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Angriff auf die Arbeiterklasse: Wenn Krankheit zum Luxus wird
gestern um 14:00Der Multimillionär und oberste Vertreter der reichsten und mächtigsten Menschen in Deutschland, Rainer Dulger, Präsident des deutschen Arbeitgeberverbandes, spricht sich für Karenztage bei Krankheit aus.
Die Idee ist: Wenn der böse Lohnarbeiter krank ist, zahlt man ihm einfach nichts - denn dann wird der schon gesund bleiben.
Der Lohn soll schon am ersten Krankheitstag gestrichen werden. Offiziell nennt man das einen "Anreiz gegen Krankfeiern“. Übersetzt heißt das: Wer als Lohnabhängiger krank ist, soll erst mal selbst sehen, wie er über den Tag kommt.
Die Logik dahinter ist wirklich bemerkenswert: Wenn sich lohnabhängige Menschen Krankheit finanziell nicht leisten können, erscheinen sie trotzdem zur Arbeit - vielleicht mit Fieber, Grippe oder Rückenschmerzen.
Das interessante ist ja dabei, wer solche Vorschläge macht. Das ist nicht die Pflegekraft, die mit einer Grippe im Bett liegt. Es ist auch nicht der Dachdecker mit Rückenschmerzen, sondern es ist ein Vertreter der Wirtschaftselite, für den ein verlorener Arbeitstag ungefähr so ins Gewicht fällt wie ein verlorener Einkaufschip.
Wie seht ihr das als Proletarier?
Soll euch der Lohn bei Krankheit gestrichen werden oder wollt ihr dass euer Lohn im Krankheitsfall weiter gezahlt wird?
Arbeitgeberpräsident gegen Lohn am ersten KrankheitstagQuelle: https://www.wiwo.de/politik/deutschland/hoher-krankenstand-arbeitgeberpraesident-gegen-lohn-am-ersten-krankheitstag/100205802.html
Rainer Dulger spricht sich für einen Karenztag bei Krankheit aus. Lohn soll es ab dem zweiten Krankheitstag geben. Was er sich davon verspricht.
Die Idee ist: Wenn der böse Lohnarbeiter krank ist, zahlt man ihm einfach nichts - denn dann wird der schon gesund bleiben.
Der Lohn soll schon am ersten Krankheitstag gestrichen werden. Offiziell nennt man das einen "Anreiz gegen Krankfeiern“. Übersetzt heißt das: Wer als Lohnabhängiger krank ist, soll erst mal selbst sehen, wie er über den Tag kommt.
Die Logik dahinter ist wirklich bemerkenswert: Wenn sich lohnabhängige Menschen Krankheit finanziell nicht leisten können, erscheinen sie trotzdem zur Arbeit - vielleicht mit Fieber, Grippe oder Rückenschmerzen.
Das interessante ist ja dabei, wer solche Vorschläge macht. Das ist nicht die Pflegekraft, die mit einer Grippe im Bett liegt. Es ist auch nicht der Dachdecker mit Rückenschmerzen, sondern es ist ein Vertreter der Wirtschaftselite, für den ein verlorener Arbeitstag ungefähr so ins Gewicht fällt wie ein verlorener Einkaufschip.
Wie seht ihr das als Proletarier?
Soll euch der Lohn bei Krankheit gestrichen werden oder wollt ihr dass euer Lohn im Krankheitsfall weiter gezahlt wird?









