Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung

Kakao - eine Globalisierungskritik

73 Beiträge, Schlüsselwörter: Kakao
waage
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Kakao - eine Globalisierungskritik

08.01.2011 um 11:19
@Hansi


Hallo Hansi,

wäre es nicht auch möglich, dass Armut die Wirkung ist und die Ursache darin liegt - Bsp. Kakao -dass der Wert der Arbeit in die Armut und zur Kinderarbeit führt ?

Der Umkehrschluß aus deinem Ansatz wäre ja .... kauft mehr Kakao von "Ausbeutern" um die Armut zu verkleinern !

Nöö oder ?

Da wäre doch ein "Boykott" - sprich Druck auf die Hersteller zur Sicherstellung von Ethikwerten / - Wert der Arbeit - schon zielführender um die Spirale zu durchbrechen ?!

Ein bisserl erinnert mich dein Statement auch an den "Persilschein". (nicht bös gemeint)

PS: ich unterstelle dir keinesfalls, dass du für Kinderarbeit bist


melden
Anzeige
nurunalanur
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Kakao - eine Globalisierungskritik

08.01.2011 um 13:35
@waage

Du musst bei deiner Argumentation immer im Auge behalten, dass du es mit Realitätsverweigerern zu tun hast. :D hätte ich fast gesagt, wobei es schon auf mache zutrifft, ich will ja keine anschauen nicht war Hansi ?

Sie vertauschen schonmal gerne Ursache und Wirkung.
Hansi schrieb:Kinderarbeit geht auf Armut zurück und nicht auf Konsum von Kakao oder sonstwas. Und Boykott vergrößert nun mal die Armut.
@Shionoro

Ich finde @waage hat recht wenn keiner mehr Produkte aus Kinderarbeit kaufen würde, dann würde es auch keine Kinderarbeit mehr geben, weil es für die Ausbeuter sich nicht lohnt, weil ihre Produkte konsequent boykottiert würden, oder verboten wären. Und deshalb sehe ich den "Boykott" und aber auch ein staatliches "Verbot" für solche Produkte, also eine Art Boykott schon auf staatlicher Ebene als sehr Effektives Wirksames Mittel gegen Kinderarbeit an.

Der Boykott, sei es auf Privater oder am aller besten auf Staatlicher gesetzlicher Ebene ist eigentlich einer der Besten Mittel gegen Kinderarbeit und Ausbeutung, wie man sieht!

Denn entweder übernimmt man die wie eine Regierung die Kontrolle mit Gesetz, Gewalt und Polizei in diesen Ländern wie ein Staat quasie um gewisse Bedingungen durchzusetzen, was ja aber nicht geht, weil wir es nicht dürfen ODER, wir Setzen sie so unter Druck und Zwang, dass sie keine andere Möglichkeit haben, also Folge zu leisten, weil es für sie nicht anders geht oder lohnt und das geht nur durch Boykott am beste auf Staatlicher Ebene.

Dass der Staat sagt, sobald du Produkte aus Kinderarbeit und Ausbeutung produzierst, wirst du dein Produkt bei uns auf keinster Art und Weise los werden, auch nicht über Umwege und Tricks, dafür sorgt der Staat dann.

Dann lieber Shionoro wirst du sehen wie viele auf einmal einlenken werden und auf Kinderarbeit verzeichten werden. Denn sie werden sich sagen mit Kinderarbeit habe ich immerhin 100% gewinn gemacht und jetzt darf iche s nicht mehr also, stelle ich normale erwachasene ein und mache wenisgetn noch 50% gewinn, als gar keinen.

Vorallem wenn es um so große und HAUPTABNEHMER und KONSUMENTEN wie DEUtschland und die EU gehen würde.

ABER:
nurunalanur schrieb:Wir unterstützen schonmal gerne einen Diktator, treten das recht mit Füßen oder verhindern Demokratien, oder bauen sie gar auf, wenn es um unsere eigenen Interessen geht, oder schauen einfach nur weg.
also werden wir wohl noch lange drauf warten müssen.


melden
waage
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Kakao - eine Globalisierungskritik

08.01.2011 um 14:00
@nurunalanur

vielleicht irre ich ja aber ich glaube es nur über diesen Weg (Faktor Mensch):


es muss sich noch _mehr_ lohnen, dass Produkte einen sozial verträglichen Hintergrund haben.
Und hierzu muss der Faktor Ethik/Moral einen monetären Status erlangen und dies könn(t)en wir definitv auch im Kleinen durch unser Kosumverhalten beeinflussen.

Ist traurig aber Ethik und Moral muss sich erst im Profit widerspiegeln damit es den Stellenwert bekommt der eigentlich eine autarke Grundvorraussetzung sein sollte.


melden
Hansi
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Kakao - eine Globalisierungskritik

08.01.2011 um 14:58
@nurunalanur
nurunalanur schrieb:Ich finde @waage hat recht wenn keiner mehr Produkte aus Kinderarbeit kaufen würde, dann würde es auch keine Kinderarbeit mehr geben, weil es für die Ausbeuter sich nicht lohnt, weil ihre Produkte konsequent boykottiert würden, oder verboten wären. Und deshalb sehe ich den "Boykott" und aber auch ein staatliches "Verbot" für solche Produkte, also eine Art Boykott schon auf staatlicher Ebene als sehr Effektives Wirksames Mittel gegen Kinderarbeit an.
Sicher kann der Boykott ein Mittel gegen Kinderarbeit sein.
Die Kinder arbeiten dann nicht - sie verhungern.
Ist es das was ihr wollt? Sicher nicht.


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

08.01.2011 um 17:03
@nurunalanur
nurunalanur schrieb:ich glaub du hast dir Doku nicht angeschaut, sonst würdest du sowas nicht schreiben, ich mein es wäre ja noch "toll" wenn die Kinder Geld nach Hause bringen könnten, tuen sie aber nicht, sondern sind entführt, verschleppt und werden ausgebeutet, nix mit Geld sparen, nach hause bringen.
Ich war vor Ort, ich brauch mir keine Dokus darüber anzuschauen, ich hab selbst mitbekommen wie solche Familien leben. Und da war es so, dass auch die Kinder Geld mit nach Hause gebracht haben. Mir ist schon bewusst, dass es auch andere Situationen (Entführung, etc.) gibt, aber das muss man unterscheiden.

Und ich wiederhole mich jetzt nochmal.. Wenn diese Fabriken wegen Boykotts schliessen müssten, dann würden die Menschen verhungern, weil sie gar nichts mehr verdienen. Oder woher sollen sie dann das Geld für Nahrung herbekommen?

Mit einem Boykott erreichst du überhaupt nichts (abgesehen davon, dass niemals alle mitmachen würden) ausser den Tod dieser Menschen. Die korrupten Regierungen interessieren sich nicht dafür, wie es den Menschen geht. Das müsste sich ändern, wird es aber in absehbarer Zeit nicht. Nenn mich von mir aus Schwarzseher, ich nenne es Realität.


melden
Hansi
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Kakao - eine Globalisierungskritik

08.01.2011 um 17:22
Es geht darum wer die Bedingungen unter denen Konzerne produzieren und handeln dürfen bestimmt. Die Menschen vor Ort oder der europäische selbsternannte Vormund.
Wenn wir darauf bestehen, dass Länder mit denen wir Handel treiben einen bestimmten Standard in sozialen Fragen haben, kommen wir mit ihnen nicht ins Geschäft. Die Entwicklungsländer betrachten das als eine Art neokolonialistischer Einmischung und Protektionismus.
Boutros-Ghali kommentierte das mit folgenden Worten:
"Man fragt sich, warum sich die Industrieländer gerade jetzt, da wir gezeigt haben, dass wir mit ihnen konkurrieren können, ganz plötzlich um die Arbeiter der Dritten Welt sorgen."
Schon Bill Clinton schlug bei WTO-Verhandlungen vor, Länder, die bestimmte Forderungen nicht erfüllen, zu boykottieren.
Die Entwicklungsländer weigerten sich, angesichts dieser "Drohung" zu verhandeln.
Um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen muss zuerst Kapital ins Land fließen um die Produktivität zu erhöhen.
Die Löhne steigen, wenn sich der Wert der Arbeit erhöht, das heißt mit steigender Produktivität, mit höheren Investitionen, besserer Infrstruktur, mehr Bildung, neuen Maschinen und besserer Organisation.


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

08.01.2011 um 18:43
Hansi schrieb:Um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen muss zuerst Kapital ins Land fließen um die Produktivität zu erhöhen.
Das erreicht man durch Deregulierung des Arbeitsmarktes, Lockerung des Kündigungsschutzes und Lohnzurückhaltung. (Originaltext Brüderle bis Seehofer)
Nicht wahr, @Hansi ?

Gibt es noch etwas deregulierteres, als einen Arbeitsmarkt mit Kinderarbeit ?


Die Löhne sinken, wenn sich der Wert der Arbeit verringert, das heißt mit steigender
Rationalisierung (Produktivität), mit höheren Investitionen in Rationalisierung, besserer Infrstruktur, mehr Bildung, neuen Maschinen und besserer Organisation.


melden
Hansi
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Kakao - eine Globalisierungskritik

08.01.2011 um 20:40
@eckhart
Die Löhne sinken, wenn sich der Wert der Arbeit verringert, das heißt mit steigender Rationalisierung
Ja sicher. Verschrotten wir die Bagger und 5-Achs-Fräsmaschinen, nehmen wieder Schippe, Pickel und Schruppfeile und schon steigen die Löhne.
Merkst du eigentlich nicht , dass du dich lächerlich machst?


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

08.01.2011 um 21:05
Hansi schrieb:Verschrotten wir die Bagger und 5-Achs-Fräsmaschinen, nehmen wieder Schippe, Pickel und Schruppfeile und schon steigen die Löhne.
Merkst du eigentlich nicht , dass du dich lächerlich machst?
Wer sich hier lächerlich macht,und wer hier Äpfel mit Birnen vergleicht, braucht nicht erwähnt werden.

Dass zB.
Hansi schrieb:Bagger und 5-Achs-Fräsmaschinen
ursprünglich einzig und allein dazu geschaffen wurden, Menschen von schwerer Arbeit zu entlasten, ist offenbar völlig in Vergessenheit geraten.
Stattdessen dienen
Hansi schrieb:Bagger und 5-Achs-Fräsmaschinen
einzig und allein dazu, Menschen zu entlassen.
Das heißt, dass das System, welches am besten geeignet ist,
Hansi schrieb:Bagger und 5-Achs-Fräsmaschinen
hervorzubringen, kläglich daran scheitert, Menschen zu dienen.

Aber das liegt weniger am System.
Das liegt auch nicht an
Hansi schrieb:Bagger und 5-Achs-Fräsmaschinen
, sondern an Menschen, die dieses System verteidigen und am Leben erhalten und an der Ungleichverteilung der Arbeit partizipieren.
Denn Arbeit ist in Hülle und Fülle vorhanden und Bedarf an Maschinen, die diese Arbeit erleichtern, auch !

Denn,
Hansi schrieb:Bagger und 5-Achs-Fräsmaschinen
sind tatsächlich höchst nützliche Maschinen.


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 12:40
Der Verbraucher entscheidet !

Man kann Kaffee&CO kaufen ! das überwacht wird ... es kostet mehr und man wird diese Produkte nicht finden bei Lidle&CO !

@kickboxer85 wo kaufst du deine Lebensmittel/Genussmittel ein ?

Ich kann von mir Behaupten das ich nicht in diesen billig Discounter einkaufe.
"Geiz ist geil" billig bedeutet immer, dass Menschen leiden !

Nicht Umsonst ist (war) Lidle einer der reichsten Menschen und bietet Billig Schrott an und versklavt seine Mitarbeiter.

Nun Gut ! erst wenn der Verbraucher das erkennt wird sich dort was ändern, falls nicht wird Nestle&Co weiterhin die Millionen einstecken.


Ich wäre für ein Hinweisschild so wie bei den Zigaretten als Beispiel: dieses Produkt steht unter dem Verdacht Sklaven zu beschäftigen und Kinderarbeiten


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 13:01
rumpelstilzche schrieb:Ich wäre für ein Hinweisschild so wie bei den Zigaretten als Beispiel: dieses Produkt steht unter dem Verdacht Sklaven zu beschäftigen und Kinderarbeiten
Echt, das wäre gut !

Aber leider haben entsprechende Lobbyisten unsere Politiker und die Gesetzgebung voll in ihrer Hand !
Wenn die schon eine Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln zu verhindern wissen, würden sie auch diese Hinweischilder niemals dulden.

Alles in unserem, alles in des Verbrauchers Interesse, selbstverständlich !


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 13:41
@eckhart
Geht leider nicht !
Leider leider .... nur ein Gedanke von mir :( aber der Erfolg wäre zu verzeichnen.
Zu mächtig die Jungs :( aber der Verbraucher kann die aushebeln ! liegt an uns ...


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 13:41
Ich würde erstmal hier abkommen über Geld zu reden. Sondern über Realkapital, Geld ist nur was wert sofern die Kaufkraft ausreicht.

Von daher fehlt diesen Ländern tatsächlich die Realkapital und die Produktivität.

Ein einfacher Boykotte würde viel Wirtschaftswachstum ersticken, und die Not noch vergrößern.
Genauso naiv wie die ganzen Kostenlosten Lebenmittelspenden und der Export billiger Lebensmittel die Länder nicht wirklich nach vorn gebracht hat.

Grundlage das sich in den Ländern was verändert ist vor allem von der Politischen Situation abhängig.


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 14:20
Ich habe keine Schuldgefühle. Ich konsumiere Kakao und Kaffe, zwinge aber niemanden seine Kinder auf Plantagen arbeiten zu lassen. Und im Grunde zwingt sie auch keiner ihren Kakao an uns zu verkaufen.

Und für Leute die wirklich ein schlechtes Gewissen haben gibt es immer noch die Fairtradeprodukte.


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 14:23
Die Frage ist immer : Was ist die Alternative.

wenn die Westliche Welt keinen Kakao Kaffe nachfragen würde? Würden die Kinder dann brav in die SChule gehen?


melden
waage
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 14:42
@Fedaykin



was wäre wenn die Westliche Welt vermehrt Kakao und Kaffee nachfragen würde, bei dem zweifelsfrei die "Ethik/Moral" passen würde ?

Boykott für "Unmoralische" .... erhöhte Nachfrage für Kosumgüter bei denen der Wert der Arbeit (über die gesamte Wertschöpfungskette) einem menschenwürdigen Auskommen entspricht.


Stichwort: es muss sich noch mehr lohnen .....

Ich bin überzeugt jeder würde gerne mehr (im Rahmen seiner Möglichkeiten) für die Produkte bezahlen, wenn dadurch der Kreislauf durchbrochen werden kann.


melden
kickboxer85
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 18:40
leute, leute...
wir leben in einer werbedegenerierten marktwirtschaft,
wir das volk, sind der laib von dem die marktwissenschaftler abbeissen wollen.

Ok?
Wir werden KO gebombt mit Werbung,
wir merken es nicht wie wir gelenkt werden, ewige schönheit, Luxus, reine haut,
obeflächlichkeit,
kriech allen in arsch, geld regiert die welt.
Was hat das mit kakao zu tun?
ALLES!

Wir brauchen diese Güter um unsere Wirtschaft auf Trab zu halten, wir müssen FUNKTIONIEREN.

Leiden in dieser welt, pff, kennen wir aus den Broschüren, aber wissen tun wir nichts!

Ein WWF Poster mit SPende Geld an ein Waisenkind, dahinter stehen aber millionen schicksale,
kakao kinder, wirtschaftsopfer die nicht die macht haben sich zu wehren.-

Eine kalte welt, bestehend aus Werbung, aus Geld und reiner Illusion.
Wir leben nicht, wir sehen leben nicht, wir bewegen uns in der Verstreuung.

Alle, alle, bewegen sich in einem gigantischen Knast bestehend aus Sex, Drogen und Geld.
Wir leben hinter einer Maske der Nettheit, verstellen uns damit wir angepasst wirken und menschen uns lieben oder 'mögen'.
Wir sagen nicht unsere eigene Meinung, wir leben die Meinung anderer,
die Meinung der werbeindustrie.

UNd der kakao ist eine Facette unserer GIER.
Unserer unersättlichen Gier nach Absatz und Geld.
Mony is Power
Auf kosten anderer , egal, Afrika ist egal, was zählt sind die zahlen, die statistiken.


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 21:36
@nurunalanur
>>
Ich finde @waage hat recht wenn keiner mehr Produkte aus Kinderarbeit kaufen würde, dann würde es auch keine Kinderarbeit mehr geben, weil es für die Ausbeuter sich nicht lohnt, weil ihre Produkte konsequent boykottiert würden, oder verboten wären. Und deshalb sehe ich den "Boykott" und aber auch ein staatliches "Verbot" für solche Produkte, also eine Art Boykott schon auf staatlicher Ebene als sehr Effektives Wirksames Mittel gegen Kinderarbeit an.
<<

Dan gibt es keine Kinderarbeit mehr weil die Kinder alle zusammen mit den Eltern verhungern die arm sind.

>>
Denn entweder übernimmt man die wie eine Regierung die Kontrolle mit Gesetz, Gewalt und Polizei in diesen Ländern wie ein Staat quasie um gewisse Bedingungen durchzusetzen, was ja aber nicht geht, weil wir es nicht dürfen ODER, wir Setzen sie so unter Druck und Zwang, dass sie keine andere Möglichkeit haben, also Folge zu leisten, weil es für sie nicht anders geht oder lohnt und das geht nur durch Boykott am beste auf Staatlicher Ebene.
<<

Und wie soll das bei absolut korrupten regierungen die sowieso keine wahre macht haben und meist der stärkste warlord im ring sind aussehen?
Dann werden die kinder halt als sklaven irgendwo angeboten, wenn man sonst mit denen kein geld machen kann.
In irgendeiner Form besser wird es ihnen nicht gehen, wie auch?
Es gibt in dem land weniger arbeit, damit mehr armut, und damit mehr sterbende oder wenigstens leidende kinder.


>>
Dass der Staat sagt, sobald du Produkte aus Kinderarbeit und Ausbeutung produzierst, wirst du dein Produkt bei uns auf keinster Art und Weise los werden, auch nicht über Umwege und Tricks, dafür sorgt der Staat dann.
<<

Dann wird die Rassismus Keule geschwungen und darauf verwiesen dass Europa und die USA eh schuld an allem sind.
Es wird durch die steigende Armut aueßrdem Flüchtlingswellen nach Europa geben, oder in reichere afrikanische und arabische länder.
Das würde den rassmismus in entsprechenden staaten vergrößern.


>>
Dann lieber Shionoro wirst du sehen wie viele auf einmal einlenken werden und auf Kinderarbeit verzeichten werden. Denn sie werden sich sagen mit Kinderarbeit habe ich immerhin 100% gewinn gemacht und jetzt darf iche s nicht mehr also, stelle ich normale erwachasene ein und mache wenisgetn noch 50% gewinn, als gar keinen.
<<

wenn 50% gewinn nicht zum Überleben reichen bist du erstmal tot.
Wenn du nunmal nix zu fressen hast hast du nix zu fressen.

Ich mein, gut, versuch es, würde die Population in Afrika vermindern und dem bevölkerungswachstum entgegen wirken.
Aber beschwer dich dann nicht über hunger in der dritten Welt, denn durch so einen boykott würden viele familien in's gras beissen oder aber kriminell werden MÜSSEN.


melden

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 22:17
Es ist ziemlich leicht, die korrupten Regierungen der Länder der sogenannten Dritten Welt für ihr Elend größtenteils selbst verantwortlich zu machen. Dabei ignoriert man die Tatsache, dass ein globales Wirtschaftssystem Armutsbekämpfung und Fortschritt in den Entwicklungsländern systematisch verhindert, einerseits durch deren stetig wachsende Verschuldung die zu Haushaltskürzungen in den betroffenen Ländern führen, die hauptsächlich immer den sozialen Sektor betreffen, andererseits durch internationale Handelsabkommen der durch die multinationalen Konzerne der Industrieländer kontrollierten Institutionen wie IMF oder WTO. Soziale Politik zur Armutsbekämpfung wird so schlicht als Handels- oder Investitionshemmnis gebrandmarkt, man zwingt die Länder zu sinnlosen Privatisierungen, die nur Profite für die multinationalen Konzerne bringen und durch die wachsende Verschuldung verschärft sich auch die Situation der Bevölkerung in diesen Ländern. Denn die Preise für Rohstoffe, wie Kaffee oder Kakao usw, sinken stets, während die Preise für Industriegüter steigen. Verheerend für die rohstoffexportierenden Entwicklungsländer, die den Großteil der Industriegüter importieren müssen. Diesen Ländern wird durch die Bevormundung multinationaler Konzerne eine unabhängige wirtschaftliche Entwicklung zu einem Land mit angemessenem Lebensstandard verwehrt. Und wir als Konsumenten in den Industrieländern stehen in der Verantwortung die Konzerne unter Druck zu setzen, um für fairen Handel zu sorgen.


melden
Anzeige
nurunalanur
ehemaliges Mitglied

Lesezeichen setzen

Kakao - eine Globalisierungskritik

09.01.2011 um 22:25
@Shionoro
Shionoro schrieb:Dan gibt es keine Kinderarbeit mehr weil die Kinder alle zusammen mit den Eltern verhungern die arm sind.
Das ist falsch, denn wie überleben denn die anderen Millionen von Menschen dort die NICHT auf der Kakaoplantge arbeiten ?

Außerdem ist deine Feststellung nochmal zusätzlich Falsch, WEIL wie ich schon gesagt hatte, sobald der Boykott eintritt, werden die Plantagenbesitzer, Mittelshändler, sowie Endhändler nicht einfach so aufgeben und alles liegen lassen!

Nein im Gegenteil, sie werden sagen, statt dass wir durch die Ausbeutung 100% Gewinn, machen wir halt mit Normalen Arbeitern 50% Gewinn, viel viel besser als gar nichts zu machen und alles stehen zu lassen, die ganze Firma aufzugeben usw.

Einer der Größten Zwischenhändler/verkäufer von Kakao wie im der Doku oben zu sehen ist, macht
120 Mio Euro Gewinn/Jahr.

Meinst du diese Firma wird einfach sagen, och is ja plööd, die drüben aus DE wollen ja keine Kinderarbeit mehr deshlab lassen wir jetzt unsere Millionen Schwere Teure Firma und all das Equipment stehen, entlassen Tausende Mitarbeiter und das wars ? nein niemals, sie werden sich sagen, lieber mache ich unglaubliche 60 Mio Euro Gewinn, statt, 120 wie bisher! Und selbst wenn es sogar 1-2 Mio wären, aber so weit würde es nie kommen, den dass was sei aus Kinderarbeit rausholen ist nur ein sehr kleiner BRUCHteil dessen was, diese Firmen an Gewinn machen!

Kommen wir zu den Endhänldern, dort sieht das Bild dann genauso oder ähnlich aus!

Bei den Erzeugern als den Farmen, wird es nicht viel anders aussehen, sie werden, durch Druck von oben, NORMALE Erwachsenen EINGESTELLT! ich wiederhole das WORT: EINSTELLEN, also niemand verhungert, denn die arbeit hört NICHT auf, es werden lediglich die Kinder, durch ERWACHSENE ERSETZT und Eingestellt und dann hungert auch niemand!

Außerdem Gehören viele Farmen schon den grßen Firmen.

Also Fazit: Durch eine gut geplanten und konsequenten Boykott, vorallem der auf Staat und Gesetzesebene, könnte durchaus WUNDER bewirken! und es müsste niemand Hungern! viel besser noch, viele Kinder die dort arbeiten, wären gerettet! außerdem bringen diese Kinder oft auch meist KEIN Geld nachhuase, selbst wenn sie dort arbeiten, weil sie, wenn du dir die Doku angeschaut hast, nur ausgenutzt werden und kein Geld bekommen, sodass sie mal was sparen und später nach Hause mit bringen könnten.

somit erübrigen sich auch insgesammt folgende Probleme:
Shionoro schrieb:Es wird durch die steigende Armut aueßrdem Flüchtlingswellen nach Europa geben, oder in reichere afrikanische und arabische länder.
Shionoro schrieb:Aber beschwer dich dann nicht über hunger in der dritten Welt, denn durch so einen boykott würden viele familien in's gras beissen oder aber kriminell werden MÜSSEN.
Fazit: INSGESAMMT, ist deine Einschätzung total falsch und fern ab der Realität.
Shionoro schrieb:Und wie soll das bei absolut korrupten regierungen die sowieso keine wahre macht haben und meist der stärkste warlord im ring sind aussehen?
wir schicken unsere eigene Leute hin, die alles überprüfen, und VERTRAUEN erst garnicht, sondern KONTROLLIEREN, sollte diese Firmen die Kontrolle verweigern, entziehen wir Ihnen die Lizenzen, und ergreifen somit Maßnahmen, das gilt für alle Beteiligten. Ich mein in der Doku sieht man, dass Interpol es auch gschafft hat und 63 Kinder gerettet hat. Wobei so eine Kontrolle noch viel effektiver Wäre, als die seltenen Stichproben von Interpol, ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass es zu 100% Effektiv wäre.



@Sombra84


melden
366 Mitglieder anwesend
Konto erstellen
Allmystery Newsletter
Alle zwei Wochen
die beliebtesten
Diskussionen per E-Mail.

Themenverwandt