch Henrike S. mit Nachbarin, die verwanzt war
(Quelle: Prozess)


*********************************************************************
22.05.2012
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17:00
Festnahme vor dem Edeka in Haren, anschliessend ca. 45min Fahrt nach Meppen
(Quelle: Prozess)


18:23 - 01:40
Vernehmung mit Videoaufzeichnung (ohne Rechtsbeistand)
(Quelle: Prozess)


ab 18:00
Hausdurchsuchung in Haren
(Quelle: Prozess)


ohne Zeitabgabe
Beginn der Untersuchungshaft der Henrike S.
(Quelle: Prozess)


*********************************************************************
24.05.2012
*********************************************************************
ohne Zeitabgabe
Staatsanwaltschaft Koblenz gibt die Festnahme Henrike S.s bekannt. Diese bestreitet die Tat.
(Quelle: Prozess)


*********************************************************************
26.05.2012
*********************************************************************
ohne Zeitabgabe
Mantrailereinsatz
(Quelle: Presse)


*********************************************************************
06.06.2012
*********************************************************************
20:15
Erneute Vorstellung des Falles bei Aktenzeichen XY
(Quelle: Presse)

*********************************************************************
08.11.2012
*********************************************************************
ohne Zeitabgabe
Mantrailereinsatz (B42, B49, A3)
(Quelle: Presse)


*********************************************************************
18.12.2012
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09:00
Prozessbeginn
(Quelle: Presse)


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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

11.03.2013 um 15:17
ARD Mediathek Fahndung Horchheimer Doppelmord.

Nur zur Info der Bericht ist alt!


http://www.ardmediathek.de/swr-fernsehen-rp/landesschau-rheinland-pfalz?documentId=11655762




Nord-West-Media TV (NWM-TV) vom 20.07.2012




http://www.google.de/imgres?q=henrike+schemmer&um=1&hl=de&biw=1366&bih=627&tbm=isch&tbnid=GfcUOesdJ1fAhM:&imgrefurl=http...





Landesschau Aktuell RP - 100 Sekunden vom 06.09.2012


http://www.podcast.de/episode/170712153/Landesschau+aktuell+RP+-+100+Sekunden+-+06.09.2012/






Bericht Bildzeitung vom 26.05.2012

http://www.bild.de/news/inland/mord/schwiegertochter-ermordet-schwiegereltern-24343402.bild.html


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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

11.03.2013 um 15:39
Luftbild Tatort Horchheim und Parkplatz Glascontainer Balthasar-Neumann-Straße Pfaffendorf



c40fd7 Parkplatz Glascontainer


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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

11.03.2013 um 16:47
BMW der Tatverdächtigen

Amtliches Kennzeichen: EL-RS 566


Marke: BMW
Model: 3er Compact (E36/5)
Karosserieform: Limousine (5 Sitzer)
Kraftstoff: Benzin
Außenfarbe: Blau
Getriebeart: Automatik
Tankinhalt: ca. 55L davon 8L Reserve


Anzahl Türen: 2/3





bf2c79 BMW E36


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Informationen rund um den Doppelmord in KO-Horchheim

14.03.2013 um 17:20
Liste der Prozesstage (Irrtümer vorbehalten)



Prozesstag 1 am 18.12.2012

- Anklageschrift wurde verlesen
- 1 Teil Vernehmungsvideo

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Prozesstag 2 am 19.12.2012

- 2 Teil Vernehmungsvideo

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Prozesstag 3 am 08.01.2013

- Zeugin (Stammkundin Bäckerei)
- Zeugin (Stammkundin Bäckerei)
- Zeugin (Mitarbeiterin Bäckerei)
- Zeugin (Mitarbeiterin Bäckerei)
- Zeugin (Mitarbeiterin Bäckerei)
- Zeugin (Mitarbeiterin Bäckerei)
- Zeugin (Mitarbeiterin Bäckerei)
- Zeugin (Mitarbeiterin Bäckerei)
- Zeugin (Chefin Bäckerei)
- Zeugin (befreundete Nachbarin der Seniors)
- Zeugin (Nachbarin Seniors/Garagenmieterin)
- Zeugin (Nachbarin der Seniors/Blumengießerin)


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Prozesstag 4 am 15.01.2013

- Zeugin (Mieterin Einliegerwohnung)
- Zeuge (Nachbar der Seniors)
- Zeuge (KFZ-Sachverständiger wegen Audi der Seniors)

2/3 weitere KFZ Gutachten wurden verlesen

- Zeuge (Markler von den Seniors)
- Zeuge (Beamter der Polizeidirektion Lahnstein)
- Zeuge (Beamter der Polizeidirektion Lahnstein)
- Zeuge (Rettungsassistent vom Auffindetag)
- Zeuge (Rettungsassistent vom Auffindetag)
- Zeuge (Rettungsassistent vom Auffindetag)
- Zeugin(Notärztin vom Auffindetag)
- Zeuge (Pathologe Uni Bonn)
- Zeuge (Beamter Kripo)


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Prozesstag 5 am 16.01.2013

- Zeuge (KHK Lauxen)
- Zeugin(KK Roeder)
- Zeuge (Beamter Erkennungsdienst mit Tatortfotos)
- Zeugin(Biologin Labor mit Untersuchungsergebnissen)


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Prozesstag 6 am 22.01.2013

- Zeuge (Motorradfahrer will PKW mit EL-RS 566 Kennzeichen bei Fastkollision in Koblenz gesehen
haben)
- Zeuge (Arbeitskollege Motorradfahrer)
- Zeuge (Arbeitskollege Motorradfahrer)
- Zeuge (Auftraggeber Motorradfahrer)
- Zeugin( Nachbarin Motorradfahrer)


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Prozesstag 7 am 23.01.2013

Ärzte Orthopäde + Hausarzt von HS (durften nicht aussagen)

- Zeugin (befreundete Nachbarin von den Juniors aus Haren/Notizbuch)
- Zeuge (Ehemann der Nachbarin ebenfalls mit den juniors befreundet)


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Prozesstag 8 am 30.01.2013

- Zeugin (J. Freundin von den Juniors/Domina)
- Zeuge (T. Freund von den Juniors/Hufschmied/Ehemann von J.)


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Prozesstag 9 am 06.02.2013

- Zeuge (BS macht von Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch)
- Zeugin (Älteste Tochter von HS und BS macht von Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch)
- Zeugin (1 Zwillingstochter von HS und BS macht von Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch)
- Zeugin (2 Zwillingstochter von HS und BS macht von Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch)
- Zeugin (Mutter von HS macht von Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch)
- Zeuge (Freund der Juniors/Helfer Tatortreinigung)
- Zeuge (Freund der Juniors/Alibi)
- Zeuge (Werkstattbesitzer aus Haren)
- Zeugin (Mitarbeiterin Werkstatt)
- Zeuge (Mitarbeiter Bestattungsinstitut)
- Zeuge (Mitarbeiter Bestattungsinstitut)


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Prozesstag 10 am 13.02.2013

- Zeugin (befreundete Nachbarin der Juniors/mit Notizbuch)
- Zeuge (Ehemann der Nachbarin s.o)
- Zeuge (Sicherheitstechniker/Schlüssel)
- Zeuge (Nachbar von den Juniors aus Haren/Holländer)
- Zeugin (Nachbarin von den Juniors aus Haren/Ehefrau des Holländers)
- Zeugin (Bekannte der Seniors vom Ruder/Segelclub)
- Zeugin (Ehemann der Bekannten vom Ruder/Segelclub)
- Zeugin (Tochter von den beiden zuvor benannten/Justiziarin)
- Zeuge (Metzger/Edeka)


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Prozesstag 11 am 19.02.2013

- Zeugin (Schwester von HS macht von Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch)
- Zeugin (Schwester von WS)
- Zeugin (Arbeitskollegin von HS/Buchhandlung Meppen)
- Zeugin (Freundin von den Juniors/Freundin des Tatortreiniger Freundes)
- Zeuge (Nachbar von Juniors aus Haren)
- Zeugin (Nachbarin von Juniors aus Haren)
- Zeuge (Beamter/Mantrailer)


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Prozesstag 12 am 20.02.2013

DVD´s vom 07.07.2011

DVD 1 ZDF Heute Journal
DVD 2 ZDF Nacht Journal
DVD 3 ZDF Maybritt Illner

16 Telefonate zwischen HS und BS


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Prozesstag 13 am 26.02.2013

- Zeuge (KHK Lauxen)
- Zeugin (KK Roeder)
- Zeugin (Diplompsychologin wegen Verhörvideo)
- Zeuge (Psychiatrischer Gutachter wegen Verhörvideo)
- Zeugin (Psychologische Beratungsstelle die HS aufsuchte)


________________________________________________________________________________


Prozesstag 14 am 27.02.2013

- Zeugin (Frau N. will BMW von HS am 02.07.2011 in Neuwied sowie am 07.07.2011 in
Koblenz gesehen haben)
- Zeuge (Herr N. will BMW von HS ebenfalls gesehen haben s.o./Ehemann von von Frau N.)
- Zeugin (Stellvertretende Fillialleiterin Netto Haren)

weitere Telefonate wurden gehört.


________________________________________________________________________________


Nächste Prozesstermine:

Mi. 20.03.2013

Di. 09.04.2013

Fr. 12.04.2013

Di. 30.04.2013

Mi. 15.05.2013


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19.03.2013 um 14:56
Rheinzeitung vom 19.03.2013

Urteil fällt wohl erst im Mai


http://www.rhein-zeitung.de/region/koblenz_artikel,-Koblenzer-Doppelmord-Prozess-Urtel-faellt-wohl-erst-im-Mai-_arid,570...



Rheinzeitung vom 19.03.2013

Zwischenbilanz


http://www.rhein-zeitung.de/region/koblenz_artikel,-Wie-laeuft-der-Koblenzer-Doppelmord-Prozess-Eine-Zwischenbilanz-_ari...


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22.03.2013 um 00:18
Rheinzeitung vom 21.03.2013

http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Koblenzer-Doppelmord-Prozess-Sohn-der-Opfer-verdaechtigte-Drogenhaendler...


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13.04.2013 um 21:45
Rhein-Zeitung 13.04.2013

http://www.rhein-zeitung.de/region/koblenz_artikel,-Koblenzer-Doppelmord-Prozess-Tochter-18-soll-von-Tatnacht-erzaehlt-h...


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02.05.2013 um 15:45
Rhein-Zeitung 02.05.2013

http://www.rhein-zeitung.de/region/koblenz_artikel,-Doppelmord-Prozess-dauert-laenger-Psychiater-untersucht-Henrike-Sche...


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