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Kulturelle Christen

69 Beiträge, Schlüsselwörter: Kulturelle Christen
GrandOldParty
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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 12:01
Ich bin über ein Konzept gestoßen, was ich sehr interessant finde: Kulturelle Christen.

Die Wikipedia sagt dazu:
A cultural Christian is a secular or irreligious individual who still significantly identifies with Christian culture. Deists of the 18th and early 19th centuries, such as Napoleon and various Founding Fathers of the United States, similarly considered themselves part of Christian culture, despite their doubts about the divinity of Jesus
Wikipedia: Cultural_Christian

Um es kurz zu übersetzen: Also Jemand, der nicht wirklich an die Bibel, Jesus, Gott usw. glaubt, sich aber dennoch mit christlicher Kultur identifiziert.

Wenn ich so darüber nachdenke, dann trifft das zumindest teilweise auch auf mich zu.

Im Großen und Ganzen feiere ich z.B. Weihnachten und Ostern. Nicht immer, aber meistens. Ich mag auch Kirchen, ihre Architektur, die Kirchenglocken usw. Auch habe ich nichts gegen die Taufe bzw. Taufpatenschaften. Wenn ich ein Kind hätte, würde ich es wahrscheinlich taufen lassen. Wenn ich sterben würde, dann könnte ich auch ein Kreuz auf meinem Grab akzeptieren und ich würde auch kirchlich heiraten, wenn es gewollt werden würde.

Sagen wir mal so: Es ist nichts, was ich forcieren würde. Aber ich hätte auch keine großen Einwände dagegen. Und das Christentum ist die einzige Religion, bei der das so ist.

Als ich erfahren habe, dass bestimmte Indiosstämme ihre Kinder töten, weil sie z.B. Zwillinge sind, da dachte ich mir, dass wir da nicht ein paar christliche Missionare hinschicken sollten, damit sie ihnen beibringen, dass das falsch ist.

Übrigens glaube ich in der Regel auch an "richtig" und "falsch", in absoluten Werten.

Ich bin aber Atheist und glaube nicht eine Sekunde an die Märchengeschichten in der Bibel.

Glaubt ihr, es gibt so etwas wie "kulturelle Christen" ?
Und was sind sie dann? Auch Christen, Christen light oder nur Heuchler?


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interrobang
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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 12:12
@GrandOldParty
Es gibt auch genug Atheistische Juden. In Amerika gibt es davon ganze Gemeinden.


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GrandOldParty
Diskussionsleiter
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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 12:20
@interrobang

Ich weiß, aber das kann man irgendwie nicht vergleichen. Die Juden sehen sich ja nicht nur als Religion, sondern irgendwie auch als Nation bzw. Volk.


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ramisha
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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 12:34
@GrandOldParty
Dein Beitrag hat mir als Atheisten zu denken gegeben, da ich zum größten Teil
mit dir konform gehe. So wende ich mich nicht angewidert beim Anblick von
Kreuz und Jesus ab, dessen Existenz ich garnicht bezweifel. Ebenso sehe ich
gern Kirche, Döme und Katedralen und die damit einhergehende Ergriffenheit
bezieht sich weniger auf den aufoktruyierten christlichen Glauben, als eher auf
das beeindruckende Umfeld. Auf das Glockengebimmel kann ich gerne verzichten
und ist das nach meiner Meinung nur ein lautstarkes Zeichen dafür, wie fromm
man doch ist. Zum Gebet braucht man damit nichzt mehr zu rufen, wir haben
inzwischen alle eine Uhr und wenn Feuer ausbricht, eine Sirene.

Ich habe mir nie das Feiern christlicher Feiertage verkniffen, da ich mich immer
freue, wenn es etwas zu feiern gibt.

Wenn die Taufe für eine Patenschaft erforderlich ist - warum nicht. Es ist
immer gut, wenn nicht nur die Eltern die Verantwortung für ein Kind übernehmen,
da die Wege des Schicksals ja manchmal grausam sein können und der liebe
Gott selbst kaum helfend eingreifen kann.


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 15:22
Letzen endes ist doch auch "kulturelle Christen" nur ein Wort wie "Juden" "Atheisten"....,die versuchen den Glauben eines Menschen wiederzugeben bsw für diesen zu stehen.
Aber ich denke mir: Selbst wenn es noch so viele Christen auf der Welt gibt, haben sie ja doch alle ein vollkommenes Bild von Gott, eine Andere Einstellung, andere Erfahrungen.
Ich weiß nicht ob dieser Gedanke gut zu verstehen ist, Ich kannst grad irgendwie nich so erklären ;)


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 15:44
Jap

Heut zu Tage kann u. darf sich jeder oder auch jede Christ, Muslim, Hindu, Buddhist nennen.

Ob Er oder Sie den Glauben wie einst gedacht auch wirklich Lebt, ist leider zweitrangig.


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Branntweiner
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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 15:46
interrobang schrieb:Es gibt auch genug Atheistische Juden
Was sind atheistische Juden? Also doch eine Rasse?


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 16:02
Unnötig. Man kann meinetwegen die christliche "Kultur" mögen, aber sich nicht dann mit ominösen Namensgebungen brüsten.
Man gibt sich ja auch nicht einen analogen Namen, wenn man z.B. die religiöse Kultur der Römer mag.

Die ganze Show dient wohl lediglich dazu, das ach so "abendländische Christentum" zu wahren.


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 16:16
@GrandOldParty
wenn du NICHT an dieses märchen glaubst, wieso eröffnest du dann diesen treath ? auch wenn christ dransteht, christus aber NICHT drinsteckt, was hast du dann ? einen scheinchrist, mehr schein als sein [BIch liebe, die mich lieben; und die mich suchen, finden mich.
Sprüche 8,17

Gott lässt sich finden

Wir sind nervös, aufgeregt und höchst ungeduldig, wenn uns ein wichtiger Gegenstand abhanden gekommen ist. Wie groß ist jedoch die Not, wenn wir einen lieben Menschen verloren haben. Können wir uns den Schmerz Gottes vorstellen, den er hat, weil er seine Geschöpfe an seinen Gegenspieler, den Teufel, verloren hat? So traf mich obiges Wort als junger Mensch sehr. Mir wurde klar, dass Gott auf meine bewusste Hinwendung zu ihm wartet. Er stülpt mir sein Heil und seine Liebe nicht einfach über. Er wartet darauf, dass ich herauskomme aus meinem Versteck. In jener Zeit wuchs in meinem Herzen die Sehnsucht, Gott zu finden. Ich begann zu beten: »Herr Jesus, ich möchte dich finden. Ich habe ein Verlangen nach Gemeinschaft mit Gott.« Gleichzeitig las ich voller Erwartung das Matthäus-Evangelium. »Gott lässt sich finden«, das durfte ich nach einiger Zeit erfahren. Sein Wort und sein Geist öffneten mir sehr deutlich die Augen. Ich wusste: »Jetzt ist der Tag der Annahme. Heute darf ich die Last der Vergangenheit auf den Herrn Jesus abwälzen und die Leitung meines Lebens ihm übertragen.« Das Angebot der Liebe Gottes besteht auch heute noch für Sie. Er wirbt um Sie. Sie sind ihm äußerst wichtig. Er wartet auf Ihre Antwort. Gott wird Sie nicht unter Druck setzen. Ihre Antwort wird er sich nicht erzwingen. Viele Menschen geben Gott keine Antwort, weil sie den verlockenden Angeboten des Teufels nachgehen und die vergänglichen Werte dieses Lebens mehr lieben als Gott. Sie tun Gott von Herzen Leid, weil er weiß, dass dieser Weg ins Verderben führt. Deshalb gilt Ihnen heute: Gott hat Sie lieb! Vertrauen Sie ihm ihr Leben an!/B]


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 16:39
@GrandOldParty

Wieso geht es nur um Kulturchristen? Was ist mit Kulturmoslems die z.B. dem Alkohol nicht abgeneigt sind?

Deine Beobachtung beschränkt sich nicht auf das Christentum.


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GrandOldParty
Diskussionsleiter
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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 16:47
@Comguard2

Ich seh da einen Unterschied. Ich meine nicht Christen, Muslims, Juden usw. die mal das ein oder andere Gebot bzw. Regel ihrer Religion nicht befolgen. Das macht sowieso niemand. Mein Vater ist z.B. Muslim, trinkt aber auch Alkohol.

Dennoch glaubt er im Großen und Ganzen an Mohammed, den Koran und den ganzen anderen Kram.

Nein, ich meine Menschen, die nur die religiöse Kultur mögen oder zumindest nicht total ablehnen, aber doch ganz klar sagen, dass sie Atheisten sind.


@Hosea143 Ich weiß jetzt nicht, was mir das sagen soll.


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 16:57
Dieses Konzept wurde auch von einem bestimmten Norweger gelebt.
Meiner Meinung nach ziemlicher Dünschiss. Wenn einige Bräuche aus gewohnheit übernommen werden is das kein Thema (man kann sich dem eh nicht ganz entziehen). Eine Moral ohne deren Begründung zu leben ist allerdings mehr als unsinnig.


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 17:59
GrandOldParty schrieb:Um es kurz zu übersetzen: Also Jemand, der nicht wirklich an die Bibel, Jesus, Gott usw. glaubt, sich aber dennoch mit christlicher Kultur identifiziert.
Das ist so ziemlich der größte Schwachsinn den ich je gehört habe. Die gotteslästerlichen Irrlehren und Traditionen, so wie das heuchlerische Gutmenschentum der Kirche akzeptieren, aber das klare und befreiende Evangelium der Bibel ablehnen.

Was bedeutet es Christ zu sein ? Der Christus ist der gesalbte Gottes, was für das Amt eines Propheten (Weissagung = Rede zur Ermahung, Erbauung und Trost - 1. Korinther 14,3), Priesters und Königs steht. Gott hat den Menschen seit der Schöpfung für diese Ämter vorgesehen ("macht euch die Welt untertan), aber da der Mensch in Sünde verfiel, hat er ihnen diese Würde wieder genommen und sie wurden sterblich, aber nicht endgültig. Aus Abraham sollte ein Nachkomme hervorgehen, der diese Würde wieder erben sollte. Dies war Jesus Christus. Wer an seine Gerechtigkeit glaubt und ihm nachfolgt, wird, wenn er (Jesus) wieder kommt, wieder zum Leben erweckt, nicht mehr sterben und Miterbe über das allumfassende Königtum werden.

Wer das nicht versteht und nicht glaubt, kann auch unmöglich Christ sein. Weder kulturell noch sonst wie.


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bacter
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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 18:24
@Lamm
Lamm schrieb:Heut zu Tage kann u. darf sich jeder oder auch jede Christ, Muslim, Hindu, Buddhist nennen.

Ob Er oder Sie den Glauben wie einst gedacht auch wirklich Lebt, ist leider zweitrangig.
Jeder von uns lebt seinen Glauben. Es ginge gar nicht anders!
Es steckt deswegen auch nichts anderes als selbstbeweihräucherische Bosheit und Gehässigkeit dahinter, wenn manche Leute vom "Gottglauben" meinen, dass die menschlichen Fähigkeiten des Einfühlungsvermögens und Mitgefühls einzig und alleine davon abhingen, dass wir diesen Scheiß den wir Bibel, Koran, oder Kamasutra und sonst noch.... nennen, für bare Münze halten.
Aber umgekehrt lässt sich aus all dem leicht ableiten, dass diese Menschen welche das so glauben, wohl von eigener Natur aus nicht dazu fähig sind.

Wenn man schon weis, dass der Mensch sich grundlegend mit jedem Ideal das er sich idealisiert, hauptsächlich und vordergründig nur selbst loben und preisen will,
dann kann man sicher davon ausgehen, dass ALLES in der Bibel und auch in allen anderen sogenannten Heiligen Schriften erstunken und erlogen ist.

Wie könnte es auch sein, dass ein Erlösergott, dem einen jeden intoleranten Unverstand und jede gehässige Missbrauchsemotionalität vergibt, wenn er nur überzeugt bis fanatisch genug an ihn diesen Erlösergott glaubt, aber von allen anderen nur unterwürfiges Diener-tum(m) fordert?

Es stinkt doch schon meilenweit gegen den Wind, dass dahinter nichts anderes stecken kann, als selbstlobende Egozentrik, für deren Rechtmäßigkeit man sich einen Haufen ähnlicher Egozentrikfundis züchten muss, um auf seinen solchen Haufen boshafter Dummheit, den Anspruch von Wahrhaftigkeit erheben zu können.

Loben wir also den kulturellen Islam, das kulturelle Christentum und von mir aus auch den kulturellen Kommunal-Sozialismus ohne Götterverehrung,
denn schließlich erinnern uns diese Kulturen noch am ehestens daran, wie sehr wir vom einfühlsamen Verständnis und Mitgefühl unserer ALLER Artgenossen abhängig sind.

Und treten wir all diesen Idioten und Idiotinen endlich den Fuß bis zum Knöchel in den Arsch, die ohne jeden geringsten Zweifel GLAUBEN, alleine im Besitzt einer allgültigen und universellen Wahrheit zu sein. Auch weil gerade sie es am meisten und heftigsten sind, welche von uns allen am wenigsten zu ehrlichem und einfühlsamen Mitverständnis und Mitgefühl fähig sind!!

PS. zu dieser Erkenntnis bin ich am meisten hier auf Allmy gelangt. ;)


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 19:02
@GrandOldParty
GrandOldParty schrieb:Als ich erfahren habe, dass bestimmte Indiosstämme ihre Kinder töten, weil sie z.B. Zwillinge sind, da dachte ich mir, dass wir da nicht ein paar christliche Missionare hinschicken sollten, damit sie ihnen beibringen, dass das falsch ist.
Die indigenen Völker haben mit der christlichen Barmherzigkeit inzwischen ausreichend Erfahrung, und können glaub ich gern auf weitere Belehrungen von dieser Seite verzichten.

http://fdn.x21.org.uk/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=364

Rückblick:
Breits in der Vergangenheit wurden Kinder aus Indigenen Familien von christlichen Institutionen geraubt. Dies geschah unter dem Vorwand der christlichen Liebe und Erziehung. 100.000 Kinder weltweit wurden dabei in Internierungslager und zu weißen Familien gesteckt. Traurige Beispiele liefern Australien und Kanada, in heutiger Zeit auch Thailand (fPcN Thailand: http://www.akha.org . Tomas Ryska, Gründer unserer Schwesterorganisation UWIP: http://www.uwip.org in Tschechien, hat als Autor für den Film „Gefangene eines Weißen Gottes“ den besonderen Preis vom Direktor des Enviro Filmfestivals erhalten. Der Film behandelt die Ausbeutung und den Raub von Akha Kindern in Thailand durch christliche Missionare. Den Film finden Sie in unserem Filmportal.

Kanada, Julie 2008 (FdN/fPcN berichtete):
Eine späte Entschuldigung von Seitens der kanadischen Regierung gegenüber 90.000 Überlebender kirchlicher Internate in Kanada ist jetzt auf dem Tisch. Sie sind Teil von 150.000 indigenen Kindern, die bis in die 70er Jahre, teilweise sogar bis in die 90er Jahre hinein gewaltsam und mit Zustimmung der Regierung aus ihren Familien gerissenen worden sind um in kirchlichen Internaten umerzogen zu werden. Viele sagen, dass sie physisch, mental und sexuell in den christlichen Umerziehungslagern verletzt worden sind. Wie Quellen berichten, waren die Konditionen in den Schulen, geführt von verschiedenen Kirchen auf Anordnung der Regierung, ziemlich furchtbar. Kürzliche Untersuchungen ergaben, dass teilweise die Hälfte der internierten Kinder in manchen Umerziehungslagern an Tuberkulose gestorben ist.


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 19:20
@GrandOldParty
was hast du denn daran nicht verstanden ?


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 19:23
Die "scheiss" Bibel präsentiert uns einen Jesus, der ein "scheiss" Opfer gebracht hat. Dieser Jesus hat uns in der "scheiss" Bibel gezeigt, was wahre Nächstenliebe und Mitgefühl ist. Er ist diesen Weg konsequent gegangen, obwohl er wusste, dass sich an und durch ihm die Bosheit seiner Mitmenschen offenbart, und sie ihn darauf folgend durch ihren Hass zu Tode wünschten, was dann auch ausgeführt wurde. Er ging diesen Weg konsequent bis zum Ende, um der Welt ein Zeugnis zu sein, für seine Überzeugung, nein, für sein Wissen, dass Gott ihn für seine Liebe und gerechten Wandel wieder vom Tode aufwecken wird. Für uns hat er in Kauf genommen, dass er getötet wird von seinen Widersachern. Was kann ein Mensch anderen tun, als Jesus dafür wider zu lieben und das zu tun was auch er tat ? Nächstenliebe aus dem Glauben heraus zu leben.

Jetzt die Frage, was ist daran so scheisse ? Seit ihr wirklich fähig den Weg Jesu zu gehen, und trotzdem auf ihn zu scheissen ?


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 19:25
@phenomena
du zeigst gerade, dass du an diesem ziel vorbeigeschossen bist, du befindest dich mit vollgas auf der überholspur in die ewige verdammnis


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bacter
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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 19:28
@phenomena
phenomena schrieb:Die "scheiss" Bibel präsentiert uns einen Jesus, der ein "scheiss" Opfer gebracht hat.
Wollen wir das glauben, oder sind wir uns dessen sicher?


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Kulturelle Christen

01.01.2012 um 19:43
@bacter

Das NT wurde von Menschen geschrieben, die allesamt schriftlich bezeugen, die Wahrheit zu sagen. Natürlich kann man sie als Lügner hinstellen. Nur muss man dann der Hauptperson ihres Bezeugnisses anhand der Schriftzeugnisse auch nachweisen können fehlerhaft, heuchlerisch, inkonsequent und sündig gehandelt zu haben. Und damit meine ich nicht so belanglose Fragen an welchem Wochentag er nun genau gekreuzzigt wurde, oder zuerst nach links an anderer Stelle aber zuerst nach rechts ging oder solche Sachen, um die sich manche historisch kritische Theologen ja gerne streiten.
Die historische Glaubwürdigkeit ist sicher nicht unwichtig, spielt aber keine Rolle in Bezug auf die beschriebene und bezeugte Vorbildlichkeit Jesu. Selbst wenn das nicht historisch ist, so haben die Schreiber mehr als nur verstanden was es bedeutet gerecht zu wandeln und dies in Jesus versinnbildlicht. Klar, macht dies die Schreiber nicht selbst dann zu fehlerlosen Menschen, nur ihnen dann die Verfassung reiner Märchen, Machtgier, Selbstherrlichkeit oder Wahnsinn zu unterstellen, die selbst gar nicht interessiert sind ihrem Vorbild zu entsprechen, ist schlicht gesagt schizophren und zeugt nur von reinem Trotz gegenüber einer (meinetwegen auch hypthetischen) Person vor der man eigentlich im Staube kriechen müsste, weil man selbst dieses Ideal nie erreichen kann.


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