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Nichts hat eigentlich einen Wert bzw menschlich gesehen einen Sinn

98 Beiträge, Schlüsselwörter: Nichts Hat Einen Sinn
petronius
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Nichts hat eigentlich einen Wert bzw menschlich gesehen einen Sinn

21.11.2014 um 00:11
Dem ist in keinster Weise so!
Thema ist lediglich Ausdruck der vorherrschenden pflaumweichen Dekadenz was dem Diskussionsleiter nicht anzulasten ist denn wir alle waren schon dort,an diesem Punkt.
Dran,drauf,drüber!
Wir sind hier um allen Dingen Werte zuzuordnen,das nimmt uns keiner ab.
Die Welt ist stumm,wir nicht also 's Maul auf!
Der Krieg ist der Vater aller Dinge und das Sterben,Töten und Vergehen lehrt uns den Wert allen Seins!


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Nichts hat eigentlich einen Wert bzw menschlich gesehen einen Sinn

21.11.2014 um 11:05
@petronius
petronius schrieb:Der Krieg ist der Vater aller Dinge und das Sterben,Töten und Vergehen lehrt uns den Wert allen Seins!
Das kann man aber so nicht stehen lassen. Kriegsführende und kriegsversehrte Menschen zeigen das Gegenteil, das vollkommene Abhandengekommensein jeglicher Werte.


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Reflexion
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21.11.2014 um 18:03
@mitras
mitras schrieb:
Das kann man aber so nicht stehen lassen.
Seh ich auch so.
Sonst könnte man ja meinen, lass uns Kriege führen, damit wir die Wahren Werte erkennen.
Wahrscheinlich gibt es aber welche, die genau so denken.. wer weiss. Da fallen mir die Leute ein mit der Einstellung: Ohne das Böse könnte das Gute nicht da sein.
mitras schrieb:Kriegsführende und kriegsversehrte Menschen zeigen das Gegenteil, das vollkommene Abhandengekommensein jeglicher Werte.
Ja, nur die Opfer sind die, die leiden müssen. Die Täter fahren fort, denn sie wissen nicht, was sie (anderen an-) tun.


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21.11.2014 um 18:15
@mitras
mitras schrieb:Für mich ist Mystik und Spiritismus nicht zu trennen. Spiritismus nennt man dieses Phänomen, wenn man es mit niederen bzw. unreinen Geistern zu tun hat oder zu haben scheint.
Nein, Mystik hat rein gar nichts mit Okkultismus zu tun - Mystik ist Innenschau und ermöglicht einen unmittelbaren Zugang zum Absoluten, zum reinen Sein und in diesem Zusammenhang reift viell. ein besseres Verständnis innerseelischer Vorgänge, bzw. des menschlichen Geistes, nicht aber von Geistern.
mitras schrieb:Dies haben die Religionen versäumt, denn zum einen steigern sie nicht die Lebensqualität, zum anderen nicht die Kraft des Bewussseins, die Fähigkeiten. Es ist schon ein Schritt der Erkenntnis, wenn man erkennt, dass man mit dem Verstand keine Erfüllung finden kann.
Angenehme Gefühle sind aber kein Gradmesser für den Wahrheitsgehalt einer Sache. Die etablierten Religionen gründen nicht nur auf irrationalen und infantilen Vorstellungen, ihnen mangelt es auch an Tiefe und Radikalität. Auf beiden Ebenen völliges Versagen.
mitras schrieb:Das entspricht auch der Konsequenz von Gehirnforschern. Das menschliche Bewusstsein ist viel weniger eine feste Identität, also man es angenommen hat, bei Schizophrenie zeigt sich das ganze Ausmaß.
Richtig, gerade bei Psychosen und Gehirnverletzungen tritt die Fragilität des menschlichen Bewusstseins offen zutage - man sieht wie konstruiert unsere Idendität und unser Ich sind.
mitras schrieb:Für mich haben die Abgründe andere Gründe, ich bin wie gesagt kein materieller Monist. Nach dem Tod geht es weiter, allerdings gibt es dann kein menschliches Bewusstsein mehr wie wir uns das vorstellen, ebensowenig ist Gott eine autoritäre Person oder hat die Macht, einzugreifen.
Wie soll man sich das vorstellen, egal, was danach kommt, es hätte mit uns so wenig zu tun, wie mit jedem Menschen, der neu geboren wird. Wir erleben zeitlebens Metamorphosen und Persönlichkeitsveränderungen, aber die Kontinuität bleibt gewahrt, im Tod aber reisst dieser Faden der Kontinuität ab und egal welches höhere Sein, oder Bewusstein danach kommen mag, es hätte mit unserer Person nichts mehr zu tun.


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21.11.2014 um 18:19
@petronius
@mitras
petronius schrieb:Der Krieg ist der Vater aller Dinge und das Sterben,Töten und Vergehen lehrt uns den Wert allen Seins!
Das betrachte ich genauso, nicht Krieg ist dekadent, sondern die Abwesenheit davon führt zu Dekadenz. Darüber hinaus kann man das Zitat von Heraklit auf alle Prozesse im Sein anwenden, ohne Polarität, ohne Widerstreit, ohne Krieg kein Werden, kein Prozess... das Sein wird mit der Tragik dieser Polarität erkauft. Harmonie gibt es nur im Nichts.


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petronius
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22.11.2014 um 00:19
@mitras
Ach mitras,wer auch immer du bist,ick schreib doch zu diesen Themen nicht weil ich mich darüber
"unterhalten" will!
Ich schreib das was ick erfahren hab,mehr ist da nicht aber das ist schon verdammt viel will
ich meinen.
Du hast keine Kontrolle über Zeit und Umstand deiner Geburt und ebenso wenig über Zeit und
Umstand deines Todes,du,ich,wir alle haben überhaupt keine direkte Kontrolle über unser
Leben,so gibt es weder "Freitod" noch "Überleben"!
Man kann nicht sagen:So,jetzt ändere ich mal alles!...das funktioniert nur für Verklärte,Diät-
willige oder Bodybuilder.
Das alles ist aber weit entfernt von "Karma"(obwohl ich den Gedanken hinter dem Wort sehr
schätze) denn es zählt nicht das gelebte Leben,es zählt das "gedachte",das gefühlte Leben.
Die einzige "Kontrolle" die über das schicksalhafte Erdulden des Lebens auszuüben ist,ist
die indirekte,die "schwache Kraft"!
Die "schwache Kraft" ist der Sinn allen Seins,Moral,Stärke,Mut,Ehrlichkeit...alles Dinge die
die Menschheit dem Nichts entgegen setzen muss um zu wachsen.
Damit macht man sich zweifellos zum Außenseiter denn man lässt Gott in seinem Herzen
wohnen,manche Dinge behalten durchaus ihre Omnipotenz und ihren Informationsreichtum unabhängig
von ihrer Größe.:)
Viele Menschen nennen Gott in diesem Kontext Teufel oder Satan aber sie haben nicht begriffen
das das menschliche Einschätzungen sind.
Satan ist wie Judas,er hatte nie eine Wahl unabdingbar zu sein.
Der Satan der Menschen hat damit nichts gemein,er ist nichts weiter als humane Geisteskrankheit!
Ja nun,soviel bis dahin,Gute Nacht.


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22.11.2014 um 00:30
@petronius
Zum Thema "unterhalten": Na, ich gebe dir Recht, es ist auch nicht einfach in einem Forum mit unbekannten Personen und ihren Gedanken ein Zwiegespräch zu führen und manches will man auch gar nicht sagen und dann muss man ja auch noch richtig verstanden werden, das ist nicht so einfach, daher landen dann viele "Diskussionen" beim Ping Pong Spiel.

Des weiteren gebe ich dir Recht was das gedachte und gefühlte Leben angeht. Karma ist zunächst nur ein Konzept, das sehr begrenzt auf sich selbst verweist, nämlich auf mich oder dich als Individuum. Was aber ist mit Gruppenkarma? Was ist, wenn Karma viel flexibler ist, als wir es uns vorstellen? Was ist, wenn es andere Planeten als die Erde gibt, auf denen wir inkarnieren können? Was ist, wenn der Mensch keine Identität ist, sondern aus verschiedenen seelischen Lebewesen zusammengesetzt ist?

Deinen Gedanken zum Satan kann ich gerade nicht recht folgen, vielleicht bedürfen sie noch der Ausführung und wenn du möchtest können wir darauf noch zurück kommen. Gute Nacht auch dir!


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22.11.2014 um 06:47
Das Leben kann insofern Sinn machen, wenn man an die Reinkarnation glaubt. Dann versucht man sein Leben human und wertvoll zu gestalten, ohne Angst vor einer spekulativen Wiedergeburt. Klinkt banal, ich weiß.


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22.11.2014 um 08:35
@Wandermönch

zu deiner aussage mit dem sinn , dass sich die natur selbst erhält :

was genau verstehst du unter natur ? auch das was ausserhalb unserer erde ist ? wenn demnach ein asteroid auf die erde fällt und alles zunichte macht, hat sich die natur selbst vernichtet, was wiederum im starken gegensatz zu deiner aussage steht. und generell ist natur beides, schaffend und zerstörend


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22.11.2014 um 08:39
@AgathaChristo

natürlich macht das leben dann einen sinn, aber auch wenn man zb dem satanismus angehört oder was auch immer.

ich weiß das klingt jetzt komisch aber : versucht euch bei eurer betrachtungsweise aus dem menschlichen rahmen zu lösen und es aus einer dritten perspektive zu beobachten . ich kann es leider nicht so schriftlich erklären, wie ich es versucht habe.
schon blöd, wenn man seine gedanken nicht in worte fassen kann :D


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22.11.2014 um 09:04
@derrusse

Mir kommt es vor, als würdest du versuchen, die Frage nach "richtig" und "falsch" oder nach "gut" und "schlecht" von außerhalb von dir zu beantworten.
So, als gäbe es eine Art Instanz außerhalb dir, die diese Frage(n) für dich entscheiden soll - wie soll das gehen?

Mir scheint, du suchst draußen, was drinnen gesucht und gefunden werden muss,

Gesetze, Bräuche, Regeln usw. sind kein geeigneter Orientierungspunkt.
Manchmal wird man sie für gut befinden, ein anderes Mal nicht.
Sie sind abhängig von der Epoche, der Zeit, der Gesellschaft - auch von Interessen.

Wie und vor allem warum kann es passieren, dass man draußen sucht, was drinnen zu finden ist?
Was kann dazu führen?
Unter welchen Umständen ist so etwas möglich?

Was bleibt übrig, wenn man das Intellekt nicht als Instrument dazu benutzt, um einer Bewusstwerdung aus dem Weg zu gehen?
Was kann dann zum Vorschein kommen?
Was ist Erkenntnis?


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22.11.2014 um 12:56
@ruku

Ja , darum geht es ja, aber ich suche keine "religiöse" antwort drauf. als ich über das ganze nachgedacht habe, hat es mir im gegenteil den glauben an das religiöse genommen.


eher ist es drinnen nicht zu finden, weil es draußen ist , finde ich. ich suche nach einer allgemeingültigen wahrheit, kriege aber dauernd zu hören, was als wahrheit ANGENOMMEN wird.

deshalb komme ich zu dem schluss, dass solange man kein absolutes, allgemeingültiges gesetz hat, man theoretisch und sogar praktisch machen kann, was man will und theoretisch die tat eigentlich überhaupt nicht absolut und allgemeingültig bewertbar ist, sondern nur nach einem bestimmten maßstab.


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22.11.2014 um 14:52
@derrusse
ich verstehe dich schon.

Wie würde dir die Vorstellung gefallen, wenn wir alle eine gemeinsame Denkungsweise über den Sinn und die Werte des Lebens hätten.
Wäre das Dasein dann einfacher oder komplizierter?


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22.11.2014 um 18:18
@derrusse

Ja, ich finde, man kann die Wahrheit nur in sich finden - du suchst sie draußen.

Wir werden uns nicht einigen können.

Ein Beispiel:
Ein Mann misshandelt vor deinen Augen ganz brutal ein kleines Kind - was würdest du fühlen?
Das eben ist für mich Wahrheit, die innen ist und nicht außen.

Das, was von draußen kommt, kann Hinweise geben, Anregungen, kann einem vielleicht die Augen öffnen, kann einen auf etwas bis dahin von einem selbst nicht Beachtetes aufmerksam machen, kann Zusammenhänge erläutern etc., aber ob es "richtig" bzw. "gut" ist, wenn ein Mann ein kleines Kind brutal misshandelt - die Antwort darauf kann nur in mir entstehen, ich kann sie nicht von draußen übernehmen.

Im Mittelalter gab es Hexenverbrennungen. Wer sich an dem orientierte, was andere dazu meinten, befand sie möglicherweise als etwas "Richtiges", wer aber noch mit sich verbunden war, sich selbst nicht verleugnen "gelernt" hatte, der wird das sehr wahrscheinlich für nicht gut befunden haben.


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22.11.2014 um 18:37
@ruku
ruku schrieb:die Antwort darauf kann nur in mir entstehen, ich kann sie nicht von draußen übernehmen.
fakt ist, das beides funktioniert...

wie oft übernimmt man einfach sachen, die einen gezeigt werden?
aber man kann auch seine eigene wahrheit zeugen oder eher bezeugen...

beide wege sind möglich...

die frage ist nun,
will man aus sich selbst bestehen?
oder aus anderen?


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22.11.2014 um 21:05
Koman schrieb:wie oft übernimmt man einfach sachen, die einen gezeigt werden?
Ich würde sagen fast 99%. :) Dennoch machst du diese Sachen durch die Übernahme zu deiner Sache. Ob du etwas für gut oder böse, richtig oder falsch hältst kannst immer nur du selbst beantworten. Nie jemand anderes für dich ;)


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Nicolaus
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22.11.2014 um 22:24
@McMurdo

Ich stimme dir zu. Das meiste sind Dinge, die wir von anderen übernehmen. Es gibt da aber noch den Bereich der eigenen Erfahrungen. Die hat man nunmal selber gemacht. Ob das dann auch wirklich so ist, wie man es erfahren ist, ist allerdings noch eine ganz andere Sache. Für einen selbst ist die Herdplatte allerdings tatsächlich heiß, wenn man mal drauf gepackt hat. In vielen Dingen kann man übernommenes Wissen nicht selbst überprüfen. Da bleibt es dann eine Annahme.


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24.11.2014 um 15:02
@ruku


Ok, so würde ich fühlen, aber :

stell dir die selbe situation vor, in der es vom gesetz her erlaubt und vllt sogar vorgeschrieben ist kinder brutal zu misshandeln und du bist mit dem gesetz aufgewachsen. dann würde ich mit allerhöchster wahrscheinlichkeit nichts schlechtes fühlen.

wäre es dann auch wahr oder falsch ?
da sieht man wieder die relativität sogar von gefühlen, auch wenn gefühle uns meistens nicht täuschen^^


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24.11.2014 um 15:03
@AgathaChristo
++
puhh schwierige frag, aber ich denke einfacher, weil man dann weniger differenzieren muss


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Nicolaus
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24.11.2014 um 16:23
@derrusse
derrusse schrieb:stell dir die selbe situation vor, in der es vom gesetz her erlaubt und vllt sogar vorgeschrieben ist kinder brutal zu misshandeln und du bist mit dem gesetz aufgewachsen. dann würde ich mit allerhöchster wahrscheinlichkeit nichts schlechtes fühlen.
Ehrlich gesagt, so etwas kann ich mir nicht vorstellen. Selbst wenn es erlaubt oder sogar vorgeschrieben wäre, würde ich so etwas innerlich nicht für in Ordnung halten und mich mit Sicherheit in so einer Welt sehr schlecht fühlen.

Vollkommen egal, ob etwas als gut oder schlecht, richtig oder falsch betrachtet wird, so hat doch jeder in sich eine solche Instanz, die einem genau dies sagt. Und die nennt man: Das Gewissen.


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