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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

114 Beiträge, Schlüsselwörter: Agnostizisnus

Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 18:44
Unik
schrieb:
Wer behauptet diesen Logikfehler denn sonst wenn nicht viele Theisten?
*lach*

Wer erkennt ihn denn nicht, wenn nicht viele Atheisten? Klar, daß die den nicht behaupten, was erwartest Du!

Nee Du, Deine Frage macht zwar ein Problem deutlich: Wenn Dein "nur Theisten sagen sowas" sowohl am Logikfehler der Theisten als auch am Logikfehler der Atheisten liegen kann, dann kannst Du diese rhetorische Frage nicht als Argument contra Theisten vorbringen. Daß Du es dennoch tust, zeigt schon mal, wer hier konkret Probleme mit der Logik hat. Das klärt zwar nicht die Frage nach dem anderen Logikfehler, aber mir reicht dieser schon mal vollkommen, um zu sehen, wer hgier Logik nur standpunktabhängig einzusetzen imstande ist.

Und damit bleibt es beim Tschüß. Hatte die Hoffnung, vielleicht gibts ja noch ein Einlenken, aber wie ich sehen muß, bleibts bei der innen verspiegelten Brille.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:06
perttivalkonen
schrieb:
wer hier konkret Probleme mit der Logik hat
Du behauptetes das du Indizien hättes, kleine wie große für Gott und Götter, bist aber typisch wie viele Theisten ein Beleg schuldig, und kommt einer, ist der halt nicht wissenschaftlich haltbar, aber ihr versucht es halt immer wieder.

Ich dagegen bin agnostischer Atheist. Undzwar "schwacher" Atheist. Schwach deshalb, weil es mir eigentlich ziemlich egal ist ob da tatsächlich ein Gott oder Götter existiert, ich glaube halt einfach nicht, weils halt keine Indzien gibt.

Warum sollte ich auch suchen?

Was gibt mir diese Pflicht?

Etwa eure christlichen Dogmen?

Lachhaft.

Starke Atheisten behaupten jedoch Gott ist nicht.

Bemerkung: Schwach/Stark ist allgemeinanerkannte engere Definition von Atheisten, ist auch auf Wiki nachzulesen, durch Diskussionen mit vielen Atheisten erfahrbar weil zum Thema werdend könnend.

Genau diese tappen aber in die Falle von euch Theisten wenn ihr dann groß verlangt sie sollen mal bitte beweisen es gäbe keinen Gott.

Jaaa..

KP

Ich frage dich aber mal ganz persönlich: Warum brauchst du Gott?



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:09
geeky
schrieb:
Von der Existenz des einen oder auch all der anderen behaupteten Götter nicht überzeugt zu sein bedeutet aber keinesfalls, von der Nicht-Existenz überzeugt zu sein. Sie spielen einfach keine Rolle bei der Beurteilung des täglichen Erlebens. Wer dazu unbedingt (s)einen Gott braucht soll damit glücklich werden, sich ob dieser irrationalen Weltsicht aber nicht damit zu rechtfertigen versuchen, alle anderen Ansichten wären ebenso irrational.
Putzig. Bis zum zweiten Satz war es super. Da kann man wirklich nicht von einem Glauben sprechen. Die nächsten beiden Sätze aber sind spiegelbildlich, und daher auch spiegelbildlich zu betrachten. Ich verdeutliche es mal:
Wer dazu unbedingt keinen Gott haben will, soll damit glücklich werden, sich ob dieser irrationalen Weltsicht aber nicht damit zu rechtfertigen versuchen, nur die alternative, theistische Ansicht wäre irrational.
Wie gesagt, wer sich die Gottesfrage nicht beantwortet, der läßt sie offen. Wer aber die Welt grundsätzlich für gottfrei erklkärbar hält,. der hat sie für sich beantwortet. Dabei ist es egal, ob er darum weiß, daß er keinen Beweis für die Abwesenheit eines Gottes kennt, oder nicht. Wenn er sich dafür entscheidet, von dieser gottlosen Welt auszugehen, vertritt er einen Glauben.

So weiß auch ich, daß es keinerlei Beweis für oder gegen Gott/Götter gibt, habe mich aber entschieden, die Gottesfrage theistisch zu beantworten: ich glaube. Und stehe dazu. Das darf gerne jeder Atheist ebenso für sich - wenn er sich dafür entschieden hat, die Welt gottlos zu glauben. Alles ok und kein Makel. (Mich wundert sowieso, wieso Du denkst, für mich wäre Glauben irgendne Art Manko oder Makel, sodaß ich meinen Makel damit rechtfertigen wolle, indem ich diesen anderen anpappen wolle; das scheint wohl Dein Apriori zu sein, daß Glauben sowas Negatives wäre, sodaß Du das auch bei anderen "erkennst".)
geeky
schrieb:
Was für einen Sinn sollte es haben, als Ursache von Blitz und Donner (oder eines beliebigen anderen Naturphänomens) einen Gott anzunehmen? Hilft das weiter bei der Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält, oder schadet es eher?
Wenn man bedenkt, daß es Theisten waren, die für sowas die realen Ursachen erkannten, dann entpuppt sich Deine rhetorische Frage als genau so ein mentaler Rohrkrepierer wie das in meinem Vorpost angesprochene Fiasko von Unik.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:16
Wer an Gott glaubt ohne valide Indizien ist einem irrationalen Glauben verfallen.

Genausogut könnte man dann auch an Aliens, Paralelluniversen glauben.

Das wollen Theisten aber nicht. Sie wollen halt geliebt werden durch einen Gott. ♥

Gibt man sich aber Selbstliebe dann brauch man keine externe Liebe mehr.

Das ist halt Logik.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:23
perttivalkonen
schrieb:
Dabei ist es egal, ob er darum weiß, daß er keinen Beweis für die Abwesenheit eines Gottes kennt, oder nicht.
meinst Du damit es gaebe beweise die der eine oder andere eben nicht kennt?
perttivalkonen
schrieb:
Glauben irgendne Art Manko oder Makel
aber diese "problemloesungsstrategie" ist doch ein makel, steht sie doch zumeist dem wissen diametral gegenueber.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:27
Unik
schrieb:
Ich frage dich aber mal ganz persönlich: Warum brauchst du Gott?
Weil ich ohne G-tt der Sünde verfallen und damit verloren bin. Ohne G-tt keine Erlösung und damit keine Vollkommenheit. Der Sünder ist Hochmütig und denkt er braucht keine Erlösung. Doch das ist ein Irrtum. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:35
WhiteLeaf
schrieb:
Weil ich ohne G-tt der Sünde verfallen und damit verloren bin
was konkret meinst Du mit suende und verfallen?

masturbation, mord und totschlag, falsches zeugnis ablegen, ehebruch,...?

was meinst du zu kant und aufklaerung um aus der selbstverschuldeten unmuendigkeit zu entkommen?

das gebe ich lieber an meinen glauben/gott/religion ab?



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:36
WhiteLeaf
schrieb:
Weil ich ohne G-tt der Sünde verfallen und damit verloren bin. Ohne G-tt keine Erlösung und damit keine Vollkommenheit. Der Sünder ist Hochmütig und denkt er braucht keine Erlösung. Doch das ist ein Irrtum. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
Warum schreibst oder sprichst du das Eigenwort Gott nicht aus, wenn du es denn liest, es dir im Geiste vorstellst, und sogar automatisch wenn du an Gott denkst ein Gottesbild vorstellst?


Sünde ist verstoß gegen einen hypothetischen Willen einen hypothetischen Gottes abgeleitet durch Bücher die behauptend nie was bewiesen hatten, aber die Befolgung von unbelegten Aussagen einfordern mit Aussicht auf Belohnung, bzw. bei Nichtbefolgung Bestrafung, kurz; sogenannte Dogmen, alles schön geschrieben, um der Machterhaltung zu dienen.

Dieser Gott fordert also Gehorsam unter Androhung von teils drakonischen Strafen. Das Selbstbestimmungsrecht lässt er außer Acht.

Warum hat er denn nicht gleich von Anfang alles vollkommen werden lassen?

Freien Willen gibt es auch nicht.

Man könnte hier noch lange fortsetzen.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:41
neoschamane
schrieb:
meinst Du damit es gaebe beweise die der eine oder andere eben nicht kennt?
Nein, sondern nur, daß manch einer sich die Welt gottlos erklärt und denkt, das sei schließlich auch Tatsache, daß es keinen Gott gibt, und der andere ist sich dessen bewußt, daß er es nicht beweisen kann, er aber dennoch die Welt für gottlos hält. Beide glauben, und auch der letztere muß sich nicht dessen nicht zwingend bewußt sein, daß er einen Glauben besitzt.

Es gibt freilich, zumindest theoretisch, auch noch die dritte Version, daß jemand sich dessen bewußt ist, daß die Gottesfrage nicht beantwortbar ist, und er müht sich in seiner Weltwahrnehmung darum, die Gottesfrage dabei nicht zu tangieren. Gemeinhin nennt man solche Leute Agnostiker. Von denen es aber nicht wirklich viele geben dürfte, denn es ist ziemlich schwierig, dies ernsthaft durchzuhalten.

Ist wie mit dem URE, dem Unsichtbaren Rosa Einhorn. Obwohl ich weiß, daß ich dessen Existenz nicht belegen oder widerlegen kann (mal abgesehen von der Frage, ob etwas Unsichtbares überhaupt rosa sein kann), gehe ich dennoch grundsätzlich von einer URE-freien Welt aus. Ich kann zwar sagen, daß ich es nicht endgültig wissen kann, und ich kann auch sagen, daß ich zumeist gar nicht an ein URE denke, wenn ich mich mit der Welt befasse, aber wenn ich mal wieder über die URE-Frage stolpere, dann geh ich automatisch von einem "gipsnich" aus. Kann ich machen, was ich will. Was auch immer womöglich auf das URE zurückgehen könnte, so geh ich stets von dem Gedanken aus "nee, wird sicher was anderes sein". Und damit habe ich positiv den Glauben "kein URE".

Der Vollständigkeit halber: Ebenfalls rein hypothetisch gibts noch die Atheisten, die die Gottesfrage noch nie gestellt haben. Vielleicht, weil sie das Konzept Gott noch gar nicht kennen. Die glauben dann wirklich nicht. Außer, sie haben auf andere Weise irgendein Apriori für sich entwickelt, etwa des sich selbst erzeugenden deterministischen Universums; sowas geht auch ohne Ablehnung eines Gotteskonzeptes.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:51
neoschamane
schrieb:
was konkret meinst Du mit suende und verfallen?

masturbation, mord und totschlag, falsches zeugnis ablegen, ehebruch,...?
Die Sünde beschreibt alles was der Mensch tut (bewusst oder unbewusst) um sich von G-tt zu trennen. Damit ist alles gemeint, was der Vollkommenheit von G-tt nicht gerecht wird. Also der charakteristischen Liebe und Gerechtigkeit definiert in seinen Geboten. Würde sich der Mensch uneingeschränkt an seine Gebote halten, dann wäre er auch nicht verfallen. Aber da das nicht möglich gewesen ist, da der Mensch sich u.a vehement dagegen geweigert hat, kam sein Sohn auf die Erde um uns als Lamm mit seinem Opfer davon freizusprechen. Denn G-tt will nicht dass auch nur ein einziger verloren geht.
Unik
schrieb:
Warum schreibst oder sprichst du das Eigenwort Gott nicht aus, wenn du es denn liest, es dir im Geiste vorstellst, und sogar automatisch wenn du an Gott denkst ein Gottesbild vorstellst?
Ich schreibe das Wort G-tt nicht aus, weil es nicht gerade von Ehrfurcht zeugt, wenn man das Gegenteil tut. Ich halte mich damit an das dritte Gebot. Deshalb wird unter anderem in jüdischer Tradition auch nur "HaShem" verwendet, was so viel wie "der Name" bedeutet.
Unik
schrieb:
Sünde ist verstoß gegen einen hypothetischen Willen einen hypothetischen Gottes abgeleitet durch Bücher die behauptend nie was bewiesen hatten, aber die Befolgung von unbelegten Aussagen einfordern mit Aussicht auf Belohnung, bzw. bei Nichtbefolgung Bestrafung, kurz; sogenannte Dogmen, alles schön geschrieben, um der Machterhaltung zu dienen.
Die alte Leier mit der sogenannten Machterhaltung. Sehe mich nicht dazu gezwungen näher darauf einzugehen.
Unik
schrieb:
Warum hat er denn nicht gleich von Anfang alles vollkommen werden lassen?
Es war alles vollkommen. Bis der Mensch sich von G-tt abwendete indem er seinen Zweifeln nachgab. Hätte der Mensch sich an G-tt gehalten... Wir sind die Schuldigen. Nicht andersrum.
Unik
schrieb:
Freien Willen gibt es auch nicht.
Das ist falsch.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:54
danke fuer diese umfangreiche antwort.
perttivalkonen
schrieb:
Es gibt freilich, zumindest theoretisch, auch noch die dritte Version, daß jemand sich dessen bewußt ist, daß die Gottesfrage nicht beantwortbar ist, und er müht sich in seiner Weltwahrnehmung darum, die Gottesfrage dabei nicht zu tangieren. Gemeinhin nennt man solche Leute Agnostiker. Von denen es aber nicht wirklich viele geben dürfte, denn es ist ziemlich schwierig, dies ernsthaft durchzuhalten.
ich ordne mich selbst ja genau da ein und mir mangelt es wohl auch nicht an ernsthaftigkeit, fuer mich scheitert mein modell wo anders.

obschon ich wohl meine "ernsthaftigkeit" klar definieren muesste.

grundsaetzlich meine ich halt das problemloesungsstrategien weniger auf glaube als mehr auf wissen basieren sollten.

von wem genau das problem verursacht wurde ist mir egal (geworden), bzw. habe ich die frage als nicht relevant erkannt.

mein modell fuehrt ja zu der konsequenz das ich selbst das war.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:55
WhiteLeaf
schrieb:
Es war alles vollkommen. Bis der Mensch sich von G-tt abwendete indem er seinen Zweifeln nachgab. Hätte der Mensch sich an G-tt gehalten... Wir sind die Schuldigen. Nicht andersrum.
Wenn alles vollkommen war, wie konnten dann Menschen sich von Gott bloß durch Zweifel abwenden?
WhiteLeaf
schrieb:
Das ist falsch.
Ein freier Wille ist komplett bedinungslos, sonst wäre er nicht frei, wie kann er dann aber noch Wille sein?
Indem man sich Bedingungen für freien Willen frei aus dem Nichts erschaffen kann was paradaox und unmöglich ist.



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 19:58
Ganz ehrlich ich hätte auch gerne einen Gott, aber einen widerspruchsfreien und der sich mal beweist, statt an ihn zu glauben, obwohl es noch nicht mal Indizien gibt.

Und was ist wenn ich dann an die falsche Religion glaube?

Was bringt mir das?

Selbst wenn man weiß, ok, das ist wohl ein Gott, alles hat jetzt seinen Sinn ? :D

Wird schon und so?

Ja. ich denke darum geht es den meißten rel. Gläubigen...



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 20:11
Unik
schrieb:
Wenn alles vollkommen war, wie konnten dann Menschen sich von Gott bloß durch Zweifel abwenden?
Die Zweifel waren kamen nicht von innen. Hier muss definiert werden was zur Vollkommenheit gehört und was nicht. Aber ich glaube das ist OT.
Unik
schrieb:
der sich mal beweist, statt an ihn zu glauben.
Es heißt doch nicht umsonst
glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Johannes 20:29



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 20:40
WhiteLeaf
schrieb:
Die Zweifel waren kamen nicht von innen. Hier muss definiert werden was zur Vollkommenheit gehört und was nicht. Aber ich glaube das ist OT.
Wenn du Adam und Eva meinst, waren sie zum Tatzeitpunkt unschuldig, denn sie wussten ja nicht, das Zweifel und Baum der Erkenntnis von gut und böse böse ist, erst nach dem Konsum.

Sie starben auch nicht an DEM selben Tag wie die Bibel schreibt, sondern halt Jahrzente später.

Satan sagte die Wahrheit: Gott ist ein Lügner.

Das das Absurd und unglaublich ist, ist klar. Da lässt sich aber auch nichts mehr umdeuten sondern nur einsehen; von Menschen geschriebenes und nicht durch Gott inspiriertes Buch was auch für Koran und so weiter gilt.
WhiteLeaf
schrieb:
Es heißt doch nicht umsonst

glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben!
Johannes 20:29
Ich dachte du hast einen jüdischen Glauben, was du sagtest, warum zitierst du dann die Bibel?



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13.09.2020 um 20:51
Unik
schrieb:
Wenn du Adam und Eva meinst, waren sie zum Tatzeitpunkt unschuldig, denn sie wussten ja nicht, das Zweifel und Baum der Erkenntnis von gut und böse böse ist, erst nach dem Konsum.
Hat G-tt sie etwa nicht gewarnt?
Unik
schrieb:
Sie starben auch nicht an DEM selben Tag wie die Bibel schreibt, sondern halt Jahrzente später.
Es gibt verschiedene Interpretationen von dem Wort sterben. Einmal heißt es, sie würden am selben Tag des Todes sterben, einmal steht da, sie würden »nur« sterben. Hier kann man eine eigene Diskussion starten.
Unik
schrieb:
Satan sagte die Wahrheit: Gott ist ein Lügner.
Nein.
Unik
schrieb:
Ich dachte du hast einen jüdischen Glauben, was du sagtest, warum zitierst du dann die Bibel?
Ich sagte nirgends, ich habe einen jüdischen Glauben. Lediglich dass im Judentum genannter Name verwendet wird und ich mich an das dritte Gebot halte. Und selbst wenn ich einen hätte, inwiefern ist das für die Diskussion relevant ?



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Gibt es "wirkliche Agnostiker"?

13.09.2020 um 21:14
WhiteLeaf
schrieb:
Hat G-tt sie etwa nicht gewarnt?
Ja auf jeden Fall, blöd nur, dass die noch nicht vom Baum gegessen haben, damit war halt die Warnung irrelevant.
WhiteLeaf
schrieb:
Es gibt verschiedene Interpretationen von dem Wort sterben. Einmal heißt es, sie würden am selben Tag des Todes sterben, einmal steht da, sie würden »nur« sterben. Hier kann man eine eigene Diskussion starten.
Ach Gottes inspirierte ach so heilige widerspruchsfreie Wort wird durch Menschen vllt. sogar gar den Teufel verschandelt, alles muss man deuten, interpretieren, sich aussuchen.

Ich versteh halt Gott nicht. Er will halt, dass man nicht weiß, dass er ist. Sonst brauchte er kein Buch. Er kann sich halt dem Menschen offenbaren, aber wie will er das machen? Hab ich ne Gottesvision lasse ich erstmal meinen psychischen Gesundheitszustand untersuchen.

Hm. Aber wenn Gott mir ne Vision gibt und dass dann so passiert, das wäre der Gottesbeweis für mich :) Gerade darauf gekommen.
Hatte schon oft überlegt, wie sich ein Gott halbwegs dem Menschen plausibel offenbarung könnte.
WhiteLeaf
schrieb:
Ich sagte nirgends, ich habe einen jüdischen Glauben. Lediglich, dass im Judentum genannter Name verwendet wird und ich mich an das dritte Gebot halte. Und selbst wenn ich einen hätte, inwiefern ist das für die Diskussion relevant?
Wegen deinem G-ott hab ich halt gleich jüdischen Glauben assoziiert, gesagt hattest du es nicht, nehme ich entschuldigend zurück.
Hier kann man eine eigene Diskussion starten.
Okay.



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13.09.2020 um 21:22
Unik
schrieb:
Ja auf jeden Fall, blöd nur, dass die noch nicht vom Baum gegessen haben, damit war halt die Warnung irrelevant.
Die Warnung wird dadurch doch nicht irrelevant. Sorry, das macht keinen Sinn.
Unik
schrieb:
Ach Gottes inspirierte ach so heilige widerspruchsfreie Wort wird durch Menschen vllt. sogar gar den Teufel verschandelt, alles muss man deuten, interpretieren, sich aussuchen.
Es ist völlig normal dass das Wort Gottes interpretiert werden muss. Anders funktioniert das nicht. Die Pharisäer haben sich tagtäglich damit befasst die Schrift richtig zu deuten und zu verstehen. Und als Jesus kam, gab es erneut eine neue Interpretation der Schrift. Aber diesmal eben die richtige, weil die Menschen sich in Streitfragen verloren haben. Also ja, es musste jemand kommen und den Menschen helfen.
Unik
schrieb:
Ich versteh halt Gott nicht. Er will halt, dass man nicht weiß, dass er ist. Sonst brauchte er kein Buch. Er kann sich halt dem Menschen offenbaren, aber wie will er das machen?
Er hat es getan. Mehrmals in Zeiten des Alten Testaments und durch Menschwerdung von Jesus. Wenn das nicht reicht, nur weil du es nicht persönlich erlebt hast, dann kann ich auch nicht weiter helfen.
Unik
schrieb:
Wegen deinem G-ott hab ich halt gleich jüdischen Glauben assoziiert
Nicht weiter schlimm. Finde es nur nicht gut wenn meine persönlichen Ansichten an den Pranger gestellt werden solange es in der Diskussion nicht von Bedeutung ist. Entschuldigung angenommen.



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13.09.2020 um 21:40
WhiteLeaf
schrieb:
Die Warnung wird dadurch doch nicht irrelevant. Sorry, das macht keinen Sinn.
A&E waren schuldunfähig weil sie noch nicht wussten was gut und böse ist.

Erst nach der Warnung wussten sie es.
Vom Baum der Erkenntnis zu essen, kann keine Schuld gewesen sein, weil man ohne die Kenntnis des Unterschieds von Gut und Böse nicht schuldfähig ist. Wenn tatsächlich ein Verbot bestand, nach dem Apfel zu greifen, hätten Adam und Eva erst im Nachhinein erkennen können, dass die Überschreitung des Verbots böse ist. Zum Tatzeitpunkt waren sie damit schuld­unfähig. Also ist der biblische Mythos von der Ursünde bar jeden religiösen Sinns. Er dient der Blendung Gläubiger durch politische Macht. Wenn im Umgang mit Erkenntnis überhaupt etwas als schuldhaft zu betrachten ist, dann das Gegenteil dessen, was die Bibel als Ursünde bezeichnet. Nicht Erkenntnis ist schuldhaft, sondern die Weigerung, sie anzunehmen, obwohl das Erkennbare offenkundig ist.
Quelle: https://www.seele-und-gesundheit.de/spiritualitaet/suende.html
WhiteLeaf
schrieb:
Es ist völlig normal dass das Wort Gottes interpretiert werden muss. Anders funktioniert das nicht. Die Pharisäer haben sich tagtäglich damit befasst die Schrift richtig zu deuten und zu verstehen. Und als Jesus kam, gab es erneut eine neue Interpretation der Schrift. Aber diesmal eben die richtige, weil die Menschen sich in Streitfragen verloren haben.
Warum sollte man nicht per Text etwas genaustens wiedergeben können?

Eine analytisch-philosophische Wortdefinitionen müsste dafür dann ggf. auch der Bibel beigelegt sein.
WhiteLeaf
schrieb:
Er hat es getan. Mehrmals in Zeiten des Alten Testaments und durch Menschwerdung von Jesus. Wenn das nicht reicht, nur weil du es nicht persönlich erlebt hast, dann kann ich auch nicht weiter helfen.
Es reicht nicht, weil es einfach nur Behauptungen aus einem Buch sind. Die nimmst du ungeprüft für wahr weil du ingesamt von dem Wahrheitsgehalt überzeugt bist.
WhiteLeaf
schrieb:
Nicht weiter schlimm. Finde es nur nicht gut wenn meine persönlichen Ansichten an den Pranger gestellt werden solange es in der Diskussion nicht von Bedeutung ist. Entschuldigung angenommen.
Dass muss man sich gefallen lassen, denn man kann nicht von jedem erwarten dass er Glaubenansichten respektiert.

Respekt haben Menschen verdient, nicht Glaubensansichten. Die durch Kritik verletzt oder wütend werden, sind durch die Kritik verunsichert, weil ihr Glaube am Wanken ist.

Ich kann Ihnen nur soweit helfen, die Webseite an sich die ich hier verlinkt habe anzusehen.

Ich fühle mich aber auch oft in der Opferrolle. Früher dachte ich auch die Menschheit braucht Erlösung.

Heute weiß ich, man muss sich selbst vermögend machen, sehe aber dann halt oft ersatzweise im Tod dann die Erlösung.

Die Menschheit macht aber hoffentlich dem Menschen zu gute noch mehr gute Fortschritte.



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13.09.2020 um 21:52
@perttivalkonen
perttivalkonen
schrieb:
Ich sprach ausdrücklich vom Beantworten der Gottesfrage.
Warum sollte diese dir offenbar sehr wichtige "Gottesfrage" für Ungläubige überhaupt relevant sein? Sie stellt sich ihnen ebensowenig wie eine Yeti- oder Einhornfrage. Hat dieser Gott irgendeinen unmittelbaren Einfluß auf mein Leben? Wenn nicht, dann ist er ähnlich bedeutsam wie andere Romanhelden, und wenn doch, kann ich es auch nicht ändern.
perttivalkonen
schrieb:
Ja, und ab da ist das nämlich ein Glaube.
Dann sind wir uns ja einig, daß es bis da keiner ist. Prima! :)
perttivalkonen
schrieb:
Die Gottesfrage nicht zu beantworten ist nun mal etwas anderes als eine "atheistische Wirklichkeitsansicht".
Das mögen diejenigen so sehen, in deren Denken dieser Gott eine ungleich größere Rolle spielt als andere Fabelwesen. Was die sich dann unter einer "atheistische Wirklichkeitsansicht" vorstellen nehme ich gern zur Kenntnis, auch wenn Aussagen zu ihrer eigenen Wirklichkeitsansicht deutlich authentischer und damit interessanter wären.
perttivalkonen
schrieb:
geeky schrieb:
Was für einen Sinn sollte es haben, als Ursache von Blitz und Donner (oder eines beliebigen anderen Naturphänomens) einen Gott anzunehmen? Hilft das weiter bei der Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält, oder schadet es eher?

Wenn man bedenkt, daß es Theisten waren, die für sowas die realen Ursachen erkannten,
Es waren Leute, die sich im Gegensatz zu ihren zehntzahlenden Finanziers den Luxus so unproduktiver Tätigkeiten wie Studieren und Probieren leisten konnten. Eher trotz als wegen ihres Glaubens legten sie nach und nach den Grundstock der heutigen Wissenschaft; wagten sie doch immer wieder, die Ursache des bis dahin Unerklärbaren nicht mehr in ihrem Gott zu suchen.

Bedenkt man das, löst sich dein "wenn" in Wohlgefallen auf, und übrig bleibt ein einsames "dann":
perttivalkonen
schrieb:
dann entpuppt sich Deine rhetorische Frage als genau so ein mentaler Rohrkrepierer wie das in meinem Vorpost angesprochene Fiasko von Unik.
Durch dein Scheitern an dieser Frage erweist sie sich als gar nicht mehr so rhetorisch, und zu deinem mentalen Rohrkrepierer und Fiasko schweigt des Sängers Höflichkeit. :D



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